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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Vorbereitung | ||||
| Bodengrundierung + Acryl-Verfugung der Ecken | m² | 6,70 € | - | |
| Schleifen des Betonuntergrundes | m² | 18,25 € | - | |
| Anschleifen des Untergrundes (Kleber-/Bitumenreste) vor Nivellierung | m² | 8,60 € | - | |
| Grundierung des Untergrundes | m² | 3,65 € | - | |
| Selbstnivellierende Ausgleichsmasse | m² | 13,25 € | - | |
| Randdämmstreifen umlaufend | lfm | 4,80 € | - | |
| Ausgleichsschüttung Blähton (Liapor) | m² | 27,85 € | - | |
| Verlegung und Montage von OSB-Platten auf dem Boden | m² | - | ||
| Holzfaser-Trittschalldämmplatte 20 mm (Wärme- und Schalldämmung) | m² | - | ||
| Bitumenbahn aufgeschweißt (1 Lage) | m² | - | ||
Wann der Boden grundiert und die Ecken abgedichtet werden sollten
Die Grundierung festigt die Oberfläche des Untergrunds, bindet Reststaub und gleicht die Saugfähigkeit an. Ohne sie würde trockener Beton oder Estrich der Spachtelmasse oder dem Kleber das Wasser entziehen. Das Material bindet dann schlecht ab, reißt oder löst sich. Das Acrylieren der Ecken löst ein anderes Problem: offene Stellen am Rand der Fläche.
Warum gibt es in den Ecken überhaupt Lücken? Im Altbau reicht der Putz oft nicht bis zum Boden. Beim Entfernen des alten Belags und der Sockelleisten bricht ein Stück Putz oder Estrich ab, und unter der Wand bleibt ein Spalt. Um die Heizungsrohre herum ist im Boden häufig ein Loch, das nie jemand geschlossen hat. Durch solche Stellen zieht Staub, und vor allem läuft dort selbstverlaufende Ausgleichsmasse weg. Sie ist ungefähr so flüssig wie dicke Sahne und findet jedes Loch.
Diese kombinierte Position brauchen Sie vor allem dann, wenn:
- Auf den Boden eine selbstverlaufende Spachtelmasse gegossen wird und die Ränder oder Rohrdurchführungen nicht dicht sind
- Der Boden beschichtet werden soll, etwa in Garage, Keller oder Werkstatt, und Sie am Übergang zur Wand einen sauberen, geschlossenen Anschluss möchten
- In den Ecken Haarrisse oder Fugen sind, aus denen Staub rieselt und die sich später durch einen dünnen Belag abzeichnen würden
- Es um eine Sanierung geht, bei der nach dem Rückbau des alten Bodens beschädigte Ecken und Wandfüße übrig sind
- Unter Ihnen eine andere Wohnung liegt und die Masse nicht durch Öffnungen in die Decke des Nachbarn laufen soll
Gerade im Mehrfamilienhaus ist der letzte Punkt mehr als eine Kleinigkeit. Läuft Ausgleichsmasse in die Wohnung darunter, haben Sie schnell Ärger mit Nachbarn und Hausverwaltung.
Der Unterschied zur reinen Grundierung des Untergrunds
Im Preisverzeichnis finden Sie auch die eigene Position Grundierung des Untergrunds, ohne Acrylieren der Ecken. Beide werden pro m² abgerechnet, der Arbeitsumfang ist aber verschieden. Bei dieser Variante geht der Handwerker nach dem Grundieren noch den gesamten Raumumfang und alle Durchführungen ab, reinigt die Fugen, füllt sie bei Bedarf und dichtet sie ab. In einem normalen Zimmer sind das einige Meter Fuge zusätzlich, in einer verwinkelten Wohnung mit Nischen, Vorsprüngen und vielen Rohren deutlich mehr.
- Reine Grundierung reicht im Neubau mit frischem Estrich, wenn der Randdämmstreifen ringsum vorhanden ist und die Ecken intakt sind. Sie reicht auch, wenn ein schwimmend verlegter Boden kommt, etwa Laminat oder Klickvinyl, und die Fuge an der Wand ohnehin von der Sockelleiste verdeckt wird.
- Grundierung mit Acrylieren der Ecken passt bei Sanierungen, beim Gießen von Ausgleichsmasse auf unebene und beschädigte Ränder, bei Bodenbeschichtungen und überall dort, wo der Anschluss Boden zu Wand sichtbar oder undicht ist.
- Zeit: Bei der reinen Grundierung zählt vor allem die Fläche. Bei dieser Variante zählen zusätzlich die Länge des Umfangs und die Zahl der Durchführungen. Ein kleines, verwinkeltes Bad kann deshalb länger dauern als ein großes, leeres Wohnzimmer.
- Material: Zur Grundierung kommen Acryl, bei tiefen Fugen eine Hinterfüllschnur und für größere Löcher eventuell ein schnell abbindender Mörtel.
- Risiko: Bei der reinen Grundierung ist das Hauptrisiko die falsch gewählte Grundierung. Hier kommt das Risiko dazu, dass etwas verschlossen wird, das beweglich oder frei bleiben muss, zum Beispiel die Randfuge eines schwimmenden Estrichs.
Wenn Sie unsicher sind, welche Variante Sie beauftragen sollen, schauen Sie sich die Ecken nach dem Abnehmen der Leisten an. Sehen Sie einen durchgehenden Spalt, abgeplatzten Putz oder Löcher um die Rohre, sind Sie eher bei dieser Position.
Was vor dem Eintreffen der Handwerker fertig sein muss
Grundierung wirkt nicht auf Staub, Fett und alten Kleberresten. Ein großer Teil der Probleme mit Spachtelmassen entsteht genau dadurch, dass auf einen unvorbereiteten Untergrund grundiert wurde. Bevor der Bodenleger kommt, sollte erledigt sein:
- Alter Belag, Sockelleisten, Kleberreste und lose Estrichstücke sind entfernt
- Putzarbeiten sind fertig und trocken, zumindest im unteren Wandbereich
- Leitungen im Boden sind verlegt und Heizungsrohre fertig angeschlossen, damit nach dem Abdichten nicht mehr gebohrt oder gestemmt wird
- Der Untergrund ist trocken; bei neuem Estrich wird vor dem Spachteln üblicherweise die Restfeuchte gemessen, oft per CM-Messung, und die Trocknungszeit richtet sich nach den Angaben des Estrichherstellers
- Die Raumtemperatur liegt in der Regel über +5 °C, ohne direkte Sonne und Durchzug, die die Grundierung zu schnell trocknen würden
- Der Raum ist leer, Strom und Wasser sind frei zugänglich
Wichtig ist auch die Information, was auf den Boden kommt. Unter eine selbstverlaufende Spachtelmasse gehört eine andere Grundierung als unter Fliesenkleber oder unter eine Epoxidbeschichtung. Sagen Sie das dem Handwerker vorher, am besten mit dem Namen des Systems, das verwendet werden soll.
So läuft die Arbeit Schritt für Schritt ab
Untergrund beurteilen
Ein erfahrener Bodenleger ritzt den Untergrund zuerst mit einem Nagel oder einem spitzen Werkzeug an und schaut, ob die Oberfläche absandet. Er klärt, ob es sich um Zementestrich, Calciumsulfatestrich (oft Anhydrit genannt), alten Beton oder einen nicht saugenden Untergrund wie alte Fliesen handelt. Ein einfacher Saugtest: Man tropft etwas Wasser auf den Boden. Zieht es sofort ein, ist der Untergrund stark saugend. Bleibt es als Tropfen stehen, saugt er wenig oder gar nicht. Danach richten sich die Art der Grundierung und ihre Verdünnung.
Reinigen und absaugen
Die Fläche wird gefegt und danach gründlich mit einem Industriesauger abgesaugt, auch in den Ecken und Fugen. Staub in der Fuge ist der häufigste Grund, warum Acryl später abfällt. Fettige Stellen werden entfettet, lose Teile in den Ecken ausgekratzt.
Erster Grundierauftrag
Die Grundierung wird mit der Rolle, einem breiten Quast oder bei großen Flächen mit einem Sprühgerät aufgetragen. Gleichmäßig, ohne Pfützen, bis an die Wände und in die Ecken. Bei stark saugenden Untergründen empfehlen Hersteller oft einen ersten, verdünnten Auftrag und einen zweiten mit weniger oder ohne Verdünnung. Pfützen müssen verteilt werden, sonst entsteht ein glänzender Film, auf dem die Spachtelmasse schlechter haftet.
Fugen vorbereiten und füllen
Wenn die Grundierung trocken ist, werden die Fugen an den Wänden und um die Durchführungen noch einmal kontrolliert. Größere Löcher, in denen das Acryl einfach durchfallen würde, werden zuerst mit Mörtel oder schnell abbindender Masse gefüllt. Tiefe Fugen bekommen eine Hinterfüllschnur aus Schaumstoff, damit das Acryl nicht die ganze Tiefe ausfüllen muss. Die Dichtmasse soll in der Fuge eine angemessene Dicke haben, nicht einen ganzen Zentimeter Tiefe.
Ecken acrylieren
Das Acryl wird mit der Kartuschenpistole in die Fuge zwischen Boden und Wand und um die Rohre gespritzt. Danach wird es mit einem angefeuchteten Fugenglätter oder dem Finger so abgezogen, dass es an beiden Flanken gut anliegt. Überschüsse werden sofort mit einem feuchten Tuch entfernt, bevor sich eine Haut bildet. Vor dem Gießen von Spachtelmasse werden so vor allem die Stellen geschlossen, an denen die Masse weglaufen könnte. Den Randdämmstreifen ersetzt das nicht, er wird separat gesetzt.
Zweiter Grundierauftrag und Trocknungszeiten
Wenn das System es verlangt, folgt nach dem Trocknen des Acryls ein zweiter Grundierauftrag. Grundierungen für saugende Untergründe sind laut Hersteller meist nach einigen Stunden trocken, manche Systeme verlangen aber einen längeren Abstand, etwa bis zum nächsten Tag. Acryl bildet ungefähr nach einigen Dutzend Minuten eine Haut, härtet aber nur allmählich durch, und eine dickere Schicht braucht länger. Ein normales Zimmer ist meist an einem Tag erledigt, das nächste Gewerk kommt nach den Angaben der Hersteller von Grundierung und Dichtmasse.
Materialien: Grundierung und Dichtmasse für die Ecken
Grundierungen
- Tiefgrund für saugende Untergründe ist die übliche Wahl unter Spachtelmassen und Klebern auf Zementestrich und Beton. Er dringt in die Oberfläche ein und festigt sie.
- Grundierung für Calciumsulfatestrich ist für gipsgebundene, feuchteempfindliche Untergründe gedacht. Kommen zementäre Spachtelmassen oder Kleber auf Anhydrit, ist die richtige Grundierung besonders wichtig, sonst kann es Probleme mit der Haftung geben.
- Haftbrücke für nicht saugende Untergründe wird auf alten Fliesen, Terrazzo oder glattem Beton eingesetzt. Sie ist meist dicker, oft mit Quarzsandfüllung, und erzeugt eine raue Oberfläche, an der sich die Spachtelmasse festhält.
- Epoxidgrundierung kommt unter Epoxid- und Polyurethanbeschichtungen oder bei feuchteren Untergründen zum Einsatz, sofern das Herstellersystem das erlaubt. Oft wird in die frische Schicht Quarzsand eingestreut.
Die wichtigste Regel lautet: Die Grundierung sollte aus demselben System stammen wie die Spachtelmasse oder der Kleber, die danach kommen. Mischungen verschiedener Hersteller funktionieren oft, bei einer Reklamation sieht der Hersteller das aber nicht unbedingt wohlwollend.
Dichtmassen für die Ecken
- Acryl ist überstreichbar, lässt sich gut glätten, ist wenig elastisch und eignet sich für trockene Innenräume. Es passt dort, wo die Fuge später überstrichen, überspachtelt oder von einer Leiste verdeckt wird.
- Silikon gehört in Nassbereiche und an Fugen mit mehr Bewegung. Es ist nicht überstreichbar, und weder Spachtelmasse noch Kleber haften darauf. Unter weiteren Schichten hat es deshalb nichts zu suchen.
- Polyurethan-Dichtstoff ist elastischer und robuster und wird bei Garagenbeschichtungen und Fugen mit stärkerer Bewegung verwendet.
- Randdämmstreifen ist keine Dichtmasse, sondern ein Schaumstoffstreifen am Rand. Bei schwimmenden Estrichen und dickeren Spachtelschichten trennt er den Boden von der Wand und darf nicht durch Acryl ersetzt werden.
In Bädern und Duschen werden die Ecken unter der Abdichtung mit Dichtband ausgebildet, nicht mit Acryl. Für dauerhaft nasse Stellen ist Acryl nicht geeignet.
Was die Arbeit leichter macht und was sie erschwert
Einfach und schnell geht es in einem leeren, rechtwinkligen Raum mit festem Estrich und geraden Wänden. Die Fuge lässt sich in einem Zug ziehen, und die Grundierung wird mit der Rolle großflächig aufgetragen.
Mehr Zeit und Material kosten:
- Verwinkelte Grundrisse mit Nischen, Pfeilern, Stufen und Türzargen
- Viele Rohrdurchführungen, besonders bei alten Einrohrheizungen
- Breite und tiefe Fugen an den Wänden, die zuerst gefüllt werden müssen
- Absandender oder staubiger Untergrund, der mehrere Grundieraufträge braucht
- Reste alter Kleber, die abgeschliffen oder entfernt werden müssen
- Kalte, feuchte Räume, in denen alles langsamer trocknet
- Arbeiten in einer bewohnten Wohnung, in der abgedeckt und umgeräumt werden muss
Abstimmung mit den anderen Gewerken
Vor dieser Arbeit müssen Maurer, Putzer und Installateure im Bodenbereich fertig sein. Danach kommt meist der Bodenleger mit der Spachtelmasse, der Fliesenleger oder der Fachbetrieb für Bodenbeschichtungen. In der Praxis kommt es oft vor, dass die Elektrofachkraft nach dem Grundieren noch einen Schlitz am Boden fräst und die Ecken wieder einstaubt. Legen Sie die Reihenfolge so fest, dass nach dem Grundieren niemand mehr im Raum staubt. Grundierte Flächen sollten nicht mit schmutzigen Schuhen betreten werden, und Materialsäcke gehören nicht darauf.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Auf Staub grundiert. Die Grundierung bindet den Staub nur oberflächlich, darunter bleibt eine schwache Schicht. Die Spachtelmasse löst sich später samt Grundierung oder klingt beim Abklopfen hohl.
- Grundierpfützen. Es bildet sich ein glänzender Film, auf dem die Spachtelmasse schlecht hält. Das zeigt sich als Ablösung genau dort, wo sich die Grundierung gesammelt hat.
- Falsche Grundierung. Zum Beispiel normaler Tiefgrund auf alten Fliesen. Die Spachtelmasse trennt sich von der glatten Oberfläche, oft erst unter Belastung.
- Silikon statt Acryl. Weder Spachtelmasse noch Beschichtung haften darauf, in der Ecke entsteht eine offene Fuge, und die Beschichtung zieht sich dort zurück.
- Randfuge zugeschmiert. Wird mit hartem Material eine Stelle gefüllt, an der sich der Boden bewegen muss, reißen Estrich oder Spachtelmasse an den Wänden.
- Acryl in zu tiefer Fuge ohne Hinterfüllung. Es trocknet lange, schwindet, und in der Ecke entsteht eine Mulde oder ein Riss.
- Offene Rohrdurchführungen. Die Masse läuft in die Decke oder zum Nachbarn, und am Rohr bleibt eine eingesackte Stelle.
- Trocknungszeit nicht abgewartet. Auf nasse Grundierung gegossene Spachtelmasse bildet Bläschen und kleine Löcher, sogenannte Pinholes.
Anleitung für Heimwerker: Boden grundieren und Ecken acrylieren
Diese Arbeit schafft auch ein geschickter Laie, wenn er Geduld hat und sich an die technischen Merkblätter der Materialien hält. Entscheidend sind Sauberkeit und die passende Grundierung für das, was auf den Boden kommt. Bei lösemittelhaltigen Grundierungen oder Epoxid gut lüften und Handschuhe sowie Schutzbrille tragen.
- Klären, was auf den Boden kommt, und eine Grundierung aus demselben System kaufen.
- Sockelleisten, Kleberreste und lose Estrichstücke entfernen.
- Untergrund abklopfen und anritzen, schwache Stellen auskratzen.
- Saugfähigkeit mit einem Wassertropfen prüfen und danach die Verdünnung festlegen.
- Boden fegen und gründlich absaugen, auch Ecken und Fugen.
- Grundierung aufrühren und mit der Rolle gleichmäßig auf der ganzen Fläche auftragen, ohne Pfützen.
- Nach Herstellerangabe trocknen lassen und den Raum in der Zeit nicht betreten.
- Größere Löcher an Wänden und Rohren mit Mörtel füllen, tiefe Fugen mit Hinterfüllschnur.
- Acryl mit der Kartuschenpistole in die Ecken und um die Durchführungen spritzen und mit angefeuchtetem Fugenglätter abziehen.
- Überschüsse sofort mit einem feuchten Tuch abwischen.
- Nach dem Aushärten des Acryls den zweiten Grundierauftrag aufbringen, wenn das System ihn verlangt.
- Vor der nächsten Schicht prüfen, ob die Oberfläche trocken, sauber und ohne glänzende Stellen ist.
Wenn Sie beim Untergrund unsicher sind, besonders bei Calciumsulfatestrich oder alten Fliesen, lassen Sie ihn besser von einem Bodenleger beurteilen. Ein Fehler in der Grundierung lässt sich später nur beheben, indem die Spachtelmasse wieder herauskommt.
Abnahme der fertigen Arbeit
Prüfen Sie die Arbeit, bevor das nächste Gewerk anfängt. Danach sehen Sie nichts mehr. Gehen Sie bei gutem Licht durch den Raum und achten Sie auf diese Punkte:
- Die Fläche ist gleichmäßig grundiert, ohne ausgelassene Inseln und ohne glänzende Pfützen
- Nach dem Überstreichen mit der Hand bleibt kein Staub an der Handfläche, die Oberfläche sandet nicht ab
- Die Ecken sind rundum durchgehend abgedichtet, ohne Unterbrechungen und Löcher
- Das Acryl ist glatt abgezogen, haftet an Boden und Wand und lässt sich nicht leicht abziehen
- Rohrdurchführungen sind geschlossen, es gibt keine Öffnungen in die Decke
- Bewegungsfugen und die Stellen für den Randdämmstreifen sind frei geblieben
- Auf Wänden, Zargen und Rohren sind keine Reste von Acryl oder Grundierung
- Der Handwerker hat Ihnen gesagt, welches Material verwendet wurde und wann das nächste Gewerk beginnen kann
Häufige Fragen
Meistens ja. Die Grundierung gleicht die Saugfähigkeit an und bindet Staub, sodass der Kleber besser haftet und nicht zu schnell austrocknet. Die genaue Empfehlung steht im technischen Merkblatt des Klebers.
Üblich ist zuerst die Grundierung, weil Acryl auf einer gefestigten, staubfreien Oberfläche besser hält. Verlangt das System einen zweiten Grundierauftrag, kommt er erst nach dem Trocknen des Acryls.
Für dauerhaft nasse Stellen ist Acryl nicht geeignet. Die Ecken unter der Abdichtung werden mit Dichtband ausgebildet, die sichtbaren Fugen an Wanne oder Dusche später mit Silikon.
Nein. Acryl schließt Lücken, damit die Spachtelmasse nicht wegläuft, der Boden muss sich aber frei bewegen können. Bei schwimmenden Estrichen und dickeren Spachtelschichten wird der Randdämmstreifen separat gesetzt.
Das hängt von der Grundierung, der Temperatur und der Luftfeuchte im Raum ab. In der Regel sind es einige Stunden, manche Systeme verlangen einen Abstand bis zum nächsten Tag. Maßgeblich ist das technische Merkblatt des Herstellers.
Vor der nächsten Schicht verraten glänzende Pfützen, ausgelassene Stellen oder Staub an der Hand das Problem. Später zeigt sich eine schlechte Grundierung durch Ablösungen, hohlen Klang beim Abklopfen oder Risse in der Spachtelmasse.
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