Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Pflaster | ||||
| Schneiden Verbundpflaster 8-10 cm | lfm | € 7,60 | - | |
| Verlegung Verbundpflaster 4-6 cm | m² | € 15,20 | - | |
| Verlegung Verbundpflaster 8-10 cm | m² | - | ||
| Verlegung Designpflaster | m² | - | ||
| Zuschlag für Kleinpflaster bis 10×10 cm | m² | € 7,60 | - | |
| Schneiden Verbundpflaster 4-6 cm | lfm | € 4,85 | - | |
| Fugen mit Quarzsand verfüllen | m² | € 2,60 | - | |
| Abschließendes Absanden und Einkehren der Fugen | m² | € 1,40 | - | |
Wann 8 bis 10 cm Pflaster geschnitten wird und warum das eine eigene Arbeit ist
Die Steinstärke richtet sich nach der Belastung. 8 cm verwendet man in der Regel für Zufahrten und Stellplätze von Pkw, 10 cm dort, wo schwerere Fahrzeuge zu erwarten sind oder Räder oft am Stand eingeschlagen werden, etwa beim Rangieren vor der Garage. Wer genau diese Leistung braucht, hat also praktisch immer eine befahrene Fläche. Damit geht es beim Schnitt nicht nur um eine schöne Kante, sondern darum, ob das zugeschnittene Stück den Druck eines Autoreifens aushält.
Ein dicker Stein hat eine größere Schnittfläche. Bei 10 cm muss die Scheibe fast doppelt so viel Beton durchtrennen wie bei einem 5 cm Stein. Der Schnitt dauert länger, die Scheibe wird heißer und nutzt sich schneller ab, es entsteht mehr Schlamm und Staub. Eine übliche große Flex mit 230 mm Scheibe schafft je nach Gerät nur etwa 6 bis 7 cm Schnitttiefe, kommt also bei 8 cm in einem Durchgang nicht durch. Deshalb braucht diese Stärke andere Geräte oder einen anderen Ablauf.
Wie die Leistung abgerechnet wird
Im Preisverzeichnis wird das Schneiden in Laufmetern angegeben. Gemessen wird meist die Länge der Linie, an der die Steine zugeschnitten werden, also zum Beispiel die Länge des Randsteins, an dem die Schnittstücke anliegen. Bei schrägen Schnitten, Bögen und Ausschnitten um Schächte oder Torsteher fallen pro Meter mehr Schnitte an, und sie sind mühsamer. Klären Sie vorab mit dem Pflasterer, wie solche Stellen gemessen werden, dann gibt es bei der Abrechnung keine Diskussion.
So läuft das Schneiden auf der Baustelle ab
Das Schneiden ist keine eigene Arbeit am Schluss. Es läuft parallel zum Verlegen oder direkt danach, aber immer vor dem Einkehren des Fugenmaterials und vor dem Abrütteln.
Schnittlinie anzeichnen
Der Pflasterer verlegt ganze Steine bis an den Rand, also bis zum Randstein, zur Mauer oder zum Schacht, so dass sie über die Kante hinausragen. Dann zeichnet er auf jedem Stein die Schnittlinie mit Bleistift, Kreide oder entlang einer gespannten Schnur an. Dabei wird die Fuge zwischen Schnittstück und Randstein abgezogen, üblicherweise etwa 3 bis 5 mm. Der Stein darf nicht am Randstein anstehen, sonst drückt ihn die Rüttelplatte hoch oder es platzt die Kante ab.
Am Schneidetisch oder direkt auf der Fläche
Es gibt zwei gängige Methoden, auf größeren Baustellen werden sie oft kombiniert.
- Schneiden am Nassschneidetisch: Jeder Stein wird herausgenommen, auf der Steinsäge mit Wasserkühlung geschnitten und wieder eingesetzt. Der Schnitt ist genau und rechtwinkelig, die Fläche bleibt sauber, aber es dauert länger, weil jedes Stück zweimal in die Hand genommen wird
- Schneiden auf der Fläche: Ganze Steine werden über den Rand gelegt, eine Schnur gespannt und die ganze Reihe mit dem Benzin-Trennschleifer in einem Zug geschnitten. Die Linie wird gerade und es geht schnell, dafür rinnt der Schlamm über das verlegte Pflaster und muss sofort weggewaschen werden. Außerdem darf die Scheibe nicht in den Randstein schneiden
Bei 8 bis 10 cm wird auf der Fläche meist in zwei Schritten gearbeitet: zuerst von oben so tief einschneiden, wie das Gerät sicher schafft, dann das Stück herausnehmen und fertig schneiden. Alternativ kommt ein Trennschleifer mit größerer Scheibe zum Einsatz, der die ganze Stärke durchtrennt.
Schnittstücke einsetzen und reinigen
Die Schnittstücke kommen zurück an ihren Platz, werden mit dem Gummihammer auf die Höhe der Nachbarsteine geklopft, und die Fugenbreite wird kontrolliert. Schlamm und Staub werden mit Wasser abgewaschen, solange sie noch nass sind. Erst danach folgt das Einkehren der Fugen und das Abrütteln mit einer Rüttelplatte mit Gummimatte.
Geräte und Scheiben: womit dickes Pflaster geschnitten wird
Steinsäge mit Wasserkühlung
Für genaue Schnitte, die man später sieht, verwendet man eine Stein- oder Pflastersäge mit Diamantscheibe, meist ab etwa 350 mm Durchmesser. Der Stein liegt auf einem verschiebbaren Tisch, Wasser kühlt die Scheibe, der Schnitt wird glatt und rechtwinkelig. Für 10 cm Steine braucht es eine Säge mit ausreichender Schnitttiefe. Kleinere Baustellensägen haben die oft nicht, dann muss der Stein gewendet werden.
Trennschleifer mit Benzin- oder Elektromotor
Der handgeführte Trennschleifer mit 300 bis 400 mm Scheibe ist das Standardgerät der Pflasterer für Schnitte auf der Fläche. Mit 350 mm Scheibe schafft er in der Regel auch 10 cm, wenn langsam und mit Wasser geschnitten wird. Er ist schwer, laut und verlangt Erfahrung. Wird er falsch geführt, kann die Scheibe verklemmen und das Gerät zurückschlagen.
Winkelschleifer
Die große Flex eignet sich für kleine Nacharbeiten, für Bögen und Ausschnitte um Schächte. Die volle Stärke von 8 bis 10 cm schafft sie aber nicht in einem Durchgang. Man muss von zwei Seiten schneiden, und beide Schnitte müssen genau aufeinandertreffen, sonst bleibt an der Schnittfläche eine Stufe.
Steinknacker
Bei dünnem Pflaster ist der Steinknacker eine schnelle Lösung. Bei 8 bis 10 cm braucht es ein schweres hydraulisches Gerät oder einen großen Hebelknacker, und die Bruchkante wird trotzdem unregelmäßig, mit gezackter Unterseite. An den Rändern befahrener Flächen wird er deshalb nicht verwendet, höchstens zum groben Kürzen von Steinen, die danach sauber nachgeschnitten werden.
Die passende Scheibe
Für Betonpflaster nimmt man eine segmentierte Diamantscheibe für Beton. Bei Pflaster mit hartem Zuschlag, etwa mit gewaschener Oberfläche oder Granitsplitt in der Vorsatzschicht, verschleißt die Scheibe schneller und sollte für harte Materialien ausgelegt sein. Eine stumpfe Scheibe schneidet langsam, überhitzt, verbrennt die Kante und erhöht das Risiko, dass sich ein Segment löst.
Der Unterschied zum Schneiden von 4 bis 6 cm Pflaster
Im Preisverzeichnis gibt es auch eine eigene Position für das Schneiden von Pflaster mit 4 bis 6 cm Stärke. Auf den ersten Blick ist es dieselbe Arbeit, in der Praxis unterscheiden sich die beiden Varianten aber deutlich.
- Einsatzbereich: 4 bis 6 cm gehören auf Gehwege, Terrassen und begehbare Flächen, 8 bis 10 cm auf Flächen, die mit dem Auto befahren werden. Haben Sie eine Garageneinfahrt, ist in der Regel diese Position die richtige
- Geräte: Dünnes Pflaster schneidet die große Flex in einem Durchgang, und es lässt sich auch knacken. Dickes Pflaster braucht eine Säge mit größerer Scheibe oder Schnitte von zwei Seiten
- Zeit pro Meter: Ein Schnitt durch 10 cm dauert spürbar länger, die Scheibe verschleißt stärker und es fällt mehr Schlamm an
- Anforderung an das Schnittstück: Auf dem Gehweg hält ein kleines Stück, unter dem Autoreifen lockert sich ein schmaler Keil, bricht oder kippt. Bei dickem Pflaster wird daher die Mindestgröße der Schnittstücke strenger eingehalten
- Sicherheit: Größere Maschinen bedeuten mehr Rückschlaggefahr, mehr Lärm und mehr Staub. Die Arbeit gehört in erfahrene Hände
- Gewicht: Ein 10 cm Stein ist schwer, das ständige Herausnehmen und Wiedereinsetzen am Schneidetisch ist körperlich anstrengender
Treffen auf einer Baustelle beide Stärken zusammen, etwa der Weg zum Hauseingang und die Zufahrt zum Tor, wird das Schneiden üblicherweise nach der Stärke im jeweiligen Abschnitt verrechnet. Der Übergang sollte mit einem Randstein getrennt sein, damit das dünne Pflaster nicht vom Auto belastet wird.
Was die Arbeit leichter oder schwerer macht
Die Länge der Schnitte allein sagt wenig über den Aufwand. Zwei Flächen mit gleich vielen Laufmetern können ganz unterschiedlich viel Arbeit bedeuten.
Das macht es leichter
- Gerade Randsteine und rechtwinkelige Flächen
- Verlegemuster quer oder parallel zum Rand, so dass nur eine Reihe geschnitten wird
- Flächenmaße, die auf das Steinformat abgestimmt sind, damit am Rand möglichst große Stücke bleiben
- Freier Platz für die Säge sowie Wasser und Strom direkt auf der Baustelle
- Normales Betonpflaster ohne harten Zuschlag an der Oberfläche
Das macht es schwerer
- Fischgrätmuster oder diagonale Verlegung, bei der jeder Randstein ein Schrägschnitt ist
- Bögen, runde Randsteine und abgerundete Ecken
- Viele Hindernisse: Einläufe, Schächte, Kanaldeckel, Torsteher, Entwässerungsrinnen, Stufen
- Pflaster mit gewaschener Oberfläche, Granitsplitt oder grober Struktur, das die Scheibe schnell verbraucht und sich schwer vom Schlamm reinigen lässt
- Schneiden neben fertiger Fassade, Zaun oder Fenster, die vor Schlamm und Staub geschützt werden müssen
- Rücksicht auf Ruhezeiten im Wohngebiet. Lautes Schneiden lässt sich mit den Nachbarn und bei Wohnanlagen mit der Hausverwaltung zeitlich gut abstimmen
Abstimmung mit den anderen Gewerken
Das Schneiden liegt zwischen dem Herstellen des Unterbaus und dem Abrütteln. Ist davor etwas nicht fertig, müssen Schnitte wiederholt werden oder sie bleiben ungenau.
- Randsteine müssen in Beton versetzt und ausgehärtet sein, sonst verschieben sie sich beim Rütteln und die Fuge am Schnittstück wird breiter
- Einläufe, Schächte und Kanaldeckel müssen auf Endhöhe sitzen. Ein Ausschnitt um einen Deckel, der nachträglich gehoben wird, passt nicht mehr
- Entwässerungsrinnen vor der Garage sollten vor dem Pflastern versetzt werden, damit man exakt an ihre Kante schneiden kann
- Sind Kabel zum Tor, zur Beleuchtung oder zur Wallbox geplant, gehört die Leerverrohrung vorher in den Unterbau. Eine fertige Fläche wegen eines Kabels aufzuschneiden bedeutet zusätzliche Schnitte und getauschte Steine. Den elektrischen Anschluss selbst macht ausschließlich ein konzessionierter Elektrotechniker
- Nach dem Schneiden folgen Fugenmaterial und Abrütteln. Die Rüttelplatte sollte erst über die Fläche gehen, wenn alle Schnittstücke eingesetzt sind, sonst setzen sich die Randstücke anders als der Rest
Typische Fehler und wie sie sich später zeigen
Schmale Keile am Rand
Der häufigste Fehler bei befahrenem Pflaster. Ein wenige Zentimeter breites Schnittstück hat keinen Halt im Verband, unter dem Reifen kippt es, bricht oder verliert eine Ecke. Als Faustregel aus der Praxis gilt: keine Stücke kleiner als etwa ein Drittel bis die Hälfte eines ganzen Steins. Würde ein kleines Stück übrig bleiben, verschiebt man die vorletzte Reihe oder schneidet zwei größere Stücke statt eines kleinen.
Große Lücke mit Mörtel gefüllt
Ist ein Schnittstück zu kurz geraten, wird die Lücke am Randstein manchmal mit Beton oder Mörtel ausgegossen. So eine Füllung reißt, der Frost bröselt sie heraus, und nach ein paar Wintern ist am Rand ein Loch.
Schräger oder gezackter Schnitt
Treffen sich zwei Schnitte von beiden Seiten nicht, oder wird der Rest nach einem unvollständigen Schnitt abgebrochen, bleibt an der Unterseite ein Grat. Der Stein liegt dann nicht vollflächig im Splittbett, er wackelt und klappert oder knirscht beim Drüberfahren.
Schlamm auf der Oberfläche
Zementschlamm, der auf dem Pflaster eintrocknet, hinterlässt graue Flecken und Schleier. Auf farbigem und gewaschenem Pflaster fällt das stark auf und lässt sich nachträglich schwer entfernen, oft nur mit einem Zementschleierentferner. Die Lösung ist einfach: sofort abwaschen, solange der Schlamm nass ist.
Angepresste Stücke ohne Fuge
Ein Schnittstück, das direkt am Randstein oder Nachbarstein ansteht, kann nicht arbeiten. Beim Rütteln oder bei den ersten Frösten platzt ihm die Kante ab.
Trocken schneiden
Beton enthält Quarz, und der feine Schneidstaub ist gesundheitsschädlich. Trockenes Schneiden ohne Absaugung legt außerdem eine Staubschicht auf die ganze Umgebung, auf Fenster und auf die Autos der Nachbarn. Wasser bindet den Staub und kühlt die Scheibe.
Anleitung für Heimwerker: dickes Verbundpflaster schneiden
Wenn Sie selbst pflastern, können Sie auch das Schneiden übernehmen. Bei 8 bis 10 cm arbeiten Sie aber mit schwerem Gerät. Eine große Steinsäge mit Wasserkühlung bekommen Sie im Geräteverleih. Den handgeführten Trennschleifer überlässt man in der Praxis besser jemandem mit Erfahrung. Ohne Schutzausrüstung sollten Sie keinen einzigen Stein schneiden.
- Schutzausrüstung bereitlegen: Schutzbrille oder Visier, Gehörschutz, Atemschutzmaske FFP3, feste Handschuhe und Sicherheitsschuhe mit Stahlkappe.
- Säge auf einen ebenen, festen Untergrund abseits des verlegten Pflasters stellen, Wasser anschließen und prüfen, ob die Scheibe für Beton geeignet und unbeschädigt ist.
- Ganze Steine bis an den Rand verlegen, so dass sie über den Randstein ragen.
- Schnittlinie auf jedem Stein anzeichnen und etwa 3 bis 5 mm Fuge abziehen.
- Prüfen, ob das Schnittstück zu schmal wird, und bei Bedarf die vorletzte Reihe verschieben.
- Stein nummerieren, herausnehmen und so auf den Sägetisch legen, dass er vollflächig aufliegt.
- Langsam und gleichmäßig schneiden, nicht auf die Scheibe drücken, die Säge arbeiten lassen.
- Kontrollieren, ob der Schnitt rechtwinkelig ist und unten kein Grat bleibt.
- Stück vom Schlamm abspülen und an seinen Platz zurücklegen.
- Mit dem Gummihammer auf die Höhe der Nachbarsteine klopfen.
- Schlamm und Staub vom verlegten Pflaster abwaschen, solange alles nass ist.
- Wenn alle Schnittstücke sitzen, Fugen einkehren und die Fläche mit Rüttelplatte und Gummimatte abrütteln.
Das Schlammwasser gehört weder in den Regenwasserkanal noch ins Beet. Lassen Sie es in einem Behälter absetzen und entsorgen Sie den Bodensatz als Bauschutt.
Kontrolle und Abnahme der Arbeit
Prüfen Sie die Schnitte vor und nach dem Abrütteln. Sind die Fugen erst eingekehrt, sieht man manche Fehler schlechter.
- Die Schnittlinie am Randstein ist gerade und folgt auch in Bögen seinem Verlauf
- Die Fuge zwischen Schnittstück und Randstein ist gleichmäßig, kein Stein steht an
- Am Rand gibt es keine schmalen Keile und keine Stücke deutlich kleiner als vereinbart
- Lücken am Rand sind nicht mit Mörtel statt Stein gefüllt
- Schnittflächen sind rechtwinkelig, ohne gezackte Unterseite und ohne abgeplatzte Kanten
- Ausschnitte um Einläufe, Schächte und Deckel sind knapp, das Wasser rinnt zum Einlauf
- Schnittstücke wackeln nach dem Rütteln nicht und liegen eben mit der Fläche
- Auf der Oberfläche sind keine eingetrockneten Schlammflecken
- Die Umgebung ist sauber, Verschnitt und Schlamm sind abtransportiert
- Die Schnittlänge in Laufmetern ist festgehalten, samt der vereinbarten Messweise für Bögen und Ausschnitte
Häufige Fragen
In einem Durchgang nicht, denn eine übliche Flex mit 230 mm Scheibe schafft meist nur etwa 6 bis 7 cm Tiefe. Man kann von zwei Seiten schneiden, beide Schnitte müssen aber genau aufeinandertreffen. Für viele Schnitte ist eine Steinsäge oder ein Trennschleifer mit größerer Scheibe sinnvoller.
Ein kleines Stück hat zu wenig Halt in den Nachbarsteinen und kippt oder bricht unter dem Autoreifen. Bei befahrenen Flächen wird die Verlegung daher so geplant, dass am Rand größere Schnittstücke bleiben.
Bei 8 bis 10 cm wird die Bruchkante unregelmäßig und unten gezackt, der Stein liegt dann schlecht im Bett. An den Rändern befahrener Flächen wird deshalb geschnitten. Der Steinknacker taugt höchstens zum groben Kürzen, danach wird nachgeschnitten.
Frischer Schlamm lässt sich mit Wasser und Bürste abwaschen. Eingetrockneter wird mit einem Zementschleierentferner nach Herstellerangabe behandelt, zuerst an einer unauffälligen Stelle. Saure Reiniger können die Farbe verändern, deshalb lohnt es sich, gleich beim Schneiden abzuwaschen.
In der Regel davor. Alle Schnittstücke werden eingesetzt, dann werden die Fugen eingekehrt und die ganze Fläche auf einmal gerüttelt, damit sich die Randstücke gleich setzen wie der Rest.
Meist zählt die Länge der Linie, an der das Pflaster zugeschnitten ist. Bei Diagonalmustern, Bögen und Ausschnitten um Hindernisse sollten Sie die Messweise vorher vereinbaren, weil dort auf einen Meter deutlich mehr Arbeit kommt.
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