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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Betonschneiden | ||||
| Stahlzarge in Stahlbeton bis 10 cm ausschneiden | Stk. | 201,60 € | - | |
| Schneiden Stahlbetonplatte bis 10 cm | lfm | 67,20 € | - | |
| Schneiden Stahlbetonplatte bis 15 cm | lfm | 96,00 € | - | |
| Schneiden Betonwände bis 150 mm Stärke | lfm | 96,00 € | - | |
| Schneiden Betonböden bis 100 mm Tiefe | lfm | 48,00 € | - | |
| Kernbohrung Ø bis 100 mm | Stk. | 172,80 € | - | |
| Kernbohrung Ø 100-200 mm | Stk. | - | ||
| Kernbohrung Ø über 200 mm | Stk. | - | ||
| Lochbohrung in Stahlbetonplatte bis 10 cm | Stk. | 144,00 € | - | |
| Lochbohrung in Stahlbetonplatte bis 15 cm | Stk. | 201,60 € | - | |
| Montage Stahlstützkonstruktion (geschweißt) | Stk. | - | ||
| Stahlzarge in Stahlbeton bis 15 cm ausschneiden | Stk. | 240,00 € | - | |
| Schlitze für Installationen (Elektro, Wasser) | lfm | - | ||
| Ausschneiden Fenster- oder Türöffnung | Stk. | - | ||
| Durchbruch in Stahlbetonplatte ausschneiden | Stk. | - | ||
| Asphaltflächen schneiden | lfm | 28,80 € | - | |
Was beim Ausschneiden einer Stahlzarge eigentlich passiert
In Plattenbauten und vielen Betonbauten wurden Stahlzargen beim Betonieren direkt in die Schalung gesetzt oder in eine vorbereitete Öffnung gestellt und anschließend vergossen. Die Zarge ist also nicht nur angeschraubt, sondern regelrecht mit der Wand verwachsen. Ihr Hohlprofil ist meist mit Beton oder Mörtel hinterfüllt, und Anker reichen in die Wand hinein. Schlägt man so eine Zarge mit Gewalt heraus, reißt der Beton an der Laibung, Ecken platzen ab, und im schlimmeren Fall löst sich auch der Putz oder die Fliese neben der Tür.
Das Ausschneiden vermeidet das. Der Schnitt läuft entlang der Zarge, meist knapp an ihrer Außenkante oder durch das Stahlprofil selbst, sodass die Verbindung zum Beton getrennt wird. Danach wird die Zarge in mehrere Stücke zerlegt und entnommen. Das Ergebnis ist eine Öffnung mit geraden Kanten, die nur noch etwas nachgearbeitet und beigeputzt werden muss.
Wann Sie diese Arbeit brauchen:
- Beim Austausch von Innentüren gegen Türen mit Holzumfassungszarge
- Bei der Sanierung von Bad oder WC, wenn die Wand rund um den Sanitärbereich verändert wird
- Wenn die alte Zarge verzogen, verrostet oder für die neue Tür ungeeignet ist
- Als erster Schritt vor dem Verbreitern oder Erhöhen der Öffnung, was aber eine eigene Arbeit ist und eine Prüfung durch einen Statiker braucht
Abgerechnet wird pro Stück, also pro Zarge. Gemeint ist eine übliche einflügelige Zarge. Zweiflügelige Türen, Schiebetüren oder Sonderformen werden in der Regel gesondert betrachtet.
Bis 10 cm oder bis 15 cm: worin sich die Varianten unterscheiden
In der Preisliste gibt es zwei Positionen: Stahlzarge in Stahlbeton bis 10 cm und bis 15 cm. Entscheidend ist die Dicke der Betonwand, in der die Zarge sitzt, und damit die Tiefe, bis zu der geschnitten werden muss. Das klingt nach einem kleinen Unterschied. In der Praxis ändert er Werkzeug, Vorgehen und Zeitaufwand.
- Typische Wand: Bis 10 cm sind es vor allem nichttragende Betontrennwände, etwa zwischen Zimmern, am Flur oder rund um Bad und Küche. Dickere Wände um 15 cm sind im Geschosswohnungsbau oft tragende Innenwände.
- Werkzeug: Bei einer Wand bis 10 cm reicht oft ein großer Winkelschleifer mit Diamantscheibe von etwa 230 mm, der ungefähr 6 bis 7 cm tief schneidet. Geschnitten wird deshalb von beiden Seiten, und die Schnitte treffen sich in der Wandmitte. Bei 15 cm genügt das nicht mehr, dort kommt eine Betontrennsäge mit größerer Scheibe oder andere Technik zum Einsatz.
- Risiko für die Konstruktion: Eine Wand bis 10 cm ist häufig nichttragend, das Ausschneiden ist also ein kleinerer Eingriff. Trotzdem sollten Sie nicht einfach annehmen, dass eine dünne Wand nicht trägt, solange das niemand geprüft hat.
- Schwingungen und Stabilität: Eine dünne Wand gerät bei grobem Arbeiten leichter ins Schwingen und kann auch ein Stück neben der Öffnung reißen. Gerade hier lohnt es sich, ruhig zu schneiden und die Zarge nicht mit Kraft herauszureißen.
- Zeit und Aufwand: Weniger Schnitttiefe heißt kürzere Schnittzeit, weniger Schlamm oder Staub und weniger Verschleiß an der Scheibe. Pro Zarge geht die Arbeit in einer dünnen Wand meist schneller.
Wenn Sie unsicher sind, welche Variante passt, messen Sie die Wand direkt in der Türöffnung, und zwar den Beton ohne Putz und Fliesen. Kommen Sie auf etwa 10 cm und passt die Zargentiefe zu dieser Wand, sind Sie hier richtig. Liegt die Dicke zwischen 10 und 15 cm oder handelt es sich um eine tragende Wand, wählen Sie die andere Variante.
Genehmigung, Hausverwaltung und Vorbereitung vor dem Termin
Das Ausschneiden selbst verändert die Form der Öffnung nicht. Es bleibt aber ein Eingriff in eine Stahlbetonwand, und im Mehrfamilienhaus betrifft das oft nicht nur Ihre eigene Wohnung.
Hausverwaltung, Eigentümergemeinschaft und Bauamt
Informieren Sie in einer Eigentumswohnung vorab die Hausverwaltung. Tragende Wände gehören in der Regel zum Gemeinschaftseigentum, Eingriffe daran brauchen die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft (WEG). Viele Häuser haben außerdem eigene Regeln für laute Arbeiten, Ruhezeiten und die Entsorgung von Bauschutt. Als Mieter brauchen Sie die Zustimmung des Vermieters. Ob ein Vorhaben genehmigungsfrei ist, regelt die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes. Ein reiner Türtausch ohne Änderung der Öffnung ist meist unkompliziert, sobald aber die Öffnung vergrößert oder versetzt wird, fragen Sie beim zuständigen Bauamt nach.
Wenn Sie die Öffnung verändern wollen oder unsicher sind, ob die Wand trägt, lassen Sie sie von einem Statiker beurteilen. Das Durchtrennen von Bewehrung rund um eine Öffnung ist eine statische Frage und keine Entscheidung, die der Handwerker vor Ort trifft.
Was in der Wohnung vorbereitet sein muss
- Türblatt ausgehängt, Drücker, Schloss und Schwelle entfernt, sofern nichts anderes vereinbart ist
- Räume auf beiden Seiten der Öffnung im Umkreis von einigen Metern leergeräumt
- Boden fest abgedeckt, beim Nassschnitt mit wasserdichter Folie und Platten darauf
- Stromkreis von Schalter und Steckdosen neben der Tür abgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert
- Lage von Leitungen, Wasser- und Heizungsrohren in der Nähe der Zarge geklärt
- Steckdose für das Werkzeug und Platz für den Abfall vorhanden
- Nachbarn über die laute Arbeit innerhalb der erlaubten Zeiten informiert
Neben einer Tür liegt fast immer eine Leitung zum Lichtschalter, oft in einem Schlitz oder Leerrohr direkt an der Zarge. Muss diese Leitung verlegt oder abgeklemmt werden, ist das Arbeit für eine Elektrofachkraft, nicht für den Betonschneider.
So läuft die Arbeit Schritt für Schritt ab
Begutachtung und Anzeichnen
Zuerst misst der Fachmann die Wanddicke, prüft, ob die Zarge von Fliesen oder anderen Schichten eingefasst ist, und sucht die Leitungen mit einem Ortungsgerät. Dann zeichnet er die Schnittlinien auf beiden Seiten an. Ziel ist, nicht mehr Beton wegzuschneiden als nötig. Soll eine neue Zarge mit festem Maß hinein, wird das spätere lichte Maß gleich mitbedacht.
Nassschnitt oder Trockenschnitt
Beim Schneiden von Beton entsteht feiner Quarzstaub, der die Lunge schädigt. Beim Nassschnitt wird die Scheibe mit Wasser gekühlt, der Staub wird im Schlamm gebunden, und die Scheibe verschleißt weniger. Dafür fallen Wasser und Schlamm an, die laufend aufgefangen und abgesaugt werden müssen. In einer bewohnten Wohnung mit Parkett wird deshalb oft trocken geschnitten, mit Absaugung über einen Industriesauger der passenden Staubklasse, in der Regel M oder H, und mit Atemschutz mindestens FFP3. Klären Sie vorher, welche Methode verwendet wird, denn danach richtet sich der Bodenschutz.
Schnitt von beiden Seiten
Bei einer Wand bis 10 cm wird meist zuerst von einer Seite so tief geschnitten, wie die Scheibe erlaubt, dann von der anderen Seite in derselben Linie. Die Schnitte sollen sich in der Mitte treffen. Geschnitten wird langsam und in mehreren Durchgängen, damit die Scheibe nicht überhitzt und die dünne Wand nicht unnötig schwingt. An den oberen Ecken wird der Schnitt nicht weiter geführt als nötig, damit der Beton über dem Sturz nicht geschwächt wird.
Profil trennen und Zarge entnehmen
Das Stahlprofil wird meist an mehreren Stellen durchtrennt, typischerweise oben an den Seitenteilen und im Sturzbereich. So zerfällt die Zarge in kleinere Teile, die sich nacheinander und kontrolliert herausnehmen lassen. Reste der Anker, die aus dem Beton ragen, werden bündig abgeschnitten. War das Profil hinterfüllt, fällt ein Teil der Füllung mit heraus, der Rest wird vorsichtig nachgearbeitet.
Nacharbeiten und Aufräumen
Zum Schluss wird die Laibung von Mörtelresten befreit, scharfe Kanten werden abgeschliffen und der Abfall wird getrennt. Stahl geht als Schrott weg, Beton als Bauschutt. Schlamm oder Staub werden abgesaugt, und der Bereich wird so übergeben, dass das nächste Gewerk anfangen kann.
Wie lange es dauert
Bei einer üblichen einflügeligen Zarge in einer Wand bis 10 cm und gut vorbereitetem Raum dauern Ausschneiden und Entnehmen in der Regel einige Stunden. Länger wird es durch Fliesen, Leitungen, die umgangen werden müssen, einen Nassschnitt mit mehr Aufräumarbeit oder schlechten Zugang. Trocknen oder aushärten muss nichts. Nach einem Nassschnitt sollte die Laibung aber vor dem Beiputzen oder Einbau der neuen Zarge trocknen, je nach Lüftung meist mindestens ein bis zwei Tage.
Was die Arbeit leichter oder schwerer macht
Der Preis pro Stück geht von einer üblichen Situation aus. Davon weicht die Praxis in beide Richtungen ab, und es hilft zu wissen, warum.
Leichter wird es durch:
- Freien Platz auf beiden Seiten der Wand, damit beidseitig geschnitten werden kann
- Eine reine Betonwand ohne Fliesen und dicke Putzschichten
- Bekannte Leitungsführung und abgeschalteten Strom
- Mehrere Zargen in einer Wohnung, die nacheinander ohne Umbau der Technik erledigt werden
- Die Möglichkeit, ohne Sorge um den Boden nass zu schneiden
Schwerer wird es durch:
- Fliesen im Bad oder Flur, die zuerst vorsichtig eingeschnitten werden müssen, damit sie nicht weiter abplatzen
- Eine Zarge direkt an einer Raumecke oder an einem Einbauschrank, wo das Werkzeug nicht angesetzt werden kann
- Eine Wand, die dicker ist als gedacht, oder Beton mit einer zusätzlich aufgemauerten Schicht
- Dichte Bewehrung direkt an der Zarge, die den Schnitt bremst und die Scheibe stärker verschleißt
- Unbekannte oder falsch dokumentierte Leitungen, vor allem Strom dicht am Profil
- Eine bewohnte Wohnung, in der Möbel und Böden geschützt und Staub so gering wie möglich gehalten werden müssen
Abstimmung mit den anderen Gewerken
Das Ausschneiden der Zarge gehört meist zu den ersten Abbrucharbeiten. Was danach kommt, bestimmt, wie genau geschnitten werden muss. Ein Plan vorab spart Ärger.
- Elektrofachkraft: Markiert oder verlegt idealerweise vor dem Schneiden die Leitung zum Schalter und führt sie nach dem Ausbau in einem vorbereiteten Schlitz neu
- Maurer oder Putzer: Richtet die Laibung aus, ergänzt Ausbrüche und bereitet die Öffnung auf das Maß der neuen Zarge vor
- Bodenleger: Beim Türtausch geht es oft auch um Schwelle und Bodenübergang, er sollte also wissen, wo die Öffnung endet und wie hoch der fertige Boden wird
- Türenlieferant oder Tischler: Eine Umfassungszarge braucht eine gerade, rechtwinklige Laibung und die richtige Wanddicke inklusive Putz, gemessen wird erst nach Ausbau der alten Zarge und dem Beiputzen
- Fliesenleger und Maler: Kommen am Ende, wenn die Laibung trocken und die neue Zarge eingebaut ist
In der Praxis kommt es oft vor, dass Türen nach dem Maß der alten Zarge bestellt werden und sich nach dem Ausbau zeigt, dass die Öffnung anders ist als erwartet. Messen Sie lieber erst die saubere Rohbauöffnung, auch wenn sich die Bestellung dadurch um ein paar Tage verschiebt.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
Die meisten Probleme sieht man nicht sofort. Sie zeigen sich beim Einbau der neuen Tür oder einige Monate später.
Die Schnitte treffen sich nicht
Beim beidseitigen Schnitt können die Linien gegeneinander versetzt sein. In der Wandmitte bleibt dann eine unebene Stufe, die ausbricht. Die Laibung wird zackig, und der Putzer muss viel Material auftragen. Später sitzt die neue Zarge nicht gerade, oder darunter bleiben Hohlräume.
Zarge mit Gewalt herausgerissen
Wird ungeduldig gehebelt, bevor die Verbindung ganz getrennt ist, kann die dünne Wand reißen. Der Riss zeigt sich manchmal erst nach dem Streichen, schräg von der Ecke der Öffnung aus. Bei einer Wand bis 10 cm ist dieses Risiko deutlich größer als bei einer dicken Wand.
Leitung oder Rohr angeschnitten
Eine angeschnittene Leitung bedeutet einen ausgefallenen Stromkreis und im schlimmeren Fall einen Stromunfall. Deshalb wird nie ohne abgeschalteten Strom und ohne Leitungsortung geschnitten. Ein beschädigtes Wasser- oder Heizungsrohr zeigt sich durch Undichtigkeit und feuchte Flecken, manchmal erst beim Nachbarn darunter.
Bewehrung über der Öffnung durchtrennt
Läuft der Schnitt an den Ecken über den Sturz hinaus oder zur Seite weiter, werden Beton und Bewehrung rund um die Öffnung geschwächt. Bei einer nichttragenden Wand kann das zu Rissen führen, bei einer tragenden Wand ist es ein ernstes Problem. Der Schnitt soll genau dort enden, wo die Zarge endete, sofern der Statiker nichts anderes festlegt.
Wasserschaden und Staub in der Wohnung
Wird beim Nassschnitt das Wasser nicht sauber aufgefangen, saugt sich Parkett oder Laminat voll und quillt auf. Beim Trockenschnitt ohne Absaugung verteilt sich feiner Staub in der ganzen Wohnung und legt sich noch wochenlang auf die Möbel. Beides ist eine Frage der Vorbereitung, nicht des Zufalls.
Anleitung für Heimwerker: den Raum für das Ausschneiden vorbereiten
Den Schnitt selbst sollten Sie nicht übernehmen. Es geht um einen Eingriff in die Konstruktion, das Werkzeug ist stark, die Scheibe kann zurückschlagen, und der Staub ist gesundheitsschädlich. Dazu kommen Leitungen direkt an der Zarge. Mit guter Vorbereitung sparen Sie aber Zeit vor Ort und senken das Risiko von Schäden:
- Türblatt aushängen, Drücker, Schloss und Leisten abbauen.
- Umfeld der Öffnung auf beiden Seiten leerräumen, verbleibende Möbel mit Folie abdecken und abkleben.
- Boden mit Folie und darauf festen Platten abdecken, Fugen abkleben.
- Türen zu den übrigen Räumen schließen und mit Folie abkleben.
- Bei Hausverwaltung oder Vermieter klären, wann laute Arbeiten erlaubt sind und wohin der Bauschutt darf.
- Vorhandene Pläne oder Fotos von Leitungen aus früheren Umbauten heraussuchen und bereitlegen.
Das Abklemmen und Verlegen der Elektroleitung überlassen Sie einer Elektrofachkraft. Sind Sie unsicher, ob die Wand trägt, lassen Sie sie von einem Statiker beurteilen.
Prüfung und Abnahme der fertigen Arbeit
Sehen Sie sich das Ergebnis an, solange der Handwerker noch vor Ort ist. Hilfreich sind Wasserwaage, Zollstock und eine Taschenlampe, mit der Sie schräg über die Laibung leuchten. Prüfen Sie vor allem diese Punkte:
- Die Zarge ist vollständig entfernt, auch die Anker, kein Stahl ragt aus dem Beton
- Die Laibung ist gerade, ohne tiefe Ausbrüche und ohne Stufe in der Wandmitte
- Die Ecken der Öffnung sind nicht weiter eingeschnitten, als die alte Zarge reichte
- Rund um die Öffnung gibt es keine neuen Risse in Wand, Decke oder angrenzendem Putz
- Strom-, Wasser- und Heizungsleitungen sind unbeschädigt, die Stromkreise funktionieren
- Die lichten Maße der Öffnung passen zu dem, was die neue Zarge braucht
- Boden und Möbel sind frei von Schäden durch Wasser, Schlamm oder Bruchstücke
- Schrott und Bauschutt sind abgefahren oder wie vereinbart gelagert
- Der Bereich ist abgesaugt und bereit für das nächste Gewerk
Häufige Fragen
Messen Sie die Wanddicke direkt in der Türöffnung ohne Putz und Fliesen, am besten an einer Kante, an der der Beton sichtbar ist, oder anhand der Tiefe der alten Zarge. Kommen Sie auf etwa 10 cm, gilt diese Variante. Dickere Wände sind oft tragend und gehören zur Variante bis 15 cm.
Manchmal wird sie mit dem Stemmhammer herausgestemmt. In Stahlbeton beschädigt das aber meist die Laibung, und bei einer dünnen Wand droht ein Riss. Das Ausschneiden ist ruhiger und genauer, und die Öffnung muss danach weniger repariert werden.
Beim Nassschnitt wird der Staub im Schlamm gebunden, beim Trockenschnitt fängt ihn ein Industriesauger am Werkzeug auf. Ganz staubfrei geht es nie. Decken Sie deshalb Möbel ab und schließen Sie die übrigen Räume.
Das hängt vom Umfang ab. Ein reiner Türtausch ohne Änderung der Öffnung ist meist einfach, beim Vergrößern der Öffnung oder bei Eingriffen in eine tragende Wand sieht es anders aus. Klären Sie das mit dem Bauamt nach Ihrer Landesbauordnung und informieren Sie immer Hausverwaltung, Eigentümergemeinschaft oder Vermieter.
In der Regel nicht sofort. Die Laibung wird zuerst nachgearbeitet und beigeputzt, nach einem Nassschnitt muss sie außerdem trocknen. Erst dann wird die genaue Öffnung für die neue Zarge gemessen und die Tür eingebaut.
Nach dem Ausbau einer Stahlzarge ist die Öffnung etwas größer, weil die Profildicke wegfällt. Die genauen Maße zeigen sich erst nach dem Nacharbeiten. Bestellen Sie die neue Zarge deshalb erst nach dem Aufmaß der sauberen Öffnung.
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