Für die Montage der Sparren bezahlen Sie gemäss aktueller Preisliste 10.90 CHF pro Laufmeter Arbeitsleistung. Mauerlatte, Zangen, Pfetten, Lattung und Dachschalung kommen separat dazu. Hat Ihr Dach mehrere Kehlen und Grate, dauert die Montage länger und der Preis steigt.
Leistungsarten und ihre Preise
Grundlegendes tragendes Element des Dachstuhls, das im Aussenmauerwerk verankert wird. Ihre exakte Lage und Befestigung bestimmen die Geometrie des ganzen Dachs.
Haupttragender Teil der Dachkonstruktion. Abstand und Querschnitt der Sparren legt der Statiker nach Spannweite und Belastung des Dachs fest.
Verbinden gegenüberliegende Sparren und verhindern, dass sie ausknicken. Sie werden in der Höhe gemäss statischem Entwurf montiert.
Bei grösserer Spannweite stützen sie die Sparren in der Mitte ab und leiten die Last in tragende Stützen oder Wände ab.
Bildet den Untergrund für die Dacheindeckung und schafft zugleich einen Luftraum für die Hinterlüftung unter der Eindeckung.
Flächige Schalung aus Brettern oder Platten, die unter einer Blecheindeckung oder als Untergrund für weitere Dachschichten dient.
Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Dachstuhl | ||||
| Montage Sparren | lfm | 10.90 CHF | - | |
| Montage Holzbalkendecke | lfm | - | ||
| Montage klassischer Dachstuhlkonstruktionen | lfm | - | ||
| Montage Nagelplatten-Bindersparrendach | m² | - | ||
| Montage Mauerlatte | lfm | 14.53 CHF | - | |
| Montage Zangen | lfm | 9.08 CHF | - | |
| Montage Pfetten / Stützen | lfm | 12.70 CHF | - | |
| Dachstuhlarbeiten Satteldach | m² | - | ||
| Dachstuhl richten (Walmdach / Zeltdach) | m² | - | ||
| Demontage | ||||
| Demontage des alten Dachstuhls | m² | - | ||
| Demontage Dachschalung | m² | 2.18 CHF | - | |
| Demontage Dachlattung bei geneigtem Dach | m² | 3.64 CHF | - | |
| Demontage gebundener Dachstuhlkonstruktionen | lfm | 2.72 CHF | - | |
| Dämmungen | ||||
| Verlegung Dampfsperre | m² | 3.64 CHF | - | |
| Verlegung Unterspannbahn | m² | - | ||
| Holzschutz | ||||
| Beizen und Reinigen des Holzes | m² | 3.45 CHF | - | |
| Holzimprägnierung (Anstrich / Spritzen) | m² | 5.45 CHF | - | |
| Schalung und Lattung | ||||
| Montage diffusionsoffene Folie | m² | 3.64 CHF | - | |
| Dachlattung | m² | 7.26 CHF | - | |
| Lattung und Konterlattung | m² | 3.45 CHF | - | |
| Konterlattung | m² | 5.45 CHF | - | |
| Dachschalung aus OSB / gehobelten Brettern | m² | 14.53 CHF | - | |
| Montage Holzschalung | m² | 8.00 CHF | - | |
| Sonstige Arbeiten | ||||
| Sonstige nicht spezifizierte Arbeiten im Fach | Std. | - | ||
Was kostet das je nach Umfang
| Nur tragende Konstruktion Mauerlatte 20 Laufmeter, Sparren 60 Laufmeter und Zangen 20 Laufmeter | 1126.04 CHF |
| Dachstuhl mit Pfetten und Lattung Konstruktion wie oben, ergänzt um 10 Laufmeter Pfetten sowie Lattung und Konterlattung auf der ganzen Fläche | 1598.20 CHF |
| Komplette Konstruktion mit Unterdachbahn und Imprägnierung Konstruktion wie oben, zusätzlich Montage einer diffusionsoffenen Unterdachbahn auf der ganzen Fläche und Imprägnierung aller Holzteile | 2942.80 CHF |
Vorbereitung vor der Dachstuhlmontage
Der Zimmermann prüft, ob das Aussenmauerwerk unter der Mauerlatte waagrecht ist und die Masse stimmen. Unebenheiten gleicht er vor der Montage durch Unterlegen oder Vergiessen aus.
Vor der Montage erhält das Konstruktionsholz einen Imprägnieranstrich. Dieser schützt es vor Schimmel, Pilzen und holzzerstörenden Insekten.
Der Zimmermann verankert die Mauerlatte mit chemischen oder mechanischen Ankern im Mauerwerk, so wie es die Statik vorgibt. Dabei achtet er darauf, dass sie exakt waagrecht liegt.
Der Zimmermann setzt die Sparren nach Plan in gleichen Abständen und mit gleicher Neigung. An der Mauerlatte befestigt er sie mit Winkeln oder Zimmermannsverbindungen.
Die Zangen kommen genau auf die Höhe, die die statische Berechnung vorgibt. Sie steifen den ganzen Dachstuhl aus und verhindern, dass die Sparren ausknicken.
Arbeitsablauf
- 01Baustelle besichtigen, Mauerwerk prüfen und die Pläne für den Dachstuhl übernehmen.
- 02Holz gegen Schimmel und holzzerstörende Insekten imprägnieren.
- 03Mauerlatte rund um das Gebäude versetzen und verankern.
- 04Sparren und Zangen nach statischem Entwurf montieren.
- 05Bei grösserer Spannweite des Dachs Pfetten und Stützen einbauen.
- 06Diffusionsoffene Unterdachbahn verlegen, Lattung und Konterlattung anbringen.
- 07Dach dort einschalen, wo die Konstruktion es verlangt.
- 08Vor der Übergabe an den Dachdecker Geometrie, Gefälle und Verankerung prüfen.
5 häufige Fehler
Liegt die Mauerlatte uneben oder ist sie ungenügend verankert, zieht sich der Fehler durch den ganzen Dachstuhl. Die Folge sind schiefe Sparren und Probleme bei der Dacheindeckung.
Ist die Konstruktion zu schwach bemessen, kann sie sich unter Schnee und Wind zu stark durchbiegen. Querschnitt und Abstand der Sparren müssen deshalb aus dem statischen Entwurf stammen.
Unbehandeltes Holz wird leicht von Schimmel und holzzerstörenden Insekten befallen. Das gilt besonders, wenn die Konstruktion vor dem Eindecken viel Feuchtigkeit abbekommt.
Die Konterlattung schafft den Luftraum zwischen Unterdachbahn und Lattung. Fehlt er, schlägt sich unter der Eindeckung Feuchtigkeit nieder und schädigt das Holz des Dachstuhls nach und nach.
Sitzen Grat- und Kehlsparren nicht genau, verlaufen die Dachlinien schief. Auch das Verlegen der Dacheindeckung wird dann schwierig.
Wie der Dachstuhl das Dach trägt
Der Dachstuhl ist das Skelett des Daches. Er trägt die Eindeckung mit allen Schichten, dazu Schnee und Wind, und leitet dieses Gewicht weiter in die Aussenwände und die tragenden Innenwände. Ein guter Entwurf achtet aber nicht nur darauf, dass kein Balken bricht. Das Dach darf sich nicht durchbiegen, die Sparren dürfen nicht seitlich auseinanderlaufen, und die ganze Konstruktion muss auch Wind aushalten, der das Dach nicht nur nach unten drückt, sondern auch anhebt. Man spricht von Windsog, und genau den vergessen viele, vor allem bei leichten Blecheindeckungen. Schwere Ziegel halten das Dach von selbst nieder, leichtes Blech nicht.
Warum zeigen sich manchmal Risse direkt unter dem Dach? Schräge Sparren wollen mit ihren Fusspunkten nach aussen ausweichen. Diese Kraft muss etwas aufnehmen: Kehlbalken, Zangen, eine Decke oder ein Betonringanker. Entfernt jemand bei einem Umbau ein Bauteil, das genau diese Arbeit geleistet hat, etwa beim Öffnen des Dachgeschosses, kann die Aussenwand unter der Fusspfette nach aussen gedrückt werden. Typisch sind dann schräge Risse in den Ecken knapp unter dem Dach.
Kehlbalkendach, Pfettendach und Binderdach
Beim Kehlbalkendach bilden zwei Sparren, verbunden durch einen Kehlbalken, einen steifen Rahmen in A-Form, ohne Stützen in der Mitte. Es eignet sich für steilere Satteldächer mit kleinerer Spannweite, je nach Neigung und Belastung grob bis acht oder neun Meter. Der Dachraum bleibt frei, und an den Kehlbalken wird oft die Deckenverkleidung befestigt.
Das Pfettendach ist in der Schweiz die klassische Bauweise, auf Bauernhäusern genauso wie auf vielen Einfamilienhäusern. Die Sparren liegen auf waagrechten Pfetten, diese werden von Stützen des sogenannten stehenden Stuhls getragen, und Zangen verbinden Sparren und Stützen zu einem festen Ganzen. Damit lassen sich grössere Spannweiten überbrücken, mit den Stützen müssen Sie aber rechnen, wenn Sie Zimmer im Dachgeschoss planen. Bei Walmdächern kommen Grat- und Kehlsparren dazu, an die verkürzte Schiftersparren anschliessen. Hier entscheidet sauberes Messen und Zuschneiden darüber, ob die Dachflächen am Ende eben werden.
Das Binderdach besteht aus industriell gefertigten Fachwerkbindern. Sie sind aus schlankerem Holz, und die Knoten halten Stahl-Nagelplatten mit eingepressten Dornen. Geplant und gefertigt werden sie vom Lieferanten nach Plan, auf die Baustelle kommen sie fertig. Für sie gilt eine Regel ohne Ausnahme: Auf der Baustelle wird nichts nachträglich eingeschnitten, nichts angebohrt und keine Diagonale weggelassen. Jeder Stab ist Teil der Berechnung. Normale Binder füllen den ganzen Dachraum, es gibt aber auch Binder mit freiem Raum in der Mitte, die sich für einen ausgebauten Estrich eignen.
Bauholz: Feuchte, Festigkeitsklasse und KVH
Der Holzbauingenieur rechnet die Querschnitte für eine bestimmte Festigkeitsklasse, bei Dachstühlen meist C24 nach SN EN 338. Holz direkt ab Säge, das niemand sortiert hat, muss diese Festigkeit nicht erreichen. Konstruktionsholz sollte deshalb nach SN EN 14081 sortiert und gekennzeichnet sein. Wenn das Holz geliefert wird, werfen Sie einen Blick auf den Lieferschein: Dort sollten Festigkeitsklasse und CE-Kennzeichnung stehen. Für die Bemessung im Holzbau ist in der Schweiz die Norm SIA 265 massgebend.
Frisch gesägte Fichte hat oft über 30 Prozent Feuchte. Trocknet sie erst im fertigen Dach, schwindet sie, verdreht sich und reisst. Verbindungen lockern sich, und die Dachflächen werden wellig. Für Dachstühle empfiehlt sich deshalb Holz mit einer Feuchte von in der Regel höchstens 20 Prozent. Konstruktionsvollholz (KVH) wird technisch auf rund 15 Prozent getrocknet, ist gehobelt und hat gefaste Kanten. Es verzieht sich weniger und wird von Insekten weniger gern befallen. Brettschichtholz (BSH) kommt dort zum Einsatz, wo grössere Spannweiten nötig sind oder die Balken im Innenraum sichtbar bleiben sollen. Wer Wert auf kurze Transportwege legt, fragt den Zimmermann nach Holz aus Schweizer Wäldern.
In der Praxis sieht man häufig, dass das Holz wochenlang direkt auf dem Boden und offen auf dem Bauplatz liegt. Es gehört auf Unterlagen über dem Terrain, die einzelnen Lagen mit Latten getrennt und so abgedeckt, dass unter der Plane Luft zirkulieren kann.
Holzschutz durch Chemie und durch Konstruktion
Die Norm SN EN 335 teilt Holz in Gebrauchsklassen 1 bis 5 ein, je nachdem, wie stark es Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Ein Dachstuhl in einem trockenen Dachraum gehört zu den tiefen Klassen, eine Pergola im Regen zu den höheren. Nach der Klasse richten sich das Mittel und die Art, wie es aufgebracht wird. Streichen oder Spritzen schützt nur eine dünne Schicht an der Oberfläche, Tauchen dringt tiefer ein, und eine Kesseldruckimprägnierung im Werk hält deutlich länger. Denken Sie daran: Mit jedem Ablängen und jedem Bohrloch auf der Baustelle legen Sie unbehandeltes Holz frei. Schnittflächen und Zapfen müssen deshalb nachgestrichen werden.
Ein Schutz gegen Pilze und Insekten ist nicht dasselbe wie ein Brandschutz. Eine Brandschutzbehandlung braucht es nur bei bestimmten Bauten, und sie erfolgt mit einem eigenen Mittel. Keine Chemie rettet jedoch Holz, das dauernd nass ist. Konstruktiver Holzschutz bedeutet darum vor allem drei Dinge: Das Holz berührt weder Beton noch Erdreich, Wasser läuft rasch ab, und rundherum zirkuliert Luft.
Statik, Schnee und Wind
Die Schneelast wird in der Schweiz nach SIA 261 bestimmt. Massgebend sind vor allem die Höhe über Meer und die Region. Dasselbe Haus braucht im Mittelland andere Sparrenquerschnitte als auf 1 200 Metern im Engadin oder im Berner Oberland. Der Ingenieur berücksichtigt ausserdem das Gewicht der Eindeckung, die Dachneigung, Stellen im Windschatten, wo sich Schnee anhäuft, und den Wind, der in Föhntälern und auf exponierten Kuppen besonders kräftig sein kann.
Die statische Beurteilung macht ein Holzbauingenieur oder Bauingenieur, nicht der Zimmermann und nicht der Hauseigentümer. Sie brauchen sie auch, wenn Sie ein bestehendes Dach verändern: wenn eine leichte Eindeckung durch Betonziegel ersetzt wird, eine Photovoltaikanlage dazukommt, eine Lukarne gebaut wird oder für den Dachausbau Stützen entfernt werden sollen. Photovoltikmodule bringen dabei nicht nur Gewicht. Über ihre Halterungen gelangen auch Windkräfte in die Sparren. Wer Photovoltik oder eine Dachdämmung plant, sollte sich zudem nach Förderbeiträgen erkundigen, etwa im Rahmen des Gebäudeprogramms oder kantonaler Programme.
Verbindungen, Verankerung und Anschluss an die Wand
Bei einem Neubau wird die Fusspfette meist mit Gewindestangen oder Ankern im Betonringanker oder in der Betondecke befestigt, wie es der Ingenieur festlegt. Zwischen Beton und Holz gehört ein Streifen Feuchtigkeitssperre, damit das Holz keine Feuchte aus dem Beton zieht. Die Sparren werden mit einer Kerve auf die Fusspfette gesetzt und mit Stahlwinkeln oder Sparrenpfettenankern befestigt. Diese halten den Sparren auch dann, wenn der Wind ihn nach oben zieht.
Traditionelle Zimmermannsverbindungen wie Zapfen, Blattungen oder Schwalbenschwänze findet man an älteren Dachstühlen bis heute, und gut ausgeführt halten sie sehr lange. Bei Neubauten kommen immer häufiger Stahlverbinder zum Einsatz. Wichtig ist, dass der Zimmermann genau die Typen und Anzahl Schrauben oder Nägel verwendet, mit denen der Ingenieur gerechnet hat. Gewöhnliche Holzschrauben ersetzen keine zertifizierten Verbindungsmittel.
Was über und was unter dem Dachstuhl liegt
Ein Steildach funktioniert nur, wenn die Schichten in der richtigen Reihenfolge liegen. Auf den Sparren liegt die diffusionsoffene Unterdachbahn, darauf die Konterlattung in Sparrenrichtung und erst auf der Konterlattung die Ziegellattung. Die Konterlattung schafft einen Hinterlüftungsraum zwischen Unterdach und Eindeckung, durch den Feuchtigkeit von der Traufe zum First abzieht. Nagelt jemand die Ziegellatten direkt auf die Bahn, bleibt Wasser, das unter die Eindeckung gelangt, an der Latte stehen und dringt in die Konstruktion ein. Lassen Sie die Unterdachbahn auch nicht länger offen liegen, als der Hersteller erlaubt, denn UV-Strahlung schädigt sie.
Eine durchgehende Holzschalung braucht es unter Falzblech, das der Spengler verlegt, unter Bitumenschindeln und bei manchen flachen Neigungen. Soll im Dachgeschoss gewohnt werden, kommt zwischen die Sparren eine Wärmedämmung und raumseitig eine Dampfbremse. Ihre Stösse und die Anschlüsse an die Wände müssen luftdicht abgeklebt sein. Warum ist das so wichtig? Wasserdampf aus der Wohnung, der durch ein Leck gelangt, kondensiert im Winter in der Dämmung und am Holz.
Alter Dachstuhl und Vorsicht bei Asbest
Bei einem älteren Haus lohnt es sich, den Dachstuhl Stück für Stück anzuschauen, bevor die neue Eindeckung kommt. Ovale Ausfluglöcher, feines Bohrmehl und Holz, das unter der Oberfläche braun wird, können auf Hausbock oder Fäulnis hinweisen. Ob das Holz gesund ist, prüfen Sie mit einem spitzen Werkzeug: Weiches Holz gibt leicht nach. Beschädigte Teile lassen sich durch Anschuhen ersetzen, also das schlechte Stück herausschneiden und ein neues anschliessen. Der ganze Dachstuhl wird nur ersetzt, wenn der Schaden ausgedehnt ist.
Auf alten Dächern liegen oft Faserzementplatten, die vor rund 1990 hergestellt wurden und Asbest enthalten können. Entfernen darf sie nur eine spezialisierte Asbestsanierungsfirma, und der Abfall muss getrennt und vorschriftsgemäss entsorgt werden. Hinweise zum sicheren Umgang gibt die Suva. Wer Platten selbst bricht, schneidet oder vom Dach wirft, verteilt Asbestfasern in der ganzen Umgebung.
Pergolen, Gartenhäuser und Unterstände
Bei freistehenden Holzbauten passieren die meisten Fehler dort, wo das Holz auf den Boden trifft. Betonieren Sie Pfosten nicht ein und graben Sie sie nicht direkt in die Erde. Sie gehören in Stahlfüsse, die in Betonfundamenten verankert sind, so dass das Holzende über dem Terrain liegt und Wasser abtropfen kann. Die oberen Stirnseiten der Balken schrägen Sie ab oder decken sie ab, denn Hirnholz saugt Wasser viel schneller auf als die Seitenfläche.
Hat die Pergola ein festes Dach, zum Beispiel aus Polycarbonat, trägt sie bereits Schnee, und der Wind drückt dagegen. Sie braucht also richtig bemessene Bauteile und Aussteifungen, die sie senkrecht halten. Wird sie an eine gedämmte Fassade angeschlossen, muss die Befestigung so durch die Dämmung geführt werden, dass sie die Dämmung nicht beschädigt und keine Wärmebrücke entsteht. Wohnen Sie im Stockwerkeigentum, klären Sie jeden Eingriff am Dach oder an der Fassade mit der Liegenschaftsverwaltung und der Eigentümergemeinschaft, als Mieterin oder Mieter mit der Vermieterschaft.
Anleitung für Heimwerker: Schutzanstrich einer Holzpergola erneuern
Die Lasur an einer Pergola oder einem Gartenhaus erneuern Sie auch ohne Erfahrung als Zimmermann. In tragende Teile greifen Sie aber nicht ein, und von der Leiter arbeiten Sie nur in sicherer Höhe und mit jemandem in der Nähe.
- Einen trockenen Tag ohne direkte Sonne wählen, mit einer Temperatur im Bereich, den der Hersteller des Anstrichs angibt, und mindestens einen Tag nach dem letzten Regen.
- Das Holz mit einem Schraubenzieher anstechen, vor allem bei den Füssen und an den oberen Stirnseiten, und weiche oder faule Stellen von einem Zimmermann beurteilen lassen.
- Die Oberfläche mit einer Bürste von Staub, Spinnweben, Moos und abblätterndem Anstrich befreien.
- Vergraute und raue Flächen mit Schleifpapier in Faserrichtung anschleifen und den Staub abwischen.
- Plattenbelag, Pflanzen und die angrenzende Fassade mit Folie abdecken.
- Mit dem Pinsel eine dünne Schicht desselben Anstrichtyps auftragen, der ursprünglich auf dem Holz war, immer in Faserrichtung.
- Stirnseiten, Verbindungen und Stellen bei Beschlägen, wo Wasser stehen bleibt, besonders gründlich behandeln.
- Die nächste Schicht erst nach dem Trocknen gemäss Herstellerangaben auftragen und prüfen, ob das Wasser bei den Füssen frei abläuft.
So nehmen Sie den Dachstuhl ab
Nehmen Sie den Dachstuhl ab, bevor Unterdach und Eindeckung montiert werden, solange noch alles sichtbar ist. Kontrollieren Sie:
- Querschnitte, Abstände und Lage der Bauteile entsprechen Plan und statischer Berechnung
- Das Holz hat die angegebene Festigkeitsklasse und ist nicht sichtbar nass, verdreht oder befallen
- Die Fusspfette liegt waagrecht, ist gemäss Plan verankert und mit einer Feuchtigkeitssperre vom Beton getrennt
- Die Sparren liegen in einer Ebene, und der First ist gerade, wenn Sie der Länge nach über das Dach schauen
- Winkel, Sparrenpfettenanker und Anker haben die volle Anzahl Verbindungsmittel
- Schnittflächen und Zapfen sind nachträglich imprägniert
- Bei Bindern ist kein Stab eingeschnitten, angebohrt oder weggelassen
- Das Holz beim Kamin hält den Brandschutzabstand gemäss Plan und Angaben des Kaminherstellers ein
- Sie haben den Lieferschein für das Holz, den Nachweis der Imprägnierung und Fotos der Verankerung in der Hand
Halten Sie alle Mängel im Abnahmeprotokoll fest, bevor der Dachstuhl zugedeckt wird. Liegt die Eindeckung einmal, lässt sich eine Verankerung nicht mehr korrigieren oder ein Balken nicht mehr ersetzen, ohne sie teilweise wieder abzudecken.
Häufige Fragen
Gemäss aktueller Preisliste kostet die Montage der Sparren 10.90 CHF pro Laufmeter Arbeitsleistung. Welchen Querschnitt und Abstand die Sparren brauchen, legt der statische Entwurf je nach Dachtyp und Neigung fest.
Die Montage der Mauerlatte kostet 14.53 CHF pro Laufmeter Arbeitsleistung. Darin sind das Versetzen und die Verankerung im Aussenmauerwerk enthalten.
Für Lattung und Konterlattung des Dachs bezahlen Sie 3.45 CHF pro m² Arbeitsleistung.
Vorgeschrieben ist das nicht in jedem Fall, in der Praxis wird Konstruktionsholz aber fast immer imprägniert. Die Imprägnierung schützt das Holz während der ganzen Lebensdauer des Dachs vor Schimmel und holzzerstörenden Insekten.
Das macht der Statiker beziehungsweise Holzbauingenieur. Er bemisst die tragende Konstruktion nach Schnee-, Wind- und Eindeckungslast. Der Zimmermann baut den Dachstuhl dann genau nach diesem Entwurf.
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