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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Gasinstallation | ||||
| Schlitzen für Gasleitung - Beton | lfm | € 48,30 | - | |
| Innere Gasleitung biegen und schweißen | lfm | € 24,85 | - | |
| Verlegung der äußeren Gasleitung im Erdreich | lfm | € 20,70 | - | |
| Schlitzen für Gasleitung - Ziegel | lfm | € 20,70 | - | |
| Montage Gas-Kugelhahn | Stk. | € 20,70 | - | |
| Anschluss Gasherd | Stk. | € 75,90 | - | |
| Anschluss Gaskessel (Montage + Anschluss) | Stk. | - | ||
| Regelung und Einstellung des Kessels | Stk. | - | ||
| Gasleitung absperren und mit Blindstopfen verschließen | Stk. | - | ||
| Gasleitung umlegen und anschließen | Stk. | € 178,00 | - | |
| Montage Warmwasserspeicher | Stk. | - | ||
| Dichtheitsprüfung der Gasleitung | Stk. | € 124,20 | - | |
| Sachverständigenprüfung der Gasanlage | Stk. | - | ||
| Montage Gaswarnmelder | Stk. | € 48,30 | - | |
| Versetzen des Gaszählers | Stk. | € 207,00 | - | |
Wann ein Schlitz in Beton sinnvoll ist und wann eher nicht
Eine Gasleitung in der Wand sieht sauber aus und stört nicht bei der Küchenplanung. Beton ist aber kein Material, in das man beliebig stemmen kann. Bevor Sie sich für einen Schlitz entscheiden, lohnt es sich, ein paar Fragen zu klären.
- Ist die Wand tragend? In Häusern mit Stahlbetonwänden, in vielen Wohnhausanlagen ab den Sechzigerjahren und in Fertigteilbauten sind Betonwände fast immer Teil des Tragwerks. Ein Schlitz schwächt den Querschnitt und kann die Armierung treffen.
- Wand oder Decke? In Deckenelemente, besonders in Spannbeton-Hohldielen, wird in der Regel nicht gestemmt. Die Spannstähle stehen unter Zug, wer sie verletzt, schafft ein ernstes statisches Problem.
- Verläuft die Leitung waagrecht? Waagrechte Schlitze schwächen eine tragende Wand deutlich mehr als senkrechte. Längere waagrechte Schlitze in Beton sollten nur nach Rücksprache mit einem Statiker gemacht werden.
- Reicht eine Leitung auf Putz? Gasleitungen lassen sich oft sichtbar an der Wand, hinter der Küchenzeile, in einer Vorwandinstallation aus Gipskarton oder in einer Abdeckleiste führen. In Betonhäusern ist das häufig die vernünftigere Lösung.
In der Praxis passiert es oft, dass der Schlitz genau dort sitzen soll, wo ihn das Küchenstudio eingezeichnet hat, und erst auf der Baustelle zeigt sich, dass dort eine aussteifende Stahlbetonwand steht. Über den Leitungsverlauf sollte deshalb der Gasinstallateur bzw. Planer entscheiden, bei tragenden Bauteilen zusätzlich ein Statiker oder Baumeister. Nicht erst die Partie mit der Mauernutfräse.
So wird der Schlitz in Beton Schritt für Schritt hergestellt
Leitungsverlauf anzeichnen
Der Verlauf wird aus dem Plan der Gasinstallation mit Bleistift oder Schlagschnur auf die Wand übertragen. Gasschlitze laufen grundsätzlich senkrecht und waagrecht, nicht schräg. So weiß auch in einigen Jahren noch jeder, wo das Rohr in der Wand liegt. Angezeichnet wird die Breite nach dem Rohrdurchmesser, mit Reserve für eine eventuelle Umhüllung und für den Verputz darüber.
Prüfen, was in der Wand steckt
Vor dem ersten Schnitt wird die Wand mit einem Ortungsgerät für Metall und Leitungen abgesucht. Gesucht werden Armierungseisen, Elektrokabel, Wasser- und Heizungsrohre und vor allem bestehende Gasleitungen. Liegt in der Wand eine alte Gasleitung, muss sie vor Arbeitsbeginn von einem konzessionierten Gasinstallateur sicher abgesperrt und überprüft werden. In eine Wand mit Gasleitung unter Druck wird weder geschnitten noch gestemmt.
Ränder mit der Mauernutfräse schneiden
Die Ränder des Schlitzes schneidet eine Mauernutfräse mit zwei Diamantscheiben, die beide parallelen Schnitte in einem Durchgang machen. Für Beton kommen Scheiben für harte Werkstoffe zum Einsatz, keine Universalscheiben für Ziegel. Die Fräse hängt an einem Industriesauger, der für mineralischen Staub geeignet ist, üblicherweise mindestens Staubklasse M. Bei sehr hartem Beton wird oft in zwei bis drei Durchgängen geschnitten, damit die Scheibe nicht überhitzt und die Maschine nicht überlastet wird.
Kern ausstemmen
Der Beton zwischen den Schnitten wird mit einem Stemmhammer und Flachmeißel oder einem eigenen Nutmeißel herausgebrochen. Gearbeitet wird in kurzen Abschnitten, damit die Kanten nicht ausbrechen und keine Risse in die Wand laufen. Freihändiges Stemmen ohne vorheriges Schneiden ist in Beton keine Option: Die Ränder reißen aus und der Schlitz wird unnötig breit.
Wenn die Armierung auftaucht
Kommt beim Stemmen ein Bewehrungseisen zum Vorschein, wird an dieser Stelle sofort aufgehört. Die Armierung wird weder durchgeschnitten noch zur Seite gebogen. Entweder wird der Verlauf verschoben, oder der Schlitz wird an dieser Stelle flacher und das Rohr anders geführt. Diese Entscheidung trifft der Statiker oder Planer, nicht der Arbeiter mit dem Winkelschleifer.
Nacharbeiten und reinigen
Der Schlitzgrund wird so eben gemacht, dass das Rohr gerade aufliegt und nirgends in eine Biegung gezwungen wird. Danach wird der Schlitz ausgesaugt oder ausgeblasen, lose Betonstücke und Staub kommen weg. Zum Schluss wird die Tiefe über die ganze Länge kontrolliert. In diesem Zustand übernimmt der Installateur den Schlitz.
Beton oder Ziegel: was diese Position anders macht
In der Preisliste gibt es eine eigene Position für Gasschlitze in Ziegelmauerwerk. Auf den ersten Blick ist es dieselbe Arbeit. Tatsächlich unterscheidet sie sich fast in allem außer der fertigen Form.
- Härte und Tempo: In Beton geht die Arbeit spürbar langsamer voran, oft um ein Mehrfaches im Vergleich zu Hochlochziegel oder Porenbeton. Die Scheiben nutzen sich schneller ab, der Stemmhammer muss stärker sein.
- Armierung: Ziegelmauerwerk hat in der Regel keine Bewehrung, Beton fast immer. Die Ortung ist bei Beton deshalb Pflicht, und der Verlauf wird danach angepasst.
- Statik: In einer Ziegel-Zwischenwand ist ein Schlitz meist unproblematisch. In einer tragenden Stahlbetonwand ist er ein Eingriff ins Tragwerk, der eine Beurteilung durch den Statiker brauchen kann.
- Kanten: Ein Hochlochziegel bricht beim Stemmen leicht aus, der Schlitz wird größer als geplant. Beton hält die Kanten besser, reißt bei grobem Stemmen aber in die Tiefe.
- Staub und Lärm: Betonstaub enthält mehr feinen Quarzanteil, das Schneiden ist lauter. Absaugung und eine FFP2- oder besser FFP3-Maske sind bei Beton notwendig, nicht bloß empfohlen.
- Ausrüstung: Für Ziegel reicht eine übliche Mauernutfräse und ein leichter Hammer. Für Beton braucht es Diamantscheiben für harte Werkstoffe, einen kräftigeren Stemmhammer und manchmal Nassschnitt.
Haben Sie eine Mischung, etwa eine tragende Betonwand und eine Ziegel-Zwischenwand, wird nach dem tatsächlichen Material jedes Abschnitts gerechnet. Das sollte vorher klar sein: Wird Beton als Ziegel eingeschätzt, zieht sich die Arbeit, und der Terminplan der anderen Professionisten verschiebt sich.
Anleitung für Heimwerker: Baustelle vorbereiten statt selbst stemmen
Den Schlitz in Beton selbst zu stemmen ist für Laien keine gute Idee: Es geht um tragende Bauteile, Armierung, versteckte Leitungen und gesundheitsschädlichen Feinstaub. Was Sie aber gut selbst erledigen können, ist die Vorbereitung. Die meisten Verzögerungen entstehen nicht durch den Beton, sondern durch Dinge, die am Arbeitstag nicht bereit sind.
- Vom Installateur den Plan mit Leitungsverlauf, Rohrdurchmesser und Rohrmaterial besorgen.
- Bei tragenden Betonwänden einen Statiker oder Baumeister den Verlauf beurteilen lassen.
- In der Wohnhausanlage rechtzeitig mit der Hausverwaltung bzw. der Wohnungseigentümergemeinschaft sprechen, da tragende Wände allgemeine Teile des Hauses betreffen.
- Alte Pläne, Fotos früherer Sanierungen und Angaben zu Elektro- und Wasserleitungen in der Wand zusammensuchen.
- Bestehende Gasleitungen vom Installateur absperren und sichern lassen.
- Den Raum ausräumen, den Boden mit Malervlies und Folie abdecken und Türen zu anderen Räumen mit Staubschutzfolie abkleben.
- Eine funktionierende Steckdose bereitstellen, deren Absicherung beim Anlaufen der Maschinen nicht auslöst. Änderungen an der Elektrik nur von einem konzessionierten Elektrotechniker machen lassen.
- Vereinbaren, wer den Bauschutt hinausträgt und entsorgt.
- Die Hausordnung auf Ruhezeiten prüfen und die Nachbarn vorab informieren.
Betonfräsen gehört zu den lautesten Arbeiten bei einer Sanierung. Ein Zettel im Stiegenhaus ein paar Tage vorher erspart viel Ärger.
Was die Arbeit leichter macht und was sie erschwert
Der Laufmeterpreis ist einer, der Aufwand an einer bestimmten Wand ist es nicht. Diese Umstände entscheiden, ob es zügig oder zäh vorangeht.
Das erleichtert die Arbeit
- Senkrechte Schlitze an einer freien, gut erreichbaren Wand
- Beton ohne dichte Bewehrung im Bereich des Schlitzes
- Ein leerer Raum ohne Möbel und fertige Oberflächen
- Ein klarer Plan und ein angezeichneter Verlauf vor Ankunft der Partie
- Längere durchgehende Strecken statt vieler kurzer Stücke
Das erschwert die Arbeit
- Sehr fester, älterer oder hochfester Beton, an dem die Scheiben schnell verschleißen
- Dichte Armierung, die zum Umplanen und stückweisen Arbeiten zwingt
- Schlitze knapp unter der Decke, wo über Kopf gearbeitet wird
- Viele Ecken, Abzweige und kurze Abschnitte
- Eine bewohnte Wohnung, in der der Staubschutz besonders gründlich sein muss
- Eingeschränkte Arbeitszeiten in der Wohnhausanlage
- Bestehende Fliesen, die zuerst abgeschlagen werden müssen
Hat die Wand alte Fliesen oder einen dicken Putz, ist das Entfernen meist eine eigene Arbeit. Fragen Sie nach, ob es enthalten ist oder über eine andere Position läuft.
Abstimmung mit Installateur, Statiker und anderen Professionisten
Der Gasschlitz ist kein fertiges Werk für sich. Er ist ein Zwischenschritt, der zu dem passen muss, was davor und danach kommt.
Vor dem Stemmen
Der Installateur legt den Verlauf fest, der Statiker beurteilt Eingriffe in tragende Wände, und der Elektrotechniker sollte wissen, wo seine Leitungen laufen. Gas und Strom liegen nie im selben Schlitz, dazwischen wird ein Abstand nach den einschlägigen ÖNORMen, EN-Normen und ÖVGW-Richtlinien eingehalten. Die konkreten Abstände gibt der Planer bzw. Installateur vor.
Rohr verlegen
Das Gasrohr legt nur ein konzessionierter Gasinstallateur in den Schlitz. In der Wand wird ohne lösbare Verbindungen gearbeitet, Armaturen und Absperrhähne bleiben zugänglich. Je nach Rohrmaterial bekommt die Leitung einen Korrosionsschutz, und sie braucht etwas Spielraum für Bewegungen bei Temperaturänderungen. Wird eine neue Gastherme angeschlossen, ist meist auch der Rauchfangkehrer für die Abgasführung im Spiel, das sollte man im Terminplan mitdenken.
Dichtheitsprüfung vor dem Zuputzen
Der Schlitz darf erst geschlossen werden, wenn der Installateur die Druck- bzw. Dichtheitsprüfung gemacht hat und die Leitung in Ordnung ist. Genau hier wird auf Baustellen am öftesten geschlampt: Der Verputzer hat seinen Termin, der Installateur war noch nicht da, und der Schlitz ist zu. Für Prüfung und Abnahme wird dann wieder aufgestemmt.
Verschließen und Oberflächen
Gefüllt wird mit Mörtel oder einem Material, das der Installateur passend zum Rohr empfiehlt. Gipshaltige Massen werden bei Gasleitungen in der Regel nicht verwendet, weil sie Korrosion an Metallrohren fördern können. Erst danach kommen Putz, Fliesenleger und Küchenmontage. Fotografieren Sie den Schlitz mit eingelegtem Rohr und angelegtem Maßband. In ein paar Jahren, wenn jemand ein Regal anbohrt, ist das Gold wert.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Zu seichter Schlitz: Das Rohr liegt fast an der Oberfläche, der Putz darüber ist dünn und reißt. Später zeigt sich ein Haarriss genau entlang der Leitung.
- Durchtrennte Armierung: Zu sehen ist nichts, die tragende Wand ist aber geschwächt. In einer Wohnhausanlage betrifft das nicht nur Ihre Wohnung, sondern das ganze Haus.
- Schlitz in einer Spannbetondecke: Ein schwerer Eingriff ins Tragwerk, der sich nicht einfach reparieren lässt.
- Schräge Schlitze: Nach einigen Jahren weiß niemand mehr, wo die Leitung verläuft, und beim Bohren droht ein Treffer.
- Ausgerissene Kanten: Ohne Vorschnitt gestemmte Schlitze sind breit und unregelmäßig, das Verschließen braucht viel Material und sackt oft nach.
- Zugeputzt vor der Prüfung: Der Schlitz muss wieder auf, Arbeit und Material fallen doppelt an.
- Gas und Strom zu nah: Ein nicht eingehaltener Abstand macht bei der Abnahme Probleme und ist ein Sicherheitsrisiko.
- Schwacher Staubschutz: Betonstaub in der ganzen Wohnung, bei den Nachbarn und im Stiegenhaus. Es geht nicht nur ums Putzen: Feiner Quarzstaub reizt die Lunge.
Riechen Sie während der Arbeiten oder irgendwann später Gas, betätigen Sie keine Schalter, verwenden Sie kein offenes Feuer, öffnen Sie die Fenster, verlassen Sie den Raum und rufen Sie den Gasnotruf 128 oder den Notruf 112.
Wie lange es dauert und wie Sie den fertigen Schlitz prüfen
Das Tempo in Beton hängt von der Festigkeit, der Armierung, der Zugänglichkeit und der Zahl der Ecken ab. Für einige Meter Schlitz in einer Küche reicht meist ein Arbeitstag, bei hartem, dicht bewehrtem Beton oder Arbeit über Kopf kann es länger dauern. Das Stemmen selbst hat keine Trocknungszeit. Rechnen Sie aber Zeit fürs Aufräumen, den Termin des Installateurs, die Dichtheitsprüfung und erst danach das Verschließen ein. Der Mörtel im Schlitz braucht in der Regel einige Tage, bis darauf verputzt werden kann, die genaue Zeit steht beim Hersteller.
Worauf Sie bei der Kontrolle schauen
- Verlauf: Entspricht dem Plan, Schlitze laufen senkrecht und waagrecht, ohne unnötige Bögen.
- Tiefe: Gleichmäßig über die ganze Länge, das Rohr passt samt Umhüllung hinein und es bleibt Platz zum Verschließen.
- Grund: Eben, ohne Buckel, auf denen das Rohr punktuell aufliegen würde.
- Kanten: Sauber, ohne Risse in die Wand hinein.
- Armierung: Nirgends durchtrennt oder verbogen. Liegt sie frei, muss der Planer davon wissen.
- Sauberkeit: Ausgesaugt, ohne Staub und lose Stücke.
Eine gerade Latte oder Wasserwaage an die Wand gelegt zeigt sofort, ob sich die Tiefe irgendwo ändert.
Checkliste für die Übernahme
- Der Verlauf der Schlitze entspricht dem Plan der Gasinstallation
- Die Schlitze laufen senkrecht und waagrecht, ohne schräge Abschnitte
- Tiefe und Breite reichen für Rohr, Umhüllung und Verschließen
- Die Kanten sind gerade und reißen nicht in die Wand aus
- Die Armierung ist nicht durchtrennt, freigelegte Stellen sind dokumentiert und besprochen
- Im Schlitz liegen keine Elektrokabel oder anderen Leitungen
- Der Schlitz ist gereinigt und bereit für das Rohr
- Der Bauschutt ist entfernt und der Raum aufgeräumt
- Nachbarräume und Stiegenhaus sind nicht verstaubt
- Der Termin für Installateur und Dichtheitsprüfung ist fixiert
- Der Schlitz wird erst verschlossen, wenn die Leitung geprüft und freigegeben ist
Häufige Fragen
Davon ist abzuraten. Es ist ein Eingriff in eine oft tragende Betonwand, mit dem Risiko, Armierung, Elektroleitungen oder eine bestehende Gasleitung zu beschädigen. Außerdem will der Installateur einen Schlitz, der genau zum Plan passt. Überlassen Sie das einer Partie mit Erfahrung und Werkzeug für Beton.
Manchmal ja, aber nicht automatisch. Betonwände in Wohnhausanlagen sind meist tragend, Decken oft aus Spannbeton. Sprechen Sie vorher mit der Hausverwaltung und lassen Sie den Verlauf von einem Statiker beurteilen. Oft wird das Gas in solchen Wohnungen sichtbar oder in einer Vorwandinstallation geführt.
Die Arbeit wird an dieser Stelle gestoppt, das Eisen wird nicht durchgeschnitten. Der Verlauf wird verschoben oder das Rohr in diesem Abschnitt anders geführt. Die Lösung legt der Planer oder Statiker fest.
Beton ist deutlich härter, enthält Bewehrung, und Scheiben wie Meißel verschleißen schneller. Die Ränder werden vorsichtig in mehreren Durchgängen geschnitten, bei Armierung ändert sich der Ablauf. Deshalb gibt es für Beton eine eigene Position und nicht dieselbe wie für Ziegel.
Nein. Gas und Elektroleitungen werden getrennt geführt, mit einem Abstand nach den einschlägigen Normen und Richtlinien. Die genauen Maße gibt der Installateur bzw. Planer vor.
Erst wenn der Installateur das Rohr verlegt, die Dichtheitsprüfung gemacht und bestätigt hat, dass alles passt. Wer früher zuputzt, muss den Schlitz wieder aufstemmen.
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