Preisverzeichnis 2026 · Schweiz

Gipskarton-Trennwand doppelt beplankt: Ablauf, Material und Abnahme

Eine doppelt beplankte Gipskarton-Trennwand hat auf jeder Seite der Metallkonstruktion zwei Lagen Platten statt einer. Von aussen sieht sie aus wie jede andere Leichtbauwand. Den Unterschied merken Sie erst beim Anklopfen, beim Aufhängen eines Regals oder am Abend, wenn im Nebenzimmer der Fernseher läuft.

Aktualisiert 09/2026·12 Min. Lesezeit·9 Positionen im Preisverzeichnis
Preis der Standardleistung
CHF 68.60/ m²
Orientierungsspanne
CHF 54.88 - CHF 89.18
Wohnung 60 m²
CHF 10290.45
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Trockenbau9 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Fliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Trockenbaukonstruktionen
Trockenbau-Trennwand doppelt beplanktm²CHF 68.60-
Gipskartonwand einfach beplanktm²CHF 47.45-
Gipskarton-Vorsatzschalem²CHF 36.35-
Gipskartondecke gerade abhängenm²CHF 46.40-
Gipskarton-Dachschrägenbekleidungm²CHF 56.50-
Rasterdecke (inkl. Unterkonstruktion)m²-
Trockenbauwand mit Hartgipsplattenm²-
Dampfbremse in GK-Decke einbauenm²CHF 2.85-
Trockenbaudämmungm²CHF 5.05-
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Was die doppelt beplankte Wand ausmacht und wann Sie sie brauchen

Der Grundaufbau ist bei jeder Gipskartonwand gleich: Anschlussprofile UW an Boden und Decke, senkrechte Ständer CW dazwischen, Mineralwolle im Hohlraum und auf beiden Seiten die Beplankung. Bei der doppelt beplankten Variante werden auf jede Seite zwei Lagen Platten geschraubt, meist je 12,5 mm dick. Mit einem Profil CW 75 kommt die Wand so auf rund 125 mm Gesamtstärke, mit CW 100 auf rund 150 mm.

Warum zwei Lagen? Weil Gewicht und Steifigkeit direkt bestimmen, wie gut eine Wand Schall dämmt, wie sie Stösse verträgt und wie viel sie trägt. Die zweite Lage überdeckt ausserdem die Fugen der ersten. Die Wand wird dadurch geschlossener und neigt weniger zu Rissen in den Fugen.

Die doppelte Beplankung lohnt sich vor allem, wenn:

  • Ruhe wichtig ist: Sie trennen ein Schlaf- oder Kinderzimmer vom Wohnzimmer ab.
  • Schweres an die Wand kommt: Küchenoberschränke, ein Fernseher oder schwere Tablare.
  • Die Wand im Bad steht: Sie wird später mit Platten belegt.
  • Die Wand hoch wird: etwa unter einem Giebel im Dachgeschoss oder bei überhohen Räumen.
  • Brandschutz gefragt ist: zum Beispiel zur Garage oder zu einem Technikraum, wenn die Planung eine bestimmte Feuerwiderstandsdauer vorsieht.
  • Die Wand etwas aushalten muss: im Korridor, wo Kinderwagen, Velo oder Möbel anstossen können.

Vergleich mit der einfach beplankten Trennwand

In der Preisliste von NUMIQ gibt es auch die einfach beplankte Gipskarton-Trennwand als eigene Position. Beide sind gängige und korrekte Lösungen, sie passen aber an unterschiedliche Orte. Kurz zusammengefasst:

  • Beplankung: Die einfache Wand hat pro Seite eine Platte, die doppelte zwei. Pro Quadratmeter Wand fallen also doppelt so viele Platten und Schrauben an, dazu das Spachteln der ersten Lage.
  • Stärke: Beim gleichen Profil ist die doppelt beplankte Wand rund 25 mm dicker. In einem schmalen Korridor oder neben einer Tür kann das eine Rolle spielen.
  • Schall: Mit Mineralwolle dämpfen beide, die doppelt beplankte aber spürbar besser. Am deutlichsten hört man das bei Stimmen und Musik.
  • Festigkeit: Die einfache Wand klingt beim Anklopfen hohler, und bei einem Stoss bricht die Platte leichter ein. Die doppelte fühlt sich eher wie eine gemauerte Wand an.
  • Belastung: Leichte Gegenstände tragen beide. Für schwere Schränke kommen in die einfache Wand praktisch immer Verstärkungen. Bei der doppelten ist die Reserve grösser, für wirklich schwere Lasten sind Verstärkungen aber auch hier sinnvoll.
  • Höhe: Gemäss den Tabellen der Systemhersteller erlaubt die doppelte Beplankung beim gleichen Profil eine höhere Wand.
  • Zeit und Gewicht: Die doppelt beplankte Wand braucht in der Regel deutlich länger, und das Material ist schwerer. Das merkt man beim Hochtragen in obere Stockwerke ohne Lift.

Die einfach beplankte Wand ist zum Beispiel für ein Ankleidezimmer, eine Raumteilung im Büro oder einen Abstellraum sinnvoll, also überall dort, wo weder Schallschutz noch Tragfähigkeit im Vordergrund stehen. Wenn Sie beim Schlafzimmer oder Bad schwanken: In der Praxis zeigt sich, dass das nachträgliche Verstärken einer Wand viel aufwendiger ist, als sie gleich doppelt zu beplanken.

Was vor dem Eintreffen der Gipser bereit sein muss

Gipskarton verträgt weder Feuchtigkeit noch einen unebenen Untergrund. Prüfen Sie deshalb vor der Montage ein paar Punkte.

Zustand des Baus

  • Nassarbeiten abgeschlossen: Verputz und Unterlagsboden sind fertig und ausgetrocknet. Sonst nehmen die Platten Feuchtigkeit auf, und die Fugen reissen später.
  • Gebäude geschlossen: Die Fenster sind eingebaut, im Winter ist der Bau auf rund 10 °C oder mehr temperiert.
  • Tragfähiger Anschluss: Boden und Decke sind im Bereich der Wand fest und ungefähr eben. Grössere Unebenheiten werden vorher ausgeglichen.

Entscheide, die vorher fallen müssen

Sobald die zweite Seite geschlossen ist, kommen Sie nicht mehr in die Wand. Klären Sie deshalb im Voraus:

  • Lage der Wand und der Türe: inklusive lichter Breite und Höhe der Öffnung sowie Art der Zarge.
  • Elektro: wo Steckdosen, Schalter, Leuchten und Datenleitungen hinkommen.
  • Schwere Lasten: wo Küche, Fernseher, Lavabo, Wand-WC oder Boiler montiert werden, damit Verstärkungen eingebaut werden können.
  • Auflager: ob die Wand auf der Rohdecke oder auf dem fertigen Unterlagsboden steht.

Der letzte Punkt ist für den Schallschutz entscheidend. Steht die Wand auf einem schwimmenden Unterlagsboden, der unter ihr hindurch von einem Zimmer ins andere läuft, wandert der Schall über den Boden weiter, und die doppelte Beplankung verliert einen Teil ihrer Wirkung. Bei höheren Ansprüchen an die Ruhe wird die Wand deshalb auf der Rohdecke befestigt und der Unterlagsboden an dieser Stelle getrennt.

Materialien und Plattenvarianten

Profile

Verwendet werden verzinkte Profile UW und CW in den Breiten 50, 75 und 100 mm. Für normale Wohnungstrennwände wird meist CW 75 gewählt. Es bietet genug Hohlraum für Dämmung und Leitungen. CW 50 passt dort, wo jeder Zentimeter zählt und die Wand nicht hoch ist. CW 100 oder doppelte Ständer kommen bei hohen Wänden oder dickeren Installationen zum Einsatz. Bei Türen werden statt normaler CW-Profile dickwandige UA-Profile eingebaut, damit die Türe ohne Schwingen sitzt.

Platten

Die Plattentypen sind nach SN EN 520 bezeichnet, im Alltag erkennt man sie an der Farbe.

  • Standardplatten (Typ A, grau mit weissem Karton): für trockene Räume wie Schlafzimmer, Wohnzimmer und Korridor.
  • Imprägnierte Platten (Typ H, grün): für Bad und Küche. Die Platte selbst ist aber keine Abdichtung. In der Dusche und rund um die Badewanne braucht es zusätzlich eine Flüssigabdichtung mit Dichtbändern in den Ecken.
  • Feuerschutzplatten (Typ F, rosa oder rot): wo die Wand einem Brand standhalten muss. Die Feuerwiderstandsdauer gilt nur für das ganze System des Herstellers, also für die bestimmten Profile, Dämmung, Platten und Schrauben zusammen.
  • Schallschutz- und Hartplatten: Sie sind dichter, die Wand dämmt damit besser oder trägt mehr. Sinnvoll für Schlafzimmer an der Nachbarwohnung oder für ein Musikzimmer.

Die Lagen lassen sich kombinieren, etwa unten eine Standardplatte und oben eine imprägnierte. Wichtig ist, dass das Ergebnis dem entspricht, was Sie von der Wand erwarten.

Dämmung und Kleinmaterial

In den Hohlraum kommt Mineralwolle, Glas- oder Steinwolle, ungefähr so dick wie das Profil breit ist. Unter die Anschlussprofile wird ein Dichtungsband geklebt. Es trennt das Metall vom Bau und verhindert, dass Schall übertragen wird. Für die untere Plattenlage nimmt man in der Regel Schrauben von rund 25 mm Länge, für die obere rund 35 mm, damit sie durch beide Platten gehen und sicher im Profil greifen. Für die Fugen der oberen Lage braucht es Spachtelmasse und Bewehrungsstreifen, für Aussenecken Kantenschutzprofile.

So entsteht die doppelt beplankte Wand Schritt für Schritt

  1. Lage der Wand einmessen und auf Boden, Wand und Decke anzeichnen, die Linie mit dem Laser senkrecht nach oben übertragen.
  2. Dichtungsband auf die UW-Profile und die seitlichen CW-Profile an den Wänden kleben.
  3. UW-Profile mit Dübeln an Boden und Decke befestigen, in der Regel etwa alle 1 m und mit mindestens drei Befestigungen pro Profil. Seitliche CW-Profile an den angrenzenden Wänden befestigen.
  4. UA-Türprofile setzen, in Boden und Decke verankern und über der Öffnung einen Sturz ausbilden.
  5. CW-Ständer in die UW-Profile stellen, im Abstand von meist 625 mm und mit der offenen Seite in die gleiche Richtung. Unter einer Betondecke die Ständer etwas kürzer lassen, damit die Wand die Durchbiegung der Decke nicht behindert.
  6. Erste Plattenlage auf eine Seite schrauben. Die Platten rund 10 mm über dem Boden ansetzen, damit sie keine Feuchtigkeit vom Boden aufsaugen.
  7. Verstärkungen für schwere Lasten einbauen: Holzlatten oder Traversen aus Stahl zwischen den Ständern in der benötigten Höhe.
  8. Elektroleitungen durch die Öffnungen in den Profilen ziehen und Dosen setzen. Diesen Teil übernimmt der Elektroinstallateur.
  9. Mineralwolle lückenlos in den ganzen Hohlraum einlegen.
  10. Erste Lage auf die zweite Seite schrauben, danach die zweite Lage auf beide Seiten. Die Fugen der zweiten Lage gegenüber der ersten um mindestens einen Ständerabstand versetzen, waagrechte Fugen um mindestens 400 mm.
  11. Fugen der ersten Lage ohne Streifen spachteln, die zweite Lage mit Bewehrungsstreifen spachteln und schleifen.

Warum wird auch die untere Lage gespachtelt, die später niemand sieht? Offene Fugen sind Stellen, durch die Schall und im Brandfall Feuer dringen. Die Systemhersteller schreiben das Spachteln der ersten Lage vor. Wer es weglässt, verliert einen Teil dessen, wofür die doppelte Beplankung überhaupt gewählt wurde.

Oberflächenqualität

Wie aufwendig die obere Lage gespachtelt wird, vereinbart man nach den Qualitätsstufen Q1 bis Q4. Unter Wandplatten genügt das Grundspachteln. Für einen normalen Anstrich wird Q2 ausgeführt, bei glänzenden Farben oder Streiflicht vom Fenster Q3 und bei höchsten Ansprüchen das vollflächige Überspachteln Q4. Sprechen Sie das vorher ab, sonst gehen die Vorstellungen am Ende oft auseinander.

Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert

Wie aufwendig und damit wie teuer eine doppelt beplankte Wand wird, hängt stark davon ab, was die Gipser auf der Baustelle vorfinden.

  • Einfach ist: eine gerade Wand in einer Höhe, ohne Türe, mit ebenem Boden und ebener Decke, im Erdgeschoss oder mit Lift, mit wenigen Installationen.
  • Erschwert wird sie durch: viele Türöffnungen, Dachschrägen und das damit verbundene Zuschneiden, Raumhöhen über dem Üblichen mit Gerüst, unebene alte Decken oder den Anschluss an Holzbalken, bei dem Bewegungen eingeplant werden müssen.
  • Mehr Zeit brauchen: viele Verstärkungen, Revisionsklappen, viele Elektrodosen, Ecken und Aussenkanten, Rundungen sowie die Qualitätsstufen Q3 oder Q4.
  • Logistik: Doppelt so viele Platten heisst doppelt so viel Tragen. In den dritten Stock ohne Lift ist das viel schwere Arbeit. Im Mehrfamilienhaus lohnt es sich, mit dem Hauswart abzusprechen, wann der Lift für den Materialtransport geschützt und genutzt werden kann.

Bei der doppelten Beplankung vervielfacht sich das alles, denn jeder Dosenausschnitt, jede Leibung und jede Ecke wird in vier Lagen statt in zwei bearbeitet.

Abstimmung mit den anderen Handwerkern

Der Gipser arbeitet mitten im Bauablauf, deshalb hilft es, die Reihenfolge zu kennen:

  • Vorher: Maurer und Verputzer, Unterlagsboden, allenfalls Dämmung und Fenstereinbau.
  • Während der Arbeit: Elektroinstallateur, Sanitärinstallateur und Lüftungsmonteur legen ihre Leitungen, nachdem die erste Seite geschlossen ist und bevor Dämmung und zweite Seite kommen. Vereinbaren Sie einen festen Termin, damit die Gipser nicht warten müssen.
  • Danach: Plattenleger, Maler, Bodenleger und Türmontage.

Für die Elektroinstallation braucht es Hohlwanddosen, die tief genug für die doppelte Beplankung sind. Setzen Sie Steckdosen auf beiden Seiten der Wand nicht genau gegenüber, sondern versetzt um mindestens ein Feld zwischen den Ständern, sonst geht der Schall durch. Elektroarbeiten darf nur ein Installateur mit entsprechender Bewilligung nach NIV ausführen. Vor dem Schliessen der Wand ist es klug, die Leitungsführung zu fotografieren.

Im Bad werden die Verstärkungen für Wand-WC, Lavabo und Armaturen zusammen mit dem Sanitärinstallateur vorbereitet. Die Flüssigabdichtung kommt erst nach dem Spachteln und vor dem Plattenlegen an die Reihe.

Fehler, die sich erst später zeigen

  • Fugen übereinander: Wird die zweite Lage nicht versetzt, ist die Wand an den Fugen schwächer, und mit der Zeit entstehen dort Risse.
  • Fehlendes Dichtungsband: Die Wand klingt am Rand, und Schall geht in Decke und Wände über. Nachträglich lässt sich das nicht beheben.
  • Dämmung mit Lücken: Nachlässig eingelegte oder gestauchte Wolle verringert die Schalldämmung. Man hört das vor allem bei Stimmen.
  • Zu tief versenkte Schrauben: Eine Schraube, die den Karton durchreisst, hält die Platte nicht. Später zeigen sich Schraubenköpfe, die sich abzeichnen, oder die Platte bewegt sich.
  • Wand starr unter der Decke: Stösst der Ständer ohne Spiel an die Decke, wird die Wand beim Durchbiegen der Decke belastet, und die Ecke an der Decke reisst.
  • Platten ohne Abstand zum Boden: Beim Nassreinigen oder bei einem Wasserschaden saugt sich die Platte voll.
  • Fehlende Bewegungsfugen: Bei sehr langen Wänden und beim Anschluss an unterschiedliche Bauteile braucht es Fugen nach Herstellerangaben, sonst reisst die Wand an einer zufälligen Stelle.
  • Montage in einen feuchten Bau: Die Platten verziehen sich, und die Fugen reissen nach dem Aufheizen, oft erst im ersten Winter.
  • Vergessene Verstärkungen: Werden schwere Schränke später nur an Platten und Dübeln aufgehängt, reissen sie aus und beschädigen die Wand.

Wie lange es dauert

Die Montage von Unterkonstruktion und Beplankung dauert bei der doppelt beplankten Wand in der Regel deutlich länger als bei der einfachen, weil jede Seite zweimal geschraubt wird. Rechnen Sie zudem mit einer Pause für die Installationen zwischen dem Schliessen der ersten und der zweiten Seite. Die Spachtelmasse trocknet je nach Hersteller meist bis zum nächsten Tag, bei kühler und feuchter Witterung länger. Bei höheren Qualitätsstufen wird mehrmals gespachtelt, entsprechend kommen weitere Tage dazu. Gestrichen wird erst, wenn die Spachtelmasse vollständig trocken und grundiert ist. Wandplatten kommen erst nach dem Trocknen der Flüssigabdichtung.

Anleitung für Heimwerker: doppelt beplankte Wand im trockenen Raum

Wenn Sie handwerklich geübt sind, eine gute Wasserwaage oder einen Laser haben und jemand Ihnen hilft, können Sie die Wand auch selbst bauen. Beschränken Sie sich auf trockene Räume und niedrigere Wände ohne Brandschutzanforderungen. Die Elektroinstallation überlassen Sie dem Elektroinstallateur, und in tragende Bauteile greifen Sie nicht ein.

  1. Lage der Wand mit dem Laser auf Boden, Decke und Wänden einmessen und prüfen, ob dort Leitungen verlaufen.
  2. Dichtungsband auf die UW-Profile kleben und die Profile mit Dübeln an Boden und Decke befestigen.
  3. CW-Ständer im Abstand von 625 mm einstellen, etwas kürzer als die lichte Raumhöhe.
  4. Erste Plattenlage auf eine Seite schrauben, mit rund 10 mm Abstand zum Boden.
  5. Verstärkungen für Tablare und Schränke einbauen und den Elektroinstallateur für die Leitungen aufbieten.
  6. Mineralwolle lückenlos und mit Handschuhen einlegen.
  7. Erste Lage auf die zweite Seite schrauben, danach die zweite Lage mit versetzten Fugen.
  8. Fugen der ersten und zweiten Lage spachteln, in der oberen Lage Bewehrungsstreifen einlegen.
  9. Schleifen, grundieren und vor dem Streichen trocknen lassen.

Die Platten sind schwer, an der Decke halten Sie sie immer zu zweit. Beim Schneiden und Schleifen tragen Sie eine Atemschutzmaske und eine Schutzbrille.

Kontrolle und Abnahme der fertigen Wand

Lassen Sie sich vor dem Schliessen der zweiten Seite Dämmung, Verstärkungen und Leitungen zeigen und fotografieren Sie alles. Nach der Fertigstellung prüfen Sie:

  • Ebenheit der Wand mit einer 2-m-Latte in verschiedenen Richtungen, die Abweichungen entsprechen der vereinbarten Qualitätsstufe und den Toleranzen der SIA-Normen für Gipserarbeiten
  • Senkrechte Lage von Wand und Türleibungen mit der Wasserwaage
  • Vereinbarte Breite und Höhe der Türöffnung, die Profile schwingen nicht
  • Glatte Fugen in der oberen Lage, ohne Risse und ohne sichtbare Streifen
  • Versenkte und überspachtelte Schraubenköpfe ohne durchgerissenen Karton
  • Gerade Aussenecken mit Kantenschutz
  • Fest sitzende Elektrodosen an den vereinbarten Stellen
  • Kein hohler Klang beim Anklopfen, der auf fehlende Dämmung oder eine fehlende Lage hinweisen würde
  • Abstand am Boden und Anschlussfuge an der Decke eingehalten
  • Fotos von Verstärkungen, Leitungen und Dämmung vor dem Schliessen vorhanden

Häufige Fragen

Ja, mit der gleichen Dämmung im Hohlraum dämmt sie spürbar besser, weil sie schwerer und steifer ist. Schallbrücken können das Ergebnis aber verderben, etwa ein fehlendes Dichtungsband, gegenüberliegende Steckdosen oder ein durchlaufender schwimmender Unterlagsboden unter der Wand.

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