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Verkleidung mit gesplittetem Stein (Betonzäune, Außensockel)

Bei einer Verkleidung mit Spaltstein kleben Sie dünne Steinplatten mit unebener, „gebrochener“ Oberfläche auf einen Zaun, einen Sockel oder eine Gartenmauer. Meist steht diese Arbeit an, wenn ein nackter Betonzaun aus Schalungssteinen schöner aussehen soll oder wenn der Sockel des Hauses verschmutzt und beschädigt ist. Die neue Oberfläche

Aktualisiert 09/2026·5 Min. Lesezeit·19 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
17,00 €/ m²
Richtwert-Spanne
4,97 € - 48,23 €
Wohnung 60 m²
2550,00 €
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Fliesenarbeiten19 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Wand- und Bodenfliesen
Verkleidung mit Bruchstein (Zaun, Sockel)m²-
Fliesen / Bodenfliesen Standard bis 60 cmm²39,46 €-
Feinsteinzeug-Fliesen / -Bodenfliesen über 60 cmm²48,23 €-
Fliesen / Bodenfliesen XL-Format 60×120m²-
Fliesen / Bodenfliesen XXL-Format 120×260m²-
Mosaik verlegenm²-
Verkleidung Natur-/Kunststein / Klinkerm²-
Bordüre / Listellolfm14,62 €-
Bodenfliesen bis 60 cm im Diagonalverband verlegenm²48,23 €-
Verfugenm²6,58 €-
Silikonverfugungm²4,97 €-
Silikonieren der Innen- und Außeneckenlfm2,63 €-
Wasserstrahlschnitt 60×60 (Gehrungskante / Jolly)lfm9,94 €-
Wasserstrahlschnitt 120×120 (Gehrungskante / Jolly)lfm11,40 €-
Wasserstrahlschnitt - Aussparung in Flieselfm15,35 €-
Jolly-Profil (Montage und Setzen)lfm14,62 €-
Sockelleiste aus Fliese / Bodenflieselfm6,58 €-
Aussparungen in Fliese / Bodenfliese sägenStk.4,38 €-
Kreisförmige Aussparungen in Bodenfliesen / FeinsteinzeugStk.3,80 €-
Summe Arbeit
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Wo eine Spaltsteinverkleidung sinnvoll ist

Typische Flächen sind Betonzäune, Torpfeiler, Gartenmauern und der Haussockel, also der untere Teil der Fassade direkt über dem Gelände. Der Sockel hat es besonders schwer: Hier trifft Spritzwasser auf, im Winter liegt Schnee davor, und am Gehsteig kommt Streusalz dazu. Putz reißt an dieser Stelle nach einigen Jahren und wird unansehnlich. Stein hält diese Belastung deutlich besser aus.

Eines sollte man klar sagen: Der Stein dichtet die Wand nicht gegen Feuchtigkeit ab. Der Sockel braucht eine funktionierende Abdichtung, und das Wasser muss vom Haus weglaufen. Die Verkleidung ist eine Schutz- und Sichtschicht, kein Ersatz für die Abdichtung.

Wohnen Sie in einem Mehrparteienhaus, sprechen Sie die Arbeiten am Sockel vorher mit der Hausverwaltung ab. Die Fassade betrifft alle Eigentümer, und beim Schneiden der Steine wird es laut und staubig.

Naturstein oder Kunststein

Im Handel gibt es zwei Grundtypen:

  • Naturstein als Spaltplatte, zum Beispiel Sandstein, Quarzit, Kalkstein, Travertin oder Schiefer. Jedes Stück sieht anders aus, die Farben wirken lebendig, und die Oberfläche altert schön. Die Platten sind schwerer und unterschiedlich dick, deshalb ist das Verlegen aufwendiger.
  • Kunststein, also eingefärbter Betonguss. Er ist leichter, alle Teile sind gleich dick, und das Verlegen geht einfacher. Das Muster wiederholt sich, gute Produkte sind aber kaum von echtem Stein zu unterscheiden.

Für Sockel und Zaun wählen Sie einen Stein, den Hersteller oder Händler ausdrücklich als frostbeständig und für außen geeignet ausweisen. Weiche, saugfähige Sorten wie manche Kalksteine können am Boden durch Frost und Salz mit der Zeit schichtweise abplatzen. Gerade in Lagen mit vielen Frost-Tau-Wechseln, wie sie in Österreich häufig vorkommen, zahlt sich ein dichter Stein aus. Ist der Sockel gedämmt, etwa als Teil eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS), nimmt man meist leichteren Stein. Prüfen Sie dann immer, welches Gewicht der Hersteller des Dämmsystems für die Bekleidung zulässt.

So läuft die Arbeit Schritt für Schritt ab

Zuerst prüft der Fliesenleger den Untergrund. Er muss fest, trocken und tragfähig sein, ohne Staub, alte Anstriche oder Moos. Neuer Beton braucht Zeit zum Aushärten, üblich sind rund vier Wochen. Losen Putz schlägt man ab, Unebenheiten gleicht man aus.

Am Sockel geht es dann um die Unterkante. Die Verkleidung sollte nicht ohne Abdichtung im Erdreich stecken. Üblich ist ein Abschluss knapp über dem Gelände und davor ein Kiesstreifen, damit kein Wasser an die Wand spritzt.

Danach wird geklebt. Verwendet wird ein flexibler, frostbeständiger Fliesenkleber für außen, meist der Klasse C2 nach ÖNORM EN 12004, bei Naturstein in der Regel mit dem Zusatz S1 für verformungsfähig. Geklebt wird beidseitig: Der Kleber kommt auf die Wand und auf die Rückseite des Steins. Fachleute nennen das Buttering-Floating-Verfahren. So bleiben keine Hohlräume. Genau dort sammelt sich sonst Wasser, gefriert im Winter und sprengt den Stein ab. Verlegt wird von unten nach oben, und die Steine werden aus mehreren Paketen gemischt, damit keine Farbflecken entstehen.

Die Verkleidung wird entweder mit Fuge gesetzt, die man nach dem Trocknen des Klebers mit Natursteinfugenmörtel füllt, oder fast fugenlos, sozusagen „trocken“ gestoßen. Zum Schluss folgt je nach Steinart eine Imprägnierung, die das Saugverhalten und Ausblühungen verringert. Beim Zaun ist außerdem eine Mauerabdeckung oben wichtig, sonst läuft das Wasser von oben hinter die Verkleidung.

Was die Arbeit einfacher oder aufwendiger macht

  • Glatte, feste Fläche: Eine Wand ohne Fenster und Vorsprünge geht schnell. Jede Ecke, jeder Pfeiler, jede Öffnung und jede Stufe bedeutet viel Schneidarbeit.
  • Eckstücke: Gibt es zum gewählten Stein fertige Eckteile, werden die Ecken schnell und sauber. Sonst müssen die Steine von Hand angeschrägt und zusammengesetzt werden.
  • Naturstein mit unterschiedlicher Dicke braucht mehr Kleber und Geduld als gleich dicker Kunststein.
  • Zustand des Untergrunds: Alten Putz abschlagen, Flächen ausgleichen oder einen feuchten Sockel sanieren, all das kostet Zeit, bevor der erste Stein sitzt.
  • Zugang und Wetter: Eine dichte Hecke, ein Beet direkt an der Wand oder Arbeiten bei großer Hitze oder Kälte bremsen alles aus.

Typische Fehler

  • Nur punktweise kleben, also mit ein paar Kleberbatzen: Unter dem Stein bleiben Hohlräume, und nach einigen Wintern fällt die Verkleidung ab
  • Normaler Innenkleber statt flexiblem, frostbeständigem Kleber
  • Kleben auf staubigem, nassem oder gefrorenem Untergrund oder in praller Sonne, wenn der Kleber eine Haut bildet, bevor der Stein sitzt
  • Zaun ohne Abdeckung, sodass Wasser in die obere Fuge und hinter die Steine läuft
  • Sockel bis ins Erdreich verkleidet, ohne Abdichtung und ohne Wasserableitung
  • Steine nicht aus mehreren Paketen gemischt, an der Wand sieht man danach Streifen in anderer Farbe

Die meisten Kleber verarbeitet man ungefähr zwischen +5 und +25 °C. Die genauen Bedingungen stehen auf der Verpackung.

Anleitung für Heimwerker: niedrigen Zaun verkleiden

Einen niedrigen Betonzaun oder eine Gartenmauer können Sie selbst verkleiden, wenn Sie etwas Geduld und einen Winkelschleifer mit Diamantscheibe haben. Tragen Sie beim Schneiden Schutzbrille, Atemschutzmaske und Gehörschutz.

  1. Zaun von Staub, Moos und losen Teilen befreien, bei Bedarf abwaschen und trocknen lassen.
  2. Steine neben dem Zaun auf dem Boden auslegen und aus mehreren Paketen mischen.
  3. Schnur spannen oder eine waagrechte Linie für die erste Reihe anzeichnen.
  4. Flexiblen, frostbeständigen Kleber nach Anleitung anrühren, nur so viel, wie innerhalb der angegebenen Zeit verarbeitet wird.
  5. Kleber mit der Zahnspachtel auf den Zaun und auf die Steinrückseite auftragen.
  6. Stein mit leichter Schiebebewegung andrücken, damit die ganze Rückseite Kleber hat, herausgequollenen Kleber entfernen.
  7. Mit den Eckstücken beginnen, danach die Fläche von unten nach oben füllen.
  8. Randstücke und Anschlüsse an Pfeilern mit dem Winkelschleifer zuschneiden.
  9. Nach dem Trocknen des Klebers verfugen, falls eine Verlegung mit Fuge gewählt wurde.
  10. Abdeckung mit Überstand und Tropfkante oben auf den Zaun setzen.
  11. Nach dem vollständigen Austrocknen nach Herstellerangaben imprägnieren.

Einen gedämmten Haussockel oder einen Sockel mit Feuchteproblemen überlassen Sie besser einem Fachbetrieb. Ein Fehler zeigt sich hier an der ganzen Wand.

Abnahme der fertigen Arbeit

  • Die Steine klingen beim Abklopfen nicht hohl
  • Kein Stein wackelt oder hat abgebrochene Kanten
  • Farben und Formen sind gleichmäßig gemischt, ohne auffällige Flecken
  • Die Fugen sind voll, ohne Risse und ohne Kleberreste auf der Steinoberfläche
  • Die Ecken sind sauber, die Eckstücke schließen an die Fläche an
  • Der Zaun hat eine Abdeckung mit Überstand, das Wasser läuft an der Verkleidung vorbei ab
  • Die Unterkante am Sockel endet über dem Gelände, das Wasser fließt vom Haus weg
  • Sie haben vom Professionisten die Namen von Kleber, Fugenmörtel und Imprägnierung erhalten

Häufige Fragen

Ja, aber nur, wenn der Hersteller des Dämmsystems das freigibt. Meist sind leichtere Steine, ein Armierungsgewebe in der Spachtelschicht und manchmal zusätzliche Dübel vorgeschrieben.

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