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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Vorbereitung | ||||
| Bodengrundierung + Acryl-Verfugung der Ecken | m² | € 4,85 | - | |
| Schleifen des Betonuntergrundes | m² | € 13,10 | - | |
| Anschleifen des Untergrundes (Kleber-/Bitumenreste) vor Nivellierung | m² | € 6,20 | - | |
| Grundierung des Untergrundes | m² | € 2,60 | - | |
| Selbstnivellierende Ausgleichsmasse | m² | € 9,50 | - | |
| Randdämmstreifen umlaufend | lfm | € 3,45 | - | |
| Ausgleichsschüttung Blähton (Liapor) | m² | € 20,00 | - | |
| Verlegung und Montage von OSB-Platten auf dem Boden | m² | - | ||
| Holzfaser-Trittschalldämmplatte 20 mm (Wärme- und Schalldämmung) | m² | - | ||
| Bitumenbahn aufgeschweißt (1 Lage) | m² | - | ||
Wann der Boden grundiert und die Ecken abgedichtet werden
Die Grundierung festigt die Oberfläche des Untergrunds, bindet Reststaub und gleicht die Saugfähigkeit aus. Ohne sie würde trockener Beton oder Estrich der Spachtelmasse oder dem Kleber das Wasser entziehen. Das Material bindet dann schlecht ab, bekommt Risse oder löst sich. Das Acrylieren der Ecken löst ein anderes Problem: Lücken am Rand der Fläche.
Warum sollten in den Ecken überhaupt Lücken sein? In älteren Häusern und Wohnungen reicht der Putz oft nicht bis zum Boden. Beim Entfernen des alten Belags und der Sesselleisten bricht ein Stück Wand oder Estrich aus, und unter der Wand bleibt eine Fuge. Rund um die Heizungsrohre ist im Boden häufig ein Loch, das nie jemand zugemacht hat. Durch solche Stellen wandert Staub, und vor allem fließt dort die selbstverlaufende Ausgleichsmasse hin. Sie ist dünn wie flüssiges Obers und findet jede Öffnung. Im Gründerzeit-Altbau mit Holzbalkendecke kann sie so in die Beschüttung oder bis in die Decke der Nachbarwohnung gelangen.
Diese kombinierte Position brauchen Sie vor allem, wenn:
- Auf den Boden eine selbstverlaufende Spachtelmasse kommt und die Ränder oder Rohrdurchführungen nicht dicht sind
- Der Boden beschichtet wird, etwa ein Betonboden in Garage, Keller oder Werkstatt, und Sie am Übergang zur Wand einen sauberen, geschlossenen Anschluss wollen
- In den Ecken Haarrisse oder Fugen sind, aus denen Staub rieselt und die sich später durch einen dünnen Belag abzeichnen würden
- Es sich um eine Sanierung handelt, bei der nach dem Abbruch des alten Bodens beschädigte Ecken und Wandsockel zurückgeblieben sind
- Unter Ihnen eine andere Wohnung oder ein genutzter Raum liegt und die Masse nicht durch Öffnungen in die Decke darunter laufen darf
Der Unterschied zur reinen Grundierung des Untergrunds
In der Preisliste finden Sie auch die eigene Position Grundierung des Untergrunds, ohne Acrylieren der Ecken. Beide werden nach m² berechnet, der Arbeitsumfang ist aber verschieden. Bei dieser Variante geht der Handwerker nach dem Grundieren noch den gesamten Raumumfang und alle Durchführungen ab, reinigt die Fugen, füllt sie bei Bedarf und dichtet sie ab. In einem normalen Zimmer sind das einige Laufmeter zusätzlich, in einer Wohnung mit vielen Nischen, Vorsprüngen und Rohren deutlich mehr.
- Reine Grundierung reicht im Neubau mit frischem Estrich, wenn am Rand ein Randdämmstreifen liegt und die Ecken intakt sind. Sie reicht auch, wenn ein schwimmend verlegter Boden kommt und die Fuge zur Wand ohnehin von der Sesselleiste verdeckt wird.
- Grundierung mit Acrylieren der Ecken passt bei Sanierungen, beim Ausgießen von Spachtelmasse auf unebene und beschädigte Ränder, bei Bodenbeschichtungen und überall dort, wo der Anschluss Boden zu Wand sichtbar oder undicht ist.
- Zeit: Bei der reinen Grundierung zählt vor allem die Fläche. Bei dieser Variante zählen zusätzlich die Länge des Umfangs und die Zahl der Durchführungen. Ein kleines, verwinkeltes Bad kann deshalb länger dauern als ein großes, leeres Wohnzimmer.
- Material: Neben der Grundierung kommen Acryl, bei tiefen Fugen eine Hinterfüllschnur und für größere Löcher eventuell schnell abbindender Mörtel dazu.
- Risiko: Bei der reinen Grundierung ist das Hauptrisiko eine falsch gewählte Grundierung. Hier kommt dazu, dass etwas verschlossen wird, das elastisch oder frei bleiben muss, zum Beispiel die Randfuge eines schwimmenden Estrichs.
Wenn Sie unsicher sind, welche Variante Sie beauftragen sollen, schauen Sie sich die Ecken an, sobald die Sesselleisten abmontiert sind. Sehen Sie eine durchgehende Lücke, abgefallenen Putz oder Öffnungen um die Rohre, sind Sie eher bei dieser Position.
Was vor dem Eintreffen der Partie fertig sein muss
Eine Grundierung wirkt nicht auf Staub, Fett und alten Kleberresten. Die meisten Probleme mit Spachtelmassen entstehen genau dadurch, dass auf einen unvorbereiteten Untergrund grundiert wurde. Bevor die Partie kommt, sollte erledigt sein:
- Alter Belag, Sesselleisten, Kleberreste und lose Estrichstücke sind entfernt
- Der Putz ist fertig und trocken, zumindest im unteren Wandbereich
- Leitungen im Boden sind verlegt und die Heizungsrohre fertig, damit nach dem Abdichten nicht mehr gebohrt oder gestemmt wird
- Der Untergrund ist trocken; bei neuem Estrich wird vor dem Spachteln in der Regel die Restfeuchte gemessen, die Trocknungszeit gibt der Estrichhersteller vor
- Der Raum hat in der Regel über +5 °C, keine direkte Sonne und keinen Durchzug, der die Grundierung zu schnell austrocknen würde
- Der Raum ist leer, Strom und Wasser sind zugänglich
Wichtig ist auch die Information, was danach auf den Boden kommt. Unter Ausgleichsmasse gehört eine andere Grundierung als unter Fliesenkleber oder unter eine Epoxidbeschichtung. Sagen Sie das dem Handwerker vorab, am besten gleich mit dem Namen des Systems, das verwendet wird.
Wie die Arbeit Schritt für Schritt abläuft
Untergrund beurteilen
Ein erfahrener Bodenleger ritzt den Untergrund zuerst mit einem Nagel oder einem spitzen Gegenstand an und schaut, ob die Oberfläche absandet. Er klärt, ob es sich um Zementestrich, Calciumsulfat- bzw. Anhydritestrich oder alten Beton handelt oder um einen nicht saugenden Untergrund wie alte Fliesen. Ein einfacher Saugtest: ein paar Tropfen Wasser auf den Boden geben. Ziehen sie sofort ein, ist der Untergrund stark saugend. Bleiben sie als Tropfen stehen, ist er schwach oder nicht saugend. Danach richten sich Art der Grundierung und Verdünnung.
Reinigen und absaugen
Die Fläche wird gekehrt und dann gründlich mit einem Industriesauger abgesaugt, samt Ecken und Fugen. Staub in der Fuge ist der häufigste Grund, warum Acryl später abfällt. Fettige Stellen werden entfettet, lose Teile in den Ecken ausgekratzt.
Erste Grundierschicht
Die Grundierung wird mit Rolle, breitem Pinsel oder bei großen Flächen mit einem Sprühgerät aufgetragen. Gleichmäßig, ohne Pfützen, bis an die Wände und in die Ecken. Bei stark saugenden Untergründen empfehlen Hersteller oft, die erste Schicht verdünnt und die zweite weniger verdünnt oder unverdünnt aufzutragen. Pfützen müssen verteilt werden, sonst entsteht ein glänzender Film, auf dem die Spachtelmasse schlechter hält.
Fugen vorbereiten und füllen
Ist die Grundierung trocken, werden die Fugen an den Wänden und um die Durchführungen noch einmal kontrolliert. Größere Löcher, in denen das Acryl durchfallen würde, werden zuerst mit Mörtel oder schnell abbindender Masse gefüllt. Tiefe Fugen bekommen eine Hinterfüllschnur aus Schaumstoff, damit die Dichtmasse nicht die ganze Tiefe ausfüllen muss. Das Acryl soll in der Fuge eine sinnvolle Stärke haben, nicht einen ganzen Zentimeter Tiefe.
Ecken acrylieren
Das Acryl wird mit der Kartuschenpistole in den Anschluss Boden zu Wand und rund um die Rohre gespritzt. Danach wird es mit einem angefeuchteten Fugenglätter oder dem Finger so abgezogen, dass es an beiden Seiten gut anliegt. Überschüsse kommen sofort mit einem feuchten Tuch weg, bevor sich eine Haut bildet. Vor dem Ausgießen werden so vor allem die Stellen geschlossen, an denen die Masse abfließen könnte. Den Randdämmstreifen ersetzt das nicht, der wird eigens gesetzt.
Zweite Grundierschicht und Trocknungszeiten
Verlangt das System eine zweite Grundierschicht, kommt sie nach dem Abtrocknen des Acryls. Grundierungen für saugende Untergründe sind laut Hersteller meist nach einigen Stunden trocken, manche Systeme verlangen aber eine längere Wartezeit, etwa bis zum nächsten Tag. Acryl bildet in ungefähr einigen Dutzend Minuten eine Haut, härtet aber schrittweise aus, und dickere Schichten brauchen länger. Ein normales Zimmer ist meist an einem Tag erledigt, der nächste Professionist beginnt nach den Angaben des Herstellers von Grundierung und Dichtmasse.
Materialien: Grundierung und Dichtmasse für die Ecken
Grundierungen
- Tiefengrund für saugende Untergründe ist die übliche Wahl unter Spachtelmassen und Kleber auf Zementestrich und Beton. Er dringt in die Oberfläche ein und festigt sie.
- Grundierung für Calciumsulfatestrich ist für gipsgebundene Untergründe gedacht, die feuchteempfindlich sind. Unter zementären Spachtelmassen und Klebern auf Anhydrit ist die passende Grundierung besonders wichtig, sonst kann es Haftungsprobleme geben.
- Haftbrücke für nicht saugende Untergründe wird auf alten Fliesen, Terrazzo oder glattem Beton eingesetzt. Sie ist dicker, oft mit Quarzsand gefüllt, und erzeugt eine raue Oberfläche, an der sich die Spachtelmasse festhält.
- Epoxidharzgrundierung kommt unter Epoxid- und Polyurethanbeschichtungen oder bei feuchteren Untergründen zum Einsatz, wenn das Herstellersystem das erlaubt. In die frische Schicht wird oft Quarzsand eingestreut.
Die Grundregel: Die Grundierung soll aus demselben System stammen wie die Spachtelmasse oder der Kleber danach. Kombinationen verschiedener Hersteller funktionieren oft, bei einer Reklamation sieht der Hersteller das aber nicht unbedingt wohlwollend.
Dichtmassen für die Ecken
- Acryl ist überstreichbar, lässt sich gut glätten, ist nur wenig elastisch und passt in trockene Innenräume. Es eignet sich dort, wo der Anschluss später überstrichen, überspachtelt oder von einer Leiste verdeckt wird.
- Silikon gehört in Nassbereiche und an Fugen, die sich stärker bewegen. Es ist nicht überstreichbar, und weder Spachtelmasse noch Kleber haften darauf. Unter weitere Schichten kommt es daher nicht.
- Polyurethan-Dichtmasse ist elastischer und widerstandsfähiger und wird bei Garagenbeschichtungen und Fugen mit größerer Bewegung verwendet.
- Randdämmstreifen sind keine Dichtmasse, sondern Schaumstreifen am Umfang. Bei schwimmendem Estrich und dickeren Spachtelungen trennen sie den Boden von der Wand und dürfen nicht durch Dichtmasse ersetzt werden.
In Bädern und Duschen werden die Ecken unter der Abdichtung mit Dichtband ausgebildet, nicht mit Acryl. Für dauerhaft nasse Stellen ist Acryl nicht geeignet.
Was die Arbeit leichter oder aufwendiger macht
Schnell und einfach geht es in einem leeren, rechtwinkeligen Raum mit festem Estrich und geraden Wänden. Das Acryl lässt sich in einem durchgehenden Zug in die Ecken ziehen, und die Grundierung wird großflächig mit der Rolle aufgetragen.
Mehr Zeit und Material kosten:
- Ein verwinkelter Grundriss mit Nischen, Pfeilern, Stiegenantritten und Türstöcken
- Viele Rohrdurchführungen, vor allem bei alten Heizungsverteilungen mit offen geführten Rohren
- Breite und tiefe Fugen an den Wänden, die zuerst gefüllt werden müssen
- Ein absandender oder staubiger Untergrund, der mehrere Grundierschichten braucht
- Alte Kleberreste, die abgeschliffen oder entfernt werden müssen
- Ein kalter, feuchter Raum, in dem alles langsamer trocknet
- Arbeiten in einer bewohnten Wohnung, in der abgedeckt und umgeräumt werden muss
Abstimmung mit den anderen Gewerken
Vor dieser Arbeit müssen Maurer, Verputzer und Installateur im Bodenbereich fertig sein. Danach kommt meist der Bodenleger mit der Spachtelmasse, der Fliesenleger oder der Beschichter. In der Praxis passiert es oft, dass der Elektrotechniker nach dem Grundieren noch einen Schlitz knapp über dem Boden stemmt und die Ecken wieder einstaubt. Legen Sie die Reihenfolge so fest, dass nach dem Grundieren niemand mehr im Raum staubt. Grundierte Flächen sollten nicht mit schmutzigen Schuhen begangen und nicht mit Materialsäcken belegt werden. In Wohnhäusern lohnt es sich, die Hausverwaltung oder die Nachbarn unten zu informieren, wenn an offenen Durchführungen gearbeitet wird.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Grundieren auf Staub. Die Grundierung bindet den Staub nur an der Oberfläche, darunter bleibt eine schwache Schicht. Die Spachtelmasse löst sich später samt Grundierung oder klingt beim Abklopfen hohl.
- Grundierpfützen. Es entsteht ein glänzender Film mit schwacher Haftung. Das zeigt sich als Ablösung genau dort, wo sich die Grundierung gesammelt hat.
- Falsche Grundierung. Etwa normaler Tiefengrund auf alten Fliesen. Die Spachtelmasse trennt sich von der glatten Oberfläche, oft erst unter Belastung.
- Silikon statt Acryl. Spachtelmasse und Beschichtung halten nicht darauf, in der Ecke bleibt eine offene Fuge, in die die Beschichtung abrinnt.
- Verschlossene Bewegungsfuge. Wird eine Stelle, an der sich der Boden bewegen soll, mit hartem Material gefüllt, reißen Estrich oder Spachtelung an den Wänden.
- Acryl in zu tiefer Fuge ohne Hinterfüllung. Es trocknet lange, schwindet, und in der Ecke entsteht eine Mulde oder ein Riss.
- Offene Rohrdurchführungen. Die Masse rinnt in die Decke oder zum Nachbarn, am Rohr bleibt eine eingesunkene Stelle.
- Trocknungszeit nicht eingehalten. Auf nasse Grundierung gegossene Spachtelmasse bildet Bläschen und kleine Löcher, sogenannte Pinholes.
Anleitung für Heimwerker: Boden grundieren und Ecken acrylieren
Diese Arbeit schafft auch ein geschickter Laie, wenn er Geduld hat und sich an die technischen Merkblätter der Materialien hält. Entscheidend sind Sauberkeit und die richtige Grundierung für das, was danach auf den Boden kommt. Bei lösemittelhaltigen Grundierungen oder Epoxid gut lüften und Handschuhe sowie Schutzbrille tragen.
- Klären, was auf den Boden kommt, und eine Grundierung aus demselben System kaufen.
- Sesselleisten, Kleberreste und lose Estrichstücke entfernen.
- Untergrund abklopfen und anritzen, schwache Stellen auskratzen.
- Saugfähigkeit mit ein paar Tropfen Wasser prüfen und danach die Verdünnung festlegen.
- Boden kehren und gründlich absaugen, auch Ecken und Fugen.
- Grundierung aufrühren und mit der Rolle gleichmäßig auf der ganzen Fläche auftragen, ohne Pfützen.
- Nach Herstellerangabe trocknen lassen und den Raum in der Zwischenzeit nicht betreten.
- Größere Löcher an Wänden und Rohren mit Mörtel füllen, tiefe Fugen mit Hinterfüllschnur.
- Acryl mit der Kartuschenpistole in die Ecken und um die Durchführungen spritzen und mit angefeuchtetem Glätter abziehen.
- Überschüsse sofort mit einem feuchten Tuch abwischen.
- Nach dem Abtrocknen des Acryls die zweite Grundierschicht auftragen, falls das System sie verlangt.
- Vor der nächsten Schicht prüfen, ob die Oberfläche trocken, sauber und ohne glänzende Stellen ist.
Sind Sie beim Untergrund unsicher, vor allem bei Anhydritestrich oder alten Fliesen, lassen Sie ihn sinnvollerweise von einem Bodenleger beurteilen. Ein Fehler in der Grundierung lässt sich später nur beheben, indem die Spachtelmasse wieder entfernt wird.
Kontrolle bei der Übergabe
Prüfen Sie die Arbeit, bevor der nächste Professionist kommt. Später sehen Sie nichts mehr davon. Gehen Sie bei gutem Licht durch den Raum und achten Sie auf diese Punkte:
- Die Fläche ist gleichmäßig grundiert, ohne ausgelassene Inseln und ohne glänzende Pfützen
- Nach dem Darüberstreichen mit der Hand bleibt kein Staub zurück, die Oberfläche sandet nicht ab
- Die Ecken sind am gesamten Umfang durchgehend abgedichtet, ohne Unterbrechungen und Löcher
- Das Acryl ist glatt, haftet an Boden und Wand und lässt sich nicht leicht abziehen
- Rohrdurchführungen sind geschlossen, rund um die Rohre gibt es keine Öffnungen in die Decke
- Bewegungsfugen und die Stellen für den Randdämmstreifen sind frei geblieben
- Auf Wänden, Türstöcken und Rohren sind keine Reste von Acryl oder Grundierung
- Der Handwerker hat Ihnen gesagt, welches Material er verwendet hat und wann das nächste Gewerk beginnen kann
Häufige Fragen
Meistens ja. Die Grundierung gleicht die Saugfähigkeit aus und bindet Staub, dadurch haftet der Kleber besser und trocknet nicht zu schnell. Die genaue Empfehlung steht im technischen Merkblatt des Klebers.
Üblicherweise wird zuerst grundiert, weil Acryl auf einer gefestigten, staubfreien Oberfläche besser hält. Verlangt das System eine zweite Grundierschicht, kommt sie erst nach dem Abtrocknen des Acryls.
Für dauerhaft nasse Stellen ist Acryl nicht geeignet. Die Ecken unter der Abdichtung werden mit Dichtband ausgebildet, die sichtbaren Fugen an Wanne oder Dusche mit Silikon.
Nein. Das Acryl schließt Lücken, damit die Masse nicht abrinnt, der Boden muss sich aber frei bewegen können. Bei schwimmendem Estrich und dickeren Spachtelungen wird der Randdämmstreifen eigens gesetzt.
Das hängt von der Grundierung, der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit ab. In der Regel sind es einige Stunden, manche Systeme verlangen eine Wartezeit bis zum nächsten Tag. Entscheidend ist das technische Merkblatt des Herstellers.
Vor der nächsten Schicht verraten es glänzende Pfützen, ausgelassene Stellen oder Staub an der Hand. Später zeigt sich eine schlechte Grundierung durch Ablösungen, hohlen Klang beim Abklopfen oder Risse in der Spachtelung.
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