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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Erdaushub | ||||
| Maschinenaushub Streifenfundament (Breite ab 50 cm) | m³ | 28,80 € | - | |
| Handaushub (Boden Klasse 1-2) | m³ | 48,00 € | - | |
| Handaushub bis 1 m Tiefe (Boden Klasse 3) | m³ | 61,45 € | - | |
| Handaushub bis 1 m Tiefe (Boden Klasse 4) | m³ | 76,80 € | - | |
| Maschinenaushub Einzelfundament (Breite ab 80 cm) | m³ | 48,00 € | - | |
| Maschinenaushub der Baugrube | m³ | 23,05 € | - | |
| Maschinenaushub Graben für Versorgungsleitungen | lfm | 14,40 € | - | |
| Sohlenreinigung Streifenfundament von Hand bis 1 m | lfm | 23,05 € | - | |
| Sohlenreinigung Einzelfundament von Hand bis 1 m | m² | 24,95 € | - | |
| Reinigung der Fundamentsohle von Hand | m² | 9,60 € | - | |
| Handbohrung bis Ø 25 cm | Stk. | - | ||
| Handbohrung bis Ø 35 cm | Stk. | - | ||
Was der maschinelle Fundamentaushub umfasst
Gemeint ist das Ausheben von Gräben oder Gruben für Fundamente mit einer Maschine, meist einem Minibagger, einem Baggerlader oder einem Kettenbagger. Von Hand wird nur die Sohle nachgearbeitet, außerdem dort gegraben, wo die Maschine nicht hinkommt oder wo Leitungen liegen.
Streifenfundamente (Breite ab 50 cm)
Streifenfundamente sind durchgehende Gräben unter tragenden Wänden. Beim Einfamilienhaus bilden sie einen geschlossenen Umriss, dazu kommen einige Linien unter den tragenden Innenwänden. Die Breite legt der Tragwerksplaner nach Last und Tragfähigkeit des Bodens fest. Bei üblichen Häusern liegt sie meist bei etwa 50 bis 60 cm, bei schwerem Mauerwerk oder schwachem Untergrund auch darüber. Die Angabe „ab 50 cm“ bedeutet: Es wird mit einem passend breiten Löffel gearbeitet, schmalere Gräben fallen nicht unter diese Position.
Einzelfundamente (Breite ab 80 cm)
Einzelfundamente sind einzelne Gruben unter Stützen, etwa für ein Carport, eine überdachte Terrasse, ein Holzhaus auf Punktfundamenten, eine Stahlhalle oder größere Zaunpfosten. Sie haben meist einen quadratischen oder rechteckigen Grundriss und sind oft tiefer und kräftiger als Streifen, weil sie die Last eines einzelnen Punktes tragen. Der Bagger hebt viele kleine Gruben aus, muss nach jeder umsetzen und sich neu ausrichten. Pro Kubikmeter ist diese Arbeit daher in der Regel aufwendiger als ein durchgehender Streifen.
Wie die Kubikmeter ermittelt werden
Abgerechnet wird nach Kubikmetern ausgehobenem Boden. Das Volumen ergibt sich aus Länge mal Breite mal Tiefe. Bei Streifen werden alle Abschnitte addiert, bei Einzelfundamenten wird das Volumen einer Grube mit der Anzahl multipliziert. Klären Sie vorher, ob nach Planmaß oder nach tatsächlich ausgehobenem Volumen abgerechnet wird. In der Praxis wird der Graben oft etwas breiter, vor allem in rolligem Boden, und der Unterschied kann spürbar sein.
Achten Sie auch auf den Unterschied zwischen gewachsenem und aufgelockertem Boden. Ausgehobene Erde nimmt mehr Raum ein, bei Lehm und Ton oft deutlich mehr. Für den Abtransport sollten Sie daher mit einem größeren Volumen rechnen, als der Plan zeigt.
Was vor dem Eintreffen des Baggers bereit sein muss
Der Aushub ist Teil des Bauvorhabens. Er darf erst beginnen, wenn die Genehmigung vorliegt oder das Verfahren nach der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes abgeschlossen ist. Ob Sie eine Baugenehmigung brauchen oder ob ein vereinfachtes Verfahren reicht, klären Sie beim Bauamt. Bei Reihenhäusern, Doppelhaushälften oder einem Aushub dicht an der Grenze sollten Sie die Nachbarn und deren Fundamente früh mitdenken.
Vor Ankunft der Maschine sollte Folgendes erledigt sein:
- Ausführungsplanung mit Fundamentplan, Maßen, Tiefen und Höhenbezug
- Absteckung durch den Vermessungsingenieur, am besten mit einem Schnurgerüst außerhalb des Aushubbereichs, damit die Maschine die Markierungen nicht zerstört
- Leitungsauskunft bei den Netzbetreibern für Gas, Strom, Wasser, Abwasser und Telekommunikation, mit Markierung der Trassen im Gelände
- Abtrag des Mutterbodens, der seitlich gelagert und später für den Garten wiederverwendet wird; Mutterboden ist zu erhalten und gehört nicht unter den Bauschutt
- Zufahrt für Bagger und Lkw, ausreichend breit und tragfähig, ohne tief hängende Leitungen und Äste
- Lagerfläche für den Aushub oder ein vereinbarter Abtransport mit Annahmestelle
- Geräumtes Grundstück ohne Gehölz, Bauschutt und alte Bauteile, sofern deren Beseitigung nicht beauftragt ist
Die Leitungsauskunft wird gern unterschätzt, weil „da nie etwas war“. Gerade auf älteren Grundstücken oder nach einem Abriss tauchen aber oft Hausanschlüsse auf, von denen niemand wusste. Wird beim Graben eine Gasleitung beschädigt oder riechen Sie Gas, stoppen Sie sofort die Arbeit, stellen Sie die Maschine ab, verlassen Sie den Bereich und rufen Sie den Störungsdienst des Gasnetzbetreibers oder den Notruf 112. Ein beschädigtes Stromkabel überlassen Sie dem Netzbetreiber und einer Elektrofachkraft. Fassen Sie es niemals an.
So läuft der Aushub auf der Baustelle ab
Der Ablauf hängt von Maschine und Gelände ab, die Grundschritte sind aber ähnlich:
- Absteckung übernehmen, Schnurgerüst, Achsen und Höhenfestpunkt prüfen.
- Umriss des Aushubs im Gelände markieren, meist mit Sprühfarbe oder Kalk entlang gespannter Schnüre.
- Lage der Leitungen prüfen und in deren Nähe von Hand oder sehr vorsichtig graben.
- Maschine aufstellen und Löffel in passender Breite wählen; für die Sohle eignet sich ein Löffel ohne Zähne.
- Graben lagenweise ausheben und die Tiefe laufend mit Nivelliergerät oder Laser kontrollieren.
- Aushub dort lagern, wo er nicht stört, und mit ausreichend Abstand zur Grabenkante, oder direkt auf den Lkw laden.
- Die letzten Zentimeter vorsichtig abziehen und die Sohle von Hand säubern, damit kein aufgelockerter Boden zurückbleibt.
- Bei Einzelfundamenten die Lage jeder Grube zu den Achsen und die Abstände untereinander kontrollieren.
- Maße, Tiefen und Gründungssohle prüfen und den Aushub an Bauleitung oder Tragwerksplaner zur Abnahme übergeben.
Die Gründungssohle ist der Boden des Aushubs, also die Stelle, an der das Fundament auf gewachsenem Boden aufliegt. Sie muss fest, eben und ungestört sein. Zeigt sich dort ein anderer Boden als geplant, etwa Auffüllung, weicher Ton oder eine Quelle, muss das vor dem Betonieren mit dem Tragwerksplaner geklärt werden.
Boden, Maschine und Tiefe: Entscheidungen mit Folgen
Die Bodenart
Bindige Böden wie Lehm und Ton lassen sich gut ausheben, die Wände schmaler Gräben halten meist länger. Sie reagieren aber empfindlich auf Wasser: Nach Regen weicht die Sohle auf und verliert Tragfähigkeit. Sand und Kies sind leicht zu graben, die Wände rutschen jedoch nach, der Graben wird breiter und das Volumen wächst. Fels oder große Steine erfordern unter Umständen einen Hydraulikmeißel, was die Arbeit stark verlangsamt. Auffüllungen, alte Keller und Fundamentreste sind Überraschungen, die vorher niemand sieht.
Liegt ein Baugrundgutachten vor, geben Sie es dem ausführenden Betrieb vorab. Das erspart Diskussionen auf der Baustelle.
Maschine und Löffel
Beim Einfamilienhaus kommen meist Minibagger oder Baggerlader zum Einsatz. Ein Minibagger passt auch auf enge Grundstücke und schont die Umgebung, ist bei großen Mengen oder hartem Boden aber langsamer. Ein größerer Bagger arbeitet schneller und tiefer, braucht jedoch Platz und eine tragfähige Zufahrt. Die Löffelbreite sollte zur Fundamentbreite passen. Wer einen Streifen mit zu breitem Löffel aushebt, bewegt unnötig viel Erde und braucht später unnötig viel Beton.
Die Gründungstiefe
Die Fundamentsohle muss frostfrei liegen, damit gefrierendes Wasser im Boden die Fundamente nicht anhebt. In Deutschland sind das meist etwa 80 cm unter fertigem Gelände, in rauen Lagen und Mittelgebirgen auch mehr. Die genaue Tiefe gibt immer die Planung vor. Liegt die tragfähige Schicht tiefer, wird bis zu ihr gegraben. Am Hang werden die Streifen oft abgetreppt, damit nicht auf ganzer Länge unnötig tief ausgehoben wird.
Was die Arbeit erleichtert und was sie verteuert
Bei gleicher Kubikmeterzahl kann der Aushub ein schneller Tagesjob oder eine mehrtägige Aufgabe sein. Leichter wird es, wenn:
- Das Grundstück eben und trocken ist und die Maschine ungehindert hinkommt
- Der Boden bindig ist, ohne Steine und Wurzeln
- Genug Platz für den Aushub vorhanden ist
- Es sich um durchgehende Streifen ohne häufiges Umsetzen handelt
- Die Leitungen genau bekannt sind und außerhalb des Aushubs liegen
Aufwendiger wird es dagegen, wenn:
- Die Zufahrt eng ist, über das Nachbargrundstück führt oder durch einen Garten, der geschont werden soll
- Fels, Beton, alte Fundamente oder Baumstümpfe im Weg sind
- Grundwasser im Graben steht und abgepumpt werden muss
- Leitungen den Aushub kreuzen und Teile von Hand gegraben werden müssen
- Der Aushub tief ist und Wände durch Verbau oder Böschung gesichert werden müssen
- Die Menge klein ist, etwa wenige Einzelfundamente, die Maschine aber trotzdem anrücken muss
- Kein Lagerplatz da ist und alles sofort abgefahren werden muss
Abtransport, Entsorgung, Handarbeit an der Sohle, Wasserhaltung oder Felsarbeiten sind meist eigene Positionen. Manche Annahmestellen verlangen außerdem eine Bodenanalyse. Fragen Sie nach, was im Aushub enthalten ist und was gesondert berechnet wird.
Abstimmung mit den anderen Gewerken
Der Fundamentaushub ist das erste Glied einer Kette. Davor kommen Vermessung und Leitungsauskunft, danach Bewehrung und Betonage. Je besser alles abgestimmt ist, desto kürzer bleibt der Graben offen.
- Vermesser: sollte erreichbar sein, falls das Schnurgerüst beschädigt wird oder Zweifel an der Lage entstehen
- Elektrofachkraft: verlegt den Fundamenterder nach DIN 18014 vor dem Betonieren und dokumentiert ihn, damit er später geprüft werden kann
- Hausanschlüsse und Durchführungen: Leerrohre für Wasser, Abwasser, Strom und gegebenenfalls Gas werden vorher eingeplant, nachträgliches Bohren im Fundament ist unnötige Arbeit
- Tragwerksplaner oder Bauleitung: nimmt die Gründungssohle vor dem Betonieren ab
- Betonwerk und Pumpe: so bestellen, dass möglichst bald nach dem Aushub betoniert wird
Häufig sieht man, dass der Aushub fertig ist, der Beton aber erst eine Woche später kommt. In der Zwischenzeit regnet es, Wände brechen ein, die Sohle weicht auf. Dann muss gereinigt und manchmal nachgegraben werden.
Typische Fehler und ihre Folgen
- Ungenaue Absteckung oder verschobenes Schnurgerüst: Das Haus steht falsch auf dem Grundstück, Wände sind nicht rechtwinklig oder Grenzabstände stimmen nicht. Nach dem Betonieren ist das kaum zu korrigieren.
- Zu tief gegraben und mit Erde verfüllt: Lockerer Boden setzt sich unter Last, das Fundament sackt nach. Zu tief ausgehobene Stellen werden mit Beton aufgefüllt, nicht mit Erde.
- Mit Zahnlöffel bis zur Sohle gegraben: Die Sohle bleibt aufgerissen und uneben. Die letzte Lage gehört mit glattem Löffel abgezogen und von Hand gesäubert.
- Zu geringe Tiefe: Ein Fundament in der Frostzone kann im Winter angehoben werden, Risse im Mauerwerk zeigen sich oft erst nach Jahren.
- Aushub direkt an der Kante: Das Gewicht drückt auf die Grabenwände, sie brechen ein und gefährden Menschen im Graben.
- Zu lange offener Aushub: Regen, Frost oder Austrocknung schädigen die Gründungssohle. Aufgeweichter Boden muss vor dem Betonieren raus.
- Abweichender Boden ignoriert: Wird trotz Auffüllung oder weicher Schicht ohne Rücksprache betoniert, kann sich das Fundament ungleichmäßig setzen.
- Nachbarfundamente unterhöhlt: Wer dicht an einem Bestandsgebäude tiefer gräbt als dessen Fundament, riskiert Schäden. Das muss der Tragwerksplaner vorher beurteilen.
Bei tieferen Gräben gilt: Niemand arbeitet unter ungesicherten Wänden. Wann eine Böschung oder ein Verbau nötig ist, regelt DIN 4124. Über Nacht offene Gräben werden abgesperrt, damit weder Kinder noch Tiere hineinfallen.
Dauer und der richtige Zeitpunkt zum Betonieren
Bei einem üblichen Einfamilienhaus in gutem Boden ist der Aushub der Streifen oft in ein bis zwei Tagen erledigt. Einzelfundamente für Carport oder Terrasse sind meist in einigen Stunden fertig. Steine, Wasser, Leitungen, schwierige Zufahrt und ein Lkw, der mit dem Abfahren nicht nachkommt, verlängern die Arbeit.
Am besten wird am selben oder am nächsten Tag nach der Abnahme betoniert. Droht eine längere Pause, kann die letzte Lage erst kurz vor dem Betonieren abgezogen werden, oder die Sohle wird mit einer Sauberkeitsschicht geschützt, wenn die Planung das vorsieht. Im Winter darf die Sohle nicht gefrieren, auf gefrorenen Boden wird nicht betoniert.
Anleitung für Heimwerker: was Sie selbst vorbereiten und prüfen können
Das Graben selbst gehört in die Hände eines erfahrenen Maschinisten. Vor und nach dem Aushub können Sie aber einiges übernehmen und so Zeit und Ärger sparen:
- Bauamt, Hausverwaltung oder Nachbarn rechtzeitig informieren, soweit nötig.
- Leitungsauskünfte bei allen Netzbetreibern einholen und gesammelt dem Betrieb übergeben.
- Sträucher, Steine und Gerümpel vom Baufeld räumen, ohne in den Boden zu graben.
- Zufahrt freischneiden, Zaunfelder öffnen und empfindliche Gartenbereiche mit Platten oder Brettern abdecken.
- Lagerfläche für Mutterboden und Aushub getrennt festlegen und markieren.
- Schnurgerüst während der Arbeit im Blick behalten und Beschädigungen sofort melden.
- Nach dem Aushub Breiten und Tiefen vom Rand aus mit Meterstab nachmessen, ohne in ungesicherte Gräben zu steigen.
- Offene Gräben abends mit Bauzaun oder Flatterband absichern.
Prüfung und Abnahme des Aushubs
Gehen Sie den Aushub vor dem Betonieren gemeinsam mit dem Betrieb ab, idealerweise auch mit der Bauleitung. Meterstab und Nivelliergerät decken die meisten Probleme auf. Achten Sie vor allem auf:
- Lage der Streifen und Einzelfundamente entspricht Absteckung und Plan
- Grabenbreiten und Grubenmaße sind nicht kleiner als geplant
- Tiefe stimmt auf ganzer Länge, gemessen vom vereinbarten Höhenfestpunkt
- Sohle ist eben, fest und frei von lockerem Boden, Schlamm und Wasser
- Keine Wurzeln, Steine oder Reste alter Bauteile auf der Sohle
- Grabenwände sind standsicher, ohne Abbrüche und Überhänge
- Aushub liegt mit sicherem Abstand zur Kante oder ist abgefahren
- Leitungen sind unbeschädigt, Kreuzungen sind markiert
- Abtreppungen am Hang entsprechen der Planung
- Gründungssohle ist von Tragwerksplaner oder Bauleitung abgenommen und im Bautagebuch vermerkt
- Abrechnungsvolumen ist nach der vereinbarten Messmethode abgestimmt
Häufige Fragen
Technisch geht das, empfehlenswert ist es nicht. Der Aushub ist Grundlage der Tragkonstruktion und verlangt genaue Absteckung, Tiefenkontrolle und Erfahrung im Umgang mit der Maschine nahe an Leitungen. Arbeiten in Gräben sind zudem gefährlich. Fehler in Lage oder Tiefe lassen sich später kaum beheben.
In der Regel nicht. Die Position umfasst das Ausheben und das Lagern neben dem Graben oder das Aufladen auf den Lkw. Abtransport, Annahmegebühren und Verteilen auf dem Grundstück sind meist eigene Positionen. Vereinbaren Sie das vorher schriftlich.
Kleinere Mengen werden abgepumpt, danach wird möglichst schnell betoniert. Läuft ständig Wasser nach oder zeigt sich eine Quelle, sprechen Sie mit dem Tragwerksplaner. Möglicherweise müssen Gründung oder Drainage angepasst werden.
Bei Einzelfundamenten hebt der Bagger viele getrennte Gruben aus, setzt nach jeder um und richtet sich neu aus. Pro Kubikmeter fällt mehr Zeit an als beim durchgehenden Streifen. Deshalb sind sie eine eigene Position mit einer Mindestbreite ab 80 cm.
So kurz wie möglich, ideal sind ein bis zwei Tage. Nach längerer Wartezeit, Regen oder Frost wird die Sohle geprüft und aufgeweichter oder gefrorener Boden entfernt.
Der Aushub gehört zum Bauvorhaben und unterliegt denselben Regeln wie das ganze Gebäude. Welches Verfahren Ihr Projekt nach der Landesbauordnung erfordert, klären Sie beim Bauamt. Beginnen Sie erst, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
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