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Küchenmontage ohne Elektrogeräte

Bei der Küchenmontage wird die Küchenzeile aufgebaut und an ihren Platz gebracht: Unterschränke, Hängeschränke, Arbeitsplatte, Sockelblenden, Leisten und Seitenpaneele. Die Elektrogeräte, die Spüle und die Armatur werden dabei nicht angeschlossen. Das übernehmen ein konzessionierter Elektrotechniker und ein Installateur in einem eigenen S

Aktualisiert 09/2026·5 Min. Lesezeit·5 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
64,30 €/ Stk.
Richtwert-Spanne
51,40 € - 83,70 €
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Tischlerarbeiten5 Positionen

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PositionEHPreis / EHMengeSumme
Küchenmontagen
Montage Küchenzeilelfm-
Unsichtbare Gehrungsfräsung der ArbeitsplatteStk.-
Einbau der Geräte in die KüchenzeileStk.64,30 €-
Montage und Anschluss des DunstabzugsrohresStk.64,30 €-
Zuschnitt und Anpassung der Arbeitsplattelfm21,92 €-
Summe Arbeit
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Was zur Montage gehört und was nicht

Der Monteur kümmert sich um den Möbelteil der Küche. Er sorgt dafür, dass alles gerade und fest steht und dass Türen und Laden sauber laufen. Dazu gehören in der Regel diese Arbeiten:

  • Schrankkorpusse nach dem Montageplan des Herstellers zusammenbauen
  • Unterschränke auf den verstellbaren Füßen aufstellen und ausrichten
  • Hängeschränke an der Wand aufhängen und sicher befestigen
  • Die Schränke untereinander zu einer festen Einheit verschrauben
  • Die Arbeitsplatte aufmessen, zuschneiden und einsetzen, einschließlich der Ausschnitte für Spüle und Kochfeld
  • Sockel, Abdeckleisten, Seitenpaneele und Wandabschlussleisten montieren
  • Scharniere, Türen und Laden einstellen

Nicht dazu gehören der Anschluss von Backrohr, Kochfeld, Geschirrspüler und Dunstabzugshaube, der Einbau von Spüle und Armatur, der Anschluss an Wasser und Abwasser, das Versetzen von Steckdosen, neue Leitungen und die Beleuchtung unter den Hängeschränken. Elektrische Anschlüsse, etwa das Kochfeld an der Herdanschlussdose, gehören in die Hände eines konzessionierten Elektrotechnikers. Gibt es in der Küche einen Gasherd, darf ihn nur ein dafür befugter Gasinstallateur anschließen oder abklemmen. Wenn Sie Gas riechen: Absperrhahn schließen, Fenster öffnen, keine Schalter betätigen, das Haus verlassen und von draußen den Gasnotruf 128 oder den Notruf 112 wählen.

So läuft die Montage Schritt für Schritt ab

Ein erfahrener Monteur fängt mit dem Prüfen an. Er misst den Raum aus, kontrolliert, wie eben Wände und Boden sind, und vergleicht alles mit der Küchenplanung. Wichtig ist der höchste Punkt des Bodens, denn danach richtet sich die Höhe der ganzen Küchenzeile. Erst dann zeichnet er eine waagrechte Linie für die Unterschränke und für die Aufhängeschiene der Hängeschränke an die Wand.

Warum zuerst die Unterschränke? Sie bilden die Basis für die Arbeitsplatte, und an ihnen wird die ganze Linie ausgerichtet. Die Schränke werden aufgestellt, mit der Wasserwaage in beide Richtungen ausgerichtet und miteinander verschraubt. Danach kommen die Hängeschränke. Ihre Höhe hängt von der Dunstabzugshaube ab und davon, wer in der Küche kocht. Zwischen Arbeitsplatte und Hängeschränken bleibt üblicherweise ein Abstand von etwa 50 bis 60 cm.

Dann folgt die Arbeitsplatte. Sie muss genau zugeschnitten werden, weil Wände selten einen exakten rechten Winkel bilden. Die Ausschnitte für Spüle und Kochfeld entstehen nach Schablone oder nach den Maßen des Geräteherstellers. Eckverbindungen werden bei hochwertigeren Platten gefräst und mit Verbindungsbeschlägen zusammengezogen. So eine Verbindung sieht man kaum, und sie verträgt Feuchtigkeit besser. Zum Schluss kommen Sockel, Leisten und Paneele dran, und alle Türen und Laden werden eingestellt.

Den Raum vorbereiten

Die Küche gehört zu den letzten Arbeiten einer Sanierung. Bevor der Monteur kommt, sollte Folgendes fertig sein:

  • Der endgültige Bodenbelag, damit die Küche später nicht wieder angehoben oder abgebaut werden muss
  • Verputz und Anstrich, dazu die Fliesen, wenn der Fliesenleger auch hinter den Schränken arbeitet
  • Anschlüsse für Wasser, Abwasser, Strom und gegebenenfalls Abluft an den Stellen, die die Küchenplanung vorsieht

Die Leitungen müssen noch nicht angeschlossen sein, aber ihre Lage muss feststehen. Sonst landet die Steckdose hinter einer Schrankseite oder der Abfluss genau unter einem Zwischenboden. Räumen Sie den Raum aus und machen Sie den Weg von der Haustür frei. Eine lange Arbeitsplatte braucht Platz zum Rangieren, und die Schränke sollten vor der Montage ausgepackt und auf Transportschäden geprüft werden. Im Mehrparteienhaus lohnt es sich, Stiegenhaus und Lift vorher abzuklären.

Was die Arbeit leichter oder aufwendiger macht

Entscheidend ist vor allem der Zustand des Raums. In einem Neubau mit geraden Wänden und neuem Boden geht die Montage zügig voran. Im Altbau mit schiefen Wänden und unebenem Holzboden muss der Monteur größere Abweichungen ausgleichen, Leisten anpassen und die Platte an die krumme Wand anschneiden. Das kostet Zeit.

Auch Größe und Form der Küche spielen eine Rolle. Eine gerade Küchenzeile ist einfacher als eine L- oder U-Küche mit Eckschränken, Hochschränken oder einer Kochinsel. Viel hängt außerdem vom Material der Arbeitsplatte ab:

  • Schichtstoffplatten sind weit verbreitet, werden vor Ort zugeschnitten und die Schnittkanten müssen abgedichtet werden
  • Massivholz braucht Spielraum, weil das Holz arbeitet, und muss geölt werden
  • Naturstein und Quarzkomposit werden meist erst auf den fertig montierten Schränken aufgemessen, die Ausschnitte macht der Plattenhersteller

Auch die Wand macht einen Unterschied. In Ziegel und Beton halten normale Dübel, Porenbeton braucht spezielle Dübel, und im Trockenbau sind Hohlraumdübel nötig oder, noch sicherer, eine Verstärkung in der Ständerwand.

Typische Fehler, die sich erst später zeigen

In der Praxis sieht die Küche am Montagetag oft gut aus, und die Probleme kommen nach ein paar Monaten. Die Ursachen sind meist dieselben:

  • Die Schränke sind nicht richtig ausgerichtet, Türen gehen von selbst auf und Laden schleifen
  • Die Hängeschränke hängen an ungeeigneten Dübeln und lockern sich nach und nach
  • Die Schnittkanten der Schichtstoffplatte an der Spüle sind nicht abgedichtet und die Platte quillt auf
  • Die Platte ist ohne Luft an die Wand gepresst und wölbt sich oder reißt, wenn sich die Luftfeuchtigkeit ändert
  • Die Küche wird vor dem Boden oder den Fliesen eingebaut und muss danach wieder abgebaut werden

Die wirksamste Vorsorge ist einfach: die Reihenfolge der Arbeiten einhalten und beim Befestigungsmaterial nicht sparen.

Anleitung für Heimwerker: Küchenzeile aufbauen

Eine einfache, gerade Küchenzeile schafft ein geschickter Heimwerker mit Wasserwaage, Bohrmaschine und einem Helfer. Strom, Wasser und Gas überlassen Sie aber den Fachleuten. Hängeschränke hängen Sie nie allein auf, immer zu zweit.

  1. Lieferung anhand der Liste prüfen und Schränke auspacken.
  2. Höchsten Punkt des Bodens suchen und von dort eine waagrechte Linie für die Unterschränke anzeichnen.
  3. Mit einem Leitungssuchgerät prüfen, wo Kabel und Rohre in der Wand verlaufen.
  4. Korpusse nach Herstelleranleitung zusammenbauen, die Türen noch weglassen.
  5. Unterschränke aufstellen, mit den Füßen ausrichten und miteinander verschrauben.
  6. Aufhängeschiene mit Dübeln befestigen, die zur jeweiligen Wand passen.
  7. Hängeschränke zu zweit einhängen und die Aufhängebeschläge festziehen.
  8. Arbeitsplatte aufmessen, zuschneiden und die Schnittkanten abdichten.
  9. Platte von unten an den Schränken festschrauben und die Wandabschlussleiste anbringen.
  10. Türen, Laden und Sockel einsetzen und alles einstellen.

So prüfen Sie die fertige Montage

Nehmen Sie sich bei der Abnahme Zeit und eine Wasserwaage zur Hand. Achten Sie auf diese Punkte:

  • Die Arbeitsplatte ist in Länge und Tiefe waagrecht
  • Die Fugen zwischen den Türen sind gleichmäßig und die Fronten stehen in einer Linie
  • Die Türen bleiben in jeder Stellung stehen und öffnen sich nicht von selbst
  • Die Laden laufen leicht und schließen vollständig
  • Die Hängeschränke bewegen sich nicht, wenn Sie daran ziehen
  • Die Plattenverbindungen sind glatt und die Schnittkanten abgedichtet
  • Die Ausschnitte für Spüle und Kochfeld passen zu den Geräten
  • Wasser- und Stromanschlüsse sind durch Öffnungen in den Schränken erreichbar
  • Sockel und Leisten sitzen sauber und nichts ist verkratzt

Häufige Fragen

Eine übliche gerade Küchenzeile ist meist an einem Arbeitstag aufgebaut. L- und U-Küchen, Kochinseln oder Platten nach Maß können länger dauern. Bei einer Steinplatte müssen Sie damit rechnen, dass sie erst nach dem Aufmaß in einem zweiten Termin eingesetzt wird.

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