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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Untergrundvorbereitung | ||||
| Tragschicht bis 50 cm Stärke herstellen | m² | € 3,75 | - | |
| Aufnehmen von Verbundpflaster | m² | € 3,75 | - | |
| Erdaushub für Pflasteruntergrund | m³ | € 48,30 | - | |
| Verlegen Geotextil | m² | € 2,60 | - | |
| Schottertragschicht inkl. Verdichtung | m² | € 10,35 | - | |
| Splittbett für Pflaster | m² | € 3,45 | - | |
| Tragschicht bis 30 cm Stärke herstellen | m² | € 2,75 | - | |
| Untergrund mit Rüttelplatte verdichten | m² | - | ||
Wann ein Unterbau bis 50 cm nötig ist
Für ein normales Verbundsteinpflaster unter einem Pkw auf gutem, sandigem oder kiesigem Boden reicht meist ein Unterbau von rund 25 bis 30 cm. Eine Stärke gegen einen halben Meter schlägt ein Baumeister oder ein erfahrener Pflasterer dann vor, wenn eine dünnere Schicht die Last nicht weit genug verteilen würde.
Typische Situationen
- Lehmiger oder toniger Boden, der bei Nässe weich wird und im Winter auffriert
- Abstellflächen für Kastenwagen, einen Lkw mit Baustoffen, eine Abfallmulde oder Traktoren
- Eine Hofzufahrt, über die ab und zu ein Lkw fährt, etwa mit Heizöl, Pellets oder Beton
- Hoher Grundwasserstand oder ein Grundstück, auf dem nach Regen lange Wasser steht
- Aufschüttungen, alte verfüllte Gräben oder Boden mit organischen Resten, der ausgetauscht werden muss
- Hanglagen, an denen ein Teil der Fläche aufgefüllt und begradigt wird
Warum gerade die Stärke so viel ausmacht? Der Schotter verteilt den Druck eines Rades nach allen Seiten, ähnlich wie ein Kegel. Je dicker die Schicht, desto größer die Bodenfläche, die dieselbe Last trägt, und desto weniger drückt sich der Boden darunter zusammen. Eine dicke Schicht schützt den Boden außerdem vor Frost. Wo der Untergrund nicht durchfriert, hebt er sich nicht, und das Pflaster bleibt im Winter eben. In Österreich mit seinen teils langen, kalten Wintern ist das gerade in höheren Lagen ein wichtiges Argument.
Was diese Variante vom Unterbau bis 30 cm unterscheidet
Beide Positionen in der Preisliste beschreiben dieselbe Tätigkeit: Material anliefern, verteilen, verdichten. Der Unterschied liegt aber nicht nur darin, dass mehr Schotter hineinkommt. Arbeitsweise, Geräte und Risiken ändern sich.
- Anzahl der Lagen: Bis 30 cm wird meist in einer oder zwei Lagen verdichtet, bei 50 cm sind es üblicherweise drei, manchmal vier Lagen, jede wird für sich verdichtet und geprüft
- Aufbau: Beim dicken Unterbau kommt unten oft ein gröberes Korn oder Bruchstein, oben feineres Material, beim dünnen Unterbau besteht die Schicht meist aus einem einzigen Material
- Aushub: Die Gesamttiefe samt Bett und Pflaster liegt bei rund 60 bis 70 cm, das bedeutet mehr Erdaushub, mehr Abtransport und ein höheres Risiko, auf Leitungen zu stoßen
- Geräte: Für 50 cm braucht es eine schwere reversierbare Rüttelplatte oder eine Vibrationswalze, eine leichte Platte aus dem Verleih passt eher zum dünnen Unterbau
- Materialmenge: Pro Quadratmeter kommt bei dieser Stärke meist mehr als eine Tonne Schotter zusammen, für dieselbe Fläche fahren also deutlich mehr Lkw an
- Zeit: Jede zusätzliche Lage bedeutet erneutes Verteilen, Befeuchten, Verdichten und Messen
- Ränder: Der dicke Unterbau soll seitlich über die Randsteine hinausreichen, sonst bricht der Rand unter dem Rad weg, deshalb wird breiter ausgehoben
Wenn Sie unsicher sind, welche Variante passt, entscheiden der Boden und das, was später darüber fährt. Ein Lastplattendruckversuch auf dem Planum, also auf der Sohle des Aushubs, zeigt oft, ob 30 cm genügen oder der dickere Aufbau notwendig ist. Bei schwachem Boden an der Stärke zu sparen, zahlt sich in der Regel nicht aus. Eine abgesackte Fläche zu sanieren heißt, alles bis auf den Boden aufzureißen.
Was vor dem Eintreffen der Partie bereit sein muss
Leitungen im Boden
Bevor rund 70 cm tief gegraben wird, holen Sie bei den Netzbetreibern Auskunft über die Lage der Leitungen ein und lassen sie bei Bedarf vor Ort markieren: Gas, Strom, Wasser, Kanal, Telekom. Hausanschlüsse liegen oft seichter, als sie sollten. Wird beim Graben eine Gasleitung beschädigt, verlassen Sie sofort den Bereich, verwenden Sie kein offenes Feuer und keine elektrischen Geräte und rufen Sie den Gasnotruf 128 oder 112. Beschädigte Stromkabel und Anschlüsse darf nur ein konzessionierter Elektrotechniker beziehungsweise der Netzbetreiber reparieren.
Vorbereitetes Planum
Der Schotter kommt auf das Planum, die verdichtete Sohle des Aushubs. Es soll bereits im Gefälle liegen, ohne Schlamm, Wurzeln und weiche Stellen. Aushub, Abtransport, Randsteine und Pflasterbett sind in der Preisliste meist eigene Positionen. Prüfen Sie im Angebot, was genau enthalten ist.
Logistik
- Zufahrt für den Lkw mit Schotter und ein Platz zum Abkippen
- Tragfähiger Untergrund zum Zurückschieben, damit weder Rasen noch die Randsteine des Nachbarn leiden
- Wasseranschluss zum Befeuchten des Materials bei trockenem Wetter
- Absprache mit den Nachbarn, wenn direkt an deren Zaun oder Mauer gerüttelt wird
- In einer Wohnanlage Abklärung mit der Hausverwaltung, wo Material abgeladen werden darf
- Ein Höhenbezugspunkt für die fertige Pflasterhöhe, etwa die Garagenschwelle oder die Eingangstür
Materialien und Varianten im Aufbau
Kantkorn und Brechschotter
Am häufigsten wird gebrochenes Material mit stetiger Kornverteilung eingesetzt, etwa 0/32, 0/45 oder 0/63. Es enthält grobe Körner und feine Anteile, die die Hohlräume füllen. Dadurch lässt es sich gut verdichten und verzahnt sich. Das gröbere 0/63 eignet sich für die unteren Lagen, 0/32 oder 0/22 für oben, weil sich damit leichter eine ebene Fläche für das Bett herstellen lässt. Runder Rollkies verzahnt sich schlecht und gehört nicht in eine befahrene Tragschicht.
Bruchstein und Grobkorn
Auf sehr weichem oder nassem Boden kommt unten manchmal eine Lage aus grobem Bruchstein oder einem Korn wie 32/63. Die Steine drücken sich in den weichen Boden und bilden eine festere Basis, außerdem führen sie Wasser ab. Darüber braucht es aber eine Lage mit Feinanteil. Sonst rieselt der obere Schotter in die Hohlräume, und der Unterbau setzt sich mit der Zeit.
Recyclingmaterial
Gebrochener Beton oder RC-Baustoffgemisch kann eine günstigere und ressourcenschonende Alternative sein. Das funktioniert gut, wenn das Material aus einer güteüberwachten Aufbereitungsanlage stammt, eine bekannte Körnung hat und kein Holz, keinen Kunststoff, keinen Gips und nur wenig Ziegelbruch enthält. Unbekannter Bauschutt aus einem Abbruch gehört nicht in den Unterbau. Er wird bei Nässe weich und lässt sich nicht verlässlich verdichten.
Geotextil und Drainage
Auf lehmigem oder tonigem Planum kommt unter den Schotter ein Trennvlies, meist ein Vlies mit rund 200 bis 300 g/m² laut Hersteller. Es verhindert, dass feiner Boden in den Schotter wandert und Schotter in den Boden. Ohne Vlies vermischt sich ein dicker Unterbau auf Lehm über die Jahre mit dem Boden und verliert seine Tragfähigkeit. Wo Wasser steht, gehört auf die Sohle ein Drainagerohr mit Gefälle zu einem Sickerschacht oder in den Kanal, sofern der Kanalbetreiber das zulässt.
Ablauf auf der Baustelle Schritt für Schritt
- Planum prüfen: Tiefe vom Höhenbezugspunkt, Gefälle, Ebenheit, weiche Stellen. Weiche Stellen ausheben und mit Schotter ersetzen.
- Planum mit Rüttelplatte oder Walze verdichten. Nassen Lehm besser abtrocknen lassen oder eine Bodenverbesserung wählen, etwa eine Kalkstabilisierung durch einen Fachbetrieb.
- Vlies mit Überlappungen von rund 30 bis 50 cm auslegen und an den Seiten des Aushubs hochziehen.
- Drainage verlegen, falls geplant, und mit Kies umhüllen.
- Erste Lage anliefern und verteilen, meist 15 bis 20 cm im verdichteten Zustand. Mit schweren Geräten nicht direkt auf dem Vlies fahren.
- Feuchte anpassen: trockenes Material befeuchten, durchnässtes abtropfen lassen.
- Die Lage in mehreren Übergängen verdichten, vom Rand zur Mitte und mit überlappenden Bahnen, bis sich unter der Platte nichts mehr bewegt und keine Spuren bleiben.
- Die weiteren Lagen genauso einbauen und verdichten, die oberste aus feinerem Korn.
- Die Oberfläche in das spätere Pflastergefälle bringen, meist rund 2 % vom Haus weg.
- Höhen und Ebenheit mit der Latte prüfen, bei Vereinbarung den Lastplattendruckversuch durchführen.
Warum in Lagen
Eine Rüttelplatte verdichtet nur bis zu einer bestimmten Tiefe. Eine schwere reversierbare Platte schafft eine Lage von rund 20 bis 30 cm, eine leichte deutlich weniger. Würde man 50 cm auf einmal einbauen, sähe die Oberfläche fest aus, unten bliebe das Material aber locker. Es verdichtet sich dann erst unter den Autos, und das Pflaster sinkt in Fahrspuren ein.
Wie lange es dauert
Auf einem kleineren Hof schafft eine Partie mit Kleinbagger und schwerer Platte den Unterbau meist in wenigen Tagen, größere Flächen oder eine schwierige Zufahrt brauchen länger. Schotter härtet nicht aus und muss nicht trocknen wie Beton, nach Verdichtung und Kontrolle kann sofort mit Bett und Pflaster weitergearbeitet werden. Verzögern kann der Regen: Ein durchnässtes Lehmplanum lässt sich nicht verdichten, man muss warten, bis es abtrocknet. Im Winter wird weder auf gefrorenes Planum noch mit gefrorenem Material gearbeitet.
Was die Arbeit leichter oder schwerer macht und wer sich abstimmen muss
Erleichtert
- Freie Zufahrt, sodass der Lkw direkt in den Aushub oder knapp daneben abkippt
- Eine regelmäßige, rechteckige Fläche ohne viele Ecken und Schächte
- Guter, trockener Boden und passendes Wetter
- Ein fertiges, verdichtetes Planum in der richtigen Tiefe
Erschwert
- Enge Zugänge, bei denen der Schotter mit der Scheibtruhe oder einem kleinen Lader bewegt werden muss
- Kanalschächte, Einläufe und Anschlüsse, um die herum händisch verdichtet wird
- Arbeiten direkt an alten Fundamenten, wo starke Vibrationen Risse verursachen können, dann wird mit leichterem Gerät in dünneren Lagen gearbeitet
- Nasses oder nicht tragfähiges Planum, Bodenaustausch, Drainage
- Hanglagen, an denen die Ränder gegen Abrutschen gesichert werden müssen
Bei einem tiefen Aushub direkt am Haus achten Sie darauf, dass die Fundamente nicht untergraben werden. Reicht die Aushubsohle unter die Fundamentunterkante, stimmen Sie die Vorgehensweise mit einem Statiker oder Baumeister ab.
Abfolge der Professionisten
Vor dem Unterbau müssen alle Leitungen unter der Fläche fertig sein: Regenwasserkanal, Leerrohre für Strom zum Tor und zur Beleuchtung, Wasseranschluss, eventuell eine Bewässerung. Die Leerrohre für Strom verlegt der Elektrotechniker oder es wird mit ihm abgestimmt. Späteres Aufgraben des verdichteten Unterbaus ist aufwendig und hinterlässt fast immer eine Schwachstelle. Die Randsteine werden je nach Gewohnheit der Firma entweder auf den unteren Teil des Unterbaus oder vor der letzten Lage in Beton versetzt. Wichtig ist, dass der Unterbau über den Randstein hinausreicht. Danach folgen Pflasterbett aus Splitt und das Pflaster. Der Pflasterer sollte den Unterbau übernehmen und die Höhen bestätigen.
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
- Gesamte Stärke auf einmal eingebaut: Nach einem Jahr entstehen Spurrinnen dort, wo das Auto fährt
- Kein Vlies auf Lehm: Der Unterbau vermischt sich nach und nach mit dem Boden, das Pflaster wird wellig und sackt ab
- Eine Schotterwanne im Lehm ohne Gefälle im Planum und ohne Entwässerung: Das Wasser steht im Unterbau, friert im Winter und hebt das Pflaster
- Trockenes, staubiges Material ohne Befeuchten: Es sieht verdichtet aus, gibt unter Last aber nach
- Unbekanntes RC-Material mit Holz und Gips: Nach ein paar Jahren wird es weich und setzt sich
- Unterbau endet genau am Randstein: Der Randstein kippt unter dem Rad, der Pflasterrand wird ausgefahren
- Gefälle erst im Splittbett statt im Unterbau: Das Bett ist mal dünn, mal dick, das Pflaster setzt sich ungleichmäßig
- Rund um Schächte nur oberflächlich verdichtet: Um die Deckel entstehen Mulden
- Lkw fahren während der Bauzeit über den fertigen Unterbau: Die Spuren müssen ausgeglichen und neu verdichtet werden
In der Praxis zeigt sich ein Problem oft nicht sofort. Das Pflaster ist im ersten Jahr eben, Fehler im Unterbau kommen erst nach dem zweiten oder dritten Winter zum Vorschein. Deshalb lohnt es sich, jede Lage schon während der Arbeit zu kontrollieren und nicht nur die fertige Oberfläche.
Anleitung für Heimwerker: dicker Unterbau für einen kleinen Stellplatz
In Eigenregie lässt sich der Unterbau bei kleineren Flächen machen, etwa einem Stellplatz für ein Auto oder einer Fläche für ein Gartenhaus, wenn die Zufahrt gut ist und die Aushubwände nicht nachrutschen. Steigen Sie nicht in einen Aushub mit steilen Wänden, solange diese nicht abgeböscht sind, und graben Sie nicht selbst dort, wo Leitungen verlaufen. Bei größeren Flächen oder schwerem Verkehr überlassen Sie die Arbeit einer Firma, die auch die Tragfähigkeit prüft.
- Leitungsauskunft bei den Netzbetreibern einholen und Leitungen markieren lassen.
- Fläche mit Pflöcken und Schnur abstecken, rund 20 bis 30 cm breiter als das spätere Pflaster.
- Erdreich auf die Tiefe von Unterbau, Bett und Pflaster ausheben, Wurzeln und Humus entfernen.
- Sohle ins Gefälle bringen und mit einer geliehenen reversierbaren Rüttelplatte verdichten.
- Bei lehmigem Boden das Vlies mit Überlappungen auslegen.
- Erste Lage aus gröberem Schotter so einbringen, dass sie verdichtet rund 15 cm hat.
- Trockenes Material befeuchten und verdichten, bis die Platte nicht mehr springt und keine Spuren bleiben.
- Mit den weiteren Lagen genauso fortfahren, die letzte aus feinerem Korn.
- Schnüre auf Höhe und im Gefälle spannen und die Oberfläche mit einer langen Latte prüfen.
- Vertiefungen, die die Latte zeigt, auffüllen und nachverdichten.
Tragen Sie beim Verdichten Gehörschutz und feste Schuhe. Die Platte ist schwer, ziehen Sie sie am Hang nicht zu sich her.
Kontrolle und Übernahme des fertigen Unterbaus
Übernehmen Sie den Unterbau noch bevor der Pflasterer kommt. Sobald das Pflaster liegt, sehen Sie nicht mehr hinein. Wurde ein Lastplattendruckversuch mit statischer Platte oder dem leichten Fallgewichtsgerät vereinbart, lassen Sie sich das Protokoll geben. Den erforderlichen Wert auf Planum und Tragschicht legt die Planung oder der Pflasterhersteller je nach Belastung fest.
- Die Stärke entspricht der Vereinbarung, geprüft durch Sondierung oder Messung vom Höhenbezugspunkt während der Arbeit
- Der Unterbau wurde in Lagen verdichtet und nicht auf einmal
- Unter dem Schotter liegt ein Vlies, wenn der Boden es erfordert hat
- Die Oberfläche liegt im Gefälle des späteren Pflasters, Wasser rinnt ab und bleibt nicht stehen
- Unter der langen Latte gibt es keine größeren Mulden oder Buckel, die Ebenheit passt für den Pflasterer
- Beim Überfahren mit dem Auto oder beim Aufstampfen entstehen keine Spuren und die Fläche federt nicht
- Rund um Schächte und Einläufe ist der Unterbau genauso fest wie anderswo
- Der Unterbau reicht über die geplanten Randsteine hinaus
- Das Material entspricht der vereinbarten Körnung, bei RC-Material ist die Herkunft belegt
- Leerrohre und Anschlüsse unter der Fläche sind verlegt und eingezeichnet
- Das Protokoll des Lastplattendruckversuchs liegt vor, falls dieser vereinbart war
Häufige Fragen
Auf gutem, kiesigem Boden und für Pkw oft schon. Bei Lehm, hohem Grundwasser oder Verkehr mit schweren Fahrzeugen droht bei dünnerem Unterbau ein Absacken des Pflasters. Entscheidend sind Boden und Belastung. Im Zweifel hilft ein Lastplattendruckversuch auf dem Planum.
Ja, wenn es güteüberwachtes RC-Material aus einer Aufbereitungsanlage mit bekannter Körnung ist, ohne Holz, Kunststoff und Gips. Beim dicken Unterbau kommt RC-Material manchmal in die unteren Lagen, oben dann natürlicher Brechschotter, der sich leichter abziehen lässt.
Auf sandigem oder kiesigem Boden nicht immer. Auf lehmigem und tonigem Boden ist es sehr zu empfehlen, weil es das Vermischen von Boden und Schotter verhindert. Gerade das sind die Böden, für die man sich für 50 cm entscheidet, deshalb gehört das Vlies hier meist dazu.
Schotter braucht keine Wartezeit wie Beton. Nach Verdichtung und Kontrolle kann sofort weitergearbeitet werden. Hat es zwischendurch stark geregnet oder sind Maschinen darüber gefahren, prüfen Sie die Oberfläche vor dem Pflastern noch einmal und lassen Sie bei Bedarf nachverdichten.
Mit dem Pkw kurzzeitig meist ja, wenn gut verdichtet wurde. Voll beladene Lkw können in der obersten Lage aber Spuren hinterlassen, besonders bei Nässe. Diese müssen vor dem Pflastern ausgeglichen und nachverdichtet werden.
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