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Montage von Trockenbau-Dachschrägen und Decken im Dachgeschoss

Bei dieser Arbeit werden Dachschrägen und die Decke im Dachgeschoss mit Gipskartonplatten verkleidet. Die Verkleidung verdeckt Sparren, Dämmung und Leitungen und macht aus dem Raum unter dem Dach ein bewohnbares Zimmer. Die schrägen Flächen folgen der Dachneigung, die waagerechte Decke hängt meist unter den Kehlbalken. Gebraucht wird das

Aktualisiert 09/2026·5 Min. Lesezeit·10 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
51,90 €/ m²
Richtwert-Spanne
41,50 € - 67,50 €
Wohnung 60 m²
7786,00 €
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Trockenbau10 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Trockenbaukonstruktionen
Gipskarton-Dachschrägenbekleidungm²51,90 €-
Gipskartonwand einfach beplanktm²33,37 €-
Trockenbau-Trennwand doppelt beplanktm²-
Gipskarton-Vorsatzschalem²29,66 €-
Gipskartondecke gerade abhängenm²40,80 €-
Rasterdecke (inkl. Unterkonstruktion)m²-
Trockenbauwand mit Hartgipsplattenm²-
Dampfbremse in GK-Decke einbauenm²2,60 €-
Trockenbaudämmungm²6,50 €-
Leichtes Alu-Rollgerüst für hohe Deckenm²5,56 €-
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So wird eine Dachschräge im Trockenbau montiert

Der Ablauf ähnelt einer normalen Trockenbaudecke. Der Unterschied liegt im Untergrund: Ein Dachstuhl aus Holz arbeitet sein Leben lang mit Temperatur und Feuchtigkeit. Deshalb schraubt man die Platten nicht starr ans Holz. Sie sitzen auf Abhängern und Metallprofilen, die kleine Bewegungen aufnehmen.

  1. Dachstuhl prüfen: Das Holz muss trocken sein, die Sparren fest, ohne undichte Stellen und ohne Spuren von Schädlingen.
  2. Dämmung zwischen die Sparren einbauen, meist Mineralwolle, und zwar so, dass sie das Sparrenfeld lückenlos ausfüllt.
  3. Direktabhänger an die Sparren schrauben und CD-Profile einsetzen, am Rand UD-Profile. Den Abstand der Profile bestimmen Plattentyp und Herstellerangaben, meist liegt er bei etwa 40 bis 50 cm.
  4. Eine zweite Dämmlage unter den Sparren zwischen die Profile legen. Sie deckt das Holz ab und mindert Wärmebrücken.
  5. Die Dampfbremse auf der warmen Seite anbringen, also zum Raum hin. Stöße abkleben und luftdicht an Giebelwände, Fenster und Durchdringungen anschließen.
  6. Platten auf die Profile schrauben, Stöße versetzen und geschnittene Kanten für das Spachteln anfasen.
  7. Fugen mit Bewehrungsstreifen spachteln, schleifen und die Fläche für den Anstrich vorbereiten.

Wenn auch Licht in die Decke kommt, hat sich eine Installationsebene bewährt. Zwischen Dampfbremse und Platte bleiben dabei einige Zentimeter Platz für Kabel und Dosen. So muss die Folie nicht für jeden Spot durchstochen werden.

Aufbau und Material: was wann passt

Für Wohnräume im Dachgeschoss nimmt man in der Regel Gipskartonplatten mit etwa 12,5 mm Dicke. Wo mehr Feuchtigkeit anfällt, etwa über einem Bad, kommen imprägnierte Platten zum Einsatz. Verlangen Planung oder Brandschutz mehr Feuerwiderstand, setzt man Feuerschutzplatten ein, manchmal in zwei Lagen. Eine doppelte Beplankung hilft außerdem gegen Geräusche von Regen und Wind.

  • Schräge Flächen laufen entlang der Sparren und enden an der Fußpfette oder am Kniestock
  • Die waagerechte Decke hängt unter den Kehlbalken oder Deckenbalken und bildet den flachen Teil oben
  • Die Kombination aus beidem ist der Normalfall. Wichtig ist eine gerade Kante zwischen Schräge und Decke mit sauber gelöstem Anschluss

Profile, Abhänger, Schrauben und Spachtelmasse sollten aus einem System stammen. Teile verschiedener Hersteller zu mischen wirkt wie eine Kleinigkeit. In der Praxis steckt genau das aber oft hinter späteren Rissen oder einer durchhängenden Decke.

Was die Arbeit leichter oder aufwendiger macht

Der Aufwand unterscheidet sich von Dachgeschoss zu Dachgeschoss stark. Die gleiche Fläche ist mal schnell erledigt, mal dauert sie deutlich länger.

  • Leichter wird es mit einem geraden, gleichmäßigen Dachstuhl, einer einfachen Dachform, gutem Zugang und bereits fertiger Dämmung
  • Krumme oder ungleichmäßig verteilte Sparren müssen erst ausgeglichen werden
  • Jedes Dachflächenfenster, jede Gaube, jeder Schornstein und jede Durchdringung bedeutet zusätzliche Schnitte, Ecken und Details
  • Viele Ausschnitte für Leuchten, Lautsprecher oder Lüftung verlängern Montage und Spachtelarbeit
  • Eine enge Treppe oder ein Zugang nur über die Bodenluke erschwert den Transport der Platten
  • Eine höhere Spachtelqualität, etwa Q3 oder Q4 für glänzende Farben oder Streiflicht, braucht mehr Arbeit und Schleifen

Wird das Dach nur verkleidet und muss die Dämmung noch ergänzt werden, wächst der Umfang spürbar über die reine Beplankung hinaus.

Typische Fehler, die sich erst später zeigen

Im Dachgeschoss fallen Fehler oft nicht sofort auf. Die Decke sieht gut aus, und nach dem ersten Winter zeigen sich Risse oder feuchte Flecken.

  • Starre Befestigung an den Sparren ohne Abhänger: Die Bewegung des Holzes geht in die Platten, die Fugen reißen
  • Zu wenige Abhänger oder zu große Profilabstände: Die Decke hängt durch oder schwingt, wenn jemand über den Spitzboden läuft
  • Löcher und offene Stöße in der Dampfbremse: Feuchte Raumluft gelangt in die Dämmung, kondensiert dort und Schimmel droht
  • Starr verspachtelte Fuge zwischen Schräge und Giebelwand: Hier gehört fast immer ein Trennstreifen oder eine elastische Fuge hin
  • Zu viel Eile: Platten werden in einen Raum montiert, der nach Putz- oder Estricharbeiten noch feucht ist, oder auf nicht durchgetrocknete Spachtelmasse wird gestrichen

Häufig sieht man, dass nach der Montage nachträglich Löcher für Leitungen gebohrt werden und dabei die Dampfbremse beschädigt wird. Klären Sie deshalb die Lage von Leuchten und Leitungen vorher mit der Elektrofachkraft.

Genehmigung, Hausverwaltung und Sicherheit

Tauschen Sie nur eine alte Verkleidung in einem bereits bewohnten Dachgeschoss aus, gilt das meist als Instandhaltung. Anders sieht es aus, wenn aus einem ungenutzten Dachboden neuer Wohnraum entsteht. Dann können Vorgaben der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes greifen, etwa zu Brandschutz, Raumhöhe oder Rettungswegen. Ob eine Genehmigung nötig ist, sagt Ihnen das zuständige Bauamt. Fragen Sie dort vor Beginn der Arbeiten nach.

Wird die Dachdämmung erneuert, stellt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) Anforderungen an den Wärmeschutz. Ein Energieberater kann prüfen, welcher Aufbau passt und ob eine Förderung über KfW oder BAFA in Frage kommt. Im Mehrfamilienhaus gehört der Dachboden meist zum Gemeinschaftseigentum. Stimmen Sie das Vorhaben dann zuerst mit der Hausverwaltung oder der Eigentümergemeinschaft (WEG) ab.

Die Elektroinstallation für Leuchten in der Decke muss eine Elektrofachkraft ausführen. Gearbeitet wird von einem Gerüst oder stabilen Podesten aus, nicht von einer Leiter, die an einem Sparren lehnt.

So prüfen Sie die fertige Dachschräge

Bei der Abnahme lohnt sich ein Blick bei Tageslicht und bei Kunstlicht. Leuchten Sie dazu mit einer Lampe schräg über die Fläche. So werden Unebenheiten und schlecht gespachtelte Fugen sichtbar.

  • Die Flächen sind eben, ohne sichtbare Wellen oder Durchbiegungen, und eine Zwei-Meter-Latte zeigt keine größeren Abweichungen als vereinbart
  • Die Kante zwischen Schräge und waagerechter Decke verläuft auf ganzer Länge gerade
  • Die Plattenfugen sind verspachtelt, ohne Risse und ohne vorstehende Schrauben
  • Anschlüsse an Giebelwände und Trennwände haben einen Trennstreifen oder eine elastische Fuge
  • Die Laibungen der Dachflächenfenster sind sauber und gerade, die Dampfbremse ist am Fenster angeschlossen
  • Die Ausschnitte für Leuchten sitzen an den vereinbarten Stellen und haben saubere Ränder
  • Der Betrieb kann den verwendeten Aufbau benennen: Art der Dämmung, der Dampfbremse und der Platten
  • Auf dem Spitzboden und in der Dämmung liegen keine Abfälle, die Folie ist unbeschädigt

Häufige Fragen

Ja, wenn der Aufbau stimmt. Entscheidend sind ausreichende Dämmung zwischen und unter den Sparren, eine durchgehende Dampfbremse und eine Montage auf Abhängern, die die Bewegung des Dachstuhls verträgt. Dann bleibt das Dachgeschoss im Winter warm und heizt sich im Sommer weniger auf.

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