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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Trockenbaukonstruktionen | ||||
| Trockenbau-Trennwand doppelt beplankt | m² | € 46,90 | - | |
| Gipskartonwand einfach beplankt | m² | € 32,45 | - | |
| Gipskarton-Vorsatzschale | m² | € 24,85 | - | |
| Gipskartondecke gerade abhängen | m² | € 31,75 | - | |
| Gipskarton-Dachschrägenbekleidung | m² | € 38,65 | - | |
| Rasterdecke (inkl. Unterkonstruktion) | m² | - | ||
| Trockenbauwand mit Hartgipsplatten | m² | - | ||
| Dampfbremse in GK-Decke einbauen | m² | € 1,95 | - | |
| Trockenbaudämmung | m² | € 3,45 | - | |
Was die doppelte Beplankung ausmacht und wann Sie sie brauchen
Der Grundaufbau ist derselbe wie bei jeder Ständerwand aus Gipskarton: UW-Profile werden an Boden und Decke befestigt, dazwischen kommen senkrechte CW-Ständer, in den Hohlraum Mineralwolle und auf beide Seiten die Beplankung. Bei der doppelt beplankten Ausführung werden aber auf jede Seite zwei Plattenlagen geschraubt, in der Regel jeweils 12,5 mm dick. Mit einem CW-75-Profil ergibt das eine Wanddicke von etwa 125 mm, mit CW 100 etwa 150 mm.
Warum zwei Lagen? Weil Gewicht und Steifigkeit der Wand direkt bestimmen, wie gut sie Schall dämmt, wie sie Stöße aushält und wie viel sie trägt. Die zweite Lage überdeckt außerdem die Fugen der ersten. Die Wand wird dadurch geschlossener und reißt an den Fugen weniger leicht.
Zur doppelten Beplankung sollten Sie vor allem greifen, wenn:
- Sie Schlaf- oder Kinderzimmer vom Wohnzimmer trennen und Ruhe wichtig ist
- an der Wand eine Küchenzeile, Oberkästen, ein Fernseher oder schwere Regale hängen sollen
- die Wand im Bad steht und verfliest wird
- die Wand höher ist, etwa im Dachgeschoß mit Giebel oder in einem Raum mit überdurchschnittlicher Raumhöhe
- die Planung einen bestimmten Feuerwiderstand verlangt, zum Beispiel zur Garage oder zum Technikraum
- im Vorraum die Gefahr besteht, dass Kinderwagen, Fahrrad oder Möbel gegen die Wand stoßen
Im Vergleich mit der einfach beplankten Wand
In der NUMIQ-Preisliste finden Sie auch die eigene Position Gipskartonwand einfach beplankt. Beide sind übliche und richtige Lösungen, sie passen aber an unterschiedliche Stellen. Kurz gesagt:
- Beplankung: Die einfach beplankte Wand hat pro Seite eine Platte, die doppelt beplankte zwei. Pro Quadratmeter Wand fallen also doppelt so viele Platten und Schrauben an, dazu das Verspachteln der ersten Lage.
- Dicke: Bei gleichem Profil ist die doppelt beplankte Wand etwa 25 mm dicker. In einem engen Vorraum oder neben einer Tür kann das eine Rolle spielen.
- Schall: Mit Mineralwolle dämpfen beide, die doppelt beplankte aber spürbar besser. Am deutlichsten hören Sie das bei Stimmen und Musik.
- Festigkeit: Die einfach beplankte Wand klingt beim Anklopfen hohler, bei einem Stoß bricht die Platte leichter durch. Die doppelt beplankte fühlt sich fast wie gemauert an.
- Belastung: Leichte Dinge tragen beide. Für schwere Kästen bekommt die einfach beplankte Wand praktisch immer Verstärkungen, bei der doppelt beplankten ist mehr Reserve da. Für wirklich schwere Lasten empfehlen sich Verstärkungen aber auch hier.
- Höhe: Laut den Tabellen der Systemhersteller erlaubt die doppelte Beplankung bei gleichem Profil eine höhere Wand.
- Zeit und Gewicht: Die doppelt beplankte Wand dauert in der Regel deutlich länger, und das Material ist schwerer. Das merkt man spätestens, wenn alles ohne Lift in den dritten Stock getragen werden muss.
Die einfach beplankte Wand ist sinnvoll beim Schrankraum, bei einer Trennwand im Arbeitszimmer, im Lager oder überall dort, wo weder Schallschutz noch Tragfähigkeit gefragt sind. Wenn Sie beim Schlafzimmer oder Bad schwanken: In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass das nachträgliche Verstärken einer Wand viel aufwendiger ist, als sie gleich doppelt zu beplanken.
Was vor dem Eintreffen der Trockenbauer bereit sein muss
Gipskarton verträgt weder Feuchtigkeit noch einen unebenen Untergrund. Prüfen Sie deshalb vor der Montage einige Punkte.
Zustand der Baustelle
- Nassarbeiten, also Putz und Estrich, sind fertig und ausgetrocknet, sonst nehmen die Platten Feuchtigkeit auf und die Fugen reißen später
- Fenster sind eingebaut, das Gebäude ist geschlossen und im Winter auf etwa über 10 °C temperiert
- Boden und Decke sind im Bereich der Wand fest und annähernd eben, größere Unebenheiten werden vorher ausgeglichen
Entscheidungen, die vorher fallen müssen
Sobald die zweite Seite zu ist, kommen Sie nicht mehr in die Wand. Klären Sie daher im Voraus:
- Die genaue Lage der Wand und der Türen, samt lichter Breite und Höhe der Öffnung und Art des Türstocks
- Wo Steckdosen, Schalter, Leuchten und Datenleitungen sitzen sollen
- Wo Küchenzeile, Fernseher, Waschtisch, Hänge-WC oder Boiler hinkommen, damit Verstärkungen vorbereitet werden
- Ob die Wand auf der Rohdecke oder auf dem fertigen Estrich steht
Der letzte Punkt ist für den Schallschutz entscheidend. Steht die Wand auf einem schwimmenden Estrich, der unter ihr durch von einem Zimmer ins andere läuft, wandert der Schall über den Boden weiter und die doppelte Beplankung verliert einen Teil ihrer Wirkung. Bei höheren Ansprüchen an die Ruhe wird die Wand deshalb auf der Rohdecke befestigt und der Estrich an dieser Stelle getrennt.
Im Mehrparteienhaus
Informieren Sie in einer Eigentumswohnung rechtzeitig die Hausverwaltung oder die Wohnungseigentümergemeinschaft. Beim Schneiden und Schleifen entstehen Lärm und Staub, und die schweren Plattenstapel werden über Stiege oder Lift getragen. Es hilft, wenn Lieferzeitpunkt, Abdeckung des Stiegenhauses und Ruhezeiten vorher abgestimmt sind. Bei Brandschutzwänden muss das verbaute System genau der Planung entsprechen.
Material und Plattenvarianten
Profile
Verwendet werden verzinkte UW- und CW-Profile in den Breiten 50, 75 und 100 mm. Für normale Wohnungswände nimmt man am häufigsten CW 75, das genug Hohlraum für Dämmung und Leitungen bietet. CW 50 passt dort, wo jeder Zentimeter zählt und die Wand nicht hoch ist. CW 100 oder doppelte Ständer kommen bei hohen Wänden oder dickeren Installationen zum Einsatz. An Türöffnungen werden statt normaler CW-Profile dickwandige UA-Profile gesetzt, die die Tür tragen, ohne zu schwingen.
Platten
- Standardplatten (Typ A, grauer Kern, weißer Karton): für trockene Räume wie Schlafzimmer, Wohnzimmer, Vorraum.
- Imprägnierte Platten (Typ H, grün): für Bad und Küche. Die Platte selbst ist aber keine Abdichtung. In der Dusche und rund um die Wanne braucht sie eine Verbundabdichtung mit Dichtbändern in den Ecken.
- Feuerschutzplatten (Typ F, rosa oder rot): dort, wo die Wand Feuer standhalten muss. Der Feuerwiderstand gilt nur für das gesamte System laut Hersteller, also für die konkreten Profile, die Dämmung, die Platten und die Schrauben.
- Schallschutz- und Hartplatten: haben eine höhere Dichte, damit dämmt die Wand besser oder trägt mehr. Sinnvoll in Schlafzimmern an der Nachbarwohnung oder im Heimstudio.
Die Lagen lassen sich auch kombinieren, etwa unten eine Standardplatte und außen eine imprägnierte. Wichtig ist nur, dass das Ergebnis zu dem passt, was die Wand leisten soll.
Dämmung und Kleinmaterial
In den Hohlraum kommt Mineralwolle, Glas- oder Steinwolle, ungefähr in der Dicke der Profilbreite. Unter die Anschlussprofile wird ein Dichtungsband geklebt, das das Metall vom Bauwerk trennt und Schallübertragung verhindert. Für die erste Plattenlage verwendet man meist Schrauben mit etwa 25 mm Länge, für die zweite etwa 35 mm, damit sie durch beide Platten gehen und sicher im Profil greifen. Für die Fugen der Außenlage gibt es Spachtelmasse und Bewehrungsstreifen, für Außenecken Kantenschutzprofile.
So entsteht die doppelt beplankte Wand Schritt für Schritt
- Lage der Wand einmessen und auf Boden, Wand und Decke anzeichnen, mit dem Laser die Linie lotrecht nach oben übertragen.
- Dichtungsband auf die UW-Profile und die seitlichen CW-Anschlussprofile kleben.
- UW-Profile an Boden und Decke dübeln, in der Regel etwa alle 1 m und mit mindestens drei Befestigungen pro Profil. Die seitlichen CW-Profile an den angrenzenden Wänden befestigen.
- UA-Türprofile setzen, in Boden und Decke verankern und über der Öffnung einen Sturz ausbilden.
- CW-Ständer in die UW-Profile stellen, meist im Abstand von 625 mm, mit der offenen Seite in dieselbe Richtung. Unter einer Betondecke die Ständer etwas kürzer lassen, damit die Wand die Durchbiegung der Decke nicht behindert.
- Erste Plattenlage auf eine Seite schrauben. Die Platten etwa 10 mm über dem Boden setzen, damit sie keine Feuchtigkeit vom Boden ziehen.
- Verstärkungen für schwere Lasten einbauen: Holzpfosten oder Stahltraversen zwischen den Ständern in der passenden Höhe.
- Elektroleitungen durch die Öffnungen in den Profilen ziehen und Dosen vorbereiten. Das übernimmt der konzessionierte Elektrotechniker.
- Mineralwolle lückenlos in den gesamten Hohlraum einlegen.
- Erste Lage auf die zweite Seite schrauben, danach die zweite Lage auf beiden Seiten. Die Fugen der zweiten Lage um mindestens einen Ständerabstand gegenüber der ersten versetzen, waagrechte Fugen um mindestens 400 mm.
- Fugen der ersten Lage ohne Streifen verspachteln, die zweite Lage mit Bewehrungsstreifen spachteln und schleifen.
Warum wird auch die innere Lage verspachtelt, wenn sie ohnehin niemand sieht? Offene Fugen sind genau die Stellen, durch die Schall und im Brandfall Feuer gehen. Die Systemhersteller schreiben das Verspachteln der ersten Lage vor. Wer es weglässt, verschenkt einen Teil dessen, wofür die doppelte Beplankung überhaupt gewählt wurde.
Oberflächenqualität
Wie aufwendig die Außenlage gespachtelt wird, vereinbart man über die Qualitätsstufen Q1 bis Q4. Unter Fliesen reicht die Grundverspachtelung, für normale Malerei wird Q2 ausgeführt, bei glänzenden Farben oder Streiflicht vom Fenster Q3 und bei höchsten Ansprüchen eine vollflächige Spachtelung in Q4. Legen Sie das vorher fest, sonst prallen später oft unterschiedliche Vorstellungen aufeinander.
Was die Arbeit leichter oder schwerer macht
Wie aufwendig und damit wie teuer eine doppelt beplankte Wand wird, hängt stark davon ab, was die Trockenbauer auf der Baustelle vorfinden.
- Einfach ist: eine gerade Wand in gleichbleibender Höhe, ohne Türen, mit ebenem Boden und ebener Decke, im Erdgeschoß oder mit Lift, mit wenigen Installationen.
- Schwieriger wird es durch: viele Türöffnungen, Dachschrägen und das damit verbundene Zuschneiden, Höhen über der üblichen Raumhöhe mit Gerüst, unebene alte Decken, Anschlüsse an Holzbalken, die sich bewegen.
- Mehr Zeit kosten: viele Verstärkungen, Revisionsöffnungen, zahlreiche Elektrodosen, Ecken und Kanten, Rundungen, die Anforderung Q3 oder Q4.
- Transport: doppelt so viele Platten heißt doppelt so viel Tragen. In den dritten Stock ohne Lift ist das viel schwere Arbeit.
Bei der doppelt beplankten Wand fällt all das stärker ins Gewicht, weil jeder Dosenausschnitt, jede Laibung und jede Ecke in vier Lagen statt in zwei bearbeitet wird.
Abstimmung mit den anderen Professionisten
Der Trockenbauer steht mitten im Bauablauf, deshalb lohnt es sich, die Reihenfolge zu kennen:
- Davor: Maurer und Verputzer, Estrichleger, eventuell Fassadendämmung und Fenstereinbau.
- Während der Arbeit: Elektrotechniker, Installateur und Lüftungstechniker verlegen ihre Leitungen, wenn die erste Seite geschlossen ist und bevor Dämmung und zweite Seite kommen. Vereinbaren Sie einen genauen Termin, damit niemand warten muss.
- Danach: Fliesenleger, Maler, Bodenleger und Türmontage.
Für die Elektroinstallation braucht es Hohlwanddosen mit ausreichender Tiefe für die doppelte Beplankung. Setzen Sie Steckdosen auf beiden Seiten der Wand nicht genau gegenüber, sondern mindestens ein Ständerfeld versetzt, sonst geht der Schall direkt durch. Elektroarbeiten darf nur ein konzessionierter Elektrotechniker ausführen, und bevor die Wand zugeht, sollte die Leitungsführung fotografiert sein.
Im Bad werden die Verstärkungen und Tragständer für Hänge-WC, Waschtisch und Armaturen gemeinsam mit dem Installateur vorbereitet. Die Verbundabdichtung folgt erst nach dem Spachteln und vor dem Verfliesen.
Fehler, die sich erst später zeigen
- Fugen beider Lagen übereinander: Wird die zweite Lage nicht versetzt, ist die Wand an den Fugen schwächer und reißt dort mit der Zeit.
- Fehlendes Dichtungsband: Die Wand „klingt“ am Rand, und der Schall läuft in Decke und Wände. Nachträglich lässt sich das nicht beheben.
- Dämmung mit Lücken: Schlampig eingelegte oder gestauchte Wolle verschlechtert die Schalldämmung. Das hört man vor allem bei Stimmen.
- Zu tief versenkte Schrauben: Eine Schraube, die den Karton durchreißt, hält die Platte nicht. Später treten Schraubenköpfe hervor oder die Platte bewegt sich.
- Wand fest unter der Decke: Stößt der Ständer ohne Spiel an die Decke, wird die Wand bei der Deckendurchbiegung belastet und die Ecke zur Decke reißt.
- Platten ohne Abstand zum Boden: Beim Wischen oder bei einem Wasserschaden saugt sich die Platte an.
- Fehlende Bewegungsfugen: Bei sehr langen Wänden und Anschlüssen an unterschiedliche Bauteile sind Fugen laut Hersteller nötig, sonst entsteht irgendwo ein Riss.
- Montage auf einer feuchten Baustelle: Die Platten verziehen sich, die Fugen reißen nach dem Aufheizen, oft erst im ersten Winter.
- Vergessene Verstärkungen: Werden schwere Kästen später nur in Platten und Dübel gehängt, reißen sie aus und beschädigen die Wand.
Wie lange es dauert
Montage von Unterkonstruktion und Beplankung dauert bei der doppelt beplankten Wand in der Regel deutlich länger als bei der einfach beplankten, weil jede Seite zweimal geschraubt wird. Rechnen Sie auch mit einer Pause für die Leitungen zwischen dem Schließen der ersten und der zweiten Seite. Die Spachtelmasse trocknet laut Hersteller meist bis zum nächsten Tag, bei kühlem, feuchtem Wetter länger. Bei höheren Qualitätsstufen wird mehrmals gespachtelt, das braucht weitere Tage. Ausmalen können Sie erst, wenn die Spachtelung ganz trocken und grundiert ist, verfliesen erst nach dem Austrocknen der Abdichtung.
Anleitung für Heimwerker: doppelt beplankte Wand im trockenen Raum
Wenn Sie handwerklich geschickt sind, eine gute Wasserwaage oder einen Laser haben und jemanden zum Helfen, schaffen Sie die Wand auch selbst. Beschränken Sie sich auf trockene Räume und niedrigere Wände ohne Brandschutzanforderung. Die Elektroinstallation überlassen Sie dem konzessionierten Elektrotechniker, und in tragende Bauteile greifen Sie nicht ein.
- Lage der Wand mit dem Laser auf Boden, Decke und Wänden anzeichnen und prüfen, ob dort Leitungen verlaufen.
- Dichtungsband auf die UW-Profile kleben und die Profile an Boden und Decke dübeln.
- CW-Ständer im Abstand von 625 mm einstellen, etwas kürzer als die lichte Raumhöhe.
- Erste Plattenlage auf eine Seite schrauben, mit etwa 10 mm Abstand zum Boden.
- Verstärkungen für Regale und Kästen einbauen und den Elektrotechniker für die Leitungen holen.
- Mineralwolle lückenlos und mit Handschuhen einlegen.
- Erste Lage auf die zweite Seite schrauben, danach die zweite Lage mit versetzten Fugen.
- Fugen der ersten und zweiten Lage spachteln, in der Außenlage Bewehrungsstreifen verwenden.
- Schleifen, grundieren und vor dem Ausmalen trocknen lassen.
Die Platten sind schwer, an der Decke halten Sie sie immer zu zweit. Beim Schneiden und Schleifen tragen Sie Atemschutzmaske und Schutzbrille.
Kontrolle und Abnahme der fertigen Wand
Lassen Sie sich vor dem Schließen der zweiten Seite Dämmung, Verstärkungen und Leitungen zeigen und fotografieren Sie alles. Nach Fertigstellung prüfen Sie:
- Ebenheit der Wand mit einer 2-m-Latte in verschiedenen Richtungen, die Abweichungen sollten der vereinbarten Qualität und den Toleranzen der einschlägigen ÖNORM entsprechen
- Lotrechte Lage von Wand und Türlaibungen mit der Wasserwaage
- Ob die Türöffnung die vereinbarte Breite und Höhe hat und die Profile nicht schwingen
- Ob die Fugen der Außenlage glatt sind, ohne Risse und ohne sichtbare Streifen
- Ob die Schraubenköpfe versenkt und überspachtelt sind, ohne durchgerissenen Karton
- Ob die Außenecken gerade und mit Kantenschutz versehen sind
- Ob die Elektrodosen fest sitzen und an den vereinbarten Stellen sind
- Ob die Wand beim Anklopfen nicht hohl klingt, was auf fehlende Dämmung oder Lage hindeuten würde
- Ob am Boden der Abstand eingehalten und an der Decke die Anschlussfuge ausgebildet ist
- Ob Sie Fotos von Verstärkungen, Leitungen und Dämmung vor dem Schließen haben
Häufige Fragen
Ja, mit derselben Dämmung im Hohlraum dämpft sie spürbar besser, weil sie schwerer und steifer ist. Schallbrücken machen den Vorteil aber zunichte, etwa fehlendes Dichtungsband, gegenüberliegende Steckdosen oder ein durchlaufender schwimmender Estrich unter der Wand.
Oberkästen werden üblicherweise daran montiert. Für volle Belastung empfiehlt sich trotzdem eine Verstärkung zwischen den Ständern in passender Höhe. Verwenden Sie Hohlraumdübel für Gipskarton und halten Sie die Tragfähigkeit laut Hersteller ein.
Ja, die doppelt beplankte Wand eignet sich dafür besser als die einfach beplankte, weil sie sich weniger durchbiegt. Im Bad verwenden Sie imprägnierte Platten und in Nassbereichen eine Verbundabdichtung mit Dichtbändern in den Ecken und um Durchdringungen.
Wo die Fugen übereinanderliegen, ist die Wand am schwächsten. Durch das Versetzen überdeckt die zweite Lage die Fugen der ersten, die Wand wirkt als Ganzes, reißt weniger und dämmt besser.
Eine zweite Lage kann man nachträglich aufschrauben. Dosen, Laibungen und Leisten müssen dann aber versetzt werden, und die Wand wird dicker. Dämmung kommt ohne Öffnen nicht mehr in den Hohlraum, deshalb ist es einfacher, die Wand gleich doppelt zu beplanken.
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