Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Mengen eingeben und der Preis wird sofort neu berechnet. Die Preise gelten für Deutschland und können im Preisverzeichnis angepasst werden.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Sanitärarbeiten | ||||
| Montage und Einbau Unterputzkörper | Stk. | 117,12 € | - | |
| Montage Vorwandelement für Hänge-WC (im Steigstrangschacht) | Stk. | - | ||
| Montage und Einbau Revisionsklappe | Stk. | 34,28 € | - | |
| Vorwandelement Geberit (Duofix / Kombifix) montieren | Stk. | 131,40 € | - | |
| Montage und Ummauerung der Badewanne | Stk. | 171,40 € | - | |
| Montage Keramikwaschbecken | Stk. | 57,13 € | - | |
| Duschwannenmontage | Stk. | 214,24 € | - | |
| Montage Glas-Duschabtrennung | Stk. | - | ||
| Montage Standarmatur | Stk. | 35,70 € | - | |
| Montage Wand-Wannen- / Duscharmatur | Stk. | 42,85 € | - | |
| Unterputz-Grundkörper (iBox) für Dusche setzen | Stk. | - | ||
| Montage Unterputz-Armatur | Stk. | - | ||
| Abgang für Kalt- und Warmwasser | Stk. | 50,00 € | - | |
| Abwasseranschluss herstellen (Innenentwässerung) | Stk. | 35,70 € | - | |
| Montage Wasch-/Spülmaschinenventil und Siphon | Stk. | - | ||
| Aufhängen und Anschluss Elektroboiler bis 120 l | Stk. | 128,55 € | - | |
| Montage Hauswasserfilter am Wassereintritt | Stk. | 64,27 € | - | |
| Verlegung Warmwasserzirkulation | lfm | - | ||
| Druckprüfung der Trinkwasserinstallation | Std. | - | ||
| Schlitzen für Sanitärinstallation (Beton) | lfm | 38,56 € | - | |
| Wandschlitze nach Sanitärinstallation verschließen | lfm | 9,28 € | - | |
| Montage Duschrinne + Einbetonieren | Stk. | - | ||
| Montage Eckventile | Stk. | 8,28 € | - | |
| Setzen Geräteventil für Trockner/Waschmaschine + Abfluss | Stk. | 52,85 € | - | |
| Anschluss der Leitung an Gusseisen-Fallstrang | Stk. | - | ||
Was zu dieser Arbeit gehört
Unter „Unterputzkörper“ verstehen Leute Unterschiedliches. Meist ist der Grundkörper einer Unterputzarmatur für Dusche oder Wanne gemeint. Manchmal ist es der Körper einer Wandarmatur am Waschtisch oder ein Vorwandelement fürs WC, also ein Metallrahmen mit eingebautem Spülkasten. Der Ablauf ist ähnlich. Der Unterschied liegt in der Größe und darin, wie viel Wand geöffnet werden muss.
Bei einer Armatur reichen eine Öffnung für den Körper und Schlitze für Kalt- und Warmwasser. Ein WC-Element wird in gemauerten Wänden oft vor die Wand gestellt und im Trockenbau mit Gipskartonplatten beplankt. In einer Trockenbauwand wird nichts gestemmt. Der Körper wird an das Metallständerwerk oder an eine Montageplatte geschraubt.
Wenn die Drückerplatte beleuchtet ist oder berührungslos auslöst, braucht sie Strom. Diese Leitung verlegt ein konzessionierter Elektrotechniker, nicht der Installateur. Die Arbeiten an der Trinkwasserinstallation selbst gehören in Österreich in die Hände eines befugten Installateurs (Gas, Wasser, Heizung).
So läuft der Einbau Schritt für Schritt
Position anzeichnen
Zuerst zeichnet der Installateur nach der Montageanleitung des Herstellers die Achse, die Höhe und die Lage der Anschlüsse an. Eine Duscharmatur sitzt meist etwa 100 bis 120 cm über dem fertigen Fußboden. Das hängt davon ab, wie groß die Bewohner sind und ob es zusätzlich eine Kopfbrause gibt. Beim WC-Element geben Markierungen am Rahmen die Höhe von Schüssel und Drückerplatte vor. Ein guter Professionist denkt dabei schon an die Fliesen. Er plant so, dass Hebel oder Rosette nicht ungeschickt auf einer Fuge oder am Rand einer Fliese landen.
Öffnung und Schlitze stemmen
Die Schlitze entstehen mit einer Mauernutfräse mit Absaugung. Die Öffnung für den Körper wird mit einer Bohrkrone oder einem Bohrhammer hergestellt. Wie tief es gehen muss, hängt vom Körper ab, in der Praxis meist etwa 7 bis 12 cm. Schlitze laufen senkrecht oder waagrecht, nie schräg. So lässt sich später abschätzen, wo ein Rohr in der Wand liegt, bevor jemand einen Dübel setzt.
Auf die richtige Tiefe setzen
Das ist der wichtigste Schritt. Die meisten Unterputzkörper haben auf der Schutzkappe aus Kunststoff Markierungen für die minimale und maximale Einbautiefe. Sie beziehen sich auf die fertige Wandoberfläche, also einschließlich Fliesenkleber und Fliese. Deshalb richtet man den Körper nach den späteren Fliesen aus, nicht nach dem rohen Mauerwerk. Er muss außerdem waagrecht und lotrecht sitzen, sonst steht später die Rosette oder die Drückerplatte schief.
Befestigen und anschließen
Der Körper wird mechanisch an der Wand befestigt, mit Schrauben oder Haltern, und danach mit Mörtel oder Gips eingesetzt. Montageschaum allein reicht nicht. Durch das Drehen am Hebel und durch Druckstöße kann sich der Körper sonst mit der Zeit lockern. Danach werden die Zuleitungen angeschlossen. Je nach vorhandenem System sind das Mehrschichtverbundrohr, PP-R, Kupfer oder Edelstahl.
Druckprüfung und Abdichtung
Bevor die Wand geschlossen wird, folgt eine Druckprüfung nach den Vorgaben des Rohrherstellers und den Regeln für Trinkwasserinstallationen. Erst wenn alle Verbindungen dicht sind, wird die Wand verputzt. Im Spritzwasserbereich der Dusche kommt danach eine Verbundabdichtung nach den einschlägigen ÖNORMEN für Nassräume dazu, mit speziellen Dichtmanschetten um die Anschlüsse. So läuft kein Wasser hinter die Fliesen.
Was die Arbeit leichter oder schwerer macht
Wie aufwendig der Einbau wird, hängt vor allem von der Wand ab, in die der Körper kommt.
- Porenbeton und Trockenbau lassen sich leicht und schnell bearbeiten
- Ziegel ist üblich, bei Hochlochziegeln muss die Öffnung aber gut verfüllt werden, damit der Körper hält
- Beton und Stahlbeton sind hart, das Stemmen dauert, ist laut und staubig, und oft stößt man auf die Armierung
- Altbauwände aus Mischmauerwerk mit verschiedenen Materialien und alten Ausbesserungen bringen Überraschungen, der Körper lässt sich darin schlechter verankern
Mehr Zeit kostet es auch, wenn die Wasserleitung weit entfernt liegt, Rohre durch einen anderen Raum geführt werden müssen, alte verzinkte Leitungen zuerst ersetzt werden müssen oder die Armatur mehrere Abgänge hat. Leichter geht es, wenn das Bad bis auf das Rohmauerwerk zurückgebaut ist und Sie Armatur und Fliesen bereits ausgesucht haben.
Tragende Wände und Mehrparteienhaus: Was Sie beachten sollten
In Mehrparteienhäusern, vor allem in Betonbauten aus den 1960er bis 1980er Jahren, sind die Wände ums Bad oft tragend. In eine tragende Wand darf man nicht beliebig stemmen. Besonders waagrechte Schlitze und größere Öffnungen können die Konstruktion schwächen. Für Schlitze im Mauerwerk gibt es Grenzwerte in den Normen, die ein Fachbetrieb kennt. Ob und wie tief in eine tragende Wand gestemmt werden kann, beurteilt im Zweifel ein Statiker oder Baumeister.
Wohnen Sie in einer Eigentumswohnung, sprechen Sie vorher mit der Hausverwaltung. Tragende Wände gehören in der Regel zu den allgemeinen Teilen der Liegenschaft. Als Mieter reden Sie vorher mit dem Vermieter. Weil Stemmarbeiten laut sind, ist es auch fair, die Nachbarn über die Hausverwaltung oder per Aushang auf der Stiege zu informieren. Häufig ist eine Vorwandinstallation in Trockenbauweise die einfachere Lösung. Der Körper sitzt dann in der vorgesetzten Wand, und die tragende Wand bleibt unberührt.
Fehler, die erst nach dem Verfliesen auffallen
- Falsche Einbautiefe: Sitzt der Körper zu tief, reicht die Verlängerung eventuell nicht, sitzt er zu flach, steht die Rosette von der Fliese ab
- Körper nicht im Wasser: Hebel oder Drückerplatte stehen schief, und das lässt sich ohne Aufstemmen nicht mehr korrigieren
- Keine Druckprüfung: Eine undichte Verbindung zeigt sich später als feuchter Fleck an der Wand oder beim Nachbarn unten
- Nur mit Schaum befestigt: Der Körper bewegt sich mit der Zeit und beschädigt Dichtungen oder Fliesen
- Fehlende Abdichtung an den Anschlüssen: Wasser läuft hinter die Fliesen, und das Mauerwerk wird feucht
- Montageanleitung weggeworfen: Bei Wartung oder Kartuschenwechsel sind Ersatzteile schwer zu finden
In der Praxis kommt es oft vor, dass die Fliesen erst nach dem Einbau des Körpers ausgesucht werden. Haben die gewählten Fliesen mit Kleber eine andere Stärke als geplant, passt die Tiefe nicht mehr. Deshalb lohnt es sich, die Fliesen vorher festzulegen.
So prüfen Sie die fertige Arbeit
Gehen Sie diese Punkte mit dem Installateur durch, bevor die Wand geschlossen und verfliest wird:
- Der Körper sitzt fest und bewegt sich nicht, wenn man dagegen drückt
- Er ist waagrecht und lotrecht, die Achse stimmt mit der Markierung überein
- Die Tiefe passt zu den Markierungen auf der Schutzkappe, bezogen auf die geplanten Fliesen
- Kalt- und Warmwasser sind auf der richtigen Seite angeschlossen
- Die Druckprüfung wurde gemacht, und alle Verbindungen sind trocken
- Die Schutzkappe ist noch aufgesetzt, damit kein Mörtel in den Körper gelangt
- Im Spritzwasserbereich sitzen Dichtmanschetten um die Anschlüsse
- Sie haben die offene Wand mit dem Leitungsverlauf fotografiert
- Montageanleitung und Unterlagen zum Körper sind für spätere Wartung aufbewahrt
Häufige Fragen
Das Stemmen schafft auch ein geschickter Heimwerker. Das genaue Setzen, der Anschluss an die Trinkwasserleitung und die Druckprüfung gehören aber in die Hände eines befugten Installateurs. Fehler zeigen sich erst nach dem Verfliesen, und dann wird die Reparatur aufwendig.
Ja. Unterputzkörper und Fertigmontageset gehören als System zusammen. Wählen Sie die sichtbare Armatur aus der Serie, die zu diesem Körper passt, und kaufen Sie beides gleich zusammen.
Meist reicht es, nach dem Abnehmen der Rosette die Kartusche oder das Oberteil zu tauschen. Die Wand muss dafür nicht geöffnet werden. Deshalb lohnt sich ein Körper, für den es lange Ersatzteile gibt.
Das geht. Um den Körper und die Schlitze müssen aber Fliesen entfernt und danach ersetzt werden. Haben Sie keine passenden Fliesen mehr, bleibt die Stelle sichtbar. Deshalb macht man diese Arbeit meist zusammen mit neuen Fliesen.
In leichtem Mauerwerk mit kurzer Zuleitung ist das meist eine Arbeit von einigen Stunden. In Beton, bei langen Leitungswegen oder bei einem WC-Element in einer gemauerten Wand dauert es länger. Planen Sie außerdem Zeit ein, bis der Mörtel ausgehärtet ist und verfliest werden kann.
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