Preisverzeichnis Bauarbeiten: Leitungsschutzschalter und FI-Schutzschalter anschliessen
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Preisniveau: Schweiz. Im Preisverzeichnis können Sie die Preise selbst anpassen.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Elektroinstallation | ||||
| Anschluss 1-poliger LS-Schalter | Stk. | CHF 70.65 / Stk. | Stk. | Menge eingeben- |
| Anschluss Fehlerstromschutzschalter (FI) | Stk. | CHF 24.20 / Stk. | Stk. | Menge eingeben- |
| Netzwerkverkabelung / Datenleitung verlegen (FTP) | Stk. | Stk. | - | |
| Abgang für 230 V-Steckdose - Rohinstallation | Stk. | CHF 13.70 / Stk. | Stk. | Menge eingeben- |
| Abgang für Schalter - Rohinstallation | Stk. | CHF 17.15 / Stk. | Stk. | Menge eingeben- |
| Lichtauslass - Rohinstallation | Stk. | CHF 16.95 / Stk. | Stk. | Menge eingeben- |
| Komplettierung 230 V-Steckdose / Schalter | Stk. | CHF 22.20 / Stk. | Stk. | Menge eingeben- |
| Verlegung Starkstromkabel TT (bis 3×2,5 mm²) | lfm | CHF 3.05 / lfm | lfm | Menge eingeben- |
| Verlegung Schwachstromkabel (FTP, Koax) | lfm | CHF 2.40 / lfm | lfm | Menge eingeben- |
| Schlitzen für Kabel - Ziegel / Porenbeton | lfm | CHF 11.70 / lfm | lfm | Menge eingeben- |
| Schlitzen für Kabel - Beton / Plattenbau | lfm | CHF 17.15 / lfm | lfm | Menge eingeben- |
| Wandschlitze nach Elektroinstallation verschliessen | lfm | CHF 15.15 / lfm | lfm | Menge eingeben- |
| Montage und Anschluss Wohnungsverteiler | Stk. | CHF 302.70 / Stk. | Stk. | Menge eingeben- |
| Montage und Anschluss Haustürklingel | Stk. | CHF 111.00 / Stk. | Stk. | Menge eingeben- |
| Anschluss und Setzen Raumthermostat | Stk. | CHF 70.65 / Stk. | Stk. | Menge eingeben- |
| Montage LED-Band inkl. Aluminiumprofil | lfm | CHF 24.20 / lfm | lfm | Menge eingeben- |
| Einbaustrahler in Gipskartondecke montieren | Stk. | CHF 100.90 / Stk. | Stk. | Menge eingeben- |
| Montage Pendelleuchte | Stk. | Stk. | - | |
| Montage Wandleuchte | Stk. | CHF 28.25 / Stk. | Stk. | Menge eingeben- |
| Montage und Anschluss Ventilator (Bad/WC) | Stk. | Stk. | - | |
| Abgang für TV-/Datendose - Rohinstallation | Stk. | CHF 24.20 / Stk. | Stk. | Menge eingeben- |
| Komplettierung TV-/Datendose | Stk. | CHF 100.90 / Stk. | Stk. | Menge eingeben- |
| Fachgerechter Anschluss Kochfeld 400 V | Stk. | Stk. | - | |
| Montage Aussen-Niederspannungs-Hausanschluss | Stk. | Stk. | - | |
Was das Anschliessen von LS und FI umfasst
Im Preisverzeichnis geht es um die Arbeit des Elektroinstallateurs beim Einbau und Anschliessen eines Geräts in einen bestehenden oder neuen Verteiler. Beim Leitungsschutzschalter wie beim FI-Schutzschalter umfasst dies typischerweise:
- Ausschalten und Sichern des Stromkreises gegen Wiedereinschalten sowie Prüfen der Spannungsfreiheit,
- Aufschnappen des Geräts auf die Hutschiene im Verteiler,
- Anschliessen der zu- und abgehenden Leiter, gegebenenfalls Verbinden mit weiteren Geräten über eine Sammelschiene,
- Anziehen der Klemmen mit dem vorgeschriebenen Drehmoment,
- Beschriften des Stromkreises im Verteiler,
- Einschalten und Funktionsprüfung, beim FI zusätzlich mit der Prüftaste.
Nicht enthalten sind das Gerät selbst, ein neuer Verteiler, neue Leitungen in die Räume sowie die Kontrolle durch ein unabhängiges Kontrollorgan, falls eine solche verlangt wird. Wird der ganze Verteiler ersetzt oder neu erstellt, ist dies eine eigene Position: Wohnungsverteiler montieren und anschliessen. Der Sicherheitsnachweis wird separat offeriert.
LS und FI, worin der Unterschied liegt
Leitungsschutzschalter
Der Leitungsschutzschalter überwacht die Stromstärke im Stromkreis. Bei länger andauernder Überlast, etwa wenn an einer Steckdosengruppe gleichzeitig Wasserkocher, Backofen und Heizlüfter laufen, löst er verzögert aus. Bei einem Kurzschluss schaltet er praktisch sofort ab. Auf dem Gerät steht eine Angabe wie B13 oder C16. Der Buchstabe bezeichnet die Auslösecharakteristik, die Zahl den Nennstrom in Ampere. In Wohnungen ist die Charakteristik B üblich, für Motoren und Geräte mit hohem Einschaltstrom die Charakteristik C. Der Nennstrom wird immer nach dem Leiterquerschnitt und der Verlegeart gewählt. Der LS darf nie stärker sein, als die Leitung verträgt.
FI-Schutzschalter
Der FI vergleicht den Strom, der in den Stromkreis hineinfliesst, mit dem Strom, der zurückkommt. Ist die Differenz grösser als sein Bemessungsdifferenzstrom, schaltet er ab. Im Wohnbereich wird ein Nennauslösestrom von 30 mA verwendet. Für frei zugängliche Steckdosen, Bade- und Duschräume sowie Aussenbereiche verlangen die geltenden Installationsnormen diesen zusätzlichen Schutz mit 30 mA. Ein reiner FI schützt weder vor Überlast noch vor Kurzschluss, deshalb braucht es immer zusätzlich einen Leitungsschutzschalter.
Kombigerät FI/LS
Es gibt auch Geräte, die LS und FI in einem vereinen, sogenannte FI/LS-Schalter. Der Vorteil: Ein Fehler in einem Stromkreis schaltet nur diesen Stromkreis ab und nicht die halbe Wohnung. Das Gerät braucht wenig Platz im Verteiler, ist aber teurer.
Wann ein LS oder FI angeschlossen wird
- Ältere Wohnung ohne FI. In vielen Wohnungen aus früheren Jahrzehnten fehlt ein FI im Verteiler, oder er schützt nur das Bad. Das Nachrüsten ist eine der sinnvollsten Investitionen in die Sicherheit.
- Neuer Stromkreis. Für Induktionskochfeld, Backofen, Klimagerät, Elektroboiler oder Heizmatte wird ein eigener LS ergänzt, oft auch ein FI.
- Ersatz eines defekten Geräts. Der LS löst ohne erkennbaren Grund aus, der FI reagiert nicht auf die Prüftaste, das Gerät ist verschmort oder mechanisch beschädigt.
- Erneuerung der Elektroinstallation. Bei einer neuen Installation werden die Stromkreise aufgeteilt und FI-Schutzschalter nach Projekt ergänzt.
- Neue Anlage mit Leistungselektronik. Wärmepumpe, Ladestation für das Elektroauto oder Photovoltaikanlage können gemäss Herstellerangaben einen FI anderen Typs erfordern.
Die Zähler- beziehungsweise Anschlusssicherung ist etwas anderes. Sie gehört zum Netzanschluss, und eine Änderung muss mit dem örtlichen Netzbetreiber abgesprochen werden. Damit zusammen hängt auch der Niederspannungs-Hausanschluss für die Wohnung.
Was vor dem Besuch des Elektroinstallateurs vorzubereiten ist
Ein kleiner Auftrag im Verteiler ist rasch erledigt, wenn der Elektroinstallateur alle Informationen im Voraus hat. Es lohnt sich, Folgendes bereitzuhalten:
- Foto des geöffneten Verteilers. Es genügt, die Geräte hinter der Verteilertür zu fotografieren, ohne Abdeckungen zu entfernen. Daraus kann der Elektroinstallateur abschätzen, ob Platz für ein neues Gerät vorhanden ist und in welchem Zustand der Verteiler ist.
- Liste der Geräte. Notieren Sie, was am neuen Stromkreis angeschlossen werden soll, zum Beispiel Induktionskochfeld, Backofen, Klimagerät oder Boiler, und welche Leistung die Geräte haben.
- Beschreibung des Problems. Wenn etwas auslöst, notieren Sie, wann, bei welchem Gerät und ob es der LS oder der FI ist.
- Letzter Sicherheitsnachweis. Falls vorhanden, sieht der Elektroinstallateur darin das Schutzsystem und die gemessenen Werte.
- Zugang zum Verteiler. Machen Sie den Platz vor dem Verteiler frei und rechnen Sie damit, dass während der Arbeit ein Teil der Wohnung oder die ganze Wohnung ohne Strom ist. Kühlschrank und Tiefkühler bleiben am besten geschlossen.
Im Mehrfamilienhaus befindet sich die Zählervorsicherung der Wohnung häufig im Zählerkasten im Keller oder im Treppenhaus. Muss die ganze Wohnung abgeschaltet werden, braucht der Elektroinstallateur dort Zugang, klären Sie deshalb vorher mit der Verwaltung, wer den Schlüssel hat.
Wie der Elektroinstallateur vorgeht
Besichtigung des Verteilers
Zuerst klärt der Elektroinstallateur, welches Schutzsystem in der Wohnung vorhanden ist, etwa TN-S oder in Altbauten noch TN-C mit gemeinsamem PEN-Leiter, welche Querschnitte die Leitungen haben, ob im Verteiler Platz für ein neues Gerät ist und ob der Zustand der alten Geräte und Klemmen eine Ergänzung zulässt. In alten Verteilern zeigt sich oft, dass das Nachrüsten eines FI auch Anpassungen an weiteren Stromkreisen oder den Ersatz des ganzen Verteilers bedeutet.
Ausschalten und Prüfen der Spannungsfreiheit
Vor jeder Arbeit wird der betreffende LS oder der Hauptschalter ausgeschaltet, gegen Wiedereinschalten gesichert und mit einem Messgerät geprüft, dass die Leiter spannungsfrei sind. In der Praxis kommt es vor, dass im Verteiler eine Zuleitung von anderer Stelle angeschlossen ist und nach dem Ausschalten eines LS ein Teil der Leiter weiterhin unter Spannung steht. Deshalb wird immer gemessen.
Einbau und Anschluss
Das Gerät wird auf die Hutschiene geschnappt. Beim FI werden Aussenleiter und Neutralleiter aller geschützten Stromkreise über das Gerät geführt. Der Neutralleiter eines geschützten Stromkreises darf nicht mit dem Neutralleiter eines ungeschützten Stromkreises verbunden werden, sonst löst der FI ohne erkennbaren Grund aus oder funktioniert im Gegenteil nicht. Der Schutzleiter wird nicht über den FI geführt. Die Leiter werden auf die richtige Länge abisoliert und mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen. Eine lockere Klemme erwärmt sich mit der Zeit und ist eine häufige Ursache für Brände in Verteilern.
Prüfung und Beschriftung
Nach dem Einschalten drückt der Elektroinstallateur die Prüftaste des FI und kontrolliert, dass er auslöst. Zudem misst er den Isolationswiderstand und prüft den FI mit einem Installationstester, also Auslösestrom und Auslösezeit. Die Prüftaste allein zeigt nicht, bei welchem Strom und nach welcher Zeit der FI abschaltet. Die Messwerte werden im Mess- und Prüfprotokoll festgehalten. Zum Schluss werden die Stromkreise im Verteiler beschriftet, damit klar ist, welches Gerät was abschaltet.
Gebräuchliche FI- und LS-Typen
- FI Typ AC. Erfasst nur sinusförmige Wechselfehlerströme. Für heutige Haushalte mit viel Elektronik wird er in der Regel nicht mehr empfohlen.
- FI Typ A. Erfasst auch pulsierende Gleichfehlerströme von Waschmaschinen, Induktionskochfeldern und Netzteilen. In Wohnungen ist er heute der übliche Standard.
- FI Typ F oder B. Wird bei Geräten mit Frequenzumrichtern, bei manchen Wärmepumpen, Ladestationen und Photovoltaikanlagen eingesetzt. Der Typ richtet sich nach den Angaben des Geräteherstellers.
- Zweipoliger und vierpoliger FI. Zweipolig für einphasige Stromkreise, vierpolig für dreiphasige Verteilungen.
- Einphasiger LS. Am häufigsten für Licht- und Steckdosengruppen, in der Schweiz meist als LS mit geschaltetem Neutralleiter (1L+N). Üblich sind 13 A bei 1.5 mm² und 16 A bei 2.5 mm², massgebend ist jedoch immer die Leitung und ihre Verlegeart.
- Dreiphasiger LS. Für Kochherd an 400 V, Boiler oder Wärmepumpe.
Verbreitet sind Geräte von Herstellern wie Hager, ABB, Schneider Electric, Legrand, Siemens oder Eaton. Bei mehreren Stromkreisen wird davon abgeraten, die ganze Wohnung hinter einen einzigen FI zu legen. Löst er aus, sind Licht und Kühlschrank gleichzeitig ohne Strom. Besser ist es, die Stromkreise auf mindestens zwei FI aufzuteilen oder FI/LS-Kombigeräte zu verwenden.
Häufige Fehler aus der Praxis
- Stärkerer LS, damit er nicht auslöst. Es kommt vor, dass ein 13-A-LS gegen einen mit 16 A oder 20 A getauscht wird, damit er nicht mehr auslöst. Die Leitung bleibt aber dieselbe und überhitzt bei Überlast. Das ist ein ernstes Brandrisiko.
- Verbundene Neutralleiter. Der Neutralleiter eines geschützten Stromkreises wird mit dem eines anderen Stromkreises verbunden, und der FI löst danach zufällig aus.
- FI Typ AC für Geräte mit Elektronik. Bei bestimmten Fehlern reagiert er unter Umständen nicht.
- Ganze Wohnung hinter einem FI. Die normalen Ableitströme vieler Geräte summieren sich, und der FI löst auch ohne Fehler aus.
- Nicht angezogene Klemmen. Die Klemme erwärmt sich, das Gerät verfärbt sich und kann zu brennen beginnen.
- Eigenmächtiger Ersatz. Bewohner tauschen ein Gerät nach einem Video selbst aus, ohne Messung und ohne Sicherheitsnachweis. Bei einem Schaden oder Unfall fehlt dann der Beleg, dass die Installation in Ordnung ist, und es drohen rechtliche Folgen.
- Unbeschrifteter Verteiler. Bei einer Störung weiss niemand, welcher LS was abschaltet.
Wer LS und FI anschliessen darf
Elektroinstallationen dürfen nur Fachpersonen und Betriebe mit einer Installationsbewilligung des Eidgenössischen Starkstrominspektorats ESTI ausführen. Das gilt auch für den Ersatz eines einzelnen LS oder das Nachrüsten eines FI. Arbeiten im Verteiler sind von den wenigen Ausnahmen für Laien ausdrücklich ausgeschlossen. Nach dem Eingriff führt der Elektroinstallateur eine Schlusskontrolle durch und hält das Ergebnis im Sicherheitsnachweis mit Mess- und Prüfprotokoll fest, eine Kopie geht an den Netzbetreiber. Mehr dazu auf der Seite Sicherheitsnachweis für die Elektroinstallation der Wohnung. Bei einer Änderung der Anschluss- oder Zählervorsicherung ist der Netzbetreiber einzubeziehen.
Bewahren Sie den Sicherheitsnachweis gut auf. Er wird bei der periodischen Kontrolle, bei einem Verkauf der Liegenschaft und im Schadenfall von der Versicherung verlangt, und beim Anschluss neuer Anlagen fragt oft auch der Netzbetreiber danach.
Was Sie selbst prüfen können
Das Anschliessen gehört in die Hände des Elektroinstallateurs, einige Dinge können Sie als Bewohner aber gefahrlos prüfen, ohne Abdeckungen im Verteiler zu öffnen:
- In den Verteiler schauen und feststellen, ob überhaupt ein FI vorhanden ist. Er ist an der Prüftaste mit dem Buchstaben T und an der Angabe des Nennauslösestroms, zum Beispiel 30 mA, zu erkennen.
- Die Prüftaste drücken. Der FI muss sofort auslösen. Danach den Hebel wieder einschalten. Die Hersteller empfehlen einen regelmässigen Test, meist zwischen einmal monatlich und einmal halbjährlich, das genaue Intervall steht in der Anleitung des Geräts.
- Löst der FI beim Drücken der Taste nicht aus, nicht weiter probieren, den Stromkreis nicht für Empfindliches nutzen und den Elektroinstallateur rufen.
- Löst der FI von selbst aus, alle Geräte aus den Steckdosen ziehen, den FI einschalten und die Geräte einzeln wieder einstecken. Löst er bei einem bestimmten Gerät aus, liegt der Fehler wahrscheinlich dort.
- Löst ein LS aus, prüfen, ob an derselben Gruppe mehrere leistungsstarke Geräte gleichzeitig laufen. Löst er auch ohne Last aus, liegt eine Störung für den Elektroinstallateur vor.
- Notieren, welcher LS welchen Raum abschaltet, falls die Beschriftung im Verteiler fehlt. Dazu die Schalter nacheinander ausschalten und Licht und Steckdosen beobachten.
- Niemals Abdeckungen im Verteiler entfernen, Geräte tauschen oder Leiter selbst umklemmen.
Ist der Verteiler warm, riecht es verbrannt oder verfärben sich die Geräte, schalten Sie den Hauptschalter aus und rufen Sie den Elektroinstallateur.
Wie die fertige Arbeit geprüft wird
- die Geräte sitzen fest auf der Schiene, und die Verteilerabdeckung lässt sich schliessen, ohne auf Leiter zu drücken,
- die Stromkreise sind beschriftet, und die Beschriftung stimmt mit der Wirklichkeit überein,
- der FI löst beim Drücken der Prüftaste sofort aus,
- die Nennströme der LS passen zu den Leitungen, der Elektroinstallateur kann Ihnen erklären, warum wo welcher LS sitzt,
- Sie haben einen Sicherheitsnachweis mit Mess- und Prüfprotokoll und den Unterschriften der berechtigten Personen,
- beim Einschalten der üblichen Geräte löst nichts aus.
Preis für das Anschliessen und was ihn beeinflusst
Der Arbeitspreis im NUMIQ Preisverzeichnis für das Anschliessen eines FI-Schutzschalters beträgt rund 24 CHF pro Stück. Für das Anschliessen eines einphasigen Leitungsschutzschalters sind es rund 70 CHF pro Stück. Es handelt sich um die Arbeit des Elektroinstallateurs inklusive Kleinmaterial, ohne das Gerät selbst, ohne Verteiler und ohne Leitungen. Die Preise variieren je nach Region und Stadt.
Den Endbetrag beeinflussen:
- die Anzahl Geräte und Stromkreise, die aufgeteilt oder neu verbunden werden,
- Zustand und Grösse des bestehenden Verteilers, ob Platz vorhanden ist oder ein grösserer Verteiler nötig wird,
- ob in einer alten Installation verbundene Neutralleiter gesucht und getrennt werden müssen,
- der Gerätetyp, zum Beispiel vierpoliger FI oder FI/LS-Kombigerät,
- Schlusskontrolle und Sicherheitsnachweis nach dem Eingriff sowie die Behebung allfälliger Mängel,
- die Anfahrtszeit bei einem kleinen Einzelauftrag.
Alle zugehörigen Positionen finden Sie im Bereich Elektroinstallationen.
Häufige Fragen
Nein. Arbeiten im Verteiler sind Fachpersonen mit Installationsbewilligung vorbehalten, und nach dem Eingriff braucht es eine Schlusskontrolle mit Sicherheitsnachweis. Ein eigenmächtiger Ersatz bedeutet Unfall- und Brandgefahr und im Schadenfall Probleme mit der Versicherung.
Gemäss Herstelleranleitung, meist zwischen einmal monatlich und einmal halbjährlich. Es genügt, die Taste T zu drücken und zu prüfen, dass der FI auslöst. Danach schalten Sie ihn wieder ein.
Häufige Ursachen sind Feuchtigkeit in einem Gerät oder in einer Aussensteckdose, ein älteres Gerät mit erhöhtem Ableitstrom oder verbundene Neutralleiter im Verteiler. Das schrittweise Einstecken der Geräte hilft bei der Suche. Bringt das nichts, braucht es den Elektroinstallateur.
Bei Neuinstallationen und Änderungen ist er für frei zugängliche Steckdosen, Bäder und Aussenbereiche vorgeschrieben. Ältere Wohnungen haben oft keinen oder nur einen teilweisen FI-Schutz. Das Nachrüsten senkt das Risiko eines Stromunfalls deutlich.
Ist im Verteiler Platz und sind die Stromkreise sauber getrennt, schafft der Elektroinstallateur das Nachrüsten eines FI meist innerhalb von ein bis zwei Stunden. Müssen verbundene Neutralleiter gesucht oder der Verteiler ersetzt werden, dauert es länger.
Meistens ein FI Typ A mit 30 mA. Bei Wärmepumpe, Ladestation für das Elektroauto oder Photovoltaikanlage sind die Herstellerangaben massgebend, unter Umständen ist ein anderer Typ nötig.
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