Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Pflaster | ||||
| Schneiden Verbundpflaster 4-6 cm | lfm | 6,10 € | - | |
| Verlegung Verbundpflaster 4-6 cm | m² | 14,33 € | - | |
| Verlegung Verbundpflaster 8-10 cm | m² | - | ||
| Verlegung Designpflaster | m² | - | ||
| Zuschlag für Kleinpflaster bis 10×10 cm | m² | 9,85 € | - | |
| Schneiden Verbundpflaster 8-10 cm | lfm | 9,85 € | - | |
| Fugen mit Quarzsand verfüllen | m² | 2,70 € | - | |
| Abschließendes Absanden und Einkehren der Fugen | m² | 1,80 € | - | |
So läuft der Zuschnitt Schritt für Schritt ab
Zuerst werden alle ganzen Steine bis an den Rand der Fläche verlegt. Der Streifen am Randstein oder an der Wand bleibt frei. Erst danach schneidet man die Passstücke zu, denn jede Stelle am Rand hat ein etwas anderes Maß. Nach Augenmaß zu schneiden funktioniert hier nicht.
- Anzeichnen: Der Stein wird an seinen Platz gehalten, und die Schnittlinie wird direkt am Randstein oder an der Wand angerissen. Für Bögen nimmt man eine Schablone oder eine gespannte Schnur.
- Fixieren: Der Stein liegt auf einer festen Unterlage, damit er beim Schneiden nicht verrutscht. Ein wackelnder Stein ergibt fast immer einen schiefen Schnitt.
- Schneiden: Die Scheibe wird langsam und ohne Druck entlang der Linie geführt. Mit Wasser zu schneiden ist sinnvoll, weil es die Scheibe kühlt und den Staub bindet.
- Anpassen: Der Stein wird probeweise eingesetzt. Scharfe Grate werden leicht abgeschliffen.
- Einsetzen: Das Passstück kommt ins Splittbett, wird auf die Höhe der Nachbarsteine gebracht, und zum Schluss wird die ganze Fläche abgerüttelt und mit Fugensand eingekehrt.
Wichtig ist eine gute Planung des Verlegemusters, damit am Rand keine schmalen Streifen entstehen. Als Faustregel sollte ein Randstein mindestens etwa die halbe Breite eines ganzen Steins haben. Kleine Dreiecke und dünne Streifen lassen sich kaum verkeilen, brechen unter Last und lösen sich mit der Zeit.
Womit Pflaster geschnitten wird und wann welches Werkzeug passt
Für Betonpflaster kommen vier Werkzeuge in Frage. Jedes hat seine Stärken.
- Winkelschleifer mit Diamanttrennscheibe für Beton: handlich und flexibel, auch für Bögen und Schnitte direkt an Ort und Stelle. Er braucht aber eine ruhige Hand. Die Kanten platzen leichter ab, und trocken geschnitten entsteht sehr viel Staub.
- Steinsäge mit Wasserkühlung (Nassschneidetisch): liefert gerade, saubere Schnitte und lohnt sich bei vielen geraden Zuschnitten. Das Wasser reduziert den Staub deutlich.
- Benzin-Trennschleifer mit großer Scheibe: kommt vor allem bei dickem Pflaster und Bordsteinen zum Einsatz, wo die Schnitttiefe eines Winkelschleifers nicht reicht.
- Steinknacker (Pflasterspalter): schneidet nicht, sondern bricht den Stein. Das geht schnell und staubfrei, die Bruchkante ist aber rau. Er eignet sich dort, wo Randstein, Kies oder Rasen die Kante verdecken, nicht für sichtbare Anschlüsse.
Die Scheibe muss zum Material passen: für Betonpflaster eine Diamantscheibe für Beton oder eine Universalscheibe für Baustoffe, für Naturstein eine Scheibe für harte Materialien. Eine falsche oder abgenutzte Scheibe wird heiß, läuft schief und reißt die Kanten aus.
Was die Pflasterstärke beim Schneiden ausmacht
Die Stärke hängt davon ab, was später über die Fläche läuft oder fährt. Steine mit 4 cm liegen meist auf Wegen und Terrassen, die nur begangen werden. Pflaster mit 6 cm ist rund ums Einfamilienhaus verbreitet und verträgt laut vielen Herstellern auch gelegentliches Befahren mit dem Pkw. Für Einfahrten und Stellplätze nimmt man eher 8 cm, bei schwereren Fahrzeugen 10 cm. Maßgeblich ist immer die Angabe des Herstellers.
Für den Zuschnitt bedeutet das:
- Schnitttiefe: Ein größerer Winkelschleifer schafft 4 bis 6 cm in der Regel in einem Durchgang. Dickeres Pflaster muss oft von zwei Seiten oder mit Trennschleifer bzw. Steinsäge geschnitten werden.
- Zeit und Verschleiß: Je dicker der Stein, desto länger dauert der Schnitt und desto stärker nutzt sich die Scheibe ab.
- Bruchgefahr: Wer von zwei Seiten schneidet, muss die Schnitte exakt treffen. Sonst bleibt eine Stufe, oder der Stein bricht schräg ab.
Auf befahrenen Flächen fällt jeder schlecht geschnittene Rand stärker auf. Ein Auto drückt beim Überfahren auf die äußeren Steine, und ein kleines, schlecht verkeiltes Stück lockert sich schnell.
Was die Arbeit leichter oder aufwendiger macht
Der Aufwand hängt weniger von der Größe der Fläche ab als von der Zahl der Details. Eine rechteckige Terrasse zwischen geraden Randsteinen braucht Zuschnitte oft nur an zwei Seiten. Eine Fläche ums Haus mit Ecken, Schächten, Fallrohren und einem geschwungenen Beet kann ein Vielfaches an Randschnitten haben.
Aufwendiger wird es vor allem bei:
- Bögen und schrägen Anschlüssen, bei denen jeder Stein eine andere Form hat
- Aussparungen um Schachtabdeckungen, Pfosten und Fallrohre
- sehr hartem Pflaster, etwa mit Natursteinvorsatz
- Steinen mit Oberflächenveredelung oder farbiger Vorsatzschicht, bei denen jede Abplatzung sofort auffällt
- wenig Platz zum Schneiden oder Rücksicht auf Nachbarn wegen Staub und Lärm
Leichter geht es mit geraden, sauber gesetzten Randsteinen, einem gut geplanten Verband ohne schmale Streifen und einem Platz zum Nassschneiden neben der Fläche. Beachten Sie in Wohngebieten die örtlichen Ruhezeiten, denn Trennschleifer sind laut.
Ein typischer Fehler ist, trocken direkt über dem verlegten Pflaster zu schneiden. Betonstaub bildet mit Regen oder Tau einen Belag, der sich schwer entfernen lässt. Auch der Schlamm vom Nassschnitt muss abgespült werden, bevor er antrocknet. Ein weiterer Fehler: das Passstück einfach hineinlegen, ohne es an die Umgebung anzugleichen. Dann entsteht eine Stolperkante, und beim Abrütteln bricht der Stein aus.
Anleitung für Heimwerker: gerader Schnitt mit dem Winkelschleifer
Gerade Schnitte an Terrasse oder Gartenweg mit Pflaster von 4 bis 6 cm können Sie selbst machen, wenn Sie Erfahrung mit dem Winkelschleifer haben. Bei vielen Bögen ist ein Fachbetrieb mit Steinsäge die sicherere Wahl. Betonstaub enthält Quarz, der die Lunge schädigt. Verzichten Sie deshalb nie auf die Schutzausrüstung.
- Schutzbrille, Atemschutzmaske FFP2 oder FFP3, Gehörschutz, Handschuhe und feste Schuhe anlegen.
- Prüfen, ob die Schutzhaube montiert ist und die Diamantscheibe für Beton geeignet und unbeschädigt ist.
- Stein an seinen Platz halten und die Schnittlinie mit Stift oder Marker über die ganze Länge anzeichnen.
- Stein auf eine feste Unterlage neben der verlegten Fläche legen und gegen Verrutschen sichern.
- Langsam in mehreren Durchgängen ohne Druck schneiden und die Scheibe in ihrem Tempo arbeiten lassen.
- Schnittstelle nach Möglichkeit mit Wasser befeuchten, um Staub und Überhitzung zu verringern.
- Falls die Schnitttiefe nicht reicht, Stein wenden und von der anderen Seite exakt auf derselben Linie weiterschneiden.
- Stein probeweise einsetzen und kleine Unebenheiten vorsichtig nachschleifen.
- Stein ins Bett setzen, mit dem Gummihammer auf Höhe der Nachbarsteine bringen und Staub von der Oberfläche abspülen.
So prüfen Sie den fertigen Zuschnitt
Gehen Sie bei der Abnahme den ganzen Rand der Fläche ab und achten Sie auf diese Punkte:
- Schnitte sind gerade oder folgen dem Bogen gleichmäßig ohne Zacken
- Sichtkanten sind nicht abgeplatzt oder gerissen
- Randsteine sind nicht zu klein und sitzen fest zwischen Nachbarsteinen und Einfassung
- Die Fuge zu Randstein oder Wand ist gleichmäßig und mit Sand gefüllt
- Passstücke liegen bündig mit der Fläche und bilden keine Stufe
- Um Schächte und Abdeckungen gibt es keine breiten Lücken, die nur mit Sand gefüllt sind
- Auf dem Pflaster sind keine angetrockneten Spuren von Staub oder Schneidschlamm
- Reststücke und Abfall sind von der Fläche und aus der Umgebung entfernt
Häufige Fragen
Der Steinknacker ist schnell und staubfrei, die Kante wird aber rauer und ungenauer. Für sichtbare Ränder an Terrasse, Hauswand oder Eingang ist ein Schnitt mit der Scheibe sinnvoller. Wo Randstein, Kies oder Rasen die Kante verdecken, reicht das Brechen meist aus.
Ein großer Winkelschleifer mit entsprechender Scheibe schafft das in der Regel in einem Durchgang. Mit einem kleinen Gerät müssen Sie von zwei Seiten schneiden und darauf achten, dass die Schnitte genau aufeinandertreffen.
Würde am Rand nur ein sehr schmaler Streifen übrig bleiben, schneidet der Pflasterer lieber zwei Steine auf ähnliche Breite. Größere Stücke lassen sich besser verkeilen und lockern sich unter Last nicht.
Staub und Schlamm sollten Sie möglichst sofort mit Wasser abspülen, solange sie noch feucht sind. Angetrocknete Beläge lassen sich teils mit einem Reiniger für Betonpflaster entfernen. Testen Sie ihn vorher an einer unauffälligen Stelle und beachten Sie die Hinweise des Pflasterherstellers.
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