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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Betonschneiden | ||||
| Lochbohrung in Stahlbetonplatte bis 10 cm | Stk. | € 103,50 | - | |
| Schneiden Stahlbetonplatte bis 10 cm | lfm | € 48,30 | - | |
| Schneiden Stahlbetonplatte bis 15 cm | lfm | € 69,00 | - | |
| Schneiden Betonwände bis 150 mm Stärke | lfm | € 69,00 | - | |
| Schneiden Betonböden bis 100 mm Tiefe | lfm | € 34,50 | - | |
| Kernbohrung Ø bis 100 mm | Stk. | € 124,20 | - | |
| Kernbohrung Ø 100-200 mm | Stk. | - | ||
| Kernbohrung Ø über 200 mm | Stk. | - | ||
| Lochbohrung in Stahlbetonplatte bis 15 cm | Stk. | € 144,90 | - | |
| Montage Stahl-Stützkonstruktion (geschweißt) | Stk. | - | ||
| Stahlzarge in Stahlbeton bis 10 cm ausschneiden | Stk. | € 144,90 | - | |
| Stahlzarge in Stahlbeton bis 15 cm ausschneiden | Stk. | € 172,50 | - | |
| Schlitze für Installationen (Elektro, Wasser) | lfm | - | ||
| Ausschneiden Fenster- oder Türöffnung | Stk. | - | ||
| Durchbruch in Stahlbetonplatte ausschneiden | Stk. | - | ||
| Asphaltflächen schneiden | lfm | € 20,70 | - | |
Wofür ein Loch bis 10 cm gebraucht wird
Mit einem Durchmesser bis 10 cm decken Sie einen großen Teil der üblichen Durchführungen in einer Wohnung ab. Typische Fälle:
- Klimaanlage: Das Bündel aus Kältemittelleitungen, Kondensatschlauch und Kabel zwischen Innen- und Außengerät passt bei üblichen Wandgeräten meist in ein Loch mit etwa 6 bis 8 cm
- Kleinere Abflüsse: Waschbecken, Spüle oder Waschmaschine in kleineren Dimensionen, wenn Küche oder Bad um eine Wand weiterwandert
- Wasser und Heizung: gedämmte Rohre oder Rohre im Schutzrohr, die in einen anderen Raum führen
- Strom und Schwachstrom: Leerrohre für Kabel, Antenne oder Netzwerk (der Anschluss selbst ist Sache eines konzessionierten Elektrotechnikers)
- Kleine Lüftung: ein Lüfter oder eine Zuluftöffnung mit kleinem Rohr
Warum bohren und nicht stemmen? Stahlbeton bricht beim Stemmen unregelmäßig, auf beiden Seiten platzen Brocken ab, und das Loch wird fast immer größer als nötig. Die Diamantkrone schneidet dagegen einen exakten Zylinder heraus. Dabei gehen kaum Erschütterungen ins Haus, die man in einem Betonbau sonst mehrere Stockwerke weit hört, und der Beton rundherum bleibt intakt.
Bis 10 cm oder bis 15 cm: Wo der Unterschied liegt
Im Preisverzeichnis finden Sie auch die eigene Position Kernbohrung in Stahlbeton bis 15 cm, mit eigener Seite und eigenem Preis. Entscheidend ist der Außendurchmesser dessen, was durch das Loch soll, nicht die Nenngröße des Rohres. Das Loch sollte meist einige Millimeter bis ein, zwei Zentimeter größer sein, damit das Rohr samt Dämmung, Schutzrohr oder Manschette hineinpasst und noch Platz zum Abdichten bleibt.
- Bis 10 cm reicht für Klimaanlage, kleinere Abflüsse, Wasser- und Heizungsrohre sowie Kabel. Die Krone ist leichter, dreht schneller, belastet Ständer und Motor weniger und schneidet weniger Beton heraus. Die Wahrscheinlichkeit, einen Bewehrungsstab zu treffen, ist geringer, ausschließen lässt sie sich aber nie.
- Bis 15 cm brauchen Sie bei dickeren Abwasserrohren, einer Dunstabzugshaube mit Abluft, größeren Lüftungsrohren oder einem dezentralen Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung. Hat das Rohr selbst schon etwa 10 cm, liegt das Loch fast immer über der Grenze der kleineren Variante.
- Eingriff in die Konstruktion: Je größer der Durchmesser, desto eher werden mehrere Bewehrungsstäbe durchtrennt. Ein Statiker sieht sich ein 15-cm-Loch in einer tragenden Wand deshalb genauer an. Bei 10 cm ist die Beurteilung meist einfacher, selbstverständlich ist sie aber nie.
- Zeit und Technik: Eine größere Krone bohrt langsamer, braucht einen stärkeren Motor, eine festere Verankerung und erzeugt mehr Bohrschlamm, der abgesaugt werden muss.
In der Praxis kommt es oft vor, dass ein kleineres Loch bestellt wird und erst bei der Montage klar wird, dass das gedämmte Rohr nicht durchgeht. Man kann an derselben Stelle mit einer größeren Krone nachbohren, das ist aber zusätzliche Arbeit, und die Ränder werden selten so sauber wie beim ersten Mal. Lassen Sie sich den genauen Durchmesser deshalb vorher vom Installateur oder vom Klimatechniker bestätigen.
Was vor dem Termin geklärt und vorbereitet sein muss
Hausverwaltung und Statik
Tragende Wände, Decken und die Fassade eines Wohnhauses gehören zu den allgemeinen Teilen, auch wenn sie in Ihrer Wohnung liegen. Sprechen Sie deshalb früh mit der Hausverwaltung oder der Wohnungseigentümergemeinschaft, denn viele Häuser haben eigene Regeln dafür. Bei Löchern in tragenden Wänden und Decken ist es sinnvoll, einen Statiker oder Baumeister einen Blick darauf werfen zu lassen. Er sagt Ihnen, ob die Stelle passt, ob das Loch verschoben werden sollte und was zu tun ist, wenn die Krone auf Bewehrung trifft.
Leitungen in der Wand prüfen
In Betonwänden verlaufen Stromkabel, manchmal auch Wasser-, Heizungs- oder Gasleitungen. Vor dem Bohren wird die Stelle mit einem Leitungsdetektor und einem Bewehrungsscanner geprüft, und zwar von beiden Seiten. Schauen Sie auch, wo die Krone herauskommt: Im Nebenraum kann eine Steckdose, ein Küchenkasten oder ein Schalter sitzen. Bei einer Decke klären Sie, was darunter beim Nachbarn ist.
In der Nähe von Gasleitungen wird nicht ohne Abstimmung mit einem befugten Gasinstallateur gebohrt. Sollten Sie jemals Gas riechen, schalten Sie nichts ein oder aus, verlassen Sie die Wohnung und rufen Sie den Gasnotruf 128 oder den Notruf 112.
Platz und Schutz der Wohnung
Das Bohrteam braucht rund um die Bohrstelle Platz für Ständer und Person, dazu einen Stromanschluss mit FI-Schutzschalter, weil mit Wasser gearbeitet wird. Viele Firmen bringen einen mobilen FI-Schutzschalter mit, fragen Sie trotzdem nach. Bei einer Außenwand muss geklärt sein, ob jemand außen ein Brett halten oder den Bohrkern auffangen muss. Informieren Sie die Nachbarn über den Termin und halten Sie die Ruhezeiten der Hausordnung ein. Was Sie selbst vorbereiten können, steht weiter unten in der Anleitung für Heimwerker.
So läuft die Kernbohrung vor Ort ab
Bei einem Loch bis 10 cm ist der Ablauf fast immer ähnlich. Unterschiede gibt es vor allem zwischen Wand und Decke und dann, wenn das Loch durch einen Vollwärmeschutz nach außen führt.
- Mittelpunkt des Lochs nach Absprache mit dem Installateur anzeichnen und die Austrittsstelle auf der anderen Seite noch einmal prüfen.
- Stelle auf Leitungen und dichte Bewehrung scannen und das Loch bei Bedarf um einige Zentimeter verschieben.
- Bohrständer verankern. Meist wird dafür ein kleines Dübelloch gebohrt, auf glatten Flächen geht auch eine Vakuumplatte.
- Rechten Winkel oder Gefälle einstellen. Bei Kondensat von der Klimaanlage bekommt das Loch ein leichtes Gefälle nach außen, meist einige Grad.
- Wasserzufuhr an die Krone anschließen und Nasssauger oder Wasserfangring bereitstellen.
- Langsam und mit wenig Druck anbohren, bis die Krone eine Spur gezogen hat und nicht mehr wandert.
- Gleichmäßig weiterbohren. Trifft die Krone auf Bewehrung, ändern sich Geräusch und Tempo, dann wird so vorgegangen, wie es mit dem Statiker besprochen ist.
- Kurz vor dem Durchbruch den Druck verringern, damit der Beton auf der Austrittsseite nicht ausbricht, oder von der anderen Seite fertigbohren.
- Bohrkern entnehmen. Manchmal klemmt der Betonzylinder in der Krone und wird herausgeklopft.
- Ständer abbauen, Dübelloch verschließen, Bohrschlamm absaugen und die Umgebung abwischen.
Das eigentliche Bohren durch eine übliche Innenwand dauert bei diesem Durchmesser meist nur einige Minuten bis einige Dutzend Minuten. Das hängt von der Wandstärke ab und davon, wie viel Stahl die Krone trifft. Vorbereitung, Verankerung und Aufräumen dauern oft länger als das Bohren selbst. Mehrere Löcher in einem Termin sind deshalb organisatorisch günstiger, auch wenn jedes Stück einzeln verrechnet wird.
Bohren in die Decke
Bei einer Decke wird über Kopf gebohrt, das Wasser läuft an der Krone nach unten. Dafür gibt es einen Wasserfangring mit Absaugung, der Boden bleibt abgedeckt. Genauso wichtig ist, was unter der Decke passiert: Bohrkern und Wasser fallen beim Nachbarn heraus. Ohne Absprache mit ihm und ohne Schutz seines Raumes wird nicht in die Decke gebohrt. Manche Deckenelemente haben Hohlräume oder eine andere Bewehrung. Ob und wo darin gebohrt werden darf, beurteilt der Statiker.
Außenwand mit Vollwärmeschutz
Außenwände aus Beton haben in Österreich häufig einen Vollwärmeschutz, ältere Fertigteilbauten auch mehrschichtige Wandelemente mit Dämmung im Kern. Die Krone muss lang genug sein, um in einem Zug durch die ganze Stärke zu kommen. Die Dämmung reißt beim Bohren auf, deshalb wird das Loch am Ende nachgearbeitet und die Durchführung sorgfältig abgedichtet. Sonst dringt Wasser ein, und es entsteht eine Wärmebrücke.
Nass oder trocken, mit Ständer oder freihändig
In Stahlbeton wird fast immer nass gebohrt. Das Wasser kühlt die Diamantsegmente, spült den zermahlenen Beton aus und bindet den Staub. Trockenbohren in Beton erzeugt feinen, quarzhaltigen Staub, der der Lunge schadet, außerdem überhitzt die Krone und nutzt sich schneller ab. Trocken wird nur ausnahmsweise gebohrt, wenn Wasser in der Umgebung nicht sein darf, dann mit starker Absaugung und Atemschutz.
Kleine Durchmesser bis 10 cm lassen sich in weicherem Material auch freihändig bohren. In Stahlbeton nimmt ein erfahrener Bohrer trotzdem meist einen Bohrständer. Trifft eine Handmaschine auf Bewehrung, kann sie schlagartig blockieren und sich aus den Händen reißen. Das Loch wird schief und die Krone leidet. Der Ständer hält Richtung und Gefälle und sorgt für gleichmäßigen Druck.
Was die Arbeit leichter oder schwieriger macht
Auch bei gleichem Durchmesser kann ein Loch Routine sein und ein anderes eine knifflige Aufgabe. Was meist hilft:
- Freier Zugang zur Wand und genug Platz für den Ständer
- Eine übliche Wandstärke, bei Stahlbeton-Innenwänden je nach Bauweise etwa 15 bis 20 cm
- Eine genau angezeichnete Stelle und vorab geklärte Abstimmung mit Hausverwaltung und Statik
- Steckdose und Wasser in der Nähe
- Mehrere Löcher an einem Termin
Was die Arbeit erschwert:
- Eine dicke Außenwand mit Vollwärmeschutz, für die eine längere Krone nötig ist
- Dichte Bewehrung, die das Bohren verlangsamt und die Krone abnutzt
- Ein Loch knapp unter der Decke, in einer Ecke oder neben einer Türzarge, wo sich der Ständer schwer verankern lässt
- Bohren über Kopf in die Decke mit Schutz der Wohnung darunter
- Ein schräges Loch oder ein genau vorgegebenes Gefälle
- Eine eingerichtete Wohnung, in der Möbel, Böden und Fliesen geschützt werden müssen
- Arbeit in der Höhe oder vom Gerüst, etwa für das Außengerät einer Klimaanlage
Vorsicht bei Fugen zwischen Fertigteilen. Der Stoß zwischen zwei Elementen ist kein guter Ort für ein Loch, weil dort Verguss, Verbindungsbewehrung und oft auch die Fassadenabdichtung liegen. Das Loch kommt in der Regel in die Fläche, mit ausreichendem Abstand zu den Rändern.
Zusammenspiel mit den anderen Professionisten
Das Bohrteam macht nur das Loch. Was hineinkommt und wie es verschlossen wird, erledigt ein anderes Gewerk. Deshalb sollte alles vorher abgestimmt sein.
- Vor dem Bohren: Installateur oder Klimatechniker legen Lage, Durchmesser und Gefälle fest, der Elektrotechniker sagt, wo Kabel laufen, und Hausverwaltung und Statiker sind eingebunden.
- Gleich nach dem Bohren: Der Installateur setzt Rohr, Schutzrohr oder Durchführung ein und füllt den Ringspalt je nach Zweck, etwa mit Dichtmasse, Manschette oder Mörtel.
- Bei der Außenwand: Die Außenseite wird gegen Schlagregen abgedichtet und die Fassade rund um die Durchführung so ausgebessert, dass Wasser vom Loch wegläuft. Bei Anschlüssen an Blechteile hilft oft der Spengler.
- Zum Schluss: Maler oder Fliesenleger bessern die Umgebung aus. Weil ein gebohrtes Loch sauber ist, bleibt die Ausbesserung meist klein.
Führt das Loch in einen anderen Brandabschnitt, etwa in einen Installationsschacht oder ins Stiegenhaus, kann eine Abdichtung mit Brandschutzmaterial nötig sein. Fragen Sie die Hausverwaltung danach, bevor die Arbeiten beginnen.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Durchmesser zu klein. Das gedämmte Rohr geht nicht durch, die Dämmung reißt beim Einsetzen. Später bildet sich Kondenswasser am Rohr oder Schimmel im Loch.
- Austritt nicht geprüft. Die Krone kommt im Küchenkasten, in einer Steckdose oder in den Fliesen des Nachbarn heraus. Die Reparatur kostet dann mehr als das Loch selbst.
- Kondensat ohne Gefälle. Das Wasser der Klimaanlage bleibt im Loch stehen, läuft innen an der Wand hinunter und hinterlässt Flecken.
- Ausgebrochener Austritt. Ohne weniger Druck kurz vor dem Durchbruch bricht auf der anderen Seite ein Stück Beton heraus, das ausgebessert werden muss.
- Bewehrung ohne Absprache durchtrennt. Man sieht es nicht sofort, aber in einer tragenden Wand ist es ein Eingriff in die Konstruktion, für den der Eigentümer verantwortlich ist.
- Undichte Durchführung in der Außenwand. Bei Regen dringt Wasser in die Dämmung, im Winter entsteht eine kalte, feuchte Stelle.
- Wasser durch die Decke. Wird ohne Wasserfangring in die Decke gebohrt, sickert das Wasser zum Nachbarn und verschmutzt seine Decke.
Anleitung für Heimwerker: Bohrstelle und Wohnung vorbereiten
Das Bohren selbst gehört in Stahlbeton in die Hände eines erfahrenen Teams mit Ständer und Nasssystem. Die Vorbereitung können Sie aber gut selbst übernehmen, und das spart dem Team Zeit vor Ort. So gehen Sie vor:
- Mit Installateur oder Klimatechniker Lage, Durchmesser und Gefälle des Lochs festlegen und schriftlich notieren.
- Mittelpunkt mit Bleistift auf beiden Seiten der Wand grob anzeichnen und prüfen, ob dort Steckdosen, Schalter oder Kästen sitzen.
- Rund um die Bohrstelle etwa ein bis zwei Meter frei räumen, auf beiden Seiten der Wand.
- Möbel wegschieben oder mit Folie abdecken, Boden mit Abdeckvlies und Folie schützen, die Ränder abkleben.
- Bilder, Regale und empfindliche Gegenstände von der Wand nehmen, auch im Nebenraum.
- Prüfen, wo die nächste Steckdose mit FI-Schutzschalter liegt und ob Wasser in der Nähe verfügbar ist.
- Bei Deckenbohrungen mit dem Nachbarn darunter einen Termin vereinbaren und seinen Raum gemeinsam abdecken.
- Nachbarn über Termin und ungefähre Dauer informieren und die Ruhezeiten der Hausordnung beachten.
Leitungen suchen, Bewehrung scannen und die Bohrung selbst übernimmt das Fachteam. Arbeiten an elektrischen Leitungen sind ausschließlich Sache eines konzessionierten Elektrotechnikers.
Fertiges Loch prüfen und Arbeit abnehmen
Ein Kernbohrloch können Sie sofort prüfen, es muss nichts trocknen. Maßband und Wasserwaage reichen. Messen Sie den Durchmesser und vergleichen Sie ihn mit der Vereinbarung. Gehen Sie auf die andere Seite und sehen Sie sich den Austritt an. Bei einem Kondensatloch legen Sie die Wasserwaage unten ins Loch oder gießen etwas Wasser hinein und schauen, ob es nach außen läuft. Fragen Sie außerdem, ob die Krone Bewehrung getroffen hat und wie viele Stäbe durchtrennt wurden. Diese Information gehört zu den Unterlagen Ihres Umbaus, und Hausverwaltung oder Statiker möchten sie eventuell wissen.
- Der Durchmesser entspricht der Vereinbarung und das gedämmte Rohr passt hinein
- Lage und Austritt auf der anderen Seite stimmen mit dem Plan überein
- Das Loch ist rechtwinkelig oder hat das vereinbarte Gefälle, bei Kondensat nach außen
- Die Ränder sind auf beiden Seiten ganz, ohne größere Ausbrüche
- Im Loch sind keine Reste von Bohrkern oder Dämmung
- Das Dübelloch vom Bohrständer ist verschlossen
- Der Bohrschlamm ist abgesaugt, Boden und Möbel sind unbeschädigt
- Beim Nachbarn gibt es bei Decken- oder gemeinsamen Wänden keine Wasserspuren oder Schäden
- Das Bohrteam hat mitgeteilt, ob und wie viel Bewehrung durchtrennt wurde
- Bei der Außenwand ist geklärt, wer die Durchführung wann abdichtet
Häufige Fragen
Bei einer tragenden Stahlbetonwand ist davon abzuraten. Es ist ein Eingriff in die Konstruktion des Hauses, der mit Hausverwaltung und oft auch mit einem Statiker abgestimmt gehört. Außerdem ist Kernbohren in Stahl ohne Ständer und Erfahrung riskant, weil die Maschine beim Treffen auf Bewehrung schlagartig blockieren kann. Selbst übernehmen können Sie die Vorbereitung und das Freiräumen.
Die Diamantkrone schneidet den Stab in der Regel durch, nur langsamer. Ob sie das darf, sollte vorher mit dem Statiker besprochen sein. Oft genügt es, das Loch um einige Zentimeter zu verschieben, wenn die Installation das zulässt. Deshalb wird vor dem Bohren gescannt.
Nasses Kernbohren ist deutlich leiser und sauberer als Stemmen. Hören kann man es im Betonbau trotzdem im ganzen Haus, deshalb wird innerhalb der Zeiten der Hausordnung gearbeitet. Staub entsteht kaum, stattdessen grauer Bohrschlamm, der mit dem Nasssauger abgesaugt wird.
Bei üblichen Wandgeräten meist ja. Das Bündel aus Leitungen, Kabel und Kondensatschlauch passt normalerweise in ein Loch mit etwa 6 bis 8 cm. Den genauen Durchmesser und das Gefälle bestätigt Ihnen der Klimatechniker passend zum Gerät.
Das Bohren durch eine übliche Wand dauert bei diesem Durchmesser meist einige Minuten bis einige Dutzend Minuten. Mit Vorbereitung, Verankern und Aufräumen dauert es länger, bei einer dicken Außenwand mit Vollwärmeschutz deutlich länger.
Das Betonloch selbst nicht, es ist sofort fertig. Behandelt wird die Durchführung mit dem eingesetzten Rohr: Sie wird gegen Wasser abgedichtet, bei der Außenwand auch gegen Kälte und beim Übergang in einen Schacht gegebenenfalls mit Brandschutzmaterial. Das übernimmt der Installateur oder Klimatechniker.
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