Arbeit aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Fliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Sanitärmontage | ||||
| Spiegel ankleben | Stk. | 68.75 CHF | - | |
| Einbau der Badewanne (Fliesenarbeiten) | Stk. | - | ||
| Badewanne einmauern und an Ablauf anschliessen | Stk. | - | ||
| Mauern und Gefälle für Duschpodest herstellen | Stk. | - | ||
| Montage Geberit WC-Vorwand + Ummauerung | Stk. | - | ||
| Stand-WC-Kombi setzen | Stk. | - | ||
| Wannen- / Duscharmatur setzen | Stk. | 55.74 CHF | - | |
| Waschbecken setzen | Stk. | 44.60 CHF | - | |
| Waschtischarmatur setzen | Stk. | 31.60 CHF | - | |
| Waschtischunterschrank montieren | Stk. | - | ||
Wann sich das Kleben lohnt und wann nicht
Kleben ist sinnvoll, wenn Sie Wandplatten, Gipskarton oder älteren Verputz schonen wollen, der beim Bohren leicht bröckelt. Ein Spiegel ohne Schrauben wirkt ruhig und aufgeräumt. Sein Gewicht verteilt sich auf viele Stellen statt nur auf zwei oder vier Punkte. Für einen üblichen Badezimmerspiegel ist das eine zuverlässige und recht schnelle Lösung.
Ein geklebter Spiegel bleibt aber praktisch dort, wo er ist. Ein paar Zentimeter verschieben geht nicht mehr. Das Entfernen ist aufwendig, und dabei kann der Untergrund leiden. Überlegen Sie sich den Platz deshalb vorher gut: Höhe, Abstand zum Lavabo, Licht und Steckdosen.
Nur mit Kleber zu arbeiten passt in diesen Fällen nicht:
- Sehr grosse oder schwere Spiegel, ungefähr ab 15 bis 20 kg oder je nach Angabe des Kleberherstellers. Dann kombiniert man den Kleber mit einer unteren Auflageleiste oder einem verdeckten mechanischen Halter.
- Nicht tragfähiger Untergrund, etwa abblätternde Farbe, Tapete oder feuchter, sandender Verputz.
- Spiegel, die Sie später umplatzieren möchten. Hier sind Haken oder Halterungen praktischer.
- Glatte Kunststoffe und manche Laminate, auf denen der Kleber schlecht haftet. Massgebend sind die Angaben des Kleberherstellers.
Welcher Kleber und welcher Untergrund passen
Das Wichtigste: Verwenden Sie einen Kleber, der auf der Verpackung ausdrücklich für Spiegel freigegeben ist. Ein Spiegel hat auf der Rückseite eine dünne, spiegelnde Schicht, die durch einen Schutzlack abgedeckt ist. Gewöhnliches Acetat-Silikon, das Sie am Essiggeruch erkennen, oder Kleber mit aggressiven Lösungsmitteln greifen diese Schicht mit der Zeit an. Es entstehen dunkle Flecken, die sich nicht mehr entfernen lassen.
In der Praxis kommen meist Spiegelkleber auf Basis von MS- oder Hybridpolymeren zum Einsatz. Sie halten auch im feuchten Bad gut und bleiben leicht elastisch. So verkraften sie kleine Bewegungen der Wand, wenn sich die Temperatur ändert.
Für den Untergrund gilt eine einfache Regel: fest, trocken, sauber und möglichst eben.
- Verputz und Gipskarton: Darauf lässt sich gut kleben. Frischer Verputz muss aber gründlich ausgetrocknet sein, und eine staubige Oberfläche grundieren Sie am besten vorher.
- Keramische Wandplatten: Kleben ist möglich, wenn die Platten fest sitzen und entfettet sind. Fett und Seifenreste verschlechtern die Haftung deutlich.
- Gestrichene Wand: Der Spiegel hält nur so gut wie die Farbe darunter. Blättert die Farbe ab, muss sie zuerst weg.
Fürs Bad lohnt sich ein Spiegel mit Sicherheitsfolie auf der Rückseite. Falls er einmal bricht, hält die Folie die Scherben zusammen.
Was die Arbeit einfacher oder aufwendiger macht
Ein kleiner Spiegel auf einer ebenen, trockenen Wand ist schnell montiert. Mehr Aufwand entsteht vor allem, wenn:
- der Spiegel gross und schwer ist und zwei Personen ihn halten müssen,
- die Wand uneben ist und zuerst ausgeglichen werden muss,
- ein alter, geklebter Spiegel entfernt und der Untergrund gereinigt werden muss,
- beschädigte Plättli ersetzt oder ausgebessert werden müssen,
- der Spiegel eine Bohrung oder einen Ausschnitt für Steckdose oder Schalter braucht; diesen macht der Glaser bei der Herstellung, auf der Baustelle wird nicht mehr geschnitten,
- eine untere Auflageleiste oder ein verdeckter mechanischer Halter dazukommt.
Muss für den Spiegel eine Steckdose oder ein Schalter versetzt werden, ist das Sache einer Elektroinstallateurin oder eines Elektroinstallateurs mit Bewilligung.
Anleitung für Heimwerker: kleineren Spiegel aufkleben
Wenn Sie den Spiegel problemlos allein tragen können und die Wand eben und fest ist, schaffen Sie das auch ohne Erfahrung. Bei grösseren und schwereren Spiegeln holen Sie sich Hilfe oder einen Plattenleger.
- Gebrauchsanweisung des Klebers lesen, besonders Aushärtezeit und geeignete Untergründe.
- Position des Spiegels mit Bleistift und Wasserwaage anzeichnen, auch die Unterkante.
- Wand reinigen, Plättli mit Brennsprit entfetten und alles gut trocknen lassen.
- Unter der Unterkante eine provisorische Stütze anbringen, zum Beispiel eine mit Klebeband fixierte Leiste oder Unterlagsklötze.
- Rückseite des Spiegels von Staub befreien.
- Kleber in senkrechten Streifen mit einigen Zentimetern Abstand auftragen, nicht vollflächig und nicht ganz bis an den Rand.
- Spiegel auf die Stütze stellen, an die Wand legen und mit den flachen Händen gleichmässig andrücken.
- Lage mit der Wasserwaage prüfen, solange sich der Spiegel noch leicht verschieben lässt.
- Spiegel mit Klebeband an der Wand sichern und die Stütze während der ganzen Aushärtezeit nach Herstellerangabe stehen lassen, meist mindestens einen Tag.
- Klebeband und Stütze entfernen und bei Bedarf die untere Fuge mit einem passenden neutralen Dichtstoff schliessen.
Typische Fehler beim Spiegelkleben
Warum soll der Kleber nicht vollflächig aufgetragen werden? Hinter dem Spiegel muss Luft zirkulieren, und Feuchtigkeit braucht einen Weg nach draussen. Vollflächig aufgetragener Kleber härtet zudem langsam und ungleichmässig aus. Bei senkrechten Streifen kann allfällige Feuchtigkeit nach unten ablaufen und abtrocknen.
Weitere Fehler, die man in der Praxis immer wieder sieht:
- gewöhnliches Silikon oder Universal-Montagekleber statt Spiegelkleber,
- Kleben auf eine staubige, fettige oder feuchte Wand,
- keine Stütze, sodass der Spiegel während des Aushärtens langsam abrutscht,
- rundherum dicht versiegelter Rand, der die Hinterlüftung verhindert,
- schwerer Spiegel nur geklebt, ohne mechanische Sicherung.
So prüfen Sie die fertige Arbeit
- Der Spiegel sitzt waagrecht und an der vereinbarten Stelle
- Bei leichtem Druck auf die Ecken bewegt oder biegt er sich nicht
- An den Rändern quillt kein Kleber hervor und die Spiegelfläche ist sauber
- Keine Kratzer, abgeplatzten Kanten oder Flecken in der Spiegelschicht
- Ausschnitte für Steckdosen und Schalter passen und der Spiegel berührt keine Elektroinstallation
- Bei schweren Spiegeln ist die untere Auflage oder der mechanische Halter sichtbar oder dokumentiert
- Sie wissen, wann der Kleber ganz ausgehärtet ist und ab wann Sie den Spiegel normal reinigen dürfen
Häufige Fragen
Ja, wenn die Plättli fest sitzen und die Oberfläche gründlich entfettet ist. Nehmen Sie einen Kleber, der laut Hersteller für Spiegel und für Keramik geeignet ist. Lose Platten müssen zuerst repariert werden, sonst fällt der Spiegel mitsamt den Plättli herunter.
Halten Sie sich an die Angabe auf dem Kleber. Meist bleiben Stütze und Klebeband mindestens einen Tag, ganz ausgehärtet ist der Kleber oft erst später. In dieser Zeit sollten Sie den Spiegel weder putzen noch dagegen drücken.
Meist war der Kleber ungeeignet, zum Beispiel Acetat-Silikon, das die Spiegelschicht angegriffen hat. Solche Schäden lassen sich nicht reparieren, der Spiegel muss ersetzt werden. Beim neuen Spiegel verwenden Sie einen Kleber, der für Spiegel freigegeben ist.
Zuerst kommt Klebeband oder Folie auf die Vorderseite, damit allfällige Scherben zusammenhalten. Danach wird der Kleber mit einem dünnen Draht oder einer Schnur, die hinter dem Spiegel durchgezogen wird, vorsichtig durchtrennt. Tragen Sie dabei Handschuhe und Schutzbrille. Kleberreste an der Wand entfernen Sie mit einem Schaber oder einem passenden Mittel je nach Klebertyp.
Technisch ist das möglich, und es wird nicht gebohrt. Beim Entfernen können aber Verputz oder Plättli beschädigt werden. Sprechen Sie deshalb vorher mit der Vermieterin, dem Vermieter oder der Liegenschaftsverwaltung.
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