Arbeit aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Fliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Elektroinstallation | ||||
| Montage Aussen-Niederspannungs-Hausanschluss | Stk. | - | ||
| Netzwerkverkabelung / Datenleitung verlegen (FTP) | Stk. | - | ||
| Abgang für 230 V-Steckdose - Rohinstallation | Stk. | 23.10 CHF | - | |
| Abgang für Schalter - Rohinstallation | Stk. | 23.10 CHF | - | |
| Lichtauslass - Rohinstallation | Stk. | 26.94 CHF | - | |
| Komplettierung 230 V-Steckdose / Schalter | Stk. | 9.63 CHF | - | |
| Verlegung Starkstromkabel TT (bis 3×2,5 mm²) | lfm | 2.88 CHF | - | |
| Verlegung Schwachstromkabel (FTP, Koax) | lfm | 2.30 CHF | - | |
| Schlitzen für Kabel - Ziegel / Porenbeton | lfm | 11.16 CHF | - | |
| Schlitzen für Kabel - Beton / Plattenbau | lfm | 15.40 CHF | - | |
| Wandschlitze nach Elektroinstallation verschliessen | lfm | 10.40 CHF | - | |
| Montage und Anschluss Wohnungsverteiler | Stk. | 288.65 CHF | - | |
| Anschluss 1-poliger LS-Schalter | Stk. | 15.40 CHF | - | |
| Anschluss Fehlerstromschutzschalter (FI) | Stk. | 23.10 CHF | - | |
| Montage und Anschluss Haustürklingel | Stk. | 48.10 CHF | - | |
| Anschluss und Setzen Raumthermostat | Stk. | 38.48 CHF | - | |
| Montage LED-Band inkl. Aluminiumprofil | lfm | 23.10 CHF | - | |
| Einbaustrahler in Gipskartondecke montieren | Stk. | 34.64 CHF | - | |
| Montage Pendelleuchte | Stk. | - | ||
| Montage Wandleuchte | Stk. | 26.94 CHF | - | |
| Montage und Anschluss Ventilator (Bad/WC) | Stk. | - | ||
| Abgang für TV-/Datendose - Rohinstallation | Stk. | 23.10 CHF | - | |
| Komplettierung TV-/Datendose | Stk. | 15.40 CHF | - | |
| Fachgerechter Anschluss Kochfeld 400 V | Stk. | - | ||
Was genau zu dieser Arbeit gehört
Der Hausanschluss endet beim Zähler. Alles danach, also Verteilung, Steckdosen und Leuchten, gehört zur Hausinstallation. Das sind zwei getrennte Teile, und für beide gibt es eigene Unterlagen und Kontrollen.
Auf der Seite finden Sie zwei Bezeichnungen für dieselbe Arbeit: die Montage des Hausanschlusses zur Wohnung und die Montage des Hausanschlusses zur Wohnung bis zum Zähler. Die zweite Bezeichnung sagt nur genauer, wo die Arbeit aufhört: beim Zählerkasten, in den der Netzbetreiber den Zähler einbaut und plombiert. Wenn Sie Offerten vergleichen, lohnt sich deshalb die Frage, ob die Firma die ganze Strecke bis zum Kasten rechnet oder nur einen Teil davon.
In der Praxis unterscheidet sich vor allem, wo der Anschluss verläuft:
- Einfamilienhaus oder Ferienhaus: Das Kabel führt vom Kabelverteiler des Netzbetreibers an der Strasse zum Hausanschlusskasten an der Fassade, im Keller oder in einem Anschlusskasten an der Grundstücksgrenze
- Wohnung im Mehrfamilienhaus: Die Zähler hängen meist gemeinsam im Keller oder im Treppenhaus. Der Anschluss läuft durch gemeinschaftliche Teile des Hauses, deshalb sollten Liegenschaftsverwaltung, Hauswart und bei Stockwerkeigentum die Gemeinschaft früh Bescheid wissen
- Gewerbefläche oder Betrieb: Der Ablauf ist ähnlich, nur ist die benötigte Leistung oft höher
So läuft die Montage Schritt für Schritt ab
Das Graben und Verlegen ist nur der mittlere Teil. Am meisten Zeit brauchen die Abklärungen und das Warten auf den Termin des Netzbetreibers.
- Kontakt mit dem Netzbetreiber: Das ist das lokale Elektrizitätswerk. Er braucht Angaben zur Liegenschaft, einen Situationsplan und die gewünschte Leistung.
- Anschlussbedingungen: Der Netzbetreiber legt den Anschlusspunkt, die Grösse der Anschlusssicherung und die technischen Vorgaben fest.
- Planung durch einen Elektroplaner oder Elektroinstallateur, nach den geltenden Normen und den Werkvorschriften des Netzbetreibers.
- Graben der Leitungstrasse, meist auf rund 70 cm Tiefe, unter Zufahrten und befahrenen Flächen je nach Vorgabe tiefer. Die Grabensohle wird ausgeglichen.
- Kabel verlegen, in der Schweiz meist in einem Kabelschutzrohr, sonst in einem Sandbett. Danach auffüllen, verdichten und ein Warnband über dem Kabel einlegen.
- Kasten montieren: waagrecht, fest und so, dass die Mitarbeitenden des Netzbetreibers jederzeit Zugang haben.
- Messung und Kontrolle der Anlage mit den nötigen Protokollen und dem Sicherheitsnachweis.
- Anschluss durch den Netzbetreiber: Er schliesst das Kabel ans Netz an, baut den Zähler ein und plombiert den Kasten.
Warum kann man nicht einfach sofort graben? Erst die Anschlussbedingungen sagen, wo die Trasse beginnt und welche Sicherung vorgesehen ist. Wer ohne sie gräbt, riskiert, dass ein Teil der Arbeit doppelt gemacht wird.
Arbeiten am Hausanschluss dürfen nur Fachleute mit der nötigen Berechtigung ausführen, so verlangt es die Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV). Selbst können Sie höchstens den Graben nach Anweisung der Firma ausheben. Verlegen, Anschliessen und Messen gehören in die Hände des Elektroinstallateurs.
Kabel, Sicherung und Kasten: was zur Wahl steht
Kabeltyp und Querschnitt richten sich nach Leistung und Länge der Strecke. Bei kürzeren Strecken zu Einfamilienhäusern sind Kupferkabel mit 10 oder 16 mm² üblich, bei längeren Strecken oder grösserer Leistung ein grösserer Querschnitt, teils auch Aluminium. Ein langes, zu dünnes Kabel verliert Spannung. Den Querschnitt wählt man deshalb nicht nach Gefühl, sondern rechnet ihn aus.
Die Anschlusssicherung vor dem Zähler bestimmt, wie viel Strom Sie gleichzeitig beziehen können:
- Dreiphasiger Anschluss: In der Schweiz der übliche Standard, auch bei vielen Wohnungen. Für Kochherd, Boiler, Wärmepumpe oder Ladestation ist er praktisch unverzichtbar
- Sicherungsgrösse: Häufig sieht man Werte wie 3x25 A bei Wohnungen und kleineren Häusern, mehr bei grossen Häusern oder Betrieben
- Höhere Werte sind nur sinnvoll, wenn Sie sie wirklich brauchen. Bei vielen Netzbetreibern hängen der Anschlussbeitrag und die Grundgebühr von der Sicherungsgrösse ab
Der Zähler- oder Anschlusskasten muss den Werkvorschriften Ihres Netzbetreibers entsprechen. Die Anforderungen finden Sie auf dessen Website. Ein Kasten im Freien muss wetterfest und abschliessbar sein und Platz für die Plombe bieten.
Was die Arbeit einfacher macht und was sie erschwert
Der Aufwand und damit auch der Preis hängen vor allem von diesen Punkten ab:
- Länge der Strecke vom Anschlusspunkt bis zum Kasten
- Boden: Steiniger oder lehmiger Untergrund, Wurzeln und wenig Platz bremsen das Graben. Lockere Erde und freie Zufahrt für einen Minibagger beschleunigen es
- Hindernisse: Gehweg, Zufahrt, Zaun oder Kreuzungen mit Wasser-, Gas- oder Abwasserleitungen
- Graben von Hand oder mit Maschine
- Querschnitt und Leistung des Anschlusses
- Im Mehrfamilienhaus: Führung durch gemeinsame Räume, Durchbrüche durch Decken und Abstimmung mit Verwaltung und Hauswart
Lassen Sie vor dem Graben die bestehenden Werkleitungen abklären und markieren. Die Leitungspläne erhalten Sie bei den Werken. Eine beschädigte Gas- oder Wasserleitung richtet mehr Schaden an als der ganze Anschluss kostet. Wird beim Graben eine Gasleitung getroffen oder riecht es nach Gas: Ort sofort verlassen, kein Feuer und keine Funken, Pikettdienst des Gasversorgers oder 112 anrufen. Bei Brand gilt die 118.
Typische Fehler
- Graben, bevor die Anschlussbedingungen feststehen. Der Netzbetreiber legt dann einen anderen Anschlusspunkt fest, und ein Teil der Arbeit beginnt von vorn.
- Falscher Kastentyp oder ein Kasten an einer Stelle, die für den Netzbetreiber nicht zugänglich ist.
- Zu wenig tief gegraben, kein Schutzrohr oder Sandbett und kein Warnband.
- Falsch gewählte Sicherung: Eine zu kleine löst im Alltag aus, eine unnötig grosse verteuert Anschluss und Netznutzung.
- Keine Reserve eingeplant, obwohl in ein paar Jahren eine Wärmepumpe oder eine Ladestation kommen soll. Ein grösseres Schutzrohr kostet beim Verlegen wenig, ein neuer Graben später viel Arbeit.
- Fehlender Sicherheitsnachweis: Ohne ihn schliesst der Netzbetreiber nicht an.
So prüfen Sie die fertige Arbeit
Bevor Sie das Abnahmeprotokoll unterschreiben, gehen Sie diese Punkte durch:
- Trasse und Verlegetiefe entsprechen der Planung
- Das Kabel liegt im Schutzrohr oder im Sand, darüber liegt ein Warnband
- Der Graben ist aufgefüllt, verdichtet und die Oberfläche wiederhergestellt
- Der Kasten entspricht den Werkvorschriften, sitzt waagrecht und fest und ist frei zugänglich
- Die Anschlusssicherung hat die Grösse gemäss Anschlussbedingungen
- Sie haben Pläne, Messprotokoll, Sicherheitsnachweis und Unterlagen zum Material erhalten
- Im Mehrfamilienhaus wissen Verwaltung und Hauswart Bescheid, und die gemeinsamen Räume sind sauber hinterlassen
Häufige Fragen
Nein. Anschliessen und Messen dürfen nur berechtigte Elektroinstallateure. Sie können höchstens beim Graben helfen, wenn die Firma einverstanden ist und die Werkleitungen abgeklärt sind.
Die Montage selbst dauert meist nur wenige Tage. Mit Anschlussbedingungen, Planung und dem Termin des Netzbetreibers vergehen aber oft Wochen bis Monate. Melden Sie sich deshalb früh beim Netzbetreiber.
Das hängt von Ihren Geräten ab: Kochherd, Boiler, Wärmepumpe, Ladestation oder Solaranlage. Ihr Elektroplaner rechnet die passende Grösse aus und denkt dabei auch an spätere Anschaffungen.
Den Zähler baut immer der Netzbetreiber ein und plombiert ihn. Das geschieht erst, wenn der Anschluss fertig ist und der Sicherheitsnachweis vorliegt.
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