Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Preisniveau: Deutschland. Im Preisverzeichnis können Sie die Preise selbst anpassen.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Elektroinstallation | ||||
| Schlitzen für Kabel - Ziegel / Porenbeton | lfm | 11,15 € | - | |
| Netzwerkverkabelung / Datenleitung verlegen (FTP) | Stk. | - | ||
| Abgang für 230 V-Steckdose - Rohinstallation | Stk. | 13,05 € | - | |
| Abgang für Schalter - Rohinstallation | Stk. | 16,30 € | - | |
| Lichtauslass - Rohinstallation | Stk. | 16,15 € | - | |
| Feininstallation 230-V-Steckdose / Schalter | Stk. | 21,10 € | - | |
| Verlegung Starkstromkabel NYM (bis 3×2,5) | lfm | 2,90 € | - | |
| Verlegung Schwachstromkabel (FTP, Koax) | lfm | 2,30 € | - | |
| Schlitzen für Kabel - Beton / Plattenbau | lfm | 16,30 € | - | |
| Wandschlitze nach Elektroinstallation verschließen | lfm | 14,40 € | - | |
| Montage und Anschluss Wohnungsverteiler | Stk. | 288,00 € | - | |
| Anschluss 1-poliger LS-Schalter | Stk. | 67,20 € | - | |
| Anschluss Fehlerstromschutzschalter (FI) | Stk. | 23,05 € | - | |
| Montage und Anschluss Haustürklingel | Stk. | 105,60 € | - | |
| Anschluss und Setzen Raumthermostat | Stk. | 67,20 € | - | |
| Montage LED-Band inkl. Aluminiumprofil | lfm | 23,05 € | - | |
| Einbaustrahler in Gipskartondecke montieren | Stk. | 96,00 € | - | |
| Montage Pendelleuchte | Stk. | - | ||
| Montage Wandleuchte | Stk. | 26,90 € | - | |
| Montage und Anschluss Lüfter (Bad/WC) | Stk. | - | ||
| Abgang für TV-/Datendose - Rohinstallation | Stk. | 23,05 € | - | |
| Feininstallation TV-/Datendose | Stk. | 96,00 € | - | |
| Fachgerechter Anschluss Kochfeld 400 V | Stk. | - | ||
| Montage Außen-Niederspannungs-Hausanschluss | Stk. | - | ||
Wann Schlitze sinnvoll sind und wann ein anderer Weg besser ist
Schlitze lohnen sich überall dort, wo die Wand ohnehin neu verputzt oder zumindest gespachtelt wird. Ein Kabel in der Wand ist vor Beschädigung geschützt, nimmt keinen Platz weg und ist unsichtbar. Im Rohbau oder bei einer Kernsanierung ist das die übliche Lösung.
Es gibt aber Fälle, in denen Stemmen keine gute Idee ist:
- in tragenden Stahlbetonwänden, etwa im Plattenbau oder in vielen Mehrfamilienhäusern ab den Sechzigerjahren, wo ein Schlitz die Wand schwächt oder die Bewehrung trifft
- in dünnen Trennwänden, zum Beispiel aus Steinen von etwa 5 bis 7 cm Stärke, die ein tiefer Schlitz praktisch durchtrennen würde
- bei fertigen, aufwendigen Oberflächen wie Fliesen oder Dekorputz, die erhalten bleiben sollen
- in Wänden, deren Innenleben niemand kennt, weil dort alte Wasser-, Gas- oder Heizungsleitungen liegen können
Dann führt man das Kabel oft anders: im Fußbodenaufbau unter dem Estrich, in einer abgehängten Decke, in einer Vorsatzschale aus Trockenbau oder in einem Aufputzkanal. Eine gute Elektrofachkraft spricht diese Möglichkeiten an, bevor sie die Fräse ansetzt.
So entsteht ein Schlitz Schritt für Schritt
Trasse anzeichnen
Am Anfang steht der Plan. Die Elektrofachkraft zeichnet nach Installationsplan oder nach Absprache mit Ihnen die Lage der Dosen, des Verteilers und der Leitungswege an. Dazu dienen Wasserwaage oder Kreuzlinienlaser und Stift oder Markierspray. Leitungen laufen senkrecht und waagerecht, nie schräg. Der Grund ist einfach: In einigen Jahren bohrt jemand in diese Wand und muss wissen, wo er mit einem Kabel rechnen muss.
Wand prüfen
Bei einer Sanierung wird die Wand vor dem Fräsen mit einem Leitungsortungsgerät abgesucht. Alte Leitungen, Wasserrohre oder Gasleitungen liegen nicht immer dort, wo man sie vermutet. Die vorhandenen Stromkreise im Raum werden am Verteiler abgeschaltet. In Altbauten lohnt ein weiterer Gedanke: Manche alten Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber können Asbest enthalten. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie vorher eine Materialprobe untersuchen. Asbesthaltiges Material darf nur ein Fachbetrieb mit entsprechender Sachkunde bearbeiten.
Ränder fräsen
In Ziegel und Beton werden die Ränder des Schlitzes mit einer Mauernutfräse geschnitten. Das ist ein Elektrowerkzeug mit zwei Diamantscheiben nebeneinander. Breite und Tiefe stellt man nach der Zahl der Kabel ein. Die Fräse hängt an einem Industriesauger, üblicherweise der Staubklasse M, sonst ist der Raum nach wenigen Minuten voller Feinstaub. Kurze Stücke lassen sich auch mit dem Winkelschleifer und Diamantscheibe schneiden, das staubt allerdings mehr und dauert länger.
Material ausstemmen
Den Steg zwischen den Schnitten entfernt man mit einem Meißel im leichten Stemmhammer oder von Hand mit Fäustel und Meißel. In Porenbeton reicht oft ein Handschlitzer, der das Material regelrecht herauskratzt. Der Boden des Schlitzes soll ungefähr eben sein, ohne scharfe Spitzen, die auf das Kabel drücken.
Öffnungen für Dosen
Zur Vorbereitung gehört meist auch das Bohren der Löcher für die Unterputzdosen mit einer Dosenbohrkrone. In vielen Preislisten ist das eine eigene Position. Prüfen Sie also, ob es im Angebot enthalten ist.
Reinigen und Kabel einlegen
Der Schlitz wird ausgesaugt und bei Bedarf angefeuchtet. Dann legt man das Kabel, meist eine Mantelleitung wie NYM, oder das Leerrohr ein und befestigt es. Üblich sind Gipsbatzen, schnell abbindender Mörtel oder Befestigungsschellen. Beim Zuputzen achtet man darauf, dass das Kabel nicht lose liegt und die Füllung bündig mit der Wand oder leicht vertieft abschließt, damit der Putz darüber Platz hat.
Ziegel, Porenbeton, Beton: worin der Unterschied liegt
Auf dieser Seite stehen zwei Positionen der Preisliste: Schlitze in Ziegel und Porenbeton sowie Schlitze in Beton und Plattenbau. Der Unterschied liegt nicht nur in der Härte, sondern im gesamten Vorgehen, im Werkzeug und in den Risiken.
Vollziegel im Altbau
Viele Altbauten haben Wände aus Vollziegel. Darin lässt sich gut arbeiten, das Material verhält sich berechenbar. Schwierig sind harte Mörtelfugen und alte, unterschiedlich dicke Putze, die beim Stemmen in größeren Stücken abfallen. Bei einer Sanierung müssen Sie dann mit mehr Ausbesserung rechnen.
Hochlochziegel
In neueren Häusern sind Hochlochziegel verbreitet, etwa Planziegel mit vielen senkrechten Kammern. Die Stege dazwischen sind dünn. Wer kräftig draufschlägt, bricht ganze Kammern durch, und statt eines schmalen Schlitzes entsteht ein Loch. Deshalb arbeitet man hier vor allem mit der Fräse und bricht vorsichtig aus. Aufgebrochene Kammern müssen sorgfältig gefüllt werden, sonst sackt der Putz darüber später ein oder reißt.
Kalksandstein
Kalksandstein ist in Deutschland sehr verbreitet, vor allem in tragenden Innenwänden. Er ist deutlich härter als Ziegel oder Porenbeton und verlangt eine kräftige Fräse und gute Scheiben. Dafür bricht er sauber und bleibt formstabil.
Porenbeton
Porenbetonsteine, oft nach einer bekannten Marke einfach Ytong genannt, sind weich und leicht zu bearbeiten. Schlitze gehen schnell, häufig mit dem Handschlitzer und ohne viel Staub. Vorsicht ist bei der Tiefe geboten: Porenbeton ist spröde, und dünne Trennwände lassen sich leicht schwächen. Die Hersteller geben meist an, welche Schlitztiefen ihre Wände vertragen. Ein Blick ins technische Datenblatt lohnt sich.
Beton und Plattenbau
Beton ist hart, lässt sich nur langsam bearbeiten und verschleißt die Scheiben stark. Im Inneren liegt Bewehrungsstahl, den man nicht durchtrennen darf. Im Plattenbau ist die Lage noch heikler: Die tragenden Platten gehören zur Konstruktion des ganzen Gebäudes, Eingriffe darin sind nicht allein Sache des Wohnungseigentümers. In Betonwänden stemmt man deshalb selten, eher kurze senkrechte Stücke in geringer Tiefe. Die meisten Leitungen laufen über den Boden, die Decke oder vorhandene Installationsschächte.
Wo Schlitze verlaufen dürfen und wie tief sie sein sollten
Elektroleitungen in Wänden gehören in die sogenannten Installationszonen nach DIN 18015-3. Das sind Streifen, in denen man Kabel erwartet. Waagerechte Zonen liegen etwa 15 bis 45 cm unter der Decke und über dem Fußboden, in Räumen mit Arbeitsflächen wie der Küche gibt es zusätzlich eine mittlere Zone. Senkrechte Zonen liegen etwa 10 bis 30 cm neben Raumecken, Türen und Fenstern. Die Elektrofachkraft kennt die Details. Für Sie ist wichtig: Ein Kabel läuft nie quer durch die Wand und auch nicht mitten in der Höhe, in der man üblicherweise Regale und Bilder aufhängt.
Die Tiefe hängt davon ab, was hineinkommt. Für ein einzelnes Kabel üblichen Querschnitts genügen in der Regel 2 bis 3 cm. Mit Leerrohr oder mehreren Kabeln nebeneinander wird der Schlitz tiefer und breiter. Das Kabel muss von Putz oder Füllmasse überdeckt sein, nicht nur von einem dünnen Anstrich. Unnötig tiefe Schlitze schwächen dagegen die Wand und kosten mehr Material beim Zuputzen.
Tragende Wände und Mehrfamilienhäuser
In tragenden Wänden wird vorsichtig und nur in begrenztem Umfang geschlitzt, vor allem waagerecht. Ein langer waagerechter Schlitz ist statisch ungünstiger als ein senkrechter. Die Mauerwerksnorm DIN EN 1996 legt fest, welche Schlitze ohne gesonderten Nachweis zulässig sind. Wenn Sie nicht wissen, ob eine Wand tragend ist, sehen Sie in die Bauunterlagen oder fragen Sie einen Statiker.
In einer Eigentumswohnung gehören tragende Wände in der Regel zum Gemeinschaftseigentum. Bevor dort geschlitzt wird, sprechen Sie mit der Hausverwaltung, gegebenenfalls braucht es einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft (WEG). Mieter klären das mit dem Vermieter. Ob ein Eingriff in die Konstruktion nach der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes anzeige- oder genehmigungspflichtig ist, erfahren Sie beim örtlichen Bauamt. Normale Schlitze in nichttragenden Trennwänden bei einer neuen Elektroinstallation sind etwas ganz anderes als Fräsen in einer tragenden Betonwand.
Was die Arbeit leichter oder schwerer macht
Abgerechnet wird nach laufendem Meter, doch nicht jeder Meter ist gleich aufwendig. Den Aufwand bestimmen vor allem:
- Wandbaustoff: Porenbeton geht am schnellsten, Ziegel liegt in der Mitte, Kalksandstein, Beton und Plattenbau dauern am längsten
- Zustand der Wand: Rohes Mauerwerk lässt sich leichter bearbeiten als eine Wand mit dickem Altputz oder Fliesen
- Breite und Tiefe: Ein Schlitz für mehrere Kabel oder ein dickes Leerrohr bedeutet mehr Material zum Ausstemmen
- Höhe: Leitungen unter der Decke und Deckenschlitze entstehen von Gerüst oder Leiter und gehen langsamer
- Zugang und Einrichtung: Ein leerer Raum ist etwas anderes als eine bewohnte Wohnung, in der alles abgedeckt und geschützt werden muss
- Staubschutz: Arbeiten mit Absaugung und Abkleben dauert länger, erspart aber viel Putzerei
- Unbekannte Leitungen: Im Altbau trifft man oft auf alte Kabel und Rohre, die umgangen werden müssen
- Umfang: Ein paar Meter für eine Steckdose sind etwas anderes als eine ganze Wohnung, bei der das Werkzeug einmal aufgebaut wird und man systematisch arbeitet
Klären Sie, was die Position genau umfasst. Manchmal ist nur Fräsen und Ausstemmen enthalten, anderswo auch das Zugipsen nach dem Einlegen des Kabels, die Entsorgung des Schutts oder das Bohren der Dosen.
Vorbereitung und Abstimmung mit anderen Gewerken
Was vor Arbeitsbeginn feststehen sollte
- Eine klare Vorstellung, wo Steckdosen, Schalter, Leuchten und Geräte hinkommen, am besten im Grundriss eingezeichnet
- Die geplante Möblierung, vor allem Küchenzeile und Betten
- Ein ausgeräumter oder abgedeckter Raum, staubempfindliche Dinge weggebracht
- Zugang zum Sicherungskasten und die Möglichkeit, die betroffenen Stromkreise abzuschalten
- Im Mehrfamilienhaus: Zustimmung der Hausverwaltung geklärt, Nachbarn informiert und Ruhezeiten der Hausordnung beachtet, denn Schlitzfräsen ist laut
Reihenfolge der Arbeiten
Elektroschlitze entstehen in der Regel nach dem Mauern und vor dem Putz. Ihre Lage stimmt man mit Sanitär und Heizungsbauer ab, damit sich Leitungen nicht kreuzen und keine unnötigen neuen Schlitze entstehen. In Küche und Bad muss klar sein, wo Küchenzeile, Fliesenspiegel und Spiegel sitzen, denn genau dort werden Steckdosen am häufigsten noch versetzt.
Nach dem Einlegen der Kabel und dem Zugipsen folgt die Prüfung und Messung durch die Elektrofachkraft, danach kommen Putz oder Spachtel. Fotografieren Sie die fertigen Leitungswege mit angelegtem Zollstock, solange der Putz sie noch nicht verdeckt. Diese Fotos weiß später jeder zu schätzen, der bohren muss.
Wie lange es dauert
In Porenbeton schafft man an einem Tag recht viele Meter, in Ziegel weniger und in Beton deutlich weniger. Für eine ganze Wohnung bei einer Sanierung rechnet man meist mit einem bis mehreren Tagen, je nach Baustoff und Umfang. Gips oder Schnellmörtel zum Zugipsen bindet in einigen Dutzend Minuten ab. Vor dem Verputzen gilt aber die Trocknungszeit, die der Hersteller angibt.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Schräge Leitungen: Das Kabel läuft diagonal durch die Wand, später bohrt jemand nach der Logik der Zonen und trifft es
- Zu flacher Schlitz: Das Kabel liegt dicht unter der Oberfläche, der Putz darüber reißt oder zeigt eine Linie
- Zu tiefer Schlitz in dünner Wand: Die Wand ist geschwächt und kann bei späterer Belastung, etwa durch einen Hängeschrank, reißen
- Aufgebrochene Ziegelkammern: Schlecht gefüllte Hohlräume führen zu eingesacktem oder hohl klingendem Putz
- Ohne Absaugung gearbeitet: Der Staub verteilt sich in der ganzen Wohnung, in Lüftung und Elektronik
- Nicht gereinigter Schlitz: Die Füllung verbindet sich schlecht mit dem Untergrund und kann sich lösen
- Kabel nicht befestigt: Beim Verputzen rutscht es heraus und liegt fast an der Oberfläche
- Keine Dokumentation: Niemand weiß, wo die Kabel liegen, und bei späteren Arbeiten sucht man nach Versuch und Irrtum
- Bewehrung getroffen: Durchtrennter Stahl im Beton schwächt die Konstruktion und kann zu rosten beginnen
Anleitung für Heimwerker: Schlitz in Ziegel oder Porenbeton
Das reine Schlitzen in einer nichttragenden Trennwand aus Ziegel oder Porenbeton schafft auch ein geschickter Laie, wenn er sich an die Zonen hält und vorsichtig arbeitet. Für Beton, Plattenbau und tragende Wände gilt das nicht, dort gehört ein Fachbetrieb hin. Einlegen und Anschließen der Kabel, der Anschluss im Verteiler und die Prüfung sind immer Sache einer Elektrofachkraft. Stimmen Sie die Leitungswege vorher mit ihr ab.
- Lage der Dosen, Leitungswege und Schlitzmaße mit der Elektrofachkraft abstimmen.
- Stromkreise des Raums am Verteiler abschalten und Spannungsfreiheit prüfen lassen.
- Wand mit dem Leitungsortungsgerät absuchen und gefundene Leitungen markieren.
- Trasse mit Wasserwaage oder Laser anzeichnen, nur senkrecht und waagerecht.
- Boden, Fenster und Möbel abdecken, Türen mit Folie abkleben.
- Schutzbrille, Atemschutzmaske, Gehörschutz und Handschuhe anlegen.
- Ränder mit der Mauernutfräse und angeschlossenem Sauger schneiden, in Porenbeton den Handschlitzer verwenden.
- Material zwischen den Schnitten mit dem Meißel ausstemmen, in Hochlochziegeln behutsam und ohne harte Schläge.
- Tiefe und Ebenheit des Schlitzbodens prüfen, scharfe Spitzen entfernen.
- Schlitz aussaugen und für das Einlegen des Kabels durch die Elektrofachkraft bereithalten.
- Leitungswege vor dem Zugipsen mit Zollstock fotografieren.
Prüfung und Abnahme
Sehen Sie sich die Schlitze vor dem Verputzen gemeinsam mit der Elektrofachkraft an. Später lässt sich nichts mehr korrigieren, ohne erneut zu stemmen.
- Leitungen verlaufen nur senkrecht und waagerecht in den vereinbarten Zonen
- Die Lage der Dosen entspricht dem Plan und der Möblierung
- Die Schlitze sind gleichmäßig tief, kein Kabel steht über die Oberfläche
- Aufgebrochene Kammern in Hochlochziegeln sind gefüllt
- Die Kabel sind befestigt und nicht mechanisch beschädigt
- Im Beton ist keine Bewehrung sichtbar durchtrennt
- Die Füllung ist fest, ohne Hohlräume und lose Stücke
- Der Schutt ist entsorgt oder wie vereinbart gesammelt
- Sie haben Fotos der Leitungswege mit Maßstab
Häufige Fragen
Für ein einzelnes übliches Kabel zu Steckdose oder Licht genügt meist ein Schlitz von etwa 2 bis 3 cm Tiefe. Mit Leerrohr oder mehreren Kabeln nebeneinander wird er tiefer und breiter. Wichtig ist, dass das Kabel ausreichend mit Putz überdeckt ist.
In nichttragenden Trennwänden aus Steinen meist schon, in tragenden Betonwänden nur sehr eingeschränkt und nach Rücksprache mit Hausverwaltung oder Eigentümergemeinschaft. Ob der Eingriff anzeige- oder genehmigungspflichtig ist, klärt das Bauamt. Oft ist es einfacher, die Kabel über Boden oder Decke zu führen.
Einen schrägen Verlauf kann niemand erraten. Wer später bohrt, geht davon aus, dass das Kabel senkrecht über der Dose oder waagerecht in der Zone unter der Decke oder über dem Boden liegt. Schräge Kabel werden deshalb am häufigsten angebohrt.
Am meisten hilft eine Mauernutfräse am Industriesauger für mineralischen Feinstaub, dazu ein mit Folie abgetrennter Raum und abgeschaltete Lüftung. Ganz staubfrei geht es nicht, der Unterschied zur Arbeit ohne Absaugung ist aber groß.
Das hängt vom Betrieb ab. Manchmal umfasst die Position nur Fräsen und Ausstemmen, manchmal auch das Zugipsen nach dem Einlegen und die Schuttentsorgung. Lassen Sie sich das vor der Beauftragung klar ins Angebot schreiben.
Kabel, die für die Verlegung unter Putz geeignet sind, dürfen direkt in den Schlitz. Ein Leerrohr nimmt man, wenn das Kabel später tauschbar sein soll, oder für Datenleitungen und Schwachstrom. Die passende Lösung wählt die Elektrofachkraft nach Kabeltyp und Bedingungen.
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