Das Verlegen von Verbundsteinen mit 4-6 cm Dicke kostet gemäss aktueller Preisliste 14.93 CHF pro m² Arbeit. Dickere Steine für Einfahrten, Randschnitte, Randsteine und die Vorbereitung des Untergrunds werden separat verrechnet und richten sich nach dem effektiven Aufwand auf Ihrer Fläche.
Leistungsarten und ihre Preise
Standarddicke für Flächen, die nicht befahren werden. Die Steine werden in ein Sandbett mit möglichst schmalen Fugen verlegt.
Dickere, befahrbare Verbundsteine brauchen auch einen kräftigeren Aufbau der Unterbauschichten.
Die verdichtete Kiesschicht verteilt die Last und leitet das Wasser unter dem Belag ab. Je stärker die Fläche belastet wird, desto dicker fällt die Schicht aus.
Begrenzen den Belag bei Einfahrten und Parkplätzen und werden in ein Betonbett mit Rückenstütze versetzt.
Niedrigerer Randabschluss für Wege und Gartenflächen, wird weniger tief versetzt als ein Strassenrandstein.
Trennt den Baugrund von der Kiesschicht und verhindert, dass sich die Materialien vermischen. So hält der Unterbau deutlich länger.
Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Pflaster | ||||
| Verlegung Verbundpflaster 4-6 cm | m² | 14.93 CHF | - | |
| Verlegung Verbundpflaster 8-10 cm | m² | - | ||
| Verlegung Designpflaster | m² | - | ||
| Zuschlag für Kleinpflaster bis 10×10 cm | m² | 10.27 CHF | - | |
| Schneiden Verbundpflaster 4-6 cm | lfm | 6.34 CHF | - | |
| Schneiden Verbundpflaster 8-10 cm | lfm | 10.27 CHF | - | |
| Fugen mit Quarzsand verfüllen | m² | 2.80 CHF | - | |
| Endabkehrung mit Fugenverfüllung | m² | 1.87 CHF | - | |
| Untergrundvorbereitung | ||||
| Aufnehmen von Verbundpflaster | m² | 5.04 CHF | - | |
| Erdaushub für Pflasteruntergrund | m³ | 65.30 CHF | - | |
| Verlegen Geotextil | m² | 2.80 CHF | - | |
| Schottertragschicht inkl. Verdichtung | m² | 13.07 CHF | - | |
| Splittbett für Pflaster | m² | 3.17 CHF | - | |
| Tragschicht bis 30 cm Stärke herstellen | m² | 3.73 CHF | - | |
| Tragschicht bis 50 cm Stärke herstellen | m² | 5.04 CHF | - | |
| Untergrund mit Rüttelplatte verdichten | m² | - | ||
| Bordsteine | ||||
| Setzen von Rasenkantensteinen | lfm | 6.34 CHF | - | |
| Setzen von Strassenbordsteinen | lfm | 10.27 CHF | - | |
| Bordsteine in Trockenbeton setzen | lfm | 19.60 CHF | - | |
| Pflasterstein als Bordersatz in Beton setzen | lfm | 12.70 CHF | - | |
| Aussenanlagen | ||||
| Verlegung von Palisaden bis 50 cm | Stk. | 6.34 CHF | - | |
| Verlegung von Palisaden über 50 cm | Stk. | 7.65 CHF | - | |
| Aussentreppen aus Palisaden herstellen | lfm | - | ||
| Entwässerung | ||||
| Setzen Entwässerungsrinne in Beton | lfm | - | ||
| Sonstige Arbeiten | ||||
| Sonstige nicht spezifizierte Arbeiten im Fach | Std. | - | ||
Was kostet das je nach Umfang
| Nur Verlegung der Verbundsteine 50 m² Verbundsteine 4-6 cm dick auf vorbereitetem Untergrund, ohne Randsteine | 746.33 CHF |
| Vorbereitung des Untergrunds und Verlegung 50 m² Kiesunterbau mit Verdichtung, Geotextil und Verlegung der Verbundsteine | 1539.62 CHF |
| Kompletter Gartenweg mit Randsteinen und Schnitten Unterbau, Verlegung von 50 m² Verbundsteinen, 30 Laufmeter Gartenrandsteine und Randschnitte auf 15 Laufmetern | 1825.03 CHF |
Vorbereitung des Untergrunds für den Verbundsteinbelag
Erde oder alter Belag wird so tief ausgehoben, wie es der Unterbau und die spätere Belastung der Fläche verlangen.
Das Vlies wird auf den planierten Boden gelegt. Es trennt die Erde vom Kies, damit sich die Kiesschicht nicht mit Feinmaterial zusetzt.
Der Kies wird lagenweise eingebracht und jede Lage mit der Vibrationsplatte verdichtet. So entsteht ein tragfähiger Unterbau, durch den Wasser gut abfliessen kann.
Noch vor dem Belag werden die Randsteine nach den abgesteckten Höhen und Linien in ein Betonbett versetzt.
Eine dünne Schicht Splitt wird verdichtet und mit der Abziehlatte glatt abgezogen, damit die Steine überall gleichmässig aufliegen.
Arbeitsablauf
- 01Fläche ausmessen, Höhen, Richtung und Gefälle abstecken.
- 02Ungeeignetes Material bis zur nötigen Tiefe ausheben.
- 03Geotextil auslegen, Kies einbringen und verdichten.
- 04Randsteine rundum in ein Betonbett versetzen.
- 05Splittbett einbringen und mit der Abziehlatte abziehen.
- 06Verbundsteine im richtigen Verband und mit Gefälle verlegen, an den Rändern zuschneiden.
- 07Den fertigen Belag mit Vibrationsplatte und Schutzmatte abrütteln.
- 08Fugen mit Quarzsand füllen und die Fläche zum Schluss wischen.
5 häufige Fehler
Ist die Fläche eben oder fällt sie zur falschen Seite ab, bleibt das Wasser stehen. Mit Frost im Winter leiden Steine und Unterbau dadurch deutlich schneller.
Locker eingebrachter Kies setzt sich mit der Zeit ungleichmässig, und die Steine sacken ab. Das zeigt sich besonders bei Einfahrten, die mit dem Auto befahren werden.
Ohne Betonbett und Rückenstütze drückt der Belag den Randstein nach und nach weg, und auch darüberfahrende Autos schieben ihn aus der Linie.
Steine mit 4-6 cm sind für Fussgänger gedacht und gehen in einer Einfahrt kaputt. Für Autos braucht es 8-10 cm Dicke und einen passenden Unterbau.
Ohne Trennvlies vermischt sich die Erde mit der Zeit mit dem Kies. Der Unterbau trägt dann nicht mehr richtig, und der Belag wird wellig.
Der Aufbau unter den Steinen richtet sich nach der Belastung
Ob Ihr Verbundsteinbelag Jahrzehnte hält oder sich schon nach dem ersten Winter wellt, entscheidet der Untergrund. Die Steine verteilen die Last nur. In den Boden leiten sie die verdichteten Schichten darunter. Wenn sich Wellen, Mulden oder auseinanderlaufende Fugen zeigen, liegt die Ursache fast immer im Aufbau und nicht in den Steinen.
Von unten nach oben sieht der Aufbau meist so aus:
- Vorbereiteter Untergrund: Zuerst tragen Sie Humus und weiche Erde ab. Die Aushubsohle wird im Gefälle abgezogen und verdichtet. Bei lehmigem Boden legen Sie ein Geotextil darauf. Es trennt die Erde vom Kies, damit sich beides mit der Zeit nicht vermischt.
- Tragschicht (Fundationsschicht): gebrochenes Kiesgemisch mit gröberer Körnung. Die kantigen Körner verkeilen sich ineinander und lassen sich gut verdichten. Unter Gartenwegen und Sitzplätzen rechnet man in der Praxis mit ungefähr 15 bis 25 cm. Unter einer Zufahrt oder einem Abstellplatz für Personenwagen braucht es deutlich mehr, je nach Untergrund 30 cm und mehr.
- Bettung: eine dünne Schicht aus feinem Splitt oder Brechsand, in die die Steine gelegt werden. Sie wird mit einer Latte genau auf Höhe abgezogen und danach nicht mehr betreten.
- Belag und Fugenfüllung: Die verlegten Steine werden abgerüttelt und die Fugen mit Sand gefüllt.
Verdichten Sie das Kies schichtweise, nie die ganze Stärke auf einmal. Eine Rüttelplatte wirkt nur bis in eine bestimmte Tiefe. Schütten Sie eine dicke Schicht auf einmal ein, wird nur die Oberseite fest, unten bleibt das Material locker. Runden Flusskies oder Rundkies sollten Sie für die Tragschicht nicht verwenden. Die Körner rollen aufeinander ab und lassen sich nicht zuverlässig verdichten.
Gefälle und Entwässerung
Das Wasser muss vom Belag ablaufen können. Sonst sickert es in den Aufbau, und im Winter sprengt der Frost ihn auf. Gerade im Mittelland mit seinen vielen Frost-Tau-Wechseln und in höheren Lagen ist das ein häufiger Grund für Schäden. Die Fläche erhält deshalb ein Gefälle, meist etwa 1 bis 2 %, vom Haus weg zu einer Stelle, wo das Wasser versickern oder abfliessen kann. Das Gefälle wird schon im Untergrund und in der Tragschicht angelegt, nicht erst in der Bettung. So haben alle Schichten überall die gleiche Stärke.
Vor der Garage, beim Hauseingang und bei grösseren Flächen setzt man Entwässerungsrinnen. Das Regenwasser von Ihrem Vorplatz sollte nicht zum Nachbarn oder auf die Strasse laufen. Lässt der Boden es zu, ist eine einfache Lösung, das Wasser in die angrenzende Grünfläche oder in eine Versickerungsanlage auf dem eigenen Grundstück zu leiten. Bei lehmigem Boden versickert wenig, dann lohnt sich ein Gespräch mit dem Gartenbauer über die passende Lösung.
Parkieren Sie nur ab und zu auf der Fläche, etwa wenn Besuch kommt? Dann eignen sich Rasengittersteine oder Sickersteine. Das Wasser läuft direkt in den Untergrund, und die Fläche bleibt teilweise grün. Für die tägliche Zufahrt sind sie aber weniger bequem, und im Winter lässt sich der Schnee schlechter wegräumen.
Die Fläche vor dem Aushub planen
Bevor Sie zu graben beginnen, überlegen Sie sich, was alles unter dem Belag durchführen soll. Ist die Fläche einmal fertig, bringen Sie kein Kabel und kein Rohr mehr darunter, ohne sie wieder aufzunehmen. Legen Sie deshalb Schutzrohre in den Aushub: für Strom zum Tor und zum Torantrieb, für die Aussenbeleuchtung, die Klingel, Kameras oder die Bewässerung, auch wenn Sie diese noch nicht brauchen. Zeichnen oder fotografieren Sie die Leitungsführung und messen Sie sie von festen Punkten aus ein, zum Beispiel von der Hausecke. Den elektrischen Anschluss selbst darf nur ein konzessionierter Elektroinstallateur ausführen, so sieht es die Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV) vor.
Klären Sie vor dem Aushub auch, ob bestehende Leitungen durch das Grundstück führen: Gas, Wasser, Abwasser oder Kabel. Leitungspläne erhalten Sie bei den zuständigen Werken, etwa beim Elektrizitätswerk, bei der Wasserversorgung oder beim Gasversorger. Beschädigen Sie beim Graben eine Gasleitung oder riechen Sie Gas, verlassen Sie die Stelle sofort. Benutzen Sie kein offenes Feuer und keine elektrischen Geräte, und rufen Sie aus sicherer Entfernung die Notfallnummer Ihres Gasversorgers oder 112 an. Bei Feuer gilt 118.
Ein Abstellplatz für einen Personenwagen sollte ungefähr 2,5 m breit und 5 m lang sein. Steht das Auto an einer Wand oder einem Zaun, rechnen Sie Platz zum Öffnen der Türen dazu. Denken Sie bei der Zufahrt auch an den Wendekreis. Soll das Auto auf dem Grundstück wenden, oder fahren Sie rückwärts direkt auf die Strasse?
Am Haus darf der Belag nicht über die Sockelabdichtung reichen. Spritzwasser bei Regen und schmelzender Schnee würden sonst ins Mauerwerk gelangen. Verlegen Sie die Fläche an der Fassade deshalb mit Gefälle vom Haus weg. Lassen Sie zwischen Belag und Sockel einen schmalen Kiesstreifen frei, oder schützen Sie den Sockel mit einer nicht saugenden Beschichtung.
Randabschlüsse: warum sie zuerst gesetzt werden
Ein Verbundsteinbelag hält durch die Reibung zwischen den Steinen und den Sand in den Fugen zusammen. Am Rand hat er aber nichts, woran er sich abstützen kann. Ohne Randabschluss wandert er unter Last nach und nach seitlich aus. Die Randsteine werden deshalb vor dem Verlegen gesetzt. Gleichzeitig geben sie die Höhen und das Gefälle der ganzen Fläche vor.
Gartenrandsteine und Rabattenplatten sind niedriger und schmaler. Sie genügen bei Wegen, Sitzplätzen und im Garten. Strassenrandsteine gehören an Zufahrten, Abstellplätze und überallhin, wo ein Auto über den Rand fahren kann. Der Randstein wird in ein Betonbett gesetzt und auf der Seite zur Grünfläche mit einer Betonrückenstütze gehalten. Ist er nur mit Erde hinterfüllt, drücken ihn der Belag und die Überfahrten mit der Zeit nach aussen.
Statt eines Randsteins können Sie auch eine Reihe Pflastersteine in Beton setzen. Der Rand wirkt dann unauffälliger, Betonbett und Rückenstütze sind aber genauso nötig.
Wie Sie die richtigen Steine wählen
Wählen Sie die Steinstärke danach, was darüber gehen oder fahren wird. Für Wege und Sitzplätze verwendet man Steine mit 4 bis 6 cm, meist 6 cm. Für Zufahrten und Abstellplätze von Personenwagen braucht es 8 cm, für schwerere Fahrzeuge 10 cm. Zu dünne Steine brechen auf einer Zufahrt und verschieben sich, selbst auf einem guten Unterbau.
Wo Autos fahren, spielen auch Form und Verlegemuster eine Rolle. Verbundsteine, die ineinandergreifen, und Muster mit Verband, zum Beispiel das Fischgrätmuster, halten Bremsen und Lenkbewegungen besser aus als Rechtecksteine, die in Reihen in Fahrtrichtung liegen. Grossformatige Platten wirken modern, brechen und kippen auf einer Zufahrt aber leichter.
- Beständigkeit: Wenn Sie Zufahrt oder Weg im Winter salzen, wählen Sie Steine, die der Hersteller als frost- und tausalzbeständig deklariert, bei Betonsteinen in der Regel nach SN EN 1338.
- Oberfläche: Glatte und fein geschliffene Oberflächen sind bei Nässe und Glatteis rutschiger als gestrahlte oder strukturierte.
- Farbe: Die Farbtöne unterscheiden sich zwischen den Produktionschargen leicht. Nehmen Sie beim Verlegen die Steine abwechselnd von mehreren Paletten, sonst sieht man später Flecken auf der Fläche.
Weisse Ausblühungen sind kein Mangel
Auf neuen Betonsteinen zeigen sich in den ersten Monaten oft weisse Flecken oder ein Schleier. Das sind Kalkausblühungen. Sie entstehen ganz natürlich beim Erhärten des Betons, wenn Wasser gelösten Kalk an die Oberfläche trägt. Ein Fehler der Steine ist das nicht. Regen und normale Nutzung waschen sie meist innerhalb von ein bis zwei Jahren von selbst ab. Verwenden Sie keine aggressiven Säuren, sie würden die Oberfläche angreifen.
Verlegen, Schneiden und Abrütteln
Verlegt wird von der fertigen Fläche aus nach vorne, damit Sie nicht in die abgezogene Bettung treten. Lassen Sie die Bettung vor dem Abrütteln etwas höher, die Steine setzen sich beim Rütteln noch. Legen Sie die Steine dicht nebeneinander mit einer schmalen Fuge für den Sand und kontrollieren Sie die Reihen laufend mit einer Schnur.
Geschnitten wird erst am Rand und an Hindernissen. Kleine Passstücke am Rand brechen leicht aus. Teilen Sie die Fläche deshalb so ein, dass am Randstein keine schmalen Streifen entstehen. Schneiden Sie mit einer Tischsäge oder einem Trennschleifer mit Wasserkühlung. Beim trockenen Schneiden von Beton entsteht feiner, quarzhaltiger Staub, der beim Einatmen der Gesundheit schadet.
Rütteln Sie die fertige Fläche mit einer Rüttelplatte mit Gummi- oder Kunststoffmatte ab. Die Matte schützt die Oberfläche vor Kratzern und die Kanten vor Abplatzungen. Streuen Sie trockenen Sand in die Fugen, wischen Sie ihn ein und rütteln Sie nochmals. Wiederholen Sie das, bis die Fugen voll sind. In den ersten Wochen setzt sich der Fugensand noch, ein Nachfüllen nach einiger Zeit ist also normale Pflege und kein Mangel.
Hanglagen, Treppen und Palisaden
In Hanglagen, die in der Schweiz häufig sind, gleicht man Höhenunterschiede mit Palisaden, Mäuerchen oder Treppen aus. Palisaden werden in ein Betonfundament gesetzt, und zwar ungefähr so tief, wie sie über das Terrain hinausragen. Höhere Palisaden halten Erddruck aus und beginnen ohne richtiges Fundament zu kippen. Hinter Stützelementen muss das Wasser abgeleitet werden. Nasse Erde drückt nach einem Regen viel stärker als trockene.
Aussentreppen aus Pflastersteinen oder Palisaden brauchen ein festes Betonfundament und gleich hohe Stufen. Geben Sie den Trittflächen ein leichtes Gefälle, damit kein Wasser stehen bleibt und sich im Winter kein Eis bildet.
Anleitung für Heimwerker: eine abgesackte Stelle im Belag reparieren
Ist Ihr Belag an einer kleinen Stelle abgesackt oder haben sich ein paar Steine gelöst, müssen Sie nicht die ganze Fläche aufnehmen. Die Reparatur schaffen Sie an einem Nachmittag selbst.
- Den ersten Stein in der abgesackten Stelle mit zwei Schraubenziehern oder einer gebogenen Zange herausheben, die weiteren lassen sich danach leicht lösen.
- Die Steine in der Reihenfolge ablegen, in der sie lagen, damit sie wieder an derselben Stelle im Muster landen.
- Die Bettung abtragen und die Tragschicht prüfen. Ist sie weich oder durchnässt, bis auf festen Untergrund entfernen.
- Gebrochenes Kiesgemisch in dünnen Lagen einfüllen und jede Lage mit einem Handstampfer gut verdichten.
- Neue Bettung aus feinem Splitt verteilen und leicht über der umliegenden Fläche abziehen.
- Die Steine an ihren alten Platz zurücklegen, mit dem Gummihammer festklopfen und die Ebenheit mit einer Latte über die reparierte Stelle prüfen.
- Trockenen Sand in die Fugen streuen, einwischen und nach einigen Tagen nochmals nachfüllen.
- Sackt dieselbe Stelle erneut ab, die Ursache im Untergrund suchen, zum Beispiel bei einer undichten Abwasserleitung oder einer schlechten Entwässerung.
Pflege und Abnahme der fertigen Fläche
Ein Verbundsteinbelag braucht wenig Pflege. Füllen Sie die Fugen bei Bedarf mit Sand nach und entfernen Sie Unkraut mechanisch. Ein Hochdruckreiniger spült den Sand aus den Fugen, füllen Sie diese nach jeder solchen Reinigung wieder auf. Ölflecken entfernen Sie so rasch wie möglich, bevor sie in den Beton einziehen. Im Winter schieben Sie Schnee am besten mit einer Schaufel mit Kunststoffkante, sie schont Kanten und Oberfläche.
Bei der Abnahme der fertigen Fläche lohnt es sich, Folgendes zu prüfen:
- Wasser läuft nach einem Regen oder einem ausgeleerten Eimer ab und bleibt nirgends stehen
- Die Fläche ist eben und ohne Wellen, was Sie mit einer langen Latte in mehreren Richtungen kontrollieren
- Die Steinreihen sind gerade und die Fugen gleichmässig und voll Sand
- Die Randsteine stehen in einer Linie, sitzen fest und haben eine Betonrückenstütze
- Am Rand gibt es keine schmalen Passstücke, die ausbrechen könnten
- Die Oberfläche der Steine ist vom Abrütteln weder zerkratzt noch abgeplatzt
- Die Umgebung ist von Beton- und Kiesresten gereinigt
Häufige Fragen
Das Verlegen von Verbundsteinen mit 4-6 cm Dicke kostet gemäss aktueller Preisliste 14.93 CHF pro m² Arbeit. Untergrund, Randsteine und Randschnitte werden separat verrechnet.
Vor allem die Dicke. Für Wege, die nur begangen werden, reichen 4-6 cm. Für Einfahrten und Autoabstellplätze verwendet man Steine mit 8-10 cm für Gesperrt pro m², dazu einen dickeren Unterbau.
Der Randstein hält die Fläche zusammen und verhindert, dass die Steine seitlich auseinanderwandern. Deshalb kommt er vorher in ein Betonbett. Ein Strassenrandstein kostet 10.27 CHF pro Laufmeter.
Der Sand verspannt die ganze Fläche, sodass sich einzelne Steine nicht verschieben. Ausserdem wächst weniger Unkraut in den Fugen.
Die Fläche sollte ein Gefälle weg vom Haus haben, damit Regenwasser nicht an die Fassade oder in den Keller gelangt. Am besten versickert es in angrenzenden Grünflächen oder wird über eine Rinne abgeleitet. Bei einer Einfahrt an der Strasse ist auf gute Sicht und einen sauberen Übergang zum Strassenbelag zu achten, und während der Arbeiten muss die Baustelle für Passanten und Verkehr gut abgesichert sein.
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