Preisverzeichnis 2026 · Schweiz

Kabelschlitze fräsen in Backstein, Porenbeton und Beton

Das Schlitzen ist der erste und staubigste Schritt jeder Unterputz-Elektroinstallation. In die Wand wird ein schmaler Kanal gefräst und ausgestemmt. Darin liegt später das Kabel oder ein flexibles Installationsrohr. Danach wird der Schlitz geschlossen und die Wand verputzt. Diese Arbeit fällt bei Neubauten und Gesamtsanierungen an.

Aktualisiert 09/2026·10 Min. Lesezeit·24 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
CHF 11.70/ lfm
Richtwert-Spanne
CHF 9.36 - CHF 15.20
Preis nur für diese konkrete Leistung - ohne Material und ohne Vorarbeiten. Kein Preis für den Gesamtauftrag.
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Elektroinstallation24 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Elektroinstallation
Schlitzen für Kabel - Ziegel / PorenbetonlfmCHF 11.70-
Netzwerkverkabelung / Datenleitung verlegen (FTP)Stk.-
Abgang für 230 V-Steckdose - RohinstallationStk.CHF 13.70-
Abgang für Schalter - RohinstallationStk.CHF 17.15-
Lichtauslass - RohinstallationStk.CHF 16.95-
Komplettierung 230 V-Steckdose / SchalterStk.CHF 22.20-
Verlegung Starkstromkabel TT (bis 3×2,5 mm²)lfmCHF 3.05-
Verlegung Schwachstromkabel (FTP, Koax)lfmCHF 2.40-
Schlitzen für Kabel - Beton / PlattenbaulfmCHF 17.15-
Wandschlitze nach Elektroinstallation verschliessenlfmCHF 15.15-
Montage und Anschluss WohnungsverteilerStk.CHF 302.70-
Anschluss 1-poliger LS-SchalterStk.CHF 70.65-
Anschluss Fehlerstromschutzschalter (FI)Stk.CHF 24.20-
Montage und Anschluss HaustürklingelStk.CHF 111.00-
Anschluss und Setzen RaumthermostatStk.CHF 70.65-
Montage LED-Band inkl. AluminiumprofillfmCHF 24.20-
Einbaustrahler in Gipskartondecke montierenStk.CHF 100.90-
Montage PendelleuchteStk.-
Montage WandleuchteStk.CHF 28.25-
Montage und Anschluss Ventilator (Bad/WC)Stk.-
Abgang für TV-/Datendose - RohinstallationStk.CHF 24.20-
Komplettierung TV-/DatendoseStk.CHF 100.90-
Fachgerechter Anschluss Kochfeld 400 VStk.-
Montage Aussen-Niederspannungs-HausanschlussStk.-
Summe Arbeit
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Wann Schlitze sinnvoll sind und wann eine andere Lösung besser passt

Schlitze lohnen sich überall dort, wo die Wand ohnehin neu verputzt oder zumindest abgeglättet wird. Ein Kabel in der Wand ist vor Beschädigung geschützt, braucht keinen Platz und ist unsichtbar. Im Rohbau oder bei einer Sanierung bis aufs Mauerwerk ist das der übliche Weg.

Es gibt aber Situationen, in denen Schlitzen wenig Sinn ergibt:

  • In tragenden Betonwänden, wo ein Schlitz die Wand schwächen oder die Bewehrung treffen könnte
  • In dünnen Trennwänden, etwa aus Steinen oder Gipsplatten von rund 5 bis 7 cm Stärke, wo ein tiefer Schlitz die Wand fast durchtrennen würde
  • Bei fertigen, aufwendigen Oberflächen wie Wandplatten oder Dekorputz, die bleiben sollen
  • In Wänden, deren Inhalt niemand kennt und in denen alte Wasser-, Gas- oder Heizungsleitungen liegen könnten

Dann führt man das Kabel oft anders: im Boden unter dem Unterlagsboden, in einer abgehängten Decke, in einer Vorwand aus Gipskarton oder in einem Aufputzkanal. Ein guter Elektroinstallateur zeigt Ihnen diese Möglichkeiten, bevor er die Maschine ansetzt. In der Schweiz kommt dazu: Bei Neubauten mit Betondecken und Betonwänden legt man die Rohre meist schon vor dem Betonieren in die Schalung ein. Schlitzen in Beton ist deshalb vor allem ein Thema bei Umbauten und Nachrüstungen.

So entsteht ein Kabelschlitz Schritt für Schritt

Trasse anzeichnen

Alles beginnt mit dem Plan. Der Elektroinstallateur zeichnet nach Elektroplan oder nach Absprache mit Ihnen die Lage der Dosen, des Verteilers und der Leitungswege an. Dazu nutzt er Wasserwaage oder Kreuzlinienlaser und Stift oder Markierspray. Die Trassen verlaufen senkrecht und waagrecht, nie schräg. Der Grund ist einfach: In ein paar Jahren bohrt jemand in diese Wand und muss abschätzen können, wo das Kabel ungefähr liegt.

Wand prüfen

Bei Umbauten wird die Wand vor dem Fräsen mit einem Metall- und Spannungsdetektor abgesucht. Alte Leitungen, Wasserrohre oder Gasleitungen liegen nicht immer dort, wo man sie erwartet. Die bestehenden Stromkreise im Raum werden im Verteiler ausgeschaltet.

Ränder fräsen

In Backstein und Beton schneidet man die Ränder mit einer Mauernutfräse. Das ist ein Elektrowerkzeug mit zwei Diamantscheiben nebeneinander. Breite und Tiefe stellt man nach Anzahl der Kabel ein. Die Maschine hängt an einem Bausauger, sonst ist der Raum nach wenigen Minuten voller Feinstaub. Kurze Stücke lassen sich auch mit dem Winkelschleifer und einer Diamantscheibe schneiden, das staubt aber stärker und geht langsamer.

Material ausstemmen

Den Steg zwischen den Schnitten entfernt man mit einem Meissel im leichten Stemmhammer oder von Hand mit Fäustel und Meissel. In Porenbeton reicht oft ein Handschlitzer, der das Material regelrecht herauskratzt. Der Schlitzgrund soll ungefähr eben sein, ohne scharfe Spitzen, die auf das Kabel drücken.

Löcher für Dosen

Zur Vorbereitung gehören meist auch die Löcher für die Unterputzdosen, gebohrt mit einer Dosensenker-Bohrkrone. In vielen Preislisten ist das eine eigene Position. Fragen Sie nach, ob es in der Offerte enthalten ist.

Reinigen und Kabel einlegen

Der Schlitz wird ausgesaugt, bei Bedarf angefeuchtet, und das Kabel oder Rohr wird eingelegt und fixiert. Befestigt wird mit Gips, Schnellmörtel oder Klammern. Beim Schliessen achtet man darauf, dass das Kabel nicht lose liegt und die Füllung bündig oder leicht unter der Wandfläche endet, damit der Gipser darüber sauber verputzen kann.

Backstein, Porenbeton, Beton: worin der Unterschied liegt

Diese Seite umfasst zwei Positionen der Preisliste: Kabelschlitz in Backstein und Porenbeton sowie Kabelschlitz in Beton und Betonelementen. Der Unterschied liegt nicht nur in der Härte, sondern im ganzen Vorgehen, im Werkzeug und in den Risiken.

Älteres Mauerwerk und Vollbackstein

Ältere Häuser haben oft Wände aus Vollbackstein oder gemischtem Mauerwerk. Darin lässt sich gut schlitzen, das Material verhält sich berechenbar. Schwierig sind harte Mörtelfugen und alte, unterschiedlich dicke Verputze, die beim Fräsen in grösseren Stücken abfallen. Bei Umbauten muss man dann mit mehr Ausbesserung rechnen. Ähnlich verhält sich Kalksandstein, der allerdings härter ist und stärker staubt.

Lochbackstein

In neueren gemauerten Häusern sind Backsteine mit Hohlkammern üblich. Die Stege zwischen den Kammern sind dünn. Wer kräftig darauf schlägt, bricht ganze Kammern durch, und statt eines schmalen Schlitzes entsteht ein Loch. Deshalb wird hier vor allem gefräst und vorsichtig ausgebrochen. Gebrochene Kammern müssen sorgfältig gefüllt werden, sonst sackt der Verputz darüber später ein oder reisst.

Porenbeton

Porenbetonsteine sind weich und lassen sich leicht bearbeiten. Schlitze gehen schnell, oft mit dem Handschlitzer und ohne grosse Staubwolke. Achten Sie aber auf die Tiefe: Porenbeton ist spröde, und dünne Trennwände sind schnell geschwächt. Hersteller geben in der Regel an, welche Schlitztiefen ihre Wände vertragen. Ein Blick ins technische Merkblatt lohnt sich.

Gipsplattenwände

In vielen Schweizer Wohnungen bestehen Zwischenwände aus massiven Gipsplatten. Man schlitzt darin ähnlich wie in Porenbeton, mit geringer Tiefe und ohne Schläge. Für das Schliessen eignet sich Gips, weil er sich mit dem Untergrund gut verbindet.

Beton und Betonelemente

Beton ist hart, das Fräsen geht langsam und verschleisst die Scheiben stark. Im Inneren liegt Stahlbewehrung, die nicht durchtrennt werden darf. Bei tragenden Wänden und Elementbauten ist die Lage noch heikler, denn diese Bauteile tragen das ganze Gebäude. Hier schlitzt man selten und wenn, dann kurze senkrechte Stücke mit wenig Tiefe. Die meisten Leitungen führt man durch den Boden, die Decke oder vorhandene Installationskanäle. Dazu kommt Quarzstaub: Er entsteht beim Fräsen von Beton und Kalksandstein und schadet der Lunge. Absaugung und eine gute Atemschutzmaske sind deshalb Pflicht.

Wo Schlitze verlaufen und wie tief sie sein sollen

Elektroleitungen liegen in der Wand in sogenannten Installationszonen. Das sind Streifen, in denen man Kabel üblicherweise erwartet. Waagrechte Trassen verlaufen meist in einem Band von ungefähr 15 bis 45 cm unter der Decke oder über dem Boden, senkrechte etwa 10 bis 30 cm neben Raumecken, Türen und Fenstern, sowie senkrecht über und unter Dosen und Schaltern. Massgebend sind die Regeln der Niederspannungs-Installationsnorm, und Ihr Elektroinstallateur kennt sie. Für Sie ist wichtig: Ein Kabel soll nicht quer durch die Wand laufen und auch nicht in der Wandmitte in der Höhe, wo man üblicherweise Regale und Bilder aufhängt.

Die Tiefe hängt davon ab, was hineinkommt. Für ein einzelnes Kabel mit üblichem Querschnitt reichen meist 2 bis 3 cm. Für ein Rohr oder mehrere Kabel nebeneinander wird der Schlitz tiefer und breiter. Das Kabel braucht eine richtige Überdeckung aus Verputz oder Füllmasse, nicht nur einen dünnen Anstrich. Unnötig tiefe Schlitze schwächen die Wand aber und brauchen mehr Material zum Schliessen.

Tragende Wände

In tragende Wände schlitzt man vorsichtig und nur in begrenztem Umfang, besonders waagrecht. Ein langer waagrechter Schlitz ist für die Tragfähigkeit ungünstiger als ein senkrechter. Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine Wand trägt, schauen Sie in die Pläne oder lassen Sie einen Bauingenieur einen Blick darauf werfen. Übliche Schlitze in Zwischenwänden beim Ersatz der Elektroinstallation sind eine ganz andere Sache als Fräsarbeiten in einer tragenden Betonwand.

Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert

Abgerechnet wird pro Laufmeter, doch nicht jeder Meter macht gleich viel Arbeit. Den Aufwand bestimmen vor allem:

  • Wandmaterial: Porenbeton und Gips gehen am schnellsten, Backstein liegt dazwischen, Beton braucht am meisten Zeit
  • Zustand der Wand: Rohes Mauerwerk schlitzt sich leichter als eine Wand mit altem, dickem Verputz oder Wandplatten
  • Breite und Tiefe: Ein Schlitz für mehrere Kabel oder ein dickes Rohr bedeutet mehr Material zum Ausstemmen
  • Arbeitshöhe: Trassen unter der Decke und Deckenschlitze entstehen vom Gerüst oder von der Leiter aus und dauern länger
  • Zugang und Einrichtung: Ein leerer Raum ist etwas anderes als eine bewohnte Wohnung, in der alles abgedeckt werden muss
  • Staubschutz: Arbeiten mit Absaugung und Abdeckung dauern länger, ersparen aber viel Putzarbeit
  • Unbekannte Leitungen: In älteren Häusern stösst man oft auf alte Kabel und Rohre, die umgangen werden müssen
  • Umfang: Ein paar Meter für eine Steckdose laufen anders als eine ganze Wohnung, bei der das Werkzeug einmal eingerichtet wird und man systematisch vorgeht

Klären Sie, was genau in der Position enthalten ist. Manchmal umfasst sie nur Fräsen und Ausstemmen, manchmal auch das Schliessen nach dem Einlegen, die Entsorgung des Bauschutts oder die Dosenlöcher.

Vorbereitung und Abstimmung mit anderen Handwerkern

Was vor dem Eintreffen des Elektroinstallateurs bereit sein sollte

  • Eine klare Vorstellung, wo Steckdosen, Schalter, Leuchten und Geräte hinkommen, am besten im Grundriss eingezeichnet
  • Die geplante Möblierung, vor allem Küche, Betten und Einbauschränke
  • Ein geräumter oder abgedeckter Raum, staubempfindliche Gegenstände ausser Haus oder gut verpackt
  • Zugang zum Verteiler und die Möglichkeit, die betroffenen Stromkreise auszuschalten
  • Im Mehrfamilienhaus informierte Nachbarn und ein Blick in die Ruhezeiten der Hausordnung, denn Schlitzen ist laut

Reihenfolge der Arbeiten

Elektroschlitze kommen in der Regel nach dem Mauern und vor dem Verputzen. In der Praxis stimmt man ihre Lage mit dem Sanitärinstallateur und dem Heizungsinstallateur ab, damit sich die Leitungen nicht kreuzen und keine unnötigen neuen Schlitze entstehen. In Küche und Bad ist wichtig zu wissen, wo Küchenzeile, Wandplatten des Plattenlegers und Spiegel hinkommen, denn genau dort werden Steckdosen am häufigsten nachträglich verschoben.

Nach dem Einlegen der Kabel und dem Schliessen der Schlitze folgen Kontrolle und Messung durch den Elektroinstallateur, danach Verputz oder Abrieb durch den Gipser. Fotografieren Sie die fertige Trasse mit einem Massband, solange sie noch sichtbar ist. Diese Fotos schätzt später jeder, der bohren muss.

Wie lange es dauert

In Porenbeton schafft man an einem Tag recht viele Meter, in Backstein weniger und in Beton deutlich weniger. Für eine ganze Wohnung bei einem Umbau rechnet man je nach Material und Umfang meist mit einem bis mehreren Tagen. Gips oder Schnellmörtel zum Schliessen bindet in der Regel innert einiger Dutzend Minuten ab. Vor dem Verputzen muss aber die Trocknungszeit nach Herstellerangabe eingehalten werden.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

  • Schräge Trassen: Das Kabel läuft diagonal durch die Wand, jemand bohrt später nach der Logik der Zonen und trifft es
  • Zu flacher Schlitz: Das Kabel liegt knapp unter der Oberfläche, der Verputz darüber reisst oder zeigt eine Linie
  • Zu tiefer Schlitz in dünner Wand: Die Wand ist geschwächt und kann reissen, wenn später zum Beispiel ein Hängeschrank daran kommt
  • Gebrochene Hohlkammern: Schlecht gefüllte Kammern führen zu eingesunkenem oder hohl klingendem Verputz
  • Staub ohne Absaugung: Der Staub verteilt sich in der ganzen Wohnung, in Lüftung und Elektronik
  • Ungereinigter Schlitz: Die Füllung haftet schlecht am Untergrund und kann sich lösen
  • Nicht fixiertes Kabel: Beim Verputzen rutscht es aus dem Schlitz und liegt fast an der Oberfläche
  • Fehlende Dokumentation: Niemand weiss, wo die Kabel liegen, und bei späteren Arbeiten sucht man die Leitung nach dem Zufallsprinzip
  • Bewehrung getroffen: Durchtrennter Stahl im Beton schwächt das Bauteil und kann zu rosten beginnen

Anleitung für Heimwerker: Schlitz in Backstein oder Porenbeton

Das Schlitzen selbst schafft in einer Zwischenwand aus Backstein, Porenbeton oder Gips auch ein geschickter Laie, wenn er sich an die Zonen hält und vorsichtig arbeitet. Für Beton, Betonelemente und tragende Wände gilt das nicht, dort gehört eine Fachperson hin. Einlegen und Anschliessen der Kabel, der Anschluss am Verteiler und die Kontrolle mit Sicherheitsnachweis sind immer Sache eines konzessionierten Elektroinstallateurs. Stimmen Sie die Trassen vorher mit ihm ab.

  1. Lage der Dosen, Trassen und Masse der Schlitze mit dem Elektroinstallateur festlegen.
  2. Im Verteiler die Stromkreise des Raums ausschalten und Spannungsfreiheit prüfen.
  3. Wand mit Metall- und Spannungsdetektor absuchen und gefundene Leitungen markieren.
  4. Trasse mit Wasserwaage oder Laser anzeichnen, nur senkrecht und waagrecht.
  5. Boden, Fenster und Möbel abdecken, Türen mit Folie abkleben.
  6. Schutzbrille, Atemschutzmaske FFP2 oder besser FFP3, Gehörschutz und Handschuhe anziehen.
  7. Ränder mit der Mauernutfräse samt angeschlossenem Bausauger schneiden, in Porenbeton den Handschlitzer nutzen.
  8. Material zwischen den Schnitten mit dem Meissel entfernen, in Lochbackstein sanft und ohne harte Schläge.
  9. Tiefe und ebenen Grund prüfen, scharfe Spitzen entfernen.
  10. Schlitz aussaugen und für das Einlegen durch den Elektroinstallateur bereithalten.
  11. Trassen vor dem Schliessen mit Massband fotografieren.

Kontrolle und Abnahme der fertigen Arbeit

Schauen Sie sich die Schlitze vor dem Verputzen zusammen mit dem Elektroinstallateur an. Später lässt sich nichts mehr korrigieren, ohne erneut zu fräsen.

  • Trassen verlaufen nur senkrecht und waagrecht in den vereinbarten Zonen
  • Die Lage der Dosen entspricht dem Plan und der Möblierung
  • Die Schlitze haben eine gleichmässige Tiefe, kein Kabel ragt über die Wandfläche
  • In Lochbackstein sind gebrochene Kammern gefüllt
  • Die Kabel sind fixiert und mechanisch unbeschädigt
  • Im Beton ist keine durchtrennte Bewehrung sichtbar
  • Die Füllung ist fest, ohne Hohlstellen und lose Stücke
  • Der Bauschutt ist entsorgt oder wie vereinbart gesammelt
  • Es gibt eine Fotodokumentation der Trassen mit Massstab

Häufige Fragen

Für ein übliches Kabel zu einer Steckdose oder Leuchte reicht meist ein Schlitz von ungefähr 2 bis 3 cm Tiefe. Für ein Rohr oder mehrere Kabel nebeneinander wird er tiefer und breiter. Entscheidend ist, dass genug Verputz über dem Kabel liegt.

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