Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Preisniveau: Deutschland. Im Preisverzeichnis können Sie die Preise selbst anpassen.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Pflaster | ||||
| Verlegung Verbundpflaster 4-6 cm | m² | 21,10 € | - | |
| Verlegung Verbundpflaster 8-10 cm | m² | - | ||
| Verlegung Designpflaster | m² | - | ||
| Zuschlag für Kleinpflaster bis 10×10 cm | m² | 10,55 € | - | |
| Schneiden Verbundpflaster 4-6 cm | lfm | 6,70 € | - | |
| Schneiden Verbundpflaster 8-10 cm | lfm | 10,55 € | - | |
| Fugen mit Quarzsand verfüllen | m² | 3,65 € | - | |
| Abschließendes Absanden und Einkehren der Fugen | m² | 1,90 € | - | |
Wann 4 bis 6 cm Pflaster ausreicht
Die Steindicke ist keine Frage der Optik, sie hängt von der Belastung ab. Ein dickerer Stein kippt unter einem Rad schwerer weg und verteilt den Druck besser auf den Unterbau. Ein dünner Stein bricht unter schwerer, punktueller Last eher oder stellt sich schräg.
- 4 cm ist für reine Gehflächen gedacht: Gartenwege, Terrassen, Poolumrandung, die Fläche unter Gartenbank oder Grill, der Weg zum Kompost.
- 6 cm verträgt auch Gehflächen mit gelegentlicher Überfahrt eines leichten Fahrzeugs, wenn der Hersteller das für den jeweiligen Stein angibt und der Unterbau darauf ausgelegt ist. Typisch ist ein Weg, über den ab und zu ein Auto mit Material fährt, oder eine Fläche für Fahrräder und den Aufsitzmäher.
Kann man auf 6 cm Pflaster parken? Hersteller lassen es oft für gelegentliches Überfahren mit dem Pkw zu, nicht für tägliches Parken. Am meisten schadet dem Pflaster das Lenken im Stand. Das Rad drückt die Steine dabei nicht nur nach unten, es schiebt sie seitlich weg und bricht die Kanten ab. Für Einfahrt, Stellplatz und Wendebereich ist deshalb 8 cm die passende Stärke.
Wenn Sie damit rechnen, einen Teil der Fläche später als Stellplatz zu nutzen, entscheiden Sie das gleich zu Beginn. Wer dünnes Pflaster nachträglich gegen dickeres tauscht, muss die Fläche aufnehmen, tiefer ausheben und den Unterbau neu verdichten.
Der Unterschied zu Pflaster mit 8 bis 10 cm
Auf den ersten Blick sehen beide Stärken gleich aus, viele Steinformen gibt es in beiden Dicken. Auf der Baustelle ist der Unterschied aber deutlich:
- Belastung: 4 bis 6 cm ist für Fußgänger und gelegentliche leichte Überfahrten. 8 bis 10 cm gehört auf Einfahrten, Stellplätze und Flächen für Transporter oder das Müllfahrzeug.
- Unterbau: Unter dünnem Pflaster reicht in der Regel eine schwächere Schottertragschicht und ein flacherer Aushub. Es wird weniger Boden abgefahren und weniger Schotter angeliefert.
- Verdichten: Dünnes Pflaster wird mit einer leichteren Rüttelplatte mit Gummimatte abgerüttelt. Eine schwere Platte, die für 8 cm Pflaster passt, kann 4 cm Steine zerbrechen.
- Einfassung: Bei Gehflächen genügen meist Beet- oder Rasenkantensteine. Befahrene Flächen bekommen kräftigere Bordsteine, tiefer in Beton gesetzt.
- Transport: Dünne Steine sind leichter. Man kann sie von Hand tragen oder mit der Schubkarre durch den Garten fahren, wo kein Radlader hinkommt.
- Schneiden: Dünne Steine sind schneller geschnitten, eine kleinere Säge reicht. Schmale Passstücke sind dafür bruchanfälliger und lösen sich leichter.
Auf vielen Grundstücken werden beide Stärken kombiniert: Einfahrt in 8 cm, Weg zur Haustür und Terrasse in 4 oder 6 cm. Den Dickenunterschied gleicht der Unterbau aus, die Oberfläche kann also bündig ineinander übergehen. Den Übergang trennt man am besten mit einem Kantenstein oder einer Reihe in Beton gesetzter Steine, damit der dünnere Teil am Rand der befahrenen Fläche nicht wandert.
Was fertig sein muss, bevor das Team kommt
Höhen, Gefälle und Entwässerung
Vor dem Aushub muss klar sein, wo die fertige Oberfläche liegt und wohin das Wasser läuft. Flächen am Haus brauchen Gefälle vom Haus weg, in der Regel etwa 1,5 bis 2 %. Bei einem zwei Meter breiten Weg sind das rund 3 bis 4 cm. Bei der Terrasse richtet sich die Höhe nach der Türschwelle, am Eingang nach der Stufe. Kann das Wasser nicht in den Rasen ablaufen, legen Sie vorher eine Entwässerungsrinne oder eine Versickerung fest. Viele Gemeinden berechnen die Niederschlagswassergebühr nach versiegelter Fläche, offene Fugen und eine Versickerung auf dem Grundstück können sich dort bemerkbar machen. Wie das bei Ihnen geregelt ist, erfahren Sie bei der Gemeinde.
Leitungen unter der Fläche
Lassen Sie vor dem Graben die Lage der Leitungen klären: Wasser, Kanal, Gas, Strom und Telekommunikation. Die Netzbetreiber geben dazu Auskunft, oft über ein Online-Portal oder die Gemeinde. Wird beim Graben eine Gasleitung beschädigt oder riechen Sie Gas, verlassen Sie den Bereich, benutzen Sie kein Feuer und keine Schalter und rufen Sie 112 sowie den Entstörungsdienst des Gasnetzbetreibers an.
Zufahrt, Lagerplatz und Material
Planen Sie Platz für Paletten, Schotter, Splitt und Aushub ein. Ist die Fläche nur über Hof oder Garten erreichbar, sagen Sie das vorher, denn es ändert die ganze Arbeitsweise. Bestellen Sie das Pflaster auf einmal und aus einer Produktion, mit Reserve für Schnitte und spätere Reparaturen.
Genehmigung und Zustimmungen
Wege und Terrassen am Einfamilienhaus sind in vielen Bundesländern genehmigungsfrei, die Regeln stehen aber in der jeweiligen Landesbauordnung und können sich unterscheiden. Auch ein Bebauungsplan kann vorgeben, wie viel Fläche versiegelt werden darf. Fragen Sie im Zweifel beim Bauamt nach. Im Mehrfamilienhaus entscheidet über gemeinschaftliche Flächen die Eigentümergemeinschaft (WEG), sprechen Sie vorher mit der Hausverwaltung.
Abstimmung mit anderen Gewerken
Alles, was unter das Pflaster kommt, muss vor dem Unterbau fertig sein: Regenwasserleitungen, Hausanschlüsse, Leerrohre für Beleuchtung, Bewässerung. Leitungen für Leuchten und Außensteckdosen darf nur eine Elektrofachkraft anschließen. Sockel und Abdichtung an der Hauswand sollten fertig sein, bevor das Pflaster daran anschließt. Bepflanzung und Rasen kommen sinnvollerweise erst nach dem Pflaster, damit die Maschinen keine fertigen Beete zerfahren.
So läuft die Verlegung Schritt für Schritt
Aushub und Planum
Die Aushubtiefe ergibt sich aus Steindicke, Bettung und Tragschicht. Bei Gehflächen sind das meist etwa 25 bis 30 cm unter der späteren Oberfläche. Die Sohle des Aushubs, das sogenannte Planum, wird schon im Gefälle profiliert und verdichtet. Auf lehmigem Boden, der bei Nässe zu Matsch wird, kommt ein Geotextil (Trennvlies) auf das Planum, damit der Schotter nicht in den Boden gedrückt wird.
Tragschicht
Die Tragschicht besteht aus Schotter, häufig in der Körnung 0/32 oder 0/45. Bei Gehflächen ist sie meist etwa 15 bis 20 cm stark. Bei 6 cm Pflaster mit gelegentlicher Überfahrt wählt man sie dicker, etwa 20 bis 25 cm. Verdichtet wird in Lagen von ungefähr 10 cm, der Schotter sollte leicht feucht sein. Trockener Schotter lässt sich schlecht verdichten, durchnässter wellt sich. In der Tragschicht entscheidet sich, ob die Fläche hält. Bettung und Pflaster gleichen schlecht verdichteten Schotter nicht aus.
Einfassung
Die Randsteine werden vor dem Pflaster gesetzt, in Beton mit Rückenstütze auf der Außenseite. Sie halten die Fläche zusammen, ohne sie wandern die Randsteine des Pflasters mit der Zeit auseinander. Der Beton sollte vor dem Abrütteln einige Tage anziehen, wie lange genau, hängt vom Wetter ab.
Bettung
Auf die Tragschicht kommt eine Bettung aus Splitt, zum Beispiel 2/5 oder 1/3, nach dem Abrütteln etwa 3 bis 4 cm dick. Sie wird mit einer Latte über Abziehrohre abgezogen, die im Gefälle liegen. Auf die abgezogene Bettung tritt niemand mehr. Eine dickere Bettung ersetzt keinen Unterbau, sie setzt sich mit der Zeit ungleichmäßig.
Verlegen und Schneiden
Verlegt wird von der bereits gepflasterten Fläche aus nach vorn, damit niemand in die Bettung tritt. Die Steine werden abwechselnd aus mehreren Paletten genommen, sonst entstehen Farbflecken. Die Fuge ist in der Regel 3 bis 5 mm breit, viele Steine haben Abstandhalter, die sie vorgeben. Die Fluchten prüft man mit der Schnur. Passstücke an Randsteinen, Schächten und Wand werden mit dem Nassschneider oder Trennschleifer geschnitten. Bei dünnem Pflaster sollten Sie schmale Reststücke vermeiden. Ein Stück, das kleiner ist als etwa ein Drittel des Steins, löst sich leicht und bricht. Dann verteilt man den Schnitt lieber auf zwei benachbarte Steine.
Verfugen und Abrütteln
In die Fugen wird trockener Brechsand 0/2 oder feiner Splitt eingekehrt, je nach Empfehlung des Herstellers. Danach wird die Fläche mit einer Rüttelplatte mit Gummi- oder Polyurethanmatte abgerüttelt, von den Rändern zur Mitte, in überlappenden Bahnen. Bei 4 cm Pflaster kommt eine leichtere Platte zum Einsatz. Nach dem Abrütteln werden die Fugen nochmals gefüllt und der Vorgang wiederholt. Der Fugensand setzt sich noch einige Wochen, deshalb muss er später nachgefüllt werden.
Materialien und Varianten
Form und Verlegemuster
Für Gehflächen gibt es Rechteck- und Quadratsteine, Verbundsteine in Doppel-T-Form und größere Formate. Ein Fischgrät- oder Läuferverband mit versetzten Fugen verteilt die Last besser als Steine in durchgehenden Reihen. Bei dünnem Pflaster gilt das umso mehr. Großformatige Platten in 4 cm sehen elegant aus, reagieren aber empfindlicher auf einen unebenen Unterbau und brechen beim Überfahren leichter. Sie gehören ausschließlich auf Gehflächen.
Oberfläche
Pflaster ohne Oberflächenveredelung ist einfach und robust. Pflaster mit Vorsatzschicht hat eine feinere Oberfläche und eine beständigere Farbe. Gestrahlte, geschliffene oder gespaltene Oberflächen erinnern an Naturstein. Für Terrasse und Poolbereich achten Sie auf Rutschfestigkeit bei Nässe und darauf, wie sich die Oberfläche reinigen lässt. Glattes, dunkles Pflaster heizt sich im Sommer stark auf, was Sie barfuß deutlich merken.
Bettung und Fugen
Splitt in der Bettung ist wasserdurchlässig und wird weniger ausgespült als Sand, deshalb ist er heute üblich. Kunstharz- oder Polymerfugenmörtel erschweren Unkrautbewuchs und Ausspülen. Laut Hersteller brauchen sie aber in der Regel einen durchlässigen Unterbau, eine bestimmte Fugenbreite und trockenes Wetter beim Einbau. Kann das Wasser unter dem Pflaster nicht abfließen, kann sich die Fuge lösen.
Einfassungen
Beton-Rasenkantensteine sind üblich und stabil. Für geschwungene Gartenwege nimmt man manchmal biegsame Kanten aus Stahl oder Kunststoff. Sie müssen den Rand zuverlässig stützen, sonst weichen die äußeren Steine in den Rasen aus.
Was die Arbeit leichter oder schwerer macht und wie lange sie dauert
Der Aufwand pro Quadratmeter kann sich zwischen zwei Flächen stark unterscheiden. Leichter wird die Arbeit durch:
- Eine gerade, rechteckige Fläche ohne Hindernisse
- Gute Zufahrt für einen kleinen Lader und Anlieferung des Schotters direkt an die Fläche
- Festen, durchlässigen Boden
- Ein einfaches Muster in einer Farbe
Schwerer wird sie durch:
- Bögen, Aussparungen, Schächte, Abläufe und Pfosten, die viele Schnitte bedeuten
- Schmale Wege, auf denen man kaum zügig verlegen kann und der Schnittanteil hoch ist
- Aushub und Schotter, die von Hand durch den Garten getragen werden müssen
- Alten Beton oder altes Pflaster, das abgebrochen und entsorgt werden muss
- Hanglagen, Stufen und Höhenanschlüsse an Schwelle und Sockel
- Lehmigen oder nassen Boden, der Vlies und einen stärkeren Unterbau braucht
- Farbkombinationen und Ornamente
Ein kleinerer Gartenweg ist meist in ein bis zwei Tagen fertig. Eine Terrasse von etwa 30 m² dauert in der Regel zwei bis vier Tage, wobei Aushub und Unterbau einen großen Teil ausmachen. Pflaster muss nicht trocknen, nach dem Abrütteln ist es sofort begehbar. Warten muss man nur auf den Beton unter den Randsteinen. Regen stoppt die Arbeit beim Abrütteln der Bettung und beim Verfugen, weil nasser Sand nicht in die Fugen rieselt.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Zu schwacher oder unverdichteter Unterbau: Nach dem ersten Winter zeigen sich Mulden und Wellen, in denen Wasser steht.
- Zu dicke Bettung: Das Pflaster setzt sich ungleichmäßig, vor allem auf den Laufwegen.
- Gefälle zum Haus oder gar kein Gefälle: Wasser läuft an den Sockel, die Wand wird feucht, im Winter bildet sich Eis am Eingang.
- Fehlende oder schwach gesetzte Randsteine: Die Ränder laufen auseinander, Fugen öffnen sich, Steine kippen.
- Steine ohne Fuge knirsch verlegt: Beim Abrütteln und bei Temperaturwechseln platzen die Kanten ab.
- Abrütteln ohne Gummimatte oder mit zu schwerer Platte: Auf der Oberfläche bleiben Flecken und Abrieb, dünne Steine brechen.
- Parken auf 4 cm Pflaster: Die Steine brechen und kippen, die Reparatur heißt Aufnehmen und neuer Unterbau.
- Verlegen Palette für Palette: Die Fläche zeigt sichtbare Farbstreifen.
- Nicht vollständig gefüllte Fugen: Die Steine verkeilen sich nicht, wackeln unter dem Fuß und es wächst schneller Unkraut.
Ein weißer Belag auf neuem Pflaster ist meist Kalkausblühung. Das ist eine natürliche Erscheinung bei Beton, sie verschwindet in der Regel innerhalb einiger Monate von selbst und ist kein Mangel.
Anleitung für Heimwerker: Gartenweg aus Betonpflaster
Eine Gehfläche aus 4 bis 6 cm Pflaster schaffen geschickte Heimwerker auch selbst. Eine Rüttelplatte mit Gummimatte bekommen Sie im Baumaschinenverleih. Eine Terrasse an der Türschwelle oder eine Fläche am abgedichteten Sockel überlassen Sie besser einem Fachbetrieb, denn Fehler bei Höhe und Gefälle lassen sich dort nur schwer korrigieren.
- Lage der Leitungen beim Netzbetreiber erfragen und auf dem Grundstück markieren.
- Fläche mit Pflöcken und Schnur abstecken, Höhe der fertigen Oberfläche und Gefälle vom Haus weg festlegen.
- Boden bis zur nötigen Tiefe ausheben und das Planum im Gefälle verdichten.
- Auf lehmigem Boden Trennvlies mit Überlappung auslegen.
- Schotter in Lagen von etwa 10 cm einbauen und jede Lage verdichten.
- Randsteine nach Schnur in Beton setzen und den Beton anziehen lassen.
- Abziehrohre im Gefälle auslegen, Splitt aufschütten und die Bettung mit der Latte abziehen.
- Rohre herausnehmen, Rillen vorsichtig mit Splitt füllen und glätten.
- Pflaster von der fertigen Fläche aus nach vorn verlegen, abwechselnd aus mehreren Paletten, mit Fuge nach Herstellerangabe.
- Fluchten laufend mit der Schnur prüfen und mit dem Gummihammer leicht nachrichten.
- Randstücke mit dem Nassschneider zuschneiden, dabei Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz tragen.
- Trockenen Fugensand oder feinen Splitt in die Fugen kehren.
- Fläche mit der Rüttelplatte mit Gummimatte von den Rändern zur Mitte abrütteln.
- Fugen nochmals füllen, überschüssiges Material abkehren und nach einigen Wochen nachfüllen.
Abnahme der fertigen Fläche
Gehen Sie die Fläche bei der Abnahme langsam und aufmerksam ab. Eine zwei Meter lange Richtlatte zeigt Unebenheiten. Eine Gießkanne Wasser zeigt, wohin das Wasser wirklich läuft. Achten Sie beim Gehen darauf, ob ein Stein wackelt oder kippelt. Prüfen Sie vor allem:
- Gefälle führt vom Haus weg und nirgends steht Wasser
- Unter der Latte zeigen sich keine deutlichen Mulden oder Buckel
- Höhe an Schwelle, Stufe und Sockel entspricht der Absprache
- Randsteine sitzen fest, in der Flucht und mit Betonrückenstütze
- Fugen sind gleichmäßig und voll gefüllt
- Kein Stein bewegt sich unter dem Fuß
- Keine Risse, abgeplatzten Kanten oder Abriebspuren vom Rütteln
- Farbtöne sind gleichmäßig verteilt, ohne Streifen
- Schnitte an Schächten und Randsteinen sind sauber und ohne winzige Reststücke
- Schachtdeckel und Abläufe liegen auf Pflasterhöhe
- Reservesteine aus derselben Produktion sind für Reparaturen übrig
- Umgebung ist aufgeräumt und Abfall abgefahren
Häufige Fragen
Für eine Terrasse, die nur begangen wird, reichen 4 cm. Wählen Sie 6 cm, wenn ab und zu ein Aufsitzmäher oder ein Auto mit Material darüberfährt oder wenn Sie Reserve haben möchten. Bei gleicher Steinform sieht man keinen Unterschied.
Gelegentliches Überfahren mit dem Pkw lassen Hersteller bei 6 cm oft zu, wenn der Unterbau ausreicht. Für regelmäßiges Parken und Lenken im Stand ist Pflaster mit 8 cm geeignet, das im Preisverzeichnis als eigene Position geführt wird.
In der Regel wird davon abgeraten. Das Wasser unter dem Pflaster kann nicht abfließen, die Bettung wird ausgespült und im Winter kann Frost das Pflaster anheben. Bleibt der Beton liegen, muss die Entwässerung gelöst werden, etwa durch Bohrungen oder ein Gefälle. Meist ist es einfacher, den Beton abzubrechen.
Direkt nach dem Abrütteln und Verfugen. Pflaster im Splittbett braucht keine Trocknungszeit. In den ersten Wochen setzt sich der Fugensand, deshalb werden die Fugen später nachgefüllt.
Volle Fugen, eine gut verdichtete Fläche und regelmäßiges Kehren helfen. Polymerfugenmörtel bremsen Unkraut deutlich, brauchen aber einen durchlässigen Unterbau und die genaue Einhaltung der Herstellerangaben. Ganz ohne Pflege bleibt keine gepflasterte Fläche.
Das hängt vom Bundesland, von Größe und Lage der Fläche und vom Bebauungsplan ab. Viele Wege und Terrassen sind verfahrensfrei, verbindlich klärt das aber das Bauamt. Im Mehrfamilienhaus stimmen Sie Änderungen an gemeinschaftlichen Flächen mit der Eigentümergemeinschaft und der Hausverwaltung ab.
Ähnliche Arbeiten
Wie dickes Verbundpflaster für Einfahrten und Stellplätze geschnitten wird: Werkzeug, Ablauf, typische Fehler und Abnahme der Schnitte.
Wann eine Schottertragschicht bis 50 cm nötig ist, wie sie lagenweise eingebaut und verdichtet wird und wie Sie die Arbeit vor dem Pflastern prüfen.
Kalkulieren Sie das ganze Projekt, nicht nur eine Leistung
Im Preisverzeichnis für Bauarbeiten wählen Sie Positionen aus allen Gewerken aus. NUMIQ erstellt daraus ein kundenfertiges Angebot.