Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Sanitärmontage | ||||
| Waschtischunterschrank montieren | Stk. | - | ||
| Einbau der Badewanne (Fliesenarbeiten) | Stk. | - | ||
| Badewanne einmauern und an Ablauf anschließen | Stk. | - | ||
| Mauern und Gefälle für Duschpodest herstellen | Stk. | - | ||
| Montage Geberit WC-Vorwand + Ummauerung | Stk. | - | ||
| Stand-WC-Kombi setzen | Stk. | - | ||
| Wannen- / Duscharmatur setzen | Stk. | 43,85 € | - | |
| Waschbecken setzen | Stk. | 35,08 € | - | |
| Waschtischarmatur setzen | Stk. | 24,85 € | - | |
| Spiegel ankleben | Stk. | 54,08 € | - | |
So läuft der Einbau ab
Den Platz vorbereiten
Zuerst wird das Wasser an den Eckventilen abgedreht. Halten die Ventile nicht mehr dicht, drehen Sie den Haupthahn der Wohnung oder des Hauses zu. Danach kommen alter Unterschrank und altes Waschbecken weg. Alte Dübel werden aus der Wand gezogen und die Löcher verspachtelt. Jetzt lohnt ein genauer Blick darauf, wo Wasserleitungen und Abfluss aus der Wand kommen. Liegen sie zu hoch oder zu tief für den Siphon des neuen Unterschranks, sollten sie jetzt angepasst werden. Hängt der Kasten erst einmal, wird jede Änderung deutlich mühsamer.
Den Unterschrank befestigen
Beim hängenden Unterschrank werden Höhe und Bohrpunkte angezeichnet, mit der Wasserwaage geprüft und gebohrt. Fliesen bohrt man mit einem Fliesenbohrer ohne Schlag, den Schlag schaltet man erst im Mauerwerk dahinter zu. Der Unterschrank kommt auf die Wandhalter oder Aufhängebeschläge und wird über die Stellschrauben ausgerichtet. Einen stehenden Unterschrank stellt man an seinen Platz, richtet ihn über die verstellbaren Füße aus und sichert ihn bei Bedarf leicht an der Wand. So kippt er nicht, wenn eine Lade offen ist.
Waschbecken, Abfluss und Armatur
Das Waschbecken wird zuerst probeweise aufgelegt. So sieht man, ob es passt und ob der Ausschnitt für den Siphon an der richtigen Stelle liegt. Viele Möbelwaschbecken werden nicht nur aufgelegt, sondern zusätzlich mit eigenen Schrauben an der Wand befestigt. Halten Sie sich hier an die Montageanleitung des Herstellers. Die Armatur montiert man oft schon vor dem Einsetzen des Beckens, weil man später von unten schlecht herankommt. Dann werden der Siphon an Ablaufventil und Wandanschluss und die Flexschläuche an die Eckventile angeschlossen. Zum Schluss zieht man eine Silikonfuge zwischen Waschbecken und Wand.
Stehend oder hängend, und aus welchem Material
Ein stehender Unterschrank auf Füßen ist einfacher zu montieren und braucht keine tragfähige Wand. Er passt gut in ältere Bäder, etwa im Altbau oder in einer Gründerzeitwohnung, wo der Boden selten ganz eben ist und die Füße das ausgleichen. Ein hängender Unterschrank wirkt luftiger, und Sie können den Boden darunter leichter wischen. Dafür muss die Wand Kasten, Waschbecken und Inhalt sicher tragen. Die Oberkante des Waschbeckens liegt üblicherweise bei etwa 85 bis 90 cm über dem Boden. Großen Menschen ist oft etwas mehr angenehmer.
Beim Material zählt vor allem, wie gut es Feuchtigkeit verträgt:
- Beschichtete Spanplatte ist weit verbreitet, quillt aber an Schnittkanten und Ausschnitten schnell auf, wenn Wasser herankommt
- Lackiertes MDF kommt mit Feuchtigkeit besser zurecht und lässt sich sauber bearbeiten
- Massivholz wirkt warm, braucht aber eine gute Oberflächenbehandlung und Pflege
- Kunststoff und Aluminium stört Feuchtigkeit kaum, sie eignen sich vor allem für kleine Bäder ohne Fenster
Egal welches Material: Schauen Sie sich die Kanten an. Sie sollten mit einer durchgehenden ABS-Kante ohne Lücken versiegelt sein. Hochglanzfronten sehen schick aus, zeigen aber Fingerabdrücke und Wassertropfen deutlich.
Was den Einbau leichter oder aufwendiger macht
Am wenigsten Arbeit macht ein stehender Unterschrank in einem Bad, in dem Wasser und Abfluss an der passenden Stelle liegen und die Wand gerade ist. Mehr Zeit und Aufwand kosten vor allem:
- Eine Gipskartonwand ohne Verstärkung, bei der man die Ständer suchen oder spezielle Hohlraumdübel verwenden muss
- Porenbeton oder Hochlochziegel, in denen normale Dübel nicht halten und passende Spezialdübel nötig sind
- Wasser- und Abflussanschlüsse außerhalb des Siphonbereichs, die umgebaut werden müssen
- Ausschnitte in der Rückwand oder im Einlegeboden, die angepasst werden müssen
- Ein altes Waschbecken mit festgebackenen Verbindungen oder verrosteten Ventilen
- Große Keramikbecken, die zwei Personen halten müssen
Bei Gipskartonwänden im Neubau oder bei einer Komplettsanierung lohnt es sich, vorauszudenken. Wird vor dem Beplanken und Verfliesen eine Traverse oder Montageplatte eingebaut, hält ein hängender Unterschrank später zuverlässig.
Anleitung für Heimwerker: Waschbeckenunterschrank einbauen
Mit Bohrmaschine, Wasserwaage und etwas Geduld schaffen Sie einen stehenden oder hängenden Unterschrank auch selbst. Bei einem schweren Waschbecken holen Sie sich besser eine zweite Person dazu.
- Eckventile zudrehen und prüfen, dass aus der Armatur kein Wasser mehr kommt.
- Putztuch und Kübel unter den Siphon stellen, dann alten Siphon, Schläuche und Unterschrank abbauen.
- Neuen Unterschrank nach Anleitung zusammenbauen, Türen und Laden vorerst beiseitelegen.
- Höhe und Bohrlöcher anzeichnen, mit der Wasserwaage prüfen und mit einem Leitungssucher kontrollieren, dass dort keine Leitungen verlaufen.
- Fliesen ohne Schlag bohren, Mauerwerk mit Schlag, Dübel passend zur Wand einsetzen.
- Unterschrank aufhängen oder aufstellen und mit der Wasserwaage in beide Richtungen ausrichten.
- Armatur am Waschbecken montieren und die Anschlussschläuche anschrauben.
- Waschbecken einsetzen, ausrichten und verschrauben, wenn der Hersteller das vorsieht.
- Siphon anschließen, Schläuche an die Eckventile schrauben und alle Verbindungen mit Gefühl anziehen, nicht mit Gewalt.
- Ventile langsam aufdrehen, Wasser laufen lassen und alle Verbindungen mit einem trockenen Stück Küchenrolle abtasten.
- Silikonfuge zwischen Waschbecken und Wand ziehen, glätten und nach Herstellerangabe aushärten lassen, meist etwa einen Tag.
- Türen und Laden einsetzen und die Scharniere einstellen.
Müssen Wasserleitungen oder der Abfluss in der Wand verlegt werden, überlassen Sie das einem Installateur. Eine undichte Verbindung in der Wand fällt oft erst nach Wochen auf, und dann ist der Schaden größer.
Fehler, die immer wieder passieren
Schief montierter Unterschrank. Schon eine leichte Schräglage reicht, damit die Türen nicht gerade schließen und das Wasser im Becken in einer Ecke stehen bleibt. Die Wasserwaage gehört bei jedem Schritt dazu.
Zu schwache Befestigung. Häufig sieht man normale Dübel in Porenbeton oder Gipskarton. Der Kasten hält anfangs, kippt aber mit der Zeit langsam von der Wand weg. Dübel wählt man nach Wandart und nach dem Gewicht, das sie tragen sollen.
Dichtband an der falschen Stelle. Bei Flexschläuchen mit flacher Gummidichtung dichtet der Gummi, Teflonband auf dem Gewinde schadet hier eher. Band oder Hanf gehören auf Gewinde ohne eigene Dichtung, zum Beispiel beim Eindrehen eines Eckventils.
Unversiegelte Ausschnitte. Sägt man in einen Unterschrank aus Spanplatte eine Öffnung für Siphon oder Leitungen, saugt die rohe Kante Wasser auf wie ein Schwamm. Streichen Sie solche Ausschnitte mit Silikon oder Lack ein.
Geknickte oder zu kurze Schläuche. Ein Schlauch, der stramm gespannt oder abgeknickt ist, reißt eher. Er sollte locker in einem leichten Bogen verlaufen.
Geruch aus dem Abfluss. Meist sitzt der Siphon nicht richtig, eine Dichtung fehlt oder im Siphon steht kein Wasser. Oft reicht es, die Verbindungen nachzuziehen oder die Dichtung zu tauschen.
So prüfen Sie die fertige Arbeit
- Der Unterschrank steht waagrecht und wackelt nicht, wenn Sie dagegen drücken
- Ein hängender Unterschrank sitzt fest und neigt sich nicht von der Wand weg
- Das Waschbecken liegt gerade und das Wasser läuft zum Abfluss
- Nach längerem Laufenlassen von warmem und kaltem Wasser sind alle Verbindungen trocken
- Die Eckventile lassen sich zu- und aufdrehen und sind gut erreichbar
- Die Schläuche sind weder geknickt noch gespannt
- Der Siphon bleibt dicht, auch wenn Sie das Becken volllaufen lassen und dann ablassen
- Die Silikonfuge ist durchgehend, glatt und ohne Löcher
- Türen und Laden laufen leicht und sind sauber ausgerichtet
- Die Ausschnitte im Unterschrank sind versiegelt und der Arbeitsbereich ist sauber
Häufige Fragen
Ja, wenn in der Wand eine Traverse oder Montageplatte sitzt oder der Unterschrank mit geeigneten Dübeln in den Ständern befestigt wird. Die Gipskartonplatte allein reicht für ein schweres Keramikbecken in der Regel nicht.
Silikon gehört vor allem in die Fuge zwischen Waschbecken und Wand, dort läuft Wasser herunter. Einen stehenden Unterschrank sollten Sie nicht rundum am Boden versiegeln, damit Sie darunter wischen können und alles abtrocknet.
Wasser können Sie direkt nach dem Anschließen aufdrehen, um die Verbindungen zu prüfen. Die Silikonfuge sollte nach Herstellerangabe aushärten, meist etwa einen Tag, und bis dahin nicht nass werden.
Nur wenn das Becken genau auf die Maße passt und der Kasten nicht aufgequollen ist. Möbelwaschbecken werden passend zu bestimmten Unterschränken gefertigt, daher kaufen Sie beides sicherer zusammen.
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