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Bitumenschweißbahn senkrecht aufflämmen, eine Lage

Beim Aufflämmen einer Bitumenschweißbahn auf eine senkrechte Fläche erhitzt der Handwerker eine polymermodifizierte Bitumenbahn mit dem Propanbrenner und verklebt sie vollflächig mit der Wand. Typische Einsatzorte sind die Außenwände von Keller und Fundament, der Sockelbereich unter Gelände

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·2 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
28,80 €/ m²
Richtwert-Spanne
23,04 € - 37,44 €
Wohnung 60 m²
4320,00 €
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Dachklempnerarbeiten (Spengler)2 Positionen

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PositionEHPreis / EHMengeSumme
Abdichtungen
Bitumenbahn aufgeschweißt - senkrechte Fläche (1 Lage)m²28,80 €-
Bitumenbahn aufgeschweißt - waagerechte Fläche (1 Lage)m²17,65 €-
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Wo senkrecht abgedichtet wird und wovor die Bahn schützt

Die senkrechte Bitumenabdichtung hat eine Hauptaufgabe: Sie hält Wasser und Feuchtigkeit aus dem Erdreich vom Mauerwerk fern. Auf dem Dach verhindert sie, dass Wasser, das über die Fläche läuft, an Wand oder Attika hinter die Abdichtung gelangt. Die typischen Stellen sind:

  • Außenwände von Keller und Untergeschoss, bevor die Baugrube verfüllt wird
  • Fundamente und Sockel, wo die Wandabdichtung an die waagerechte Abdichtung unter der Wand anschließt
  • Innenseite der Attika eines Flachdachs, an der die Dachabdichtung hochgezogen wird
  • Anschluss von Terrasse oder Balkon an die Hauswand
  • Stützmauern, Schächte, Brunnenringe und Gruben von außen

Warum gerade mit der Flamme? Eine aufgeschweißte Bahn verbindet sich vollflächig mit dem Untergrund. Darunter bleiben keine Hohlräume, in denen Wasser wandern könnte, und das Bitumen in den Nähten verschmilzt zu einer Einheit. Gut ausgeführt, entsteht aus einzelnen Bahnen eine durchgehende Schicht ohne Schwachstellen an den Stößen.

Wann eine Lage reicht

Eine Lage Schweißbahn kommt in der Regel gegen Bodenfeuchte und nicht drückendes Wasser zum Einsatz, also gegen Wasser, das nach unten abläuft und über Drainage oder durchlässige Verfüllung abgeleitet wird. Auch beim Hochzug der Dachabdichtung an der Attika genügt sie oft, wenn das zum Dachaufbau passt. Steht das Haus auf Lehm oder Ton, wo sich nach Regen Wasser rund um den Keller staut, oder reicht das Grundwasser bis an die Kellersohle, geht es um drückendes Wasser. Dann plant man meist zwei Lagen, ein anderes System oder eine Weiße Wanne aus wasserundurchlässigem Beton. Die maßgeblichen Regeln für erdberührte Bauteile stehen in DIN 18533. Welcher Lastfall vorliegt, entscheidet der Planer anhand der Bodenverhältnisse, nicht der Handwerker vor Ort. Wenn Sie nicht wissen, welches Wasser an Ihrem Haus ansteht, klären Sie das, bevor der Brenner angeht.

So läuft die Arbeit auf der Baustelle ab

Ob Kellerwand in der Baugrube oder Attika auf dem Dach: Das Prinzip ist gleich.

  1. Untergrund prüfen: fest, trocken, eben, ohne scharfe Grate, Mörtelreste und Staub. Kanten brechen oder runden.
  2. Hohlkehle herstellen, also einen schrägen oder runden Übergang in der Ecke zwischen waagerechter und senkrechter Fläche, aus Mörtel oder als Fertigkeil. So läuft die Bahn nicht über einen scharfen rechten Winkel.
  3. Bitumen-Voranstrich auftragen und nach Herstellerangabe trocknen lassen, meist einige Stunden.
  4. Bahnen auf Wandhöhe zuschneiden, mit Zugabe für den Anschluss an die waagerechte Fläche und für den oberen Abschluss.
  5. Bahn aufrollen, unten an der Wand ansetzen, Unterseite der Bahn und Untergrund gleichmäßig erhitzen und die Rolle nach oben abwickeln. Mit Andrückrolle oder Spachtel vollflächig anpressen.
  6. Bei höheren Wänden die Bahn oben vorübergehend oder dauerhaft mechanisch fixieren, damit sie im warmen Zustand nicht abrutscht.
  7. Seitliche Überlappungen so verschweißen, dass am Rand ein schmaler, durchgehender Bitumenwulst austritt, meist etwa einen halben Zentimeter.
  8. Innen- und Außenecken, Rohrdurchführungen und Anker mit Zuschnitten aus derselben Bahn verstärken.
  9. Oberkante mit einer Klemm- oder Abschlussschiene sichern, verdübeln und die Fuge darüber mit einem dauerelastischen, bitumenverträglichen Dichtstoff schließen.
  10. Nähte prüfen und die fertige Fläche fotografieren, bevor die Schutzschicht sie verdeckt.

Anschluss an die waagerechte Abdichtung

Am empfindlichsten ist der untere Bereich, wo die Wandabdichtung auf die Abdichtung unter der Bodenplatte oder auf dem Dach trifft. Die waagerechte Bahn wird meist einige Zentimeter an der Wand hochgezogen und von der senkrechten Bahn überdeckt, oder umgekehrt, je nach Reihenfolge der Arbeiten. Wichtig ist eine ausreichende Überlappung von etwa 10 bis 15 cm, durchgehend verschweißt. Am Keller sieht man oft, dass die waagerechte Abdichtung nur knapp unter der Bodenplatte hervorschaut und verschmutzt ist. Diesen Rand muss man reinigen, trocknen und vorstreichen, sonst klebt die Wandbahn nur auf Schmutz.

Wie lange es dauert

Die Schweißung selbst ist fertig, sobald die Bahn abgekühlt ist, meist nach wenigen Minuten. Die Gesamtdauer hängt von der Vorbereitung ab. Der Voranstrich braucht laut Hersteller einige Stunden bis etwa einen Tag, bei Kälte und Feuchte länger. Frischer Putz oder eine Ausgleichsschicht muss vor dem Voranstrich trocken sein. Neuer Beton braucht Zeit, bis die überschüssige Feuchte entweicht, meist einige Wochen. Bei einem Einfamilienhaus mit einfachem Grundriss und glatter Wand ist der Keller oft in wenigen Tagen abgedichtet. Bei verwinkeltem Grundriss und altem Mauerwerk dauert es länger.

Vorbereitung und Sicherheit: was vor dem Einsatz der Kolonne fertig sein muss

Viele Probleme entstehen, bevor der Brenner überhaupt zündet. Vor dem Eintreffen der Abdichter sollte Folgendes erledigt sein:

  • Die Wand ist fertig, Beton oder Putz hatte genug Zeit zum Aushärten und Trocknen, denn auf nassem Beton hält keine Bahn
  • Am Keller ist die Baugrube breit genug, um sicher an der Wand zu stehen und mit dem Brenner zu arbeiten, Böschungen oder Verbau sind gegen Abrutschen gesichert
  • An der Attika gibt es ein Gerüst oder einen sicheren Zugang mit Absturzsicherung
  • Brennbares Material ist aus dem Umfeld entfernt, vor allem Styropor, Holz, Folien und Verpackungen
  • Durchführungen für Leitungen, Abwasser und Kabel sind vorher gesetzt, nachträgliches Bohren durch die fertige Abdichtung ist immer eine Schwachstelle
  • Es ist geklärt, womit die Abdichtung danach geschützt wird und wer das übernimmt

Das Wetter spielt eine große Rolle. Bei Regen, Nebel und auf betautem Untergrund kann man nicht schweißen: Wasser unter der Bahn wird zu Dampf und bildet Blasen. Bei Kälte wird das Bitumen steif, und die Bahn kann beim Umbiegen brechen. Deshalb nennen die Hersteller eine Mindestverarbeitungstemperatur. SBS-Bahnen lassen sich meist bei kühlerem Wetter verarbeiten als oxidierte Bahnen, aber auch hier gilt das technische Merkblatt.

Zur Sicherheit: Bei offener Flamme gehört ein Feuerlöscher griffbereit an die Wand, und nach Feierabend wird die Stelle noch eine Weile kontrolliert, ob irgendwo etwas glimmt. Propanflaschen bleiben nicht in der Baugrube stehen, weil sich das schwere Gas am Boden sammelt. Wenn Sie Gas riechen oder es brennt, verlassen Sie den Bereich und rufen Sie 112.

Material und Varianten: welche Bahn an die Wand gehört

Für senkrechte Flächen nimmt man heute fast nur polymermodifizierte Schweißbahnen, meist etwa 4 mm dick. Sie unterscheiden sich vor allem im Bitumen, in der Trägereinlage und in der Oberfläche.

Art des Bitumens

  • SBS-modifiziertes Bitumen (elastomer) ist elastisch, verträgt Bewegungen im Untergrund und niedrige Temperaturen gut und wird an Wänden und Details meist gewählt
  • APP-modifiziertes Bitumen (plastomer) verträgt Hitze und Sonne besser, ist aber steifer und eignet sich weniger für Ecken und unebene Wände
  • Oxidbitumen ist die einfachste und am wenigsten elastische Gruppe und wird an senkrechten Flächen nur noch selten aufgeschweißt

Trägereinlage

Die Einlage bestimmt Festigkeit und Dehnbarkeit. Polyestervlies ist elastisch und reißfest und wird deshalb am Keller und überall dort bevorzugt, wo sich das Gebäude bewegen kann. Glasvlies oder Glasgewebe ist formstabiler, kann aber bei Bewegungen im Untergrund eher reißen. Ein Glasträger passt dorthin, wo der Untergrund ruhig ist und keine Setzungen zu erwarten sind.

Oberfläche

Bahnen mit feiner Bestreuung oder dünner Folie eignen sich unter Erdreich und unter Perimeterdämmung. An einer Attika, die in der Sonne liegt, nimmt man eine Bahn mit grober Schieferbestreuung als UV-Schutz oder deckt die Abdichtung mit einer Blechabdeckung ab. Ungeschützt altert das Bitumen in der Sonne und reißt mit der Zeit.

Wann besser nicht geflämmt wird

Wo Styropordämmung, Holzbauteile oder Kunststoffrahmen von Fenstern und Türen in der Nähe sind, ist offene Flamme ein Risiko. EPS schmilzt bei Hitze, es droht ein Brand. Dort setzt man kaltselbstklebende Bitumenbahnen oder eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung (KMB) ein, oder man ändert die Reihenfolge, sodass vor dem Dämmen geschweißt wird. Am Sockel eines Hauses mit WDVS kommt diese Frage oft auf und wird am besten vor Arbeitsbeginn geklärt.

Senkrecht oder waagerecht: worin sich diese Position unterscheidet

Im Preisverzeichnis gibt es eine eigene Position für eine Lage Schweißbahn auf waagerechter Fläche. Das Material ist oft dasselbe, die Arbeit an der Wand aber anders und langsamer:

  • Auf der waagerechten Fläche wird die ganze Rolle in einem Zug abgerollt und mit dem Fuß oder einer Walze angedrückt, an der Wand arbeitet man mit Zuschnitten, die einzeln erhitzt und angedrückt werden
  • An der Wand wirkt die Schwerkraft, die warme Bahn rutscht und löst sich gern an der Oberkante, deshalb braucht sie mechanische Befestigung und eine Abschlussschiene
  • Pro Quadratmeter gibt es an der Wand mehr Nähte, Ecken und Durchdringungen, und jedes Detail kostet Zeit und Erfahrung
  • Der Handwerker arbeitet in unbequemer Haltung in der Grube oder auf dem Gerüst und sieht schlechter, ob das Bitumen in der Naht sauber ausgetreten ist
  • Auf der waagerechten Fläche steht Wasser und belastet vor allem die Nähte, an der Wand läuft es ab, sodass die richtige Richtung der Überlappungen und ein dichter oberer Abschluss entscheiden
  • Die Wandabdichtung muss gleich nach Fertigstellung vor Schäden beim Verfüllen geschützt werden, die waagerechte liegt meist unter Beton, Estrich oder weiteren Schichten

Wird ein Keller abgedichtet, braucht das Angebot also beide Positionen: die waagerechte Fläche unter oder auf der Bodenplatte und die senkrechte Fläche rundum an den Wänden. Beim Flachdach ist der Großteil waagerecht, die senkrechte Fläche ist nur der Streifen an Attika und Wänden. Genau dort entscheidet sich aber meistens, ob das Dach dicht bleibt. Messen Sie die senkrechte Fläche über die ganze abgewickelte Höhe, mit Anschluss an die waagerechte Fläche und oberem Abschluss, nicht nur bis Oberkante Gelände.

Was den Aufwand erhöht oder senkt

Der Aufwand hängt nicht nur von den Quadratmetern ab. Entscheidend sind vor allem:

  • Wandhöhe, denn höhere Wände brauchen Stöße oder Befestigung und werden vom Gerüst aus bearbeitet
  • Zahl der Ecken, Vorsprünge, Pfeiler und Durchdringungen, eine lange glatte Wand ist viel einfacher als ein verwinkelter Grundriss
  • Zustand des Untergrunds, altes Bruchstein- oder Ziegelmauerwerk im Altbau muss meist erst verputzt oder gespachtelt werden
  • Entfernen alter Abdichtung, Anstrichreste und Erde bei der Sanierung
  • Zugang, eine schmale Grube am Nachbarzaun oder eine Attika ohne Gerüst bremsen deutlich
  • Brennbare Bauteile und Fenster in der Nähe, die geschützt oder mit anderer Technik gelöst werden müssen
  • Wetter, bei Nässe und Kälte wird unterbrochen

Im Altbau nimmt oft das Freilegen, Reinigen und Egalisieren der Wand die meiste Zeit in Anspruch, das Schweißen geht danach schneller. Beim Neubau mit glatter Beton- oder Steinwand ist es umgekehrt.

Schnittstellen zu anderen Gewerken

Die Wandabdichtung liegt mitten in einer Kette von Arbeiten. Ihre Qualität hängt davon ab, wie gut sich die Beteiligten abstimmen:

  • Mit Maurer und Betonbauer: ebener Untergrund, gerundete Kanten, Hohlkehle in der Ecke und ausreichend ausgetrockneter Beton
  • Mit Installateur und Elektrofachkraft: alle Durchführungen vorher setzen, am besten mit Dichtmanschette oder Flansch, an den die Bahn angeschlossen werden kann
  • Mit dem Betrieb für die Perimeterdämmung: Der Kleber für die Dämmplatten muss bitumenverträglich sein, lösemittelhaltige Kleber greifen Bitumen an
  • Mit dem Erdbauer: Verfüllen erst nach der Abnahme, lagenweise und ohne Steine direkt an der Wand
  • Auf dem Dach mit dem Klempner: Die Attikaabdeckung muss den oberen Abschluss so überdecken, dass kein Wasser hinter die Bahn läuft

Im Mehrfamilienhaus mit Eigentumswohnungen entscheidet die Eigentümergemeinschaft (WEG) über Arbeiten an Keller oder Dach, die Hausverwaltung koordiniert sie. Eine reine Instandsetzung der Kellerabdichtung ist meist verfahrensfrei. Gehört sie zu einem größeren Umbau, fragen Sie beim Bauamt nach, was nach der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes nötig ist.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Fehler in der Wandabdichtung sind tückisch, weil sie nach dem Verfüllen niemand mehr sieht. Sie zeigen sich erst als feuchte Flecken, Salzausblühungen oder Schimmel im Keller, manchmal nach Jahren.

  • Untergrund ohne Voranstrich oder staubig: Die Bahn haftet nur oberflächlich und löst sich mit der Zeit
  • Zu wenig erhitzt: Die Bahn klebt nur punktuell, dahinter entstehen Kanäle für Wasser
  • Überhitzt: Die Trägereinlage verbrennt, das Bitumen läuft ab und die Bahn verliert an dieser Stelle ihre Festigkeit
  • Fehlender mechanischer Abschluss oben: Die Bahn löst sich, klappt um und Wasser läuft dahinter
  • Oberkante unter Gelände: Wasser vom Sockel läuft hinter die Abdichtung, sie sollte in der Regel über Gelände enden
  • Scharfe Ecke ohne Hohlkehle: Die Bahn liegt nicht an und reißt bei Setzungen
  • Zu kurze oder falsch gerichtete Überlappungen: Wasser dringt in die Naht
  • Durchführungen nur mit Dichtstoff umspritzt: Der Dichtstoff härtet aus und löst sich
  • Verfüllung mit Bauschutt und Steinen direkt auf die Bahn ohne Schutzschicht
  • Eine Lage, wo drückendes Wasser ansteht

Der Schutz der fertigen Abdichtung ist ein eigener, aber unverzichtbarer Schritt. Unter Erdreich kommt meist eine Noppenbahn mit den Noppen zum Erdreich, Perimeterdämmplatten oder eine andere Schutzlage. Verfüllt wird lagenweise und vorsichtig verdichtet, damit die Abdichtung weder verrutscht noch durchstoßen wird.

Anleitung für Heimwerker: Untergrund vor dem Aufflämmen vorbereiten

Das Schweißen an der Wand selbst überlassen Sie besser dem Abdichter. Arbeiten mit dem Brenner in der Grube oder auf dem Gerüst sind riskant, und Fehler sieht man kaum. Bei der Vorbereitung können Sie aber viel beitragen und sicherstellen, dass die Abdichtung einen guten Halt hat. Tiefe Baugruben graben Sie nicht selbst, dafür braucht es einen Betrieb mit Verbau.

  1. Erdreich an der Wand nur so tief abtragen, wie es sicher ist, tiefere Gruben dem Fachbetrieb überlassen.
  2. Wand mit der Drahtbürste von Erde, alten Anstrichen und losen Teilen befreien und trocknen lassen.
  3. Mörtelgrate abschlagen und scharfe Kanten brechen.
  4. Größere Löcher und Fugen mit Reparaturmörtel schließen und nach Herstellerangabe aushärten lassen.
  5. Staub von der Wand und vom waagerechten Fundamentrand abkehren oder absaugen.
  6. Bitumen-Voranstrich mit Pinsel oder Rolle dünn und gleichmäßig auftragen, nur nach Absprache mit dem Abdichter über das Produkt.
  7. Voranstrich laut technischem Merkblatt trocknen lassen und vor Regen und Staub schützen.
  8. Styropor, Holz und anderes brennbares Material aus dem Arbeitsbereich entfernen.

Abnahme der fertigen Arbeit

Nehmen Sie die Abdichtung ab, bevor sie verdeckt wird. Gehen Sie die Wand auf ganzer Länge ab und prüfen Sie die Nahtränder vorsichtig mit einem stumpfen Spachtel, sie dürfen sich nicht anheben lassen. Achten Sie auf Folgendes:

  • Bahn vollflächig verschweißt, ohne Blasen, Falten und abstehende Ränder
  • An den seitlichen Nähten ein durchgehender Bitumenwulst sichtbar
  • Überlappungen ausreichend breit und so gelegt, dass Wasser darüber abläuft, nicht hinein
  • Hohlkehle in der Ecke vorhanden, Bahn liegt dort ohne Hohlraum an
  • Ecken und Durchführungen mit Zuschnitten verstärkt und dicht angeschlossen
  • Unterer Anschluss an die waagerechte Abdichtung durchgehend verschweißt
  • Oberkante mit Schiene abgeschlossen, verdübelt und mit Dichtstoff geschlossen
  • Abdichtung endet über dem künftigen Gelände oder unter der Attikaabdeckung
  • Keine verbrannten Stellen und keine mechanischen Schäden an der Bahn
  • Fotos der ganzen Fläche und der Details sowie Angaben zur verwendeten Bahn liegen vor

Häufige Fragen

Das ist keine gute Idee. Feuchte aus dem Untergrund wird beim Erhitzen zu Dampf, unter der Bahn bilden sich Blasen und sie verbindet sich nicht mit der Wand. Der Untergrund muss trocken sein, der Beton ausreichend ausgetrocknet nach den Angaben der Hersteller von Bahn und Voranstrich.

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