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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Pauschalpakete | ||||
| Elektroinstallation Wohnung (2 Zimmer) - Roh- und Feininstallation | Stk. | € 1 932,00 | - | |
| Elektroinstallation Wohnung (1 Zimmer) - Roh- und Feininstallation | Stk. | € 1 656,00 | - | |
| Elektroinstallation Wohnung (3 Zimmer) - Roh- und Feininstallation | Stk. | € 2 139,00 | - | |
| Elektroinstallation Wohnung (4 Zimmer) - Roh- und Feininstallation | Stk. | - | ||
| Elektroinstallation Wohnung (5 Zimmer) - Roh- und Feininstallation | Stk. | - | ||
Was Montage und Fertigstellung in der Zweizimmerwohnung umfassen
Die Arbeit läuft in zwei Phasen. Dazwischen liegen meist einige Wochen, in denen andere Professionisten arbeiten. Die erste Phase ist die Rohinstallation: Schlitze und Dosenlöcher herstellen, Leitungen verlegen, Unterputzdosen und Wohnungsverteiler setzen und die Zuleitung vom Zählerkasten im Stiegenhaus anschließen. Danach kommen Baumeister oder Verputzer, Fliesenleger und Maler. Die zweite Phase ist die Fertigstellung, oft auch Fertigmontage genannt. Dabei werden Steckdosen, Schalter und Auslässe für Leuchten gesetzt, Leitungsschutzschalter und FI-Schutzschalter im Verteiler eingebaut, die Stromkreise in Betrieb genommen und durchgeprüft.
Eine typische Zweizimmerwohnung hat ein Wohnzimmer, oft mit offener Kochnische, ein Schlafzimmer, ein Bad, ein WC (getrennt oder im Bad), ein Vorzimmer und manchmal eine Loggia oder einen Balkon. Zusammen kommen meist einige Dutzend Punkte zusammen: Steckdosen, Schalter, Lichtauslässe und eigene Anschlüsse für größere Geräte. Im Verteiler sind üblicherweise etwa 12 bis 18 Stromkreise. Wie viele es genau werden, hängt vor allem von der Kücheneinrichtung ab und davon, ob das Warmwasser mit einem Elektrospeicher oder Durchlauferhitzer gemacht wird.
Klären Sie vor der Auftragserteilung genau, was im Paket enthalten ist. Unklar bleibt in der Praxis oft dreierlei: ob die Erstprüfung mit Prüfprotokoll und Anlagenbuch dabei ist, wer Schalter und Steckdosen kauft (zwischen einfacher Serie und Designprogramm liegt ein großer Unterschied) und ob der Rückbau der alten Leitungen und das Zugipsen der Schlitze eingerechnet sind. Manche Elektrotechniker gipsen selbst zu, andere überlassen das dem Verputzer.
Ablauf auf der Baustelle Schritt für Schritt
Begehung und Planung der Punkte
Ein guter Elektrotechniker geht die Wohnung zuerst mit Ihnen durch und zeichnet mit Kreide oder Stift direkt an die Wand. Er fragt, wo Bett, Couch, Fernseher, Schreibtisch und Küchenzeile stehen werden. Er schaut sich an, welche Zuleitung aus dem Stiegenhaus kommt, wie groß die Vorsicherung ist, ob ein- oder dreiphasig angeschlossen ist und in welchem Zustand die Steigleitung ist. Daraus entsteht eine einfache Stromkreisaufteilung und ein Plan für den Verteiler. Für eine Zweizimmerwohnung braucht es meist kein umfangreiches Projekt. Ein übersichtlicher Plan mit allen Punkten erspart aber viele Missverständnisse.
Rückbau der alten Installation
Alte Leitungen liegen im Altbau oft in Rohren im Mauerwerk oder auf ungewöhnlichen Wegen durch Decken und Wände, in Wohnungen aus den Sechzigern manchmal auch in Hohlräumen von Deckenelementen. Üblich ist, die alten Leitungen spannungsfrei zu machen, in der Wand zu lassen und die neuen auf eigenen Wegen zu führen. Wichtig ist, dass danach keine vergessene Leitung mehr unter Spannung steht. Deshalb wird alles schon im Verteiler abgeklemmt und gekennzeichnet.
Schlitze und Dosen
Schlitze werden mit einer Mauernutfräse mit Absaugung gefräst, Dosenlöcher mit einer Dosenbohrkrone gebohrt. In Beton geht das langsam und laut, im Ziegel deutlich schneller. Die Schlitze sollten in den üblichen Installationszonen liegen: waagrecht in der Regel etwa 30 cm unter der Decke oder über dem Fußboden, senkrecht etwa 10 bis 20 cm neben Ecken, Türen und Fenstern. So kann auch in zehn Jahren jeder abschätzen, wo man besser nicht bohrt. In tragende Wände dürfen keine tiefen oder langen waagrechten Schlitze gefräst werden, weil das die Tragfähigkeit schwächt. Bei Zweifeln wird ein Baumeister oder Statiker beigezogen.
Leitungen ziehen und Verteiler setzen
Die Leitungen kommen in die Schlitze oder in flexible Installationsrohre und werden mit Gips oder Clips befestigt. An jeder Dose bleibt genug Reserve, damit sich bequem anklemmen lässt. Im Vorzimmer wird ein neuer Wohnungsverteiler gesetzt, meist unter Putz. Die Zuleitung vom Zählerkasten wird oft ebenfalls erneuert, weil die alte häufig zu schwach ausgelegt ist.
Fertigstellung, Inbetriebnahme und Erstprüfung
Nach Malerei und Fliesen kommt der Elektrotechniker wieder. Er setzt Schalter und Steckdosen, verdrahtet den Verteiler, beschriftet die Stromkreise und schaltet sie nach und nach zu. Danach folgt die Erstprüfung: Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz, Auslösen der FI-Schutzschalter und Durchgängigkeit der Schutzleiter werden gemessen. Die Ergebnisse stehen im Prüfprotokoll, das zusammen mit dem Anlagenbuch übergeben wird. Bewahren Sie beides gut auf. Gefragt wird danach im Schadensfall von der Versicherung, beim Verkauf oder bei der Vermietung der Wohnung und wenn später der Anschluss verstärkt werden soll.
Wie lange es dauert
Die Rohinstallation in einer Zweizimmerwohnung dauert für ein Zweierteam meist 4 bis 7 Arbeitstage, in Beton eher länger. Fertigstellung und Prüfung brauchen üblicherweise 1 bis 2 Tage. Dazwischen warten Sie auf das Zugipsen der Schlitze, den Verputz, die Fliesen und den Maler. Gips in den Schlitzen trocknet je nach Stärke etwa einen Tag bis einige Tage, Putz deutlich länger.
Was vor Beginn vorbereitet und entschieden sein sollte
Entscheidungen, die sich später schwer ändern lassen
- Küchenplan. Ohne Plan der Küchenzeile weiß der Elektrotechniker nicht, wo Backrohr, Kochfeld, Geschirrspüler, Kühlschrank und Dunstabzug hinkommen. Das Kochfeld braucht in der Regel einen eigenen Anschluss, oft dreiphasig. Steckdosen über der Arbeitsplatte müssen zwischen den Oberkästen sitzen, nicht dahinter.
- Möblierung der Zimmer. Wenn das Wohnzimmer auch Arbeitszimmer ist oder das Schlafzimmer später Kinderzimmer werden soll, braucht es mehr Steckdosen und eine andere Schalteranordnung.
- Bad. Wo stehen Waschmaschine und eventuell Trockner, wo hängt der Speicher, gibt es einen Spiegel mit Beleuchtung, eine elektrische Fußbodenheizung oder einen Handtuchheizkörper?
- Netzwerk und Fernsehen. Wer im Schlafzimmer oder beim Fernseher eine Netzwerkdose möchte, lässt die Leerrohre dafür gleich mit der Elektrik verlegen.
- Beleuchtung. Einbauspots in einer abgehängten Gipskartondecke, LED-Bänder, Licht im Vorzimmer von zwei Stellen schaltbar: all das muss feststehen, bevor die Leitungen liegen.
Hausverwaltung und Nachbarn
Informieren Sie vor Beginn die Hausverwaltung beziehungsweise die Wohnungseigentümergemeinschaft. Zählerkasten und Steigleitung gehören zu den allgemeinen Teilen des Hauses oder zum Netzbetreiber, Arbeiten daran werden deshalb vorher abgesprochen. Wenn Sie mehr Leistung oder einen dreiphasigen Anschluss brauchen, klärt das der Elektrotechniker mit dem Netzbetreiber ab. Halten Sie sich außerdem an die Hausordnung, was laute Arbeiten betrifft, und hängen Sie im Stiegenhaus kurz einen Hinweis für die Nachbarn aus.
Gas in der Wohnung
Gibt es in der Wohnung eine Gastherme oder einen Gasherd, muss der Elektrotechniker wissen, wo die Gasleitung verläuft. Riechen Sie während der Arbeiten Gas, betätigen Sie keine Schalter, öffnen Sie die Fenster, verlassen Sie die Wohnung und rufen Sie den Gasnotruf 128 oder den Notruf 112.
Materialien und technische Lösungen
Leitungen
Verlegt wird heute ausschließlich Kupfer. Für Lichtstromkreise ist ein Querschnitt von 1,5 mm² üblich, für Steckdosenstromkreise 2,5 mm², für das Kochfeld eine fünfadrige Leitung mit 2,5 mm² oder je nach Leistung und Herstellerangabe stärker. Neue Kupferleitungen mit alten Aluminiumleitungen in einer Klemme zu verbinden, ist keine gute Idee. Die Verbindung lockert sich mit der Zeit, wird warm und kann einen Brand auslösen. Bleibt ein Teil der alten Anlage bestehen, werden nur spezielle Klemmen verwendet, die für Aluminium und Kupfer zugelassen sind.
Schutzeinrichtungen im Verteiler
- FI-Schutzschalter mit 30 mA Auslösestrom schützen Menschen vor einem Stromschlag. Für Steckdosenstromkreise und das Bad ist er nach ÖVE/ÖNORM E 8001 Pflicht.
- FI/LS-Kombischalter sichern einzelne wichtige Stromkreise getrennt ab. Bei einem Defekt der Waschmaschine fällt dann nicht die halbe Wohnung aus, sondern nur dieser eine Kreis. Sie kosten mehr Platz im Budget, in einer Zweizimmerwohnung lohnen sie sich zumindest für Küche und Bad.
- Überspannungsschutz schützt Elektronik vor Spannungsspitzen aus dem Netz. Wie sinnvoll er ist, hängt auch vom Schutz im Haus ab. Fragen Sie den Elektrotechniker.
Dosen und Schalterprogramm
In Ziegel und Beton kommen normale Unterputzdosen, in Gipskarton spezielle Hohlwanddosen mit Krallen. Für Mehrfachkombinationen unter- oder nebeneinander werden die Dosen im exakten Abstand gebohrt, sonst passt der Rahmen nicht. Schalter und Steckdosen unterscheiden sich vor allem in Optik und Haltbarkeit der Mechanik. Ein einfacher Schalter wird nach Jahren schwergängig, ein besserer hält Jahrzehnte.
Smart Home
Wenn Sie über smarte Licht- oder Jalousiesteuerung nachdenken, entscheiden Sie das vor der Rohinstallation. Manche Systeme brauchen tiefere Dosen oder einen Neutralleiter in der Schalterdose. Ihn später nachzurüsten heißt: wieder stemmen.
Zweizimmerwohnung im Vergleich zu kleineren und größeren Varianten
In der NUMIQ-Preisliste gibt es für die Wohnungselektrik eigene Pakete nach Zimmeranzahl. Der Unterschied liegt nicht nur in der Fläche. Es ändern sich die Zahl der Stromkreise, die Größe des Verteilers und die Zeit auf der Baustelle.
- Einzimmerwohnung: ein Wohnraum, die Küche oft gleich darin, weniger Stromkreise. Der Verteiler ist kleiner, die Arbeit kürzer. Passt auch für Garçonnièren.
- Zweizimmerwohnung, also diese Seite: Ein eigenes Schlafzimmer kommt dazu, fast immer auch eine vollwertige Küche. Hier geht es stärker um die Aufteilung der Stromkreise zwischen Wohnraum mit Kochnische und Schlafzimmer, um eine Wechselschaltung im Vorzimmer und um genug Steckdosen fürs Homeoffice.
- Dreizimmerwohnung: ein weiteres Zimmer, ein längerer Gang, oft getrenntes WC und Bad. Deutlich mehr Stromkreise, der Verteiler braucht eine zusätzliche Reihe, und die Arbeitszeit wächst.
- Vier- und Fünfzimmerwohnungen: eher im Neubau oder in großen Altbauwohnungen. Dort geht es oft um mehrere Bäder, Drehstromanschluss, Fußbodenheizung und eine genauere Planung.
Das Besondere an der Zweizimmerwohnung: Auf kleiner Fläche kommt fast alles zusammen, was auch eine große Wohnung hat, nämlich volle Küche, Bad mit Waschmaschine, Arbeitsplatz und Schlafzimmer. Der Verteiler muss trotzdem in ein oft schmales Vorzimmer passen, und die Leitungswege sind kurz, aber dicht belegt. Haben Sie ein großes Wohnzimmer, das in zwei Bereiche geteilt wird, oder planen Sie, mit einer Zwischenwand ein weiteres Zimmer abzutrennen, besprechen Sie das mit dem Elektrotechniker. Vom Umfang her sind Sie dann womöglich näher am Paket für die Dreizimmerwohnung.
Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert
Erleichtert
- Leere Wohnung ohne Möbel, Fliesen bereits abgeschlagen, Böden entfernt
- Ziegelwände oder Gipskarton, in denen sich schnell fräsen lässt
- Fertiger Küchenplan und klare Möblierung
- Zugang zum Zählerkasten und Absprache mit der Hausverwaltung im Vorfeld
Erschwert
- Harte Betonwände, in denen die Nutfräse langsam vorankommt und die Scheiben schnell verschleißen
- Arbeiten in einer bewohnten Wohnung, in der Möbel gerückt und alles gegen Staub abgedeckt werden muss
- Änderungen während der Arbeit, die neue Schlitze an bereits zugegipsten Stellen bedeuten
- Eine veraltete Steigleitung, die mit dem Haus und dem Netzbetreiber gelöst werden muss
- Abgehängte Decken, Spots und LED-Bänder, die Punkte und Zeit hinzufügen
Abstimmung mit den anderen Gewerken
Der Elektrotechniker kommt nach den Abbrucharbeiten und meist parallel zum Installateur, der Wasser und Abfluss verlegt. Beide sollten sich die Leitungswege ausmachen, damit Kabel und Rohre sich nicht in die Quere kommen und die Waschmaschinensteckdose nicht direkt neben dem Abfluss sitzt. Danach folgen Zugipsen, Verputz, Trockenbau, Fliesen und Malerei. Die Fertigstellung kommt erst nach dem Ausmalen, sonst sind die Schalter voller Farbe. Achten Sie beim Fliesenleger darauf, dass er die Öffnungen sauber um die Dosen schneidet und die Dosen nicht zu tief hinter der Fliese verschwinden.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Zu wenige Steckdosen. Häufig sieht man ein Jahr später überall Verlängerungskabel im Wohnzimmer. Planen Sie beim Fernseher und beim Schreibtisch mehr Steckdosen ein, als Ihnen heute reichen.
- Alles auf einem Stromkreis. Wasserkocher, Mikrowelle und Backrohr an einer Sicherung heißt: Beim Kochen fliegt sie.
- Schlitze außerhalb der Zonen. Schräge und zufällige Leitungswege rächen sich, wenn beim Aufhängen eines Regals ein Kabel angebohrt wird.
- Fehlender zusätzlicher Potentialausgleich im Bad. Man sieht ihn nicht, aber bei einem Gerätefehler ist das ein Sicherheitsrisiko. Er wird bei der Erstprüfung kontrolliert.
- Unbeschrifteter Verteiler. Bei einer Störung weiß niemand, welcher Schalter was abschaltet. Jeder Stromkreis braucht eine lesbare Bezeichnung.
- Schwache Klemmstellen. Nicht fest angezogene Klemmen werden warm. Das zeigt sich durch flackerndes Licht, Brandgeruch oder eine dunkel verfärbte Steckdose.
- Fertigmontage vor dem Ausmalen. Mit Farbe verschmierte Schalter und Rahmen lassen sich kaum reinigen und müssen getauscht werden.
Anleitung für Heimwerker: Was Sie selbst vorbereiten können
Die Elektroinstallation selbst darf nur ein konzessionierter Elektrotechniker herstellen, anschließen und prüfen. An Leitungen, Dosen oder dem Verteiler legen Sie bitte nicht selbst Hand an. Rund um die Arbeit gibt es aber einiges, mit dem Sie Zeit sparen und Fehler vermeiden:
- Einen einfachen Möblierungsplan für jedes Zimmer zeichnen, mit Bett, Couch, Fernseher, Schreibtisch und Küchenzeile.
- Den Küchenplan des Küchenstudios mit allen Geräteanschlüssen besorgen und dem Elektrotechniker übergeben.
- Eine Liste der gewünschten Steckdosen, Lichtauslässe und Netzwerkdosen pro Raum erstellen.
- Die Wohnung vollständig ausräumen oder die verbleibenden Möbel in einem Raum sammeln und abdecken.
- Böden, Fenster und Türen mit Abdeckvlies und Folie schützen.
- Die Hausverwaltung und die Nachbarn rechtzeitig über die Arbeitstage informieren.
- Nach der Rohinstallation alle Wände mit offenen Schlitzen fotografieren, mit Maßband im Bild.
- Schutt nach Absprache selbst wegbringen und die Baustelle zwischen den Gewerken sauber halten.
Die Fotos der offenen Schlitze sind später Gold wert: Sie zeigen genau, wo Leitungen liegen, bevor alles zugeputzt und ausgemalt ist.
Kontrolle und Übernahme der fertigen Elektroinstallation
Nehmen Sie sich für die Übernahme Zeit und gehen Sie die Wohnung Raum für Raum gemeinsam mit dem Elektrotechniker durch. Schalten Sie jedes Licht ein, stecken Sie in jede Steckdose ein einfaches Gerät oder einen Steckdosentester und drücken Sie die Prüftaste an den FI-Schutzschaltern.
- Prüfprotokoll und Anlagenbuch sind übergeben, unterschrieben und ohne schwerwiegende Mängel
- Jeder Leitungsschutzschalter und FI-Schutzschalter im Verteiler ist lesbar beschriftet
- Ein Verteilerplan liegt in der Wohnung, idealerweise auch eine Skizze der Leitungswege
- Alle Steckdosen haben Spannung und sitzen gerade, ohne Spalt unter dem Rahmen
- Die Schalter bedienen die richtigen Leuchten, die Wechselschaltung im Vorzimmer funktioniert
- Die FI-Schutzschalter lösen beim Drücken der Prüftaste aus
- Anschlüsse für Backrohr, Kochfeld, Geschirrspüler und Waschmaschine sitzen laut Küchenplan
- Im Bad ist der zusätzliche Potentialausgleich vorhanden und die Steckdosen liegen außerhalb der Schutzbereiche von Wanne und Dusche
- Es gibt keine offenen Leitungsenden ohne Abdeckung oder Klemme
- Die Baustelle ist aufgeräumt und der Schutt wie vereinbart entsorgt
Häufige Fragen
Die Steigleitung gehört zu den allgemeinen Teilen des Hauses, darüber entscheiden Hausverwaltung beziehungsweise Wohnungseigentümergemeinschaft. Die Zuleitung vom Zählerkasten in die Wohnung wird aber oft gemeinsam mit der Wohnungsinstallation erneuert. Sprechen Sie vor Beginn mit der Hausverwaltung.
Teilweise ja, etwa über abgehängte Decken, Vorsatzschalen oder Kabelkanäle. In einer üblichen Wohnung mit Ziegel- oder Betonwänden kommen Sie um Schlitze aber nicht ganz herum. Kabelkanäle sind eher eine Übergangslösung oder für Keller und Werkstatt geeignet.
Möglich ist es, angenehm nicht. Das Fräsen staubt trotz Absaugung, einige Tage gibt es in Teilen der Wohnung keinen Strom und die Möbel müssen ständig verschoben werden. Wenn es geht, wohnen Sie zumindest während der Rohinstallation woanders.
Ja, jede neue Elektroinstallation wird vor der Inbetriebnahme geprüft, unabhängig von der Größe der Wohnung. Prüfprotokoll und Anlagenbuch belegen, dass die Anlage sicher ist. Sie brauchen sie gegenüber der Versicherung und beim Verkauf oder bei der Vermietung.
Eine feste Zahl gibt es nicht, es hängt davon ab, wie Sie wohnen. Sinnvoll sind mehrere Steckdosen beim Bett, beim Fernseher, am Arbeitsplatz und über der Küchenarbeitsplatte. Eine zusätzliche Steckdose ist bei der Rohinstallation wenig Aufwand, nachträglich deutlich mehr.
Vor der Rohinstallation. Viele smarte Schalter brauchen einen Neutralleiter in der Dose oder mehr Platz dahinter. Ist das von Anfang an eingeplant, können Sie später ohne neue Schlitze umrüsten.
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