Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Bordsteine | ||||
| Pflasterstein als Bordersatz in Beton setzen | lfm | 12,18 € | - | |
| Setzen von Rasenkantensteinen | lfm | 6,10 € | - | |
| Setzen von Straßenbordsteinen | lfm | 9,85 € | - | |
| Bordsteine in Trockenbeton setzen | lfm | 18,80 € | - | |
So wird die Randreihe in Beton gesetzt
Die Fläche selbst wird ganz normal verlegt: auf einer verdichteten Tragschicht aus Schotter und einer Bettung aus Splitt oder Brechsand. In Beton kommt nur die äußere Reihe, bei stärker belasteten Flächen auch zwei Reihen. Der Ablauf sieht meist so aus:
- Aushub und verdichtete Tragschicht über die ganze Fläche anlegen, am Rand mit einem zusätzlichen Streifen für die Rückenstütze
- Entlang des Randes eine Schnur auf Höhe der späteren Pflasteroberkante spannen, mit dem Gefälle der Fläche
- Erdfeuchten Beton unter die Randreihe bringen, der sich formen lässt und nicht wegläuft
- Die Steine mit dem Gummihammer genau nach Schnur in den Beton klopfen
- Außen eine schräge Rückenstütze aus Beton formen, die etwa bis zu zwei Dritteln der Steinhöhe reicht
- Nach dem Aushärten die Innenfläche fertig verlegen, verfugen und abrütteln
Warum reicht die Rückenstütze nicht bis ganz nach oben? Damit Sie darüber noch Erde oder Kies anfüllen können und vom Beton nichts zu sehen ist. Seitlich hält sie das Pflaster trotzdem sicher.
Manchmal hört man auch davon, die ganze Fläche in Beton zu verlegen. Das ist eine andere, starre Bauweise mit Betonplatte, Dehnfugen und einer gut geplanten Entwässerung. Mit dieser Leistung hat sie nichts zu tun.
Wann eine Rückenstütze reicht und wann ein Randstein sinnvoller ist
Eine Rückenstütze aus Beton unter der Randreihe eignet sich gut für Wege, Terrassen, Flächen am Haus und kleinere Bereiche, auf denen nur gelaufen wird. Praktisch ist sie auch dort, wo das Pflaster an Rasen grenzt und der Rasenmäher ohne Kante darüberfahren soll, oder bei Bögen und verwinkelten Formen, an denen sich Randsteine schlecht anpassen lassen.
Bei einer Einfahrt oder einem Stellplatz drücken die Autoreifen deutlich stärker auf den Rand. Hier wird die Rückenstütze breiter und kräftiger ausgeführt, das Pflaster dicker (meist etwa 8 cm statt 6 cm) und die Tragschicht stärker. Bei schwerer Nutzung oder an einem Rand mit Höhensprung ist ein Randstein oft die sicherere Wahl. Als Orientierung für fachgerechte Pflasterarbeiten gilt in Deutschland die DIN 18318, an der sich Fachbetriebe ausrichten.
Gehört die Fläche zu einem Mehrfamilienhaus, klären Sie die Arbeiten vorher mit der Hausverwaltung oder der Eigentümergemeinschaft (WEG). Soll eine Zufahrt an eine öffentliche Straße oder einen Gehweg anschließen, fragen Sie bei der Gemeinde oder beim Bauamt nach, was dafür nötig ist.
Was die Arbeit leichter oder aufwendiger macht
Am einfachsten ist eine lange gerade Kante auf gut verdichtetem Untergrund, an die man mit der Schubkarre gut herankommt. Mehr Aufwand bedeuten:
- Bögen und Ecken, an denen Steine geschnitten werden müssen
- Ränder an Mauern, Treppen oder der Fassade, wo sich die Rückenstütze schwer formen lässt
- Weicher, lehmiger oder nasser Boden, der zuerst verbessert werden muss
- Ein größerer Höhenunterschied zwischen Pflaster und angrenzendem Gelände
- Zwei Reihen in Beton statt einer bei stark belasteten Flächen
- Schlechter Zugang, wenn der Beton von Hand getragen werden muss
Typische Fehler und wie Sie sie vermeiden
In der Praxis passiert es oft, dass der Rand auf eine zu schwach verdichtete Tragschicht betoniert wird. Der Beton sackt dann mit ab, und die Randreihe bricht oder kippt nach außen. Ebenso häufig ist zu nasser Beton: Er läuft weg, die Rückenstütze behält ihre Form nicht und die Steine schwimmen regelrecht darin.
Ein weiteres Problem ist eine Rückenstütze, die nur angedeutet wird, also eine dünne Schicht Beton. So ein Halt reißt beim ersten Frost oder unter Last. Vorsicht auch mit der Rüttelplatte: Wer damit über den frisch betonierten Rand fährt oder ohne Gummimatte arbeitet, lockert die Randsteine oder bricht Kanten ab. Denken Sie außerdem an das Gefälle. Einen ausgehärteten Rand können Sie nicht mehr korrigieren, deshalb muss das Gefälle von etwa 1 bis 2 % schon an der Schnur stimmen.
Betonieren Sie nicht bei Frost und nicht in starker Hitze. Unter etwa +5 °C härtet Beton sehr langsam aus und kann durchfrieren, bei Hitze trocknet er zu schnell und bekommt Risse. Schützen Sie den frischen Rand vor praller Sonne, Regen und Frost.
Anleitung für Heimwerker: Randreihe in Beton setzen
Diese Arbeit können Sie selbst übernehmen, wenn die Tragschicht fertig verdichtet ist und Sie etwas Geduld mitbringen. Legen Sie Schnur, Pflöcke, Wasserwaage, Gummihammer, Kelle und Sackware Beton oder einen Betonmischer bereit.
- Prüfen, ob die Tragschicht unter dem Rand verdichtet ist und mindestens um die Breite der Rückenstütze über die Pflasterkante hinausreicht.
- Pflöcke einschlagen und die Schnur auf Höhe der Pflasteroberkante spannen, mit Gefälle vom Haus weg.
- Erdfeuchten Beton anmischen, der beim Zusammendrücken in der Hand die Form hält und kein Wasser abgibt.
- Beton unter der Randreihe nur auf der Länge auftragen, die sich verlegen lässt, bevor er anzieht.
- Steine setzen und mit dem Gummihammer genau auf Schnurhöhe klopfen, dabei die Fugenbreite einhalten.
- Höhe und Gefälle laufend mit der Wasserwaage kontrollieren.
- Außen mit der Kelle eine schräge Rückenstütze bis etwa zu zwei Dritteln der Steinhöhe formen.
- Betonreste sofort von den Steinen entfernen, solange sie noch weich sind.
- Frischen Beton mit Folie oder feuchtem Vlies abdecken und nach Herstellerangabe aushärten lassen.
- Erst dann die Innenfläche verlegen, verfugen und mit Gummimatte abrütteln.
- Die Rückenstütze mit Erde oder Kies überdecken.
So prüfen Sie die fertige Arbeit
- Die Randreihe verläuft in einer sauberen Linie ohne Versatz und Zacken
- Der Rand liegt bündig mit der übrigen Fläche, nichts steht hoch oder ist abgesackt
- Das Gefälle führt Wasser vom Haus weg und auf der Fläche bleiben keine Pfützen
- Die Randsteine wackeln und kippen nicht, wenn man darauf tritt
- Die Rückenstütze ist durchgehend, ohne Risse und ohne Hohlstellen unter dem Pflaster
- Auf der Sichtseite der Steine sind keine angetrockneten Betonreste
- Die Fugen sind gefüllt und die Randfugen nicht bis oben mit Beton zugelaufen
- Die Rückenstütze ist überdeckt und das Gelände schließt sauber an das Pflaster an
Häufige Fragen
Bei Wegen und Terrassen ja, wenn die Tragschicht gut verdichtet und die Rückenstütze kräftig genug ist. Wird der Rand mit dem Auto befahren, ist die Belastung höher. Dann braucht es eine breitere Rückenstütze und dickeres Pflaster, oder Sie entscheiden sich für einen Randstein.
Meist nach einigen Tagen, wenn der Beton ausreichend fest ist. Die genaue Zeit hängt von Temperatur und Mischung ab, richten Sie sich daher nach den Angaben des Herstellers. Mit dem Abrütteln und dem Befahren mit dem Auto sollten Sie länger warten.
Ja, aber mit Aufwand. Der Beton muss abgestemmt werden, und die Randsteine gehen dabei oft kaputt. Es lohnt sich deshalb, ein paar Steine für spätere Reparaturen aufzuheben.
Nein. Bei dieser Leistung kommt nur der Rand in Beton. Die Innenfläche bleibt in der Splittbettung, damit Wasser versickern kann und sich das Pflaster bei Bedarf wieder aufnehmen lässt.
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