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Gartenrandsteine setzen

Ein Gartenrandstein ist ein schmaler, niedriger Stein aus Beton oder Naturstein. Er fasst einen Gartenweg, einen Sitzplatz, eine Terrasse oder eine Rabatte ein. Er hält Pflaster und Bettung zusammen, damit die Ränder nicht auseinanderwandern. Gleichzeitig zieht er eine saubere Linie zwischen Belag und Rasen, Kies oder Rindenmulch. Sie bra

Aktualisiert 09/2026·5 Min. Lesezeit·4 Positionen im Preisverzeichnis
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6.34 CHF/ lfm
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5.02 CHF - 8.28 CHF
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Pflasterarbeiten4 Positionen

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PositionEHPreis / EHMengeSumme
Bordsteine
Setzen von Rasenkantensteinenlfm6.34 CHF-
Setzen von Strassenbordsteinenlfm10.27 CHF-
Bordsteine in Trockenbeton setzenlfm19.60 CHF-
Pflasterstein als Bordersatz in Beton setzenlfm12.70 CHF-
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So werden Randsteine Schritt für Schritt versetzt

Die Randsteine kommen vor dem Pflaster. Sie bilden den Rahmen, in den der Belag danach eingebaut wird. Der Ablauf ist im Grunde einfach, über das Ergebnis entscheidet aber die Genauigkeit bei jedem Schritt.

  • Abstecken: Mit Pflöcken und einer gespannten Schnur wird der Verlauf markiert, vor allem aber die Höhe der Oberkante. Schon hier muss klar sein, wie hoch der spätere Belag liegt und in welche Richtung das Wasser abfliesst, in der Regel vom Haus weg.
  • Aushub: Es wird ein Graben ausgehoben, etwas breiter als der Stein und so tief, dass Fundationsschicht, Betonbett und Stein Platz haben. Bei üblichen Gartenrandsteinen sind das ungefähr 25 bis 35 cm unter der Oberkante, bei befahrenen Flächen mehr.
  • Untergrund: Die Grabensohle wird verdichtet und bei Bedarf mit Kies oder Schotter ergänzt, der ebenfalls verdichtet wird.
  • Betonbett: Auf den Untergrund kommt erdfeuchter Beton, meist etwa 10 cm dick. Erdfeucht heisst: Er lässt sich in der Hand zu einem Klumpen pressen, fliesst aber nicht.
  • Einbau: Der Stein wird ins Bett gedrückt und mit dem Gummihammer auf Schnurhöhe geklopft. Die Wasserwaage kommt dabei laufend zum Einsatz.
  • Rückenstütze: Auf einer oder beiden Seiten wird ein Betonkeil angeformt, der etwa ein Drittel bis die Hälfte der Steinhöhe erreicht. Genau dieser Keil verhindert, dass der Stein mit der Zeit kippt.

Klären Sie vor dem Graben ab, ob im Verlauf Werkleitungen liegen, etwa Wasser, Gas, Strom oder Telekommunikation. Die Gemeinde und die Werke geben dazu Leitungspläne heraus. Wird beim Graben eine Gasleitung beschädigt oder riecht es nach Gas, verlassen Sie sofort den Bereich und rufen den Notdienst des Gasversorgers oder die 112 an.

Betonstein, Naturstein oder Kunststoff: was wann passt

Am häufigsten sind Gartenrandsteine aus Beton, meist etwa 5 bis 10 cm dick und rund 20 bis 25 cm hoch. Sie passen zu Gartenwegen, Sitzplätzen und Belägen ums Haus. Wo ein Auto parkiert, wählt man dickere Steine und ein kräftigeres Betonbett. Strassenrandsteine sind deutlich massiver und gehören an Strassen und stark genutzte Parkplätze.

Natursteine wie Granit sind sehr langlebig und wirken edel. Sie sind aber schwerer, weniger massgenau, und Versetzen wie Schneiden brauchen mehr Zeit. Rasenkanten aus Kunststoff oder Metall trennen nur Rasen von Kies oder Mulch. Einen Belag, auf dem man geht oder fährt, halten sie nicht.

Und das Bett? Bei Pflaster fast immer Beton. Nur in Kies gesetzte Steine taugen für rein dekorative Einfassungen im Garten, verschieben oder kippen aber mit der Zeit leichter.

Was die Arbeit einfacher macht und was sie aufwendiger macht

Am einfachsten ist eine gerade Linie auf ebenem, tragfähigem Boden, wo man mit Schubkarre und angeliefertem Beton oder Kies gut hinkommt. Mehr Aufwand bedeuten dagegen:

  • Viele Bögen und Ecken, an denen Steine geschnitten oder Bogensteine verwendet werden müssen
  • Hanglagen und Höhenunterschiede, bei denen die Höhe der Steine gleichmässig mitlaufen muss
  • Schlechter Untergrund wie lehmiger Boden oder Auffüllungen, die durch Kies ersetzt werden müssen
  • Rückbau alter Randsteine samt Beton
  • Schlechte Zufahrt, wenn das Material von Hand durchs Haus oder den Garten getragen wird
  • Natursteine statt Betonsteine

Auch das Wetter spielt mit. Beton sollte nicht unter etwa 5 °C und nie auf gefrorenen Boden eingebaut werden. Bei Hitze trocknet er schnell aus, darum deckt man ihn ab oder hält ihn feucht.

Fehler, die sich erst nach Jahren zeigen

Ein Randstein, der am ersten Tag tadellos aussieht, kann nach dem ersten Winter schief stehen. Meist steckt einer dieser Fehler dahinter:

  • Nicht verdichteter Untergrund: Der Stein setzt sich nach und nach, die Linie wird wellig
  • Fehlende Rückenstütze: Unter dem Druck des Pflasters und beim Überfahren kippt der Stein nach aussen
  • Zu nasser Beton: Der Stein schwimmt, die Höhe lässt sich kaum halten
  • Falsche Höhe zum Belag: Am Haus bilden sich Pfützen oder das Wasser läuft zur Fassade
  • Wasser nicht beachtet: Ein durchnässter Untergrund verliert Tragkraft und wird im Winter vom Frost bewegt
  • Zu frühe Belastung: Das Pflaster wird mit der Rüttelplatte direkt neben dem frischen Beton abgerüttelt

In der Praxis wird oft ausgerechnet beim Betonkeil auf der Rasenseite gespart. Er ist der unscheinbarste Teil der ganzen Arbeit, aber einer der wichtigsten.

Anleitung für Heimwerker: Gartenrandstein in Beton versetzen

Bei einem Gartenweg oder Sitzplatz ohne Autoverkehr schaffen Sie das auch selbst. Sie brauchen Spaten, Schnur, Pflöcke, Wasserwaage, Gummihammer, einen Handstampfer oder eine kleine Rüttelplatte und einen Mischer oder Kübel für den Beton. Randsteine sind schwer: Heben Sie mit geradem Rücken und lieber zu zweit. Beim Schneiden mit dem Winkelschleifer gehören Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutzmaske dazu, nass geschnitten entsteht am wenigsten Staub.

  1. Verlauf der Werkleitungen abklären.
  2. Pflöcke an den Enden einschlagen und die Schnur auf Höhe der Oberkante spannen, Gefälle berücksichtigen.
  3. Graben auf die nötige Tiefe und etwas breiter als den Stein ausheben.
  4. Grabensohle verdichten, bei Bedarf Kies einbringen und verdichten.
  5. Erdfeuchten Beton nach Angaben des Herstellers der Trockenmischung anmachen.
  6. Betonbett auf die Länge von zwei bis drei Steinen verteilen.
  7. Stein einsetzen und mit dem Gummihammer auf Schnurhöhe klopfen.
  8. Mit der Wasserwaage Ebenheit und Anschluss an den vorherigen Stein prüfen.
  9. Zwischen den Steinen eine schmale, gleichmässige Fuge lassen.
  10. Rückenstütze aus Beton anformen und mit der Kelle glätten.
  11. Beton aushärten lassen und erst belasten, wenn der Hersteller es erlaubt.
  12. Graben auf der Rasenseite mit Erde auffüllen und mit dem Pflaster weiterfahren.

So prüfen Sie die fertige Arbeit

Gehen Sie die ganze Linie langsam ab und schauen Sie auch flach von der Seite darauf. In diesem Winkel fallen Unebenheiten sofort auf. Prüfen Sie:

  • Die Linie ist gerade oder die Bögen laufen gleichmässig, ohne Zacken und Sprünge
  • Die Oberkanten benachbarter Steine schliessen ohne Absätze aneinander an
  • Die Höhe passt zur geplanten Höhe von Belag und Gelände
  • Das Gefälle führt das Wasser vom Haus weg, nirgends bleiben Pfützen
  • Die Fugen zwischen den Steinen sind gleichmässig
  • Die Rückenstütze ist durchgehend und der Stein bewegt sich beim Andrücken nicht
  • Schnitte sind sauber und Ecken ohne grosse Lücken gestossen
  • Die Umgebung ist aufgeräumt, ohne Betonreste auf Belag und Steinen

Häufige Fragen

Das hängt von der Steinhöhe und der Belastung ab. Bei Wegen und Sitzplätzen gräbt man so tief, dass unter dem Stein ein verdichteter Untergrund und ein Betonbett von etwa 10 cm Platz haben. Wo ein Auto fährt, wird der Unterbau dicker und kräftiger ausgeführt.

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