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Einbau und Montage der Holztreppenstufen mit Setzstufe

Beim Einbau von Holztreppenstufen klebt und verankert der Tischler Trittstufen aus Holz auf eine fertige Beton- oder Stahltreppe. Bei der Variante mit Setzstufe kommen zusätzlich senkrechte Bretter zwischen die Stufen, sodass jede Stufe vorn und oben mit Holz verkleidet ist. Das macht man im Neubau, wenn die Treppe noch im Rohbeton dasteh

Aktualisiert 09/2026·5 Min. Lesezeit·4 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
77,90 €/ Stk.
Richtwert-Spanne
62,30 € - 101,30 €
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Tischler- und Schreinerarbeiten4 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Treppen und Geländer
Montage Treppenstufen mit SetzstufeStk.-
Montage TreppenstufenStk.77,90 €-
Treppenstufen schleifen + 3× lackierenStk.-
Montage Holzhandlauf am Geländerlfm23,02 €-
Summe Arbeit
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So läuft die Montage ab

Mit und ohne Setzstufe ist der Ablauf ähnlich. Die Setzstufe bringt einen zusätzlichen Arbeitsschritt und mehr Passarbeit mit sich.

  1. Jede Stufe einzeln aufmessen. Betontreppen haben fast nie gleiche Stufen und exakt rechte Winkel. Der Tischler misst deshalb an jeder Stufe Höhe, Tiefe, Ebenheit und die Feuchte des Untergrunds.
  2. Teile nach Maß fertigen oder anpassen. Er schneidet die Trittstufen nach der tatsächlichen Form der Treppe zu, nicht nach dem Plan. Die Setzstufen passt er in der Höhe so an, dass sie kleine Unterschiede im Beton ausgleichen.
  3. Untergrund vorbereiten. Staub und Fett müssen runter, danach kommt eine Grundierung. Größere Unebenheiten gleicht er mit Spachtelmasse aus oder schleift sie ab.
  4. Setzstufen und Trittstufen einsetzen. Die Teile werden mit einem elastischen Klebstoff für die Verbindung von Holz und Beton verklebt, meist auf Polyurethan- oder MS-Polymer-Basis. Je nach Untergrund kommt eine verdeckte mechanische Befestigung dazu. Nach dem Einsetzen prüft er jede Stufe mit der Wasserwaage und beschwert sie, bis der Kleber abgebunden hat.
  5. Details fertigstellen. Die Fuge zur Wand deckt eine Leiste oder ein elastischer Dichtstoff ab, kleine Fugen werden gekittet. Kommen die Stufen ohne fertige Oberfläche, folgt zum Schluss Lack oder Öl.

Bei einer Stahltreppe legt man zwischen Holz und Metall eine elastische Unterlage. So überträgt sich keine Vibration auf das Holz, und die Stufe klappert nicht.

Mit oder ohne Setzstufe: der Unterschied

Es gibt zwei ähnliche Leistungen: nur die Trittstufen montieren oder Trittstufen mit Setzstufen. Der Unterschied liegt darin, was am Ende sichtbar bleibt.

  • Nur Trittstufen: Holz kommt nur auf die waagerechte Fläche. Die Stirnseiten der Betonstufen brauchen eine andere Lösung, zum Beispiel Putz, Spachtel oder einen Anstrich. Diese Variante geht einfacher und schneller.
  • Trittstufen mit Setzstufe: Auch der senkrechte Teil bekommt eine Holzverkleidung, die Treppe wirkt wie aus einem Guss. Hier wird mehr gemessen und eingepasst, denn die Verbindung zwischen Tritt- und Setzstufe fällt sofort ins Auge und darf keine Fuge zeigen.

Warum entscheiden sich viele für die Setzstufe? Sie verdeckt unebene Betonkanten, schützt sie vor Schuhabrieb und Stößen und lässt sich leichter sauber halten. Familien mit kleinen Kindern schätzen außerdem, dass der Fuß nirgends hängen bleibt. Die Setzstufe kann aus demselben Holz sein wie die Trittstufe, aus einer kontrastierenden Holzart oder aus lackiertem MDF, das gut zu weißen Türen und Zargen passt.

Holzart, Stärke und Oberfläche

Für Treppen nimmt man Hartholz, meist Eiche, daneben Buche oder Esche. Eiche verträgt Abrieb gut und hat eine ausgeprägte Maserung. Buche ist etwas weicher und reagiert empfindlicher auf Feuchtigkeit.

  • Massive Stufen aus einem Stück oder aus verleimten Lamellen können Sie später mehrmals abschleifen und auffrischen lassen.
  • Mehrschichtige Stufen sind formstabiler und verziehen sich weniger. Sie eignen sich deshalb gut für breite Stufen.

Trittstufen sind in der Regel etwa 30 bis 40 mm stark, Setzstufen dünner. Eine dickere Trittstufe ist steifer und lässt sich öfter schleifen, sie macht aber auch jede Stufe höher. Für die Oberfläche gibt es Lack, der eine strapazierfähige Schicht bildet, Öl, das den natürlichen Charakter erhält, oder Hartwachsöl als Mittelweg. Denken Sie bei einer Treppe auch an die Rutschhemmung, entweder über einen passenden Lack oder über Rillen an der Vorderkante.

Was die Arbeit erleichtert und was sie aufwendiger macht

Am einfachsten ist eine gerade Treppe mit ebenem, trockenem Beton und ungefähr gleich großen Stufen. Mehr Zeit und damit mehr Aufwand kosten dagegen:

  • unebener oder beschädigter Beton, der ausgeglichen und an den Kanten repariert werden muss
  • das Entfernen alter Fliesen, PVC-Beläge oder vorhandener Holzstufen
  • gewendelte oder viertelgewendelte Treppen, bei denen jede Stufe eine andere Form hat
  • Setzstufen, gerundete Kanten und der Anschluss an ein vorhandenes Geländer
  • eingelassene LED-Beleuchtung oder Kantenschutzprofile aus Aluminium

Ein Detail, das oft untergeht: Die Holzverkleidung macht jede Stufe um die Stärke der Trittstufe höher. Die unterste Stufe am Boden und die oberste an der Geschossdecke fallen deshalb anders aus, wenn man das nicht schon beim Fußbodenaufbau einplant. Alle Stufen sollen gleich hoch sein. Das ist auch eine Grundforderung der DIN 18065, die die Maße von Treppen in Gebäuden regelt.

Eine neue Oberfläche auf einer bestehenden Treppe ist eine übliche Ausbauarbeit. Wollen Sie auch die Treppe selbst verändern, fragen Sie beim Bauamt nach, was die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes verlangt. Im Mehrfamilienhaus gehört das Treppenhaus zum Gemeinschaftseigentum. Klären Sie dort jede Änderung vorher mit der Hausverwaltung oder der Eigentümergemeinschaft (WEG).

Typische Fehler bei der Montage

Die meisten Probleme zeigen sich nicht sofort, sondern erst nach einigen Monaten oder nach der ersten Heizperiode.

  • Feuchter oder staubiger Untergrund. Der Kleber haftet nicht vollflächig, unter der Stufe entstehen Hohlräume, und die Stufe fängt an zu knarren.
  • Holz nicht akklimatisiert. Die Stufen sollten einige Tage in dem Raum liegen, in dem sie eingebaut werden. Die Luftfeuchte sollte dort ungefähr bei 40 bis 60 Prozent liegen. Montiert wird erst, wenn Putz und Estrich ausgetrocknet sind.
  • Harter oder Universalkleber. Holz arbeitet. Ist die Verbindung nicht elastisch, reißt sie oder löst sich.
  • Keine Fuge zur Wand. Holz dehnt sich bei Feuchtigkeit aus. Hat es keinen Platz, wölbt sich die Stufe oder reißt.
  • Ungenaues Aufmaß. Ein paar Millimeter Unterschied zwischen den Stufen spürt der Fuß sofort, und auf solchen Treppen stolpert man leicht.

So prüfen Sie die fertige Treppe

Gehen Sie bei der Abnahme die Treppe hinauf und hinunter, einmal langsam und einmal im normalen Tempo, und achten Sie darauf:

  • Keine Stufe knarrt, federt oder bewegt sich beim Auftreten
  • Alle Stufen sind gleich hoch, auch die erste und die letzte
  • Die Trittstufen stehen überall gleich weit über die Setzstufe vor
  • Die Trittstufen liegen waagerecht und die Kanten bilden eine Linie
  • Zwischen Tritt- und Setzstufe ist keine sichtbare Fuge
  • An den Wänden gibt es eine Fuge, die von einer Leiste oder Dichtstoff abgedeckt ist
  • Die Oberfläche ist gleichmäßig, ohne Läufer und ohne unbehandelte Stellen
  • Sie wissen, ab wann die Treppe voll belastbar ist und wie Sie die Oberfläche pflegen

Häufige Fragen

In den meisten Fällen ja. Der Beton muss fest, ohne größere Risse und ausreichend trocken sein. Alte Beläge kommen runter, der Untergrund wird ausgeglichen, und das Holz wird direkt darauf geklebt.

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