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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Fenster und Fensterbänke | ||||
| Montage Kunststoff- oder Holzfenster | Stk. | CHF 131.20 | - | |
| Montage Aussenfensterbank | lfm | CHF 24.20 | - | |
| Montage Innenfensterbank | lfm | CHF 22.20 | - | |
Was die Fenstermontage genau umfasst
Unter Montage versteht man das Einsetzen des Fensters in die Öffnung. Arbeiten rundherum haben in der Preisliste meist eigene Positionen. Es lohnt sich, diese mit dem Fensterbauer oder Schreiner vorab zu klären, damit keine Missverständnisse entstehen:
- Ausbau und Entsorgung des alten Fensters
- Innere Fensterbank und äusseres Simsblech
- Ausgleichen und Verputzen der Leibungen
- Montage von Lamellenstoren, Rollläden oder Insektenschutz
- Vorgesetzte Montage auf Konsolen bei Häusern mit Aussendämmung
Fragen Sie bei der Offerte auch nach, ob die Montage Dichtbänder einschliesst. Manche Betriebe setzen sie standardmässig ein, andere nur auf Wunsch. Ohne Bänder ist das Fenster zwar schneller eingebaut, die Fuge zwischen Rahmen und Mauer bleibt aber ungeschützt.
So läuft die Montage Schritt für Schritt ab
Erfahrene Monteure haben einen eingespielten Ablauf, aber jede Öffnung ist etwas anders. Bei älteren Häusern kommt es oft vor, dass die Öffnung nicht rechtwinklig ist oder oben und unten unterschiedlich breit.
Öffnung prüfen und Fenster vorbereiten
Zuerst wird die Öffnung gemessen und mit den Massen des Fensters verglichen. Rund um den Rahmen bleibt in der Regel eine Fuge von ungefähr 10 bis 20 mm, damit sie sich sauber ausschäumen lässt. Ist die Fuge zu schmal, kommt der Schaum nicht hinein. Ist sie zu breit, muss sie zuerst ausgeglichen werden. Bei grösseren Fenstern werden die Flügel ausgehängt und die Gläser ausgebaut, damit sich der Rahmen handhaben lässt und beim Einsetzen nichts beschädigt wird.
Noch vor dem Einsetzen kommen die Dichtbänder auf den Rahmen: innen ein dampfdichtes, aussen ein dampfdurchlässiges Band. Das geschieht vorher, weil man nach dem Einbau kaum noch bequem an den Rahmen herankommt. Als Alternative verwenden manche Betriebe vorkomprimierte Dichtbänder, die in der Fuge aufgehen und mehrere Funktionen übernehmen. Wichtig ist bei jedem System, dass innen dichter abgedichtet wird als aussen.
Einsetzen, Ausrichten und Befestigen
Der Rahmen wird in der Öffnung auf Klötze gestellt, meist aus Kunststoff oder Hartholz. Diese Tragklötze leiten das Gewicht des Fensters ins Mauerwerk und bleiben nach der Montage an ihrem Platz. Mit der Wasserwaage wird der Rahmen waagrecht und senkrecht ausgerichtet, danach werden die Diagonalen kontrolliert. Weichen sie stärker ab, als der Hersteller zulässt, schliessen die Flügel später nicht sauber.
Die Befestigung sorgt dafür, dass das Fenster fest in der Öffnung sitzt. Üblich sind vor allem:
- Rahmendübel oder Fensterschrauben durch den Rahmen ins Mauerwerk, üblich bei Vollstein und Beton
- Maueranker oder Laschen aus Stahlblech, die am Rahmen und an der Mauer befestigt werden, geeignet für Lochsteine, Porenbeton und dort, wo nicht durch den Rahmen gebohrt werden soll
- Montagekonsolen für die vorgesetzte Montage in der Dämmebene
Die Befestigungspunkte sitzen in der Regel etwa 15 cm von den Ecken entfernt und danach in Abständen von rund 70 cm. Die genauen Werte gibt der Profilhersteller vor. Bei Schrauben durch den Rahmen ist wichtig, sie nicht zu stark anzuziehen. Sonst verzieht sich der Rahmen und der Flügel schleift.
Fuge füllen und abdichten
Die Fuge wird mit PU-Montageschaum gefüllt, etwa zu zwei Dritteln, weil der Schaum noch aufgeht. Zu viel Schaum kann den Rahmen nach innen drücken und das Fenster verformen. Das zeigt sich vor allem bei breiten Balkontüren. Nach dem Aushärten wird überschüssiger Schaum abgeschnitten und die Bänder werden auf die Leibung geklebt. Das innere Band verhindert, dass feuchte Raumluft in den Schaum gelangt. Das äussere schützt den Schaum vor Regen und UV-Licht, lässt aber Feuchtigkeit aus dem Schaum nach aussen entweichen.
Flügel einhängen und einstellen
Zum Schluss werden die Flügel eingehängt, die Gläser eingesetzt und die Beschläge eingestellt. Ein Flügel soll sich leicht und ohne Schleifen schliessen lassen, und die Dichtung soll rundherum anliegen. Der Monteur prüft auch die Spaltlüftung und die Fehlbedienungssperre.
Kunststoff- oder Holzfenster: Unterschiede beim Einbau
Der Ablauf ist bei beiden Materialien ähnlich. Die Unterschiede liegen in Details, die sich auf Zeitaufwand und Sorgfalt auswirken. In der Schweiz sind ausserdem Holz-Metall-Fenster verbreitet. Sie werden grundsätzlich wie Holzfenster eingebaut, die Aluminiumschale aussen schützt das Holz aber besser vor Witterung.
Kunststofffenster
Ein Kunststoffrahmen ist leichter und während der Montage unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Er hat Stahlverstärkungen, in die befestigt wird. Bei dunklen Farben oder Dekorfolien dehnt sich Kunststoff in der Wärme stärker aus. Hersteller empfehlen deshalb, bei langen Rahmen die Befestigungsabstände genau einzuhalten und den Rahmen nicht hart zu verspannen. Die Schutzfolie auf den Profilen sollten Sie nach der Montage möglichst bald entfernen, in der Regel innerhalb weniger Wochen. An der Sonne brennt sich der Kleber ein und lässt sich später nur noch sehr mühsam lösen.
Holzfenster
Ein Holzfenster ist schwerer, und seine Oberfläche reagiert empfindlich auf Kratzer, Nässe sowie Kontakt mit Kalk oder Mörtel. Monteure schützen Holzfenster deshalb sorgfältiger, decken sie mit Folie ab und verwenden Klebeband, das die Lackierung nicht beschädigt. Holz arbeitet mit der Feuchtigkeit. Ein Holzfenster sollte daher nicht in einen feuchten Neubau kommen, in dem kürzlich verputzt oder ein Unterlagsboden eingebracht wurde. Lässt sich das nicht vermeiden, muss intensiv gelüftet werden. Bei Befestigung durch den Rahmen werden die Bohrlöcher mit Abdeckkappen oder Holzzapfen im Farbton des Rahmens verschlossen.
Wo in der Wand das Fenster sitzt
Bei beiden Materialien entscheidet die Lage des Fensters in der Wanddicke mit. Bei einer ungedämmten Einsteinmauer kommt das Fenster in der Regel etwa ins mittlere Drittel. Bei Aussendämmung ist es günstig, das Fenster näher an die äussere Mauerkante oder bis in die Dämmebene zu setzen, damit die Dämmung den Rahmen überdecken kann. Beim in der Schweiz häufigen Zweischalenmauerwerk mit Dämmung zwischen den Schalen gehört das Fenster in die Ebene der Dämmung. Sitzt es falsch, entsteht eine Wärmebrücke und die innere Leibung wird im Winter kalt.
Was vor dem Eintreffen der Monteure bereit sein muss
Eine gute Vorbereitung verkürzt Montage und Reinigung. Vor dem vereinbarten Tag sollte Folgendes erledigt sein:
- Freier Platz von etwa 1,5 bis 2 Metern vor jedem Fenster, Pflanzen, Vorhänge, Vorhangschienen und Möbel weggeräumt
- Boden und Möbel, die im Raum bleiben, abgedeckt
- Stromanschluss für die Werkzeuge in der Nähe
- Vereinbarter Abstellplatz für die neuen und die alten Fenster
- Im Mehrfamilienhaus oder Stockwerkeigentum Hauswart und Nachbarn über Lärm und Arbeiten im Treppenhaus informiert
- Möglichkeit, den Lieferwagen nahe beim Eingang zu parkieren
Wer elektrische Storen oder Rollläden gleich mitmontieren lässt, sollte zudem wissen, wo die Zuleitungen liegen, und den Elektroinstallateur rechtzeitig einplanen. Ob und unter welchen Bedingungen ein Fensterersatz finanziell unterstützt wird, ist kantonal unterschiedlich. Allgemeine Informationen bietet das Gebäudeprogramm oder die Energiefachstelle Ihres Kantons. Klären Sie das vor der Bestellung, denn Förderungen setzen oft voraus, dass der Antrag vor Beginn der Arbeiten gestellt wird.
Was die Arbeit erleichtert und was sie aufwendiger macht
Eine Position pro Stück heisst nicht, dass jedes Fenster gleich viel Arbeit macht. Den Aufwand bestimmen vor allem:
- Grösse und Gewicht des Fensters, ein grosses Fenster mit Dreifachverglasung ist schwer und braucht mehr Leute
- Stockwerk und Zugang, ein Fenster im Erdgeschoss ist schneller eingebaut als eines im vierten Stock ohne Lift
- Zustand der Leibung, bröckelnder Verputz oder eine schiefe Öffnung müssen zuerst ausgeglichen werden
- Art des Mauerwerks, in Lochstein und Porenbeton wird anders befestigt als in Beton
- Sonderformen wie Rundbogen oder Schrägfenster, die sich schwerer ausrichten lassen
- Balkon- und Terrassentüren mit niedriger Schwelle, bei denen Anschluss an den Bodenbelag und Abdichtung gelöst werden müssen
- Gerüst oder Hebebühne für Arbeiten aussen in der Höhe
In Wohnblöcken aus den 1960er- bis 1980er-Jahren verläuft die Montage meist recht planbar, weil die Öffnungen gerade sind und sich die Masse wiederholen. In alten Bauernhäusern, Riegelbauten und Altbauten mit Bruchsteinmauern zeigt sich dagegen nach dem Ausbau oft, dass die Leibung stärker beschädigt ist als vorher sichtbar.
Zusammenspiel mit anderen Handwerkern
Das Fenster ist eine Schnittstelle zwischen mehreren Berufen. Wird die Reihenfolge nicht eingehalten, muss etwas doppelt gemacht werden.
- Das Aufmass sollte der Betrieb machen, der liefert und montiert, damit er für die Masse verantwortlich ist
- Planen Sie eine Fassadendämmung, entscheiden Sie die Lage des Fensters vor der Bestellung, eine vorgesetzte Montage lässt sich nachträglich nur schwer umsetzen
- Der Elektroinstallateur gehört vor der Montage dazu, wenn elektrische Storen, Rollläden oder Öffnungssensoren vorgesehen sind
- Das Simsblech montiert der Spengler nach dem Fenster und vor dem Abschluss der Fassade, die innere Fensterbank folgt nach dem Aushärten des Schaums
- Der Gipser verputzt die Leibungen erst, wenn die Bänder aufgeklebt und der Schaum ausgehärtet ist
- Der Maler kommt zuletzt, wenn die Leibungen trocken sind
In der Praxis kommt es oft vor, dass die Fenster ersetzt werden und die Leibungen erst ein halbes Jahr später an die Reihe kommen. In der Zwischenzeit liegt der Schaum offen. Wenn es nicht anders geht, sollte zumindest die Aussenseite mit einem Band geschützt oder vorübergehend abgedeckt sein.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
Die meisten Probleme mit Fenstern entstehen nicht am ersten Tag, sondern im ersten oder zweiten Winter.
Fehlende oder schlecht geklebte Bänder
Warme, feuchte Raumluft dringt in den Schaum, kondensiert im kälteren Teil der Fuge, und der Schaum wird nach und nach feucht. Die Folge sind dunkle Flecken und Schimmel in den Ecken der Leibung, oft nur auf einer Seite des Fensters. Aussen ungeschützter Schaum vergilbt an der Sonne, zerbröselt und dichtet nicht mehr.
Fenster nur mit Schaum befestigt
Schaum trägt nicht. Ein Fenster, das nur im Schaum hängt, bewegt sich mit der Zeit, die Flügel beginnen zu schleifen und die Beschläge nutzen sich schneller ab. Befestigungen braucht es immer, auch wenn das Fenster auf den ersten Blick fest sitzt.
Zu viel Schaum und verspannter Rahmen
Einen verbogenen Rahmen sieht man von blossem Auge nicht. Er zeigt sich aber daran, dass der Flügel in der Mitte nicht anliegt, es zieht oder das Fenster schwer schliesst. Bei Balkontüren verformt sich häufig die Schwelle.
Falsche Lage in der Wand
Sitzt das Fenster in einer ungedämmten Mauer zu weit aussen oder in einer gedämmten zu weit innen, wird die Leibung im Winter kalt und beschlägt. Warum gerade rund um das Fenster und nicht an der ganzen Wand? Weil die Wand dort am dünnsten ist und die Wärme am schnellsten entweicht.
Verstopfte Entwässerung
Unten im Rahmen liegen Entwässerungsöffnungen. Werden sie durch Schaum oder Verputz verstopft oder vom Simsblech verdeckt, bleibt Wasser im Profil stehen und kann bei Frost Schäden verursachen.
Wie lange die Montage dauert und wann es weitergehen kann
Ein gewöhnliches Wohnungsfenster setzen zwei Monteure in der Regel in einer bis drei Stunden ein, inklusive Ausbau des alten Fensters. Eine ganze Wohnung ist meist an einem Tag erledigt, ein Einfamilienhaus je nach Anzahl Fenster und Zugang in einem bis mehreren Tagen.
PU-Schaum lässt sich normalerweise nach einigen Stunden schneiden und ist laut Hersteller meist innerhalb eines Tages vollständig ausgehärtet. Bei tiefen Temperaturen dauert es länger, dann braucht es einen Winterschaum für die Kälte. Die Leibungen folgen erst nach dem Aushärten und dem Aufkleben der Bänder. Der Verputz in der Leibung braucht danach je nach Dicke und Material Zeit zum Trocknen, bevor gestrichen werden kann.
Auch im Winter ist eine Montage möglich. Die Fenster werden dann nacheinander ersetzt, damit der Raum nicht auskühlt, und die vom Hersteller angegebenen Temperaturen für Schaum und Klebstoffe der Bänder müssen eingehalten werden.
Anleitung für Heimwerker: Raum vorbereiten und Fenster nachkontrollieren
Die eigentliche Montage überlassen Sie besser Fachleuten, besonders bei grossen Fenstern, in der Höhe und im Mehrfamilienhaus. Fenster sind schwer und zerbrechlich, und bei fehlerhaftem Einbau erlischt die Garantie. Was Sie selbst gut erledigen können: den Raum vorbereiten und das Fenster nach einiger Zeit prüfen und leicht nachstellen.
- Möbel und Gegenstände bis etwa zwei Meter vom Fenster wegräumen.
- Vorhänge, Vorhangschienen, Pflanzen und Gegenstände auf der Fensterbank entfernen.
- Boden mit fester Folie oder Karton abdecken und mit Klebeband fixieren, damit nichts verrutscht.
- Möbel und Elektronik, die im Raum bleiben, gegen Staub abdecken.
- Nach der Montage die Schutzfolie von den Rahmen abziehen, bevor sie sich an der Sonne festsetzt.
- Alle Griffstellungen ausprobieren: geschlossen, offen, gekippt und Spaltlüftung.
- Bei geschlossenem Fenster einen Papierstreifen zwischen Flügel und Rahmen klemmen und an mehreren Stellen rundherum herauszuziehen versuchen.
- Lässt sich das Papier an einer Stelle leicht herausziehen, dies dem Montagebetrieb melden oder nach Herstelleranleitung die Verschlusszapfen mit dem Inbusschlüssel nachstellen.
- Einmal jährlich Dichtungen und Entwässerungsöffnungen reinigen und die Beschläge mit einem Öl für Fensterbeschläge schmieren.
Schleift ein Flügel am Rahmen, stellen Sie ihn nicht mit Gewalt nach. Oft liegt die Ursache in einem verspannten Rahmen oder fehlenden Tragklötzen, und das gehört in eine Mängelrüge an den Betrieb.
Abnahme der fertigen Arbeit
Prüfen Sie das Fenster am besten gleich bei der Übergabe, solange die Monteure noch vor Ort sind. Gehen Sie dabei folgende Punkte durch:
- Rahmen waagrecht und senkrecht, mit der Wasserwaage kontrolliert
- Flügel öffnen und schliessen in allen Stellungen leicht
- Dichtung liegt rundherum an, der Papierstreifen lässt sich nicht leicht herausziehen
- Gläser und Rahmen ohne Kratzer und Risse
- Befestigungen oder Maueranker gesetzt und vor dem Verputzen der Leibung sichtbar
- Inneres und äusseres Band durchgehend aufgeklebt, ohne Falten und Löcher
- Schaum sauber abgeschnitten, nicht auf dem Rahmen
- Entwässerungsöffnungen frei
- Spaltlüftung und Fehlbedienungssperre funktionieren
- Garantieschein, Pflegeanleitung und Anleitung zum Einstellen der Beschläge erhalten
- Arbeitsplatz aufgeräumt und alte Fenster wie vereinbart abtransportiert
Häufige Fragen
Ja, montiert wird das ganze Jahr. Die Fenster werden nacheinander ausgetauscht, damit der Raum nicht auskühlt, und es kommen Schaum und Bänder für tiefe Temperaturen zum Einsatz. Bei starkem Frost ist es sinnvoll, den Termin zu verschieben, weil Klebstoffe und Schaum laut Hersteller eine Mindesttemperatur für die Verarbeitung haben.
Die Bänder schützen den Schaum innen vor Raumfeuchte und aussen vor Regen und Sonne. Ohne sie funktioniert das Fenster anfangs, nach einigen Jahren zeigen sich aber oft Feuchtigkeit und Schimmel in der Leibung. Bei Neubauten und bei Fassadendämmungen sind sie praktisch unverzichtbar, beim normalen Ersatz sehr zu empfehlen.
Sobald der Schaum ausgehärtet ist und die Bänder auf der Leibung kleben, in der Regel am Tag nach der Montage. Monate zu warten ist nicht nötig, denn offener Schaum wird aussen an der Sonne geschädigt.
Alte Fenster waren undicht und haben die Luft von selbst ausgetauscht. Neue Fenster sind dicht, die Feuchtigkeit vom Kochen, Duschen und Atmen bleibt in der Wohnung und schlägt sich an der kältesten Stelle nieder. Regelmässiges Stosslüften während einiger Minuten, die Spaltlüftung oder Lüftungselemente helfen. Beschlägt die Leibung rund um den Rahmen, kann ein Montagefehler vorliegen, den Sie dem Betrieb zeigen sollten.
Der Ablauf ist gleich. Ein Holzfenster ist aber schwerer und seine Oberfläche empfindlicher, deshalb braucht es mehr Sorgfalt beim Tragen und beim Schutz während der Arbeiten. Ungeeignet ist der Einbau in einen feuchten Bau, in dem kürzlich verputzt wurde.
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