Preisverzeichnis 2026 · Österreich

LS-Schalter und FI-Schalter anschließen

Leitungsschutzschalter und FI-Schalter sind zwei kleine Geräte im Verteiler. Von ihnen hängt die Sicherheit der gesamten Elektroinstallation in Wohnung oder Haus ab. Der Leitungsschutzschalter, kurz LS-Schalter oder umgangssprachlich Sicherung, schützt die Leitung vor Überlast und Kurzschluss.

Aktualisiert 09/2026·10 Min. Lesezeit·24 Positionen im Preisverzeichnis
Preis Standardleistung
€ 41,40/ Stk.
Richtwert-Spanne
€ 16,55 - € 41,40
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Preisverzeichnis Bauarbeiten: LS-Schalter und FI-Schalter anschließen

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Elektroinstallation24 Positionen

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.

PositionEHPreis / EHMengeSumme
Elektroinstallation
Anschluss 1-poliger LS-SchalterStk.€ 16,55 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Anschluss Fehlerstromschutzschalter (FI)Stk.€ 41,40 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Netzwerkverkabelung / Datenleitung verlegen (FTP)Stk.Stk.-
Abgang für 230 V-Steckdose - RohinstallationStk.€ 9,40 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Abgang für Schalter - RohinstallationStk.€ 11,75 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Lichtauslass - RohinstallationStk.€ 11,60 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Feininstallation 230-V-Steckdose / SchalterStk.€ 15,20 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Verlegung Starkstromkabel NYM (bis 3×2,5)lfm€ 2,05 / lfmlfmMenge eingeben-
Verlegung Schwachstromkabel (FTP, Koax)lfm€ 1,65 / lfmlfmMenge eingeben-
Schlitzen für Kabel - Ziegel / Porenbetonlfm€ 8,00 / lfmlfmMenge eingeben-
Schlitzen für Kabel - Beton / Plattenbaulfm€ 11,75 / lfmlfmMenge eingeben-
Wandschlitze nach Elektroinstallation verschließenlfm€ 10,35 / lfmlfmMenge eingeben-
Montage und Anschluss WohnungsverteilerStk.€ 207,00 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Montage und Anschluss HaustürklingelStk.€ 75,90 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Anschluss und Setzen RaumthermostatStk.€ 48,30 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Montage LED-Band inkl. Aluminiumprofillfm€ 16,55 / lfmlfmMenge eingeben-
Einbaustrahler in Gipskartondecke montierenStk.€ 69,00 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Montage Luster / HängeleuchteStk.Stk.-
Montage WandleuchteStk.€ 19,30 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Montage und Anschluss Lüfter (Bad/WC)Stk.Stk.-
Abgang für TV-/Datendose - RohinstallationStk.€ 16,55 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Feininstallation TV-/DatendoseStk.€ 69,00 / Stk.Stk.Menge eingeben-
Fachgerechter Anschluss Kochfeld 400 VStk.Stk.-
Montage Außen-Niederspannungs-HausanschlussStk.Stk.-
Summe Arbeit
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Was der Anschluss von LS- und FI-Schalter umfasst

In der Preisliste ist damit die Arbeit des Elektrotechnikers gemeint, der ein Gerät in einen bestehenden oder neuen Verteiler einbaut und anschließt. Beim LS-Schalter wie beim FI-Schalter umfasst das typischerweise:

  • Freischalten des Stromkreises, Sichern gegen Wiedereinschalten und Feststellen der Spannungsfreiheit,
  • Aufschnappen des Geräts auf die Hutschiene im Verteiler,
  • Anschließen der zu- und abgehenden Leiter, bei Bedarf Verbinden mit weiteren Geräten über eine Sammelschiene,
  • Anziehen der Klemmen mit dem vorgeschriebenen Drehmoment,
  • Beschriften des Stromkreises im Verteiler,
  • Einschalten und Funktionsprobe, beim FI-Schalter auch durch Drücken der Prüftaste.

Nicht enthalten sind das Gerät selbst, ein neuer Verteiler, neue Leitungen in die Räume und der Elektrobefund. Wird der ganze Verteiler getauscht oder neu errichtet, ist das eine eigene Position: Wohnungsverteiler montieren und anschließen. Die Prüfung wird gesondert kalkuliert.

LS-Schalter und FI-Schalter, worin liegt der Unterschied

Leitungsschutzschalter

Der LS-Schalter überwacht die Stromstärke im Stromkreis. Bei länger andauernder Überlast schaltet er verzögert ab, etwa wenn an einem Steckdosenkreis gleichzeitig Wasserkocher, Backrohr und Heizlüfter laufen. Bei einem Kurzschluss schaltet er fast sofort ab. Auf dem Gerät steht eine Angabe wie B16 oder C10. Der Buchstabe bezeichnet die Auslösecharakteristik, die Zahl den Bemessungsstrom in Ampere. In Wohnungen ist die Charakteristik B üblich, für Motoren und Geräte mit hohem Anlaufstrom die Charakteristik C. Der Wert des LS-Schalters richtet sich immer nach dem Leitungsquerschnitt und der Verlegeart. Der LS-Schalter darf nie stärker sein, als die Leitung verträgt.

FI-Schalter

Der FI-Schalter vergleicht den Strom, der in den Stromkreis hineinfließt, mit dem Strom, der zurückkommt. Ist der Unterschied größer als sein Nennfehlerstrom, schaltet er ab. Im Haushalt wird ein Nennfehlerstrom von 30 mA verwendet. In Österreich ist der FI-Schalter in Haushalten schon seit 1980 vorgeschrieben. Nach den geltenden österreichischen Errichtungsbestimmungen ist der 30-mA-Zusatzschutz für Steckdosenstromkreise Pflicht. Seit der Neufassung vom Oktober 2025 gilt das auch für Stromkreise mit Leuchten in Wohnräumen. Der FI-Schalter allein schützt weder vor Überlast noch vor Kurzschluss, deshalb braucht es zusätzlich einen LS-Schalter.

FI/LS-Schalter

Es gibt auch Kombigeräte, die LS- und FI-Schalter in einem Gerät vereinen. Der Vorteil: Ein Fehler in einem Stromkreis schaltet nur diesen Stromkreis ab und nicht die halbe Wohnung. Ein solches Gerät braucht wenig Platz im Verteiler, ist aber teurer.

Wann ein LS- oder FI-Schalter angeschlossen wird

  • Altbauwohnung mit veraltetem Schutz. In vielen älteren Wohnungen sitzt nur ein einziger alter FI vom Typ AC für die ganze Wohnung, manchmal mit höherem Nennfehlerstrom als 30 mA. In sehr alten Anlagen fehlt der FI mitunter ganz. Die Nachrüstung ist eine der sinnvollsten Investitionen in die Sicherheit.
  • Neuer Stromkreis. Für Induktionskochfeld, Backrohr, Klimagerät, Warmwasserspeicher oder Heizmatte kommt ein eigener LS-Schalter dazu, oft auch ein FI.
  • Tausch eines alten Geräts. Der LS-Schalter löst ohne erkennbaren Grund aus, der FI reagiert nicht auf die Prüftaste, das Gerät ist verschmort oder mechanisch beschädigt.
  • Sanierung der Elektroinstallation. Bei einer neuen Installation werden die Stromkreise nach Plan aufgeteilt und FI-Schalter ergänzt.
  • Neue Geräte mit Elektronik. Wärmepumpe, Wallbox oder Photovoltaik-Wechselrichter können laut Herstellerangabe einen anderen FI-Typ verlangen.
  • Mieterwechsel. Bei Hauptmietwohnungen wird bei Anlagen ohne Zusatzschutz zumindest ein 30-mA-FI vor den LS-Schaltern gefordert.

Die Vorzählersicherung vor dem Stromzähler ist eine andere Sache. Sie gehört zum Anschluss an das Netz und ist in der Regel plombiert. Änderungen daran und eine Erhöhung der Anschlussleistung laufen über den Netzbetreiber. In diesen Zusammenhang gehört auch der externe NS-Anschluss der Wohnung an den Stromzähler.

Was Sie vor dem Termin mit dem Elektrotechniker vorbereiten sollten

Ein kleiner Auftrag im Verteiler ist schnell erledigt, wenn der Elektrotechniker alle Informationen vorab hat. Folgendes lohnt sich vorzubereiten:

  • Ein Foto des geöffneten Verteilers. Es genügt, die Geräte hinter der Verteilertür zu fotografieren, ohne die Abdeckung abzunehmen. Daran sieht der Elektrotechniker, ob Platz für ein neues Gerät ist und in welchem Zustand der Verteiler ist.
  • Eine Liste der Geräte. Notieren Sie, was am neuen Stromkreis hängen soll, etwa Induktionskochfeld, Backrohr, Klimagerät oder Boiler, und welche Leistung die Geräte haben.
  • Eine Beschreibung des Problems. Wenn etwas auslöst, halten Sie fest, wann, bei welchem Gerät und ob es der LS- oder der FI-Schalter ist.
  • Einen früheren Elektrobefund. Falls vorhanden, liest der Elektrotechniker daraus ab, wie die Anlage aufgebaut ist und welche Messwerte ermittelt wurden. Auch ein Anlagenbuch hilft.
  • Freien Zugang zum Verteiler. Räumen Sie den Platz vor dem Verteiler frei und rechnen Sie damit, dass während der Arbeit ein Teil der Wohnung oder die ganze Wohnung ohne Strom ist. Kühlschrank und Gefriergerät bleiben am besten geschlossen.

In Wohnhausanlagen befinden sich Zähler und Vorzählersicherung oft in einem Zählerkasten im Stiegenhaus oder im Keller. Muss die ganze Wohnung abgeschaltet werden, braucht der Elektrotechniker Zugang dazu. Klären Sie daher vorab mit der Hausverwaltung, wer den Schlüssel hat.

So geht der Elektrotechniker vor

Begutachtung des Verteilers

Zuerst stellt der Elektrotechniker fest, welche Schutzmaßnahme in der Anlage umgesetzt ist, welche Leitungsquerschnitte verlegt sind, ob im Verteiler Platz für ein weiteres Gerät ist und ob der Zustand der alten Geräte und Klemmen eine Erweiterung zulässt. In alten Verteilern zeigt sich häufig, dass das Nachrüsten eines FI auch Änderungen an anderen Stromkreisen oder den Tausch des ganzen Verteilers nach sich zieht.

Freischalten und Spannungsfreiheit feststellen

Vor jeder Arbeit wird der betreffende LS-Schalter oder der Hauptschalter ausgeschaltet, gegen Wiedereinschalten gesichert und mit einem Messgerät überprüft, dass an den Leitern keine Spannung anliegt. In der Praxis kommt es vor, dass im Verteiler eine Zuleitung von einer anderen Stelle angeschlossen ist. Dann bleibt nach dem Abschalten eines LS-Schalters ein Teil der Leiter weiterhin unter Spannung. Deshalb wird immer gemessen.

Einbau und Anschluss

Das Gerät wird auf die Hutschiene aufgeschnappt. Beim FI-Schalter werden Außenleiter und Neutralleiter aller Stromkreise, die er schützen soll, über das Gerät geführt. Der Neutralleiter eines geschützten Stromkreises darf nicht mit dem Neutralleiter eines ungeschützten Stromkreises verbunden werden. Sonst löst der FI ohne erkennbaren Grund aus oder funktioniert im Ernstfall nicht. Der Schutzleiter wird nicht über den FI geführt. Die Leiter werden auf die richtige Länge abisoliert und mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen. Eine lockere Klemme erwärmt sich mit der Zeit und ist eine häufige Brandursache in Verteilern.

Prüfung und Beschriftung

Nach dem Einschalten drückt der Elektrotechniker die Prüftaste des FI und kontrolliert, dass er abschaltet. Mit einem Messgerät prüft er zusätzlich den Isolationswiderstand und die Funktion des FI, also Auslösestrom und Auslösezeit. Die Prüftaste allein zeigt nicht, bei welchem Strom und in welcher Zeit der FI tatsächlich abschaltet. Zum Schluss werden die Stromkreise im Verteiler beschriftet, damit klar ist, welches Gerät was abschaltet.

Welche FI- und LS-Typen verwendet werden

  • FI Typ AC. Erkennt nur reine Wechselfehlerströme. In Österreich ist er seit der Neufassung der Errichtungsbestimmungen 2025 für neue Anlagen sowie für Änderungen und Erweiterungen nicht mehr zulässig. Ein vorhandener alter Typ AC ist für sich allein nicht automatisch ein Mangel, wird aber bei Arbeiten an den betroffenen Stromkreisen ersetzt.
  • FI Typ A. Erkennt auch pulsierende Gleichfehlerströme, wie sie bei Waschmaschinen, Induktionskochfeldern und Netzteilen auftreten. Er ist heute der Mindeststandard in Wohnungen.
  • FI Typ F oder Typ B. Kommt bei Geräten mit Frequenzumrichter, bei manchen Wärmepumpen und bei Ladestationen für Elektroautos zum Einsatz. Welcher Typ nötig ist, steht in der Anleitung des Geräteherstellers.
  • Zwei- und vierpoliger FI. Zweipolig für einphasige Stromkreise, vierpolig für Drehstrom.
  • Einpoliger LS-Schalter. Am häufigsten für Licht- und Steckdosenstromkreise. Typisch sind 10 A für Licht und 16 A für Steckdosen, entscheidend ist aber immer die Leitung.
  • Dreipoliger LS-Schalter. Für E-Herd mit 400 V, Durchlauferhitzer oder Wärmepumpe.

In österreichischen Verteilern finden sich häufig Geräte von Herstellern wie Schrack, Eaton, Hager, ABB oder Siemens. Bei mehreren Stromkreisen ist es nicht empfehlenswert, die ganze Wohnung hinter einen einzigen FI zu hängen. Löst er aus, sind Licht und Kühlschrank gleichzeitig weg. Besser ist es, die Stromkreise auf zwei FI-Schalter aufzuteilen oder FI/LS-Kombigeräte einzusetzen.

Häufige Fehler aus der Praxis

  • Stärkerer LS-Schalter, damit er nicht auslöst. In der Praxis wird ein 10-A-Schalter gegen einen mit 16 A oder 20 A getauscht, damit er nicht mehr fällt. Die Leitung bleibt aber dieselbe und überhitzt bei Überlast. Das ist ein ernstes Brandrisiko.
  • Verbundene Neutralleiter. Der Neutralleiter eines geschützten Stromkreises wird mit dem eines anderen Stromkreises verbunden, und der FI löst danach scheinbar zufällig aus.
  • FI Typ AC für Geräte mit Elektronik. Bei bestimmten Fehlern löst er unter Umständen nicht aus.
  • Die ganze Wohnung hinter einem FI. Die normalen Ableitströme mehrerer Geräte summieren sich, und der FI löst auch ohne Fehler aus.
  • Nicht nachgezogene Klemmen. Die Klemme erwärmt sich, das Gerät verfärbt sich dunkel und kann zu brennen beginnen.
  • Tausch in Eigenregie. Der Eigentümer tauscht das Gerät nach einem Video selbst, ohne Messung und ohne Befund. Bei einem Schaden oder Unfall fehlt dann der Nachweis, dass die Anlage in Ordnung ist.
  • Unbeschrifteter Verteiler. Bei einer Störung weiß niemand, welcher Schalter was abschaltet.

Wer LS- und FI-Schalter anschließen darf

Die Elektrotechnik ist in Österreich ein reglementiertes Gewerbe. Arbeiten an der elektrischen Anlage gehören daher in die Hände eines Elektrofachbetriebs mit entsprechender Gewerbeberechtigung. Das gilt auch für den Tausch eines einzelnen LS-Schalters oder das Nachrüsten eines FI. Nach dem Eingriff in den Verteiler wird die Anlage geprüft und das Ergebnis in einem Prüfbefund festgehalten, umgangssprachlich Elektrobefund oder E-Befund. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite Elektrobefund für die Wohnung. Änderungen an der Vorzählersicherung sind nur im Einvernehmen mit dem Netzbetreiber möglich.

Bewahren Sie den Befund gut auf. Die Versicherung verlangt ihn im Schadensfall. Bei einer Neuvermietung und beim Verkauf der Wohnung wird danach gefragt. Beim Anschluss neuer Geräte mit höherer Leistung will der Netzbetreiber häufig eine Fertigstellungsmeldung des Elektrotechnikers.

Was Sie selbst kontrollieren können

Der Anschluss ist Sache des Elektrotechnikers. Einige Punkte können Sie als Eigentümer aber gefahrlos selbst überprüfen, ohne die Abdeckung des Verteilers abzunehmen:

  1. In den Verteiler schauen und feststellen, ob überhaupt ein FI vorhanden ist. Er ist an der Prüftaste mit der Aufschrift T oder Test und an der Angabe des Nennfehlerstroms zu erkennen, etwa 30 mA. Auf dem Gerät ist auch der Typ angegeben.
  2. Die Prüftaste drücken. Der FI muss sofort abschalten. Danach den Hebel wieder einschalten. In Österreich wird meist empfohlen, den Test zweimal im Jahr zu machen, praktischerweise bei der Zeitumstellung. Maßgeblich ist das Intervall in der Anleitung des Herstellers.
  3. Schaltet der FI beim Drücken der Prüftaste nicht ab, nicht weiter probieren, an diesem Stromkreis nichts Empfindliches betreiben und einen Elektrotechniker rufen.
  4. Löst der FI von selbst aus, alle Geräte aus den Steckdosen ziehen, den FI einschalten und die Geräte nacheinander wieder anstecken. Löst er bei einem bestimmten Gerät aus, liegt der Fehler wahrscheinlich dort.
  5. Löst ein LS-Schalter aus, prüfen, ob an einem Stromkreis mehrere leistungsstarke Geräte gleichzeitig laufen. Löst er auch ohne Last aus, ist das ein Fall für den Elektrotechniker.
  6. Notieren, welcher LS-Schalter welchen Raum abschaltet, falls die Beschriftung fehlt. Dazu die Schalter nacheinander ausschalten und Licht und Steckdosen beobachten.
  7. Niemals die Abdeckung des Verteilers abnehmen, Geräte selbst tauschen oder Leiter selbst umklemmen.

Ist der Verteiler warm, riecht es verbrannt oder verfärben sich die Geräte dunkel, schalten Sie den Hauptschalter aus und rufen Sie einen Elektrotechniker.

So prüfen Sie die fertige Arbeit

  • die Geräte sitzen fest auf der Schiene und die Abdeckung des Verteilers lässt sich schließen, ohne auf Leiter zu drücken,
  • die Stromkreise sind beschriftet und die Beschriftung stimmt mit der Wirklichkeit überein,
  • der FI schaltet beim Drücken der Prüftaste sofort ab,
  • die Werte der LS-Schalter passen zu den Leitungen, und der Elektrotechniker kann Ihnen erklären, warum welcher Schalter wo sitzt,
  • Sie haben einen Prüfbefund mit den Messwerten und der Unterschrift des Elektrotechnikers,
  • beim Einschalten der üblichen Geräte löst nichts aus.

Preis für den Anschluss und was ihn beeinflusst

Der Arbeitspreis in der NUMIQ-Preisliste für den Anschluss eines FI-Schalters liegt bei rund 41 € pro Stück. Für den Anschluss eines einpoligen Leitungsschutzschalters sind es rund 17 € pro Stück. Gemeint ist die Arbeit des Elektrotechnikers inklusive Kleinmaterial, ohne das Gerät selbst, den Verteiler und die Leitungen. Die Preise schwanken je nach Region und Stadt.

Den Endbetrag beeinflussen:

  • die Zahl der Geräte und der Stromkreise, die aufgeteilt oder umverbunden werden,
  • Zustand und Größe des bestehenden Verteilers, also ob Platz vorhanden ist oder ein größerer Verteiler nötig wird,
  • ob in einer alten Anlage verbundene Neutralleiter gesucht und getrennt werden müssen,
  • der Typ von FI und LS-Schalter, etwa ein vierpoliger FI oder ein FI/LS-Kombigerät,
  • die Prüfung nach dem Eingriff und die Behebung allfälliger Mängel,
  • die Anfahrtszeit bei einem einzelnen kleinen Auftrag.

Alle zugehörigen Positionen finden Sie im Bereich Elektroinstallationsarbeiten.

Häufige Fragen

Nein. Arbeiten an der Elektroinstallation gehören in die Hände eines befugten Elektrotechnikers, und nach dem Eingriff in den Verteiler wird die Anlage geprüft. Ein Tausch in Eigenregie birgt Unfall- und Brandgefahr und kann im Schadensfall zu Problemen mit der Versicherung führen.

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