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| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Dämmungen | ||||
| PU-Spritzdämmung - offenzellig (30-35 cm) | m² | 33,60 € | - | |
| PU-Spritzdämmung - geschlossenzellig | m² | - | ||
| PU-Spritzdämmung - offenzellig (20-25 cm) | m² | - | ||
Wann genau 30 bis 35 cm sinnvoll sind
Offenzelliger Schaum hat nach Herstellerangaben meist eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 0,036 bis 0,040 W/(m·K). Er dämmt also ungefähr so gut wie eine gute Mineralwolle. Eine Schicht von 30 bis 35 cm ergibt einen Wärmedurchlasswiderstand von grob 8 bis 9 m²·K/W. Das ist ein Wert, den Planer üblicherweise für Dächer von Effizienzhäusern und sehr sparsamen Neubauten ansetzen.
Typische Einsatzfälle für diese Dicke:
- Sie bauen den Dachboden zu Wohnraum aus und möchten das Dach auf Neubauniveau dämmen
- Ein Neubau ist so geplant, dass das Dach einen niedrigen U-Wert erreichen muss
- Die oberste Geschossdecke unter einem kalten Spitzboden wird von oben gespritzt, und über ihr gibt es keine Platzgrenze
- Ein zweilagiger Aufbau aus Mineralwolle (Zwischen- und Untersparrendämmung) soll durch eine durchgehende Schicht ohne Stöße ersetzt werden
Warum reichen die üblichen 20 cm nicht? In einem gut gedämmten Haus wird das Dach zur Stelle, an der viel Wärme verloren geht, denn warme Luft steigt nach oben. Jede weitere Dämmdicke merken Sie im Dachzimmer auch im Sommer, weil eine dickere Schicht das Aufheizen durch die heiße Dacheindeckung länger bremst. Wenn Sie ein bestehendes Dach sanieren, stellt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) Mindestanforderungen an den Wärmeschutz. Welche Werte für Ihr Dach gelten und ob eine Förderung über KfW oder BAFA in Frage kommt, klären Sie am besten mit einem Energieberater, bevor Sie den Auftrag vergeben. Eine dicke Schicht stellt aber auch höhere Ansprüche an Konstruktion, Feuchteschutz und Spritztechnik. Davon handelt der Rest des Artikels.
Vergleich mit den anderen Spritzschaum-Varianten
In der Preisliste finden Sie neben dieser Variante zwei weitere Positionen mit eigenen Seiten. Ein kurzer Vergleich hilft bei der Wahl:
- Offenzellig 20 bis 25 cm: passt meist ohne Aufdopplung in die Höhe üblicher Sparren. Gespritzt wird in der Regel in ein bis zwei Lagen, und es fällt weniger Verschnitt an. Gut geeignet, wenn ein Standard-Wärmeschutz reicht oder das Dach nicht dicker werden kann.
- Offenzellig 30 bis 35 cm (diese Variante): ist fast immer höher als die Sparren, deshalb werden die Sparren aufgedoppelt oder es wird eine Unterkonstruktion vorbereitet. Gespritzt wird in mehreren Lagen mit Abkühlpausen, und es entsteht mehr Verschnitt. Die Arbeit dauert länger, und die Feuchtebewertung der Konstruktion wird wichtiger.
- Geschlossenzellig: Schaum mit höherer Dichte und geringerer Wärmeleitfähigkeit. Er ist für Dampf und Wasser nahezu dicht und versteift das Bauteil etwas. Er wird in dünnen Lagen gespritzt und kommt eher bei Kellern, Fundamenten, Stahlhallen, Blechdächern oder engen Stellen zum Einsatz. In 30 bis 35 cm Dicke in einem Holzdach wird er normalerweise nicht verwendet, weil er das Holz von beiden Seiten einschließen würde und unnötig aufwendig wäre.
In der Praxis kommt es oft vor, dass jemand die dicke Schicht bestellt, obwohl bei seiner Sparrenhöhe und seinem Zielwert 25 cm genügt hätten. Genauso häufig ist das Gegenteil: Ins Dachgeschoss, das als Schlafzimmer dienen soll, kommt eine dünne Schicht, und im Sommer ist es dort heiß. Stützen Sie die Entscheidung deshalb auf eine Wärmeschutzberechnung oder zumindest auf ein Gespräch mit dem Planer oder Energieberater.
Vorbereitung: was vor dem Eintreffen der Kolonne fertig sein muss
Eine dicke Schaumschicht verdeckt Sparren, Leitungen und Durchdringungen. Alles, was vergessen wird, muss später herausgeschnitten werden. Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich deshalb.
Dacheindeckung und Unterdeckbahn
Das Dach muss dicht sein. Undichte Stellen, kaputte Ziegel oder fehlende Verblechungen repariert der Dachdecker vor dem Spritzen. Der Schaum würde eindringendes Wasser lange festhalten, und Sie würden den Schaden erst nach Jahren bemerken. Unter der Eindeckung sollte eine diffusionsoffene Unterdeck- oder Unterspannbahn liegen oder ein anderer Aufbau, den der Schaumhersteller freigibt. Auf alte Bitumenbahnen über einer Holzschalung darf offenzelliger Schaum ohne Bewertung nicht gespritzt werden. Darunter würde sich Feuchtigkeit sammeln, und die Schalung würde nass.
Sparren und Aufdopplung
Sparren in Einfamilienhäusern sind meist etwa 14 bis 20 cm hoch, im Altbau oft noch weniger. Damit sich 30 bis 35 cm gleichmäßig spritzen lassen und später die Unterkonstruktion für den Trockenbau befestigt werden kann, werden die Sparren aufgedoppelt. An der Unterkante schraubt der Zimmerer Kanthölzer oder hochkant gestellte Bohlen an, alternativ setzt er Abstandshalter mit Latten. Das muss vor dem Spritztermin erledigt sein. Das Holz sollte trocken sein, laut Schaumherstellern meist mit einer Holzfeuchte bis etwa 18 bis 20 %.
Elektrik, Schornstein und Durchdringungen
Alle Leitungen in der Dachebene werden vorher in Leerrohren verlegt und die Dosen so gesetzt, dass sie nach dem Spritzen erreichbar bleiben. Das erledigt eine Elektrofachkraft, nicht die Schaumkolonne. Direkt an den Schornstein darf kein Schaum gespritzt werden. Üblich ist ein Abstand nach Vorgabe des Schornsteinherstellers und des Schornsteinfegers, und der Zwischenraum wird mit nicht brennbarer Mineralwolle gefüllt. Lüftungsrohre der Abwasserleitung, Durchführungen der Lüftungsanlage und Dachfenster sollten eingebaut und eingedichtet sein.
Genehmigung und Mehrfamilienhaus
Die Innendämmung selbst verändert das Gebäude von außen nicht. Sie ist aber oft Teil eines Dachausbaus zu Wohnraum oder einer Dachsanierung, und dafür kann je nach Landesbauordnung eine Genehmigung oder Anzeige nötig sein. Fragen Sie vorher beim Bauamt nach, was Ihr konkretes Vorhaben braucht. In einer Eigentumswohnung gehören Dach und oberste Decke in der Regel zum Gemeinschaftseigentum. Dann sprechen Sie mit der Hausverwaltung, und die Eigentümergemeinschaft (WEG) muss zustimmen.
So läuft das Spritzen einer dicken Schicht ab
Die Kolonne kommt mit einem Transporter, in dem die Zweikomponentenmaschine, beheizte Schläuche und die Fässer mit den Komponenten stehen. Auf der Baustelle arbeiten meist zwei bis drei Leute: der Spritzer, ein Helfer am Schlauch und jemand, der schneidet und aufräumt.
- Fenster, Böden, Treppe und alles, was sauber bleiben soll, abdecken. Der Schaum wird zerstäubt, und der feine Sprühnebel fliegt mehrere Meter weit.
- Temperatur und Feuchte von Untergrund und Luft prüfen. Komponenten und Untergrund müssen im Temperaturbereich liegen, den der Hersteller angibt. Im Winter wird das Dachgeschoss oft vorgeheizt.
- Erste Lage direkt an der Unterdeckbahn oder Schalung spritzen. Sie verschließt Stöße, Ränder und die Ecken an der Fußpfette.
- Abkühlpause einlegen. Beim Aushärten entsteht Wärme, und bei einer zu dicken Lage kann der Schaum innen überhitzen, reißen oder braun werden. Die Hersteller begrenzen deshalb die Lagendicke, bei offenzelligem Schaum meist auf etwa 15 bis 20 cm.
- Weitere Lagen bis zur Solldicke spritzen, mit einer kleinen Reserve über die Unterkante der aufgedoppelten Sparren.
- Überstand abschneiden. Das geschieht mit einer langen Säge oder einem speziellen Schaumschneider bündig zu den Sparren, damit die Unterkonstruktion plan aufliegt.
- Dicke mit einer Einstechsonde prüfen, Fehlstellen nachspritzen und den Verschnitt einsammeln.
Bei 30 bis 35 cm fällt deutlich mehr Verschnitt an als bei der dünneren Variante. Ebenso wichtig ist, dass der Spritzer die aufgedoppelten Sparren als klare Bezugsebene hat. Ohne sie lässt sich die Dicke kaum gleichmäßig halten.
Wie lange es dauert
Ein übliches Dachgeschoss eines Einfamilienhauses ist mit der dünneren Schicht oft an einem Tag erledigt. Bei der dicken Schicht sollten Sie mehr Zeit einplanen, manchmal zwei Tage, weil es mehr Lagen und Pausen gibt. Nach wenigen Minuten ist der Schaum meist griffest, schneiden lässt er sich in der Regel nach etwa einer Stunde. Vollständig ausgehärtet ist er nach ungefähr 24 Stunden. Während des Spritzens und je nach Hersteller noch einige Stunden bis etwa einen Tag danach sollte sich niemand ohne Schutzausrüstung im Haus aufhalten, und die Räume müssen gelüftet werden.
Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert
Bei einer dicken Schicht wirken sich die Unterschiede zwischen einem einfachen und einem verwinkelten Dach stärker aus, und damit auch auf Aufwand und Preis.
Leichter wird es durch:
- Ein einfaches Satteldach mit geraden Sparren und gleichmäßigen Abständen
- Sparren, die genau auf die Solldicke aufgedoppelt sind und dem Spritzer als Maß dienen
- Ein leeres Dachgeschoss ohne Möbel, Material und alte Dämmung
- Kurze Wege für die Schläuche vom Transporter
- Trockenes Holz und passende Temperaturen, bei denen nicht geheizt werden muss
Schwerer wird es durch:
- Ein gegliedertes Dach mit Gauben, Kehlen, Graten und vielen Dachfenstern
- Viele Durchdringungen und Dosen, die umspritzt und geschützt werden müssen
- Alte Dämmung, die zuerst ausgebaut und entsorgt werden muss
- Krumme oder verdrehte Sparren, an denen mehr geschnitten werden muss
- Hohe, steile Dachräume, in denen vom Gerüst oder einer fahrbaren Arbeitsbühne gearbeitet wird
- Winter, wenn Raum und Komponenten länger vorgewärmt werden müssen
Feuchte, Dampfbremse und der Anschluss an den Trockenbau
Offenzelliger Schaum lässt Wasserdampf durch, man nennt ihn deshalb diffusionsoffen. Das ist ein Vorteil, weil Feuchtigkeit im Holz langsam austrocknen kann. Bei 30 bis 35 cm kommt es aber darauf an, wo im Aufbau sich Dampf niederschlägt. Im Winter wandert warme, feuchte Raumluft nach außen und kann an der kalten Unterdeckbahn kondensieren.
Die Hersteller sehen das unterschiedlich. Manche verlangen bei passendem Aufbau keine Dampfbremse, andere empfehlen sie, vor allem bei dicken Schichten und in feuchten Räumen wie Bädern. Verlässlich ist eine Feuchteschutzbewertung des Aufbaus nach DIN 4108 oder eine Feuchtesimulation durch Planer oder Energieberater. Daraus ergibt sich, ob und welche Dampfbremse nötig ist. Wird eine eingebaut, kommt sie auf den abgeschnittenen Schaum unter die Unterkonstruktion des Trockenbaus, und alle Stöße und Anschlüsse an das Mauerwerk werden luftdicht verklebt.
Die Belüftung unter der Eindeckung darf nicht zugespritzt werden. Weder an der Traufe noch am First darf Schaum den Lüftungsspalt verschließen, sonst kann Feuchtigkeit unter den Ziegeln nicht entweichen. Bei einem Dach mit Schalung und Bahn liegt die Lüftungsebene oberhalb, bei einem Dach nur mit Bahn auf den Sparren wird darauf geachtet, dass der Schaum die Bahn nicht zwischen die Konterlatten drückt.
Der Trockenbauer kann meist am nächsten Tag anfangen, wenn der Schaum ausgehärtet und geprüft ist. Er befestigt die Unterkonstruktion an den aufgedoppelten Sparren, nicht am Schaum. Die Leitungen bleiben in Leerrohren, und die Dosen sollten markiert sein, damit sie beim Beplanken nicht verschwinden.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Zu dicke einzelne Lage: Der Schaum überhitzt innen und reißt. Das zeigt sich durch Geruch oder Hohlräume, die beim Abschneiden nicht sichtbar sind.
- Spritzen auf feuchtes Holz: Der Schaum haftet schlecht, an den Sparrenflanken entstehen Fugen. Das Holz trocknet unter dem Schaum nur langsam und kann schimmeln.
- Ungleichmäßige Dicke: In den Ecken an der Fußpfette und um Dachfenster ist oft zu wenig Schaum. Im Winter entstehen dort kalte Stellen und dunkle Flecken auf der Gipskartonplatte.
- Ablösen von den Sparren: Der Schaum schrumpft beim Aushärten leicht, und bei schlechtem Untergrund bildet sich ein Spalt entlang des Sparrens. Eine Wärmebildkamera zeigt ihn als kalten Streifen.
- Schaum auf ungeeigneter Bahn oder Bitumenpappe: Kondensat und nasse Schalung, die erst bei einer Dachreparatur auffallen.
- Zugespritzte Dosen und Leuchtenauslässe: Die Elektrofachkraft muss später Schaum herausschneiden, und die Dämmung verliert ihren Zusammenhang.
- Schaum dicht am Schornstein: ein Brandrisiko und ein ernster Mangel bei der Feuerstättenschau.
- Zugespritzter Lüftungsspalt an der Traufe: Feuchte unter der Eindeckung, Reif und im schlimmeren Fall geschädigte Latten.
- Zu tief abgeschnitten: Statt 30 cm bleiben in einzelnen Feldern einige Zentimeter weniger übrig, was nur eine Messung zeigt.
Anleitung für Heimwerker: Dachgeschoss für das Spritzen vorbereiten
Das Spritzen selbst ist keine Arbeit für Laien. Es braucht eine Spezialmaschine, Atemschutz und Erfahrung mit der chemischen Reaktion. Die Vorbereitung können Sie aber selbst übernehmen und der Kolonne Zeit sparen. Elektroarbeiten überlassen Sie der Elektrofachkraft, und unter einem steilen Dach achten Sie auf einen sicheren Stand.
- Dachgeschoss vollständig räumen, auch eingelagerte Dinge und Materialreste.
- Alte Dämmung ausbauen und in geschlossenen Säcken hinaustragen. Dabei Atemschutzmaske, Schutzbrille und Handschuhe tragen. Bei Verdacht auf Asbest nichts anfassen und das Material von einem Fachbetrieb mit Sachkunde nach TRGS 519 beurteilen lassen.
- Staub von Sparren, Pfetten und Schalung abkehren und absaugen.
- Dach bei oder nach Regen von innen kontrollieren und jede undichte Stelle markieren.
- Holzfeuchte mit einem Feuchtemessgerät an mehreren Sparren messen und die Werte notieren.
- Prüfen, ob die Aufdopplungen fest sitzen und in einer Ebene fluchten.
- Alle Leitungen, Dosen und Durchdringungen fotografieren, bevor sie unter dem Schaum verschwinden.
- Zufahrt für Transporter und Schläuche freihalten und den Stromanschluss nach Vorgabe der Kolonne klären.
- Planen, wo Bewohner, Kinder und Haustiere während des Spritzens und etwa einen Tag danach bleiben.
Prüfung und Abnahme der fertigen Dämmung
Nehmen Sie den Schaum ab, bevor Dampfbremse und Trockenbau kommen, solange noch alles sichtbar ist. Bitten Sie den Spritzer, die Dicke in Ihrem Beisein an mehreren Stellen mit der Sonde zu messen, vor allem in Ecken, an der Fußpfette und um Dachfenster. Findet die Abnahme im Winter statt, lohnt sich zusätzlich eine Thermografie, die kalte Streifen aufdeckt. Bei einem Neubau mit Anforderungen an die Luftdichtheit folgt nach der Dampfbremse ein Blower-Door-Test.
- Die Schaumdicke entspricht den vereinbarten 30 bis 35 cm, auch in Ecken und an Durchdringungen
- Der Schaum ist durchgehend, ohne Risse, Hohlräume und braune, überhitzte Stellen
- Entlang der Sparren und am Mauerwerk gibt es keine Spalten
- Die Oberfläche ist bündig zu den aufgedoppelten Sparren abgeschnitten
- Die Lüftungsspalte an Traufe und First sind frei
- Am Schornstein ist der Abstand eingehalten und mit nicht brennbarem Material gefüllt
- Elektrodosen und Durchdringungen sind zugänglich und markiert
- Fenster, Böden und Treppe sind frei von Sprühnebel
- Der Verschnitt ist abgefahren oder es ist geklärt, wer ihn entsorgt
- Sie haben das technische Datenblatt des Schaums sowie Angaben zu Dicke und Fläche, die im Abnahmeprotokoll stehen
Häufige Fragen
Fast immer ja, weil übliche Sparren niedriger sind. Ohne Aufdopplung würde der Schaum ungleichmäßig unter den Sparren hängen, und es gäbe nichts, woran die Unterkonstruktion des Trockenbaus befestigt werden kann. Alternativ plant der Zimmerer oder Planer eine eigene Unterkonstruktion auf Abstandshaltern.
Das hängt vom Dachaufbau, von der Bahn unter der Eindeckung und von der Raumfeuchte ab. Bei dicken Schichten empfehlen viele Planer eine Dampfbremse. Verlässlich beantwortet das eine Feuchteschutzbewertung des Aufbaus, keine pauschale Aussage des Verkäufers.
Meist wird empfohlen, während des Spritzens und etwa einen Tag danach nicht im Haus zu bleiben, bis der Schaum ausgehärtet und gut gelüftet ist. Die genaue Zeit steht im technischen Datenblatt des jeweiligen Schaums, lassen Sie es sich vorher geben.
Offenzelliger Schaum ist weich und lässt sich mit Messer oder Säge herausschneiden, eine örtliche Reparatur ist also möglich. Bei 30 bis 35 cm ist das aber mühsamer, und die Stelle muss danach nachgespritzt oder ausgestopft werden. Deshalb wird das Dach vor dem Spritzen in Ordnung gebracht.
Wenn das Dachgeschoss bewohnt wird und das Haus auch sonst gut gedämmt ist, senkt die dickere Schicht die Verluste über das Dach und verbessert den Sommerkomfort. Sind Wände und Fenster schwach, bringt es oft mehr, zuerst dort anzusetzen. Am sichersten entscheiden Sie anhand einer Berechnung für Ihr Haus.
Richtig gespritzter und ausgehärteter Schaum riecht nach einigen Tagen nicht mehr und sackt nicht wie lose verlegte Fasern. Dauerhafter Geruch deutet auf einen Verarbeitungsfehler hin, etwa ein falsches Mischungsverhältnis oder Überhitzung durch eine zu dicke Lage. Dann sollten Sie den ausführenden Betrieb verständigen.
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