Preisverzeichnis 2026 · Deutschland

Maschendrahtzaun über 3,0 m Höhe montieren

Einen Maschendrahtzaun mit mehr als drei Metern Höhe braucht ein normales Einfamilienhaus fast nie. Sie finden ihn an Bolzplätzen und Kleinspielfeldern, an Tennisplätzen, als Ballfang hinter Fußballtoren, an Tiergehegen, auf Lager- und Gewerbeflächen oder an Grundstücken

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·22 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
7,10 €/ lfm
Richtwert-Spanne
5,68 € - 9,23 €
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Fundamente und Einfriedungen22 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Einfriedungen
Maschendraht über 3,0 m setzenlfm7,10 €-
Beton-Zaunsteine mauernStk.7,70 €-
Zaunpfeiler mauernlfm42,25 €-
Montage Betonzaun bis 1,8 mlfm38,40 €-
Montage Betonzaun bis 2,1 mlfm44,15 €-
Montage Betonzaun bis 2,4 mlfm46,10 €-
Zaun aus Schalungssteinen 12/15 cmm²-
Zaun aus Schalungssteinen 20/25 cmm²-
Demontage des alten Zauneslfm16,90 €-
Pfosten bis 2,4 m Höhe setzenStk.48,00 €-
Pfosten bis 2,7 m Höhe setzenStk.53,75 €-
Pfosten bis 3,8 m Höhe setzenStk.67,20 €-
Strebe bis 2,7 m setzenStk.3,25 €-
Montage StacheldrahtauslegerStk.2,70 €-
Spanndraht spannenlfm0,95 €-
Stacheldraht spannenlfm1,45 €-
Montage ZaunrahmenStk.-
Montage Sonder-ZaunrahmenStk.-
Montage ZaunpaneeleStk.-
Maschendraht bis 1,4 m setzenlfm4,80 €-
Maschendraht bis 1,8 m setzenlfm5,20 €-
Eckverbindung herstellenStk.1,90 €-
Summe Arbeit
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Was die Montage von Maschendraht über 3,0 m umfasst

Die Position wird nach laufendem Meter (lfm) Zaunlänge abgerechnet. Zur Montage des Geflechts gehören in der Regel das Ziehen der Spanndrähte, das Abrollen und Einhängen des Geflechts, das Spannen, das Befestigen an Drähten und Pfosten sowie der Abschluss an End- und Eckpfosten. Pfosten setzen, Fundamente betonieren, Streben, Tore und Türen sind meist eigene Positionen. Wenn Sie Angebote vergleichen, schauen Sie deshalb genau hin, was in welcher Position steckt. Oft wirkt ein Angebot nur deshalb günstiger, weil Pfosten oder Befestigungsmaterial fehlen.

Über 3,0 m Höhe lässt sich das Geflecht kaum noch mit einer einzigen Bahn von der Rolle lösen. Viereckgeflecht gibt es im Handel üblicherweise bis etwa zwei Meter Höhe. Höhere Rollen werden als Sportplatzgeflecht angeboten, sind aber nicht immer sofort lieferbar. Deshalb setzen Monteure oft zwei Bahnen übereinander und verbinden sie an einem waagerechten Draht oder einem Querrohr. Genau diese Verbindung ist einer der wichtigsten Unterschiede zu niedrigen Zäunen.

Der Unterschied zu den Varianten bis 1,4 m und bis 1,8 m

In der Preisliste stehen zwei verwandte Positionen mit eigenen Seiten. Der Unterschied liegt nicht nur in der Höhe, sondern in der ganzen Arbeitsweise:

  • Maschendraht bis 1,4 m: niedriger Zaun um den Garten oder zur Trennung von Grundstücksteilen. Gearbeitet wird vom Boden aus, meist reichen drei Spanndrähte, eine Bahn von der Rolle und zwei Personen. Das schafft auch ein geschickter Heimwerker.
  • Maschendraht bis 1,8 m: der typische Grenzzaun am Einfamilienhaus. Weiterhin eine Bahn und drei Drähte, die Oberkante erreichen Sie vom Boden oder von einer niedrigen Leiter. Pfosten und Spannung müssen mehr leisten, der Ablauf bleibt gleich.
  • Maschendraht über 3,0 m: Sportplätze, Tennisplätze, Gewerbeflächen, Gehege. Gearbeitet wird vom Gerüst oder von einer Hubarbeitsbühne, es gibt mehr Drähte, oft kommt in der Mitte oder oben ein Querrohr dazu, das Geflecht besteht aus mehreren Bahnen, und der Trupp braucht mindestens drei Leute. Die Pfosten sind stärker, stehen enger und sind tiefer gegründet.

Warum gibt es zwischen 1,8 m und 3,0 m keine weitere Stufe? Ein Zaun um zwei Meter wird in der Praxis ähnlich gebaut wie die Variante bis 1,8 m, nur mit einer höheren Bahn. Ab drei Metern gilt die Logik des Gartenzauns nicht mehr. Das Geflecht verhält sich eher wie ein großes Segel, das eine feste Konstruktion braucht. Soll der Zaun nur einen Hund oder Blicke aufhalten, wählen Sie eine niedrigere Variante. Soll er Bälle fangen, das Überklettern durch Erwachsene verhindern oder springende Tiere einzäunen, brauchen Sie diese Position.

Was vor dem Eintreffen der Monteure bereit sein muss

Pfosten und Fundamente

Das Geflecht kommt erst auf eine fertige Tragkonstruktion. Die Pfosten müssen einbetoniert, senkrecht ausgerichtet und in einer Flucht sein. Der Beton braucht Zeit: Bevor an den Pfosten gezogen wird, sollte er in der Regel mindestens einige Tage aushärten. Die genaue Zeit nennt der Hersteller der Betonmischung, sie hängt auch vom Wetter ab. Das Spannen eines hohen Geflechts erzeugt an den Endpfosten große Kräfte. Junger Beton gibt nach, und der Pfosten bleibt dauerhaft schief.

Für mehr als drei Meter Höhe verwendet man Rohrpfosten mit größerem Durchmesser und dickerer Wand als im Garten üblich. Die Abstände sind kleiner, etwa um 2,5 m statt der üblichen drei Meter, die Fundamente tiefer und breiter. Eck-, End- und Zwischenspannpfosten brauchen Streben, bei langen Abschnitten bekommen auch die Zwischenpfosten in regelmäßigen Abständen Streben. Die genauen Abmessungen sollte der Systemlieferant oder ein Tragwerksplaner festlegen, vor allem dort, wo Windlast oder Ballaufprall eine Rolle spielen.

Gelände und Zugang

  • Entlang der Zaunlinie ein freier Streifen, auf dem ein fahrbares Gerüst oder eine Arbeitsbühne bewegt werden kann
  • Ein eingeebnetes Gelände unter dem Zaun, damit die Unterkante nicht über einer Mulde hängt und sich nicht in Buckel gräbt
  • Sträucher, Äste und alte Zaunreste vorher entfernt
  • Bei einem Zaun auf der Grundstücksgrenze die Grenze vom Vermesser markiert, denn bei einem hohen Zaun lässt sich ein Versatz von wenigen Zentimetern viel schwerer korrigieren als bei einem niedrigen

Genehmigung und Nachbarn

Ein hoher Zaun ist eine auffällige Anlage, die die ganze Umgebung sieht. Ob er genehmigungsfrei ist, regelt die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes. Je nach Höhe, Lage, Bebauungsplan und Abstand zur Straße oder zum Nachbarn gelten unterschiedliche Regeln, manche Länder haben dazu eigene Nachbarrechtsgesetze. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass alles verfahrensfrei ist, und fragen Sie vor der Beauftragung beim zuständigen Bauamt nach. Bei Mehrfamilienhäusern und Gemeinschaftsflächen entscheidet die Eigentümergemeinschaft (WEG), Ansprechpartner ist die Hausverwaltung. Mit den Nachbarn reden Sie am besten früh: Ein Zaun über drei Meter kann Schatten werfen, und die Monteure brauchen eventuell auch Zugang von deren Seite.

Materialien und Varianten für hohe Zäune

Viereckgeflecht von der Rolle

Klassisches geknüpftes Maschendrahtgeflecht ist an Sport- und Tennisplätzen die übliche Wahl. In dieser Höhe nimmt man dickeren Draht und kleinere Maschen, damit das Geflecht Ballaufprall aushält und sich nicht leicht beklettern lässt. Es gibt feuerverzinkte und kunststoffummantelte Ausführungen. Verzinktes Geflecht verträgt mechanische Belastung beim Spannen besser. Ummanteltes sieht ansprechender aus und schützt länger vor Korrosion, doch die Ummantelung darf weder von der Zange noch vom Spanngerät aufgerissen werden. Wo sie verletzt ist, beginnt der Draht zu rosten.

Schweißgitter und Gittermatten

Geschweißtes Gitter von der Rolle ist steifer und neigt in großer Höhe zum Wellen, wenn es nicht konsequent gespannt ist. Doppelstabmatten und 3D-Gittermatten werden in dieser Höhe vor allem an Sportanlagen und auf Gewerbeflächen eingesetzt, wo man mehrere Matten übereinander an Systempfosten montiert. Matten werden aber nicht gespannt, sondern auf Halter geschraubt, und sind deshalb eine andere Position in der Preisliste. Diese Seite betrifft Geflecht, das zwischen Pfosten gespannt wird.

Spanndrähte, Querrohre und Befestigungsmaterial

Einem niedrigen Zaun genügen drei Spanndrähte. Über drei Meter Höhe setzt man in der Regel mehr, etwa alle 60 bis 80 cm, je nach Systemlieferant. Bei Ballfangzäunen kommt statt des oberen Drahts oder zusätzlich ein waagerechtes Querrohr dazu, das die Form hält und ein Ausbeulen verhindert. Außerdem braucht es Spannstäbe, die an den Endpfosten durch das Geflecht gefädelt werden, Drahtspanner, Klammern und Bindedraht. Das Befestigungsmaterial sollte dieselbe Oberfläche haben wie das Geflecht. Verzinkte Klammern auf grün ummanteltem Geflecht sehen fremd aus, und bei gemischten Metallen kann Korrosion schneller einsetzen.

Ablauf der Montage Schritt für Schritt

  1. Konstruktion prüfen. Der Monteur kontrolliert Lot und Flucht der Pfosten, die Festigkeit der Streben und ob der Beton ausgehärtet ist. Ein schiefer Pfosten wird jetzt korrigiert, nicht nach dem Spannen.
  2. Spanndrähte ziehen. Die Drähte werden an den Endpfosten befestigt, über die Zwischenpfosten geführt und mit Drahtspannern nach und nach gespannt. Bei hohen Zäunen spannt man gleichmäßig von unten nach oben, damit die Pfosten nicht einseitig gezogen werden.
  3. Querrohre einsetzen. Sieht das System ein Querrohr vor, kommt es noch vor dem Geflecht in die Schellen an den Pfosten.
  4. Erste Bahn abrollen und einhängen. Die Rolle wird entlang des Zauns ausgerollt, am Anfang ein Spannstab durch das Geflecht gefädelt und am Endpfosten befestigt. Bei zwei Bahnen übereinander beginnt man meist mit der unteren.
  5. Geflecht spannen. Am anderen Ende des Abschnitts wird mit einem zweiten Spannstab und einem Zuggerät gespannt. Bei großer Höhe zieht man an mehreren Stellen gleichzeitig, sonst ist das Geflecht nur in der Mitte straff und oben und unten locker.
  6. Bahnen verbinden. Die obere Bahn wird so eingehängt, dass sie am waagerechten Draht oder Querrohr an die untere anschließt. Verbunden wird durch Einflechten eines Drahts oder durch dichtes Binden, damit kein Spalt entsteht, durch den ein Ball oder eine Hand passt.
  7. An Drähten und Pfosten befestigen. Das Geflecht wird in regelmäßigen, eher engen Abständen an jeden Draht und an jeden Pfosten gebunden. Zu weites Binden ist in dieser Höhe der häufigste Grund für späteres Ausbeulen.
  8. Abschließen und nacharbeiten. An Ecken und Enden wird das Geflecht sauber abgeschlossen, überstehende Drahtenden werden nach innen gebogen, damit niemand mit Kleidung oder Hand hängen bleibt. Zum Schluss wird die Unterkante auf ganzer Länge kontrolliert.

Arbeiten in der Höhe

Die Oberkante liegt in einer Höhe, aus der ein Sturz schwere Verletzungen bedeutet. Von einer an den Pfosten gelehnten Leiter aus zu arbeiten, ist nicht sicher, denn beim Ziehen am Geflecht rutscht sie leicht weg. Fachbetriebe arbeiten vom fahrbaren Gerüst oder von einer Hubarbeitsbühne und sichern sich gegen Absturz. Bei starkem Wind wird hoher Maschendraht gar nicht montiert. Eine ausgerollte Bahn wirkt wie ein Segel und kann einen Menschen samt Gerüst umreißen.

Wie lange die Arbeit dauert

Die Montage ist deutlich langsamer als bei den niedrigen Varianten. Auf jeden laufenden Meter kommen mehr Drähte, mehr Bindestellen, oft das Verbinden der Bahnen und das ständige Umsetzen des Gerüsts. Einen geraden Abschnitt um einen kleineren Platz schafft ein erfahrener Trupp meist in einigen Tagen, ein verwinkeltes Gelände am Hang dauert spürbar länger. Hinzu kommt die Aushärtezeit der Fundamente, die sich nicht mit der Geflechtmontage überschneiden darf. Ein vernünftiger Zeitplan lässt also Abstand zwischen Betonieren und Spannen und hält Reserve für schlechtes Wetter.

Was die Arbeit leichter oder schwerer macht

Den Aufwand und damit den Preis beeinflussen mehr Dinge, als man zunächst denkt:

  • Gerade, lange Abschnitte sind am einfachsten, weil der Trupp große Längen in einem Zug spannt
  • Viele Ecken und Knicke bedeuten viele Abschlüsse, Spannstäbe und neues Spannen, kurze Abschnitte gehen langsam
  • Hanglage erschwert alles: Das Geflecht muss zugeschnitten und angepasst werden, das Gerüst steht schlecht, und die Unterkante hält kaum gleichen Abstand zum Boden
  • Schlechter Zugang, etwa direkt an einer Mauer, am Wasser oder an einem Nachbargebäude, wo kein Gerüst Platz hat, bremst die Arbeit stark
  • Zwei oder mehr Bahnen übereinander bringen das Verbinden mit sich, das langsam ist und genau sein muss
  • Schlecht gesetzte Pfosten einer anderen Firma heißen oft, dass der Monteur erst nachbessern muss oder das Geflecht nie sauber gespannt sein wird
  • Wetter: Wind und Frost stoppen oder verlangsamen die Arbeit, kunststoffummanteltes Geflecht wird in der Kälte spröder

Abstimmung mit den anderen Gewerken

Ein hoher Zaun steht selten allein. Bevor das Geflecht kommt, sollten Erdarbeiten und Betonagen in der Umgebung abgeschlossen sein, damit keine Maschinen mehr am Zaun entlangfahren. Bei Sportplätzen wird oft zuerst der Belag eingebaut, Kunstrasen oder Asphalt, und danach das Geflecht. Sonst kann das Gerüst den Belag beschädigen. Klären Sie die Reihenfolge vorher mit allen Beteiligten.

Wollen Sie später ein Schattiernetz, Werbebanner oder Kletterpflanzen am Zaun haben, sagen Sie das schon vor dem Setzen der Pfosten. Blankes Geflecht bietet dem Wind kaum Fläche. Eine abgedeckte Fläche von über drei Metern Höhe dagegen erzeugt großen Winddruck, und Pfosten, die nur für Geflecht bemessen sind, können sich verbiegen oder ausreißen. Ähnlich wirken Raureif und Schnee, die an dichtem Geflecht hängen bleiben.

Tore und Türen werden meist vor oder gleichzeitig mit dem Geflecht montiert, damit das Geflecht an ihren Pfosten enden kann. Leitungen, Flutlicht und Kameras an den Pfosten sind ausschließlich Sache einer Elektrofachkraft. Vor dem Ausheben der Fundamente holen Sie eine Leitungsauskunft bei den Netzbetreibern ein. Wird beim Graben eine Gasleitung getroffen und riechen Sie Gas, verlassen Sie sofort den Bereich, rufen Sie 112 und informieren Sie den Netzbetreiber.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

  • Zu schwach gespannt: Nach dem ersten Sommer beult das Geflecht aus, zwischen den Pfosten entstehen Bäuche, und Ballaufprall verformt es dauerhaft
  • Zu weit gebunden: Das Geflecht verrutscht, die obere Bahn löst sich von der unteren, und es entsteht eine Lücke
  • Spannen auf jungem Beton: Die Endpfosten neigen sich nach innen, der ganze Zaun wird locker, und die Reparatur heißt Abschnitt abbauen
  • Fehlende Streben: Der Eckpfosten biegt sich nach und nach, bei über drei Metern Höhe viel schneller als bei einem niedrigen Zaun
  • Schlecht verbundene Bahnen: Eine sichtbare waagerechte Welle oder ein Spalt in Zaunmitte, durch den ein Ball fliegt
  • Beschädigte Ummantelung: Mit der Zeit zeigen sich Rostpunkte, vor allem dort, wo mit der Zange gezogen wurde
  • Scharfe Drahtenden: Auf einem Spielplatz ein echtes Sicherheitsrisiko, Kinder verletzen sich leicht an überstehendem Draht
  • Zu großer Abstand zum Boden: Hund, Ball oder Kind schlüpfen unten durch, was bei Gehegen und Sportplätzen den Sinn des ganzen Zauns aufhebt

Prüfung und Abnahme des fertigen Zauns

Gehen Sie den Zaun auf ganzer Länge von beiden Seiten ab und schauen Sie ihn auch aus größerer Entfernung an, dort fallen Unebenheiten am deutlichsten auf. Drücken Sie das Geflecht an mehreren Stellen in verschiedener Höhe mit der Hand ein. Es sollte gleichmäßig federn und zurückgehen. Bei der Abnahme prüfen Sie:

  • Pfosten stehen senkrecht und in einer Flucht, keiner hat sich nach dem Spannen geneigt
  • Geflecht ist über die ganze Höhe gleichmäßig gespannt, ohne Beulen und Wellen
  • Verbindung der Bahnen ist durchgehend, ohne Spalt und sichtbaren Knick
  • Geflecht ist an jedem Draht und jedem Pfosten in engen Abständen gebunden
  • Spanndrähte sind straff, Drahtspanner angezogen
  • Eck- und Endpfosten haben Streben und sitzen fest
  • Querrohre, falls vorgesehen, sitzen fest in ihren Schellen
  • Drahtenden sind nach innen gebogen und stehen nirgends über
  • Kunststoffummantelung ist nicht aufgerissen oder abgescheuert
  • Unterkante hält auf ganzer Länge den vereinbarten Abstand zum Boden
  • Umgebung ist aufgeräumt, ohne Drahtreste und Geflechtabschnitte, an denen sich jemand verletzen oder der Rasenmäher Schaden nehmen könnte

Häufige Fragen

Bei mehr als drei Metern Höhe ist davon abzuraten. Es ist Arbeit in der Höhe mit einer großen, schweren Geflechtfläche, die der Wind leicht erfasst. Ohne Gerüst, Spannwerkzeug und mindestens drei Personen ist das Risiko für Unfall und misslungenes Ergebnis hoch. Für Heimwerker eignen sich die niedrigen Zäune bis 1,4 m oder 1,8 m viel besser.

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