Preisverzeichnis 2026 · Österreich

Stahlbetonplatte bis 10 cm schneiden

Beim Schneiden einer Stahlbetonplatte bis 10 cm Stärke trennt ein Betonschneider die Betonplatte mit einem Diamantsägeblatt sauber durch, samt der Bewehrung im Inneren. Meist geht es um dünnere Stahlbeton-Zwischenwände in Wohnhausanlagen aus Fertigteilen.

Aktualisiert 09/2026·10 Min. Lesezeit·16 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
€ 48,30/ lfm
Richtwert-Spanne
€ 38,64 - € 62,80
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Betonschneiden und Kernbohrungen16 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Betonschneiden
Schneiden Stahlbetonplatte bis 10 cmlfm€ 48,30-
Schneiden Stahlbetonplatte bis 15 cmlfm€ 69,00-
Schneiden Betonwände bis 150 mm Stärkelfm€ 69,00-
Schneiden Betonböden bis 100 mm Tiefelfm€ 34,50-
Kernbohrung Ø bis 100 mmStk.€ 124,20-
Kernbohrung Ø 100-200 mmStk.-
Kernbohrung Ø über 200 mmStk.-
Lochbohrung in Stahlbetonplatte bis 10 cmStk.€ 103,50-
Lochbohrung in Stahlbetonplatte bis 15 cmStk.€ 144,90-
Montage Stahl-Stützkonstruktion (geschweißt)Stk.-
Stahlzarge in Stahlbeton bis 10 cm ausschneidenStk.€ 144,90-
Stahlzarge in Stahlbeton bis 15 cm ausschneidenStk.€ 172,50-
Schlitze für Installationen (Elektro, Wasser)lfm-
Ausschneiden Fenster- oder TüröffnungStk.-
Durchbruch in Stahlbetonplatte ausschneidenStk.-
Asphaltflächen schneidenlfm€ 20,70-
Summe Arbeit
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Wo Ihnen Stahlbetonplatten bis 10 cm begegnen

In Österreich stehen viele Wohnhausanlagen aus den 1960er bis 1980er Jahren, die ganz oder teilweise aus Betonfertigteilen errichtet wurden. Das gilt für manche Gemeindebauten und für Genossenschaftsbauten in den Städten, aber auch für Reihen- und Einfamilienhäuser in Montagebauweise. Die Wände übernehmen dort unterschiedliche Aufgaben und sind deshalb verschieden stark. Tragende Wandscheiben sind in der Regel kräftiger, oft 14 bis 15 cm und mehr. Dünnere Platten bis etwa 10 cm wurden häufig als Zwischenwände zwischen Zimmern, bei der Küche oder zum Vorraum verwendet. Die genaue Stärke und die Funktion einer Wand hängen aber vom Bausystem und vom Baujahr ab. Sie sollten sie deshalb immer prüfen lassen und nie schätzen.

Diese Position wird meist für folgende Arbeiten bestellt:

  • Neue Türöffnung in einer Betonzwischenwand, etwa vom Zimmer in die Küche
  • Verbreitern einer bestehenden Öffnung für eine breitere Zarge oder eine Schiebetür
  • Teilweises Öffnen einer Wand für eine Durchreiche oder eine Bartheke zwischen Küche und Wohnraum
  • Kürzen oder Anpassen eines Betonfertigteils, einer Betonplatte oder einer Loggia-Brüstung
  • Ausschneiden einer Öffnung für Lüftungsleitungen, größere Rohre oder eine Revisionsklappe

Warum spielt die Stärke so eine große Rolle? Von ihr hängt ab, welches Sägeblatt durch die Platte kommt und ob ein Schnitt von einer Seite reicht. Sie bestimmt auch, wie schwer die ausgeschnittenen Stücke werden. Bei 10 cm schafft ein erfahrener Betonschneider die Arbeit recht zügig und sauber, wenn der Arbeitsplatz vorbereitet ist.

Bis 10 cm oder bis 15 cm: der Unterschied in der Praxis

Im Preisverzeichnis gibt es auch eine eigene Position für Platten bis 15 cm. Der Unterschied liegt nicht nur in fünf Zentimetern mehr Beton. Er zeigt sich bei der Technik, beim Zeitaufwand und beim Umgang mit dem ausgeschnittenen Material.

  • Schnitttiefe: Eine Platte bis 10 cm lässt sich meist von einer Seite durchtrennen. Dafür reicht eine handgeführte Diamantsäge mit einem Blattdurchmesser von etwa 350 bis 400 mm, die dabei noch Reserve in der Tiefe hat. Bei 15 cm wird oft von beiden Seiten geschnitten oder mit einer größeren Wandsäge auf Führungsschiene gearbeitet.
  • Genauigkeit: Wer von beiden Seiten schneidet, muss die Schnitte exakt in der Wandmitte treffen. Bei der dünnen Platte mit einem Durchgang fällt das weg, und die Kanten werden in der Regel gerader.
  • Gewicht der Stücke: Stahlbeton wiegt ungefähr 2,5 Tonnen pro Kubikmeter. Ein Quadratmeter Platte mit 10 cm Stärke hat also rund 250 kg, bei 15 cm rund 375 kg. Auch die dünnere Platte wird daher in kleinere Stücke zerlegt, bei der stärkeren braucht es nur mehr davon.
  • Funktion der Wand: Dünne Platten sind öfter Zwischenwände, starke öfter tragende Wände. Das gilt nicht ausnahmslos. Bei 15 cm ist die Wahrscheinlichkeit aber höher, dass in die tragende Konstruktion eingegriffen wird. Damit steigen auch die Anforderungen an Statik und Verstärkung.
  • Zeit und Wasser: Ein tieferer Schnitt dauert länger, braucht mehr Wasser und erzeugt mehr Schlamm. Bei 10 cm ist die Arbeit kürzer und belastet eine bewohnte Wohnung weniger.

Sie sind unsicher, welche Position Sie brauchen? Messen Sie die Wandstärke an einer bestehenden Öffnung, etwa an der Türzarge, und ziehen Sie Putz oder Spachtelung ab. Entscheidend ist die Stärke des Betons, nicht die der gesamten Wand mit allen Schichten.

Bevor der Betonschneider kommt: Statik, Leitungen und Vorbereitung

Ist die Wand tragend oder nicht?

Diese Frage kommt zuerst, und beantworten kann sie nur ein Statiker, also ein Ziviltechniker oder Baumeister mit statischer Erfahrung. Der Betonschneider oder der Nachbar ist dafür nicht zuständig. Auch eine dünne Platte kann in manchen Bausystemen Lasten tragen oder das Gebäude aussteifen. Der Statiker beurteilt, ob die Öffnung möglich ist, wie groß sie sein darf und ob sie verstärkt werden muss, zum Beispiel mit einem Stahlrahmen. Ohne diese Beurteilung sollte in einem Mehrparteienhaus nicht in eine Betonwand geschnitten werden. Hilfreich sind die Baupläne des Hauses, die oft bei der Hausverwaltung liegen.

Leitungen in der Wand

In Betonplatten sind häufig Elektrokabel, Dosen und manchmal auch Rohre einbetoniert. Vor dem Schneiden muss der betroffene Stromkreis abgeschaltet werden, und die Leitungen im Schnittbereich müssen verlegt werden. Diese Arbeit gehört ausschließlich in die Hände eines konzessionierten Elektrotechnikers. Ein Leitungssuchgerät hilft, ist bei älteren Häusern aber nicht hundertprozentig zuverlässig. Prüfen Sie deshalb auch, wo Schalter und Steckdosen sitzen, und denken Sie die Leitungswege nach. Verläuft in der Nähe eine Gas- oder Wasserleitung, klärt ein Installateur die Lage vorab. Riechen Sie Gas, verlassen Sie sofort die Wohnung und rufen Sie den Gasnotruf 128 an.

Der Arbeitsplatz

Vor dem Termin sollte Folgendes bereit sein:

  • Freier Bereich um die Wand, auf beiden Seiten mindestens zwei Meter
  • Abgedeckte Böden und Möbel, idealerweise mit Folie und darüber einer festen Platte gegen herabfallende Stücke
  • Zugang zu Wasser und Strom, manche Sägen brauchen einen Drehstromanschluss, das bitte vorher klären
  • Die Öffnung nach Plan angezeichnet, mit den Maßen der Zarge oder des Rahmens
  • Geklärter Abtransport der Betonstücke und des Schlamms
  • Informierte Nachbarn und Arbeitszeiten laut Hausordnung

So läuft das Schneiden vor Ort ab

Anzeichnen und Abrechnung nach Laufmeter

Der Betonschneider überträgt den Umriss der Öffnung laut Plan auf beide Wandseiten und kontrolliert die Lotrechte mit Wasserwaage oder Laser. Abgerechnet wird nach Laufmeter Schnitt, also nach der Summe aller Schnittlängen. Eine Türöffnung mit 90 cm Breite und 200 cm Höhe braucht zwei senkrechte Schnitte zu je zwei Metern und einen waagrechten Schnitt oben, zusammen also rund 4,9 Laufmeter. Muss auch unten am Boden geschnitten werden, kommt ein weiterer Schnitt dazu. Die Hilfsschnitte, mit denen die Fläche in kleinere Stücke geteilt wird, werden je nach Vereinbarung oft ebenfalls verrechnet. Fragen Sie deshalb vorher, wie gemessen wird.

Abstützen und Sichern

Wenn der Statiker es vorschreibt, werden über der Öffnung vor dem Schneiden Montagestützen gestellt, oder es wird zuerst der obere Teil des Stahlrahmens eingebaut. Die auszuschneidende Fläche wird so gesichert, dass sie nach dem letzten Schnitt nicht umkippt. In der Praxis dienen dazu Keile, Spreizen oder angedübelte Halterungen. Damit wird das Stück gehalten und anschließend kontrolliert herausgenommen.

Der Schnitt selbst

Bei Platten bis 10 cm wird normalerweise von einer Seite mit einer elektrischen oder hydraulischen Handsäge mit Diamantblatt geschnitten. Das Blatt trennt Beton und Bewehrungsgitter in einem Arbeitsgang. Geschnitten wird nass: Das Wasser kühlt das Blatt und bindet den Staub. Wo kein Wasser möglich ist, wird trocken geschnitten, mit einem Industriesauger der Staubklasse H, der den feinen Quarzstaub auffängt. Dieser Staub schadet der Lunge. Unterschätzen Sie ihn auch bei kurzen Arbeiten nicht.

Die Ecken der Öffnung

Ein Kreissägeblatt kann von einer Seite keinen scharfen rechten Winkel schneiden, ohne in der Ecke etwas überzuschneiden. Dafür gibt es zwei Wege. Entweder lässt man den Schnitt in der Ecke leicht überlaufen. Das geht schnell, hinterlässt aber einen kurzen Einschnitt in der Wand. Oder der Schnitt endet vor der Ecke, und die Ecke wird von Hand nachgearbeitet, mit einer kleineren Säge oder durch eine Kernbohrung. Bei tragenden oder statisch heiklen Wänden lässt der Statiker Überschnitte in den Ecken in der Regel nicht zu. Klären Sie diese Frage deshalb schon bei der Bestellung.

Zerteilen und Herausnehmen

Die Fläche wird in Stücke geschnitten, die zwei Personen sicher tragen oder mit einem Wagen wegbringen können. Bei 10 cm Stärke wiegt ein Stück von 50 × 50 cm etwa 60 kg, für zwei Leute ist das noch zu bewältigen. Die Stücke werden von oben nach unten herausgenommen, damit keines auf den Boden oder auf die Füße fällt. Zum Schluss wird der Schlamm abgesaugt, und die Kanten werden gereinigt.

Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert

Eine dünne Platte ist einfacher zu schneiden als eine starke. Trotzdem kann der Aufwand von Auftrag zu Auftrag deutlich schwanken. Davon hängen Zeit und Gesamtkosten ab.

Leichter wird es durch:

  • Freien Zugang zur Wand von beiden Seiten und ausgeräumte Räume
  • Eine leere Wohnung während der Sanierung, in der Wasser und Lärm nicht stören
  • Einen Lift oder ein niedriges Geschoß, was das Hinaustragen verkürzt
  • Eine genau angezeichnete Öffnung und eine fixe Entscheidung zu den Ecken
  • Bereits verlegte Elektroleitungen

Schwieriger wird es durch:

  • Eine bewohnte Wohnung, in der Böden, Möbel und Nachbarräume gründlich gegen Wasser und Staub geschützt werden müssen
  • Trockenschnitt mit Absaugung, der langsamer ist als Nassschnitt
  • Dichtere Bewehrung, Stahlteile in der Platte oder einbetonierte Zargen, die das Blatt bremsen
  • Schnitte knapp an Decke, Boden oder in einer Ecke, wo die Säge nicht ganz angesetzt werden kann
  • Ecken ohne Überschnitt, die von Hand nachgearbeitet werden
  • Ein hohes Geschoß ohne Lift und ein weiter Weg zur Mulde
  • Fliesen oder dicke Schichten auf der Wand, die zuerst entfernt oder mitgeschnitten werden müssen

Abstimmung mit anderen Professionisten und Zeitbedarf

Der Betonschnitt ist nur ein Glied in der Kette. Wenn die Gewerke nicht abgestimmt sind, steht eine Öffnung tagelang ohne Verstärkung da, oder Arbeiten werden doppelt gemacht.

  1. Der Statiker plant die Öffnung und eine allfällige Verstärkung.
  2. Der Elektrotechniker verlegt die Leitungen im Schnittbereich.
  3. Fliesen und Bodenaufbauten werden entfernt, wenn sie im Weg sind.
  4. Der Betonschneider schneidet die Öffnung und entsorgt die Stücke.
  5. Ein Schlosser oder Baumeister setzt den Stahlrahmen, falls vorgeschrieben, in der Regel gleich nach dem Schnitt.
  6. Die Kanten werden verputzt und beigearbeitet, die Zarge wird gesetzt, danach folgen Malerarbeiten und Böden.

Der Schnitt einer Türöffnung in einer Platte bis 10 cm dauert meist einige Stunden, Vorbereitung und Aufräumen eingerechnet. Eine größere Öffnung oder mehrere Öffnungen in einer Wohnung können einen ganzen Tag beanspruchen. Beton muss nach dem Schneiden nicht austrocknen wie Putz. Beim Nassschnitt brauchen Wände und Böden vor den nächsten Arbeiten aber in der Regel Zeit zum Trocknen, besonders wenn Gipsputz oder ein Holzboden folgt. Die Hersteller von Klebern und Putzen geben an, welche Restfeuchte des Untergrunds noch zulässig ist.

Bekommt die Öffnung einen Stahlrahmen, lassen Sie ihn nach den tatsächlichen Maßen nach dem Schnitt anfertigen und nicht nach dem Plan. Zwischen Plan und Wirklichkeit liegen oft einige Millimeter, und genau die entscheiden beim Rahmen.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Die meisten Probleme entstehen nicht beim Schnitt selbst, sondern davor oder kurz danach.

  • Schnitt ohne statische Beurteilung: Die Wand wirkt wie eine Zwischenwand, trägt aber Lasten. Später zeigen sich Risse über der Öffnung oder in Nachbarwohnungen, und die Sanierung wird aufwendig.
  • Überschnitte, wo keine sein sollten: Die Einschnitte schwächen die Ecken, und von dort können Haarrisse ausgehen.
  • Durchtrenntes Kabel: Ein Stromausfall ist das kleinere Übel. Schlimmer sind ein Kurzschluss oder eine beschädigte Leitung eines Nachbarstromkreises. Deshalb vorher immer abschalten und verlegen lassen.
  • Ungesichertes Betonstück: Es fällt auf den Boden, beschädigt Parkett oder Fliesen oder verletzt jemanden.
  • Wasser beim Nachbarn: Beim Nassschnitt kann Wasser unter der Wand oder durch Hohlräume im Fußbodenaufbau in die Wohnung darunter gelangen. Konsequentes Abdämmen und laufendes Absaugen des Schlamms helfen.
  • Freiliegende Bewehrung ohne Schutz: Abgeschnittene Eisen an der Kante, die offen bleiben, rosten mit der Zeit. Der Putz darüber reißt oder zeigt Rostflecken.
  • Falsches Zargenmaß: Die Öffnung ist zu eng oder zu weit, und die Zarge muss angepasst werden. Lassen Sie sich die Maße direkt vom Türenlieferanten geben.
  • Langes Warten auf den Rahmen: Wenn der Statiker eine Verstärkung vorgeschrieben hat, sollte die Öffnung nicht längere Zeit ohne sie bleiben.

Anleitung für Heimwerker: Wohnung vorbereiten und nach dem Schnitt aufräumen

Den Schnitt selbst sollten Sie nicht übernehmen. Ein gewöhnlicher Winkelschleifer schafft die Plattenstärke nicht, der Staub ist gefährlich, und es handelt sich um einen Eingriff in die Konstruktion. Bei der Vorbereitung und beim Abschluss können Sie aber viel selbst erledigen und dem Team Zeit sparen:

  1. Möbel, Bilder und empfindliche Gegenstände aus beiden Räumen entfernen.
  2. Den Boden mit fester Folie abdecken, Ränder mit Klebeband an der Wand fixieren.
  3. Im Schnittbereich zusätzlich alte Teppiche oder Holzplatten auslegen.
  4. Türen zu Nachbarräumen mit Folie und Klebeband abdichten.
  5. Den Bodenanschluss an der Wand mit einem Wall aus saugfähigen Tüchern sichern, damit kein Wasser abfließt.
  6. Den Weg zum Ausgang freiräumen und im Stiegenhaus den Boden schützen.
  7. Nach dem Schnitt restlichen Schlamm mit einem Nasssauger aufnehmen.
  8. Wände und Boden gut lüften und vor den Folgearbeiten trocknen lassen.

Kontrolle und Übernahme der fertigen Arbeit

Sehen Sie sich die Öffnung gleich nach dem Schnitt an, solange der Betonschneider noch vor Ort ist. Ein Nachschneiden ist dann einfach. Prüfen Sie bei der Übernahme:

  • Maße der Öffnung laut Plan und laut Zarge oder Rahmen, oben, in der Mitte und unten gemessen
  • Lotrechte Seitenkanten und waagrechter oberer Schnitt, kontrolliert mit Wasserwaage oder Laser
  • Ebene Schnittflächen ohne deutliche Stufen und Ausbrüche
  • Ecken wie vereinbart, mit oder ohne Überschnitt
  • Keine neuen Risse in der Platte, an der Decke oder in den angrenzenden Wänden
  • Zustand der durchtrennten Bewehrung und klare Absprache, wer sie womit gegen Rost schützt
  • Unbeschädigte Elektroleitungen und funktionierende Stromkreise nach dem Einschalten der Sicherungen
  • Abtransportierte Betonstücke, abgesaugter Schlamm und saubere Böden
  • Kein Wasserschaden bei den Nachbarn, vor allem in der Wohnung darunter
  • Aufstellung der tatsächlich geschnittenen Laufmeter, passend zur vereinbarten Messweise

Häufige Fragen

Davon ist abzuraten. Ein üblicher Winkelschleifer hat ein kleines Blatt und kommt nicht durch die ganze Stärke, der Schnitt wird krumm, und der Staub schadet der Gesundheit. Außerdem greifen Sie in die Konstruktion eines Wohnhauses ein. Das gehört in die Hände eines Statikers und eines Fachbetriebs mit passender Technik.

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