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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Treppen und Geländer | ||||
| Montage Treppenstufen | Stk. | € 89,70 | - | |
| Montage Treppenstufen mit Setzstufe | Stk. | - | ||
| Treppenstufen schleifen + 3× lackieren | Stk. | - | ||
| Montage Holzhandlauf am Geländer | lfm | € 20,70 | - | |
Trittstufen allein oder mit Setzstufe: welche Position passt
Auf den ersten Blick wirkt der Unterschied klein. Tatsächlich ändern sich damit das Aussehen der Stiege, der Ablauf und die Anforderungen an den Untergrund. Entscheiden Sie das, bevor die Stufen bestellt werden, denn danach richtet der Tischler den Überstand und die Form der Vorderkante.
- Montage von Trittstufen (diese Position) passt zu einer offenen Stiege auf Stahlholm oder Wangen, bei der zwischen den Stufen Luft bleibt. Außerdem zu einer Betonstiege, deren senkrechte Stirnseiten anders fertiggestellt werden: verputzt und gestrichen, verfliest oder gespachtelt.
- Montage von Trittstufen mit Setzstufe wählen Sie, wenn die ganze Stiege in Holz sein soll, also auch die senkrechten Flächen. Der Tischler muss dann die Verbindung zwischen Tritt- und Setzstufe lösen, die Reihenfolge planen und die Stirnseiten des Betons genauer vorbereiten.
- Der Überstand ist bei Stufen ohne Setzstufe wichtiger. Die Vorderkante deckt die obere Kante der Betonstirn ab oder ist bei der offenen Stiege die einzige sichtbare Kante. Sie muss daher über die ganze Stiege gleichmäßig sein.
- Die Betonstirnseiten bleiben bei dieser Position sichtbar. Sind sie schief oder abgeschlagen, sollten sie vor der Montage ausgebessert werden. Unter der fertigen Stufe lässt sich das später nur mühsam reparieren.
- Die Zeit auf der Baustelle ist kürzer, weil Messen, Zuschneiden und Kleben der Setzstufen wegfällt. Bei der offenen Stiege kommt dafür das genaue Ausrichten jeder Stufe auf dem Holm dazu.
Ein praktischer Rat: Wenn Sie bei einer Betonstiege schon wissen, dass die Stirnseiten in Holz sein sollen, bestellen Sie gleich die Variante mit Setzstufe. Setzstufen nachträglich unter bereits geklebte Trittstufen einzupassen ist aufwendig, und das Ergebnis wird selten so sauber.
Auf welche Stiege die Stufen kommen
Der Ablauf hängt davon ab, worauf die Stufe liegt. Bei der Besichtigung fragt der Tischler deshalb zuerst nach dem Untergrund und erst danach nach dem Holz.
Betonstiege
Das ist im Einfamilienhaus der häufigste Fall. Eine Ortbetonstiege trägt sich selbst, die Holzstufe ist nur ein Belag. Sie wird vollflächig mit elastischem Kleber verklebt und manchmal zusätzlich gedübelt. Der Vorteil: Die Stufe knarrt nicht und fühlt sich unter dem Fuß fest an. Der Nachteil: Beton ist nie ganz genau. Die Stufen sind oft unterschiedlich hoch, unterschiedlich tief und nicht ganz im Wasser.
Stahlholm oder Stahlwangen
Gemeint ist ein Mittelholm, oft Fischgrätstiege genannt, oder zwei seitliche Stahlwangen. Hier trägt die Stufe selbst, deshalb braucht sie eine ausreichende Stärke, abhängig von der Spannweite und den Vorgaben des Herstellers der Konstruktion. Befestigt wird von unten durch die Stahlplatten, meist mit einer elastischen Zwischenlage, die Trittschall dämpft und Knarren verhindert. Die Bohrungen in den Platten und im Holz müssen genau zusammenpassen, sonst sitzt die Stufe schief.
Holzwangen
Die Stufen werden entweder in Nuten der Wangen eingestemmt oder liegen auf der Oberkante auf. Solche Stiegen entstehen meist als Ganzes in der Werkstatt, und die Stufenmontage ist Teil des Zusammenbaus. Als eigene Arbeit kommt sie vor allem dann vor, wenn auf einer älteren Holzstiege abgetretene Stufen getauscht werden, wie man es in vielen Altbauten sieht.
Kragstufen in der Wand
Diese Stufen scheinen aus der Wand zu „schweben“. Hier geht es ums Tragen: verdeckte Anker, eine tragfähige Wand, eine statische Berechnung. Das ist keine gewöhnliche Belagsarbeit, sondern Sache einer Firma mit statischem Nachweis, oft in Abstimmung mit dem Baumeister. Ist die Wand nicht tragend oder aus leichtem Mauerwerk, ist so eine Lösung unter Umständen gar nicht möglich.
Was vor dem Termin mit dem Tischler fertig sein muss
Die meisten Probleme mit Trittstufen entstehen schon vor der Montage, wenn die Professionisten schlecht abgestimmt sind. Vor dem Aufmaß und der Montage sollte Folgendes gelten:
- Der Beton ist trocken. Eine frische Betonstiege braucht Zeit. Feuchtigkeit tritt noch wochenlang aus, und Holz auf nassem Untergrund quillt, verzieht sich, und der Kleber hält womöglich nicht. Der Tischler misst die Feuchte in der Regel selbst. Den zulässigen Wert gibt der Hersteller des Klebers vor.
- Putz und Estrich sind fertig und ausgetrocknet. Nassarbeiten erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Haus, und das Holz nimmt sie auf. Die Stufen kommen deshalb erst nach Putz und Estrich.
- Die Fußbodenhöhen oben und unten stehen fest. Der Tischler muss die Höhe des fertigen Bodens an beiden Enden der Stiege kennen. Die erste und die letzte Stufe müssen nach der Montage gleich hoch sein wie alle anderen. Kommt der Boden erst später, braucht er den genauen Aufbau vom Bodenleger, keine Schätzung.
- Die Elektrovorbereitung ist erledigt. Wenn Sie LED-Stufenbeleuchtung möchten, müssen Leitungen und Dosen vor der Montage in Wand oder Beton liegen. Anschließen darf nur ein konzessionierter Elektrotechniker, nicht der Tischler.
- Das Geländer ist abgestimmt. Der Schlosser oder Tischler für das Geländer muss wissen, ob er in die Stufe, in die Betonstirn oder in die Wand befestigt. Bohrungen durch eine fertige Holzstufe gehören geplant, damit sie an der richtigen Stelle sitzen.
- Die Stirnseiten sind ausgebessert. Sie bleiben bei dieser Position sichtbar. Der Verputzer oder Fliesenleger richtet sie vorher her, oder Sie vereinbaren, dass sie nach der Stufenmontage mit abgedecktem Holz fertiggestellt werden.
- Die Baustelle ist zugänglich. Strom, ein Platz zum Zuschneiden und eine Stiege, auf der während Montage und Aushärtezeit keine anderen Gewerke arbeiten.
So läuft die Montage auf der Baustelle ab
Aufmaß und Schablonen
Bei einer Betonstiege wird jede Stufe einzeln gemessen. Der Tischler nimmt die Länge an der hinteren und vorderen Kante, die Tiefe an beiden Enden und die Höhe jeder Stufe. Bei gewendelten Stufen im Bogen fertigt er Schablonen aus Karton oder dünnem Sperrholz an, weil Wandwinkel und Stufenform von Stück zu Stück abweichen. Die Stufen werden von unten nach oben nummeriert, damit sie bei der Montage nicht durcheinanderkommen.
Bei der offenen Stiege auf dem Holm kontrolliert er den Abstand der Platten, ihre Höhe und ob sie eben sind. Ist eine Platte verbogen, richtet das der Schlosser. Unterlegen durch den Tischler ist keine Lösung.
Höhen ausgleichen
Warum ist das so wichtig? Der Fuß gewöhnt sich nach zwei Stufen an den Rhythmus der Stiege. Ist eine Stufe auch nur ein paar Millimeter höher oder niedriger, stolpert man leicht. Der Tischler gleicht daher die Unterschiede im Beton aus: Niedrige Stufen bekommen Ausgleichsmörtel oder eine dickere Kleberschicht, soweit der Kleber das zulässt. Bei größeren Unterschieden verwendet er verstellbare Unterlagen oder Ausgleichsplatten. Ziel ist, dass alle fertigen Stufen gleich hoch und gleich tief sind.
Untergrund vorbereiten
Der Beton wird von Staub, Putz- und Mörtelresten befreit und bei Bedarf angeschliffen. Danach kommt eine Grundierung passend zum Klebersystem. Auf fettigem, staubigem oder mürbem Untergrund hält kein Kleber.
Stufe setzen
Zuerst probiert der Tischler jede Stufe trocken: Passt die Länge, stimmt die Fuge zur Wand, ist der Überstand gleichmäßig? An der Wand bleibt eine Bewegungsfuge von ungefähr 3 bis 5 mm, damit das Holz arbeiten kann. Dann trägt er elastischen Kleber auf, meist auf Polyurethan- oder MS-Polymer-Basis, mit der Zahnspachtel vollflächig oder in dichten Streifen nach Herstellerangabe. Die Stufe wird eingelegt, mit der Wasserwaage ausgerichtet und beschwert, bis der Kleber anzieht. Bei der offenen Stiege legt er die Stufe mit Zwischenlage auf die Platten, richtet sie aus und schraubt sie von unten mit Schrauben passender Länge an, damit keine Spitze an der Trittfläche durchkommt.
Wie lange es dauert
Eine gerade Stiege mit vorgefertigten Stufen setzt der Tischler in der Regel in ein bis zwei Tagen. Gewendelte Stufen, unebener Beton und Schablonenarbeit verlängern das. Der Kleber braucht laut Hersteller meist rund 24 Stunden, bis man vorsichtig darauf gehen kann, voll belastbar ist er oft erst später. Wird erst auf der Baustelle geölt oder lackiert, kommt die Trockenzeit der einzelnen Schichten dazu.
Holzarten, Aufbau und Oberfläche
Holzart
Üblich sind Eiche, Buche und Esche, seltener Nuss oder Fichte. Eiche ist hart, robust und verträgt die normale Abnutzung gut. Buche ist ebenfalls hart, reagiert aber stärker auf Feuchtewechsel und arbeitet mehr. Weiche Hölzer wie Fichte bekommen schnell Dellen und passen eher zu wenig benutzten Stiegen, etwa auf den Dachboden.
Leimholz mit durchgehenden oder keilgezinkten Lamellen
Die meisten Stufen sind aus verleimten Lamellen. Die Lamellen laufen entweder über die ganze Stufenlänge durch oder sind keilgezinkt gestoßen. Durchgehende Lamellen wirken ruhiger, keilgezinkte sind in der Fertigung etwas einfacher und optisch lebhafter. Beide sind fest, wenn sie sauber gefertigt sind und das Holz eine Feuchte von ungefähr 8 bis 10 % hat.
Stärke
Auf Beton werden meist Stufen mit ungefähr 30 bis 40 mm verwendet. Bei der offenen Stiege trägt die Stufe, die Stärke richtet sich nach der Spannweite zwischen den Auflagern und liegt oft bei ungefähr 40 bis 60 mm. Hier entscheidet der Hersteller der Konstruktion, nicht die Optik.
Vorderkante und Rutschhemmung
Ohne Setzstufe sieht man die Vorderkante stärker als bei der Variante mit Setzstufe. Sie wird üblicherweise gerundet oder gefast, denn eine scharfe Kante schlägt leicht an. Im vorderen Bereich lassen sich Antirutschrillen fräsen oder ein Antirutschstreifen einlegen. Das lohnt sich vor allem bei geölter Oberfläche und in Haushalten mit Kindern oder älteren Menschen.
Oberfläche
Öl betont die Maserung, wirkt natürlich und lässt sich stellenweise ausbessern, braucht aber je nach Abnutzung eine Auffrischung. Lack bildet einen widerstandsfähigeren Film und ist leichter zu pflegen, Schäden werden aber durch Abschleifen der ganzen Stufe behoben. Günstig ist es, wenn die Stufen schon in der Werkstatt behandelt werden. Auf der Baustelle kommt dann nur noch die letzte Schicht oder gar nichts.
Was die Arbeit leichter oder schwerer macht
Da diese Position pro Stück verrechnet wird, zählt der Aufwand jeder einzelnen Stufe. Schneller und einfacher geht es, wenn:
- Die Stiege gerade ist und alle Stufen gleich geformt sind
- Der Beton genau, trocken und ohne große Höhenunterschiede ist
- Die Stufen fertig zugeschnitten und oberflächenbehandelt geliefert werden
- Die fertigen Bodenhöhen bekannt sind und erste wie letzte Stufe nicht nachträglich angepasst werden müssen
- Bei der offenen Stiege die Platten am Holm genau sitzen
Länger und schwieriger wird es bei:
- Gewendelten Stufen oder einer Spindelstiege, wo jedes Stück anders aussieht
- Schiefen Seitenwänden, deren Verlauf die Stufe nachbilden muss
- Unebenem Beton, der Stufe für Stufe ausgeglichen werden muss
- Einer Stiege, die auf beiden Seiten frei ist, sodass die Stufenstirnseiten sichtbar sind und makellos bearbeitet sein müssen
- Zusätzlichen Ausschnitten für Geländersteher, Beleuchtung oder den Übergang zum Podest
- Engem Zugang, etwa einer schmalen Stiege im Altbau, in der sich lange Stufen schwer hantieren lassen
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Kleben auf feuchten Beton. Das Holz quillt, die Stufen heben sich an den Rändern oder reißen. Oft zeigt sich das erst nach der ersten Heizperiode.
- Punktweise statt vollflächig geklebt. Unter der Stufe bleiben Hohlräume, sie klingt hohl und beginnt mit der Zeit zu knarren.
- Keine Bewegungsfuge zur Wand. Das Holz drückt bei Feuchtewechsel gegen die Wand, der Putz reißt oder die Stufe wölbt sich.
- Erste oder letzte Stufe mit anderer Höhe. Der klassische Abstimmungsfehler mit dem Bodenleger. Auf so einer Stufe stolpert man, und nachträglich ist das sehr schwer zu korrigieren.
- Ungleichmäßiger Überstand. Ohne Setzstufe sieht man das sofort, die Linie der Vorderkanten „tanzt“, wenn man von unten hinaufschaut.
- Holz direkt auf Stahl ohne Zwischenlage. Das knarrt beim Gehen und überträgt den Schall ins ganze Haus.
- Zu lange Schrauben oder falscher Bohrer. An der Trittfläche zeigt sich eine Spitze oder ein Riss neben der Schraube.
- Zu große Öffnungen zwischen den Stufen der offenen Stiege. Mit kleinen Kindern im Haus kann der freie Raum gefährlich sein. Bei der Planung wird in der Regel darauf geachtet, dass die Öffnung nicht zu groß wird, die OIB-Richtlinien geben dafür den Rahmen vor. Die Lösung ist meist eine zusätzliche Querleiste oder Füllung, keine Setzstufe.
Anleitung für Heimwerker: gerade Betonstiege mit Trittstufen belegen
Wenn Sie eine gerade Betonstiege, fertig zugeschnittene Stufen und Erfahrung mit genauer Arbeit haben, können Sie den Belag selbst verlegen. Offene Stiegen auf Holmen, Kragstufen und gewendelte Stiegen überlassen Sie dem Tischler, dort geht es um Tragfähigkeit und eine Genauigkeit, die sich kaum nachholen lässt. Die Stufenbeleuchtung schließt nur ein konzessionierter Elektrotechniker an.
- Feuchte des Betons messen oder messen lassen und warten, bis sie der Vorgabe des Kleberherstellers entspricht.
- Höhe und Tiefe jeder Stufe messen und die Unterschiede notieren, ebenso die fertigen Bodenhöhen oben und unten.
- Beton von Staub und Mörtelresten reinigen, Unebenheiten abschleifen und niedrige Stellen mit passendem Mörtel ausgleichen.
- Untergrund mit der Grundierung des Klebersystems streichen und trocknen lassen.
- Jede Stufe trocken probieren, Wandfuge und Überstand der Vorderkante kontrollieren.
- Mit der untersten Stufe beginnen und den Kleber mit der Zahnspachtel vollflächig auftragen.
- Stufe einlegen, mit der Wasserwaage längs und quer ausrichten und die Höhe zur vorigen Stufe prüfen.
- Stufe beschweren, etwa mit Säcken oder Gewichten, und herausgedrückten Kleber entfernen, bevor er trocknet.
- Nach oben weiterarbeiten und die Stiege während der Aushärtezeit laut Hersteller nicht betreten.
- Wandfugen mit elastischer Fugenmasse in Holz- oder Wandfarbe schließen und die Betonstirnseiten fertigstellen.
Kontrolle und Abnahme der fertigen Stiege
Gehen Sie die fertige Stiege mehrmals langsam hinauf und hinunter, dann im normalen Schritt. Der Fuß sollte nirgends zögern. Bei der Abnahme prüfen Sie:
- Gleiche Höhe aller Stufen, auch der ersten und letzten zum fertigen Boden
- Gleiche Stufentiefe und gleichmäßiger Überstand der Vorderkante über die ganze Stiege
- Waagrechte Lage der Stufen in beide Richtungen, mit der Wasserwaage geprüft
- Keine Stufe wackelt, klingt hohl oder knarrt beim Begehen
- Bewegungsfugen an der Wand sauber mit Fugenmasse geschlossen
- Saubere Oberfläche ohne Kleberreste, Kratzer und angeschlagene Kanten
- Bei offener Stiege feste Schrauben, Zwischenlagen auf den Platten und keine durchstehenden Spitzen
- Vorbereitete Stellen für die Geländerbefestigung wie vereinbart
- Übergebene Angaben zu Kleber, Holzart und Oberfläche samt Pflegehinweisen
Häufige Fragen
Ja, aber es ist aufwendiger. Die Setzstufe muss dann genau zwischen die fertigen Trittstufen eingepasst werden, und die Fuge an der Vorderkante lässt sich schwer verdecken. Wenn Sie Setzstufen in Erwägung ziehen, ist es vernünftiger, gleich die Variante mit Setzstufe zu bestellen.
Das hängt von der Betonstärke, der Jahreszeit und der Lüftung ab. Meist geht es um Wochen, nicht um Tage. Verlässlich ist nur eine Feuchtemessung, verglichen mit der Vorgabe des Kleberherstellers.
Bei der Betonstiege meist wegen Hohlräumen unter der Stufe, wenn nicht vollflächig geklebt wurde. Bei der offenen Stiege liegt es oft an Holz direkt auf Stahl ohne Zwischenlage oder an gelockerten Schrauben. Häufig hilft Nachziehen oder eine nachgerüstete Zwischenlage.
Mit gutem elastischem Kleber auf trockenem, festem Beton reicht das Kleben in der Regel. Manche Tischler sichern besonders lange Stufen zusätzlich mit Dübeln. Bei der offenen Stiege auf einem Holm wird immer geschraubt.
Eine geölte Oberfläche ist an sich nicht rutschiger als eine lackierte, kann sich in Socken aber glatt anfühlen. Antirutschrillen im vorderen Bereich oder Antirutschstreifen schaffen Abhilfe.
Meist werden sie verputzt und in Wandfarbe gestrichen, verfliest oder gespachtelt. Wichtig ist eine saubere Ausführung, denn der Übergang zwischen Stirnseite und Vorderkante der Stufe ist bei einer Stiege ohne Setzstufe gut sichtbar.
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