
Es lohnt sich aus zwei guten Gründen, das eigene Haus energieeffizienter zu machen. Erstens senken solche Massnahmen die Energiekosten und andere hohe Rechnungen langfristig. Zweitens verringern Sie mit weniger Energieverbrauch im Haushalt Ihre Belastung für die Umwelt und unseren Planeten.
Sie müssen nicht alle diese Projekte sofort und auf einmal umsetzen. Die folgende Liste kann Teil eines langfristigen Umbaus hin zu einem energieeffizienteren Zuhause sein. Schauen wir uns also 9 Möglichkeiten an, wie Sie die Energieeffizienz Ihres Hauses verbessern können.
9 Massnahmen für Ihr Zuhause, die sich lohnen
Mit den folgenden Ideen sparen Sie nicht nur Geld, Sie steigern mit der Zeit auch den Wert Ihres Zuhauses.
Bevor Sie mit den einzelnen Erneuerungen beginnen, sollten Sie abklären, auf welche Förderungen Sie Anspruch haben. Viele Händler von Elektrogeräten gewähren Rabatte, wenn Sie Ihre alten Geräte zum Recycling zurückgeben, und manche Anbieter von Ökostrom bieten ihren Kundinnen und Kunden eigene Förderpakete an.
Die folgenden Ideen helfen Ihnen, Kosten zu senken, und steigern mit der Zeit den Wert Ihres Zuhauses. Bevor Sie konkrete Arbeiten in Angriff nehmen, lohnt es sich zu prüfen, welche Förderungen für Sie infrage kommen. Viele Händler von Elektrogeräten gewähren Rabatte für das Recycling alter Geräte, und einige Ökostromanbieter haben eigene Förderpakete im Angebot.
Ebenso lohnt sich ein Blick in die Preisliste für Bauarbeiten, damit Sie das Budget für die einzelnen Projekte genauer abschätzen und besser planen können. Mit gut geplanten Massnahmen und verlässlichen Kosteninformationen erzielen Sie mehr Wirkung für weniger Geld.
1. Dach reparieren oder erneuern
Ihr Dach muss den wechselnden Jahreszeiten standhalten, von der heissen Sommersonne bis zu Frost und Schneelasten im Winter. Ist Ihr Dach älter als 20 Jahre, ist es Zeit für eine Erneuerung. Ein Ersatz ist ausserdem nötig, wenn das Dach undicht ist oder wenn Schindeln fehlen, gerissen oder gewellt sind.
Wenn die alten Schindeln entfernt sind, sollten Sie statt der üblichen Bitumenschindeln Materialien wie Tonziegel oder Blech in Betracht ziehen. Diese Materialien reflektieren Wärme besser und sorgen für eine natürlichere Temperaturregulierung im Haus. Bei einer Sanierung können auch Zimmerarbeiten sinnvoll sein, um die tragende Dachkonstruktion zu verstärken oder anzupassen. Das sorgt für mehr Stabilität und eine längere Lebensdauer. Wenn Sie das Dach nicht vollständig ersetzen möchten, ist ein kühlender Dachanstrich eine Alternative: Er reflektiert Wärme und verbessert die Energieeffizienz Ihres Hauses.
2. Eine zusätzliche Dämmschicht anbringen
Keine Massnahme am Dach verbessert die Energieeffizienz, wenn das Haus nicht rundum gut gedämmt ist. Achten Sie darauf, dass alle Bereiche, etwa der Estrich oder die Kellerräume, richtig gedämmt sind. So bleibt die kühle oder warme Luft im Haus, Sie senken Ihre Heiz- oder Kühlkosten und steigern den Wohnkomfort insgesamt.
3. Den Boden dämmen
Bis zu 15 % der gesamten Wärmeverluste entweichen über das Erdgeschoss. Um das zu verhindern, sollten Sie es ausreichend dämmen. In den oberen Stockwerken ist eine Bodendämmung weniger wichtig. Liegt ein Raum jedoch über einem unbeheizten Bereich wie einer Garage, kann sie durchaus sinnvoll sein.
Klären Sie ab, welchen Bodenaufbau Sie haben. Wie bei den Wänden müssen Sie auch beim Boden die Konstruktion kennen, um die passende Dämmung zu wählen. Holzdielen liegen meist auf Balken über einem Hohlraum. Solche Böden lassen sich mit Dämmplatten, Mineralwolle oder Sprühschaum dämmen. Bei Stein- oder Betonböden wird in der Regel eine Schicht aus festen Dämmplatten auf die Oberfläche gelegt.
4. Alte Geräte ersetzen
Zu einer energieeffizienten Modernisierung gehört auch der Ersatz alter Haushaltsgeräte. Informieren Sie sich über die erwartete Lebensdauer Ihrer Geräte, denn gegen Ende ihrer Lebensdauer arbeiten sie oft weniger effizient. Kühlschränke, Waschmaschinen und Tumbler gehören zu den grössten Stromverbrauchern im Haushalt. Ersetzen Sie sie bei Bedarf und achten Sie dabei auf die Energieetikette, die auf jedem Gerät angegeben ist. Wählen Sie nach Möglichkeit Geräte der Klasse A.
5. Fenster und Türen ersetzen oder abdichten
Sind Ihre Fenster älter als zwei Jahrzehnte, lohnt sich ein Ersatz durch effizientere Modelle. Vor allem alte, einfach verglaste Fenster sollten Sie energetisch verbessern. Wenn Sie die Fenster komplett ersetzen, wählen Sie Modelle mit mindestens Zweifachverglasung und einem U-Wert von 0,22-0,23. Je tiefer dieser Wert, desto besser dämmt das Fenster. Unterschätzen Sie den Fensterersatz auf keinen Fall. Über Fenster geht viel Energie verloren, was 10 % bis 25 % Ihrer Energierechnung ausmachen kann.
6. Schutz vor Zugluft
Kontrolliertes Lüften ist wichtig, um hohe Luftfeuchtigkeit und Kondenswasser zu vermeiden. Unkontrollierte Zugluft hingegen verschwendet Wärme und Energie. Dichtungen für Fenster und Türen können Sie selbst anfertigen oder als fertige Dichtungsprodukte im Fachhandel kaufen. Dichten Sie auch ungenutzte Schlüssellöcher oder den Briefeinwurf in der Haustür ab.
7. Energiesparende Beleuchtung wählen
Möchten Sie schon heute etwas für die Energieeffizienz Ihres Haushalts tun? Eine einfache und wirksame Massnahme, die Sie selbst erledigen können, ist der Ersatz aller Glühbirnen durch LED-Lampen. LED-Lampen verbrauchen bis zu 90 % weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen und halten bis zu 15-mal länger.
Planen Sie eine umfassendere Erneuerung der Beleuchtung, können auch Elektroinstallationen nötig werden, damit das neue Beleuchtungssystem korrekt angeschlossen ist. Eine fachgerechte Installation sorgt für die optimale Leistung der LED-Lampen und für ihre langfristige Zuverlässigkeit.
Bis zu 75 % ihrer Energie verbrauchen alte, ineffiziente Lampen sogar im ausgeschalteten Zustand. Falls Sie sie noch nicht ersetzt haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Ein durchschnittliches Haus hat rund 45 Lampen, davon sind 60 % nicht energieeffizient. Wissen Sie, wie viel Sie mit dieser einfachen Massnahme bei der Stromrechnung sparen können?
8. Deckenventilatoren installieren
Wenn Klimaanlage und Deckenventilator gleichzeitig laufen, können Sie den Thermostat um bis zu 2 Grad höher einstellen, ohne an Komfort einzubüssen. Deckenventilatoren bewegen aber nicht nur im Sommer kühle Luft. In der kalten Jahreszeit helfen sie, Energie zu sparen, indem sie die warme Luft, die zur Decke aufsteigt, wieder nach unten in den Raum verteilen.
9. Heizung, Kühlung und Warmwasser erneuern
Eine Massnahme, die sich eindeutig lohnt, ist ein neuer Warmwasserboiler. Moderne Wärmepumpenboiler sind inzwischen bei allen grossen Herstellern erhältlich, was die Auswahl erleichtert. Ist Ihr Heiz- und Kühlsystem älter als 10 Jahre oder lässt sich keine angenehme Raumtemperatur mehr halten, ist die Investition in ein neues Gerät mit Energieeffizienz-Zertifikat angebracht. Fachgerechte Heizungsinstallationen beim Einbau neuer Heizsysteme sorgen für einen einwandfreien Betrieb und maximale Effizienz, was sich direkt in tieferen Energierechnungen niederschlägt.
Eine weitere einfache Möglichkeit ist die Installation eines smarten Thermostats, der Heizung und Kühlung in der Nacht oder während Ihrer Abwesenheit automatisch anpasst. Solche Thermostate sind zwar teurer, senken die Energiekosten aber auf lange Sicht. Wer noch einen Schritt weiter gehen will, sollte in Solaranlagen investieren. Für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, die sich für eine Photovoltaikanlage entscheiden, gibt es attraktive Förderungen, und über die Lebensdauer der Anlage können Sie erhebliche Summen bei den Energiekosten sparen.
Tím NUMIQ
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