Preisverzeichnis 2026 · Deutschland

Raumthermostat montieren

Ein Raumthermostat misst die Temperatur im Raum und schaltet danach die Gastherme, die Wärmepumpe oder die Elektroheizung ein und aus. Ohne Raumthermostat heizt die Therme nach ihrer eigenen Einstellung, und in der Wohnung ist es mal zu warm, mal zu kühl.

Aktualisiert 09/2026·10 Min. Lesezeit·24 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
67,20 €/ Stk.
Richtwert-Spanne
53,76 € - 87,36 €
Preis nur für diese konkrete Leistung - ohne Material und ohne Vorarbeiten. Kein Preis für den Gesamtauftrag.
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Aktualisierte Preise
Inhalt

Preisverzeichnis Bauarbeiten: Raumthermostat montieren

Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Preisniveau: Deutschland. Im Preisverzeichnis können Sie die Preise selbst anpassen.

Elektroinstallation24 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Elektroinstallation
Anschluss und Setzen RaumthermostatStk.67,20 € / Stk.Stk.Menge eingeben-
Netzwerkverkabelung / Datenleitung verlegen (FTP)Stk.Stk.-
Abgang für 230 V-Steckdose - RohinstallationStk.13,05 € / Stk.Stk.Menge eingeben-
Abgang für Schalter - RohinstallationStk.16,30 € / Stk.Stk.Menge eingeben-
Lichtauslass - RohinstallationStk.16,15 € / Stk.Stk.Menge eingeben-
Feininstallation 230-V-Steckdose / SchalterStk.21,10 € / Stk.Stk.Menge eingeben-
Verlegung Starkstromkabel NYM (bis 3×2,5)lfm2,90 € / lfmlfmMenge eingeben-
Verlegung Schwachstromkabel (FTP, Koax)lfm2,30 € / lfmlfmMenge eingeben-
Schlitzen für Kabel - Ziegel / Porenbetonlfm11,15 € / lfmlfmMenge eingeben-
Schlitzen für Kabel - Beton / Plattenbaulfm16,30 € / lfmlfmMenge eingeben-
Wandschlitze nach Elektroinstallation verschließenlfm14,40 € / lfmlfmMenge eingeben-
Montage und Anschluss WohnungsverteilerStk.288,00 € / Stk.Stk.Menge eingeben-
Anschluss 1-poliger LS-SchalterStk.67,20 € / Stk.Stk.Menge eingeben-
Anschluss Fehlerstromschutzschalter (FI)Stk.23,05 € / Stk.Stk.Menge eingeben-
Montage und Anschluss HaustürklingelStk.105,60 € / Stk.Stk.Menge eingeben-
Montage LED-Band inkl. Aluminiumprofillfm23,05 € / lfmlfmMenge eingeben-
Einbaustrahler in Gipskartondecke montierenStk.96,00 € / Stk.Stk.Menge eingeben-
Montage PendelleuchteStk.Stk.-
Montage WandleuchteStk.26,90 € / Stk.Stk.Menge eingeben-
Montage und Anschluss Lüfter (Bad/WC)Stk.Stk.-
Abgang für TV-/Datendose - RohinstallationStk.23,05 € / Stk.Stk.Menge eingeben-
Feininstallation TV-/DatendoseStk.96,00 € / Stk.Stk.Menge eingeben-
Fachgerechter Anschluss Kochfeld 400 VStk.Stk.-
Montage Außen-Niederspannungs-HausanschlussStk.Stk.-
Summe Arbeit
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Was die Leistung umfasst

Die Position in der Preisliste wird pro Stück abgerechnet, also pro Thermostat. Üblicherweise gehören dazu:

  • Auswahl der Stelle an der Wand nach den Vorgaben des Herstellers und nach der Raumaufteilung,
  • Montage des Thermostats oder seiner Montageplatte auf einer vorhandenen Unterputzdose oder direkt an der Wand,
  • Anschluss der Adern an die Klemmen des Thermostats und an die Klemmen der Therme oder des Schaltempfängers,
  • beim Funkthermostat Montage des Empfängers an der Therme und Anlernen des Thermostats,
  • Einlegen der Batterien, Grundeinstellung von Temperatur, Betriebsart und Uhrzeit,
  • Prüfung, ob die Therme auf Anforderung des Thermostats ein- und ausschaltet,
  • Einweisung in die Bedienung und beim Smart-Thermostat gegebenenfalls Einrichtung der App.

Nicht enthalten sind der Thermostat selbst, eine neue Leitung im Schlitz über mehrere Räume, das Stemmen und Schließen von Schlitzen, Eingriffe in die Gasseite der Therme sowie die Einstellung der Therme durch den Kundendienst. Diese Arbeiten werden gesondert abgerechnet. Muss eine neue Leitung verlegt werden, plant man das am besten bei einer Sanierung vor dem Verputzen ein.

Wann der Thermostat montiert wird

Im Neubau oder bei einer Sanierung wird die Leitung zum Thermostat zusammen mit der Elektroinstallation verlegt. Der Thermostat selbst kommt erst nach den Malerarbeiten an die Wand, wenn die Heizung fertig und die Therme in Betrieb ist. In bestehenden Wohnungen wird ein Thermostat meist beim Tausch der Therme nachgerüstet oder wenn der alte Thermostat ausfällt. Liegt keine Leitung von der Therme ins Wohnzimmer, ist ein Funkthermostat die Lösung, für den nichts gestemmt werden muss.

Bevor der Elektriker kommt, sollten Sie Folgendes geklärt haben:

  • Ein Thermostat, der zur Therme passt. Prüfen Sie in der Anleitung der Therme, ob sie einen einfachen Schaltkontakt, das Protokoll OpenTherm oder einen eigenen Herstellerbus unterstützt, etwa eBUS bei Vaillant und Wolf oder EMS bei Bosch und Buderus.
  • Die Stelle an der Wand. In der Regel das Wohnzimmer oder ein anderer Raum, in dem Sie sich am meisten aufhalten, der sogenannte Referenzraum.
  • Leitung oder Funkverbindung. Beim Kabelthermostat eine Leitung von der Therme zur Thermostatposition, beim Funkthermostat eine Steckdose oder Zuleitung für den Empfänger an der Therme.
  • Zugang zur Therme. Die Klemmen für den Thermostat liegen unter der Verkleidung der Therme oder an ihrer Elektronik.
  • WLAN beim Smart-Thermostat. Ausreichender Empfang am Ort des Empfängers oder der Bridge.
  • Zustimmung des Vermieters. In Mietwohnungen mit Gasetagenheizung ist der Thermostattausch vorher mit dem Vermieter abzustimmen.

Wo der Thermostat hingehört

Die Position entscheidet darüber, ob der Thermostat die tatsächliche Raumtemperatur misst. Die Hersteller nennen in ihren Anleitungen immer dieselben Regeln. Vaillant gibt beim Raumthermostat VR 51 eine Innenwand des Wohnraums in etwa 1,5 m Höhe über dem Boden an, nicht in der Nähe von Zugluft durch Türen oder Fenster.

  • an einer Innenwand, nicht an einer Außenwand, die im Winter kalt ist,
  • in etwa 1,5 m Höhe über dem Boden,
  • ohne direkte Sonne, die den Thermostat erwärmt und die Heizung abschaltet,
  • nicht in der Nähe von Heizkörper, Kaminofen, Fernseher, Kühlschrank oder Lampen,
  • außerhalb von Zugluft an Türen und Fenstern,
  • nicht hinter Vorhängen, in Regalen oder hinter Möbeln, wo die Luft steht,
  • nicht in der Küche, wo Kochen die Temperatur erhöht.

In der Praxis landet der Thermostat oft dort, wo früher ein Schalter saß oder wo die Leitung gerade herauskommt, und nicht dort, wo er hingehört. Die Folge: Die Heizung reagiert auf die Sonne oder den Kaminofen, und im Rest der Wohnung ist es kalt.

Anschluss Schritt für Schritt

Spannungsfrei schalten

Vor jedem Eingriff an der Therme wird sie ausgeschaltet und vom Netz getrennt, etwa über den Heizungsnotschalter oder die Sicherung. Danach wird geprüft, dass an den Klemmen keine Spannung anliegt. Thermostat- und Thermenhersteller nennen das in ihren Anleitungen als ersten Schritt.

Anschlussart klären

Die meisten einfachen Thermostate haben einen potenzialfreien Kontakt, also einen Schalter ohne eigene Spannung, der nur zwei Klemmen verbindet. Diese sind bei vielen Geräten mit COM und NO bezeichnet. Die Therme hat dafür eigene Klemmen, oft mit einer Brücke, die beim Anschluss des Thermostats entfernt wird. Je nach Gerät arbeiten diese Klemmen mit Kleinspannung oder mit 230 V, das steht im Anschlussplan der Therme. Viele Thermen kommunizieren über einen Bus, zum Beispiel OpenTherm oder eBUS. Dann wird über dieselben zwei Adern ein passender Regler angeschlossen, der die Therme stufenlos steuern kann. Ein Thermostat an den falschen Klemmen kann die Elektronik der Therme beschädigen.

Thermostat an der Wand montieren

Die Montageplatte wird auf die Unterputzdose oder direkt an die Wand geschraubt. Die Adern werden an den Klemmen angeschlossen und die Abdeckung sofort geschlossen. Braucht der Thermostat eine 230-V-Versorgung, übernimmt der Elektriker den Anschluss nach dem Schaltplan in der Anleitung.

Funkempfänger

Beim Funkthermostat wird der Empfänger an der Therme montiert und an ihre Klemmen angeschlossen. Er wird aus dem Stromnetz versorgt. Danach wird der Thermostat nach Anleitung mit dem Empfänger gekoppelt, und die Funkreichweite vom Thermostatstandort aus wird geprüft. Dicke Betonwände und Stahlbetondecken schwächen das Signal.

Einstellen und testen

Batterien einlegen, Uhrzeit, Heizbetrieb und Solltemperatur einstellen. Danach wird die Temperatur am Thermostat über die aktuelle Raumtemperatur angehoben und geprüft, ob die Therme startet. Nach dem Absenken soll sie wieder abschalten. Beim programmierbaren Thermostat werden Tages- und Wochenprogramm eingestellt.

Anleitung für Heimwerker: alten Thermostat gegen neuen tauschen

Einen Kabelthermostat mit potenzialfreiem Kontakt gegen ein ähnliches batteriebetriebenes Modell zu tauschen, schaffen geübte Heimwerker auch selbst, solange nicht an der Therme gearbeitet wird und keine Netzspannung im Spiel ist. So gehen Sie vor:

  1. Therme ausschalten und vom Netz trennen.
  2. Die Belegung der Adern am alten Thermostat fotografieren.
  3. Adern lösen und den alten Thermostat von der Wand abnehmen.
  4. In der Anleitung des neuen Thermostats nachsehen, an welche Klemmen die Adern für die Heizung gehören.
  5. Die Montageplatte des neuen Thermostats an die Wand schrauben.
  6. Adern an die richtigen Klemmen anschließen und die Abdeckung schließen.
  7. Batterien einlegen, Uhrzeit und Temperatur einstellen.
  8. Therme einschalten und prüfen, ob sie auf das Anheben und Absenken der Temperatur reagiert.

Hat der alte Thermostat drei oder mehr Adern, liegen an den Klemmen 230 V an oder muss der Thermostat direkt an der Therme angeschlossen werden, überlassen Sie die Arbeit einer Elektrofachkraft oder dem Heizungsfachbetrieb.

Thermostatarten und Varianten

Einfacher Thermostat

Hier wird nur die Wunschtemperatur eingestellt. Er ist günstig und zuverlässig, senkt die Temperatur nachts aber nicht automatisch ab.

Programmierbarer Thermostat

Er erlaubt unterschiedliche Temperaturen für verschiedene Tageszeiten und Wochentage, zum Beispiel weniger Wärme nachts und tagsüber, wenn alle aus dem Haus sind. Das ist der häufigste Grund, warum ein Thermostat Energie spart.

Smart-Thermostat

Er wird per App bedient, kann erkennen, ob jemand zu Hause ist, und manche Modelle lernen die Gewohnheiten des Haushalts. Verbreitet sind in Deutschland unter anderem tado, Homematic IP, Bosch Smart Home und Netatmo. Ein Smart-Thermostat braucht WLAN und oft eine Bridge oder einen Empfänger. Wer die ganze Wohnung smart regeln will, sollte auch die Thermostatköpfe an den Heizkörpern mit einplanen.

Ein/Aus oder modulierend

Ein einfacher Thermostat schaltet die Therme nur ein und aus. Ein Regler mit OpenTherm oder einem Herstellerbus wie eBUS meldet der Therme, welche Vorlauftemperatur nötig ist, und die Therme moduliert ihre Leistung. Sie taktet dann seltener und arbeitet gleichmäßiger. Das funktioniert nur, wenn Therme und Thermostat dasselbe Protokoll beherrschen.

Raumthermostat und Thermostatventile

Sind an den Heizkörpern Thermostatköpfe montiert, sollte der Kopf im Referenzraum mit dem Raumthermostat ganz geöffnet sein. Sonst arbeiten Thermostat und Ventil gegeneinander, und die Therme läuft, obwohl in den Heizkörper nichts mehr fließt.

Thermostat je nach Wärmeerzeuger

Was der Thermostat schaltet, hängt vom Wärmeerzeuger im Haus ab. Das Prinzip ist gleich, die Umsetzung unterscheidet sich je nach System.

Gastherme

Der häufigste Fall, vor allem in Wohnungen mit Gasetagenheizung. Der Thermostat wird an die Klemmen der Therme für den Raumthermostat angeschlossen. Bei Brennwertthermen lohnt sich ein modulierender Regler, sofern die Therme ihn unterstützt, weil sie dann mit niedrigerer Vorlauftemperatur arbeitet und besser kondensiert. In Einfamilienhäusern mit Zentralheizung arbeitet die Anlage oft außentemperaturgeführt. Dann ist meist die Raumbedieneinheit des Thermenherstellers die bessere Wahl als ein Universalthermostat.

Elektroheizung

Beim Elektroheizkessel wird der Thermostat ähnlich wie bei Gas an seinen Eingang angeschlossen. Bei elektrischer Fußbodenheizung, Infrarotheizung oder Direktheizgeräten kommen andere Thermostate zum Einsatz, die den Heizkreis direkt schalten und oft einen Bodenfühler haben. Sie werden nach der Leistung des Heizkreises ausgewählt und an die 230-V-Installation angeschlossen, das ist also immer Arbeit für die Elektrofachkraft.

Wärmepumpe

Wärmepumpen haben meist eine eigene witterungsgeführte Regelung und eine Raumbedieneinheit des Herstellers. Ein Universalthermostat wird nur an den Eingang angeschlossen, den der Hersteller dafür vorsieht. Ein falsch angeschlossener Thermostat kann die Wärmepumpe unnötig oft abschalten, was ihr schadet. Sprechen Sie deshalb vor dem Kauf mit dem Fachbetrieb, der die Wärmepumpe installiert hat.

Mehrere Zonen

In größeren Häusern oder bei Fußbodenheizung in jedem Raum wird eine Einzelraumregelung eingesetzt. Für wassergeführte Heizungen ist eine selbsttätige raumweise Temperaturregelung in Deutschland ohnehin vorgeschrieben. Jeder Raum hat einen eigenen Thermostat, der einen Stellantrieb am Heizkreisverteiler oder einen Thermostatkopf am Heizkörper steuert, und eine Regelleiste schaltet den Wärmeerzeuger ein, sobald mindestens eine Zone Wärme anfordert. Eine solche Regelung wird als Ganzes kalkuliert, nicht als einzelner Thermostat.

Häufige Fehler aus der Praxis

  • Thermostat an der falschen Stelle. In der Praxis hängt der Thermostat oft über dem Heizkörper oder gegenüber einem sonnigen Fenster, und die Heizung schaltet ab, während es in den anderen Räumen noch kühl ist.
  • Thermostat an der Außenwand. Die kalte Wand kühlt den Thermostat, und die Therme läuft unnötig lange.
  • Falsche Klemmen an der Therme. Der Thermostat wird an Klemmen mit Netzspannung oder an die Klemmen eines anderen Geräts angeschlossen.
  • Nicht kompatibler Thermostat. Es wird ein Smart-Thermostat gekauft, der mit der vorhandenen Therme nicht kommunizieren kann.
  • Geschlossenes Thermostatventil im Referenzraum. Der Raum mit dem Thermostat wird nicht warm, und die Therme läuft ununterbrochen.
  • Schwaches Funksignal. Die Therme erhält gelegentlich keinen Befehl und hört auf zu heizen.
  • Leere Batterien. Manche Thermostate schalten bei leeren Batterien nicht mehr. Ein Wechsel einmal im Jahr vor der Heizperiode beugt dem vor.

Wer den Thermostat anschließen darf

Der Anschluss an die Therme und alle Arbeiten an der 230-V-Netzspannung gehören in die Hände einer Elektrofachkraft. Die Hersteller von Thermostaten schreiben in ihren Anleitungen, dass Geräte mit 230 V nur von einer Elektrofachkraft installiert werden dürfen. An der Gasseite einer Therme darf ohnehin nur ein beim Gasnetzbetreiber eingetragener Installationsbetrieb arbeiten. Einstellung und Wartung der Therme übernimmt ein SHK-Fachbetrieb oder der Kundendienst des Herstellers. Manche Thermenhersteller knüpfen die Garantie daran, dass Eingriffe am Gerät durch einen autorisierten Fachbetrieb erfolgen. Wird bei der Montage ein neuer 230-V-Stromkreis verlegt, gehört die Prüfung und Dokumentation durch den Elektrofachbetrieb dazu.

Wie Sie die fertige Arbeit prüfen

  • der Thermostat sitzt an einer Innenwand in etwa 1,5 m Höhe, ohne Sonne und Wärmequellen in der Nähe,
  • beim Anheben der Temperatur startet die Therme innerhalb weniger Minuten,
  • beim Absenken schaltet die Therme ab oder reduziert die Leistung,
  • das Display zeigt eine Temperatur, die zum Thermometer im Raum passt,
  • beim Funkthermostat meldet der Empfänger auch vom Thermostatstandort aus eine Verbindung,
  • die Abdeckungen von Thermostat und Therme sind geschlossen, und keine Adern liegen lose,
  • das Programm ist eingestellt, und Sie wissen, wie Sie es ändern,
  • Sie haben die Anleitung und beim Smart-Thermostat Zugang zur App.

Zeigt der Thermostat eine andere Temperatur als ein normales Raumthermometer, lässt sich bei den meisten Modellen ein Korrekturwert von einigen Zehntelgrad bis zu mehreren Grad einstellen. Homematic gibt beim Wandthermostat HM-TC-IT-WM-W-EU einen Offset von plus/minus 3,5 °C an.

Preis und was ihn beeinflusst

Der Arbeitspreis in der NUMIQ-Preisliste liegt bei etwa 67 € pro Stück für Montage und Anschluss eines Raumthermostats, dazu kommen rund 2 € für Kleinmaterial. Der Thermostat selbst ist im Preis nicht enthalten. Die Preise unterscheiden sich je nach Region und Stadt.

Den Endbetrag beeinflussen:

  • ob die Leitung von der Therme bis zur Thermostatposition bereits liegt,
  • Kabel-, Funk- oder Smart-Thermostat und die Zahl der anzulernenden Geräte,
  • Art der Therme und Zugänglichkeit ihrer Klemmen,
  • ob eine neue Leitung verlegt, Schlitze gestemmt und wieder geschlossen werden müssen,
  • Regelung mehrerer Zonen oder Heizkreise,
  • Einstellung der Therme durch den Kundendienst.

Die Arbeitskosten können als Handwerkerleistung steuerlich berücksichtigt werden, und im Rahmen einer umfassenderen Heizungsoptimierung kann eine Förderung über das BAFA infrage kommen. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen auf dem offiziellen Portal des Bundesfinanzministeriums beziehungsweise des BAFA.

Zugehörige Arbeiten können Sie separat kalkulieren, zum Beispiel die Vorinstallation für den Anschluss eines Smart-Thermostats, den Austausch eines Thermostatventils oder das Stemmen von Schlitzen für Kabel. Weitere Positionen finden Sie im Bereich Elektroinstallationsarbeiten.

Häufige Fragen

Das hängt davon ab, wie vorher geheizt wurde. Am meisten bringt ein programmierbarer Thermostat, der die Temperatur nachts und bei Abwesenheit absenkt. Jedes Grad weniger Raumtemperatur senkt den Wärmeverbrauch.

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