Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Einfriedungen | ||||
| Montage Zaunpaneele | Stk. | - | ||
| Beton-Zaunsteine mauern | Stk. | 6,90 € | - | |
| Zaunpfeiler mauern | lfm | 37,95 € | - | |
| Montage Betonzaun bis 1,8 m | lfm | 34,50 € | - | |
| Montage Betonzaun bis 2,1 m | lfm | 39,67 € | - | |
| Montage Betonzaun bis 2,4 m | lfm | 41,40 € | - | |
| Zaun aus Schalungssteinen 12/15 cm | m² | - | ||
| Zaun aus Schalungssteinen 20/25 cm | m² | - | ||
| Demontage des alten Zaunes | lfm | 1,72 € | - | |
| Pfosten bis 2,4 m Höhe setzen | Stk. | 2,40 € | - | |
| Pfosten bis 2,7 m Höhe setzen | Stk. | 2,93 € | - | |
| Pfosten bis 3,8 m Höhe setzen | Stk. | 5,17 € | - | |
| Strebe bis 2,7 m setzen | Stk. | 2,93 € | - | |
| Montage Stacheldrahtausleger | Stk. | 2,40 € | - | |
| Spanndraht spannen | lfm | 0,24 € | - | |
| Stacheldraht spannen | lfm | 0,24 € | - | |
| Montage Zaunrahmen | Stk. | - | ||
| Montage Sonder-Zaunrahmen | Stk. | - | ||
| Maschendraht bis 1,4 m setzen | lfm | 2,93 € | - | |
| Maschendraht bis 1,8 m setzen | lfm | 3,28 € | - | |
| Maschendraht über 3,0 m setzen | lfm | 6,38 € | - | |
| Eckverbindung herstellen | Stk. | 1,72 € | - | |
Was Sie vor dem ersten Spatenstich klären sollten
Die erste Frage ist keine technische: Wo genau verläuft Ihre Grundstücksgrenze? Wenn die Grenzsteine fehlen oder Sie unsicher sind, lassen Sie die Grenze von einem Vermessungsbüro anzeigen. Ein Zaun, der ein paar Zentimeter auf dem Nachbargrundstück steht, sorgt oft für Streit, und das Versetzen macht viel Arbeit.
Ob ein Zaun genehmigungsfrei ist, regelt die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes. Entscheidend sind meist die Höhe, die Lage und ob der Zaun an eine öffentliche Straße grenzt. Dazu kommen oft Vorgaben im Bebauungsplan, etwa zu Höhe, Material oder Farbe der Einfriedung. In einigen Bundesländern regelt außerdem ein Nachbarrechtsgesetz, wie ein Zaun an der Grenze aussehen darf. Fragen Sie deshalb vorher beim Bauamt nach, statt sich auf Aussagen aus dem Bekanntenkreis zu verlassen.
Vor dem Graben sollten Sie prüfen, ob entlang der Grenze Leitungen liegen, also Gas, Strom, Wasser oder Telefon und Internet. Eine Leitungsauskunft bekommen Sie bei den örtlichen Netzbetreibern und Versorgern. Steht der Zaun direkt an der Grenze, sprechen Sie mit dem Nachbarn ab, auf welcher Seite die Fundamente liegen und wer den Zaun später pflegt.
So läuft die Montage Schritt für Schritt
Zaunlinie und Pfostenabstände festlegen
Die Zaunlinie wird mit Pflöcken und einer gespannten Schnur markiert. Den Pfostenabstand schätzt man nicht, er ergibt sich aus der Mattenbreite und dem Befestigungssystem des Herstellers. Übliche Zaunmatten sind etwa 2,50 m breit, die Pfosten müssen also genau auf dieses Maß passen. Begonnen wird an den Ecken und am Tor oder an der Pforte, denn diese Punkte stehen fest und der Rest wird danach ausgerichtet.
Löcher graben und betonieren
Für jeden Pfosten wird ein Loch gegraben oder gebohrt. Die Tiefe liegt meist bei etwa 60 bis 80 cm, bei höheren Zäunen, Eckpfosten und weichem Boden auch darüber. Wichtig ist, dass das Fundament frostfrei gegründet ist, sonst hebt der Frost die Pfosten im Winter an. Der Pfosten wird eingesetzt, mit der Wasserwaage in beide Richtungen ausgerichtet und einbetoniert.
Matten befestigen
Die Matten werden mit Klemmhaltern, Klemmleisten oder Schraubverbindungen aus demselben System an den Pfosten befestigt. Man arbeitet durchgehend von einem Ende zum anderen, damit sich kleine Abweichungen nicht aufsummieren. Sind Sockelplatten vorgesehen, kommen diese vor den Matten in die Halter am Boden.
Nachziehen und prüfen
Zum Schluss wird die Flucht der ganzen Linie kontrolliert und alle Verbindungen werden nachgezogen. Zu fest anziehen sollte man aber nicht: Das beschädigt die Zink- oder Kunststoffschicht, und genau dort beginnt später der Rost.
Matten, Pfosten und Verankerung: was wann passt
- 3D-Zaunmatten haben V-förmige Sicken, die sie aussteifen. Für Einfamilienhäuser und Gärten sind sie eine übliche Wahl.
- Doppelstabmatten sind flach und haben waagerecht doppelte Drähte. Sie sind steifer und eignen sich dort, wo der Zaun mehr aushalten muss, etwa an der Straße oder auf Betriebsgeländen.
- Oberfläche: Feuerverzinkt schützt vor Rost, verzinkt und zusätzlich pulverbeschichtet hält in der Regel länger und wirkt einheitlicher.
- Pfosten sollten zum selben System gehören wie die Matten und dieselbe Oberfläche haben. An Toren und Ecken setzt man stärkere Profile ein.
- Sockelplatten aus Beton schließen den Spalt am Boden, verhindern, dass der Hund sich durchgräbt, und erleichtern das Mähen.
- Schraubfundamente oder Aufschraubpfosten mit Fußplatte sind Alternativen zum Betonieren. Pfosten mit Fußplatte passen auf eine vorhandene Mauer, Schraubfundamente eher für niedrigere, wenig belastete Zäune.
Was die Arbeit leichter oder schwerer macht
Am unkompliziertesten ist ein ebenes Grundstück mit lockerem, steinfreiem Boden, guter Zufahrt und ohne alten Zaun. Deutlich mehr Aufwand bedeuten:
- Hanglage, weil die steifen Matten treppenförmig gesetzt und jeder Abschnitt in der Höhe ausgeglichen werden muss
- Steiniger Boden, Baumwurzeln oder alte Betonfundamente im Weg
- Abbau und Entsorgung des alten Zauns
- Viele Ecken, Knicke und kurze Abschnitte, an denen Matten gekürzt werden müssen
- Tor und Pforte, die stärkere Pfosten und genaueres Einmessen brauchen
- Schlechte Zufahrt, sodass Beton und Material von Hand getragen werden müssen
Typische Fehler beim Zaunbau
- Pfosten nach Augenmaß gesetzt. Passt der Abstand nicht zur Mattenbreite, lässt sich die Matte nicht befestigen oder muss mit Gewalt gebogen werden.
- Zu flaches oder zu schwaches Fundament. Der Zaun sieht anfangs gut aus, neigt sich aber nach dem ersten Winter oder einem Sturm.
- Pfosten belastet, bevor der Beton fest ist. Die Pfosten verschieben sich, und in der Zaunlinie entstehen Wellen.
- Unbehandelte Schnittkanten. An einer gekürzten Matte liegt blanker Stahl frei. Ohne Zinkspray oder Ausbesserungslack rostet sie genau dort.
- Teile aus verschiedenen Systemen gemischt. Die Halter klemmen dann nicht richtig, und die Matten klappern.
Anleitung für Heimwerker: Mattenzaun auf ebenem Grundstück
Auf ebenem Gelände und bei üblicher Zaunhöhe können Sie die Montage gut selbst übernehmen. Hilfreich sind eine zweite Person, Wasserwaage, Richtschnur, ein Hand- oder Motorerdbohrer und Geduld beim Messen. Hanglagen, ein elektrisches Schiebetor oder hohe Sicherheitszäune überlassen Sie besser einem Fachbetrieb.
- Grundstücksgrenze, Vorgaben des Bauamts und Leitungsauskunft klären.
- Zaunlinie mit Pflöcken und Schnur markieren, an den Ecken und am Tor beginnen.
- Pfostenpositionen genau nach Mattenbreite und Herstelleranleitung abmessen.
- Löcher in der nötigen Tiefe graben und etwas Kies auf den Grund geben.
- Endpfosten setzen, mit der Wasserwaage ausrichten und einbetonieren.
- Zwischen den Endpfosten eine Schnur auf Höhe der Pfostenköpfe spannen und die übrigen Pfosten danach setzen.
- Beton nach Herstellerangabe aushärten lassen, in der Regel mindestens ein bis zwei Tage.
- Sockelplatten einsetzen, falls vorgesehen.
- Erste Matte anlegen, mit den Haltern befestigen und die Flucht prüfen.
- Matte für Matte bis zum Zaunende weiterarbeiten.
- Letzte Matte bei Bedarf kürzen und die Schnittkante mit Rostschutz behandeln.
- Alle Verbindungen nachziehen und die ganze Linie noch einmal mit der Wasserwaage prüfen.
Den fertigen Zaun prüfen und abnehmen
- Pfosten stehen senkrecht, ihre Köpfe liegen in einer Linie
- Matten sind in der Flucht, ohne Durchbiegung und mit gleichem Abstand zum Boden
- Bei leichtem Drücken bewegt sich der Zaun nicht und die Matten klappern nicht
- Alle Halter und Schrauben sind angezogen und stammen aus einem System
- Die Oberfläche ist nicht verkratzt, Schnittkanten sind behandelt
- Der Beton um die Pfosten ist sauber abgezogen, Wasser läuft vom Pfosten weg
- Der Zaun steht auf der vereinbarten Linie, die Grundstücksgrenze ist eingehalten
- Tor und Pforte lassen sich leicht öffnen und schleifen nicht
Häufige Fragen
Bei einem dauerhaften Zaun ja, Beton ist die zuverlässigste Verankerung. Schraubfundamente oder Pfosten mit Fußplatte kommen bei niedrigeren Zäunen, auf vorhandenen Mauern oder dort zum Einsatz, wo nicht betoniert werden kann.
Die Matten sind steif und werden am Hang deshalb treppenförmig gesetzt. Jeder Abschnitt ist waagerecht und etwas höher oder tiefer als der nächste. Die Lücken am Boden schließen meist Sockelplatten.
Erst wenn der Beton ausreichend fest ist, in der Regel nach ein bis zwei Tagen laut Herstellerangabe. Erfahrene Betriebe montieren die Matten manchmal gleich beim Setzen der Pfosten und fixieren die Lage mit Hilfsmitteln.
Das hängt von Höhe, Lage und der Frage ab, ob der Zaun an eine Straße grenzt. Maßgeblich sind die Landesbauordnung und gegebenenfalls der Bebauungsplan. Fragen Sie beim Bauamt nach, bevor Sie Material bestellen.
Es genügt, den Zaun ab und zu abzuspülen, die Verbindungen zu kontrollieren und beschädigte Stellen mit Rostschutz auszubessern. Nach einem strengen Winter lohnt sich ein Blick, ob sich ein Pfosten bewegt hat.
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