Preisverzeichnis Bauarbeiten: Dachreinigung und Dachbeschichtung
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Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Strechy a atiky | ||||
| Dachreinigung und Dachbeschichtung | m² | CHF 24.20 / m² | m² | Menge eingeben- |
Was die Arbeit umfasst
Die Reinigung und Beschichtung eines Dachs ist eine Renovierungsarbeit an einer bestehenden Eindeckung. Abgerechnet wird nach Quadratmetern Dachfläche. Zum üblichen Leistungsumfang gehören:
- Entfernen von Laub, Nadeln und Schmutz von der Dachfläche, aus Kehlen und Dachrinnen,
- mechanisches Entfernen von Moos, Flechten und losen Teilen der alten Beschichtung,
- Waschen des Dachs mit Druckwasser oder Reinigungsmittel, abgestimmt auf die Art der Eindeckung,
- Entrosten von Blech mit Drahtbürste oder Schleifwerkzeug,
- Entfetten und Vorbehandeln der Oberfläche, je nach System auch ein Mittel gegen Moos und Algen,
- Grundierung oder Tiefengrund und Deckbeschichtung in einer oder zwei Lagen,
- Abdecken von Fenstern, Fassade und Umgebung sowie Aufräumen nach der Arbeit.
Nicht enthalten sind Reparaturen an der Eindeckung, der Austausch beschädigter Dachziegel, eine neue Kaminverwahrung oder neue Dachrinnen. Stellt sich bei der Reinigung heraus, dass das Blech durchgerostet ist oder Dachziegel gerissen sind, muss das vor der Beschichtung repariert werden. Eine Beschichtung ersetzt weder fehlendes Metall noch eine undichte Eindeckung.
Für welche Dächer sich eine Beschichtung eignet
Blechdächer
Der häufigste Fall. Verzinktes Blech, Stehfalzdächer oder ältere Trapezbleche auf Garagen, Carports, Scheunen, Werkstätten und Hallen verlieren nach Jahren ihren Schutzüberzug und beginnen zu rosten. Ist der Rost nur oberflächlich und das Blech nicht durchgerostet, verlängert eine Beschichtung seine Lebensdauer deutlich. Hersteller von Dachbeschichtungen empfehlen bei älteren Dächern oder einer umfassenden Sanierung meist zwei Lagen Grundierung und eine bis zwei Lagen Deckbeschichtung. Kupfer- und Titanzinkdächer, die in der Schweiz häufig sind, werden dagegen nicht beschichtet, weil sie ihre Schutzschicht selbst bilden.
Betondachziegel
Betondachziegel verlieren mit dem Alter ihre Oberflächenbeschichtung, nehmen mehr Wasser auf und vermoosen schneller. Nach der Reinigung lassen sie sich mit einem Tiefengrund und einer Dachfarbe für Betondachziegel behandeln. Die Optik verbessert sich deutlich, die Wasseraufnahme sinkt. Einen Dachziegel, der bereits zerfällt, rettet eine Beschichtung aber nicht. Viele Dachdeckerbetriebe sehen die Beschichtung von Betondächern ohnehin kritisch und raten eher zu Reinigung und Instandsetzung oder bei starkem Verschleiss zur Neueindeckung.
Tondachziegel
Tonziegel werden in der Regel nicht beschichtet. Hersteller empfehlen eher eine schonende Reinigung und eine Behandlung gegen Moos. Engobierte und glasierte Ziegel brauchen keine Beschichtung, und Farbe hält auf ihnen schlecht. Eine Beschichtung kann ausserdem die Diffusionsfähigkeit der Ziegel beeinträchtigen.
Asbestzementdächer
Ältere Dächer aus asbesthaltigen Faserzementplatten, Dachschiefern oder Wellplatten, die vor 1990 verbaut wurden, sind ein Sonderfall. Hochdruckreinigung, Bürsten und Schleifen setzen Asbestfasern frei, die krebserregend sind, und eine sichere Expositionsgrenze gibt es nicht. Die Suva empfiehlt, solche Platten möglichst nicht zu reinigen, sondern durch asbestfreie Produkte zu ersetzen. Ist eine Reinigung unumgänglich, braucht es eine Gefährdungsermittlung, Schutzausrüstung und abgesperrte Arbeitsbereiche. Lassen Sie sich von einer anerkannten Asbestsanierungsfirma oder von der Umweltfachstelle Ihres Kantons beraten. Auf lange Sicht ist der fachgerechte Rückbau mit neuer Eindeckung die vernünftigere Lösung.
Wann die Arbeit gemacht wird
Dachbeschichtungen brauchen trockenes und warmes Wetter. Technische Merkblätter nennen üblicherweise eine Mindesttemperatur von Luft und Untergrund von etwa 10 bis 15 °C, eine relative Luftfeuchtigkeit bis etwa 70 bis 80 Prozent und mehrere Stunden ohne Regen und Tau nach dem Auftrag. In der Schweiz wird daher meist von Mai bis September beschichtet, in höheren Lagen ist das Zeitfenster deutlich kürzer. Vorsicht bei sommerlich aufgeheiztem Blech an der prallen Sonne. Die Oberfläche kann viel heisser sein als die Luft, und die Farbe trocknet zu schnell. Sinnvoll ist es, am Vormittag und am späten Nachmittag zu arbeiten und Tage zu meiden, an denen morgens lange Tau auf dem Dach liegt.
Gereinigt werden kann auch ausserhalb der Beschichtungssaison. Ist das Dach stark vermoost, lohnt es sich, es im Frühjahr zu reinigen und mit einem Mittel gegen Moos zu behandeln und erst einige Wochen später zu beschichten, wenn das Mittel gewirkt hat und das Moos abgestorben ist.
Ablauf Schritt für Schritt
Begutachtung und Vorbereitung
Zuerst wird das Dach aus der Nähe begutachtet. Geprüft werden Rost, durchgerostete Stellen, lose Verbindungen, beschädigte Verwahrungen und der Zustand der alten Beschichtung. Fenster, Fassade, Terrasse und Fahrzeuge unter dem Dach werden abgedeckt. Die Rinnen werden gereinigt und die Ablaufrohre geschützt, damit weder Schlamm noch Farbreste hineingelangen. Waschwasser mit Reinigungsmitteln sollte nicht ungefiltert in die Kanalisation oder den Garten laufen.
Mechanische Reinigung
Moos und Flechten werden abgeschabt, grober Schmutz abgekehrt. Auf Blech werden loser Rost und abblätternde alte Beschichtung mit Drahtbürste oder Winkelschleifer mit Bürsten- oder Schleifscheibe entfernt. Übrig bleiben soll nur eine feste und tragfähige Oberfläche.
Waschen des Dachs
Das Dach wird mit Druckwasser oder einer Reinigungslösung gewaschen. Bei Blech mit organischer Beschichtung empfehlen die Hersteller eine weiche Bürste, milde Reinigungsmittel und gründliches Nachspülen, ohne aggressive Lösemittel und ohne Scheuermittel. Bei Betondachziegeln werden Druck und Düsenabstand so gewählt, dass die Oberfläche nicht beschädigt wird. Danach muss das Dach vollständig trocknen, was bei kühlerem Wetter einen ganzen Tag dauern kann.
Entfetten und Vorbehandeln
Nach dem Trocknen wird das Blech entfettet. Die Hersteller betonen, dass ohne gründliches Entfetten keine dauerhafte Haftung zu erreichen ist. Neues verzinktes Blech hat eine Oberflächenschicht, die die Haftung verschlechtert. Es wird entweder bewittert oder nach Herstellerangaben vorbehandelt, etwa mit einem Zinkhaftgrund. Auf Dachziegeln kann ein Mittel gegen Moos und Algen aufgetragen werden.
Grundierung
Auf Blech kommt eine Korrosionsschutzgrundierung, auf Betondachziegel ein Tiefengrund. Aufgetragen wird mit Pinsel, Rolle oder im Spritzverfahren. Stösse, Schrauben, Kaminanschlüsse und Blechkanten werden zuerst mit dem Pinsel gestrichen, weil dort der Rost am häufigsten beginnt. Schichtdicke und Überarbeitungszeit laut technischem Merkblatt werden eingehalten.
Deckbeschichtung
Nach dem Trocknen der Grundierung folgt die Deckbeschichtung in einer oder zwei Lagen. Für Blechdächer werden Acryl-, Polyurethan- oder Kunstharzfarben verwendet, für Betondachziegel spezielle Dachfarben auf Acrylatbasis. Gearbeitet wird vom First zur Traufe, damit niemand auf die frische Beschichtung treten muss.
Kontrolle und Aufräumen
Nach dem Trocknen wird das Dach kontrolliert, Fehlstellen werden ausgebessert und die Abdeckungen entfernt. Rinnen und Umgebung des Hauses werden gereinigt.
Materialien und Beschichtungsvarianten
- Kunstharzlacke für Metall. Die klassische Lösung für Blechdächer. Sie lassen sich leicht verarbeiten, trocknen aber langsamer und riechen stärker.
- Wasserverdünnbare Acrylbeschichtungen. Sie trocknen schnell, riechen kaum und lassen sich gut verarbeiten. Sie verlangen einen sorgfältig vorbereiteten Untergrund.
- Zweikomponentensysteme. Epoxidgrundierung und Deckbeschichtung auf Polyurethan- oder Polyacrylatbasis. Sie sind widerstandsfähiger und halten länger, Mischungsverhältnis und Topfzeit müssen aber genau eingehalten werden.
- 2-in-1-Farben. Grundierung und Deckanstrich in einem. Sie eignen sich für kleinere und weniger beanspruchte Dächer. Bei stark korrodiertem Blech ist eine separate Grundierung die sicherere Wahl.
- Tiefengrund und Dachfarben für Betondachziegel. Sie senken die Wasseraufnahme und frischen die Farbe der Dachziegel auf.
- Mittel gegen Moos, Algen und Flechten. Zur Behandlung vor der Beschichtung oder separat im Rahmen der Wartung.
Es lohnt sich, bei einem System eines Herstellers zu bleiben, also Grundierung, Deckbeschichtung und Verdünnung aus derselben Produktlinie. Eine Kombination zufälliger Produkte ist eine häufige Ursache für Abplatzungen.
Häufige Fehler aus der Praxis
- Beschichtung auf ungewaschenem Dach. Staub, Pollen und Moosreste wirken als Trennschicht. Die Farbe löst sich nach dem ersten Winter in Streifen.
- Kein Entfetten des Blechs. Auf den ersten Blick ist alles in Ordnung, aber die Haftung ist schwach und die Beschichtung blättert ab.
- Beschichten auf feuchtem Untergrund. In der Praxis wird manchmal schon morgens gestrichen, wenn noch Tau auf dem Dach liegt, oder kurz nach dem Waschen.
- Rost einfach überstrichen. Wird der Rost nicht mechanisch entfernt, arbeitet er unter der Beschichtung weiter und zeigt sich nach einem Jahr als Blasen.
- Zu dicke Schicht auf einmal. Die Farbe läuft ab, bildet Runzeln und trocknet innen schlecht durch.
- Ungeeignetes Wetter. Regen oder nächtliche Kälte kurz nach dem Auftrag verschlechtern das Ergebnis auch bei hochwertiger Farbe.
- Hochdruckreinigung von Asbestzement. Sie verteilt Asbestfasern in der Umgebung, auf dem Grundstück und bei den Nachbarn und ist unbedingt zu vermeiden.
- Begehen des Dachs ohne Schutz der Eindeckung. Gerissene Dachziegel und eingedrücktes Blech müssen danach zusätzlich repariert werden.
- Auftrag an der Haustür vergeben. Trupps, die unangemeldet eine schnelle und billige Dachreinigung anbieten, arbeiten oft ohne Vorbereitung, mit ungeeigneten Mitteln und ohne Versicherung.
Anleitung für Heimwerker: kleines Blechdach beschichten
Ein kleines, niedriges Blechdach, etwa auf einer Garage, einem Gartenhaus oder einem Carport, kann ein geübter Heimwerker auch selbst beschichten. Beim Dach eines Einfamilienhauses in grösserer Höhe ist ein Fachbetrieb mit Gerüst und Absturzsicherung die sicherere Wahl. Vorgehen bei einem kleinen Dach:
- Dach begutachten und durchgerostete Stellen, lose Schrauben und Stösse markieren.
- Durchgerostete Stellen reparieren, Schrauben mit Dichtscheibe nachziehen oder austauschen.
- Fenster, Fassade und Umgebung mit Folie abdecken und Rinnen reinigen.
- Moos, Schmutz und lose alte Beschichtung mit Spachtel und Bürste entfernen.
- Rost mit Drahtbürste oder Schleifer bis auf festen Untergrund entfernen.
- Dach mit Wasser und Reinigungsmittel waschen und gründlich nachspülen.
- Dach vollständig trocknen lassen.
- Blech nach Angaben des Farbherstellers entfetten.
- Stösse, Schrauben, Kanten und korrodierte Stellen mit dem Pinsel vorstreichen.
- Grundierung auf die ganze Fläche auftragen und nach technischem Merkblatt trocknen lassen.
- Deckbeschichtung in einer oder zwei Lagen auftragen, vom First zur Traufe.
- Dach nach dem Trocknen kontrollieren und Fehlstellen ausbessern.
Bei jeder Arbeit auf dem Dach ist eine Absturzsicherung Pflicht. Abstürze vom Dach gehören zu den häufigsten schweren Unfällen bei Eigenarbeiten am Haus.
Sicherheit und Vorschriften
Reinigung und Beschichtung eines bestehenden Dachs sind Unterhaltsarbeiten. Ob eine Änderung der Dachfarbe bewilligungspflichtig ist, etwa in einer Ortsbildschutzzone oder bei einem geschützten Gebäude, klären Sie am besten vorab bei Ihrer Gemeinde. Im Stockwerkeigentum gehört das Dach zu den gemeinschaftlichen Teilen, über die Beschichtung entscheidet die Stockwerkeigentümerversammlung.
Ein Betrieb, der auf dem Dach arbeitet, muss für Absturzsicherung sorgen, also Gerüst, Dachrandschutz, Anschlageinrichtungen oder persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz, wie es die Bauarbeitenverordnung und die Regeln der Suva verlangen. Arbeiten an der Dachhaut und an Blechteilen übernehmen in der Regel Dachdecker- und Spenglerbetriebe, reine Beschichtungsarbeiten oft auch Malerbetriebe. Fragen Sie nach Referenzen und einer Betriebshaftpflichtversicherung. Bei asbesthaltigen Platten sollten nur Firmen arbeiten, die die Vorgaben der Suva für Asbestarbeiten erfüllen, bei grösseren Arbeiten eine von der Suva anerkannte Asbestsanierungsfirma.
Unterhaltskosten für eine selbst genutzte Liegenschaft können in vielen Kantonen bei den Steuern abgezogen werden. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen auf dem offiziellen Portal der Steuerverwaltung Ihres Kantons, bevor Sie damit rechnen.
So prüfen Sie die fertige Arbeit
- die Beschichtung ist durchgehend, ohne Fehlstellen, Läufer und Blasen,
- Stösse, Schrauben, Kaminanschlüsse, Kanten und Traufen sind genauso sorgfältig gestrichen wie die Flächen,
- unter der Beschichtung ist kein Rost zu sehen und die alte Beschichtung blättert nirgends ab,
- die Farbe ist gleichmässig, ohne Flecken und deutliche Glanzunterschiede,
- Rinnen und Ablaufrohre sind sauber und das Wasser läuft frei ab,
- Fenster, Fassade und Umgebung sind nicht mit Farbe bespritzt,
- Dachziegel und Blech sind nach den Arbeiten nicht gerissen oder eingedrückt,
- Sie haben Angaben zum verwendeten System, zur Zahl der Lagen und zur Gewährleistung erhalten.
Die Haftung können Sie nach vollständiger Aushärtung einfach prüfen. Kleben Sie an einer unauffälligen Stelle ein kräftiges Klebeband auf und ziehen Sie es ruckartig ab. Auf dem Band sollte keine Farbe haften bleiben.
Preis und was ihn beeinflusst
Der Arbeitspreis im NUMIQ-Preisverzeichnis liegt bei rund 24.20 CHF pro m² für Reinigung und Beschichtung des Dachs. Er umfasst Kleinmaterial und Verbrauchsmittel, nicht aber die Beschichtungsstoffe selbst, die je nach System zusätzlich verrechnet werden. Je nach Region und Stadt kann der Preis spürbar abweichen, in den Zentren um Zürich, Genf und Basel liegt er meist höher als in ländlichen Kantonen. Bei einem hochwertigeren Zweikomponentensystem oder mehreren Lagen wird das Material teurer.
Den Preis beeinflussen vor allem:
- Neigung und Höhe des Dachs und damit verbundene Gerüste oder Hubarbeitsbühnen,
- die Gliederung des Dachs, also Kehlen, Kamine, Gauben und Dachfenster,
- der Zustand der Eindeckung, also wie viel Rost und alte Beschichtung zu entfernen ist,
- das Beschichtungssystem und die Zahl der Lagen,
- nötige Reparaturen vor der Beschichtung, etwa der Austausch von Dachziegeln oder Blechen.
Verwandte Arbeiten lassen sich separat kalkulieren, zum Beispiel die Montage einer Hängerinne oder das Verlegen von Ton- und Betonziegeln, wenn das Dach nicht mehr zu retten ist. Weitere Positionen finden Sie unter Spenglerarbeiten.
Häufige Fragen
Das hängt von der Untergrundvorbereitung, dem System und der Zahl der Lagen ab. Gut vorbereitetes Blech mit einem mehrlagigen System hält deutlich länger als eine einzelne Lage Farbe auf ungewaschener Fläche. Auch Beschattung durch Bäume, unter denen sich Feuchtigkeit und Moos halten, verkürzt die Lebensdauer.
Ja, wenn der Rost nur oberflächlich ist und mechanisch bis auf festen Untergrund entfernt wird. Auf rostige Stellen kommt eine Korrosionsschutzgrundierung. Durchgerostetes Blech muss zuerst repariert oder ersetzt werden.
Verwendet werden Kunstharz-, Acryl- oder Zweikomponentenbeschichtungen, die für Metall und Dächer ausgelegt sind. Entscheidend sind der Zustand des Blechs, die gewünschte Haltbarkeit und die Bedingungen beim Auftrag. Am besten bleibt man bei einem System eines Herstellers.
Faserzementplatten, die vor 1990 hergestellt wurden, enthalten oft Asbest. Die Suva rät davon ab, solche Dächer zu reinigen, und Hochdruck oder Schleifen sind tabu. Lassen Sie sich von einer anerkannten Asbestsanierungsfirma beraten. Langfristig ist der fachgerechte Rückbau mit neuer Eindeckung meist die bessere Lösung.
Rinnen und Kehlen sollten mindestens einmal im Jahr gereinigt werden, am besten im Herbst nach dem Laubfall. Das ganze Dach genügt es einmal jährlich zu kontrollieren und bei Bedarf zu reinigen. Auf Nord- und schattigen Seiten zeigt sich Moos früher, deshalb sollten Sie diese öfter kontrollieren.
Bei Betondachziegeln und schattigen Dächern ja. Das Waschen allein entfernt das sichtbare Moos, die Sporen in den Poren bleiben aber, und nach einem Jahr ist es wieder da. Das Mittel wird nach der Reinigung aufgetragen und vor der Beschichtung nach Herstellerangaben einwirken gelassen.
Von Mai bis September, bei trockenem Wetter und einer Temperatur laut technischem Merkblatt. Meiden Sie heisse Mittagsstunden in praller Sonne und Morgen mit Tau.
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