Preisverzeichnis 2026 · Schweiz

Stahlzarge aus Stahlbetonwand bis 10 cm herausschneiden

Eine Stahlzarge, die in eine Stahlbetonwand einbetoniert ist, lässt sich nicht einfach heraushebeln oder mit dem Hammer herausschlagen. Dabei würde fast immer die Leibung rund um die Türöffnung beschädigt.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·16 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
CHF 211.90/ Stk.
Richtwert-Spanne
CHF 169.52 - CHF 275.47
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Betonschneiden und Kernbohrungen16 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Betonschneiden
Stahlzarge in Stahlbeton bis 10 cm ausschneidenStk.CHF 211.90-
Schneiden Stahlbetonplatte bis 10 cmlfmCHF 70.65-
Schneiden Stahlbetonplatte bis 15 cmlfmCHF 100.90-
Schneiden Betonwände bis 150 mm StärkelfmCHF 100.90-
Schneiden Betonböden bis 100 mm TiefelfmCHF 50.45-
Kernbohrung Ø bis 100 mmStk.CHF 181.65-
Kernbohrung Ø 100-200 mmStk.-
Kernbohrung Ø über 200 mmStk.-
Lochbohrung in Stahlbetonplatte bis 10 cmStk.CHF 151.35-
Lochbohrung in Stahlbetonplatte bis 15 cmStk.CHF 211.90-
Montage Stahlstütze (geschweisst)Stk.-
Stahlzarge in Stahlbeton bis 15 cm ausschneidenStk.CHF 252.25-
Schlitze für Installationen (Elektro, Wasser)lfm-
Ausschneiden Fenster- oder TüröffnungStk.-
Durchbruch in Stahlbetonplatte ausschneidenStk.-
Asphaltflächen schneidenlfmCHF 30.25-
Summe Arbeit
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Was das Herausschneiden einer Zarge aus Stahlbeton bedeutet

In vielen Mehrfamilienhäusern wurden Stahlzargen direkt in die Schalung gestellt oder in eine vorbereitete Öffnung gesetzt und danach mit Beton oder Mörtel vergossen. Die Zarge ist also nicht bloss angeschraubt, sondern mit der Wand regelrecht verwachsen. Das hohle Profil ist oft mit Mörtel oder Beton gefüllt, und die Anker reichen in die Wand hinein. Wird eine solche Zarge mit roher Gewalt herausgeschlagen, bricht der Beton an der Leibung, Kanten platzen ab, und im ungünstigen Fall löst sich auch der Verputz oder der Plattenbelag neben der Tür.

Das Herausschneiden umgeht dieses Problem. Der Schnitt wird entlang der Zarge geführt, in der Regel knapp an ihrer Aussenkante oder durch das Stahlprofil selbst, sodass die Verbindung zum Beton getrennt ist. Danach wird die Zarge in mehrere Stücke zerlegt und entfernt. Das Ergebnis ist eine Öffnung mit geraden Kanten, die nur noch nachgereinigt und ausgeglichen werden muss.

Typische Anlässe sind:

  • Ersatz von Innentüren durch Türen mit Futterzarge
  • Umbau rund um Bad oder WC, wenn eine Wand dort neu gestaltet wird
  • Verbogene, angerostete oder zu kleine Zargen, die nicht zu den neuen Türen passen
  • Erster Schritt vor einer Verbreiterung oder Erhöhung der Öffnung, was allerdings eine eigene Arbeit ist und eine Beurteilung durch einen Bauingenieur braucht

Die Einheit in der Preisliste ist das Stück, also eine Zarge. Gemeint ist eine übliche einflüglige Innentürzarge. Doppelflügel, Schiebetüren oder Sondermasse werden in der Regel separat beurteilt.

Worin sich die Variante bis 10 cm von der Variante bis 15 cm unterscheidet

In der Preisliste finden Sie zwei Positionen: Stahlzargen in Stahlbeton bis 10 cm und bis 15 cm. Entscheidend ist die Stärke der Betonwand, in der die Zarge sitzt, und damit die Tiefe, bis zu der geschnitten werden muss. Auf den ersten Blick wirkt das nebensächlich, in der Praxis verändert es Werkzeug, Vorgehen und Zeitaufwand.

  • Typische Wand: Bis 10 cm sind es meist nicht tragende Betonwände innerhalb der Wohnung, etwa zwischen Zimmern, beim Korridor oder rund um die Nasszelle. Wände um 15 cm sind häufiger tragende Innenwände.
  • Werkzeug: Bei einer Wand bis 10 cm reicht oft ein grosser Winkelschleifer mit Diamantscheibe von etwa 230 mm, der ungefähr 6 bis 7 cm tief schneidet. Geschnitten wird deshalb von beiden Seiten, und die Schnitte treffen sich in der Wandmitte. Bei 15 cm genügt das nicht mehr, dort kommen eine Betontrennsäge mit grösserer Scheibe oder andere Technik zum Einsatz.
  • Risiko für die Konstruktion: Eine Wand bis 10 cm ist häufig nicht tragend, das Herausschneiden ist also ein kleinerer Eingriff. Trotzdem sollte niemand einfach annehmen, dass eine dünne Wand nicht tragend ist, solange das niemand geprüft hat.
  • Vibrationen und Stabilität: Eine dünne Wand gerät bei grober Behandlung leichter in Schwingung und kann auch weiter weg von der Öffnung reissen. Deshalb lohnt es sich hier besonders, ruhig zu schneiden und die Zarge nicht mit Kraft herauszureissen.
  • Zeit und Aufwand: Weniger Schnitttiefe bedeutet kürzere Schnittzeit, weniger Schlamm oder Staub und weniger Verschleiss an der Scheibe. Pro Zarge geht die Arbeit bei einer dünnen Wand meist schneller.

Wenn Sie unsicher sind, welche Variante auf Sie zutrifft, messen Sie die Wand direkt in der Türöffnung, also die Betonstärke ohne Verputz und Platten. Liegt sie um 10 cm und passt die Zargentiefe dazu, gehört die Arbeit hierher. Bei Werten zwischen 10 und 15 cm oder bei einer tragenden Wand ist die andere Position die richtige.

Vorbereitung vor dem Eintreffen der Equipe

Das Herausschneiden verändert die Form der Öffnung nicht, es bleibt aber ein Eingriff in eine Betonkonstruktion in einem bewohnten Haus. Eine gute Vorbereitung spart Zeit und verhindert Schäden.

Haus, Nachbarn und Tragfähigkeit

Informieren Sie im Mehrfamilienhaus den Hauswart oder die Liegenschaftsverwaltung frühzeitig, bei Stockwerkeigentum auch die Verwaltung der Gemeinschaft. Viele Häuser haben eine Hausordnung mit Ruhezeiten, Regeln für lärmige Arbeiten und Vorgaben zur Entsorgung. Ihre Nachbarn sind dankbar, wenn sie wissen, wann es laut wird.

Wenn Sie die Öffnung später vergrössern oder versetzen möchten oder nicht wissen, ob die Wand tragend ist, lassen Sie sie von einem Bauingenieur beurteilen. Sobald Bewehrung rund um die Öffnung durchtrennt wird, ist das eine statische Frage und keine handwerkliche Entscheidung.

In Gebäuden, die vor etwa 1990 erstellt wurden, kann Asbest in Fugenkitt, Klebern oder Plattenklebern vorkommen. Bei Verdacht im Bereich der Zarge lassen Sie vorher eine Materialprobe durch eine Fachperson nehmen. Asbesthaltiges Material darf nicht einfach angeschnitten werden.

Was in der Wohnung bereit sein muss

  • Türblatt ausgehängt, Drücker, Schloss und Schwelle entfernt, sofern nicht anders vereinbart
  • Räume auf beiden Seiten der Öffnung im Umkreis von einigen Metern geräumt
  • Boden mit fester Abdeckung geschützt, beim Nassschnitt zusätzlich mit wasserdichter Folie und Platten
  • Strom im Stromkreis von Schalter und Steckdosen bei der Tür ausgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert
  • Geklärt, wo Kabel und allenfalls Wasser- oder Heizungsleitungen in der Nähe der Zarge verlaufen
  • Zugang zu einer Steckdose für die Maschinen und ein Platz für das Abbruchmaterial
  • Nachbarn über die lärmigen Arbeiten innerhalb der erlaubten Zeiten informiert

Neben einer Tür läuft fast immer ein Kabel zum Lichtschalter, oft in einem Schlitz oder Rohr direkt neben der Zarge. Muss dieses Kabel versetzt oder abgehängt werden, ist das Arbeit für einen konzessionierten Elektroinstallateur gemäss NIV, nicht für die Equipe, die den Beton schneidet.

So läuft die Arbeit Schritt für Schritt ab

Besichtigung und Anzeichnen

Zuerst misst der Fachmann die Wandstärke, prüft, ob die Zarge mit Platten oder einer anderen Schicht verkleidet ist, und sucht Leitungen mit einem Ortungsgerät. Dann zeichnet er die Schnittlinien auf beiden Seiten an. Geschnitten wird nur so viel Beton wie nötig. Wenn eine neue Zarge mit genauem Mass vorgesehen ist, berücksichtigt er bereits die künftige lichte Breite und Höhe.

Nass oder trocken schneiden

Beim Schneiden von Beton entsteht feiner Quarzstaub, der die Lunge schädigt. Beim Nassschnitt wird die Scheibe mit Wasser gekühlt, der Staub bindet sich im Schlamm, und die Scheibe nutzt sich weniger ab. Der Nachteil: Wasser und Schlamm müssen laufend aufgefangen und abgesaugt werden. In einer bewohnten Wohnung mit Parkett wird deshalb oft trocken geschnitten, mit direkter Absaugung über einen Industriesauger der Staubklasse M oder H. Die Arbeiter tragen mindestens eine FFP3-Maske. Vereinbaren Sie im Voraus, welche Methode zum Einsatz kommt, denn danach richtet sich der Bodenschutz.

Schneiden von beiden Seiten

Bei einer Wand bis 10 cm wird in der Regel zuerst von einer Seite so tief geschnitten, wie die Scheibe erlaubt, danach von der anderen Seite in derselben Linie. Die Schnitte sollen sich in der Mitte treffen. Geschnitten wird langsam und in mehreren Durchgängen, damit die Scheibe nicht überhitzt und die Wand nicht unnötig vibriert. An den Ecken der Zarge wird nicht weiter geschnitten als nötig, damit der Beton über dem Sturz nicht geschwächt wird.

Profil trennen und Zarge entfernen

Das Stahlprofil wird meist an mehreren Stellen durchtrennt, typischerweise oben an den Seitenteilen und im Sturz. So entstehen kleinere Teile, die sich nacheinander und kontrolliert herausnehmen lassen. Anker, die aus dem Beton ragen, werden bündig abgeschnitten. War das Profil mit Mörtel gefüllt, fällt ein Teil davon mit heraus, der Rest wird sorgfältig nachgereinigt.

Nachreinigen und aufräumen

Zum Schluss wird die Leibung von Mörtelresten befreit, scharfe Kanten werden abgeschliffen, und das Material wird getrennt. Altmetall kommt separat vom Bauschutt, weil beides anders entsorgt wird. Schlamm oder Staub werden abgesaugt, und der Raum wird so übergeben, dass das nächste Gewerk direkt weiterarbeiten kann.

Wie lange es dauert

Bei einer normalen einflügligen Zarge in einer Wand bis 10 cm und gut vorbereitetem Raum dauern Schneiden und Entfernen in der Regel einige Stunden. Länger wird es mit Plattenbelag, mit Leitungen, die umgangen werden müssen, mit Nassschnitt und grösserem Reinigungsaufwand oder bei schlechtem Zugang. Es muss nichts aushärten, nach einem Nassschnitt sollte die Leibung aber vor dem Verputzen oder dem Einbau der neuen Zarge trocknen, meist mindestens ein bis zwei Tage, je nach Lüftung.

Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert

Der Stückpreis geht von einer üblichen Situation aus. Die Praxis weicht davon in beide Richtungen ab, und es hilft, die Gründe zu kennen.

Leichter wird es mit:

  • Freiem Platz auf beiden Seiten der Wand, damit beidseitig geschnitten werden kann
  • Sichtbeton oder dünnem Verputz ohne Plattenbelag
  • Bekannter Lage der Leitungen und ausgeschaltetem Strom
  • Mehreren Zargen in derselben Wohnung, die nacheinander ohne Umstellen der Maschinen geschnitten werden
  • Der Möglichkeit, nass zu schneiden, ohne um den Boden fürchten zu müssen

Schwieriger wird es mit:

  • Plattenbelag im Bad oder Korridor, der zuerst sorgfältig eingeschnitten werden muss, damit er nicht weiter abplatzt
  • Einer Zarge direkt an einer Raumecke oder an einem Einbauschrank, wo das Werkzeug kaum angesetzt werden kann
  • Einer Wand, die dicker ist als angenommen, oder einer Kombination aus Beton und nachträglicher Vormauerung
  • Dichter Bewehrung direkt bei der Zarge, die den Schnitt verlangsamt und die Scheibe stärker abnutzt
  • Unbekannten oder schlecht dokumentierten Leitungen, besonders Kabeln dicht am Profil
  • Einer bewohnten Wohnung, in der Möbel und Böden geschützt und Staub auf ein Minimum beschränkt werden müssen

Abstimmung mit den anderen Gewerken

Das Herausschneiden der Zarge gehört meist zu den ersten Rückbauarbeiten. Was danach kommt, bestimmt, wie genau geschnitten werden muss. Deshalb lohnt sich ein Plan vorab.

  • Elektroinstallateur: Markiert oder versetzt das Kabel zum Schalter idealerweise vor dem Schneiden und verlegt nach dem Ausbau die neue Leitung im vorbereiteten Schlitz
  • Maurer oder Gipser: Gleicht die Leibung aus, ergänzt Ausbrüche und bereitet die Öffnung auf das genaue Mass der neuen Zarge vor
  • Bodenleger: Beim Türwechsel geht es oft auch um Schwelle und Bodenübergang, er sollte wissen, wo die Öffnung endet und wie hoch der fertige Boden wird
  • Schreiner oder Türlieferant: Eine Futterzarge braucht eine gerade, rechtwinklige Leibung und die korrekte Wandstärke inklusive Verputz, gemessen wird erst nach Ausbau und Ausgleich
  • Plattenleger und Maler: Kommen am Schluss, wenn die Leibung trocken und die neue Zarge eingebaut ist

In der Praxis kommt es häufig vor, dass Türen nach der alten Zarge bestellt werden und sich nach dem Ausbau zeigt, dass die Öffnung andere Masse hat. Sicherer ist es, erst die saubere Öffnung zu messen, auch wenn sich die Bestellung dadurch um einige Tage verschiebt.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Die meisten Probleme sieht man nicht sofort. Sie zeigen sich beim Einbau der neuen Tür oder einige Monate später.

Schnitte treffen sich nicht in der Mitte

Beim beidseitigen Schnitt können die Linien gegeneinander versetzt sein. In der Wandmitte bleibt dann eine unregelmässige Stufe, die herausbricht. Die Leibung wird zackig, und der Gipser muss viel Material ergänzen. Später sitzt die neue Bekleidung nicht gerade, oder es bilden sich Hohlräume dahinter.

Zarge mit Gewalt herausgerissen

Wird ungeduldig gehebelt, bevor die Verbindung ganz getrennt ist, kann die dünne Wand reissen. Der Riss zeigt sich manchmal erst nach dem Streichen, schräg von der Ecke der Öffnung weg. Bei einer Wand bis 10 cm ist dieses Risiko deutlich grösser als bei einer dicken Wand.

Kabel oder Rohr angeschnitten

Ein durchtrenntes Kabel bedeutet einen Ausfall im Stromkreis und schlimmstenfalls einen Unfall. Deshalb wird nie ohne ausgeschalteten Strom und ohne Leitungsortung geschnitten. Ein beschädigtes Heizungs- oder Wasserrohr in der Nähe der Nasszelle zeigt sich durch Leckagen und feuchte Flecken, manchmal erst in der Wohnung darunter.

Bewehrung über der Öffnung durchtrennt

Wenn der Schnitt an den Ecken über den Sturz oder seitlich hinausläuft, werden Beton und Bewehrung rund um die Öffnung geschwächt. Bei einer nicht tragenden Wand kann das zu Rissen führen, bei einer tragenden Wand ist es ein ernstes Problem. Der Schnitt endet genau dort, wo die Zarge endet, ausser der Bauingenieur legt etwas anderes fest.

Wasserschaden und Staub in der Wohnung

Wird beim Nassschnitt das Wasser nicht sauber aufgefangen, saugt sich Parkett oder Laminat voll und quillt auf. Beim Trockenschnitt ohne Absaugung verteilt sich der feine Staub in der ganzen Wohnung und setzt sich noch wochenlang auf den Möbeln ab. Beides ist eine Frage der Vorbereitung, nicht des Zufalls.

Anleitung für Heimwerker: Raum vorbereiten, Schnitt den Fachleuten überlassen

Stahlbeton in einem bewohnten Haus selbst zu schneiden ist keine gute Idee. Es ist ein Eingriff in die Konstruktion, die Maschinen sind leistungsstark, die Scheibe kann zurückschlagen, und der Staub ist gesundheitsschädlich. Dazu kommen fast immer Leitungen in der Nähe der Zarge. Sie können aber der Equipe Zeit sparen und das Risiko von Schäden senken, wenn Sie den Raum vorbereiten:

  1. Türblatt aushängen, Drücker, Schloss und Sockelleisten demontieren.
  2. Umgebung der Öffnung auf beiden Seiten räumen.
  3. Verbleibende Möbel mit Folie abdecken und die Ränder abkleben.
  4. Boden mit Folie und darüber festen Platten abdecken, die Stösse abkleben.
  5. Türen zu den übrigen Räumen schliessen und mit Folie abkleben.
  6. Beim Hauswart Ruhezeiten und Entsorgungsplatz für Abbruchmaterial erfragen.
  7. Pläne oder Fotos von Leitungen bereitlegen, falls von früheren Umbauten vorhanden.

Abhängen und Versetzen von Elektroleitungen überlassen Sie dem Elektroinstallateur. Wenn Sie nicht sicher sind, ob die Wand tragend ist, lassen Sie sie von einem Bauingenieur beurteilen.

Kontrolle und Abnahme der fertigen Arbeit

Schauen Sie sich die Arbeit an, solange die Equipe noch vor Ort ist. Hilfreich sind eine Wasserwaage, ein Doppelmeter und eine Taschenlampe, mit der Sie schräg über die Leibung leuchten. Prüfen Sie vor allem diese Punkte:

  • Zarge vollständig entfernt, inklusive Anker, nirgends ragt Metall aus dem Beton
  • Leibung gerade, ohne tiefe Ausbrüche und ohne Stufe in der Wandmitte
  • Ecken der Öffnung nicht weiter eingeschnitten, als die alte Zarge reichte
  • Keine neuen Risse in Wand, Decke oder angrenzendem Verputz
  • Elektro-, Wasser- und Heizungsleitungen unbeschädigt, Stromkreise funktionieren
  • Lichte Masse der Öffnung passen zur geplanten neuen Zarge
  • Boden und Möbel ohne Schäden durch Wasser, Schlamm oder Bruchstücke
  • Altmetall und Bauschutt abtransportiert oder wie vereinbart gelagert
  • Raum abgesaugt und bereit für das nächste Gewerk

Häufige Fragen

Messen Sie die Wandstärke direkt in der Türöffnung ohne Verputz und Platten, etwa an einer Stelle, wo der Beton sichtbar ist, oder anhand der Tiefe der alten Zarge. Liegt sie um 10 cm, ist diese Variante die richtige. Dickere Wände sind häufig tragend und gehören zur Variante bis 15 cm.

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