Preisverzeichnis 2026 · Österreich

Stahlzarge in Stahlbetonwand bis 10 cm ausschneiden

Eine Stahlzarge, die in einer Stahlbetonwand einbetoniert ist, lässt sich nicht einfach heraushebeln oder mit dem Hammer herausschlagen, ohne die Wand rund um die Öffnung zu beschädigen. Deshalb wird sie ausgeschnitten.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·16 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
€ 144,90/ Stk.
Richtwert-Spanne
€ 115,92 - € 188,37
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Betonschneiden und Kernbohrungen16 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Betonschneiden
Stahlzarge in Stahlbeton bis 10 cm ausschneidenStk.€ 144,90-
Schneiden Stahlbetonplatte bis 10 cmlfm€ 48,30-
Schneiden Stahlbetonplatte bis 15 cmlfm€ 69,00-
Schneiden Betonwände bis 150 mm Stärkelfm€ 69,00-
Schneiden Betonböden bis 100 mm Tiefelfm€ 34,50-
Kernbohrung Ø bis 100 mmStk.€ 124,20-
Kernbohrung Ø 100-200 mmStk.-
Kernbohrung Ø über 200 mmStk.-
Lochbohrung in Stahlbetonplatte bis 10 cmStk.€ 103,50-
Lochbohrung in Stahlbetonplatte bis 15 cmStk.€ 144,90-
Montage Stahl-Stützkonstruktion (geschweißt)Stk.-
Stahlzarge in Stahlbeton bis 15 cm ausschneidenStk.€ 172,50-
Schlitze für Installationen (Elektro, Wasser)lfm-
Ausschneiden Fenster- oder TüröffnungStk.-
Durchbruch in Stahlbetonplatte ausschneidenStk.-
Asphaltflächen schneidenlfm€ 20,70-
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Was das Ausschneiden einer Zarge in Stahlbeton bedeutet

In vielen Stahlbeton- und Fertigteilbauten wurden die Stahlzargen in die Schalung oder in eine vorbereitete Öffnung gesetzt und anschließend mit Beton vergossen. Die Zarge ist also nicht bloß verschraubt, sie ist mit der Wand regelrecht verwachsen. Ihr Hohlprofil ist meist mit Beton oder Mörtel gefüllt, und die Anker reichen in die Wand. Wird so eine Zarge mit roher Gewalt herausgestemmt, reißt der Beton an der Laibung, die Kanten platzen ab, und im ungünstigen Fall lösen sich auch Putz oder Fliesen neben der Tür.

Das Ausschneiden löst dieses Problem. Der Schnitt wird entlang der Zarge geführt, in der Regel knapp an ihrer Außenkante oder durch das Stahlprofil selbst, sodass die Verbindung zum Beton getrennt wird. Danach wird die Zarge in mehrere Stücke zerteilt und herausgenommen. Das Ergebnis ist eine Öffnung mit geraden Kanten, die nur noch wenig nachgearbeitet werden muss.

Wann Sie das brauchen:

  • Beim Tausch von Innentüren gegen Türen mit Holz- oder Futterzarge
  • Bei der Sanierung von Bad und WC, wenn die Wand rund um den Nassbereich neu gestaltet wird
  • Wenn die alte Zarge verzogen oder verrostet ist oder kein passendes Maß für die neue Tür hat
  • Als erster Schritt vor dem Verbreitern oder Erhöhen der Öffnung, was allerdings eine eigene Arbeit ist und eine Beurteilung durch einen Statiker braucht

Die Preisliste rechnet pro Stück, also pro Zarge. Gemeint ist eine übliche einflügelige Zarge. Zweiflügelige, Schiebetür- oder Sonderzargen werden in der Regel gesondert beurteilt.

Wie sich die Variante bis 10 cm von jener bis 15 cm unterscheidet

In der Preisliste finden Sie zwei Positionen: Ausschneiden von Stahlzargen in Stahlbeton bis 10 cm und bis 15 cm. Entscheidend ist die Stärke der Betonwand, in der die Zarge sitzt, und damit die Tiefe, bis zu der geschnitten werden muss. Auf den ersten Blick ist das eine Kleinigkeit, in der Praxis ändert es Werkzeug, Vorgehen und Zeitaufwand.

  • Typische Wand: Bis 10 cm sind es meist nichttragende Stahlbetonzwischenwände, etwa zwischen Zimmern, zum Vorraum hin oder beim Sanitärkern. Rund 15 cm haben häufig tragende Innenwände solcher Häuser.
  • Werkzeug: Bei einer Wand bis 10 cm reicht oft ein großer Winkelschleifer mit Diamantscheibe von etwa 230 mm, der ungefähr 6 bis 7 cm tief schneidet. Geschnitten wird daher von beiden Seiten, die Schnitte treffen sich in der Wandmitte. Bei 15 cm genügt das nicht mehr, dort kommt eine Betontrennsäge mit größerer Scheibe oder andere Technik zum Einsatz.
  • Risiko für die Konstruktion: Eine Zwischenwand bis 10 cm ist meist nichttragend, der Eingriff ist daher kleiner. Bei einer stärkeren tragenden Wand ist noch mehr Vorsicht nötig. Aber auch bei einer dünnen Wand sollte niemand einfach annehmen, dass sie nichttragend ist, solange das nicht geprüft wurde.
  • Vibrationen und Stabilität: Eine dünne Wand gerät bei grobem Arbeiten leichter ins Schwingen und kann auch weiter weg von der Öffnung reißen. Darum lohnt es sich hier besonders, ruhig zu schneiden und die Zarge nicht mit Kraft herauszureißen.
  • Zeit und Aufwand: Geringere Tiefe heißt kürzere Schnittzeit, weniger Schlamm oder Staub und weniger Verschleiß an der Scheibe. Pro Zarge geht die Arbeit bei der dünnen Wand meist schneller.

Wenn Sie nicht sicher sind, welche Variante auf Sie zutrifft, messen Sie die Wand direkt in der Türöffnung, also die Betonstärke ohne Putz und Fliesen. Kommen Sie auf etwa 10 cm und passt die Tiefe der Zarge zu einer Zwischenwand, gehört sie hierher. Liegt die Stärke zwischen 10 und 15 cm oder handelt es sich um eine tragende Wand, bestellen Sie die andere Variante.

Hausverwaltung und Vorbereitung vor dem Arbeitsbeginn

Das Ausschneiden selbst verändert die Form der Öffnung nicht, trotzdem greifen Sie in eine Stahlbetonkonstruktion eines Wohnhauses ein. Gute Vorbereitung erspart hier viel Ärger.

Hausverwaltung und Eigentümergemeinschaft

Geben Sie in einem Mehrparteienhaus vorab der Hausverwaltung oder der Wohnungseigentümergemeinschaft Bescheid. Viele Häuser haben eigene Regeln für Umbauarbeiten, lärmintensive Tätigkeiten und die Aufstellung einer Mulde. Fragen Sie auch nach, ob Pläne der Wohnung vorhanden sind, aus denen hervorgeht, welche Wände tragen.

Wenn Sie die Öffnung vergrößern oder versetzen wollen oder unsicher sind, ob die Wand tragend ist, lassen Sie sie von einem Statiker oder Baumeister beurteilen. Sobald Bewehrung rund um die Öffnung durchtrennt wird, ist das eine statische Frage und keine Entscheidung des Handwerkers vor Ort.

Was in der Wohnung fertig sein muss

  • Türblatt ausgehängt, Drücker, Schloss und Schwelle entfernt, sofern nicht anders vereinbart
  • Räume auf beiden Seiten der Öffnung zumindest im Umkreis von einigen Metern ausgeräumt
  • Boden fest abgedeckt, bei Nassschnitt mit wasserdichter Folie und Platten
  • Strom im Stromkreis von Schalter und Steckdosen bei der Tür abgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert
  • Geklärt, wo Kabel und eventuell Wasser- und Heizungsleitungen nahe der Zarge verlaufen
  • Zugang zu einer Steckdose für das Werkzeug und Platz für den Abfall vorhanden
  • Nachbarn über die lauten Arbeiten zu den Zeiten informiert, die die Hausordnung erlaubt

Neben einer Tür läuft fast immer ein Kabel zum Lichtschalter, oft in einem Schlitz oder Kanal knapp neben der Zarge. Muss dieses Kabel verlegt oder abgeklemmt werden, ist das Arbeit für einen konzessionierten Elektrotechniker und nicht für die Partie, die den Beton schneidet.

So läuft die Arbeit Schritt für Schritt ab

Besichtigung und Anzeichnen

Zuerst misst der Arbeiter die Wandstärke, prüft, ob die Zarge mit Fliesen oder einer anderen Schicht verkleidet ist, und sucht Leitungen mit einem Ortungsgerät. Danach zeichnet er die Schnittlinien auf beiden Seiten an. Der Schnitt wird so gelegt, dass nicht mehr Beton weggeschnitten wird als nötig. Soll eine neue Zarge mit genauem Maß hinein, wird auch die künftige lichte Breite und Höhe berücksichtigt.

Nass- oder Trockenschnitt

Beim Schneiden von Beton entsteht feiner Quarzstaub, der gesundheitsschädlich ist. Beim Nassschnitt wird die Scheibe mit Wasser gekühlt, der Staub wird im Schlamm gebunden, und die Scheibe nutzt sich weniger ab. Der Nachteil sind Wasser und Schlamm, die laufend aufgefangen und abgesaugt werden müssen. In einer bewohnten Wohnung mit Parkett wird deshalb oft trocken geschnitten, mit Absaugung über einen Industriesauger der passenden Staubklasse, und die Arbeiter tragen eine Atemschutzmaske mindestens der Klasse FFP3. Klären Sie vorab, welche Methode verwendet wird, denn danach richtet sich der Bodenschutz.

Schneiden von beiden Seiten

Bei einer Wand bis 10 cm wird in der Regel zuerst von einer Seite so tief geschnitten, wie die Scheibe es zulässt, dann von der anderen Seite in derselben Linie. Die Schnitte sollen sich in der Mitte treffen. Geschnitten wird langsam und in mehreren Durchgängen, damit die Scheibe nicht überhitzt und die Wand nicht unnötig schwingt. An den Ecken der Zarge wird der Schnitt nicht weiter geführt als nötig, damit der Beton über dem Sturz nicht geschwächt wird.

Profil durchtrennen und Zarge herausnehmen

Das Stahlprofil wird meist an mehreren Stellen durchgeschnitten, typischerweise im oberen Teil der Seitenteile und im Sturz. So zerfällt die Zarge in kleinere Teile, die sich nacheinander und kontrolliert herausnehmen lassen. Reste der Anker, die aus dem Beton ragen, werden bündig abgeschnitten. War der Hohlraum der Zarge mit Beton gefüllt, fällt ein Teil der Füllung mit dem Profil heraus, der Rest wird vorsichtig nachgearbeitet.

Nacharbeiten und Aufräumen

Zum Schluss wird die Laibung von Mörtelresten befreit, scharfe Kanten werden abgeschliffen und der Abfall sortiert. Metall kommt getrennt vom Bauschutt weg, weil es anders entsorgt wird. Schlamm oder Staub werden abgesaugt, und der Raum wird so übergeben, dass das nächste Gewerk anfangen kann.

Wie lange es dauert

Bei einer üblichen einflügeligen Zarge in einer Zwischenwand bis 10 cm und gut vorbereitetem Raum dauern Ausschneiden und Herausnehmen meist einige Stunden. Länger wird es durch Fliesen, Leitungen, die umgangen werden müssen, einen Nassschnitt mit mehr Aufräumarbeit oder schlechten Zugang. Hier muss nichts aushärten, doch nach einem Nassschnitt sollte die Laibung trocknen, bevor verputzt oder die neue Zarge eingeklebt wird, je nach Lüftung meist mindestens ein bis zwei Tage.

Was die Arbeit leichter oder schwerer macht

Der Stückpreis geht von einer üblichen Situation aus. Die Praxis weicht davon in beide Richtungen ab, und es hilft zu wissen, warum.

Leichter wird es durch:

  • Freien Platz auf beiden Seiten der Wand, damit beidseitig geschnitten werden kann
  • Eine blanke Betonwand ohne Fliesen und ohne dicke Putzschichten
  • Bekannte Leitungsführung und abgeschalteten Strom
  • Mehrere Zargen in einer Wohnung, die hintereinander ohne Umrüsten gemacht werden
  • Die Möglichkeit, nass zu schneiden, ohne um den Boden fürchten zu müssen

Schwerer wird es durch:

  • Fliesen im Bad oder Vorraum, die zuerst vorsichtig eingeschnitten werden müssen, damit sie nicht weiter abplatzen
  • Eine Zarge knapp an einer Raumecke oder an einem Einbauschrank, wo das Werkzeug nicht angesetzt werden kann
  • Eine stärkere Wand als angenommen oder eine Kombination aus Beton und nachträglich gemauerter Schicht
  • Dichte Bewehrung direkt an der Zarge, die den Schnitt verlangsamt und die Scheibe stärker abnutzt
  • Unbekannte oder schlecht dokumentierte Leitungen, vor allem Strom knapp am Profil
  • Eine bewohnte Wohnung, in der Möbel und Böden geschützt und der Staub auf ein Minimum begrenzt werden müssen

Abstimmung mit den anderen Gewerken

Das Ausschneiden der Zarge ist meist eine der ersten Abbrucharbeiten. Was danach kommt, bestimmt, wie genau geschnitten werden muss, deshalb sollte der Plan schon vorher stehen.

  • Elektrotechniker: Markiert oder verlegt idealerweise vor dem Schneiden das Kabel zum Schalter und verlegt nach dem Ausbau der Zarge die neue Leitung in einen vorbereiteten Schlitz
  • Maurer oder Verputzer: Richtet die Laibung gerade, ergänzt ausgebrochene Stellen und bereitet die Öffnung auf das genaue Maß der neuen Zarge vor
  • Bodenleger: Beim Türtausch geht es oft auch um Schwelle und Bodenübergang, er sollte daher wissen, wo die Öffnung endet und wie hoch der fertige Boden wird
  • Tischler oder Türenlieferant: Eine Futterzarge braucht eine gerade, rechtwinkelige Laibung und die richtige Wandstärke samt Putz, gemessen werden sollte daher erst nach Ausbau der alten Zarge und dem Begradigen
  • Fliesenleger und Maler: Kommen zum Schluss, wenn die Laibung trocken und die neue Zarge eingebaut ist

In der Praxis kommt es oft vor, dass die Türen nach der alten Zarge bestellt werden und sich nach deren Ausbau zeigt, dass die Öffnung ein anderes Maß hat als erwartet. Sinnvoller ist es, erst die saubere Öffnung zu messen, auch wenn sich die Bestellung dadurch um einige Tage verschiebt.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Die meisten Probleme bei dieser Arbeit sieht man nicht sofort. Sie zeigen sich beim Einbau der neuen Tür oder einige Monate später.

Die Schnitte treffen sich nicht in der Mitte

Beim beidseitigen Schnitt können die Linien beider Seiten versetzt sein. In der Wandmitte bleibt dann eine unebene Stufe, die ausbricht. Die Laibung wird zackig, und der Verputzer muss viel Material ergänzen. Später sitzt die neue Zarge nicht gerade, oder es entstehen Hohlräume dahinter.

Zarge mit Gewalt herausgerissen

Wird ungeduldig gehebelt, bevor die Verbindung ganz durchtrennt ist, kann die dünne Wand reißen. Der Riss zeigt sich manchmal erst nach dem Ausmalen, schräg von der Ecke der Öffnung weg. Bei einer Wand bis 10 cm ist dieses Risiko deutlich größer als bei einer starken Wand.

Kabel oder Rohr angeschnitten

Ein durchtrenntes Kabel bedeutet einen ausgefallenen Stromkreis und schlimmstenfalls einen Unfall. Deshalb wird nie ohne abgeschalteten Strom und ohne Leitungssuche geschnitten. Ein beschädigtes Heizungs- oder Wasserrohr beim Sanitärkern zeigt sich durch Undichtheit und feuchte Flecken, manchmal erst beim Nachbarn unter Ihnen.

Bewehrung über der Öffnung durchtrennt

Läuft der Schnitt an den Ecken über den Sturz hinaus oder zur Seite weiter, werden Beton und Bewehrung rund um die Öffnung geschwächt. Bei einer nichttragenden Wand kann das zu Rissen führen, bei einer tragenden ist es ein ernstes Problem. Der Schnitt soll genau dort enden, wo die Zarge endet, sofern der Statiker nichts anderes festlegt.

Wasserschaden und Staub in der Wohnung

Beim Nassschnitt ohne ordentliches Auffangen saugt sich Parkett oder Laminat voll und quillt auf. Beim Trockenschnitt ohne Absaugung verteilt sich feiner Staub in der ganzen Wohnung und setzt sich noch wochenlang auf den Möbeln ab. Beides ist eine Frage der Vorbereitung, nicht des Zufalls.

Anleitung für Heimwerker: Vorbereitung ja, Schnitt nein

Stahlbeton in einem bewohnten Haus zu schneiden, ist nichts für Eigenleistung. Es ist ein Eingriff in die Konstruktion, das Werkzeug ist leistungsstark, die Scheibe kann zurückschlagen, und es entsteht gesundheitsschädlicher Staub. Außerdem lassen sich Leitungen nahe der Zarge nie ganz ausschließen. Sie können aber den Professionisten Zeit sparen und das Schadensrisiko senken, indem Sie den Raum vorbereiten:

  1. Türblatt aushängen, Drücker, Schloss und Leisten abmontieren.
  2. Den Bereich rund um die Öffnung ausräumen, Möbel mit Folie abdecken und abkleben.
  3. Den Boden mit festen Platten auf Folie abdecken und die Türen zu den übrigen Räumen abkleben.
  4. Bei der Hausverwaltung erfragen, wann laute Arbeiten erlaubt sind und wo der Abfall hin darf.
  5. Grundriss oder Fotos der Leitungen bereitlegen, falls welche von früheren Umbauten vorhanden sind.

Abklemmen und Verlegen der Elektroinstallation überlassen Sie einem konzessionierten Elektrotechniker. Wenn Sie unsicher sind, ob die Wand tragend ist, lassen Sie sie von einem Statiker beurteilen.

Kontrolle und Abnahme der fertigen Arbeit

Sehen Sie sich die Arbeit gleich an, solange die Partie noch vor Ort ist. Hilfreich sind Wasserwaage, Maßband und eine Taschenlampe, mit der Sie schräg über die Laibung leuchten. Prüfen Sie vor allem diese Punkte:

  • Die Zarge ist vollständig entfernt, samt Ankern, kein Metall ragt aus dem Beton
  • Die Laibung ist gerade, ohne tiefe Ausbrüche und ohne Stufe in der Wandmitte
  • Die Ecken der Öffnung sind nicht weiter eingeschnitten, als die alte Zarge reichte
  • Rund um die Öffnung gibt es keine neuen Risse in Wand, Decke oder angrenzendem Putz
  • Strom-, Wasser- und Heizungsleitungen sind unbeschädigt, die Stromkreise funktionieren
  • Die lichten Maße der Öffnung passen zu dem, was die neue Zarge braucht
  • Boden und Möbel sind ohne Schäden durch Wasser, Schlamm oder Bruchstücke
  • Altmetall und Bauschutt sind abtransportiert oder wie vereinbart gelagert
  • Der Raum ist abgesaugt und für das nächste Gewerk bereit

Häufige Fragen

Messen Sie die Wandstärke direkt in der Türöffnung ohne Putz und Fliesen, etwa an einer Kante, an der der Beton sichtbar ist, oder anhand der Tiefe der alten Zarge. Kommen Sie auf etwa 10 cm, gilt diese Variante. Stärkere Wände sind oft tragend und gehören zur Variante bis 15 cm.

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