Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Türen und Zargen | ||||
| Montage Umfassungszarge + Türeinhängen | Stk. | 81.76 CHF | - | |
| Montage von Innentüren | Stk. | 74.33 CHF | - | |
| Montage Schiebetür-Kassette (Eclisse) | Stk. | - | ||
| Montage Schiebetür in der Kassette | Stk. | - | ||
So läuft die Montage Schritt für Schritt
Ob die Tür später gut läuft, entscheidet sich schon beim Ausmessen. Breite und Höhe der Öffnung werden an mindestens drei Stellen gemessen, die Wandstärke oben und unten. Am wichtigsten ist die Höhe des fertigen Bodens: Die Zarge steht auf dem fertigen Belag, nicht auf dem Unterlagsboden. Ist der Boden noch nicht verlegt, muss seine genaue Aufbauhöhe bekannt sein.
Die Montage selbst hat meist diese Phasen:
- Öffnung prüfen: Staub entfernen, Festigkeit der Kanten, Lot der Wände und Ebenheit des Bodens kontrollieren
- Rahmen zusammenbauen: Die Zarge wird auf einer weichen Unterlage nach Herstellerangaben zusammengesetzt, die Ecken müssen rechtwinklig und ohne Fugen sein
- Einsetzen und ausrichten: Der Rahmen kommt in die Öffnung und wird mit Keilen und Wasserwaage senkrecht und waagrecht ausgerichtet
- Spreizen und ausschäumen: Montagespreizen verhindern, dass sich der Rahmen verengt, danach wird der Spalt zwischen Zarge und Wand ausgeschäumt
- Aushärten und fertigstellen: Wenn der Schaum fest ist, kommen die Keile weg, überstehender Schaum wird abgeschnitten und die zweite Verkleidung oder die Abdeckleisten werden aufgesetzt
Keile gehören vor allem zu den Bändern und auf Höhe des Schlosses, denn dort wirkt die grösste Last. Der Schaum soll den Rahmen nur halten und abdichten, nicht ausrichten. Die Lage wird deshalb mechanisch eingestellt, bevor geschäumt wird.
Tür einhängen und Bänder einstellen
Sitzt der Rahmen fest, wird das Türblatt eingehängt. Die üblichen Bänder an Innentüren lassen sich in der Höhe und seitlich verstellen, manche Typen auch in der Tiefe. Das Türblatt wird in kleinen Schritten eingestellt, und nach jeder Änderung wird die Fuge rundherum kontrolliert. Sie liegt je nach Hersteller meist bei etwa 2 bis 4 mm und soll überall gleich breit sein.
Danach wird geprüft:
- Ob sich die Tür ohne Reiben öffnen und schliessen lässt
- Ob die Falle genau ins Schliessblech greift
- Ob Drücker und Beschläge fest sitzen
- Ob das Türblatt nirgends am Boden oder an der Zarge streift
- Ob die Dichtung rundum anliegt
Warum bleibt eine Tür manchmal nicht stehen, sondern geht von selbst auf oder zu? Fast immer ist das ein Zeichen, dass der Rahmen nicht genau im Lot steht. Die Bänder können das etwas ausgleichen, den eigentlichen Fehler behebt aber nur eine sauber ausgerichtete Zarge.
Was die Arbeit einfacher oder aufwendiger macht
Am einfachsten ist ein Neubau mit geraden Wänden, fertigem Boden und einer Öffnung, die genau zur Zarge passt. Dann geht die Montage zügig und ohne Anpassungen.
Mehr Zeit und Aufwand braucht es bei:
- Ausbau einer alten Stahlzarge und Ausbessern beschädigter Kanten
- Schiefem oder bröckelndem Mauerwerk in älteren Häusern
- Einer Wandstärke ausserhalb des Verstellbereichs der Verkleidung
- Unebenem Boden oder einem Belag, der erst später gewechselt wird
- Einer Leichtbauwand aus Gipskarton ohne verstärkte Türöffnung
- Schweren Türblättern, verdeckten Bändern oder Sondermassen
Muss die Öffnung in einer tragenden Wand vergrössert oder neu ausgebrochen werden, ist das keine Schreinerarbeit mehr, sondern ein Eingriff in die Tragkonstruktion. Dafür braucht es vorher die Beurteilung durch einen Bauingenieur.
Fehler, die bei der Montage immer wieder vorkommen
In der Praxis zeigt sich, dass die meisten Probleme mit Innentüren nicht am Produkt liegen, sondern bei der Montage entstehen. Typisch sind diese:
- Ungenaues Messen: Die Öffnung ist zu breit oder zu schmal, der Spalt wird mit zu viel Schaum gefüllt und der Rahmen verzieht sich
- Vergessener Bodenaufbau: Die Zarge steht auf dem Unterlagsboden, und nach dem Verlegen von Platten oder Parkett streift das Türblatt
- Zu viel Schaum: Der Schaum dehnt sich aus und drückt den Rahmen nach innen, deshalb werden expansionsarmer Schaum und Spreizen verwendet
- Zu frühe Belastung: Die Tür wird eingehängt und benutzt, bevor der Schaum ausgehärtet ist
- Montage im feuchten Bau: Holz und Holzwerkstoffe nehmen Feuchtigkeit aus frischem Verputz und Unterlagsboden auf und verformen sich später
Für Zargen ist es gut, wenn alle Nassarbeiten abgeschlossen sind, die Raumtemperatur stabil ist und die relative Luftfeuchtigkeit etwa zwischen 40 und 60 Prozent liegt.
Anleitung für Heimwerker: Futterzarge einbauen
Mit einer genauen Wasserwaage, einer Schaumpistole und etwas Geduld können geübte Heimwerker eine Futterzarge auch selbst einbauen. Eine zweite Person, die den Rahmen hält, erleichtert die Arbeit deutlich. Bei alten Stahlzargen oder wenn an einer tragenden Wand etwas verändert werden muss, überlassen Sie die Arbeit besser einem Schreiner.
- Öffnung an drei Stellen in Breite und Höhe messen, Wandstärke prüfen.
- Höhe des fertigen Bodens ermitteln und danach die Unterkante der Zarge festlegen.
- Zarge auspacken, Teile kontrollieren und einige Tage im Raum akklimatisieren lassen.
- Rahmen auf einer Decke oder einem Karton genau nach Herstellerangaben zusammenbauen.
- Rahmen in die Öffnung stellen und mit Keilen bei den Bändern, beim Schloss und in den Ecken sichern.
- Beide Seitenteile mit der Wasserwaage lotrecht und den Sturz waagrecht ausrichten, auch die Diagonalen messen.
- Spreizen einsetzen, am besten drei über die Höhe verteilt und eine unter dem Sturz.
- Oberfläche der Zarge mit Klebeband abdecken, damit kein Schaum daran haftet.
- Spalt abschnittsweise und sparsam ausschäumen, nur bis etwa zu einem Drittel der Tiefe.
- Schaum nach Herstellerangaben aushärten lassen und den Rahmen in dieser Zeit nicht belasten.
- Spreizen und Keile entfernen, überstehenden Schaum abschneiden.
- Zweite Verkleidung oder Abdeckleisten aufsetzen.
- Türblatt in die Bänder hängen und die Fugen rundherum schrittweise einstellen.
- Schloss, Drücker und Lauf der Tür testen und die Bänder bei Bedarf nachstellen.
So prüfen Sie die fertige Arbeit
Bei der Abnahme lohnt es sich, ein paar Minuten in die Kontrolle zu investieren, solange der Handwerker noch vor Ort ist:
- Seitenteile der Zarge sind lotrecht und der Sturz waagrecht, mit der Wasserwaage geprüft
- Die Fuge zwischen Türblatt und Zarge ist rundum gleich breit
- Die Tür bleibt in jeder Stellung stehen und bewegt sich nicht von selbst
- Das Türblatt streift nirgends am Boden oder am Rahmen
- Die Falle greift ohne Andrücken ins Schliessblech
- Die Dichtung liegt rundum an
- Verkleidungen und Leisten liegen dicht an der Wand, ohne sichtbaren Schaum
- Zarge, Verputz und Boden sind unbeschädigt
Häufige Fragen
Bei vorbereiteter Öffnung meist einige Stunden pro Tür. Die meiste Zeit geht für das Ausrichten und das Warten auf den ausgehärteten Schaum drauf. Bei mehreren Türen in einer Wohnung läuft die Arbeit flüssiger, die Wartezeiten bleiben aber.
Ja, das ist üblich. Vorher wird geprüft, ob der Verputz hält, die Kanten fest sind und die Wand keine Hohlräume oder Risse hat. Nach dem Ausbau einer alten Stahlzarge muss die Öffnung oft zuerst ausgebessert werden, erst dann kommt die neue Zarge hinein.
Das geht, aber nur, wenn die Höhe des künftigen Bodens genau feststeht. Sicherer ist es, die Zarge erst auf den fertigen Boden zu stellen. Sonst kann das Türblatt streifen oder darunter bleibt ein zu grosser Spalt.
Ja. Ein gefüllter Spalt um den Rahmen und ein Türblatt, das rundum auf der Dichtung anliegt, lassen weniger Schall durch. Wunder sollten Sie aber nicht erwarten, denn auch der Aufbau des Türblatts selbst spielt eine grosse Rolle.
Meistens ja, verstellbare Bänder erlauben eine feine Korrektur in der Höhe und seitlich. Steht aber der Rahmen schief, helfen die Bänder allein nicht, dann muss die Zarge korrigiert werden.
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