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Schornsteineinfassung aus Blech

Die Schornsteineinfassung aus Blech, im Fachjargon auch Schornsteinverwahrung oder Kaminanschluss genannt, ist ein Detail aus der Klempner- und Dachdeckerarbeit. Sie verbindet den Schornstein mit der Dacheindeckung. Der Schornstein unterbricht die Dachfläche.

Aktualisiert 09/2026·11 Min. Lesezeit·4 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
42,25 €/ lfm
Richtwert-Spanne
33,80 € - 54,93 €
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Preisverzeichnis Bauarbeiten: Schornsteineinfassung aus Blech

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Dachklempnerarbeiten (Spengler)4 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Einfassungen
Schornsteineinfassung in Blechlfm42,25 € / lfmlfmMenge eingeben-
Wand- / Durchdringungseinfassunglfm30,70 € / lfmlfmMenge eingeben-
Verblechung der Brüstungs-/Giebelmauerlfmlfm-
Montage Tropfblech (Traufblech)lfm19,20 € / lfmlfmMenge eingeben-
Summe Arbeit
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Was zur Schornsteineinfassung gehört

Gemeint ist die Arbeit des Klempners oder Dachdeckers, der eine Blecheinfassung um einen Schornstein auf einem geneigten Dach setzt. Dazu gehören in der Regel diese Arbeitsschritte:

  • Aufmaß von Schornstein und Dachneigung, Zuschnitt und Formen des Blechs nach Maß,
  • Einbau des traufseitigen Anschlusses vor dem Schornstein, der das Wasser auf die Eindeckung unterhalb des Schornsteins ableitet,
  • Einbau der seitlichen Anschlüsse, je nach Eindeckung auf oder unter den Dachziegeln,
  • Einbau des firstseitigen Anschlusses oberhalb des Schornsteins, bei breiteren Schornsteinen mit einem Sattel, der das Wasser nach beiden Seiten verteilt,
  • Montage der Kappleiste, die den oberen Rand der Einfassung am Schornstein abdeckt,
  • Abdichten der Fugen mit einem für Dächer geeigneten Dichtstoff und Kontrolle des Anschlusses an die Eindeckung.

Nicht enthalten sind üblicherweise: Blech und Systemteile als Material, Reparatur oder Neuaufbau des Schornsteinkopfs, neuer Putz oder eine Verkleidung des Schornsteins, der Austausch beschädigter Dachziegel um den Schornstein, Reparaturen an Lattung und Dachstuhl sowie Schornsteinabdeckung und Abdeckplatte. Diese Arbeiten werden gesondert vereinbart und abgerechnet.

Wann eine Einfassung fällig ist

Eine Schornsteineinfassung wird in drei typischen Situationen ausgeführt:

  • Beim Neubau des Dachs oder bei einer Neueindeckung. Die Einfassung entsteht nach dem Eindecken der Dachfläche um den Schornstein, als Teil der Klempnerarbeiten. Altes Blech sollte bei einer Neueindeckung nicht wiederverwendet werden.
  • Bei Undichtigkeiten am Schornstein. Das ist der häufigste Grund, einen Klempner oder Dachdecker zu rufen. In der Praxis zeigt sich oft, dass das alte Blech verrostet ist, der Dichtstoff gerissen ist oder das Blech nie richtig geformt war.
  • Bei Sanierung oder Erhöhung des Schornsteins. Wird der Schornsteinkopf neu aufgemauert, verkleidet oder verputzt, muss die alte Einfassung abgebaut und nach der Reparatur eine neue gesetzt werden.

Gearbeitet wird bei trockenem Wetter. Dichtstoffe und selbstklebende Anschlussbänder dürfen nicht auf nassen oder gefrorenen Untergrund aufgebracht werden. Im Frühjahr und Sommer haben Betriebe meist mehr freie Termine als im Herbst, wenn viele Eigentümer Undichtigkeiten noch vor dem Winter beheben lassen wollen.

Bevor der Handwerker kommt, sollte klar sein, ob der Schornsteinkopf über Dach in gutem Zustand ist. Bröckelt der Putz, reißen die Steine oder steht der Schornstein schief, muss zuerst der Schornstein saniert werden. Auf zerfallendem Mauerwerk hält kein Blech. Dient der Schornstein zur Abgasführung, ist es sinnvoll, bei Eingriffen in seine Konstruktion den Schornsteinfeger einzubeziehen, der den Zustand des Zugs beurteilt.

Woran Sie eine undichte Einfassung erkennen

Undichtigkeiten am Schornstein zeigen sich oft erst verzögert, weil das Wasser zunächst in Holz und Dämmung einzieht. Typische Anzeichen sind:

  • dunkle oder feuchte Flecken an der Decke oder Dachschräge unter dem Schornstein, vor allem nach Regen mit Wind,
  • nasse oder schimmelige Sparren und Latten am Schornstein, sichtbar vom Dachboden aus,
  • verfärbter, abblätternder Putz am Schornstein im Dachgeschoss,
  • Rost und abstehende Bleche, die vom Boden aus zu sehen sind,
  • gerissener Dichtstoff an der Oberkante des Blechs.

Feuchtigkeit am Schornstein im Dachgeschoss muss nicht immer von einer undichten Einfassung kommen. Es kann sich auch um Kondensat aus den Abgasen bei einem ungeeigneten Schornstein handeln oder um Wasser, das über den Putz des Schornsteinkopfs eingedrungen ist. Wirkt die Einfassung intakt, lohnt sich eine Beurteilung durch den Schornsteinfeger.

Ablauf Schritt für Schritt

Vorbereitung am Schornstein

Der Handwerker entfernt altes Blech und alten Dichtstoff, reinigt das Mauerwerk und prüft Lattung und Unterspannbahn rund um den Schornstein. Die Unterspannbahn wird am Schornstein hochgeführt oder so angeschlossen, dass Wasser, das unter die Eindeckung gelangt, nach außen abläuft und nicht in den Dachstuhl. Bei Systemschornsteinen werden für den Bahnanschluss die Bauteile des Schornsteinherstellers verwendet. Die Bahn sollte nicht direkt auf eine heiße Schornsteinoberfläche geklebt werden, Hersteller raten davon wegen der Brandgefahr ausdrücklich ab. Holzteile des Dachstuhls müssen den Abstand zum Schornstein einhalten, den die Montageanleitung des Herstellers und die Brandschutzvorschriften vorgeben, bei gemauerten Schornsteinen sind das je nach Bauteil meist einige Zentimeter.

Lattung und Eindeckung

Rund um den Schornstein werden Latten oder Bretter ergänzt, auf denen die Einfassung befestigt wird. Die Dachziegel werden bis an den Schornstein verlegt und zugeschnitten, mit dem Abstand, den der Hersteller der Eindeckung oder des Anschlusssystems vorgibt. Für das Anschlussband Wakaflex nennt Schiedel zum Beispiel, dass der nicht unterstützte Abstand zwischen Dachziegel und Schornstein kleiner als 50 mm sein soll, sonst sind zusätzliche Stützen nötig.

Traufseitiger Anschluss vor dem Schornstein

Der traufseitige Anschluss wird zuerst gesetzt. Er liegt auf der Eindeckung unterhalb des Schornsteins und leitet das Wasser nach außen ab. Bei Dachziegeln, Dachsteinen und profilierten Eindeckungen muss er den Wellen folgen oder mit einem formbaren Anschlussband ausgeführt werden, das in das Profil eingeformt wird. Bei Metalldächern wird das Blech je nach System der Eindeckung angeschlossen.

Seitliche Anschlüsse

Die seitlichen Anschlüsse laufen an den Seiten des Schornsteins entlang. Bei Dachziegeln wird häufig ein untergelegtes Seitenblech mit Wasserfalz ausgeführt, das unter den Ziegeln liegt und eingedrungenes Wasser im Gefälle nach unten ableitet. Bei Biberschwanz- und Schieferdeckung sind Schichtstücke üblich, die mit jeder Reihe eingebunden werden. Das Blech wird am Schornstein auf die Anschlusshöhe hochgeführt, die die Fachregeln und der Hersteller je nach Dachneigung vorgeben. Bei steileren Dächern sind das seitlich häufig um 8 cm, bei flacheren Dächern mehr, an der Firstseite meist mindestens 15 cm. Bei Metalldächern werden die Seitenteile an den Falz oder die Welle des Blechs angeschlossen.

Firstseitiger Anschluss und Sattel

Oberhalb des Schornsteins wird das Wasser vom Dach gebremst und staut sich. Bei einem schmalen Schornstein reicht eine Schornsteinkehle mit Ableitung in die seitlichen Anschlüsse. Bei einem breiteren Schornstein wird dahinter ein Sattel ausgebildet, also ein kleines geneigtes Dach aus Blech oder mit einer Unterkonstruktion aus Brettern, das das Wasser zur Seite ableitet. Ohne Sattel bleiben hinter einem breiten Schornstein Wasser, Laub und im Winter Schnee liegen, der beim Tauen unter das Blech läuft.

Kappleiste als oberer Abschluss

Der obere Rand der Einfassung am Schornstein sollte nicht nur mit Dichtstoff verstrichen werden. Fachgerecht ist eine zweiteilige Lösung. Am Mauerwerk wird eine Kappleiste mit Tropfkante montiert, die entweder in eine eingefräste Nut im Mauerwerk eingesetzt oder auf die Wand aufgesetzt, mit Dichtschnur hinterlegt und abgedichtet wird. Diese Leiste überdeckt die Einfassung, die darunter bei Temperaturwechseln arbeiten kann. Fachleute weisen darauf hin, dass eine reine Silikonfuge an der Oberkante meist nur wenige Jahre hält.

Abdichten und Kontrolle

Die Fugen werden mit einem Dichtstoff für Dachanwendungen abgedichtet, der UV-beständig und am Schornstein auch für höhere Temperaturen geeignet ist. Zum Schluss prüft der Handwerker Überdeckungen, Befestigung und den Anschluss an die Eindeckung. Wenn möglich, lohnt sich ein Test mit Wasser aus dem Gartenschlauch.

Materialien und Varianten

Verzinktes und beschichtetes Stahlblech

Bei üblichen Dächern eine häufige Wahl. Beschichtetes Blech gibt es in den Farben gängiger Eindeckungen, sodass die Einfassung nicht wie ein Fremdkörper wirkt. Verzinktes Blech ohne Beschichtung ist günstiger, korrodiert aber ohne Anstrich mit der Zeit.

Titanzink, Kupfer und Blei

Langlebige Werkstoffe, die in Deutschland bei Schornsteineinfassungen sehr verbreitet sind. Titanzink bildet mit der Zeit eine schützende Patina, Kupfer ist besonders beständig und am teuersten. Bleiblech lässt sich sehr gut an profilierte Dachziegel anformen und wird deshalb traditionell bei Ziegeldächern eingesetzt. Diese Materialien finden sich vor allem bei hochwertigen Dächern und bei denkmalgeschützten Gebäuden.

Aluminium und kunststoffbeschichtetes Blech

Aluminium ist leicht und gut formbar. Bei Kontakt mit anderen Metallen, etwa Kupfer, droht elektrochemische Korrosion. Kunststoffbeschichtetes Blech verbindet die Korrosionsbeständigkeit der Beschichtung mit der Stabilität von Stahl.

Formbare Anschlussbänder und Systemlösungen

Für Dachziegel und profilierte Eindeckungen werden auch bleifreie, selbstklebende Anschlussbänder mit Aluminium-Streckgitter verwendet, etwa Wakaflex von Braas, die in das Profil der Eindeckung eingeformt werden. Hersteller von Systemschornsteinen bieten fertige Dachdurchführungen mit Manschette und Abdeckhaube an, bei denen die Fuge zwischen Einfassung und Schornstein vor Regen geschützt ist. Solche Lösungen sind schneller montiert, aber auf einen bestimmten Schornstein abgestimmt. Im Fachhandel gibt es außerdem vorgefertigte Einfassungssets nach Schornsteingröße, deren Preis je nach Material deutlich schwankt, von Aluminium als günstigster Variante bis zu Kupfer als teuerster.

Bei der Materialwahl ist darauf zu achten, dass die Einfassung nicht aus einem Metall besteht, das mit der Eindeckung oder den Dachrinnen reagiert. Kupfer oberhalb von verzinktem Blech führt zur Korrosion des darunterliegenden Blechs.

Unterschiede je nach Eindeckung

Bei Tondachziegeln und Betondachsteinen ist die Einfassung am aufwendigsten, weil Blech oder Anschlussband der Form der Ziegel folgen müssen und unter den Seitenteilen meist ein Wasserfalz liegt. Bei einer Stehfalzdeckung wird die Einfassung direkt in die Falze eingebunden und vom Klempner zusammen mit der Eindeckung ausgeführt. Bei Trapezblech und Dachpfannenprofilblech wird die Einfassung an die Wellen angepasst, und unter die Stöße kommt eine Dichtung, damit kein Wasser kapillar eindringt. Bei Schiefer und Schindeln werden Schichtstücke verwendet, die zwischen die einzelnen Reihen eingelegt werden.

Häufige Fehler aus der Praxis

  • Nur ein unteres Blech und Silikon. In der Praxis kommt es vor, dass nur ein Teil eingebaut und die Fuge zum Schornstein mit Silikon verstrichen wird. Nach einigen Jahren reißt das Silikon und es dringt Wasser ein.
  • Blech fest im Mauerwerk eingespannt, ohne Kappleiste. Das Blech kann nicht arbeiten, der Putz um das Blech reißt und Wasser gelangt hinter das Blech.
  • Fehlender Sattel hinter einem breiten Schornstein. Wasser, Laub und Schnee bleiben hinter dem Schornstein liegen und laufen bei starkem Regen über den Blechrand.
  • Zu niedrig hochgeführtes Blech. Bei Starkregen oder Schnee steigt das Wasser über den Rand der Einfassung.
  • Unterspannbahn am Schornstein nicht angeschlossen. Wasser, das unter die Eindeckung gelangt, läuft auf der Bahn direkt zum Schornstein und in den Dachstuhl.
  • Ungeeignete Metallkombination. Zum Beispiel eine Kupfereinfassung oberhalb einer verzinkten Dachrinne, die dann schnell korrodiert.
  • Einfassung an einem schadhaften Schornstein. Das Blech wird in bröckelndem Putz befestigt, der nach wenigen Wintern samt Blech abfällt.
  • Dichtstoff auf nassem oder staubigem Untergrund. Der Dichtstoff haftet nicht, und die Fuge ist vom ersten Regen an undicht.

Wer die Arbeit ausführt und was zu Genehmigungen gilt

Schornsteineinfassungen führen Klempner- oder Dachdeckerbetriebe aus. Beide Handwerke sind in Deutschland zulassungspflichtig, ein Betrieb muss also in die Handwerksrolle eingetragen sein und von einem Meister oder einer gleichwertig qualifizierten Person geführt werden. Es handelt sich um Arbeiten in der Höhe, deshalb muss eine Absturzsicherung vorhanden sein, etwa ein Gerüst, Dachfanggerüst oder eine Sicherung mit Seil und Anschlagpunkten. Für die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften ist der ausführende Betrieb verantwortlich.

Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Bauaufsichts- oder Denkmalschutzbehörde, ob bei Ihrem Gebäude, etwa bei einem Baudenkmal oder in einem Denkmalbereich, eine Genehmigung für die Änderung am Dach nötig ist.

Wird bei der Reparatur in einen Schornstein eingegriffen, der Abgase abführt, zum Beispiel durch Erhöhen oder Erneuern des Schornsteinkopfs, sollte der zuständige Bezirksschornsteinfeger den Schornstein und seinen Zustand beurteilen. Für die Einfassung allein ist keine Abnahme durch den Schornsteinfeger erforderlich.

So prüfen Sie die fertige Einfassung

Die fertige Arbeit lässt sich vom Dach, vom Gerüst oder zumindest mit dem Fernglas vom Boden aus sowie von innen aus dem Dachgeschoss begutachten. Diese Punkte lohnen sich:

  • prüfen, ob der traufseitige Anschluss auf der Eindeckung liegt und das Wasser nach außen leitet, nicht unter die Ziegel,
  • kontrollieren, ob das Blech am Schornstein ausreichend hoch und auf allen Seiten gleichmäßig hochgeführt ist,
  • sicherstellen, dass der obere Rand von einer Kappleiste mit Tropfkante abgedeckt ist und nicht nur von einer Dichtstoffraupe,
  • bei breiteren Schornsteinen den Sattel hinter dem Schornstein und sein Gefälle zu den Seiten prüfen,
  • die Blechstöße ansehen, ob sie geschlossen und in Fließrichtung des Wassers richtig überdeckt sind,
  • nach dem ersten starken Regen von innen im Dachgeschoss nachsehen, ob Sparren und Lattung am Schornstein trocken sind,
  • prüfen, ob das Blech auf der Eindeckung verbogen oder durch Betreten beschädigt ist,
  • kontrollieren, ob Farbe und Material der Einfassung zur Eindeckung und zu den Dachrinnen passen.

Lassen Sie sich bei der Abnahme das verwendete Material und den Dichtstoff nennen. Einmal im Jahr, idealerweise im Herbst, lohnt sich eine Kontrolle der Einfassung zusammen mit der Reinigung der Dachrinnen. Dichtstoff altert mit der Zeit, und seine rechtzeitige Erneuerung ist günstiger als die Reparatur eines durchfeuchteten Dachstuhls.

Preis und was ihn beeinflusst

Der Arbeitspreis in der NUMIQ-Preisliste liegt bei etwa 42 € pro laufendem Meter Schornsteineinfassung. Der Preis umfasst die Arbeit des Klempners oder Dachdeckers inklusive Kleinmaterial, ohne Blech und Systemteile, die als Material berechnet werden. Je nach Region und Stadt bewegt sich der Preis für die Arbeit grob zwischen 38 € und 49 € pro laufendem Meter. Der laufende Meter wird nach dem Umfang des Schornsteins berechnet. Ein Schornstein mit 60 × 60 cm hat also einen Umfang von 2,4 m.

Die Endsumme hängt vor allem von diesen Faktoren ab:

  • Größe des Schornsteins und Anzahl der Schornsteine auf dem Dach,
  • Neigung und Höhe des Dachs und damit der Bedarf an Gerüst oder Absturzsicherung,
  • Art der Eindeckung, denn Dachziegel und Profilblech sind aufwendiger zu formen als glattes Blech,
  • Bedarf an einem Sattel hinter dem Schornstein und an einer Kappleiste in einer Mauerwerksnut,
  • Rückbau der alten Einfassung und Reparatur von Untergrund, Lattung und Unterspannbahn,
  • Material, denn Kupfer, Blei und Titanzink sind deutlich teurer als beschichteter verzinkter Stahl.

Lassen private Eigentümer die Arbeit im eigenen Haushalt ausführen, können die Arbeitskosten unter Umständen als Handwerkerleistung steuerlich geltend gemacht werden. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen auf dem offiziellen Portal der Finanzverwaltung.

Wird das ganze Dach erneuert, lesen Sie den Beitrag Dach neu eindecken. Beim Bau eines neuen Schornsteins hilft der Beitrag über das Mauern eines Schornsteins vom Typ Schiedel. Ist das Dach in gutem Zustand und braucht nur einen Oberflächenschutz, lesen Sie den Beitrag Dachreinigung und Dachbeschichtung. Weitere Positionen finden Sie im Bereich Spenglerarbeiten.

Häufige Fragen

Bei einem üblichen Schornstein und gutem Zugang schafft ein Handwerker die Einfassung in der Regel an einem Tag. Muss die alte Einfassung abgebaut, die Unterspannbahn oder Lattung repariert oder ein Sattel gebaut werden, kann es länger dauern. Wird ein Gerüst benötigt, kommt dessen Auf- und Abbau hinzu.

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