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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Einfriedungen | ||||
| Pfosten bis 3,8 m Höhe setzen | Stk. | 67,20 € | - | |
| Beton-Zaunsteine mauern | Stk. | 7,70 € | - | |
| Zaunpfeiler mauern | lfm | 42,25 € | - | |
| Montage Betonzaun bis 1,8 m | lfm | 38,40 € | - | |
| Montage Betonzaun bis 2,1 m | lfm | 44,15 € | - | |
| Montage Betonzaun bis 2,4 m | lfm | 46,10 € | - | |
| Zaun aus Schalungssteinen 12/15 cm | m² | - | ||
| Zaun aus Schalungssteinen 20/25 cm | m² | - | ||
| Demontage des alten Zaunes | lfm | 16,90 € | - | |
| Pfosten bis 2,4 m Höhe setzen | Stk. | 48,00 € | - | |
| Pfosten bis 2,7 m Höhe setzen | Stk. | 53,75 € | - | |
| Strebe bis 2,7 m setzen | Stk. | 3,25 € | - | |
| Montage Stacheldrahtausleger | Stk. | 2,70 € | - | |
| Spanndraht spannen | lfm | 0,95 € | - | |
| Stacheldraht spannen | lfm | 1,45 € | - | |
| Montage Zaunrahmen | Stk. | - | ||
| Montage Sonder-Zaunrahmen | Stk. | - | ||
| Montage Zaunpaneele | Stk. | - | ||
| Maschendraht bis 1,4 m setzen | lfm | 4,80 € | - | |
| Maschendraht bis 1,8 m setzen | lfm | 5,20 € | - | |
| Maschendraht über 3,0 m setzen | lfm | 7,10 € | - | |
| Eckverbindung herstellen | Stk. | 1,90 € | - | |
Wann Sie einen Pfosten bis 3,8 m brauchen
In Preislisten meint die „Pfostenhöhe“ in der Regel die Gesamtlänge des Pfostens, nicht die Zaunhöhe über dem Gelände. Ein Teil steckt im Betonfundament, meist etwa 80 bis 100 cm. Bei einem Pfosten von 3,8 m bleiben über dem Boden also ungefähr 2,8 bis 3 Meter. Klären Sie vor der Bestellung mit dem Zaunbauer, wie er rechnet. Ein Meter Unterschied verändert das ganze Vorhaben.
Typische Fälle, in denen diese Variante sinnvoll ist:
- Zaun um einen Sportplatz, Tennisplatz oder Schulhof, über den kein Ball fliegen soll
- Ballfangnetz hinter einem Tor oder an einer Straße, das die Umgebung schützt
- Hoher Zaun zu einer stark befahrenen Straße oder zum Nachbarn, den der Eigentümer mit Sichtschutzgewebe ergänzt
- Zaun mit zwei Lagen Gitter übereinander oder mit Stacheldrahtaufsatz, etwa auf Lagerflächen und Gewerbehöfen
- Pfosten, die ein Tor, eine Pforte oder einen Torantrieb tragen und deshalb länger und tiefer verankert sein müssen als die übrigen
Ist Ihr Zaun über dem Gelände höchstens zwei Meter hoch, treibt ein langer Pfosten nur den Aufwand für Fundament und Material in die Höhe. Dann greifen Sie zur niedrigeren Variante.
Vergleich mit den Varianten 2,4 m und 2,7 m
Auf den ersten Blick passiert bei allen drei Positionen dasselbe: Pfosten ins Loch, Beton drum herum. Der Unterschied liegt in den Kräften, die der Pfosten aushalten muss, und die wachsen mit der Höhe schneller, als man denkt. Der Wind drückt auf die gesamte Zaunfläche, und je weiter der Pfosten aus dem Boden ragt, desto länger ist der Hebel, mit dem er am Fundament zerrt.
- Pfosten bis 2,4 m: normaler Gartenzaun mit Maschendraht oder Doppelstabmatten bis etwa 1,5 bis 2 m Höhe. Das Fundament ist kleiner, ein erfahrener Monteur mit Helfer setzt ihn vom Boden aus, ohne Leiter.
- Pfosten bis 2,7 m: Zaun um die zwei Meter mit Reserve, etwa mit Aufsatz oder am Hang, wo Höhen ausgeglichen werden. Das Fundament wird etwas größer, der Ablauf bleibt gleich.
- Pfosten bis 3,8 m: Zaun mit rund drei Metern Höhe. Das Fundament muss tiefer und breiter sein, der Pfosten stärker, die Streben zahlreicher und die Pfostenabstände kürzer. Zum Setzen braucht es mindestens zwei Personen, eine Leiter zur Kontrolle oben und eine provisorische Abstützung, bis der Beton fest ist.
Ein 3,8-m-Pfosten ist also nicht einfach „ein Stück länger“. Er ist schwerer und unhandlicher, jede Abweichung aus dem Lot fällt oben deutlicher auf, und ein Fehler im Fundament zeigt sich als schiefes Zaunfeld. Rechnen Sie bei dieser Variante mit mehr Zeit pro Stück und mehr Beton.
Profile, Materialien und Gründungsarten
Welcher Pfosten passt
Bei einem hohen Zaun zählt die Steifigkeit des Profils. Ein dünner Rundpfosten, der an einem Zwei-Meter-Zaun problemlos hält, biegt sich bei drei Metern und Gewebe im Wind durch.
- Runde Stahlpfosten, feuerverzinkt und oft zusätzlich beschichtet, sind bei Maschendraht am verbreitetsten. Für hohe Zäune wählt man einen größeren Durchmesser und eine dickere Wand, meist nach Empfehlung des Systemherstellers.
- Vierkant- und Rechteckrohre sind in einer Richtung steifer. Beim Rechteckrohr steht die lange Seite quer zum Zaun, damit sie dem Wind besser standhält.
- Pfosten für Doppelstabmatten kommen in dieser Höhe seltener vor, weil die Matten meist niedriger sind. Werden Matten übereinander montiert, gilt die Montageanleitung des Herstellers.
- Holzpfosten sind in dieser Länge schwer und faulen im Erdreich. Wer sie trotzdem möchte, setzt sie auf einen Pfostenträger aus Stahl über dem Gelände, nicht direkt in Beton.
- Betonpfosten sind sehr schwer und lassen sich bei drei Metern über dem Boden ohne Maschine kaum sauber setzen.
Einzelfundament im Boden
Am häufigsten bekommt jeder Pfosten sein eigenes Betonfundament. Bei hohen Pfosten wird das Loch etwa 80 bis 100 cm tief ausgehoben, also frostfrei, und in der Regel mindestens 30 cm breit, bei Tor- und Eckpfosten mehr. In Regionen mit tieferer Frostgrenze kann es auch tiefer sein. Unten kommen einige Zentimeter Kies hinein, damit Wasser abläuft. Üblich ist Beton der Klasse C16/20 bis C20/25, entweder vor Ort gemischt oder bei vielen Pfosten als Transportbeton. Fertigbeton aus dem Sack ist bequem, für tiefe Fundamente braucht man aber viele Säcke, und er muss gut durchgemischt und verdichtet werden.
Pfosten im Sockel
Steht der Zaun auf einem Sockel aus Schalungssteinen, wird der Pfosten in die Hohlkammern der Steine oder in das Fundament darunter einbetoniert. Bei einem hohen Pfosten reicht es nicht, wenn er nur im Schalstein steckt. Er sollte bis ins Streifenfundament reichen, sonst drückt der Wind gegen die obere Steinreihe und kann sie aufreißen.
Fußplatte und Erdschrauben
Ein Pfosten mit angeschweißter Fußplatte lässt sich auf vorhandenen Beton dübeln, etwa auf eine Mauer. Bei rund 3,8 m wirken auf die Anker aber große Kräfte, deshalb sollte ein Statiker oder zumindest der Systemhersteller diese Lösung prüfen. Erdschrauben gehen schnell und ohne Beton. Bei hohen Zäunen mit Gewebe hängt ihre Tragfähigkeit stark vom Boden ab und muss vom Hersteller bestätigt werden.
Was vor dem Eintreffen des Trupps bereit sein muss
Die meisten Probleme bei hohen Pfosten entstehen nicht beim Betonieren, sondern davor. Klären Sie vor Arbeitsbeginn folgende Punkte:
- Grundstücksgrenze. Steht der Zaun auf der Grenze, lohnt es sich, die Grenzpunkte von einem Vermessungsbüro anzeigen zu lassen. Einen einbetonierten Drei-Meter-Pfosten zu versetzen ist viel aufwendiger als einen niedrigen.
- Leitungen im Boden. Holen Sie bei den Netzbetreibern und Stadtwerken Leitungsauskünfte für Strom, Gas, Wasser, Abwasser und Telekommunikation ein. Ein fast meterhohes Loch trifft schnell ein Kabel oder Rohr.
- Genehmigung und Nachbarrecht. Ein rund drei Meter hoher Zaun ist für das Bauamt keine Kleinigkeit. In vielen Bundesländern sind Einfriedungen nur bis zu einer bestimmten Höhe verfahrensfrei, die genauen Regeln stehen in der Landesbauordnung, dazu kommen Bebauungsplan und örtliche Satzungen. Auch das Nachbarrechtsgesetz Ihres Landes kann Höhe und Abstand regeln. Fragen Sie vorher beim Bauamt nach. Bei einem Zaun an der Straße kann der Straßenbaulastträger mitreden. In einer Wohnanlage entscheidet die Eigentümergemeinschaft (WEG), Ansprechpartner ist die Hausverwaltung.
- Zufahrt. Die Pfosten sind lang und sollten entlang der Zauntrasse abgelegt werden. Wird mit Erdbohrer oder Minibagger gearbeitet, muss die Maschine an die Trasse herankommen.
- Leerrohre. Planen Sie Torantrieb, Beleuchtung oder Klingel, müssen die Leerrohre vor dem Betonieren im Boden liegen. Den Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft.
- Alter Zaun. Alte Pfosten samt Betonfundamenten herauszuholen ist eine eigene Arbeit. Klären Sie, wer das macht und wohin der Schutt kommt.
So wird der Pfosten Schritt für Schritt gesetzt
Auf der Baustelle läuft es meist so ab. Zuerst wird eine Schnur entlang der Zauntrasse gespannt, dann werden die Pfostenstellen markiert. Bei hohen Zäunen sind die Abstände kürzer als bei niedrigen, oft etwa 2 bis 2,5 Meter, je nach System und je nachdem, ob Gewebe angebracht wird. Zuerst kommen Eck-, End- und Torpfosten, denn nach ihnen richten sich alle anderen.
Die Löcher werden von Hand, mit dem Erdbohrer oder mit dem Bagger ausgehoben. Unten kommt eine Kiesschicht hinein. Der Pfosten wird ins Loch gestellt und so unterlegt, dass die Höhe stimmt. Bei einem Drei-Meter-Pfosten kontrolliert man die Höhe an einer oben zwischen den Eckpfosten gespannten Schnur oder mit einem Nivelliergerät, nicht vom Gelände aus, denn das ist selten eben.
Dann kommt der wichtigste Moment: das Lot. Der Pfosten wird mit der Wasserwaage in zwei Richtungen geprüft, entlang des Zauns und quer dazu. Bei dieser Länge ist eine lange Wasserwaage oder ein Senklot sinnvoll, denn eine kurze Waage übersieht Abweichungen, die oben mehrere Zentimeter ausmachen. Zwei bis drei Latten, schräg in den Boden gestemmt, halten den Pfosten beim Betonieren und Aushärten in Position.
Der Beton wird lagenweise eingebracht und mit einer Stange oder durch Stampfen verdichtet, damit keine Hohlräume bleiben. Während des Betonierens wird das Lot erneut geprüft, weil der Beton den Pfosten leicht wegdrückt. Die Oberfläche des Fundaments wird leicht kegelförmig vom Pfosten weg abgezogen, damit Wasser abläuft und nicht am Stahl stehen bleibt.
Zum hohen Zaun gehören auch Streben. Sie kommen an Ecken, End- und Torpfosten, bei Richtungswechseln und auf langen Strecken auch dazwischen, je nach System etwa alle 25 Meter. Jede Strebe hat ein eigenes kleines Fundament und wird mit Schelle oder Schraube am Pfosten befestigt. Bei einem drei Meter hohen Zaun ist es oft sinnvoll, den Eckpfosten von beiden Seiten abzustreben.
Was die Arbeit leichter oder schwerer macht
Derselbe Pfosten kann auf einem Grundstück halb so viel Zeit brauchen wie auf einem anderen. Leichter wird es bei ebenem Gelände, weichem, steinfreiem Lehmboden, guter Zufahrt für den Bohrer und klar markierter Grenze. Es hilft auch, wenn die Pfosten schon bereitliegen und der Beton direkt an der Trasse gemischt werden kann.
Schwieriger wird es durch:
- Steinigen oder felsigen Boden, in dem der Bohrer nicht weiterkommt und gestemmt oder schweres Gerät eingesetzt werden muss
- Schweren Ton, der klebt und bei Regen Wasser im Loch hält
- Hohes Grundwasser, wenn das Loch vollläuft und der Beton vorsichtiger eingebracht werden muss
- Hanglage, bei der die Pfostenhöhen gestuft werden und die Streben unterschiedlich lang sind
- Baumwurzeln, alte Fundamente oder Reste des früheren Zauns
- Leitungen in der Trasse, wenn langsam von Hand gegraben werden muss
- Enge Zugänge, durch die die langen Pfosten weit von Hand getragen werden müssen
Bei hohen Pfosten spielt auch das Wetter mit. Bei starkem Wind lässt sich ein Drei-Meter-Pfosten schlecht im Lot halten, und der frische Beton kann nachgeben. Bei Frost wird nicht betoniert, es sei denn, der Betonhersteller erlaubt es ausdrücklich.
Anleitung für Heimwerker: hohen Pfosten einbetonieren
Einen Pfosten bis 3,8 m können Sie selbst setzen, wenn Sie handwerklich geübt sind und mindestens einen Helfer haben. Allein geht es nicht: Der Pfosten ist lang, schwer und kann beim Umkippen jemanden verletzen. Lassen Sie vor dem Graben die Leitungen klären. Stoßen Sie auf eine Gasleitung und riechen Gas, verlassen Sie sofort die Stelle, kein offenes Feuer, keine elektrischen Geräte, und rufen Sie den Notdienst Ihres Gasnetzbetreibers oder die 112. Treffen Sie ein Kabel, stoppen Sie die Arbeit und verständigen Sie den Netzbetreiber.
- Grundstücksgrenze, Leitungsauskünfte und Vorgaben des Bauamts klären.
- Schnur entlang der Zauntrasse spannen und Stellen für Eck- und Zwischenpfosten markieren.
- Löcher etwa 80 bis 100 cm tief und mindestens 30 cm breit ausheben, bei Eck- und Torpfosten breiter.
- Kiesschicht auf den Lochboden geben und verdichten.
- Pfosten oben mit einer Kappe verschließen, damit kein Wasser hineinläuft.
- Pfosten zu zweit ins Loch stellen, Höhe nach der Schnur einstellen und unterlegen.
- Lot in beiden Richtungen mit langer Wasserwaage prüfen und Pfosten mit Latten abstützen.
- Beton nach Herstellerangabe anmischen und lagenweise einbringen und verdichten.
- Lot und Höhe während des Betonierens mehrmals kontrollieren.
- Fundamentoberfläche kegelförmig vom Pfosten weg abziehen.
- Beton aushärten lassen, bei Wärme in den ersten Tagen feucht halten, Stützen stehen lassen.
- Streben setzen und Zaungitter erst spannen, wenn der Beton ausreichend fest ist.
Wenn Sie den oberen Teil des Pfostens von der Leiter aus kontrollieren, achten Sie auf einen sicheren Stand und lassen Sie die Leiter von einer zweiten Person halten. Trägt der Zaun einen Torantrieb oder Beleuchtung, überlassen Sie den elektrischen Teil einer Elektrofachkraft.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
Bei hohen Pfosten verzeiht nichts. Was bei einem niedrigen Zaun nicht auffällt, zeigt sich hier spätestens im ersten Winter oder beim ersten Sturm.
- Zu flaches Fundament. Der Pfosten neigt sich mit der Zeit in Hauptwindrichtung, Frost kann ihn anheben. Bei einem drei Meter hohen Zaun sieht man die Schräglage schon von der Straße.
- Zu schmales Loch. Ist das Loch kaum breiter als der Pfosten, bildet der Beton nur einen dünnen Mantel, und der Pfosten biegt sich darin wie in einem Rohr.
- Beton unter Geländeniveau ohne Gefälle. Um den Pfosten entsteht eine Mulde, in der Wasser steht. Der Stahl am Fuß rostet früher, und Frost kann den Beton schädigen.
- Offenes Pfostenende. Wasser läuft ins Rohr, gefriert im Winter und kann den Pfosten sprengen. Die Kappe ist eine Kleinigkeit, aber eine wichtige.
- Fehlende oder zu schwache Streben. Eckpfosten biegen sich nach dem Spannen des Gitters nach innen, und der Zaun hängt durch.
- Zu frühes Spannen. Frischer Beton hält den Zug der Spanndrähte nicht, der Pfosten bewegt sich. Gespannt wird in der Regel frühestens nach einigen Tagen, je nach Wetter später.
- Gewebe ohne Berechnung. Der Eigentümer hängt nachträglich Sichtschutzgewebe auf, das in der Planung nicht vorgesehen war. Der Zaun wirkt plötzlich wie ein Segel, und die Pfosten kippen.
- Beschädigte Verzinkung. Wird der Pfosten gekürzt, liegt blanker Stahl frei. Ohne Ausbesserung mit Zinkspray rostet die Schnittkante.
Wie lange es dauert und wann es weitergeht
Die Zeit pro Pfosten hängt vor allem von Boden und Zugang ab. In weichem Boden mit Erdbohrer schafft ein Trupp am Tag deutlich mehr Pfosten als am steinigen Hang mit Handaushub. Eck- und Torpfosten dauern länger, weil Fundamente und Streben größer sind und das Ausrichten aufwendiger ist.
Beton braucht Zeit. In den ersten Tagen nach dem Betonieren wird der Pfosten nicht belastet, die Stützen bleiben stehen. Gitter, Spanndrähte und Gewebe werden meist nach etwa einer Woche montiert, bei kühlem Wetter später. Seine volle Festigkeit erreicht Beton in der Regel nach rund 28 Tagen. Ein schweres Tor oder einen Antrieb hängen Sie erst nach ausreichender Aushärtung an, nach Empfehlung des Torlieferanten.
Nach den Pfosten folgt die Montage von Gitter oder Netz, gegebenenfalls von Tor und Antrieb. Stimmen Sie die Reihenfolge vorher ab, damit der Monteur für das Gitter nicht kommt, bevor der Beton fest ist, und damit die Elektrofachkraft dabei ist, wenn die Leerrohre verlegt werden.
Kontrolle der fertigen Arbeit und Abnahme
Prüfen Sie die Pfosten noch vor der Gittermontage. Dann sieht man alles gut, und Korrekturen sind einfacher. Schauen Sie vom Ende des Zauns die Pfostenreihe entlang: Die Köpfe sollten eine gleichmäßige Linie bilden und die Pfosten in einer Flucht stehen. Prüfen Sie an einigen zufällig gewählten Pfosten mit der langen Wasserwaage das Lot. Bei der Abnahme hilft diese Liste:
- Pfosten stehen an den vereinbarten Stellen und in der Flucht der Schnur
- Pfostenköpfe haben eine einheitliche Höhe oder folgen gleichmäßig dem Hang
- Das Lot stimmt in beiden Richtungen, auch an Eck- und Torpfosten
- Die Abstände entsprechen der Vereinbarung und dem Zaunsystem
- Die Fundamente haben die vereinbarte Tiefe und Breite, idealerweise mit Fotos vom Betonieren
- Die Betonoberfläche fällt vom Pfosten weg ab, es steht kein Wasser daran
- Streben sitzen an Ecken, Enden, am Tor und bei Richtungswechseln
- Die Pfosten haben Kappen, Schnittkanten sind nachverzinkt
- Leerrohre liegen dort, wo sie geplant waren
- Die Pfosten bewegen sich nicht, wenn Sie oben mit der Hand dagegen drücken
- Die Umgebung ist aufgeräumt, der Aushub abgefahren oder wie vereinbart verteilt
Häufige Fragen
In der Regel etwa 80 bis 100 cm, damit das Fundament frostfrei liegt und der Pfosten genug Halt gegen den Wind hat. Bei Torpfosten und in weichem Boden wird es tiefer oder breiter. Die genaue Tiefe hängen vom Zaunsystem und vom Boden auf Ihrem Grundstück ab.
Ja, aber das muss von Anfang an eingeplant sein. Gewebe erhöht die Windlast so stark, dass die Pfosten kräftiger, enger gesetzt und öfter abgestrebt sein müssen. Gewebe nachträglich an einen Zaun zu hängen, der nicht dafür ausgelegt ist, gehört zu den typischen Ursachen schiefer Pfosten.
Das hängt von Ihrem Bundesland, dem Standort und den örtlichen Vorgaben ab. Viele Landesbauordnungen lassen Einfriedungen nur bis zu einer bestimmten Höhe ohne Verfahren zu, dazu kommen Bebauungsplan und Nachbarrecht. Fragen Sie vor Beginn beim Bauamt nach und verlassen Sie sich nicht darauf, dass keine Genehmigung nötig ist.
Meist nach etwa einer Woche, bei kühlem Wetter später. Bis dahin bleiben die Pfosten abgestützt und unbelastet. Die volle Festigkeit erreicht der Beton in der Regel nach ungefähr vier Wochen.
Ja, wenn Sie ihn nach Herstellerangabe gründlich mit Wasser mischen und gut verdichten. Für tiefe Fundamente brauchen Sie allerdings viele Säcke. Bei mehreren Pfosten ist vor Ort gemischter Beton oder Transportbeton meist praktischer.
Meist fehlt eine Strebe oder sie ist zu schwach, oder das Gitter wurde gespannt, bevor der Beton fest war. An einem hohen Zaun ziehen Gitter und Spanndrähte mit großer Kraft am Eckpfosten. Er braucht deshalb Streben von beiden Seiten und ein ausreichend großes Fundament.
Ähnliche Arbeiten
So läuft die Montage eines Betonzauns bis 2,1 m ab: Fundamente, Pfosten, Unterschied zu 1,8 und 2,4 m, typische Fehler und die Abnahme.
So wird ein 2,4 m hoher Betonzaun gebaut: Fundamente, Pfosten, Wind, Hanglage, Vorbereitung und Abnahme. Unterschiede zu Zäunen bis 1,8 und 2,1 m.
So wird niedriger Maschendraht bis 1,4 m montiert: Vorbereitung, Spanndrähte, Material, typische Fehler und worauf Sie bei der Abnahme achten.
Wie hoher Maschendraht über 3 m an Sportplätzen, Tennisplätzen und Betriebsgeländen montiert wird: Pfosten, Spanndrähte, Bahnen verbinden, Abnahme.
So wird ein Zaunpfosten bis 2,7 m gesetzt: Fundamenttiefe, Beton, Abstände, Unterschied zu 2,4 m und 3,8 m und worauf Sie bei der Abnahme achten.
So entsteht ein Zaunsockel aus 12 oder 15 cm Schalungssteinen: wann die schlanke Wand reicht, Ablauf, Material, typische Fehler und Abnahme.
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