Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Elektroinstallation | ||||
| Netzwerkverkabelung / Datenleitung verlegen (FTP) | Stk. | - | ||
| Abgang für 230 V-Steckdose - Rohinstallation | Stk. | 22,33 € | - | |
| Abgang für Schalter - Rohinstallation | Stk. | 22,33 € | - | |
| Lichtauslass - Rohinstallation | Stk. | 26,06 € | - | |
| Feininstallation 230-V-Steckdose / Schalter | Stk. | 9,30 € | - | |
| Verlegung Starkstromkabel NYM (bis 3×2,5) | lfm | 2,80 € | - | |
| Verlegung Schwachstromkabel (FTP, Koax) | lfm | 2,23 € | - | |
| Schlitzen für Kabel - Ziegel / Porenbeton | lfm | 10,80 € | - | |
| Schlitzen für Kabel - Beton / Plattenbau | lfm | 14,90 € | - | |
| Wandschlitze nach Elektroinstallation verschließen | lfm | 10,05 € | - | |
| Montage und Anschluss Wohnungsverteiler | Stk. | 279,18 € | - | |
| Anschluss 1-poliger LS-Schalter | Stk. | 14,90 € | - | |
| Anschluss Fehlerstromschutzschalter (FI) | Stk. | 22,33 € | - | |
| Montage und Anschluss Haustürklingel | Stk. | 46,53 € | - | |
| Anschluss und Setzen Raumthermostat | Stk. | 37,22 € | - | |
| Montage LED-Band inkl. Aluminiumprofil | lfm | 22,33 € | - | |
| Einbaustrahler in Gipskartondecke montieren | Stk. | 33,50 € | - | |
| Montage Pendelleuchte | Stk. | - | ||
| Montage Wandleuchte | Stk. | 26,06 € | - | |
| Montage und Anschluss Lüfter (Bad/WC) | Stk. | - | ||
| Abgang für TV-/Datendose - Rohinstallation | Stk. | 22,33 € | - | |
| Feininstallation TV-/Datendose | Stk. | 14,90 € | - | |
| Fachgerechter Anschluss Kochfeld 400 V | Stk. | - | ||
| Montage Außen-Niederspannungs-Hausanschluss | Stk. | - | ||
So läuft die Montage ab
Ein gutes Netzwerk beginnt auf dem Papier, nicht in der Wand. Die Elektrofachkraft geht mit Ihnen durch, wo Computer, Fernseher, Router oder Kameras stehen sollen, und plant danach die Zahl der Dosen und die Kabelwege.
- Netz planen: Festgelegt werden der Platz für den Verteiler oder einen kleinen Netzwerkschrank, die Positionen der Netzwerkdosen und die Kabelwege. Eine Reserve lohnt sich, etwa eine zweite Dose am Fernseher oder ein Kabel an die Decke für einen späteren WLAN-Access-Point.
- Kabelwege vorbereiten: Vor dem Verputzen werden Schlitze gestemmt und Leerrohre verlegt. Im Trockenbau laufen die Kabel im Hohlraum hinter den Platten. Bei nachträglicher Montage kommen Leisten oder Kabelkanäle zum Einsatz.
- Kabel einziehen: Jede Dose bekommt ein eigenes Kabel, das bis zum Verteiler führt. An beiden Enden bleibt eine Reserve, meist einige Dutzend Zentimeter.
- Auflegen: Die Kabel werden in den Dosen und im Patchpanel nach einem einheitlichen Schema angeschlossen, T568A oder T568B. Bei FTP muss der Schirm mit dem Metallteil der Dose und des Panels verbunden werden.
- Erden: Patchpanel und Netzwerkschrank werden an den Schutzpotentialausgleich des Gebäudes angeschlossen. Diese Verbindung gehört in die Hände einer Elektrofachkraft.
- Messen und beschriften: Jede Leitung wird durchgemessen, an Dose und Panel mit derselben Nummer beschriftet, und die Ergebnisse kommen in ein Messprotokoll.
FTP oder UTP, und welche Kategorie?
Ein ungeschirmtes UTP-Kabel funktioniert in ruhiger Umgebung zuverlässig, zum Beispiel bei kurzen Wegen in einer Wohnung, wo Daten- und Stromkabel nicht direkt nebeneinander liegen. FTP lohnt sich überall dort, wo die Datenleitung parallel zur Elektroinstallation verläuft: in Mehrfamilienhäusern mit dichten Leitungsführungen, in Büros und in Technikräumen. Die Schirmung hilft aber nur, wenn die ganze Strecke geschirmt und richtig geerdet ist. Ein geschirmtes Kabel an einer ungeschirmten Dose verhält sich wie ein normales UTP-Kabel.
Bei der Kategorie gilt eine einfache Regel: Ein Kabel in der Wand tauschen Sie später nur mit viel Aufwand. Sparen Sie also nicht an der Stelle, die sich hinterher kaum noch ändern lässt.
- Cat 5e schafft Gigabit-Verbindungen, wird für neue Verkabelungen heute aber eher selten gewählt.
- Cat 6 ist die übliche Wahl für Wohnung, Haus und Büro und bietet Reserve für die Zukunft.
- Cat 6a passt, wenn Sie rund 10 Gbit/s auch auf längeren Strecken möchten oder das Netz für viele Jahre auslegen.
Alle Teile einer Leitung, also Kabel, Dosen, Stecker und Patchpanel, sollten dieselbe Kategorie haben. Höhere Kategorien sind dicker und steifer. Sie brauchen breitere Kabelkanäle und einen größeren Biegeradius, wie ihn der Hersteller angibt.
Datenkabel und Stromleitungen
In der Praxis werden Netzwerkkabel fast immer zusammen mit den Stromleitungen verlegt. Deshalb lohnt es sich, beides gemeinsam zu planen. Daten- und Stromkabel sollten nicht dicht nebeneinander im selben Schlitz liegen. Ideal ist ein eigener Weg oder ein Kabelkanal mit Trennsteg. Wie viel Abstand nötig ist, hängt vom Kabeltyp ab und davon, ob eine Trennung dazwischen liegt. Die Regeln für Kabelwege und strukturierte Verkabelung stehen in DIN EN 50174 und DIN EN 50173.
Der Verteiler oder Netzwerkschrank braucht Platz für Wartung, etwas Belüftung und eine eigene Steckdose, eventuell auch eine USV als Notstromversorgung. Steckdose, Absicherung und Erdung des Schranks muss eine Elektrofachkraft ausführen, die eine neue Installation anschließend prüft und dokumentiert. Wenn Sie Kameras oder Access Points über das Netzwerkkabel mit Strom versorgen möchten (PoE), sollte das schon bei der Wahl von Kabel und Switch feststehen.
Im Mehrfamilienhaus sprechen Sie vor dem Stemmen in Gemeinschaftsbereichen oder vor Kabelwegen durch das Treppenhaus mit der Hausverwaltung oder der Eigentümergemeinschaft (WEG). In einer Mietwohnung brauchen Sie die Zustimmung des Vermieters. Eine normale Verkabelung innerhalb der Wohnung ist in der Regel genehmigungsfrei. Geht es um Eingriffe in tragende Wände oder Decken, klären Sie beim Bauamt, was die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes verlangt.
Was die Arbeit leichter oder aufwendiger macht
Am einfachsten ist die Montage im Rohbau, wenn die Wände noch unverputzt sind und die Kabel zusammen mit den anderen Leitungen in Leerrohre kommen. Auch Trockenbauwände, eine zugängliche abgehängte Decke und kurze Wege zum Verteiler erleichtern die Arbeit.
Mehr Aufwand entsteht dagegen durch:
- nachträgliche Montage in einer fertigen Wohnung, wo Schlitze in den Putz gestemmt oder vorhandene Leerrohre genutzt werden müssen,
- Wände und Decken aus Beton oder Mauerwerk, durch die Durchbrüche gebohrt werden,
- lange Wege über mehrere Etagen und viele Dosen,
- eine höhere Kabelkategorie, die steifer ist und sich langsamer verarbeiten lässt,
- den Wunsch nach einer Messung mit Protokoll für jede einzelne Leitung.
Typische Fehler bei FTP-Verkabelungen
In der Praxis sieht man immer wieder dieselben Probleme. Sie zeigen sich später als Verbindungsabbrüche oder langsames Netz.
- Schirm nicht geerdet: Eine Folie ohne Anschluss schützt nicht und kann Störungen sogar verstärken.
- Folie beschädigt: Beim Abisolieren oder Auflegen reißt die Folie ein, und die Schirmung ist nicht mehr durchgehend.
- Geschirmte und ungeschirmte Teile gemischt: Ein FTP-Kabel an einer ungeschirmten Dose verliert seinen Vorteil.
- Falsch aufgelegt: vertauschte Adernpaare, ein Mix aus T568A und T568B oder zu weit aufgedrillte Adern am Anschluss.
- Beim Einziehen beschädigt: zu enge Biegungen, ein zu fest angezogener Kabelbinder oder ein Knick in der Ecke.
- Keine Beschriftung, kein Protokoll: Nach ein paar Jahren weiß niemand mehr, welches Kabel wohin führt, und die Fehlersuche dauert lange.
So prüfen Sie die fertige Arbeit
Lassen Sie sich bei der Abnahme die Messergebnisse zeigen und kontrollieren Sie ein paar Punkte selbst:
- Jede Dose und jeder Port im Patchpanel trägt dieselbe, gut lesbare Nummer
- Es gibt einen Plan, aus dem hervorgeht, wohin welches Kabel führt
- Für jede Leitung liegt ein Messergebnis zu Belegung und Leitungsqualität vor
- Kabel, Dosen und Panel haben dieselbe Kategorie und sind durchgehend geschirmt
- Netzwerkschrank oder Patchpanel sind an die Erdung angeschlossen
- Die Kabel im Verteiler sind ordentlich geführt und nirgends scharf geknickt
- Die Dosen sitzen fest, und angeschlossene Geräte verbinden sich ohne Abbrüche
Häufige Fragen
Ja. Die Schirmung wirkt nur, wenn sie über die ganze Leitung durchgehend ist und geerdet wird, meist über Patchpanel und Netzwerkschrank. Ohne Erdung verhält sich ein FTP-Kabel wie ein ungeschirmtes.
Ja, allerdings mit Stemmarbeiten, Durchbrüchen oder Kabelkanälen auf der Wand. Am wenigsten Aufwand und Schmutz entsteht, wenn die Verkabelung vor dem Verputzen oder vor dem Schließen der Trockenbauwände geplant wird.
In einer Wohnung ist eine übliche Verkabelung meist an einem Tag erledigt, in einem Einfamilienhaus oder Büro eher in ein bis zwei Tagen. Das hängt von der Zahl der Dosen, der Länge der Wege und davon ab, ob in fertige Wände gestemmt werden muss.
Bei einer fachgerechten Montage ja. Geprüft werden die richtige Belegung, der Durchgang und die Qualität jeder Leitung, und die Ergebnisse werden festgehalten. Fragen Sie vor der Beauftragung nach, ob ein Messprotokoll im Angebot enthalten ist.
Meistens ja. Ein zusätzliches Kabel in die Garage, den Technikraum oder an die Decke für einen späteren Access Point ist während der Montage ein kleiner Schritt. Nachträglich in fertige Wände zu stemmen ist deutlich aufwendiger.
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