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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Elektroinstallation | ||||
| Montage und Anschluss Wohnungsverteiler | Stk. | € 207,00 | - | |
| Netzwerkverkabelung / Datenleitung verlegen (FTP) | Stk. | - | ||
| Abgang für 230 V-Steckdose - Rohinstallation | Stk. | € 9,40 | - | |
| Abgang für Schalter - Rohinstallation | Stk. | € 11,75 | - | |
| Lichtauslass - Rohinstallation | Stk. | € 11,60 | - | |
| Feininstallation 230-V-Steckdose / Schalter | Stk. | € 15,20 | - | |
| Verlegung Starkstromkabel NYM (bis 3×2,5) | lfm | € 2,05 | - | |
| Verlegung Schwachstromkabel (FTP, Koax) | lfm | € 1,65 | - | |
| Schlitzen für Kabel - Ziegel / Porenbeton | lfm | € 8,00 | - | |
| Schlitzen für Kabel - Beton / Plattenbau | lfm | € 11,75 | - | |
| Wandschlitze nach Elektroinstallation verschließen | lfm | € 10,35 | - | |
| Anschluss 1-poliger LS-Schalter | Stk. | € 48,30 | - | |
| Anschluss Fehlerstromschutzschalter (FI) | Stk. | € 16,55 | - | |
| Montage und Anschluss Haustürklingel | Stk. | € 75,90 | - | |
| Anschluss und Setzen Raumthermostat | Stk. | € 48,30 | - | |
| Montage LED-Band inkl. Aluminiumprofil | lfm | € 16,55 | - | |
| Einbaustrahler in Gipskartondecke montieren | Stk. | € 69,00 | - | |
| Montage Luster / Hängeleuchte | Stk. | - | ||
| Montage Wandleuchte | Stk. | € 19,30 | - | |
| Montage und Anschluss Lüfter (Bad/WC) | Stk. | - | ||
| Abgang für TV-/Datendose - Rohinstallation | Stk. | € 16,55 | - | |
| Feininstallation TV-/Datendose | Stk. | € 69,00 | - | |
| Fachgerechter Anschluss Kochfeld 400 V | Stk. | - | ||
| Montage Außen-Niederspannungs-Hausanschluss | Stk. | - | ||
Was ein Wohnungsverteiler ist und was hineingehört
In einem Mehrparteienhaus kommt der Strom über den Zähler zu Ihnen. Der Zähler sitzt meist im Stiegenhaus, in einem Zählerkasten am Gang oder im Keller. Davor liegt die Vorzählersicherung, die plombiert ist und zum Bereich des Netzbetreibers gehört. Vom Zähler führt die Zuleitung in die Wohnung und endet im Wohnungsverteiler. Alles, was danach kommt, ist Ihre eigene Anlage.
Typische Ausstattung eines zeitgemäßen Verteilers
- Hauptschalter, mit dem Sie die ganze Wohnung auf einmal abschalten, etwa vor einem längeren Urlaub oder bei einer Reparatur.
- FI-Schutzschalter, die überwachen, ob Strom dorthin fließt, wo er nicht hingehört, zum Beispiel über einen Menschen oder eine beschädigte Isolierung. Für Steckdosenstromkreise verwendet man in der Regel FI-Schalter mit 30 mA Auslösestrom.
- Leitungsschutzschalter für die einzelnen Stromkreise. Sie schützen die Leitungen vor Überlastung und Kurzschluss. Ihr Nennstrom muss zum Querschnitt der Leitung passen, die sie absichern.
- FI/LS-Kombischalter, die beide Funktionen in einem Gerät für einen einzelnen Stromkreis vereinen. Tritt in diesem Kreis ein Fehler auf, fällt nur er aus und nicht die halbe Wohnung.
- Überspannungsschutz, der Spannungsspitzen aus dem Netz oder nach einem Blitzeinschlag in der Umgebung abfängt. In Wohnungen setzt man üblicherweise einen Ableiter Typ 2 ein.
- Klemmen für den Schutzleiter (grün-gelb) und für die Neutralleiter (blau), übersichtlich nach FI-Schaltern getrennt.
- Bei Bedarf ein Schütz für den Nachtstromboiler, ein Klingeltrafo, ein Zeitrelais oder Platz für Smart-Home-Geräte.
Warum setzt man heute nicht einfach einen FI-Schalter für die ganze Wohnung ein? Weil Sie sonst bei jeder Auslösung im Dunkeln sitzen und der Kühlschrank steht. Verteilt man die Stromkreise auf mehrere FI-Schalter oder bekommen wichtige Kreise eigene Kombischalter, legt ein Defekt an der Waschmaschine weder das Licht noch die Tiefkühltruhe lahm.
Welche Verteiler es gibt und wann welcher passt
Unterputz oder Aufputz
Ein Unterputzverteiler sitzt in der Wand, sichtbar bleiben nur Rahmen und Tür. Das wirkt aufgeräumt und passt gut zu einer Komplettsanierung, bei der ohnehin gestemmt und verputzt wird. Die Wand muss dafür aber dick genug sein. Viele Wände im Wohnbau, ob Ziegel oder Stahlbeton, sind tragend. Tiefes Aufstemmen ist dort keine Kleinigkeit. Sprechen Sie das vorher mit der Hausverwaltung ab und lassen Sie im Zweifel einen Baumeister einen Blick darauf werfen.
Ein Aufputzverteiler wird auf die Wand geschraubt. Die Montage geht schneller, und in die Wand wird nicht eingegriffen. Er eignet sich für den Tausch in einer bewohnten Wohnung, für Keller, Garage oder überall dort, wo Stemmen nicht möglich ist. Der Nachteil: Er steht vor und fällt mehr auf.
Dazu gibt es Hohlwandverteiler für Gipskartonwände. Sie werden anders befestigt und sind leichter gebaut. Am besten plant man sie gleich beim Aufstellen der Trockenbauwand mit ein.
Kunststoff oder Metall
In Wohnungen sind Kunststoffverteiler üblich. Sie sind leicht, rosten nicht und das Gehäuse leitet keinen Strom. Metallgehäuse wählt man eher für Werkstätten, Garagen oder Bereiche, in denen etwas dagegenstoßen kann. Ein Metallgehäuse muss ordnungsgemäß an den Schutzleiter angeschlossen sein.
Größe und Reserve
Die Größe wird in Reihen und Teilungseinheiten angegeben. Eine Teilungseinheit entspricht der Breite eines üblichen Leitungsschutzschalters. Geplant wird nach der Zahl der Stromkreise, und zwar immer mit Reserve. In der Praxis lässt man etwa ein Fünftel bis ein Viertel der Plätze frei. In ein paar Jahren kommen vielleicht eine Klimaanlage, ein Wäschetrockner, ein Induktionskochfeld oder eine Steckdose am Balkon dazu. Ist der Kasten dann voll, bleibt nur der Tausch des ganzen Gehäuses.
Einphasig oder dreiphasig
Ältere Wohnungen haben oft nur eine einphasige Zuleitung. Wer ein leistungsstarkes Induktionskochfeld oder mehrere starke Geräte gleichzeitig betreiben will, denkt eventuell an eine dreiphasige Versorgung. Eine stärkere Vorzählersicherung oder zusätzliche Phasen klärt man aber mit dem Netzbetreiber und der Hausverwaltung, ein neuer Verteiler allein ändert daran nichts. Der Elektrotechniker kann Ihnen sagen, was die Steigleitung im Haus hergibt.
So läuft die Montage vor Ort ab
Der Ablauf unterscheidet sich je nachdem, ob eine neue Anlage entsteht oder ein alter Verteiler in einer bewohnten Wohnung getauscht wird. Die Grundschritte sind aber ähnlich.
- Besichtigung und Planung. Der Elektrotechniker prüft die Zuleitung, den Zustand der Leitungen, die Zahl der nötigen Stromkreise und den Platz für den Verteiler. Er erstellt einen einfachen Plan, welcher Kreis an welchem Schutzschalter und FI hängt.
- Abschalten vereinbaren. Abgeschaltet wird die Wohnung im Zählerkasten am Gang. Ist die Sicherung vor dem Zähler plombiert, darf nur der Netzbetreiber daran arbeiten. Klären Sie die Abschaltung rechtzeitig, vor allem wenn mehrere Wohnungen betroffen sind.
- Alten Verteiler ausbauen, falls einer getauscht wird. Jede Leitung wird vor dem Abklemmen beschriftet, damit klar ist, wohin sie gehört.
- Gehäuse setzen. Für einen Unterputzkasten wird eine Öffnung gestemmt, das Gehäuse lotrecht ausgerichtet und mit Gips oder Mörtel fixiert. Ein Aufputzkasten wird mit Dübeln angeschraubt. Die Höhe wählt man so, dass sich die Geräte bequem bedienen lassen, meist mit den Schaltern etwa auf Augen- bis Schulterhöhe eines Erwachsenen.
- Leitungen einführen. Die Leitungen kommen über Einführungen in den Kasten, mit genug Länge, aber ohne unnötige Schlaufen, die den Platz verstopfen.
- Geräte auf die Hutschiene setzen, nach Plan: Hauptschalter, Überspannungsschutz, FI-Schalter, Leitungsschutzschalter und allenfalls weitere Geräte.
- Anschließen. Die Adern werden auf die richtige Länge abisoliert, feindrähtige Leitungen bekommen Aderendhülsen. Die Außenleiter kommen an die Leitungsschutzschalter, die Neutralleiter an die Klemme des zugehörigen FI, die Schutzleiter an die gemeinsame PE-Schiene. Verbunden werden die Geräte mit Sammelschienen oder Leitungen in passendem Querschnitt.
- Klemmen anziehen, mit dem Drehmoment, das der Gerätehersteller angibt. Eine lockere Klemme wird mit der Zeit warm und gehört zu den häufigen Ursachen für Schäden.
- Stromkreise beschriften. Jeder Schalter bekommt ein Schild, damit Sie auch in einem Jahr noch wissen, was Sie abschalten.
- Einschalten und prüfen. Nach dem Einschalten werden Stromkreise, FI-Schalter und Anschlüsse auf Funktion geprüft. Danach folgen Messung und Prüfbefund, mehr dazu weiter unten.
Was die Arbeit leichter oder aufwendiger macht
Der Aufwand ist von Wohnung zu Wohnung sehr unterschiedlich. Das erklärt, warum zwei scheinbar gleiche Montagen ganz verschieden lange dauern können.
Das erleichtert die Arbeit
- Neue Kupferleitungen mit Schutzleiter, die bei der Sanierung schon vorbereitet und beschriftet sind
- Aufputzmontage oder eine bereits vorbereitete Wandöffnung
- Ein klarer Stromkreisplan und feststehende Geräte schon vor Arbeitsbeginn
- Eine leere Wohnung, in der nichts in Betrieb bleiben muss
- Freier Zugang zum Zählerkasten und eine problemlose Abschaltung
Das macht die Arbeit aufwendiger
- Alte Aluminiumleitungen, die spröde sind, leicht brechen und sich anders verhalten als Kupfer
- Zweiadrige Altinstallationen mit klassischer Nullung ohne eigenen Schutzleiter, bei denen ein FI-Schalter nicht voll wirken kann und erst geklärt werden muss, wie es weitergeht
- Unbeschriftete Leitungen, bei denen jeder Kreis erst gemessen und gesucht werden muss
- Unterputzmontage in hartem Beton oder in einer Wand, in der schon andere Leitungen liegen
- Viele Stromkreise und Zusatzgeräte, etwa ein Schütz für den Nachtstromboiler, Smart-Home-Komponenten oder eine dreiphasige Versorgung
- Ein Tausch in einer bewohnten Wohnung, in der ein Teil der Kreise rasch wieder laufen muss
Oft wird gefragt, ob man nur den Verteiler tauschen und die alten Leitungen behalten kann. Technisch geht das. Ein neuer Verteiler mit FI-Schaltern bringt aber manchmal versteckte Mängel der alten Leitungen ans Licht und löst dann immer wieder aus. Ein seriöser Elektrotechniker sagt Ihnen vorher, in welchem Zustand die Leitungen sind und welches Risiko Sie eingehen, wenn sie bleiben.
Abstimmung mit den anderen Professionisten
Im Verteiler laufen alle Leitungen zusammen. Deshalb kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an.
- Die Rohinstallation muss vorher fertig sein, damit alle Leitungen bis zum Verteiler gezogen werden können.
- Maurer und Verputzer putzen rund um einen Unterputzkasten bei. Schon beim Setzen ist die Stärke von Putz oder Fliesen mitzudenken, damit der Rahmen weder zu tief sitzt noch vorsteht.
- Trockenbauer müssen rechtzeitig Bescheid wissen, wenn der Kasten in eine Gipskartonwand oder Vorsatzschale kommt.
- Das Küchenstudio sollte die Anschlusswerte der Geräte und die Lage der Anschlüsse liefern, bevor der Verteiler fertig verdrahtet wird.
- Der Installateur kümmert sich um Boiler, Elektroheizung oder Pumpen. Diese brauchen einen eigenen Stromkreis und manchmal eine Ansteuerung über den Nachtstromtarif.
- Der Maler kommt erst nach dem Rahmen. Sind die Geräte schon eingebaut, müssen sie abgedeckt werden.
Bei einer Sanierung hat sich folgende Reihenfolge bewährt: Das Gehäuse wird während der Rohinstallation gesetzt, dann folgen Verputz und Malerei, und die Geräte werden erst bei der Fertigstellung eingebaut, wenn kein Staub und keine Feuchtigkeit mehr anfallen.
Typische Fehler und wie sie sich zeigen
- Zu kleiner Verteiler ohne Reserve. Das merkt man beim ersten neuen Gerät, wenn kein Platz für einen weiteren Schalter da ist. Dann muss das ganze Gehäuse getauscht werden.
- Ein einziger FI für die ganze Wohnung. Jeder Fehler schaltet alles ab, auch Kühlschrank und Licht.
- Vertauschte Neutralleiter zwischen den FI-Schaltern. Der Neutralleiter eines Kreises hängt am falschen FI. Die Schalter lösen dann scheinbar grundlos aus, und die Fehlersuche dauert lange.
- Schutzschalter passt nicht zum Leitungsquerschnitt. Sitzt ein zu großer Schalter auf einer dünnen Leitung, kann diese überhitzen, bevor er auslöst.
- Nicht nachgezogene Klemmen. Mit der Zeit riecht es verschmort, der Kunststoff um die Klemme verfärbt sich oder ein Kreis fällt immer wieder aus.
- Fehlende Beschriftung. Bei einer Störung oder beim Lampentausch weiß niemand, welcher Schalter zuständig ist, und es wird die ganze Wohnung abgedreht.
- Ungünstiger Platz. Ein Verteiler hinter Möbeln oder im Kasten wird im Störfall im Dunkeln gesucht und ist schwer zu erreichen.
- Fehlender Prüfbefund. Ohne Befund haben Sie keinen Nachweis, dass die Anlage sicher ist. Das kann beim Verkauf, bei der Vermietung oder im Schadensfall mit der Versicherung zum Problem werden.
Anleitung für Heimwerker: den Montagetag gut vorbereiten
Montage und Anschluss eines Verteilers sind ausschließlich Sache eines konzessionierten Elektrotechnikers, auch nicht unter Aufsicht. Ein Fehler zeigt sich oft nicht sofort, kann aber bei einem Gerätedefekt lebensgefährlich werden oder einen Brand auslösen. Was Sie selbst tun können, ist die Vorbereitung. Sie spart Zeit und verhindert, dass die Arbeit mittags ins Stocken gerät.
- Alle größeren Geräte auflisten und ihren Standort notieren: Induktionskochfeld, Backrohr, Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner, Boiler, Klimaanlage, elektrische Fußbodenheizung.
- Einen gut zugänglichen Platz für den Verteiler überlegen, etwa im Vorraum. Nicht hinter einer Tür, die dagegen aufgeht, nicht in einem Einbauschrank, nicht im Bad und nicht direkt über Wasser- oder Wärmequellen.
- Bei der Hausverwaltung klären, wo der Zählerkasten ist, wer den Schlüssel hat und wie die Abschaltung vereinbart wird.
- Vorhandene Unterlagen heraussuchen: alten Plan, früheren Prüfbefund, Anlagenbuch, Hinweise auf bereits getauschte Leitungen.
- Den Bereich rund um den Montageplatz freiräumen und Böden sowie Möbel gegen Stemmstaub abdecken.
- Den Tag ohne Strom planen: Kühlschrank und Tiefkühler leeren oder anders versorgen, Handys und Laptops vorher laden.
- Am Ende der Arbeiten nur von außen kontrollieren, ohne die Abdeckung zu öffnen, wie im nächsten Abschnitt beschrieben.
Dauer, Messung und Prüfbefund
Der reine Tausch eines Verteilers in einer üblichen Wohnung mit vorbereiteten und beschrifteten Leitungen dauert meist einen Arbeitstag. Muss der Kasten eingestemmt, müssen unbeschriftete Kreise gesucht oder alte Aluminiumleitungen behandelt werden, kann es länger dauern. Bei Unterputzmontage kommt die Zeit zum Abbinden von Gips oder Mörtel dazu, je nach Material einige Stunden bis etwa ein Tag, und danach weitere Tage für Verputz und Malerei.
Erstprüfung der Anlage
Nach Fertigstellung muss die neue oder geänderte Anlage fachgerecht geprüft werden, in Österreich nach den Vorgaben der ÖVE/ÖNORM E 8001. Dabei werden Besichtigung, Erprobung und Messung durchgeführt: Anschluss, Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz, Durchgängigkeit des Schutzleiters und Auslösung der FI-Schalter. Das Ergebnis ist ein Prüfbefund, den Sie zu den Unterlagen der Wohnung legen sollten.
Was Sie selbst kontrollieren können
Auch ohne Fachwissen müssen Sie den fertigen Verteiler nicht blind übernehmen.
- Aussehen. Der Kasten sitzt gerade, die Tür lässt sich leicht öffnen und schließen, freie Plätze sind mit Blindabdeckungen verschlossen und spannungsführende Teile sind mit dem Finger nicht erreichbar.
- Ordnung im Inneren. Die Leitungen sind übersichtlich geführt und kein wirres Bündel. Blanke Aderenden stehen nicht aus den Klemmen.
- Beschriftung. Jeder Schalter hat ein verständliches Schild, etwa „Küche Steckdosen“ oder „Bad Licht“.
- FI-Test. Jeder FI-Schalter hat eine Prüftaste. Wird sie gedrückt, muss er auslösen. Hersteller empfehlen diesen Test regelmäßig, etwa halbjährlich.
- Stromkreise. Schalten Sie die Leitungsschutzschalter nacheinander aus und prüfen Sie, ob die Beschriftung stimmt.
- Unterlagen. Lassen Sie sich Stromkreisplan und Prüfbefund aushändigen.
Checkliste für die Übernahme
- Der Verteiler sitzt am vereinbarten, gut zugänglichen Platz
- Das Gehäuse ist gerade und fest montiert, die Tür schließt ohne Probleme
- Die Zahl der Stromkreise entspricht dem vereinbarten Plan und im Kasten ist Reserve frei
- Steckdosenstromkreise sind über FI-Schutzschalter geschützt
- Wichtige Kreise wie Kühlschrank oder Licht sind so aufgeteilt, dass ein Fehler nicht die ganze Wohnung abschaltet
- Alle Geräte sind beschriftet und die Beschriftung stimmt
- Freie Plätze sind mit Blindabdeckungen verschlossen, nirgends liegen spannungsführende Teile frei
- Die Prüftasten der FI-Schalter funktionieren
- Nach dem Einschalten funktionieren alle Lampen und Steckdosen
- Rund um einen Unterputzkasten ist beigeputzt oder es ist geklärt, wer das übernimmt
- Der Stromkreisplan liegt vor
- Der Prüfbefund ist vom Elektrotechniker unterschrieben übergeben
Häufige Fragen
Nein. Der Anschluss ist eine Arbeit an der elektrischen Anlage und gehört in die Hände eines konzessionierten Elektrotechnikers. Neben der Sicherheit geht es auch darum, dass Sie ohne fachgerechte Ausführung und Prüfbefund keinen Nachweis für eine sichere Anlage haben, was im Schadensfall oder beim Verkauf Ärger bringen kann.
Ja. Auch der Tausch eines Verteilers ist ein Eingriff in die Anlage. Danach sollten Besichtigung, Messung und Erprobung folgen und ein Befund ausgestellt werden. Er bestätigt, dass der Schutz gegen elektrischen Schlag richtig funktioniert.
Alte Verteiler mit Schraubsicherungen hatten oft gar keinen FI-Schalter, Fehlerströme blieben also unbemerkt. Der neue FI erkennt sie. Ursachen sind meist beschädigte Isolierungen alter Leitungen, Feuchtigkeit in einer Dose, ein defektes Gerät oder vertauschte Neutralleiter. Der Elektrotechniker findet die Ursache durch Messen und schrittweises Abklemmen der Kreise.
Zumindest für die Abschaltung im Zählerkasten am Gang, der in den allgemeinen Teilen des Hauses liegt. Soll der Kasten in eine tragende Wand oder ändern sich Vorzählersicherung oder Phasenzahl, sind auch die Wohnungseigentümergemeinschaft beziehungsweise der Netzbetreiber gefragt.
Das hängt von der Größe der Wohnung und der Zahl der Stromkreise ab. Üblich ist, die Kreise auf mindestens zwei FI-Schalter zu verteilen oder für wichtige Kreise FI/LS-Kombischalter zu verwenden. Ziel ist, dass ein einzelner Fehler nicht die ganze Wohnung abschaltet.
In den meisten Fällen ja. Er braucht nur wenige Teilungseinheiten und schützt Elektronik wie Fernseher, Computer, Heizgeräte oder Geräte mit Steuerelektronik vor Spannungsspitzen. Am besten wirkt er als Teil eines abgestuften Schutzes im ganzen Haus. Fragen Sie daher bei der Hausverwaltung nach, ob im Hauptverteiler ein Grobschutz eingebaut ist.
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