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Elektroinstallation in der 2-Zimmer-Wohnung: Montage und Fertigmontage

Eine komplett neue Elektroinstallation gehört bei der Sanierung einer Zwei-Zimmer-Wohnung zu den häufigsten Arbeiten, egal ob im Altbau, im Mehrfamilienhaus aus den Sechziger- oder Siebzigerjahren oder im ostdeutschen Plattenbau. Meist gibt es einen konkreten Anlass.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·5 Positionen im Preisverzeichnis
Elektroinstallation Wohnung (2 Zimmer) - Roh- und Feininstallation
2688,00 €
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2688,00 € - 2688,00 €
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Elektroinstallation5 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Pauschalpakete
Elektroinstallation Wohnung (2 Zimmer) - Roh- und FeininstallationStk.2.688,00 €-
Elektroinstallation Wohnung (1 Zimmer) - Roh- und FeininstallationStk.2.304,00 €-
Elektroinstallation Wohnung (3 Zimmer) - Roh- und FeininstallationStk.2.976,00 €-
Elektroinstallation Wohnung (4 Zimmer) - Roh- und FeininstallationStk.-
Elektroinstallation Wohnung (5 Zimmer) - Roh- und FeininstallationStk.-
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Was Montage und Fertigmontage in der Zwei-Zimmer-Wohnung umfassen

Die Arbeit läuft in zwei Phasen, zwischen denen meist mehrere Wochen andere Gewerke liegen. Die erste Phase ist die Rohinstallation. Dazu gehören Schlitze und Dosenlöcher, das Verlegen der Leitungen, das Setzen der Dosen und der Unterverteilung sowie die Zuleitung vom Zählerschrank im Treppenhaus oder im Keller. Danach kommen Putzer, Trockenbauer, Fliesenleger und Maler. In der zweiten Phase, der Fertigmontage, setzt die Elektrofachkraft Steckdosen, Schalter und Lampenauslässe, bestückt die Unterverteilung mit Leitungsschutzschaltern und Fehlerstromschutzschaltern, nimmt die Stromkreise in Betrieb und prüft sie.

Eine typische Zwei-Zimmer-Wohnung hat ein Wohnzimmer, oft mit offener Küche oder Kochnische, ein Schlafzimmer, ein Bad, manchmal ein separates WC, einen Flur und häufig einen Balkon. Dabei kommen grob einige Dutzend Punkte zusammen: Steckdosen, Schalter, Lampenauslässe und eigene Anschlüsse für große Geräte. In der Unterverteilung sind meist etwa 12 bis 18 Stromkreise üblich. Wie viele es genau werden, hängt vor allem von der Küchenausstattung ab und davon, ob das Warmwasser über einen elektrischen Durchlauferhitzer kommt. Ein Durchlauferhitzer braucht eine eigene Drehstromzuleitung und verändert die Planung spürbar.

Klären Sie vor der Unterschrift genau, was im Paket enthalten ist. Unklarheiten gibt es meist an drei Stellen: ob die Erstprüfung mit Prüfprotokoll dabei ist, wer Schalter und Steckdosen kauft (ein einfaches Standardprogramm und eine Designserie unterscheiden sich deutlich) und ob der Rückbau der alten Leitungen und das Zugipsen der Schlitze eingeschlossen sind. Manche Betriebe gipsen die Schlitze selbst zu, andere überlassen das dem Putzer.

Der Ablauf auf der Baustelle

Begehung und Planung

Ein guter Elektriker geht die Wohnung zuerst mit Ihnen durch und zeichnet mit Kreide oder Stift direkt an die Wände. Er fragt, wo Bett, Sofa, Fernseher, Schreibtisch und Küchenzeile stehen sollen. Er prüft, welche Zuleitung vom Zählerschrank kommt, wie sie abgesichert ist, ob sie dreiphasig ist und in welchem Zustand der Zählerschrank selbst ist. Daraus entstehen ein Stromkreisplan und ein Verteilerplan. Ein aufwendiges Planungsbüro braucht es für zwei Zimmer meist nicht, ein übersichtlicher Grundriss mit allen Punkten erspart aber viele Missverständnisse. Als Orientierung für die Ausstattung nennt die DIN 18015-2 Mindestumfänge, an denen sich viele Betriebe ausrichten.

Rückbau der alten Anlage

Alte Leitungen liegen im Altbau oft quer durch die Wand, im Plattenbau teils in Hohlräumen der Deckenplatten. Häufig wird die alte Leitung deshalb abgeklemmt und spannungsfrei in der Wand gelassen, während die neue auf einer anderen Trasse läuft. Wichtig ist nur, dass danach keine vergessene Leitung mehr unter Spannung steht. Darum wird alles schon an der Verteilung getrennt und gekennzeichnet.

Schlitze und Dosen

Die Schlitze entstehen mit einer Mauernutfräse mit Absaugung, die Dosenlöcher mit einer Dosenbohrkrone. In Beton geht das langsam und laut, in Ziegel oder Kalksandstein deutlich schneller. Die Leitungen sollten in den Installationszonen nach DIN 18015-3 liegen: waagerecht ungefähr 30 cm unter der Decke oder über dem Boden, senkrecht etwa 10 bis 30 cm neben Ecken, Türen und Fenstern. So weiß auch in zehn Jahren jeder, wo er nicht bohren sollte. In tragende Wände gehören keine tiefen oder langen waagerechten Schlitze, das ist ein Eingriff in die Statik.

Leitungen ziehen und Unterverteilung setzen

Die Leitungen kommen in die Schlitze oder in Leerrohre und werden mit Gips oder Schellen befestigt. An jeder Dose bleibt etwas Reserve zum bequemen Anschließen. Im Flur setzt der Elektriker eine neue Unterverteilung, meist unter Putz. Die Zuleitung vom Zählerschrank wird oft ebenfalls erneuert, weil die alte zu schwach oder noch aus Aluminium ist.

Fertigmontage, Inbetriebnahme und Prüfung

Nach Putz, Fliesen und Anstrich kommen die Elektriker zurück. Sie setzen die Geräte, verdrahten die Unterverteilung, beschriften die Stromkreise und nehmen sie nacheinander in Betrieb. Danach folgt die Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600: Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz, Auslösung der Fehlerstromschutzschalter und Durchgängigkeit der Schutzleiter. Sie bekommen ein Prüfprotokoll. Heben Sie es gut auf, denn danach fragen Versicherung, Käufer und manchmal auch der Netzbetreiber.

Wie lange es dauert

Die Rohinstallation in zwei Zimmern dauert für ein Zweierteam meist etwa 4 bis 7 Arbeitstage, in Beton eher länger. Fertigmontage und Prüfung brauchen in der Regel 1 bis 2 Tage. Dazwischen warten Sie auf Gips, Putz, Fliesen und Anstrich. Gips in den Schlitzen trocknet je nach Stärke ungefähr einen bis wenige Tage, Putz deutlich länger.

Was vor dem Start vorbereitet und entschieden sein muss

Entscheidungen, die sich später schlecht ändern lassen

  • Küchenplanung. Ohne Küchenplan weiß der Elektriker nicht, wo Backofen, Kochfeld, Spülmaschine, Kühlschrank und Dunstabzug hinkommen. Das Kochfeld braucht meist einen eigenen Drehstromanschluss. Die Steckdosen über der Arbeitsplatte müssen zwischen die Hängeschränke passen, nicht dahinter.
  • Möbel in den Zimmern. Dient das Wohnzimmer auch als Arbeitszimmer oder das Schlafzimmer später als Kinderzimmer, braucht es mehr Steckdosen und andere Schalterpositionen.
  • Bad. Wo stehen Waschmaschine und Trockner, kommt ein Durchlauferhitzer, ein Spiegel mit Licht, ein elektrischer Handtuchheizkörper oder eine Fußbodenheizung?
  • Netzwerk und Fernsehen. Wer LAN im Schlafzimmer oder am Fernseher möchte, lässt die Leerrohre für Daten gleich mit verlegen.
  • Beleuchtung. Einbauleuchten in einer abgehängten Decke, LED-Streifen, Wechselschaltung im Flur: Das alles muss vor dem Leitungsziehen feststehen.

Hausverwaltung, Vermieter und Bauamt

Sprechen Sie vor dem Start mit der Hausverwaltung. Zählerschrank und Steigleitung gehören in der Regel zum Gemeinschaftseigentum der WEG oder zum Netzbetreiber, deshalb müssen Eingriffe dort vorher abgestimmt werden. In einer Mietwohnung entscheidet ohnehin der Vermieter. Soll die Absicherung erhöht oder ein Drehstromanschluss nachgerüstet werden, stimmt der Elektrofachbetrieb das mit dem Netzbetreiber ab. Arbeiten hinter dem Zähler darf nach den Regeln der Netzbetreiber nur ein Betrieb ausführen, der im Installateurverzeichnis eingetragen ist.

Eine Baugenehmigung brauchen Sie für den reinen Austausch der Elektroinstallation normalerweise nicht. Werden gleichzeitig Wände entfernt oder der Grundriss geändert, prüfen Sie die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes und fragen im Zweifel beim Bauamt nach. Bei Schlitzen in tragenden Wänden ziehen Sie einen Statiker hinzu, bei denkmalgeschützten Altbauten die Denkmalschutzbehörde. Halten Sie außerdem die Ruhezeiten der Hausordnung ein, denn das Fräsen ist im ganzen Haus zu hören.

Gas in der Wohnung

In vielen Altbauwohnungen hängt eine Gasetagenheizung oder steht ein Gasherd. Die Elektriker müssen wissen, wo die Gasleitung verläuft. Riechen Sie während der Arbeiten Gas, schalten Sie nichts ein oder aus, öffnen Sie die Fenster, verlassen Sie die Wohnung und rufen Sie von draußen die Störungsnummer Ihres Gasnetzbetreibers oder den Notruf 112 an.

Materialien und technische Lösungen

Leitungen

Verlegt wird heute ausschließlich Kupfer, üblich ist Mantelleitung vom Typ NYM-J. Für Lichtstromkreise reicht meist ein Querschnitt von 1,5 mm², für Steckdosenkreise wird oft 2,5 mm² gewählt, je nach Leitungslänge und Absicherung. Das Kochfeld bekommt eine fünfadrige Leitung mit 2,5 mm², bei hoher Leistung laut Hersteller auch stärker, ein Durchlauferhitzer entsprechend seiner Leistung. Neue Kupfer- und alte Aluminiumleitung einfach in einer Klemme zu verbinden, ist ein schwerer Fehler. Die Verbindung lockert sich mit der Zeit, wird warm und kann einen Brand auslösen. Bleibt ein Teil der alten Anlage, kommen nur Klemmen zum Einsatz, die ausdrücklich für Aluminium und Kupfer zugelassen sind.

Schutz in der Unterverteilung

  • Fehlerstromschutzschalter (FI) mit 30 mA schützen Menschen vor einem Stromschlag. Steckdosenkreise und das Bad müssen nach DIN VDE 0100 so geschützt sein.
  • FI/LS-Schalter kombinieren beides für einzelne Stromkreise. Löst die Waschmaschine aus, bleibt der Rest der Wohnung an. In zwei Zimmern lohnen sie sich zumindest für Küche und Bad.
  • Überspannungsschutz schützt Elektronik vor Spannungsspitzen aus dem Netz. In neuen Anlagen ist er heute in vielen Fällen vorgesehen. Wie er sinnvoll mit dem Schutz im Zählerschrank zusammenspielt, klärt die Elektrofachkraft.
  • Brandschutzschalter erkennen gefährliche Lichtbögen. Ob sie in Ihrer Wohnung gefordert oder sinnvoll sind, besprechen Sie mit dem Betrieb.

Dosen und Schalterprogramm

In Beton und Mauerwerk kommen normale Unterputzdosen zum Einsatz, im Trockenbau Hohlwanddosen mit Spreizkrallen. Für Mehrfachrahmen müssen die Dosen im genauen Abstand sitzen, sonst passt der Rahmen nicht. Für Unterputzgeräte wie Dimmer oder Funkaktoren sind tiefe Dosen praktisch. Schalter und Steckdosen unterscheiden sich vor allem in Optik und Haltbarkeit der Mechanik. Ein billiger Schalter wird nach einigen Jahren schwergängig, ein guter hält Jahrzehnte.

Smart Home

Wenn Sie Licht oder Rollläden später per App steuern möchten, entscheiden Sie das vor der Rohinstallation. Viele Systeme brauchen tiefere Dosen oder einen Neutralleiter in der Schalterdose. Den später nachzurüsten heißt: wieder stemmen.

Zwei Zimmer im Vergleich zu kleineren und größeren Wohnungen

NUMIQ führt die Elektroinstallation einer Wohnung als eigene Pakete nach Zimmerzahl. Der Unterschied liegt nicht nur in der Fläche, sondern in der Zahl der Stromkreise, der Größe der Unterverteilung und der Zeit auf der Baustelle.

  • 1-Zimmer-Wohnung: ein Wohnraum, die Küche oft direkt darin, weniger Stromkreise, kleinere Unterverteilung, kürzere Bauzeit. Passt auch für Apartments.
  • 2-Zimmer-Wohnung, also diese Seite: ein eigenes Schlafzimmer kommt dazu und fast immer eine vollwertige Küche. Hier geht es vor allem um eine saubere Trennung der Stromkreise zwischen Wohnbereich mit Küche und Schlafzimmer, eine Flurbeleuchtung mit Wechselschaltung und genug Steckdosen fürs Homeoffice.
  • 3-Zimmer-Wohnung: ein weiteres Zimmer, ein längerer Flur, oft Bad und WC getrennt. Spürbar mehr Stromkreise, die Unterverteilung braucht meist eine Reihe mehr, die Arbeitszeit steigt.
  • 4- und 5-Zimmer-Wohnungen: häufiger im Neubau oder in großen Altbauwohnungen. Dort kommen oft mehrere Bäder, ein stärkerer Drehstromanschluss, Fußbodenheizung und eine ausführlichere Planung dazu.

Die Zwei-Zimmer-Wohnung ist besonders, weil auf kleiner Fläche fast alles zusammenkommt, was auch eine große Wohnung hat: volle Küche, Bad mit Waschmaschine, Arbeitsplatz und Schlafzimmer. Gleichzeitig muss die Unterverteilung in einen oft schmalen Flur passen. Gerade in Altbauwohnungen mit hohen Decken und breiten Fluren, aber wenigen Zimmern, ist das eher einfach. Im Plattenbau wird es enger. Wenn Ihr Wohnzimmer sehr groß ist und Sie es mit einer Trockenbauwand teilen wollen, sprechen Sie mit dem Elektriker. Vom Umfang her liegen Sie dann womöglich schon näher am Paket für drei Zimmer.

Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert

Leichter wird es bei

  • Leerer Wohnung ohne Möbel, mit entfernten Fliesen und Bodenbelägen
  • Wänden aus Ziegel, Porenbeton oder Trockenbau, in denen Schlitze schnell entstehen
  • Fertiger Küchenplanung und klarer Möbelstellung
  • Freiem Zugang zum Zählerschrank und vorheriger Absprache mit der Hausverwaltung

Schwerer wird es bei

  • Harten Betonwänden im Plattenbau, in denen die Fräse langsam vorankommt und die Scheiben schnell verschleißen
  • Arbeiten in einer bewohnten Wohnung, in der Möbel umgeräumt und alles gegen Staub abgedeckt werden muss
  • Planänderungen während der Arbeit, die neue Schlitze an schon verputzten Stellen bedeuten
  • Einem veralteten Zählerschrank, der erst mit Hausverwaltung und Netzbetreiber geklärt werden muss
  • Abgehängten Decken, Einbauleuchten und LED-Streifen, die Punkte und Zeit hinzufügen

Abstimmung mit den anderen Gewerken

Der Elektriker kommt nach den Abbrucharbeiten und meist parallel zum Installateur, der Wasser und Abwasser verlegt. Beide müssen ihre Trassen abstimmen, damit sich Leitungen und Rohre nicht kreuzen und die Steckdose für die Waschmaschine nicht direkt am Abfluss sitzt. Steht eine Gasetagenheizung in der Wohnung, kommt der Heizungsbauer dazu. Danach folgen Gipsen, Putz, Trockenbau, Estrich, Fliesen und Anstrich. Die Fertigmontage kommt erst nach dem Streichen, sonst sind die Geräte verschmiert. Achten Sie bei den Fliesen darauf, dass der Fliesenleger die Ausschnitte genau um die Dosen schneidet und die Dosen nicht zu tief hinter der Fliese verschwinden.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

  • Zu wenige Steckdosen. In der Praxis liegen ein Jahr später im Wohnzimmer überall Mehrfachstecker. Planen Sie am Fernseher und am Schreibtisch mehr Steckdosen ein, als Ihnen heute reichen.
  • Alles auf einem Stromkreis. Wasserkocher, Mikrowelle und Backofen an einer Sicherung bedeuten Ausfälle beim Kochen.
  • Schlitze außerhalb der Zonen. Schräge und zufällige Leitungen zeigen sich Jahre später als angebohrtes Kabel beim Aufhängen eines Regals.
  • Fehlender Potentialausgleich im Bad. Man sieht nichts, aber bei einem Gerätefehler entsteht ein Risiko. Ob und wo er nötig ist, prüft die Elektrofachkraft.
  • Unbeschriftete Unterverteilung. Bei einer Störung weiß niemand, welcher Schalter was abschaltet. Jeder Stromkreis braucht eine lesbare Bezeichnung.
  • Schlechte Klemmstellen. Lose Klemmen werden warm. Das zeigt sich als flackerndes Licht, Brandgeruch oder verfärbte Steckdose.
  • Fertigmontage vor dem Streichen. Mit Farbe verschmierte Schalter und Rahmen lassen sich kaum reinigen und müssen ersetzt werden.

Eine Elektroinstallation in der Wohnung darf nur eine Elektrofachkraft errichten und anschließen, und Arbeiten hinter dem Zähler nur ein eingetragener Fachbetrieb. Deshalb finden Sie hier keine Anleitung zum Selbermachen. Selbst mithelfen können Sie beim Ausräumen, beim Abdecken der Böden, beim Schuttabtransport und beim Aufräumen. Die Leitungen selbst überlassen Sie den Profis.

Prüfung und Abnahme der fertigen Installation

Nehmen Sie sich für die Abnahme Zeit und gehen Sie die Wohnung Raum für Raum mit dem Elektriker durch. Schalten Sie jedes Licht ein, stecken Sie in jede Steckdose ein einfaches Gerät oder einen Steckdosentester und drücken Sie die Prüftaste an den Fehlerstromschutzschaltern.

  • Prüfprotokoll der Erstprüfung liegt vor, ist unterschrieben und ohne offene Mängel
  • Jeder Schutzschalter in der Unterverteilung ist lesbar beschriftet
  • Verteilerplan und möglichst eine Skizze der Leitungswege liegen in der Wohnung
  • Alle Steckdosen haben Spannung und sitzen gerade, ohne Spalt unter dem Rahmen
  • Schalter bedienen die richtigen Lampen, die Wechselschaltung im Flur funktioniert
  • Fehlerstromschutzschalter lösen beim Drücken der Prüftaste aus
  • Anschlüsse für Backofen, Kochfeld, Spülmaschine und Waschmaschine sitzen laut Küchenplan
  • Im Bad liegen Steckdosen außerhalb der Schutzbereiche von Wanne und Dusche
  • Keine offenen Leitungsenden ohne Abdeckung oder Klemme in der Wohnung
  • Baustelle ist aufgeräumt und Schutt wie vereinbart entsorgt

Häufige Fragen

Die Steigleitung gehört meist zum Gemeinschaftseigentum, darüber entscheiden Hausverwaltung und WEG. Die Zuleitung vom Zählerschrank zur Wohnung wird aber oft zusammen mit der Wohnungsinstallation erneuert. Klären Sie das vor Beginn mit der Hausverwaltung.

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