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Bitumen-Schweißbahn senkrecht aufflämmen, eine Lage

Beim senkrechten Aufflämmen einer Bitumen-Schweißbahn wird eine polymermodifizierte Bitumenbahn mit dem Propanbrenner erhitzt und vollflächig auf eine Wand geklebt. Am häufigsten betrifft das die Außenwände von Keller und Fundament, den erdberührten Sockel

Aktualisiert 09/2026·12 Min. Lesezeit·2 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
€ 20,70/ m²
Richtwert-Spanne
€ 16,56 - € 26,90
Wohnung 60 m²
€ 3105,00
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Dachklempnerarbeiten (Spengler)2 Positionen

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PositionEHPreis / EHMengeSumme
Abdichtungen
Bitumenbahn aufgeschweißt - senkrechte Fläche (1 Lage)m²€ 20,70-
Bitumenbahn aufgeschweißt - waagerechte Fläche (1 Lage)m²€ 12,70-
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Wo senkrecht abgedichtet wird und wovor die Bahn schützt

Eine senkrechte Bitumenabdichtung hat eine Hauptaufgabe: Sie soll verhindern, dass Wasser oder Feuchtigkeit aus dem Erdreich ins Mauerwerk eindringt. Am Dach sorgt sie dafür, dass Wasser, das über die Fläche abrinnt, nicht hinter die Abdichtung an Wand oder Attika gelangt. Typische Stellen sind:

  • Außenwände von Kellern und Untergeschoßen, bevor die Baugrube verfüllt wird
  • Streifenfundamente und Sockel, wo die senkrechte Abdichtung an die waagrechte Mauerwerkssperre anschließt
  • Innenseite der Attika beim Flachdach, wo die Dachabdichtung hochgezogen wird
  • Anschluss von Terrasse oder Balkon an die Hauswand
  • Stützmauern, Brunnen, Schächte und Sickergruben von außen

Warum gerade mit der Flamme? Eine geflämmte Bahn verbindet sich auf ganzer Fläche mit dem Untergrund. Darunter bleiben keine Hohlräume, in denen Wasser wandern könnte, und das Bitumen in den Nähten verschmilzt zu einem Stück. Gut ausgeführt, entsteht aus einzelnen Bahnen eine durchgehende Schicht ohne Schwachstellen an den Stößen.

Wann eine Lage reicht

Eine Lage Schweißbahn wird in der Regel gegen Bodenfeuchte und gegen nicht drückendes Wasser eingesetzt, also gegen Wasser, das nach unten abrinnt und von Drainage oder durchlässiger Hinterfüllung abgeleitet wird. Auch beim Hochziehen der Dachabdichtung an der Attika genügt sie oft, wenn das zum Dachaufbau passt. Steht das Haus in lehmigem Boden, in dem sich nach Regen Wasser rund um das Fundament staut, oder reicht das Grundwasser bis zum Kellerboden, spricht man von drückendem Wasser. Dann plant man meist zwei Lagen, ein anderes System oder eine wasserundurchlässige Betonkonstruktion, die sogenannte weiße Wanne. Das entscheidet der Planer oder Baumeister anhand der Bodenverhältnisse, nicht der Professionist vor Ort. Wenn Sie nicht wissen, mit welcher Art von Wasser Ihr Haus zu tun hat, klären Sie das, bevor der erste Brenner angezündet wird.

So läuft die Arbeit auf der Baustelle ab

Der Ablauf unterscheidet sich, je nachdem ob es um eine Kellerwand in der Baugrube oder um eine Attika am Dach geht. Das Prinzip bleibt gleich.

  1. Untergrund prüfen: fest, trocken, eben, ohne scharfe Grate, Mörtelreste und Staub. Kanten werden gerundet oder gefast.
  2. Hohlkehle herstellen, also einen schrägen oder gerundeten Übergang in der Ecke zwischen waagrechter und senkrechter Fläche, aus Mörtel oder mit einem vorgefertigten Keil. So muss die Bahn nicht über einen scharfen 90-Grad-Winkel laufen.
  3. Bitumen-Voranstrich auftragen und nach Herstellerangabe trocknen lassen, meist einige Stunden.
  4. Bahnen auf Wandhöhe zuschneiden, mit Zugabe für die Überlappung auf die waagrechte Fläche und für den oberen Abschluss.
  5. Bahn aufrollen, unten an die Wand ansetzen, Unterseite der Bahn und Untergrund erhitzen und die Bahn Stück für Stück nach oben abrollen. Mit Andrückrolle oder Spachtel vollflächig anpressen.
  6. Bei höheren Wänden die Bahn oben vorläufig oder dauerhaft mechanisch fixieren, damit sie im warmen Zustand nicht abrutscht.
  7. Seitliche Überlappungen so verschweißen, dass am Rand ein schmaler, durchgehender Bitumenwulst austritt, in der Regel rund einen halben Zentimeter.
  8. Innen- und Außenecken, Rohr- und Ankerdurchführungen mit Zusatzstücken aus derselben Bahn ausbilden.
  9. Obere Kante mit einer Abschluss- oder Klemmschiene verwahren, verdübeln und die Fuge darüber mit einem dauerelastischen, bitumenverträglichen Dichtstoff schließen.
  10. Nähte kontrollieren und die fertige Fläche fotografieren, bevor eine Schutzschicht sie verdeckt.

Anschluss an die waagrechte Abdichtung

Die heikelste Stelle der senkrechten Abdichtung ist ihr unteres Ende, wo sie auf die Abdichtung unter dem Fundament oder auf dem Dach trifft. Meist wird die waagrechte Bahn einige Zentimeter an der Wand hochgezogen und die senkrechte Bahn überdeckt sie, oder umgekehrt, je nach Reihenfolge der Arbeiten. Wichtig ist eine ausreichend breite Überlappung, ungefähr 10 bis 15 cm, die ohne Unterbrechung verschweißt ist. Beim Keller sieht man oft, dass die waagrechte Abdichtung nur ein Stückchen unter der Bodenplatte hervorschaut und verschmutzt ist. Dieser Rand muss gereinigt, getrocknet und vorgestrichen werden, sonst klebt die senkrechte Bahn nur auf Schmutz.

Vorbereitung: was fertig sein muss, bevor die Partie kommt

Viele Probleme mit senkrechten Abdichtungen entstehen schon, bevor der Brenner das erste Mal brennt. Vor dem Eintreffen der Abdichter sollte Folgendes erledigt sein:

  • Die Wand ist fertig, Beton oder Putz hatten Zeit zum Aushärten und Austrocknen nach Herstellerangabe. Frischer Beton enthält viel Wasser, darauf hält die Bahn nicht
  • Beim Keller ist die Baugrube breit genug, dass man sicher an der Wand stehen und mit dem Brenner arbeiten kann, Böschungen oder Verbau sind gegen Abrutschen gesichert
  • Bei der Attika gibt es ein Gerüst oder einen sicheren Zugang mit Absturzsicherung
  • Brennbare Materialien in der Nähe sind entfernt, vor allem Polystyrol, Holz, Folien und Verpackungen
  • Durchführungen für Leitungen, Kanal und Kabel sind vorher gesetzt, denn nachträgliches Bohren durch die fertige Abdichtung ist immer eine Schwachstelle
  • Es ist geklärt, womit die Abdichtung danach geschützt wird und wer das macht

Das Wetter spielt eine große Rolle. Bei Regen, Nebel und auf betautem Untergrund kann man nicht flämmen, denn Wasser unter der Bahn wird zu Dampf und bildet Blasen. Bei Kälte ist das Bitumen steifer, die Bahn bricht beim Biegen, deshalb geben Hersteller eine Mindestverarbeitungstemperatur an. SBS-modifizierte Bahnen lassen sich meist auch bei kühlerem Wetter verarbeiten als einfache Oxidbitumenbahnen, doch auch hier gilt der Wert im technischen Datenblatt.

Materialien und Varianten: welche Bahn an die Wand

Für senkrechte Flächen nimmt man heute fast ausschließlich polymermodifizierte Bitumen-Schweißbahnen, in der Regel rund 4 mm dick. Unterschiede gibt es vor allem bei der Bitumenart, der Trägereinlage und der Oberfläche.

Bitumenart

  • SBS-modifiziertes Bitumen (elastomer) ist elastisch, verträgt Bewegungen des Untergrunds und niedrige Temperaturen gut und wird für Wände und Details am häufigsten gewählt
  • APP-modifiziertes Bitumen (plastomer) verträgt Hitze und Sonne besser, ist aber steifer und eignet sich weniger für Ecken und unebene Wände
  • Oxidbitumen ist die einfachste und am wenigsten elastische Gruppe und wird an senkrechten Flächen nur noch selten geflämmt

Trägereinlage

Die Einlage bestimmt Festigkeit und Dehnbarkeit der Bahn. Ein Polyestervlies ist elastisch und reißfest, deshalb wird es bei Kellern und überall dort bevorzugt, wo sich das Gebäude setzen oder bewegen kann. Glasvlies oder Glasgewebe ist maßhaltiger, kann bei Bewegungen des Untergrunds aber eher reißen. Eine Bahn mit Glasträger ist dort sinnvoll, wo der Untergrund stabil ist und keine Setzungen zu erwarten sind.

Oberfläche

Eine Bahn mit feiner Bestreuung oder dünner Folie auf der Oberseite passt unter Erdreich und unter die Perimeterdämmung. Für eine Attika, die in der Sonne bleibt, verwendet man eine Bahn mit grober Schieferbestreuung, die das Bitumen vor UV-Strahlung schützt, oder man deckt die Abdichtung mit einer Blechverwahrung ab. Eine ungeschützte Bahn in der Sonne altert mit der Zeit und bekommt Risse.

Wann man besser nicht flämmt

Wo Dämmung aus Polystyrol, Holzkonstruktionen oder Kunststofffenster und -türen in der Nähe sind, ist offene Flamme ein Risiko. Polystyrol schmilzt bei Hitze, und es droht ein Brand. An solchen Stellen setzt man kaltselbstklebende Bitumenbahnen oder kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen ein, oder man stellt die Reihenfolge so um, dass vor der Dämmung geflämmt wird. Beim Sockel eines Hauses mit Vollwärmeschutz ist das eine häufige Frage, die vor Arbeitsbeginn geklärt werden sollte.

Senkrecht oder waagrecht: worin sich diese Position unterscheidet

Im Preisverzeichnis gibt es eine eigene Position für eine Lage Schweißbahn auf waagrechter Fläche. Das Material ist oft dasselbe, die Arbeit an der Wand ist aber eine andere und langsamer. Die Unterschiede kurz zusammengefasst:

  • Auf der waagrechten Fläche wird die ganze Rolle in einem Zug abgerollt und mit dem Fuß oder einer Rolle angedrückt, an der Wand arbeitet man mit zugeschnittenen Stücken, jedes wird einzeln erhitzt und angepresst
  • An der Wand wirkt die Schwerkraft, die warme Bahn will abrutschen und sich am oberen Rand lösen, deshalb braucht sie mechanische Befestigung und eine Abschlussschiene
  • An der Wand gibt es pro Quadratmeter mehr Stöße, Ecken und Durchführungen, jedes Detail kostet Zeit und verlangt Erfahrung
  • Der Arbeiter steht unbequem in der Grube oder am Gerüst und sieht schwerer, ob das Bitumen an der Naht sauber ausgetreten ist
  • Auf der waagrechten Fläche steht Wasser und belastet vor allem die Nähte, an der Wand rinnt es ab, deshalb zählen hier besonders die richtige Richtung der Überlappungen und ein guter oberer Abschluss
  • Die senkrechte Abdichtung muss gleich nach Fertigstellung vor Schäden beim Verfüllen geschützt werden, die waagrechte wird meist von Beton, Estrich oder der nächsten Schicht des Aufbaus abgedeckt

In der Praxis heißt das: Wird ein Keller abgedichtet, enthält die Kalkulation beide Positionen, die waagrechte Fläche unter oder auf der Bodenplatte und die senkrechte Fläche rund um die Wände. Beim Flachdach ist der Großteil waagrecht, die senkrechte Abdichtung ist nur ein Streifen entlang von Attika und Wänden. Genau dort entscheidet sich aber oft, ob das Dach dicht bleibt. Messen Sie die senkrechte Fläche über die gesamte abgewickelte Höhe, samt Überlappung auf die waagrechte Fläche und oberem Abschluss, nicht nur bis zur Geländeoberkante.

Was die Arbeit leichter oder schwerer macht

Wie aufwendig die Abdichtung einer Wand ist, hängt nicht nur von den Quadratmetern ab. Vor allem diese Punkte spielen mit:

  • Wandhöhe, denn bei höheren Wänden muss die Bahn gestoßen oder befestigt werden und man arbeitet vom Gerüst
  • Anzahl der Ecken, Vorsprünge, Pfeiler und Durchführungen, eine lange, gerade Wand geht viel einfacher als ein verwinkelter Grundriss
  • Zustand des Untergrunds, altes Bruchstein- oder Ziegelmauerwerk ohne Ausgleichsschicht muss zuerst verputzt oder gespachtelt werden
  • Entfernen alter Abdichtungen, Anstrichreste und Erde bei einer Sanierung
  • Zugang, eine enge Grube neben dem Nachbarzaun oder eine Attika ohne Gerüst bremsen die Arbeit deutlich
  • Brennbare Materialien und Fenster in der Nähe, die geschützt oder mit einer anderen Technik gelöst werden müssen
  • Wetter, bei Nässe und Kälte wird unterbrochen

Bei der Sanierung eines alten Hauses kommt es oft vor, dass Freilegen, Reinigen und Ausgleichen der Wand die meiste Zeit beanspruchen und das Flämmen danach vergleichsweise rasch geht. Beim Neubau mit glatter Beton- oder Steinwand ist es umgekehrt.

Wer davor und danach arbeitet und was abzustimmen ist

Die senkrechte Abdichtung liegt mitten in einer Kette von Gewerken. Ihre Qualität hängt davon ab, wie gut sich die einzelnen Professionisten absprechen.

  • Mit Maurer und Betonbauer: ebener Untergrund, gerundete Kanten, Hohlkehle in der Ecke und ausreichend ausgetrockneter Beton
  • Mit Installateur und Elektrotechniker: alle Durchführungen vorher setzen, idealerweise mit Dichtmanschette oder Flansch, an den die Bahn angeschlossen werden kann
  • Mit dem Verleger der Perimeterdämmung: Der Kleber für die Dämmplatten muss bitumenverträglich sein, lösemittelhaltige Kleber greifen Bitumen an
  • Mit dem, der die Baugrube verfüllt: erst nach Kontrolle der Abdichtung, ohne Steine direkt an der Wand, lagenweise
  • Beim Dach mit dem Spengler: Die Attikaverblechung muss den oberen Abschluss der Abdichtung so überdecken, dass kein Wasser hinter die Bahn gelangt

In einem Mehrparteienhaus, etwa bei der Abdichtung von Keller oder Dach, stimmen Sie die Arbeiten mit der Hausverwaltung ab. Über Eingriffe an allgemeinen Teilen entscheidet die Wohnungseigentümergemeinschaft. Klären Sie früh, wer Zugang zur Baugrube, zum Dach und zu Kellerräumen gewährt und wann die Bewohner mit Lärm, Geruch und offener Flamme rechnen müssen.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Fehler in der senkrechten Abdichtung sind tückisch, weil sie nach dem Verfüllen niemand mehr sieht. Sie zeigen sich erst durch feuchte Flecken, Salzausblühungen oder Schimmel im Keller, manchmal nach Jahren.

  • Untergrund ohne Voranstrich oder staubig, die Bahn haftet nur oberflächlich und löst sich mit der Zeit
  • Zu wenig erhitzt, die Bahn klebt nur punktuell und dahinter entstehen Kanäle für Wasser
  • Überhitzt, die Trägereinlage verbrennt, das Bitumen rinnt ab und die Bahn verliert an dieser Stelle ihre Festigkeit
  • Fehlender mechanischer Abschluss oben, die Bahn löst sich, klappt um und Wasser rinnt hinter die Abdichtung
  • Oberkante der Abdichtung unter Geländeniveau, Wasser vom Sockel läuft dahinter, die Abdichtung soll in der Regel über dem Gelände enden
  • Scharfe Ecke ohne Hohlkehle, die Bahn liegt in der Ecke hohl und reißt bei Setzungen
  • Zu kurze oder falsch gerichtete Überlappungen, Wasser läuft in die Naht
  • Durchführungen nur mit Dichtstoff umschmiert, der Dichtstoff härtet aus und löst sich
  • Hinterfüllung mit Bauschutt und Steinen direkt auf die Bahn ohne Schutzschicht
  • Eine Lage dort, wo drückendes Wasser ansteht

Der Schutz der fertigen Abdichtung ist ein eigener Arbeitsschritt, aber unverzichtbar. Unter dem Erdreich kommt in der Regel eine Noppenbahn mit den Noppen zum Erdreich, Perimeterdämmplatten oder eine andere Schutzschicht. Verfüllt wird lagenweise und vorsichtig verdichtet, damit sich die Abdichtung weder verschiebt noch durchstochen wird.

Wie lange es dauert und worauf zu achten ist

Das Aufflämmen selbst ist fertig, sobald die Bahn abgekühlt ist, meist nach wenigen Minuten. Die gesamte Dauer hängt aber von der Vorbereitung ab. Der Voranstrich braucht laut Hersteller einige Stunden bis etwa einen Tag zum Trocknen, bei Kälte und Feuchte länger. Frischer Putz oder eine Ausgleichsschicht muss vor dem Voranstrich trocken sein. Beton neuer Wände braucht Zeit, bis die überschüssige Feuchte entwichen ist, in der Regel einige Wochen.

An der Wand schafft man pro Tag weniger Fläche als waagrecht, weil Details dazukommen. Bei einem Haus mit einfachem Grundriss und glatten Wänden ist der Keller oft in wenigen Tagen abgedichtet, bei verwinkeltem Grundriss und altem Mauerwerk dauert es länger. Verfüllen Sie nicht sofort nach Fertigstellung, lassen Sie die Abdichtung zuerst kontrollieren und fotografieren.

Zur Sicherheit: Bei Arbeiten mit offener Flamme gehört ein Feuerlöscher griffbereit, und nach Arbeitsende wird die Stelle noch eine Weile kontrolliert, ob irgendwo Material glost. Propanflaschen bleiben nicht in der Baugrube, weil sich das schwere Gas am Boden sammelt. Riechen Sie Gas, verlassen Sie den Bereich und rufen Sie den Gasnotruf 128. Bei Feuer wählen Sie 122 oder den allgemeinen Notruf 112.

Anleitung für Heimwerker: Untergrund vor dem Flämmen vorbereiten

Das Flämmen an der Wand überlassen Sie den Abdichtern. Arbeiten mit dem Brenner in der Grube oder am Gerüst sind riskant, und Fehler fallen kaum auf. Bei der Vorbereitung des Untergrunds können Sie der Partie aber viel abnehmen und haben die Sicherheit, dass die Abdichtung gut hält.

  1. Erdreich an der Wand nur bis zur vereinbarten Tiefe und nur so weit abgraben, wie es sicher ist, tiefere Gruben mit Verbau einer Firma überlassen.
  2. Wand mit der Stahlbürste von Erde, alten Anstrichen und losen Teilen befreien und trocknen lassen.
  3. Mörtelgrate abschlagen und scharfe Kanten brechen.
  4. Größere Löcher und Fugen mit Reparaturmörtel schließen und nach Herstellerangabe aushärten lassen.
  5. Staub von der Wandfläche und vom waagrechten Fundamentrand abkehren oder absaugen.
  6. Wand mit Pinsel oder Rolle gleichmäßig dünn mit Bitumen-Voranstrich streichen, nur nach Absprache mit dem Abdichter über die Art des Voranstrichs.
  7. Voranstrich laut Datenblatt trocknen lassen und vor Regen und Staub schützen.
  8. Polystyrol, Holz und andere brennbare Materialien aus dem Umfeld entfernen.

Übernahme der fertigen Arbeit

Übernehmen Sie die Abdichtung, bevor sie verdeckt wird. Gehen Sie die Wand auf ganzer Länge ab und prüfen Sie die Nahtränder vorsichtig mit einem stumpfen Spachtel, sie dürfen sich nicht anheben lassen. Achten Sie auf Folgendes:

  • Bahn vollflächig aufgeflämmt, ohne Blasen, Falten und abstehende Ränder
  • An den seitlichen Nähten ein durchgehender Wulst aus ausgetretenem Bitumen sichtbar
  • Überlappungen ausreichend breit und so gelegt, dass Wasser darüber abrinnt, nicht hinein
  • Hohlkehle in der Ecke vorhanden, die Bahn liegt dort ohne Hohlraum an
  • Ecken und Durchführungen mit Zusatzstücken verstärkt und dicht angeschlossen
  • Unterer Anschluss an die waagrechte Abdichtung durchgehend und verschweißt
  • Oberkante mit Schiene abgeschlossen, verdübelt und mit Dichtstoff versiegelt
  • Abdichtung endet über dem künftigen Gelände oder unter der Attikaverblechung
  • Keine durchgebrannten Stellen und keine mechanischen Beschädigungen
  • Fotos der gesamten Fläche und der Details sowie Angaben zur verwendeten Bahn liegen vor

Häufige Fragen

Das ist keine gute Idee. Feuchtigkeit aus dem Untergrund wird beim Erhitzen zu Dampf, unter der Bahn bilden sich Blasen und sie verbindet sich nicht mit der Wand. Der Untergrund muss trocken und der Beton so weit ausgetrocknet sein, wie es die Hersteller von Bahn und Voranstrich vorgeben.

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