Preisverzeichnis 2026 · Schweiz

Verbundsteine 8 bis 10 cm schneiden

Verbundsteine mit 8 bis 10 cm Dicke liegen dort, wo Autos fahren: auf Zufahrten zum Einfamilienhaus, auf Abstellplätzen, in Gewerbehöfen oder auf Flächen, auf die ab und zu ein Lieferwagen oder das Kehrichtfahrzeug fährt. Keine dieser Flächen kommt nur mit ganzen Steinen aus.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·8 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
CHF 11.10/ lfm
Richtwert-Spanne
CHF 8.88 - CHF 14.43
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Pflasterarbeiten8 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Pflaster
Schneiden Verbundpflaster 8-10 cmlfmCHF 11.10-
Verlegung Verbundpflaster 4-6 cmm²CHF 22.20-
Verlegung Verbundpflaster 8-10 cmm²-
Verlegung Designpflasterm²-
Zuschlag für Kleinpflaster bis 10×10 cmm²CHF 11.10-
Schneiden Verbundpflaster 4-6 cmlfmCHF 7.05-
Fugen mit Quarzsand verfüllenm²CHF 3.85-
Endabkehrung mit Fugenverfüllungm²CHF 2.00-
Summe Arbeit
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Wann Steine mit 8 bis 10 cm geschnitten werden und warum das eine eigene Arbeit ist

Die Steindicke richtet sich nach der Belastung. Steine mit 8 cm werden in der Regel für Zufahrten und Parkplätze von Personenwagen verwendet, 10 cm dort, wo schwerere Fahrzeuge erwartet werden oder wo oft an Ort gelenkt und gewendet wird. Wer Schnitte in dieser Dicke bestellt, hat also fast immer eine befahrene Fläche. Das verändert den Blick auf den Schnitt: Es geht nicht nur um einen sauberen Rand, sondern darum, ob das zugeschnittene Stück den Druck eines Rades aushält.

Ein dicker Stein hat eine grössere Schnittfläche. Bei 10 cm geht die Scheibe durch fast doppelt so viel Beton wie bei einem 5 cm Stein. Der Schnitt dauert länger, die Scheibe wird heisser und nutzt sich schneller ab, es entsteht mehr Schlamm und Staub. Ein üblicher Winkelschleifer mit 230 mm Scheibe schneidet ungefähr 6 bis 7 cm tief und kommt durch einen 8 cm Stein nicht in einem Durchgang. Deshalb braucht es bei dieser Dicke anderes Werkzeug oder einen anderen Ablauf.

Wie diese Arbeit gemessen wird

Im Preisverzeichnis wird das Schneiden in Laufmetern angegeben. Gemessen wird meistens die Länge der Linie, entlang der geschnitten wird, also zum Beispiel die Länge des Randsteins, an dem die Steine angepasst sind. Bei schrägen Schnitten, Bögen und Ausschnitten um Einläufe oder Pfosten fallen pro Meter mehr Schnitte an, und jeder ist aufwendiger. Klären Sie deshalb vorher mit der Firma, wie solche Stellen gemessen werden, damit es bei der Abrechnung keine Diskussion gibt.

So läuft das Schneiden auf der Baustelle ab

Schneiden ist keine Arbeit, die man ganz am Schluss erledigt. Sie läuft laufend mit dem Verlegen oder direkt danach, noch bevor die Fugen eingesandet werden und die Rüttelplatte über die Fläche geht.

Schnitt anzeichnen

Der Pflästerer legt ganze Steine bis an den Rand, also an Randstein, Wand oder Einlauf, so dass sie über die Kante hinausragen. Auf jedem Stein zeichnet er dann die Schnittlinie an, mit Bleistift, Kreide oder entlang einer Schnur. Dabei zieht er die Fuge ab, die zwischen zugeschnittenem Stück und Randstein bleibt, in der Regel etwa 3 bis 5 mm. Der Stein darf nicht satt an den Randstein gepresst sein, sonst drückt er sich beim Abrütteln hoch oder die Kante platzt ab.

Am Schneidetisch oder direkt auf der Fläche

Es gibt zwei übliche Vorgehen, auf grösseren Baustellen werden sie oft kombiniert.

  • Schneiden am Nassschneidetisch: Jeder Stein wird herausgenommen, auf der Steintrennmaschine mit Wasserkühlung geschnitten und wieder eingesetzt. Der Schnitt ist genau und rechtwinklig, die Fläche bleibt sauber, aber die Arbeit dauert länger, weil jedes Stück zweimal in die Hand genommen wird
  • Schneiden auf der Fläche: Die ganzen Steine liegen über den Rand, eine Schnur wird gespannt und die ganze Reihe mit dem Motortrennschleifer in einem Zug geschnitten. Die Linie wird gerade und es geht schnell, doch der Schlamm läuft über die verlegten Steine und muss sofort abgespült werden. Zudem muss man aufpassen, nicht in den Randstein zu schneiden

Bei 8 bis 10 cm Steinen wird auf der Fläche meist in zwei Schritten gearbeitet: zuerst von oben so tief einschneiden, wie die Maschine sicher schafft, dann das Stück herausnehmen und fertig schneiden. Oder man nimmt einen Trennschleifer mit grösserer Scheibe, der die ganze Dicke durchtrennt.

Zugeschnittene Stücke einsetzen und reinigen

Die Schnittstücke kommen wieder an ihren Platz, werden mit dem Gummihammer auf die Höhe der Nachbarsteine geklopft, und die Fugenbreite wird kontrolliert. Schlamm und Staub spült man mit Wasser ab, solange alles noch nass ist. Erst danach folgen das Einsanden der Fugen und das Abrütteln mit einer Rüttelplatte mit Gummimatte.

Wie lange es dauert

Die Dauer hängt vor allem davon ab, wie viele Schnitte auf einen Laufmeter kommen. Eine gerade Linie entlang eines Randsteins, wenn die Steine rechtwinklig zum Rand verlegt sind, geht relativ zügig. Ein Fischgratmuster im 45-Grad-Winkel, Bögen und viele Ausschnitte um Hindernisse können die Arbeit auf gleicher Länge um ein Mehrfaches verlängern. Bei dicken Steinen kommen ausserdem Pausen zum Kühlen oder Wechseln der Scheibe und häufigeres Reinigen dazu.

Maschinen und Scheiben: womit dicke Steine geschnitten werden

Steintrennmaschine mit Wasserkühlung

Für genaue Schnitte, die später gut sichtbar sind, kommt eine Steintrennmaschine mit Diamantscheibe zum Einsatz, meist mit 350 mm Durchmesser oder grösser. Der Stein liegt auf einem verschiebbaren Tisch, Wasser kühlt die Scheibe, der Schnitt wird glatt und rechtwinklig. Für 10 cm Steine braucht es eine Maschine mit genügend Schnitttiefe. Kleinere Baustellenmaschinen haben diese nicht immer, dann muss der Stein gewendet werden.

Motortrennschleifer mit Benzin- oder Elektroantrieb

Der handgeführte Trennschleifer mit 300 bis 400 mm Scheibe ist das übliche Werkzeug der Pflästerer für Schnitte auf der Fläche. Mit einer 350 mm Scheibe kommt er in der Regel auch durch 10 cm, wenn langsam und mit Wasser geschnitten wird. Das Gerät ist schwer, laut und verlangt Erfahrung. Wird es falsch geführt, kann sich die Scheibe verklemmen und die Maschine schlägt zurück.

Winkelschleifer

Ein grosser Winkelschleifer eignet sich für kleine Anpassungen, für Bögen und für Ausschnitte um Schächte. Die ganze Dicke von 8 bis 10 cm schafft er aber nicht in einem Durchgang. Man muss von zwei Seiten schneiden, und beide Schnitte müssen genau aufeinandertreffen, sonst entsteht an der Schnittfläche eine Stufe.

Steinknacker

Bei dünnen Steinen ist der Steinknacker eine schnelle Lösung. Bei 8 bis 10 cm braucht es ein schweres hydraulisches oder Hebelgerät, und die Bruchkante wird trotzdem unregelmässig, mit gezackter Unterseite. Für Schnitte an Randsteinen befahrener Flächen wird er deshalb nicht verwendet, höchstens zum groben Kürzen von Stücken, die danach sauber nachgeschnitten werden.

Scheiben

Für Betonsteine nimmt man eine segmentierte Diamanttrennscheibe für Beton. Bei Steinen mit hartem Zuschlag, etwa mit ausgewaschener Oberfläche oder Granitsplitt, nutzt sich die Scheibe schneller ab und sollte für hartes Material ausgelegt sein. Eine stumpfe Scheibe schneidet langsam, überhitzt, verbrennt die Steinkante und erhöht das Risiko, dass sich ein Segment löst.

Der Unterschied zum Schneiden dünner Steine mit 4 bis 6 cm

Im Preisverzeichnis gibt es eine eigene Position für Verbundsteine mit 4 bis 6 cm Dicke. Auf den ersten Blick ist es dieselbe Arbeit, in der Praxis unterscheiden sich die beiden Varianten aber deutlich.

  • Einsatz: Steine mit 4 bis 6 cm gehören auf Gehwege, Sitzplätze und begehbare Flächen, Steine mit 8 bis 10 cm auf Flächen, auf die Autos fahren. Wenn Sie eine Zufahrt zur Garage haben, geht es in der Regel um diese Position
  • Werkzeug: Dünne Steine schneidet ein grosser Winkelschleifer in einem Durchgang, man kann sie auch knacken. Dicke Steine brauchen eine Maschine mit grösserer Scheibe oder Schnitte von zwei Seiten
  • Zeit pro Meter: Ein Schnitt durch 10 cm dauert spürbar länger, die Scheibe nutzt sich stärker ab und es entsteht mehr Schlamm
  • Anforderung an das Schnittstück: Auf dem Gehweg hält auch ein kleines Stück, unter dem Autorad lockert sich ein schmaler Keil, bricht oder kippt. Bei dicken Steinen wird die Mindestgrösse der Schnittstücke deshalb strenger eingehalten
  • Sicherheit: Grössere Maschinen bedeuten mehr Rückschlaggefahr, mehr Lärm und mehr Staub. Die Arbeit verlangt eine erfahrenere Fachperson
  • Gewicht: Ein 10 cm Stein ist schwer. Das wiederholte Herausnehmen und Wiedereinsetzen am Schneidetisch ist körperlich anstrengender

Treffen auf einer Baustelle beide Dicken aufeinander, zum Beispiel ein Gehweg zum Eingang und eine Zufahrt zum Tor, wird das Schneiden meist nach der Dicke im jeweiligen Abschnitt verrechnet. Der Übergang sollte mit einem Randstein getrennt sein, damit die dünnen Steine nicht von Autos belastet werden.

Was die Arbeit erleichtert und was sie erschwert

Die Schnittlänge allein entscheidet nicht, wie aufwendig die Arbeit ist. Zwei Flächen mit gleich vielen Laufmetern können ganz unterschiedlich viel Arbeit bedeuten.

Das erleichtert die Arbeit

  • Gerade Randsteine und rechtwinklige Flächen
  • Verlegemuster rechtwinklig oder parallel zum Rand, so dass nur eine Reihe geschnitten wird
  • Flächenmasse, die auf das Steinformat abgestimmt sind, damit an den Rändern möglichst grosse Stücke bleiben
  • Freier Zugang für die Maschine, Wasser und Strom direkt auf der Baustelle
  • Gewöhnliche Betonsteine ohne harten Zuschlag an der Oberfläche

Das erschwert die Arbeit

  • Fischgratmuster oder Verlegung im Winkel, bei der jeder Randstein ein Schrägschnitt ist
  • Bögen, Radien und gerundete Ecken
  • Viele Hindernisse: Einläufe, Schächte, Deckel, Torpfosten, Entwässerungsrinnen, Treppen
  • Steine mit ausgewaschener Oberfläche, Granitsplitt oder grober Struktur, die die Scheibe schnell verschleissen und sich schwer vom Schlamm reinigen lassen
  • Schneiden neben fertiger Fassade, Zaun oder Fenstern, die vor Schlamm und Staub geschützt werden müssen
  • Ruhezeiten im Wohnquartier. Viele Gemeinden und Hausordnungen kennen feste Zeiten für lärmige Arbeiten, die man bei der Planung einrechnen sollte

Abstimmung mit den anderen Arbeiten

Das Schneiden liegt zwischen dem Vorbereiten des Untergrunds und dem abschliessenden Abrütteln. Ist vorher etwas nicht fertig, müssen Schnitte wiederholt werden oder sie bleiben ungenau.

  • Randsteine müssen in Beton versetzt und ausgehärtet sein, sonst verschieben sie sich beim Abrütteln und die Fuge an den Schnittstücken wird breiter
  • Einläufe, Schächte und Deckel müssen auf der endgültigen Höhe sitzen. Ein Ausschnitt um einen Deckel, der danach angehoben wird, passt nicht mehr
  • Entwässerungsrinnen vor der Garage sollten vor dem Verlegen versetzt sein, damit man sauber an ihre Kante schneiden kann
  • Sind Leitungen zum Tor, zur Beleuchtung oder zu einer Ladestation fürs Auto geplant, gehören die Schutzrohre vorher in den Untergrund. Wird die fertige Fläche nachträglich für ein Kabel aufgeschnitten, braucht es weitere Schnitte und Ersatzsteine. Den elektrischen Anschluss selbst macht nur ein Elektroinstallateur mit Bewilligung nach NIV
  • Nach dem Schneiden folgen das Einsanden und das Abrütteln. Die Rüttelplatte sollte erst über die Fläche gehen, wenn alle Schnittstücke eingesetzt sind, sonst werden die Randstücke nicht gleich verdichtet wie der Rest

In Mehrfamilienhäusern lohnt es sich, Wasser- und Stromanschluss sowie den Zeitplan früh mit dem Hauswart abzusprechen, damit die Maschine an einem Ort stehen kann, wo Schlamm und Lärm niemanden unnötig stören.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Schmale Keile am Rand

Der häufigste Fehler bei befahrenen Flächen. Ein Schnittstück von wenigen Zentimetern Breite hat keinen Halt an den Nachbarsteinen, kippt unter dem Rad, bricht oder verliert eine Ecke. Als Faustregel aus der Praxis gilt: keine Stücke kleiner als ungefähr ein Drittel bis die Hälfte eines ganzen Steins. Würde ein kleiner Rest entstehen, verschiebt man die vorletzte Reihe oder schneidet zwei grössere Stücke statt eines kleinen.

Grosse Lücke mit Mörtel gefüllt

Ist ein Schnittstück zu kurz, wird die Lücke am Randstein manchmal mit Beton oder Mörtel ausgegossen. Diese Füllung reisst, der Frost bricht sie heraus, und nach ein paar Wintern ist am Rand ein Loch.

Schräger oder gezackter Schnitt

Treffen sich die Schnitte von zwei Seiten nicht, oder wird der Rest nach einem unvollständigen Schnitt abgebrochen, bleibt an der Unterseite ein Vorsprung. Der Stein liegt dann nicht vollflächig im Bett, wackelt und klappert beim Überfahren.

Schlamm auf der Oberfläche

Zementschlamm, der auf den Steinen antrocknet, hinterlässt graue Flecken und Schleier. Auf farbigen und ausgewaschenen Steinen fällt er stark auf und lässt sich nachträglich schwer entfernen, oft nur mit einem Zementschleierentferner. Die Lösung ist einfach: sofort abspülen, solange der Schlamm nass ist.

Satt gepresste Stücke ohne Fuge

Ein Schnittstück, das dicht an Randstein oder Nachbarstein gepresst ist, hat keinen Spielraum. Beim Abrütteln oder beim ersten Frost platzt die Kante ab.

Trocken schneiden

Beton enthält Quarz, und der feine Schneidstaub schadet der Lunge. Wer trocken und ohne Absaugung schneidet, verstaubt ausserdem die ganze Umgebung, die Fenster und die Autos der Nachbarn. Wasser bindet den Staub und kühlt die Scheibe.

Anleitung für Heimwerker: dicke Verbundsteine schneiden

Wenn Sie die Steine selbst verlegen, können Sie auch das Schneiden übernehmen. Rechnen Sie aber damit, dass Sie bei 8 bis 10 cm mit einer schweren Maschine arbeiten. Eine grosse Steintrennmaschine mit Wasserkühlung können Sie bei einer Baumaschinenvermietung mieten. Den handgeführten Trennschleifer überlassen Sie besser jemandem mit Erfahrung. Schneiden Sie keinen einzigen Stein ohne Schutzausrüstung.

  1. Schutzausrüstung bereitlegen: Schutzbrille oder Gesichtsschild, Gehörschutz, Atemschutzmaske FFP3, feste Handschuhe und Sicherheitsschuhe mit Stahlkappe.
  2. Maschine auf ebenem, festem Grund ausserhalb der verlegten Fläche aufstellen, Wasser anschliessen und prüfen, ob die Scheibe für Beton geeignet und unbeschädigt ist.
  3. Ganze Steine bis an den Rand legen, so dass sie über den Randstein ragen.
  4. Schnittlinie auf jedem Stein anzeichnen und eine Fuge von etwa 3 bis 5 mm abziehen.
  5. Prüfen, ob das Schnittstück zu schmal wird, und bei Bedarf die vorletzte Reihe verschieben.
  6. Stein nummerieren, herausnehmen und so auf den Tisch legen, dass er vollflächig aufliegt.
  7. Langsam und gleichmässig schneiden, nicht auf die Scheibe drücken und die Maschine arbeiten lassen.
  8. Kontrollieren, ob der Schnitt rechtwinklig ist und unten kein Vorsprung bleibt.
  9. Stück vom Schlamm abspülen und an seinen Platz zurücklegen.
  10. Mit dem Gummihammer auf die Höhe der Nachbarsteine klopfen.
  11. Schlamm und Staub von der verlegten Fläche abspülen, solange sie nass sind.
  12. Nach dem Einsetzen aller Schnittstücke die Fugen einsanden und die Fläche mit einer Rüttelplatte mit Gummimatte abrütteln.

Lassen Sie das Schlammwasser nicht in die Meteorleitung oder ins Gartenbeet laufen. Lassen Sie es in einem Behälter absetzen und entsorgen Sie den Rückstand als Bauabfall.

Kontrolle und Abnahme

Prüfen Sie die Schnitte vor und nach dem Abrütteln. Sind die Fugen erst eingesandet, sind manche Fehler schwerer zu sehen.

  • Die Schnittlinie entlang des Randsteins ist gerade und folgt seiner Form auch in Bögen
  • Die Fuge zwischen Schnittstück und Randstein ist gleichmässig, nirgends ist ein Stein satt angepresst
  • An den Rändern gibt es keine schmalen Keile und keine Stücke, die deutlich kleiner sind als vereinbart
  • Lücken am Rand sind nicht mit Mörtel statt mit Stein gefüllt
  • Die Schnittflächen sind rechtwinklig, ohne gezackte Unterseite und ohne abgeplatzte Kanten
  • Ausschnitte um Einläufe, Schächte und Deckel sind knapp, und das Wasser läuft zum Einlauf
  • Die Schnittstücke wackeln nach dem Abrütteln nicht und liegen eben mit der Umgebung
  • Auf der Oberfläche sind keine angetrockneten Schlammflecken
  • Die Umgebung ist gereinigt, Abschnitte und Schlamm sind abgeführt
  • Die Schnittlänge in Laufmetern ist vereinbart, inklusive der Messweise für Bögen und Ausschnitte

Häufige Fragen

Nicht in einem Durchgang, denn ein üblicher Winkelschleifer mit 230 mm Scheibe schneidet in der Regel nur etwa 6 bis 7 cm tief. Man kann von zwei Seiten schneiden, beide Schnitte müssen sich aber genau treffen. Für viele Schnitte ist eine Steintrennmaschine oder ein Trennschleifer mit grösserer Scheibe besser geeignet.

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