Preisverzeichnis 2026 · Schweiz

Decke spachteln

Beim Spachteln einer Decke wird die Deckenfläche mit einer dünnen Schicht Spachtelmasse ausgeglichen, bis sie glatt, gleichmässig und bereit für den Anstrich ist. Gebraucht wird das vor allem bei Renovationen: wenn sich auf einer Betondecke die Fugen zwischen Fertigteilelementen abzeichnen

Aktualisiert 09/2026·12 Min. Lesezeit·11 Positionen im Preisverzeichnis
Preis der Standardleistung
CHF 15.15/ m²
Orientierungsspanne
CHF 12.12 - CHF 19.70
Wohnung 60 m²
CHF 2272.92
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Malerarbeiten11 Positionen

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PositionEHPreis / EHMengeSumme
Vorbereitung
Decke spachtelnm²CHF 15.15-
Abkratzen alter Ölfarbem²CHF 10.90-
Rissbandagierung - Sanierung grosser Risselfm-
Acryl-Verfugung der AnschlüsselfmCHF 3.85-
Grundierung der Wände und Deckem²CHF 2.00-
Abkratzen alter Leimfarbem²CHF 7.05-
Lokale Riss- und FlickreparaturenStk.CHF 7.05-
Wände spachtelnm²CHF 13.10-
Venezianischer Stuck - polierte Spachtelungm²-
Setzen von Eckschutzprofilenlfm-
Entfernen alter Tapetenm²CHF 7.05-
Arbeit gesamt
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Warum die Decke anspruchsvoller ist, als sie aussieht

Auf den ersten Blick ist die Decke einfach eine weitere Fläche wie eine Wand. In der Praxis gehört sie aber zu den heikelsten Flächen in der ganzen Wohnung. Dafür gibt es zwei Gründe: die Schwerkraft und das Licht.

Die Spachtelmasse an der Decke muss gegen ihr eigenes Gewicht halten. An der Wand lässt sich eine dickere Schicht noch aufziehen und nachglätten. An der Decke neigt eine dicke Schicht dazu, abzusacken, sich langsam zu lösen und beim Trocknen zu reissen. Deshalb arbeitet man an der Decke in dünneren Lagen, und die Haftung auf dem Untergrund ist noch wichtiger als an der Wand.

Der zweite Grund ist das Licht. Tageslicht vom Fenster trifft in einem sehr flachen Winkel auf die Decke, fast parallel zur Fläche. In diesem Streiflicht fällt jede kleine Welle auf, jede Spur der Glättekelle und jeder ungeschliffene Ansatz. Warum wirkt die Decke tagsüber makellos und abends unter der Stehlampe plötzlich wellig? Weil die Lampe aus einem anderen Winkel leuchtet und Unebenheiten zeigt, die das Tageslicht überdeckt hat, oder umgekehrt. Ein erfahrener Maler oder Gipser prüft die Decke deshalb aus mehreren Richtungen.

Was vor dem Eintreffen der Handwerker erledigt sein muss

Das Spachteln der Decke gehört zu den letzten nassen Arbeiten vor dem Malen. Stimmt die Reihenfolge nicht, wird die frische Fläche beschädigt oder muss nochmals gemacht werden.

  • Die Elektroinstallation in der Decke ist fertig, Schlitze sind geschlossen und mit Putz oder Gips ausgebessert
  • Fenster sind eingebaut und die Leibungen verputzt, damit man lüften und heizen kann
  • Nasse Bodenschichten wie Zement- oder Anhydrit-Unterlagsboden sind schon teilweise ausgetrocknet, sonst bringen sie viel Feuchtigkeit in den Raum und die Spachtelmasse trocknet langsam
  • Im Raum herrschen in der Regel mindestens etwa 10 °C, idealerweise normale Zimmertemperatur, und es zieht nicht
  • Möbel sind ausgeräumt oder in der Raummitte zusammengestellt und gut abgedeckt
  • Leuchten sind demontiert und die Drähte sicher isoliert

Das Abnehmen der Leuchten und das Isolieren der Drähte ist keine Nebensache. Arbeiten an der elektrischen Installation darf nur ein Elektroinstallateur mit der entsprechenden Berechtigung ausführen, nicht der Maler und auch nicht Sie selbst. Der Elektriker kann bei dieser Gelegenheit auch beurteilen, ob in der Decke noch etwas fehlt, etwa ein Anschluss für eine zusätzliche Leuchte. Kommt dieser erst nach dem Spachteln, muss in die fertige Fläche gespitzt werden.

In einem Mehrfamilienhaus oder im Stockwerkeigentum lohnt es sich, laute und staubige Arbeiten, besonders das Schleifen, vorher mit der Liegenschaftsverwaltung oder dem Hauswart abzusprechen. Die Nachbarn sind dankbar, wenn sie wissen, an welchen Tagen es laut wird.

So wird die Decke Schritt für Schritt gespachtelt

Untergrund vorbereiten

Der wichtigste Teil der Arbeit ist der, den man später nicht sieht. Eine alte Decke wird zuerst abgeklopft und abgekratzt. Alles, was schlecht hält, muss weg: blätternde Farbe, lose Putzstücke, alte aufgeklebte Styroporplatten und Kleberreste.

In Altbauten findet man an Decken oft Leim- oder Kalkfarbe. Leimfarbe ist für Spachtelmasse tückisch, weil sie sich bei Feuchtigkeit anlöst und die Masse darauf nicht hält. Erkennen lässt sie sich einfach: Wischen Sie mit einem nassen Schwamm über die Decke. Löst sich die Farbe oder schmiert sie, ist es Leimfarbe. Sie muss bis auf den tragfähigen Grund abgewaschen werden, überstreichen genügt nicht.

Bei Decken aus vorfabrizierten Betonelementen werden die Elementfugen geprüft. Lose Fugenfüllung wird ausgekratzt, die Fuge neu gefüllt und mit einem Armierungsband oder einem Glasfasergewebe überdeckt. Risse im Putz werden auf die gleiche Weise behandelt.

Grundieren

Nach dem Reinigen wird der Untergrund grundiert. Die Grundierung gleicht die Saugfähigkeit aus, damit die Spachtelmasse nicht an einer Stelle schnell und an der anderen langsam trocknet, und sie festigt die Oberfläche. Auf sehr glattem Beton, wie man ihn bei Ortbetondecken mit glatter Schalung oft antrifft, verwendet man statt einer normalen Grundierung eine Haftbrücke mit feinem Quarzsand. Sie erzeugt eine raue Oberfläche, an der die Masse greifen kann. Vor der nächsten Schicht muss die Grundierung nach Angaben des Herstellers trocken sein.

Ausgleichen und erste Lage

Grössere Unebenheiten, Vertiefungen und Schlitze werden zuerst mit einer gröberen Spachtelmasse oder mit Gips ausgeglichen. Danach folgt die erste vollflächige Lage. An der Decke arbeitet man in Bahnen, in der Regel vom Fenster weg in den Raum hinein. So laufen die Züge der Glättekelle in Richtung des einfallenden Lichts und fallen möglichst wenig auf.

Ist die Decke an mehreren Stellen gerissen, wird in die erste Lage vollflächig ein Glasfasergewebe eingebettet. Es verteilt die Spannungen und verringert das Risiko, dass die Risse zurückkommen.

Zweite Lage und Schleifen

Nach dem Trocknen wird die erste Lage leicht angeschliffen, dann folgt eine zweite, dünnere Abschlusslage. Bei höheren Ansprüchen kommt noch eine dritte dazu. Geschliffen wird mit feinem Schleifgitter oder Schleifpapier, von Hand oder mit einem Langhalsschleifer, oft Giraffe genannt, mit Absaugung. Die Absaugung ist wichtig, denn Gipsstaub findet seinen Weg in jede Ecke der Wohnung.

Zum Schluss wird die Fläche entstaubt und vor dem Anstrich nochmals grundiert, damit die Farbe gleichmässig einzieht.

Die Ecke zwischen Decke und Wand

In der Ecke treffen zwei Bauteile zusammen, die sich leicht unterschiedlich bewegen. Dort entstehen deshalb gerne Haarrisse. Die Ecke wird entweder mit einem Armierungsband in der Spachtelmasse verstärkt oder nach dem Anstrich mit elastischem Acryl ausgefugt. Bei Betondecken in Mehrfamilienhäusern bewährt sich Acryl in der Ecke oft besser, weil es kleine Bewegungen mitmacht, die eine starre Spachtelschicht nicht aushält.

Materialien und Varianten: welche Spachtelmasse für welche Decke

Die Wahl der Spachtelmasse hängt vom Untergrund ab, vom Raum und davon, ob maschinell oder von Hand gearbeitet wird.

  • Gipsspachtel als Pulver: die übliche Wahl für Wohnräume, lässt sich gut schleifen, bindet schnell ab, passt auf Beton und Putz
  • Fertigspachtel aus dem Eimer auf Polymerbasis: muss nicht angerührt werden, lässt sich leicht dünn auftragen, geeignet für die Abschlusslage und für Gipskarton, trocknet länger und eignet sich weniger für grobes Ausgleichen
  • Kalkspachtel: diffusionsoffen, passend für ältere Häuser mit Kalkputz und für Gewölbe, die Verarbeitung braucht mehr Zeit
  • Zement- oder feuchtebeständige Spachtel: für Badezimmer und Räume mit höherer Feuchtigkeit, in denen Gips leiden würde
  • Maschinenspachtel im Spritzverfahren: für grosse Flächen, wird mit einem Spritzgerät aufgetragen und anschliessend geglättet, beschleunigt die Arbeit im Neubau

In der Schweiz sind Decken in Wohnräumen häufig mit Weissputz versehen oder mit einem feinen Abrieb strukturiert. Soll eine Abriebdecke glatt werden, braucht es mehr Material und mehr Durchgänge, weil die Struktur zuerst vollständig gefüllt werden muss.

Nach Deckenart

Betondecke aus Fertigteilen oder Ortbeton ist in der Regel recht eben, hat aber je nach Bauweise Elementfugen und manchmal eine sehr glatte Oberfläche, auf der Spachtelmasse schlecht haftet. Entscheidend sind hier Haftbrücke und sorgfältig behandelte Fugen.

Verputzte Decke im Massivbau ist meist weniger eben, hat Wellen und vereinzelte Risse. Sie braucht mehr Ausgleich vor den Abschlusslagen.

Gipskartondecke wird nicht gleich behandelt wie Putz. Zuerst werden die Stösse mit Band und die Schraubenköpfe gespachtelt. Ein vollflächiges Überspachteln folgt dann, wenn Sie eine hohe Oberflächenqualität wünschen. In der Branche sind dafür die Qualitätsstufen Q1 bis Q4 gebräuchlich. Q4 bedeutet eine vollflächig gespachtelte Oberfläche, die auch starkem Streiflicht standhält.

Holzbalkendecke mit Putz auf Schilfrohr oder Latten, wie sie in vielen Altbauten vorkommt, ist ein eigenes Kapitel. Eine solche Decke biegt sich und arbeitet, Spachtelmasse reisst darauf leicht. Zuerst muss geprüft werden, ob der Putz hält, durch Abklopfen und leichtes Andrücken. Sind die hohlen Stellen gross, reicht Spachteln nicht. Dann braucht es eine Putzreparatur oder eine abgehängte Gipskartondecke.

Decke oder Wände spachteln: worin der Unterschied liegt

Auf NUMIQ finden Sie das Spachteln der Decke und das Spachteln der Wände als getrennte Positionen. Es ist eine andere Arbeit, auch wenn oft dasselbe Material verwendet wird.

  • Arbeit über Kopf: An der Decke wird vom Gerüst aus mit erhobenen Armen gearbeitet, das ist körperlich anstrengender und pro Quadratmeter langsamer
  • Gerüst: Für Wände genügen oft Leiter und Boden, für die Decke braucht es ein Rollgerüst oder eine stabile Arbeitsbühne, die laufend verschoben wird
  • Schichtdicke: An der Decke werden dünnere Lagen und mehr Durchgänge gemacht, grobes Ausgleichen ist hier riskanter
  • Licht: Die Decke steht im flachen Streiflicht der Fenster, die Ansprüche an die Glätte sind deshalb meist höher als an einer Wand, vor der später Möbel stehen
  • Hindernisse: An der Wand sind es Steckdosen, Schalter und Leibungen, an der Decke Leuchtenanschlüsse, Haken und die Ecke rundum
  • Mechanische Belastung: Wände werden durch Stösse und Möbel beschädigt, die Decke nicht, bei ihr zählen vor allem Optik und Haftung
  • Sauberkeit: An der Decke fallen Spachtelmasse und Staub auf den ganzen Boden, das Abdecken muss gründlicher sein

Wann nur die Decke? Etwa wenn die Wände nach einem neuen Putz in Ordnung sind und nur die Elementfugen stören, oder wenn die Decke nach einer neuen Elektroinstallation erneuert wird. Wann nur die Wände? Wenn die Decke eben ist und ein Neuanstrich reicht, die Wände aber nach entfernten Plättli oder alten Tapeten beschädigt sind. Wird der ganze Raum gemacht, ist die Reihenfolge meist klar: zuerst die Decke, dann die Wände, weil bei der Decke alles darunter schmutzig wird.

Die Deckenfläche wird in Quadratmetern gemessen und entspricht in einem rechteckigen Raum ungefähr der Bodenfläche. Bei Wänden werden dagegen Fenster und Türen abgezogen.

Was die Arbeit erleichtert und was sie verlängert

Wie aufwendig das Spachteln einer Decke ist, hängt stark vom Zustand des Untergrunds ab. Einfacher ist eine ebene Betondecke oder eine neu verputzte Decke ohne alte Farbe, in einem trockenen Raum mit freiem Boden.

Länger dauert die Arbeit vor allem bei:

  • Alter Leimfarbe, die abgewaschen werden muss
  • Mehreren Schichten alter Farbe, die abblättern
  • Grossen Unebenheiten, Durchbiegungen und Schlitzen der Elektroinstallation
  • Einer gerissenen Decke, in die vollflächig Gewebe eingelegt werden muss
  • Einer strukturierten Abriebdecke, die glatt werden soll
  • Hohen Räumen, etwa im Altbau, wo ein höheres Gerüst nötig ist
  • Einer bewohnten Wohnung mit Möbeln, die abgedeckt und verschoben werden müssen
  • Einem kalten oder feuchten Raum, in dem die Lagen lange trocknen
  • Dem Wunsch nach höchster Oberflächenqualität für starkes Streiflicht

Es hilft, wenn der Raum leer ist, die Leuchten abgenommen sind und klar ist, welche Qualität Sie erwarten. Der Unterschied zwischen einer glatten Decke für einen normalen Anstrich und einer Decke ohne jede Welle im Streiflicht liegt in der Anzahl Lagen und Schleifgänge, und der ist beträchtlich.

Wie lange es dauert und wie lange es trocknen muss

Ein erfahrener Maler schafft in einem normalen Zimmer eine Lage in der Regel an einem Tag. Das ganze Spachteln dauert aber länger, weil jede Lage trocknen muss. Bei einer dünnen Lage Gipsspachtel wartet man meist etwa 12 bis 24 Stunden, bei dickeren Lagen, bei Kälte oder Feuchtigkeit auch länger. Fertigspachtel aus dem Eimer trocknet normalerweise langsamer als Gipsspachtel aus Pulver.

Rechnen Sie für einen Raum insgesamt mit einigen Tagen von der Vorbereitung bis zur malfertigen Fläche. Vor dem Anstrich muss die Spachtelmasse ganz trocken sein. Das erkennen Sie an einer gleichmässig hellen Farbe ohne dunklere Flecken. Mässiges Lüften und Heizen helfen beim Trocknen. Schädlich sind Durchzug, direkte Sonne durchs Fenster und ein Heizlüfter, der auf die Decke gerichtet ist. Zu schnelles Trocknen führt zu Rissen und schwächerer Haftung.

Typische Fehler und wie sie sich später zeigen

Spachtel auf nicht tragfähigem Untergrund. Wird auf blätternde Farbe oder Leimfarbe gespachtelt, hält die Masse nur so lange, bis sich der Untergrund löst. Mit der Zeit beginnt die Decke in grösseren Schuppen abzufallen, oft erst nach dem Anstrich. Die einzige Reparatur ist, alles bis auf den festen Grund zu entfernen.

Fehlende Grundierung oder Haftbrücke. Auf glattem Beton löst sich die Masse nach dem Trocknen ab und klingt beim Abklopfen hohl. Auf stark saugendem Untergrund verdurstet sie dagegen, trocknet zu schnell und wird spröde.

Zu dicke Lage auf einmal. Wer eine grosse Unebenheit mit einer einzigen Lage ausgleichen will, bekommt Trocknungsrisse und riskiert, dass sich ein Teil der Masse unter ihrem eigenen Gewicht löst.

Unbehandelte Elementfugen. Nach einem Jahr zeigt sich der Riss genau an derselben Stelle, schnurgerade wie mit dem Lineal gezogen. Die Betonelemente bewegen sich bei Temperaturwechseln leicht, und gewöhnliche Spachtelmasse hält das nicht aus. Abhilfe schaffen Armierungsband oder Gewebe und elastisches Acryl in der Ecke.

Kontrolle nur bei einem Licht. Die Decke sieht unter der Deckenleuchte gut aus, nach dem Anstrich zeigen sich aber im Tageslicht vom Fenster Wellen. Geprüft werden muss auch mit Streiflicht.

Anstrich auf feuchte Spachtelmasse. Die Farbe zieht ungleichmässig ein, es entstehen Flecken und Farbtonunterschiede, manchmal blättert die Farbe ab.

Anleitung für Heimwerker: kleinere Decke ausbessern und überspachteln

Haben Sie einen Raum mit normaler Deckenhöhe und eine überschaubare Fläche, etwa einen Korridor oder ein kleines Zimmer, können Sie das Spachteln auch selbst machen. Arbeiten Sie von einem stabilen Rollgerüst oder einer festen Arbeitsbühne aus, nicht von der Leiter, denn von dort lässt sich die Masse nicht in einem Zug aufziehen. Treppenhäuser, hohe Decken und alte Holzbalkendecken überlassen Sie besser Fachleuten. Die Leuchten muss vor Arbeitsbeginn ein Elektroinstallateur demontieren.

  1. Raum ausräumen, Boden mit Folie abdecken und Ränder abkleben.
  2. Mit nassem Schwamm prüfen, ob an der Decke Leimfarbe ist, und diese gegebenenfalls bis auf den Grund abwaschen.
  3. Lose Farbe und losen Putz abkratzen und den Staub entfernen.
  4. Risse und lose Fugen auskratzen, füllen und mit Armierungsband überdecken.
  5. Ganze Decke grundieren und nach Herstellerangaben trocknen lassen.
  6. Tiefere Stellen ausgleichen und trocknen lassen.
  7. Nur so viel Spachtelmasse anrühren, wie innerhalb der auf der Packung angegebenen Verarbeitungszeit verbraucht wird.
  8. Erste dünne Lage in Bahnen vom Fenster weg in den Raum auftragen.
  9. Nach dem Trocknen leicht anschleifen, entstauben und eine zweite dünne Lage auftragen.
  10. Abschlusslage schleifen, Decke mit einer dicht an die Fläche gehaltenen Lampe prüfen und Unebenheiten ausbessern.
  11. Entstauben, für den Anstrich grundieren und erst nach vollständiger Trocknung malen.

Tragen Sie beim Schleifen eine Atemschutzmaske und eine Schutzbrille. Der Staub reizt Augen und Atemwege, und bei der Arbeit über Kopf fällt er direkt ins Gesicht.

Kontrolle und Abnahme der fertigen Decke

Die fertige Decke wird vor dem Anstrich geprüft, solange sich Fehler noch einfach beheben lassen. Ein bewährtes Hilfsmittel ist eine gewöhnliche Lampe oder eine starke Taschenlampe, die dicht an die Decke gehalten wird, sodass sie fast parallel zur Fläche leuchtet. In diesem Licht sieht man Wellen, Kellenspuren und ungeschliffene Ansätze. Die Ebenheit lässt sich mit einer langen geraden Latte grob nachprüfen.

  • Die Spachtelmasse ist vollständig trocken und hat eine einheitliche Farbe ohne dunklere Flecken
  • Beim Abklopfen klingt die Decke nirgends hohl
  • Die Fläche ist im Streiflicht glatt, ohne deutliche Wellen, Riefen und Werkzeugspuren
  • Elementfugen und frühere Risse sind nicht mehr sichtbar
  • Die Ecke zwischen Decke und Wand ist gerade und sauber, mit Band verstärkt oder für Acryl vorbereitet
  • Die Umgebung der Leuchtenanschlüsse ist sauber ausgebessert und die Drähte sind isoliert
  • Die Fläche ist entstaubt und grundiert, sofern so vereinbart
  • Boden, Fenster und übrige Flächen sind sauber und nicht mit Spachtelmasse verschmutzt
  • Sie wissen, welches Material verwendet wurde und ab wann gemalt werden kann

Häufige Fragen

Ist die Decke sonst eben und sind die Risse nur vereinzelt, genügt es, sie auszubessern und die Umgebung zu überspachteln. Ausgebesserte Stellen sind im Streiflicht aber oft sichtbar. Bei mehreren Reparaturen an einer Decke lohnt es sich deshalb meist, die ganze Fläche zu überspachteln.

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